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                                                                                                                                                                                                         4 JAHRE  KULTKOMPLOTT                                                                                                                                                                              
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heute
Kinder Gauting Bosco: Theater 3 Hasen oben: Daumesdick
Theater 3 Hasen oben: Daumesdick

Vormittagsvorstellung: Ein Theaterabenteuer mit Musik für alle ab 5 Jahren
Kleiner Held, großes Theater: obwohl Daumesdick ein Winzling ist, wächst er durch Wagemut und Neugier über sich hinaus. Er trickst Betrüger aus, schlägt Diebe in die Flucht, wird von einer Kuh verschluckt – und kehrt am Ende wohlbehalten nach Hause zurück. Mit viel Kreativität und Liebe zum Detail wurde hier ein Stück
entwickelt, das mit einfachsten Requisiten eine unterhaltsame Reise auf die Bühne zaubert und den Perspektivwechsel Groß-Klein dabei herrlich vielseitig darzustellen weiß. Das Zusammenspiel von Silvia Pahl und Klaus Wilmanns ist geprägt von Harmonie und viel Talent für verschiedenste Charaktere: das Elternpaar des Winzlings, die zwielichtigen Geschäftsleute, die Daumesdick kaufen, das dümmliche Diebes-Duo, die Magd, der Pfarrer und nicht zuletzt Daumesdicks Stimme – all diese
Rollen bringen die Schauspieler mit Witz und Talent hervor.

Spannend, überraschend, subversiv und urkomisch.
Ab 5 Jahren

Regie STEFAN EBELING
Spiel SILVIA PAHLS, KLAUS WILMANNS

bosco
im Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
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heute
Kinder München: Historisches Kasperlstück "Die Mondlaterne"
Historisches Kasperlstück "Die Mondlaterne"
mit den Originalfiguren von 1952 und der Tonbandaufnahme von 1957

Spät kommt Kasperl Larifari, Untermieter bei Familie Meier, von einer kleinen Vorgeburtstagsfeier nach Hause. Leider hat er seinen Hausschlüssel verloren und versucht nun lauthals jemanden von Familie Meier aufzuwecken, damit er in die Wohnung kommt. Aus Verärgerung über die nächtliche Störung, lassen ihn die Meiers nicht in das Haus. Müde legt sich unser Held auf eine Holzbank vor das Haus und schläft ein.

Alle 100 Jahre einmal, genau in dieser Nacht, verlässt der Mond seinen Platz, um die Erde zu besuchen und vielleicht etwas Gutes zu tun. Und tatsächlich, unser armer Kasperl ist genau der Richtige für eine gute Tat. Er bekommt vom Mond eine Wunschlaterne geschenkt.

Ob diese Laterne dem Kasperl Glück bringt und ob es ein gutes Ende gibt, das erfahrt ihr nun in diesem spannenden Märchenspiel.


für Kinder ab 4 Jahren
Münchner Marionettentheater, Blumenstraße 32 (Nähe Sendlinger-Tor-Platz)
Beginn: 15.00 Uhr
Dauer: ca. 90 Min. inkl. Pause


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heute
Konzert Fürstenfeld: Irish Spring 2017
Irish Spring 2017
Festival of Irish Folk Music

Eddie Sheehan & Cormac Doyle: Irish Songs
David Munnelly Trio: Dance Tunes
Connla: Modern Tradition from the North
Andree Vickers: Funky Step Dance

Neben dem Gesang stehen 2017 Instrumente wie Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), keltische Harfe, Geige (Fiddle), Knopf-Akkordeon, Gitarre sowie Holz- und Blechflöte im Festival-Fokus. Alle drei Musikgruppen sind in dieser Kombination erstmalig in Deutschland zu erleben.

Sänger und Gitarrist Eddie Sheehan und Cormac Doyle, sein Duopartner an der Irish Bouzouki, schlagen die Brücke von rar gewordenen traditionell irischen Balladen zu einem modern-vokalen Klang.

David Munnelly aus Mayo ist einer der bedeutendsten (Knopf-)Akkordeonspieler seiner Generation und spielte bereits mit Legenden wie De Dannan und den Chieftains. Seine eigenen Stücke zeigen ein musikalisches Genie, das es verdient, zum dritten Mal die Bühne des Irish Spring Festivals zu bespielen.

Aus Nordirland gesellt sich mit Connla eine der aufregendsten neuen Bands der Szene hinzu. Schon die Besetzung ist anspruchsvoll: Fragile keltische Harfe und wuchtiger Dudelsack, akustische Gitarre und Flöte untermalen das rockige Timbre der Sängerin Ciara McCafferty.

Andrew Vickers begeisterte als Tanz-Solist u.a. bereits Leonardo di Caprio. Bei Irish Spring interpretiert er die Musik der anderen Künstler auf seine Weise: perkussiv, raumgreifend und mit einer guten Prise Humor.

Bei den Plätzen haben die Gäste die Wahl: Gemütlich an Bänken und Tischen mit Getränken und Snacks oder konzertant-bequem auf erhöhten Polsterstuhlreihen.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
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heute
Theater Landsberg: Onkel Wanja
Onkel Wanja

Von Anton Tschechow
Theater Poetenpack

Den Tschechow-Klassiker bringt das Poetenpack aus Potsdam ungekünstelt als spielfreudiges Schauspieltheater auf die Bühne.

Auf einem russischen Landgut gerät das so genannte normale Leben in eine bedenkliche Schieflage, weil die Liebe die Gemüter erhitzt. Das Karussell der Begehrlichkeiten dreht sich mal bitter und traurig, mal komisch und turbulent.

Serebrjakow, ein emeritierter Professor reist mit seiner zweiten, jungen Frau Jelena zur Erholung aufs Landgut seiner verstorbenen Frau. Von den Erträgen des Gutes führt der Professor seit Jahren ein angenehmes Leben. Sie besuchen Sonja, seine Tochter aus erster Ehe, und deren Onkel Wanja, die beide das Gut seit dem Tod von Sonjas Mutter bewirtschaften, sich selbst aber nichts gönnen. Der Professor lässt hier seinen Launen freien Lauf und entpuppt sich als Haustyrann. Angesichts des wahren Charakters des Professors und unter dem Eindruck zurückgewiesener Liebe, die Wanja für die Frau des Professors, Sonja wiederum für den ebenfalls in die Professorengattin verliebten Landarzt Astrow, empfindet, erkennen die beiden, dass sie Jahrzehnte in Selbsttäuschung gelebt haben. Wanja versucht aus seinem Leben auszubrechen, scheitert aber – und alles bleibt beim Alten.

Teo Vadersen, dem Landsberger Publikum bereits bekannt durch seine eindrucksvolle Darstellung des Schlomo Herlz in „Mein Kampf“, spielt Onkel Wanja.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
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Kabarett Unterhaching: HG. Butzko: Menschliche Intelligenz
HG. Butzko: Menschliche Intelligenz oder: "Wie blöd kann man sein?"

Als Captain Kirk und Mr. Spock mal einen entfernten Himmelskörper besuchten, kamen sie zu dem Fazit: "Es gibt keine menschliche Intelligenz auf diesem Planeten."
Das funkten sie zur Erde. Einem Planeten, auf dem vor Tausenden von Jahren ein paar Leute Stimmen hörten, über die anschließend Bücher geschrieben wurden, worin zu lesen war, dass man so leben muss, wie es in diesen Büchern steht, oder man kommt in die Hölle. Höchste Zeit also für einen gläubigen Atheisten. Und wer wäre da besser geeignet als HG. Butzko? Stets tagesaktuell kommt sein satirisch-politisches Kabarett ohne Gebetsmühlen und Moralpredigt aus. Er jongliert nicht mit Keulen, sondern mit Gedanken, und wenn er singt, dann ist es das Hohelied der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Butzkos Argumente sind nicht immer bequem, aber dafür logisch statt ideologisch. Manchen spricht er dabei ins Gewissen, vielen aus der Seele, doch vor allem immer Klartext.

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
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Museen Olching Musikschule 3klang: Ausstellung des Olchinger Fotograf Thomas J. Krebs
Der Olchinger Fotograf Thomas J. Krebs ist seit vielen Jahren begeisterter Porträt-Fotograf und legt dabei sein Hauptaugenmerk auf Musikerinnen und Musiker der Jazz Szene. Seine Aufnahmen, zum großen Teil in einem der renommiertesten Clubs der internationalen Jazzszene entstanden – der Münchener Unterfahrt – laden in den kommenden Wochen interessierte Betrachter zum Verweilen ein.

Die Vernissage am 25. Februar um 19 Uhr ist offen für alle Foto- und Jazzliebhaber: der Fotograph Thomas J. Krebs berichtet an dem Abend über seine Arbeit und führt mit Humor und Geschichten durch die Ausstellung. Mit Philippe Beetz (Klavier) und Vlad Cojocaru (Akkordeon), zwei Musikern der Münchner und internationalen Jazz Szene, erhält der Abend einen feinen musikalischen Rahmen.

Herzliche Einladung ergeht an alle Fotografie- und auch Musikinteressierten.  Wer Aufnahmen erstehen möchte, kann dabei auch Gutes tun: der Erlös von Fotoaufnahmen geht an ein Hilfsprojekt für benachteiligte Kinder! Die Vernissage ist in den Räumen von 3klang im Amperhof, Adlerweg 15 in Olching. Weitere Infos erhalten Sie unter 08142 – 41 00 36.  Der Eintritt ist frei!

Ausstellung kann zu den Bürozeiten täglich mo - fr von 10 bis 12 Uhr besucht werden, zu anderen Zeiten nach Absprache - Tel. 08142 41 00 36! (In den Faschingsferien 27.02. - 5.03. ist leider geschlossen!)

Die Ausstellung ist in den Räumen von 3klang im Amperhof, Adlerweg 15 in Olching.
Weitere Infos erhalten Sie unter 08142 – 41 00 36.  Der Eintritt ist frei!
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heute
Museen München Lenbachhaus: BILDSCHÖN – ANSICHTEN DES 19. Jahrhunderts
BILDSCHÖN – ANSICHTEN DES 19. Jahrhunderts

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Sie erreichten eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. Künstlerinnen und Künstler prägten auf wirkmächtige Weise die Kultur ihrer Zeit, ein sehr viel breiteres Themenspektrum wurde bildwürdig und im Idealfall vom Publikum als »bildschön«gelobt. Die damals erfundenen Motive bestimmen bis heute, was wir als romantisch, als traurig oder als schön empfinden. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand ein enorm vielfältiges erzählerisches Bilduniversum, das immer wieder durch seine formale Innovationskraft begeistert.Bildschön unternimmt eine Neuinterpretation der Sammlungsbestände der Kunst des 19. Jahrhunderts im Lenbachhaus.
Um andere Perspektiven auf diese reiche Bildkultur zu eröffnen, pr  äsentiert die neue Ausstellung bewusst eine große Bandbreite von künstlerischen Stilen und Inhalten. Sie erschließt, ergänzt von Fotografien, Film­ und Hörbeispielen, nicht nur den zeitgenössischen Kontext der Themen und Bildwelten, sondern beleuchtet schlaglichtartig den Nachhall des langen 19. Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart.
Die Ausstellungsbesucher und Kunstsammler des 19. Jahrhunderts, die Leser von Büchern, Zeitschriften oder Reiseführern erwarteten anschauliche Darstellungen und unterhaltsame Geschichten, weshalb viele Künstler die bestehenden Verhältnisse eher bestätigten, als sie kritisch zu hinterfragen. Doch ließen sie gelegentlich ironisch durchblicken, dass ihre Produktionen oft auf Modellen und Attrappen beruhten. Die Erfahrungswelt des Einzelnen erweiterte sich drastisch mitder immer reicheren Bilderwelt.Durch die Hand der Künstler wurden Naturansichten zu den Postkartenlandschaften, die wir heute noch aufsuchen. Trachten und bäuerliches Brauchtum wurden im 19. Jahrhundert wiederbelebt oder gar neu erfunden und die entstehenden Bilder so einflussreich, dass auf Oktoberfesten weltweit heute »Bayer« gespielt wird.
Zentral für die Beziehung zur Natur war und ist im Bewusstsein der Deutschen der Wald, als visueller und emotionaler Projektionsraum.Wenn Maler auf dem Land lebten, interpretierten sie nicht nur Ländliches, sondern sie experimentierten auch mit modernen Lebensformen, und ihre Kunst vermittelte dann ein von urbanen Zwängen befreites Lebensgefühl. Als Porträtisten des Bürgertums und der Aristokratie entwarfen Künstler deren öffentliches Image, sie verhandelten Geschlechterverhältnisse und Standesunterschiede. Für das ganze »große Theater« der modernen Welt galt es nun, visuelle Entsprechungen zu finden: für so unterschiedliche Phänomene wie die Begeisterung für die Vergangenheit, die Fragen der Naturwissenschaften oder die Verlockungen des Spiritismus.
Kuratiert von Susanne Böller

Städtische Galerie im Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München
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Museen Museum Fürstenfeldbruck: Leidenschaft für Heilige
Leidenschaft für Heilige
25 Jahre Museum Fürstenfeldbruck

Mit großer Leidenschaft und kunsthistorischer Kenntnis sammelte der Fürstenfeldbrucker Bäckersohn und Geistliche August Aumiller (1868-1929) Skulpturen und Gemälde von heiligen Männern und Frauen. Mit seinen Erwerbungen aus Klöstern und Kirchen, von Händlern und Bauern brachte er es auf eine Sammlung von über 2000 Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Zeit des Rokoko.

Im Fürstenfeldbrucker Kulturleben spielte Aumiller eine wichtige Rolle. Als Hofkaplan der königlichen Landhofkirche Fürstenfeld erwarb er zahlreiche Objekte aus der säkularisierten Zisterzienserabtei Fürstenfeld und betrieb zusammen mit Brucker Bürgern die Gründung eines historischen Museums.

Neuerwerbungen und Bestände des Museums Fürstenfeldbruck, Leihgaben aus dem Diözesanmuseum Freising und aus Privatbesitz gewähren erstmals Einblick in die hochwertige Sammlung, die nach dem Tod des Geistlichen zerstreut wurde.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Funktionen der Heiligen im Wandel der Zeit, zeigt, wie sich Heilige „zu erkennen geben“ und thematisiert Heiligenschein und Märtyrertod unter aktuellen Gesichtspunkten.

Katalog zur Ausstellung ¤ 8,90

Zur Ausstellung gibt es Führungen und ein museumspädagogisches Programm.


Museum Fürstenfeldbruck
Fürstenfeld 6
82256 Fürstenfeldbruck
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Museen Landsberg Statdtverwaltung: Georg Bernhard
Georg Bernhard zu Gast im Verwaltungsgebäude

Der Künstler Georg Bernhard ist eine Persönlichkeit, die die Region Schwaben über 50 Jahre kulturell geprägt hat, insbesondere durch Ausgestaltungen von kirchlichen Räumen. Über 20 Jahre lang war er Professor der FH Augsburg im Fachbereich Gestaltung. Der Träger zahlreicher Preise wie des Kunstpreises der Stadt Augsburg (1963), des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1996) und des Kunstpreises des Bezirks Schwaben (1997), zeigt in den Räumlichkeiten der Stadtverwaltung Landsberg am Lech eine Ausstellung mit über 40 Werken der vergangenen zehn Jahre, insbesondere Zeichnungen mit Rohrtusche. Diese Technik stellt in ganz besonderem Maße die zeichnerische Stärke des Künstlers heraus.

Immer wieder steht der Mensch im Mittelpunkt von Bernhards Zeichnungen. Ein gewisses Markenzeichen ist dabei die Verwirbelung der Linien, quasi ein Schwingen und Ineinandergreifen gekonnter Zeichenschwünge. Konturen und Umrisse der Körper scheinen verloren zu gehen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In der Werkreihe „Totentänze“ begegnen uns immer wieder Figuren, die kopfüber in eine andere hineingezeichnet sind oder mit dem als Knochenmann dargestellten Tod ringen. So bauen sich in lockeren Kreisen Figuren auf, entsteht Spannung und Bewegung durch sich wiederholende Elemente in paralleler, ab- oder aufsteigender Folge.

Bernhards profundes kunsthistorisches Interesse führte zur Rezeption bekannter Bildmotive, so unter anderem mit Arbeiten zur griechischen Mythologie, die mit Titeln wie „Orpheus“, „Sappho“ oder „Villa dei Misteri“ in der Ausstellung vertreten sind.

Die durch das Neue Stadtmuseum organisierte Ausstellung mit Arbeiten von Georg Bernhard ist im Foyer und den beiden oberen Stockwerken des Verwaltungsgebäudes in der Katharinenstraße vom 17. Februar bis 31. März zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Zur Eröffnung am Donnerstag, den 16. Februar um 19 Uhr mit Künstlergespräch wird um Anmeldung per Email (neues_stadtmuseum@landsberg.de) gebeten.

Öffnungszeiten ZVG
Mo, Di, Fr: 8 -16 Uhr Mi: 8 -12 Uhr,
Do: 8 -18 Uhr, 1. Sa im Monat: 9 -12 Uhr

Stadt Landsberg am Lech
Katharinenstr. 1
86899 Landsberg am Lech
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heute
Museen München Alpines Museum: Hoch hinaus! Hütten und Wege in den Alpen.
Hoch hinaus! Hütten und Wege in den Alpen.

Matratzenlager, Kaiserschmarrn und schweißtreibende Anstiege – für Bergbegeisterte keine Fremdwörter. An den 500 Schutzhütten und 30.000 Kilometer Wegen, die die Alpenvereine in den letzten 150 Jahren aufbauten und seitdem pflegen, kommt der Alpenbesucher heute nicht vorbei.

Die neue Sonderausstellung „Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) untersucht erstmalig das Phänomen der alpinen Schutzhütten sowohl aus kultur- als auch architekturgeschichtlicher Sicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die Besonderheit der alpinen Wege und Hütten ausmacht und wie der Typus „Hütte“ entstand. Parallel zur Ausstellungseröffnung wird auch die alte Höllentalangerhütte, die 2013 im Wetterstein abgetragen und auf der Praterinsel wiederaufgebaut wurde, feierlich eingeweiht. „Eines unserer schönsten Ausstellungsstücke ist die Ur-Hölle“, freut sich Friederike Kaiser, Geschäftsbereichsleiterin Kultur beim Deutschen Alpenverein. „Sie ist ein wundervolles Beispiel für die Anfänge des Schutzhüttenbaus und erzählt ungewöhnliche Geschichten. In ihr können unsere Besucher Bergleben um 1900 hautnah erleben.“ Zu sehen ist die Ausstellung vom 9. März 2017 bis 8. April 2018 im Alpinen Museum auf der Praterinsel.


Erbe mit Aussicht: Von Schutzhütten und „Berg-Hotels“

1893 rückten die Hütten des damaligen Deutschen und Österreichischen Alpenvereins das erste Mal in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit. Auf einem mehrere Meter breitem Panorama konnten 27 Millionen Besucher der Weltausstellung in Chicago die Braunschweiger Hütte bewundern.
 

Dabei dominierten auf dem Monumentalgemälde die Gipfel der „Oetzhaler Eiswelt“, die Hütte war kaum zu finden. Das Panorama macht deutlich, wofür Hütten und Wege stehen: Sie ermöglichen, sich in der abweisenden Bergwelt zu bewegen. Gleichzeitig fällt auf: Die Hütte ist klein, einfach und nicht bewirtschaftet. Das bauliche Konzept der Sektion Braunschweig war weit entfernt von den „Berg-Hotels“, die bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert zur Zeit des beginnenden Fremdenverkehrs in den Alpentälern der Ostalpen gebaut wurden. Das Anliegen der Sektion Braunschweig war der „alpine Zweck“: bei Wanderungen zu touristisch unbekannten Spitzen eine Übernachtung und körperliche Stärkung zu ermöglichen.

9. März 2017 bis 8. April 2018
im Alpinen Museum, Praterinsel 5, 80538 München
Öffnungszeiten Di - So 10 bis 18 Uhr
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heute
Museen München Haus der Kunst: Free Music Production / FMP - The Living Music
Seit den 1950er-Jahren haben Jazzmusiker in den USA und in Europa versucht, ihre Produktions- und Arbeitsbedingungen selbst zu gestalten. Aus dem Bedürfnis nach Aufführungsmöglichkeiten und musikalischer Selbstbestimmung gründeten sie Kollektive, mit denen sie unabhängig von den Marktmechanismen der Musikindustrie arbeiten konnten. Sowohl hinsichtlich Langlebigkeit als auch Vielfalt der Projekte ist dabei eine deutsche Produktionsfirma bis heute einzigartig: die Free Music Production (FMP).

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte dieses von Berlin aus wirkenden Labels, das von 1968 bis 2010 als Plattform für die Produktion, Präsentation und Dokumentation von Musik Unvergleichliches geleistet hat. Weil der Saxophonist Peter Brötzmann den Veranstaltern der Berliner Jazz Tage (heute Jazzfest Berlin) nicht garantieren konnte, dass seine Gruppe in schwarzen Anzügen auftreten würde und deshalb ausgeladen wurde, organisierte er 1968 zusammen mit dem Bassisten Jost Gebers das erste Total Music Meeting (TMM). Auf Einladung kamen die wichtigsten Vertreter des europäischen Jazz sowie eine Handvoll US-amerikanischer Musiker. Diese erste auch in den Medien gefeierte Alternative zum Jazzfest Berlin bildete den Startschuss für die Free Music Production.

1969 organisierte die FMP erstmals eine Veranstaltung in der Akademie der Künste in Westberlin, aus der dann 1970 der WorkshopFreie Musik entstand. Auf zwei Bühnen wurde öffentlich geprobt und mit dem Publikum diskutiert; über fünf Tage bildeten sich neue musikalische Gruppierungen und Dynamiken. Die FMP verließ damit die gewohnten Räume, Konzertsaal und Club; Musiker und Zuhörer lernten die Möglichkeiten anderer, offenerer Räume zu nutzen. Zunächst gab es dabei durchaus auch „Missverständnisse“, so Jost Gebers, nämlich „Musiker und Gruppen, die aus der offenen Form des Workshops wieder geschlossene Konzerte mit festgelegten Abläufen machen wollten, Publikumsgruppierungen, die mitspielen oder dagegen spielen wollten“.

Im Laufe der Jahre wurden diese Formate, der Workshop Freie Musik und das Total Music Meeting, jedoch selbstverständlich und waren der Beginn einer 40-jährigen Erfolgsgeschichte.
Ebenfalls 1969 begann die FMP auch mit der Dokumentation der Musik auf Schallplatten. Die Aufnahmetechnik war von allen Beteiligten noch zu erlernen und sollte authentisch vermitteln, wie sich improvisierte Musik aus dem Moment heraus entwickeln kann. Die Tonträgerproduktion der FMP und ihrer Sublabels umfasst annähernd 500 Einspielungen, die mittlerweile Kultstatus genießen. Das international bekannteste Produkt ist die LP (mittlerweile CD) Machine Gun des Brötzmann Octets.
In die eher von Männern beherrschte Welt des Jazz hat die FMP, angefangen mit Maggie Nicols und Irène Schweizer, von Beginn an feministische Positionen integriert. Außerdem war es das erste westliche Label, das Musiker aus der DDR sowohl in West- als auch in Ostberlin aufnahm.

1988 brachte die FMP einen Protagonisten der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts, Cecil Taylor, in einem vierwöchigen Programm erstmals mit seinen europäischen Zeitgenossen zusammen. So entstand die international mit den meisten Preisen gewürdigte Veröffentlichung, die Box Cecil Taylor in Berlin '88 - eine einzigartige Dokumentation auf 11 CDs von Konzerten in unterschiedlichsten Besetzungen. Hergestellt in einer Auflage von 1.000 Stück wie eine künstlerische Edition, war sie bald nach Bekanntgabe des Subskriptionsangebots ausverkauft.

Die FMP hat früh afrikanische und asiatische Volksmusiken einbezogen. Im Rahmen des Workshops Freie Musik gab es Kooperationen mit Tänzern wie Pina Bausch, Min Tanaka, Ono Kazuo und Christine Brunel. Mit bildenden Künstlern wie tomas schmid, A.R. Penck, Günther Förg und Martin Kippenberger oder Literaten wie Günter Grass wurden Projekte verwirklicht. Die Ausstellung dokumentiert mit Fotografien, Postern, Flyern, Originaldokumenten, Interviews, dokumentarischen Videos und bisher unveröffentlichten Aufnahmen aus dem FMP-Archiv von Jost Gebers die verschiedenen FMP-Formate, die Arbeits- und Produktions-bedingungen des Labels und seiner Musiker, und stellt die gesamte Tonträgerproduktion vor. Kurator ist Markus Müller.Free Music Production (FMP): The Living Music ist eine Kooperation mit dem Goethe-Institut und wird durch die Kulturstiftung des Bundes unterstützt. 

In Zusammenarbeit mit Peter Brötzmann bietet das Haus der Kunst zwei im Sinne der Free Music Production gestaltete Abende an: Am 5. und 6. Mai 2017 stehen neben anderen die Gründungsväter von FMP Peter Brötzmann (Holzblasinstrumente) und Alexander von Schlippenbach (Klavier) in bewährten und neuen Kombinationen auf der Bühne. 

Konzerte 
Fr 5. Mai, 20 - 23 Uhr (mit Pause) Einlass/Westflügel: 19.30 Uhr
Sa 6. Mai, 19 – 23 Uhr (mit Pause) Einlass/Westflügel: 18.30 Uhr
„Brötzmann plus ...“ Peter Brötzmann, reeds mit Toshinori Kondo, electric trumpet; Joe McPhee, reeds, trumpet;  Heather Leigh, pedal steel guitar, Marino Pliakas, electric bass; Alexander von Schlippenbach, piano; Michael Wertmüller, drums; Han Bennink, drums
Eintritt Freitag 15 Euro / Samstag 15 Euro Freitag und Samstag 25 Euro 
Karten sind an der Kasse Haus der Kunst und online über www.hausderkunst.de erhältlich.

Fotos:
Cecil Taylor: p, Günter „Baby“ Sommer: dr, Improvised Music II, 1988
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Joelle Léandre, Total Music Meeting 1988
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Peter Kowald, A.R. Penck, Workshop Freie Musik 1984
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Africa Djolé, Workshop Freie Musik 1984
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Haus der Kunst München
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Aktuelle Veranstaltung
heute
Museen München Haus der Kunst: Harun Farocki - Counter Music
Harun Farocki (1944-2014) war Leitfigur in einer Szene von Filmemachern und Intellektuellen, die sich in Europa Ende der 1960er-Jahre im Zuge brisanter politischer Debatten entwickelt hatte. In dieser Zeit kamen auch die Fragen nach den Produktionsbedingungen des Filmemachers und Autorenfilmers, sowie nach der analytischen Rolle des Kinos mit Blick aufgesellschaftspolitische Ereignisse auf.
In seiner langen, einflussreichen Karriere schuf Farocki über 90 Filme, darunter Spielfilme und Filmessays, Fernseh- und Dokumentarfilme; weiterhin Installationen, Texte, Ausstellungen und Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern.
„Harun Farocki: Counter Music“ greift auf dieses umfangreiche Gesamtwerk zurück. Die aktuelle Unzufriedenheit mit Praktiken der Arbeitswelt, und auch die massenhafte Vertreibung von Arbeitskräften unter dem Deckmantel der Globalisierung geben Farockis Nachforschungen und seinem facettenreichen Werk neue Dringlichkeit und Nachdruck. Die Spannungen und Widersprüche der Arbeitswelt haben in Farockis filmischem Vermächtnis zentrale Bedeutung. Insbesondere haben ihn die verschiedenen Arten von Produktion und Konsum interessiert, und wie sich diese im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben.
In dem filmischen Essay „Arbeiter verlassen die Fabrik“ (1995) etwa richtet sich die Kamera auf die Tore von Fabriken, die sich bei Schichtende öffnen und einen Strom von Arbeiterinnen und Arbeitern entlassen. Sie haben es eilig, das Fabrikgelände zu verlassen, als habe ihnen der Arbeitstag Lebenszeit gestohlen, die es nun nachzuholen gilt. Auch wenn das Produkt, an dessen Herstellung die Arbeitskräfte in „Arbeiter verlassen die Fabrik“ beteiligt sind, nicht genannt wird und in diesem Zusammenhang nicht von Interesse ist: es ist ein greifbares Produkt. In „Nothing Ventured“ (2004) ist dies noch indirekt der Fall.
Der Film zeigt zwei Repräsentanten einer Firma, die berührungslose Sensoren herstellt, in der Verhandlung mit Investoren. Die Gesprächsführung ist zentrales Thema. Beide Seiten beherzigen das Konzept von Kaufmannsehre. Dass die Vertreter der Firma Vertrauen in ihre Aufträge und in ihr Produkt haben, beeindruckt wiederum die Investoren und bewirkt, dass sie sich entgegenkommend verhalten. Der Film zeigt die tatsächlichen Verhandlungen über den Kredit mit den ‚echten‘ Akteuren – wobei das Bewusstsein, gefilmt zu werden, sowohl den Akteur in der Handlung beeinflussen mag, als auch den Betrachter in der Wahrnehmung.  Als Beispiel für immateriell gewordene Arbeit zeigt Farocki die Leistung von Beraterfirmen, die sich beim Kunden mit ihrem Portfolio um Aufträge bewerben. Mit seinen Filmen dokumentiert Farocki, wie sehr auch Sprachgewohnheiten und Fachjargons – von Unternehmenskultur, Visionen, Investmentkapital u.Ä. – dem Zeitgeist unterworfen sind, wie etwa das Modell eines wechselnden Arbeitsplatzes (Open-Space-Office) im Firmengebäude, an dem der Angestellte morgens „eincheckt“.

„Counter Music“ (2004) zeigt Bilder der Lebensadern einer Stadt bei Nacht, aufgenommen von Überwachungskameras ohne menschliches Zutun, in den Haltestellen der U-Bahn oder an Straßenecken. Die menschliche Arbeit besteht im Sichten dieser Flut von Bildern auf einer Vielzahl von Monitoren. Regulationsmethoden der Überwachung in privaten und öffentlichen Bereichen sowie die zunehmende Digitalisierung und Verbreitung stehender und bewegter Bilder sind eine weitere Konstante im Werk von Farocki. Zu seinen filmischen Verfahren gehören Wiederholung, Zusammenschnitt, Montage und Fetischisierung. Der Film „Ein Bild“ (1983) widmet sich der Produktion des Playmate-Cover-Fotos für ein Hochglanzmagazin: die Vorbereitungen und Einbauten im Studio, das Shooting mit Modell, und anschließend der Rückbau des Studios. Fetisch ist hier der weibliche Körper. Farockis Werk erschließt sich als eine Archäologie der Arbeitsprozesse, die sich in den vergangenen Jahrzehnten ständig weiter verändert haben und zusätzlich durch mediale Verbreitung und Rezeption verschoben wurden.  „Harun Farocki: Counter Music“ wird vom Haus der Kunst in Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz organisiert und durch die Galerie Thaddaeus Ropac, Paris / Salzburg und Greene Naftali Gallery, New York unterstützt. Haus der Kunst bedankt sich bei der Harun Farocki GbR für die Unterstützung.

Fotos: Harun Farocki "Arbeiter verlassen die Fabrik" © Harun Farocki, 1995 und Harun Farocki "Arbeiter verlassen die Fabrik in elf Jahrzehnten" © Harun Farocki, 2006

Haus der Kunst München
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Aktuelle Veranstaltung
heute
Museen München Stadtmuseum: No secrets! – Bilder der Überwachung
No secrets! – Bilder der Überwachung

Nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien; auch im "Internet der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. In einem kurzen historischen Rückblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum, etwa die Einführung der öffentlichen Straßenbeleuchtung oder die erkennungsdienstliche Fotografie als einem Vorläufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden, verortet. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Mittels unterschiedlichster Taktiken versuchen sie, die heutigen Praktiken der Überwachung zu torpedieren, zu reflektieren oder zumindest sichtbar zu machen.

Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem  Ausmaß Netzwerke und Datenströme die Ziele von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht  nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien; auch im "Internet  der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgänge, Ereignisse und  Kommunikationen einer automatisierter Auswertung unterzogen, die Schlüsse aus dem Verhalten  des Menschen zieht.
Das meist sehr emotional und kontrovers diskutierte Thema „Überwachung“ wird im Rahmen einer  zweiteiligen Ausstellung im Münchner Stadtmuseum und in der ERES-Stiftung, München, beleuchtet.
In einem historischen Rückblick thematisiert die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum zunächst verwandte Phänomene staatlicher wie privater Raumerfassung und Personenkontrolle. So bedeutete die Einführung der öffentlichen Straßenbeleuchtung zwar einen Gewinn an Sicherheit, war zugleich aber auch ein Instrument der Macht. Die Standardisierung der Verbrecherfotografie durch Alphonse Bertillon in den 1880er-Jahren und die Erfassung von Fingerabdrücken ab 1900 erleichterten den Polizeibehörden die Identitätsfeststellung. Diese Verfahren finden gegenwärtig in der Videoüberwachung ihre Aktualisierung.
Als Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografen wie Nadar oder James Wallace Black Heißluftballons bestiegen, waren ihre Luftbilder noch eine ganz neue, schwindelerregende Erfahrung. Mittlerweile sind Aufnahmen von Satelliten und Drohnenkameras längst schon zum Inbegriff einer allwissendenÜberwachungsästhetik mutiert.

Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Einige dieser Werke verweisen ihrerseits wiederum auf Phänomene historischer Überwachungspraxis wie etwa das Video „Panopticon“ von Hyojoo Jang. Ihre Arbeit nimmt Bezug auf Jeremy Benthams aus dem 18. Jahrhundert stammenden Entwurf eines kreisrunden Gefängnisbaus, in dem die Insassen potenziell beständig unter Bewachung standen, ohne zu wissen, ob und wann sie beobachtet würden. Benthams Idee sollte später zum Synonym für das Arsenal an Überwachungskulturen und -praktiken werden.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
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