Blickpunkt:
Interview
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Im Blickpunkt - Portraits werden Persönlichkeiten vorgestellt, die auf unterschiedlichste Weise das kulturelle Leben gestalten und bereichern - dabei oftweit über die Landesgrenze hinaus wirkend. Grundlage für diese Portraits ist ein Fragebogen.
Inhaltsverzeichnis
Marialy Pacheco - Wie eine Rose blühen zu sehen

1

Sven Faller – Team! Team! Team!

2

Jenny Evans – Nichts auf später verschieben

3

Erika Stucky - Meine Babysitterinnen kamen aus Kathmandu

4

Annette Neuffer - Das Essen kommt immer zu spät

5

HG Butzko - Hab ich zwei linke Hände?

6

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Montag 15.05.2017
Marialy Pacheco - Wie eine Rose blühen zu sehen
Marialy Pacheco ist eine der ganz großen Klavierspielerinnen unserer Zeit. Geboren und aufgewachsen in Kuba hat die klassische Musik streng ihren Alltag reglementiert. Dann bekam sie von ihrer Tante Keith Jarretts „Köln Concert“ geschenkt und sie entdeckte eine völlig neue musikalische Welt. „Ich wusste zwar nicht, was er da macht und wie er das macht, mir war nur klar: So will ich auch spielen“, sagte sie kürzlich in einem Interview. Und so tauchte sie begeistert in die Welt des Jazz ein. Chucho Valdez, der Übervater des Cuban Jazz, bezeichnete sie als eine der größten Hoffnungen unter den jungen Klaviertalenten. Jetzt, 34jährig, legt sie mit „Duets“ (Neuklang) ein neues Album vor, das zeigt, dass sie nicht nur klar, temperamentvoll und virtuos spielt, sondern dass sich Marialy Pacheco auch auf musikalische Partner einzulassen versteht. Omar Sosa, Hamilton de Holanda, Miguel Zenon, Rhani Krija und Max Mutzke haben die Ehre, mit ihr gemeinsam zu spielen. Mit Joo Kraus war sie vor gut eineinhalb Jahren zu Gast in Fürstenfeld. Damals schrieb die SZ: „Kaum am Instrument, war sie schon mittendrin in der Kompositionen, verzögerte das Tempo nach Belieben, verlustierte sich in den ungeraden rhythmischen Metren und improvisierte voll überschäumender Lebenslust.

KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Marialy Pacheco: Drei Dinge waren ausschlaggebend in meinem Leben: Meine Familie, die Tatsache, dass ich in Cuba geboren bin und dass ich Kuba im Alter von 21 Jahren verlassen habe. Diese drei Faktoren zusammen haben die Person und die Musikerin gemacht, die ich heute bin. Aber ich lerne und wachse immer noch. Es ist ein ewiger Prozess. Meine Art zu spielen wäre eine andere, wäre ich keine Kubanerin und hätte ich nicht die Unterstützung von meiner Familie in der Kindheit bekommen, aber die Art wie ich spiele hängt auch mit meiner über zehnjährigen Zeit in Europa zusammen.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
MP: Als Mensch und als Musiker möchte ich das Bestmögliche geben.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
MP: Missgeschicke gehören zum Musikgeschäft und man muss zuversichtlich sein, an sich selber
glauben und lieben, was man tut, um damit jeden Tag aufs Neue umzugehen. Als Jazz Pianistin, in
einer Welt, in der 90 Prozent der Jazz Pianisten Männer sind, musst du stark sein und deine eigene musikalische Qualität für sich sprechen lassen. Es ist essentiell hart an dir zu arbeiten und alles zu geben für das, was du machst, so, dass deine Fähigkeiten nicht in Frage gestellt werden. Jeden Tag werde ich mit Klischees konfrontiert, besonders weil ich eine Lateinamerikanierin, eine Frau und eine Pianistin bin. Die Menschen meinen, ich müsste doch singen, tanzen, auf eine Art und Weise  aussehen, auf eine Art und Weise spielen, und es erschöpft mich, immer aufs Neue gegen dieses Denkmuster anzukämpfen.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
MP: Die Aufnahme meines Albums DUETS war eines der schönsten Erfahrungen dieses Jahres für mich. Ich hatte die Gelegenheit mit Künstlern aufzunehmen, die ich immer bewundert habe und deren Musik in einer besonderen Art und Weise spricht. Als wir die Aufnahmen beendet hatten und ich nach Hause kam, fühlte ich Wehmut. Ich wollte zurück zu diesem Moment und dort für ewig sein.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
MP: Neue Musik zu machen ist das unglaublichste Gefühl im Universum. Der gesamte Prozess. Es ist wie eine Rose blühen zu sehen. Auf der Bühne zu stehen ist ebenfalls magisch. Nichts ist vergleichbar mit dem Gefühl, einen ausverkauften Konzertsaal zu betreten und das Klavier zu sehen, wie es in der Mitte der Bühne auf dich wartet. Unbeschreiblich.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
MP: Das ist schwer zu sagen. Ich mag gute Musik, egal welche Art. Ich habe mir die gesamte Ausgabe von Beethovens Symphonien gekauft, gespielt vom Londoner Philharmonica und ich bin im Moment wie davon besessen. Ich habe mir auch ein altes Album von Mary J. Blige gekauft, welches ich sehr liebe, und kürzlich habe ich oft Brad Mehldau’s „Highway Rider“ gehört. Es ist eines meiner Lieblingsalben.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
MP: Ich höre CD’s. Ich würde gern Vinyl hören, aber ich habe keinen Plattenspieler.

KK: Was lesen Sie momentan?
MP: “The God delusion” von Richard Dawkins

KK: Was ärgert Sie maßlos?
MP: Diskriminierung, Gewalt gegen Frauen und Kinder, Gewalt gegen Tiere, die Naturzerstörung und Machtmissbrauch.

KK: Was freut Sie ungemein?
MP: Überraschungen

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
MP: Noch nicht.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
MP: Leonardo DiCaprio „The Revenant" (Der Rückkehrer)

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
MP: Bequeme High Heels.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
MP: Einzelkämpfer.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
MP: Wenn ich reise.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
MP: Ich lese nicht viel im Internet.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
MP: Kostenlose Musikausbildung für alle.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
MP: Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Wenn die Zeit da ist, werde ich darüber nachdenken.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
MP: Ich denke nicht über die Zukunft nach. Ich genieße die Gegenwart und bin dankbar für das, was ich habe und intensiv liebe und intensiv fühle. Jeden Tag.
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Samstag 15.04.2017
Sven Faller – Team! Team! Team!
Sven Faller ist Bassist. Ein vielbeschäftigter und heißbegehrter Bassist. Als idealer Begleiter von Sängerinnen (Jenny Evans, Stefanie Boltz, Lisa Wahlandt), Pianisten (Bob Degen, Walter Lang) und Gitarristen (Larry Coryell, Paulo Morello) hat er Publikum und Kritiker gleichermaßen beeindruckt. Egal ob in New York oder in Kirchschönbach. Auch solistisch ist er unterwegs. Zuletzt mit seinem Programm „Night Music“. Er spielt sein Instrument und liest autobiographische Texte. „Die Nacht als geheimnisvoller Seelenöffner“ - schreibt sein Label. Und Konstantin Wecker bescheinigt dem in der Pfalz geborenen: „Sven Faller ist ein grandioser Musiker, einfühlsam und kreativ – was für eine Bereicherung, ihn auch lesend zu hören! So lebendig, wie er „Die Irren“ spricht, bin ich sofort mittendrin im New Yorker Nachtleben. Das packt ganz unmittelbar. Menschen und Plätze tun sich vor dem inneren Auge auf. Ganz Gegenwart – ganz Sein“. Und Georg Ringsgwandl gibt in der ihm typischen Manier noch einen drauf: „Der Michael Jackson unter den deutschen Bassisten“.
Sven Faller ist mit seinem Trio (Bob Degen Klavier und Guido May Schlagzeug) am 21. April zu Gast im Landsberger Stadttheater.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Sven Faller: Ich habe Träume stets irgendwo in irgendwelchen Tiefen meines Hinterkopfes gehortet und es dem Schicksal überlassen, mir die dazu passenden Bälle irgendwann zuzuspielen.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
SF: Ich habe mich noch nie für ein Spezialisten-Publikum interessiert. Für meine Musik und Texte benötigt man weder Abitur noch eine besondere Schallplattensammlung. Ich habe immer Bock, Menschen aus allen Ecken der Republik zu begegnen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
SF: Steuererklärung, Stau und immer wieder: Stau. Ich verbringe viel mehr Zeit im Auto als auf der Bühne.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
SF: Mit Konstantin Wecker „Stirb ma ned weg“ mit acht Musikern ohne Probe direkt live im Studio aufzunehmen ohne dass irgendwas digital rumgefummelt wurde. Die Perfektion war erreicht, als alle im Raum die gleiche Gänsehaut hatten.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
SF: Nach hunderten Anrufen, Mails und Kilometern: Endlich auf der Bühne... .

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
SF: Ich höre immer alles durcheinander. Gestern im Auto: Johannes-Passion (Ostern kommt!), Billie Holiday, Gonzalo Rubalcaba (mit Pat Metheny und Charlie Haden) und schließlich Ed Sheeran.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
SF: Mp3 im Auto oder Hotel (90%) - daheim mal Vinyl, mal CD.

KK: Was lesen Sie momentan?
SF: „Das Mittelalter“ von Johannes Fried; „Deutschland: Erinnerungen einer Nation“ von Neil MacGregor. Ich bin Sachbuch-Junkie!

KK: Was ärgert Sie maßlos?
SF: Ich bin aus dem Alter raus, mich maßlos zu ärgern. Am meisten regt mich mein Rechner auf, wenn er mitten im Flow hängt. Aber wir versöhnen uns auch schnell wieder.

KK: Was freut Sie ungemein?
SF: Begegnungen mit Leuten, die ich ewig nicht gesehen habe und trotzdem alles nahtlos ans letzte Treffen anschließt.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
SF: In New York habe ich alle möglichen Möbelteile von der Straße für meine winzige Wohnung umgebaut und passend gemacht.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
SF: John Candy in "Planes, Trains & Automobiles“ inspiriert mich immer wieder.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
SF: Ich habe neulich mal den Farbfernseher erfunden - gabs leider schon... .

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
SF: Team! Team! Team! Selbst bei meinen Solo-Auftritten.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
SF: Wenn ich einfach blöd schaue oder „schildkrötel“ (Gerhard Polt), unter einem Baum liege und mir ein Apfel auf den Kopf fällt.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
SF: Jeden Samstag die Fussball-Ergebnisse auf Eurosport.de.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
SF: Ich würde mein Bank-Konto ausgleichen.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
SF: Ich arbeite gerade an einem Buch, das sehr autobiographisch ist, das „German Music“ heißen wird, da mir ein amerikanischer Freund in New York nach einem Konzert mit meiner Band sagte „I love your German Music!"

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
SF: Voller Überraschungen wie mein bisheriges Leben.
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Mittwoch 05.04.2017
Jenny Evans – Nichts auf später verschieben
Jenny Evans ist ein Allroundtalend! Aber an erster Stelle kommt, was Ihre Begabung und ihr Können betrifft, der Gesang. „Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vorderste Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse“, war vor Jahren in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Daran hat sich bis heute nichts geändert!
Geboren in der Nähe von London, studierte sie Lehramt und sang im Universitätschor und sammelte als Schauspielerin Bühnenerfahrung. Neben der Alten Musik wurde sie frühzeitig vom Virus des Jazz infiziert. In München gründete sie 1981 ihre erste (Jazz-) Band, eröffnete ihren eigenen Jazzclub (Jenny`s Place), drehte Fernsehfilme (Tatort), tourte durch Japan, Russland und viele europäische Hauptstädte. Rudi Martini, Schlagzeuger, PR-Manager bei WEA in Deutschland und Jennys Ehemann, produzierte einen Großteil ihrer Alben für das Münchner Enja Label.
Der Terminkalender ist bei Jenny derzeit randvoll. Sie leitet einen Chor-Workshop, probt für einen pointierten Abend mit Musik „Von Shakespeare bis BREXIT” und bereitet ihr neues Programm „Naked“ vor, das auch Teil ihres Auftritts am 13. April (Gründonnerstag) im Münchner Jazzclub Unterfahrt sein wird. Mit dabei: Felix Sapotnik, Philipp Stauber und Sven Faller.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Jenny Evans: Die Tatsache, dass meine Eltern mich geliebt haben aber auch, dass ich viele Freiheiten geniessen konnte. So bin ich zu dem geworden, was ich heute bin: stark, selbstbewusst mit einem Hang zur Risikobereitschaft und ein Hedonist, also eine Person, die das Leben genießen will.
 
KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
JE: Früher, dachte ich, ich sänge fürs Publikum. Jetzt weiß ich, dass ich für mich selbst und die Musiker singe. Beim singen, möchte ich aber die Menschen bewegen, zum Weinen, Lachen, Tanzen oder einfach zum Nachdenken bringen.
 
KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
JE: Dass eine anständige Gage bezahlt wird und dass meine Lieblingsmusiker Zeit mit mir zu spielen haben.
 
KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
JE: Zuerst 2015 der Tod meines Mannes, Rudi Martini, der alle meine CDs produzierte und als Agent für mich tätig war.
Dann dass ich genau vor einem Jahr mich in einen Mann verliebte, der aber nach vier Wochen mir sagte, er hätte einfach keine Zeit.
 
KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
JE: Wenn ich beim Singen selbst Gänsehaut krieg, wenn die musikalische Kommunikation auf der Bühne so perfekt ist, dass es einfach funktioniert. Das ist wie ein Orgasmus.
 
KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
JE: Ich höre viel Musik, viel E-Musik vor allem meine große Liebe den Frühbarock und Alte Musik. Dann Sänger und Bands, die mich beim ersten Hören begeistert haben.
 
KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
JE: CDs.
 
KK: Was lesen Sie momentan?
JE: Von Nicci French “Thursday’s Children” mit Frieda Klein, eine Psychiaterin, die bei der Therapie einer jungen Frau, die vergewaltigt worden ist, mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert wird.
 
KK: Was Ärgert Sie maßlos?
JE: Unzuverlässigkeit, z.B. wenn ein Handwerker nicht zum vereinbarten Termin kommt und aggressives Verhalten.
 
KK: Was freut Sie ungemein?
JE: Gutes Essen, gute Gespräche mit Freunden/Freundinnen, Lachen.
 
KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
JE: Ja, ich habe sehr viele Kleidungsstücke, Schmuck, Möbel, Gemälde gemacht.
 
KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
JE: Von Julie Christie und Donald Sutherland in dem Film “Don’t Look Now” (Wenn die Gondeln Trauer tragen)
 
KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
JE: Etwas, dass Gewalt und den Krieg verhindert.
 
KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
JE: Als Frontfrau bin ich natürlich Einzelkämpferin, also Leaderin, aber in der Band bin ich Teamplayer.
 
KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
JE: Im Bett kurz vorm Aufwachen. Ich muss aber sofort die Sachen aufschreiben, so dass ich mich noch daran erinnere.
 
KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
JE: Nur Facebook. Aber auch nicht intensiv
 
KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
JE: Dass mehr Geld für den Jazz ausgegeben wird. Er ist, ja, auch E-Musik
 
KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
JE: Gonna Live Till I Die. Also, das Leben jetzt ausgiebig leben und nichts auf später verschieben
 
KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
JE: Vor allem mein neues Projekt “Naked” mit meinem Singer-Songwriter-Programm präsentieren. Die Motivation war die Antwort von Frage 4. Ich singe eins der Lieder “Four Weeks” bei meinem Konzert am Gründonnerstag, 13. April im Jazzclub Unterfahrt
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Dienstag 21.03.2017
Erika Stucky - Meine Babysitterinnen kamen aus Kathmandu
Erika Stucky wurde auch schon einmal als "Die Anti-Heidi“ bezeichnet und in der ZEIT war zu lesen „Erika Stucky singt und erjodelt sich den Schweizer Blues wunderbar traurig ..“. Das klingt zugegeben ein wenig verrückt. Das ist sie aber auch, zumindest verrückt zu dem, was sich Mainstream nennt. Einmal gefragt, wer denn ihre musikalischen Helden wären, nannte sie so unterschiedliche Namen wie Frank Sinatra und Dean Martin, Frank Zappa, die Boss Buebe (eine Schweizer Volksmusikgruppe). Später arbeitete Erika Stucky mit Carla Bley und George Gruntz, mit Ray Anderson, der WDR Big Band und vielen anderen. Sie spielte Theater in Bochum und initiierte ein Woodstock- und ein Jimi Hendrix Projekt. „Erika Stucky scattet und schreit, schnattert, singt und gehört zur kleinen Riege von Schweizer Sängerinnen und Sängern, die das Jodeln vom Makel der Volkskultur befreit haben. Ihre Auftritte sind von unbekümmerter Originalität und gespickt mit skurrilen Einlagen“, schreibt die Badische Zeitung. Wie das im Original klingt? Am 2. April ist die Schweizerin zu Gast im Gautinger Bosco. „Lust auf die vielleicht großartigste musikalische Irritation seit Jahren?“ - dann nichts wie hin, ins Bosco.

KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Erika Stucky: nicht unerheblich war die zeit, in der ich kind bzw. teenie war. und das war tatsächlich ziemlich unterschiedlich! als kind (bis 9 jahren ) lebte die family stucky in san francisco. alles war bunt und möglich. voll in der flowerpower zeit. meine babysitterinnen kamen aus kathmandu zurück mit bimmelkettelchen um den hals und die greatful dead spielten neben meinem spielplatz im golden gate park -  teenie war ich dann im oberwallis in der schweiz. skilehrer und alphüttensongs waren dann mein alltag. das prägt!

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
E.St.: meine mitmusiker als erstes… dann wird der kreis grösser: die techniker hinter der scheibe - das publikum - die radiohörer …..
ich freu mich, wenn die sounds, die in der stube entstehen raus in die welt fliegen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
E.St.: büro krams - alles was nicht mit tönen und instrumenten zu tun hat, ist ablenkung. es brauchts auch - aber es lenkt vom eigentlichen musikmachen enorm ab. und wird immer mehr. inzwischen sind wir musiker auch techniker, journalisten und grafiker. modern times!!

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
E.St.: havanna und mexico city waren letztes jahr auf meinem tourplan. ich träum heute noch fast täglich von hausschlachtungen (die übrigens sehr konzentriert und fast zärtlich sind ) und frida kahlo.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
E.St.: wenn ich umringt von meinen musikern eine melodie anpacke und die dann dichter und wärmer und grösser wird. wenn sogar der saxophonist beim spielen lächelt.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
E.St.: ich bin ziemlich langweilig. ich hör immer wieder das gleiche nochmals anders: gestern im zug wars pink floyd, randy newman, und brandy butler…..

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
E.St.: 80% cd  10% mp3 und aiff   10% vinyl

KK: Was lesen Sie momentan?
E.St.: fleisch und blut (das leben des metzgers hans meister ) von susanna schwager. ich bereite mich auf mein nächstes projekt “papito” vor - mein vater war lebenslang metzger (was wohl auch die hausschlachtungs-träume erklärt.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
E.St.: kleinkinder, die aus langeweile und ohnmacht ihre eltern terrorisieren - die kinder können ja sowas von nix dafür, dass ihre erzieher so schwammig auf sie eingehen.

KK: Was freut Sie ungemein?
E.St.: gut erledigte projekte. das kann ein nachtessen sein, ein tanz, eine tour...

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
E.St.: mach ich ständig. kleider näh ich für jedes projekt - möbel bastle ich für die bühne, aus alten kleiderbügeln und tabourettli.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
E.St.: jeanne moreau in film und theater - meryl streep in die brücken am fluss -  penelope cruz in volver - selma hayek in frida… oh da gibts viele!!

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
E.St.: eine melodie, die hass beruhigt. vielleicht auch eine gegen ungeduld und überheblichkeit…

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
E.St.: ich denk ich kann beides ziimli guet. als bandleaderin musst aber auch ein toller einzelkämpfer sein.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
E.St.: beim vespafahren

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
E.St.: musikerwebseiten und dann klickt man sich automatisch weiter auf filmchen und blogs… meistens geht es um töne und melodien...

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
E.St.: ich würd sicher erstmal ein paar tage zuhören müssen. staatsminister für kultur. gott, ist das ein beruf??

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
E.St.: stucky

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
E.St.: next question please…
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Dienstag 14.03.2017
Annette Neuffer - Das Essen kommt immer zu spät
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Annette Neuffer ist als Sängerin ein Glücksfall“, war vor einiger Zeit im Klassik- und Jazzmagazin Rondo zu lesen. Das ist aber nur die eine Wahrheit. Denn Annette Neuffer ist zudem eine großartige Instrumentalistin an Trompete und Flügelhorn. Studiert hat die Münchnerin in Graz und Stuttgart, hat mit Woody Shaw, Benny Golson und anderen hochkarätigen Solisten gespielt. Viele Jahre war sie Sängerin in der Big Band von Al Porcino, dem einstigen Trompeter bei Stan Kenton, Woody Herman und Ella Fitzgerald.
Zudem ist Annette Neuffer seit über zehn Jahren passionierte Parfumeurin. „Ich war immer schon eine Nase auf zwei Beinen und habe alle Gerüche meiner Umwelt aufgesogen“, erzählte sie in einem Interview. Unter www.naturparfum.net bekommt man Einblick in die Arbeit ihrer Duftmanufaktur. Wer aber die heute in Freising lebende Musikerin Annette Neuffer erleben möchte, der hat am Freitag, den 24. März um 19.30 Uhr in der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM) in Olching in der Hauptstr. 68 die Möglichkeit. Hier wird „Deutschlands eleganteste Trompeterin und Sängerin“ mit ihrem Quintett auftreten.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Annette Neuffer: Meine Oma!

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
AN: Die Leute, die bisher dachten "Jazz mag ich nicht" und die, die es schon immer besser wussten.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
AN: Das Essen kommt immer zu spät, wenn man es ganz eilig hat. Stau, Autopannen und Umziehen in der Toilette - die Kleinste bisher hatte ich in Tokio. Vergessene Kleider, Instrumente oder Noten.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
AN: Positiv: Ein Konzert von Dusko Goykovich. Unglaublich, wie er mit 85 Trompete spielt. Und die Disziplin, die er hat, immer noch jeden Tag mehrere Stunden zu üben.
Negativ: Dass immer mehr ein politisches und menschliches Klima aufkommt, von dem wir eigentlich gedacht hätten, dass es der Vergangenheit angehören sollte. Überall schießen die Autokraten wie Pilze aus dem Boden, mitsamt dem Gefolge, das einfache Antworten sucht. Außerdem bin ich über den Umgang mit "Nutz"tieren entsetzt in einer Gesellschaft, die sich für zivilisiert hält. Überhaupt, dass alles skrupellos ausgebeutet wird zugunsten des Wirtschaftswachstums. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft so weitergehen kann.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
AN: Wenn alle im Blindflug einloggen, inklusive Publikum! Die Gespräche und der Rotwein danach. Wenn meine Schüler/innen Fortschritte machen und sich selbst erfolgreich auf die Bühne stellen oder die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule schaffen.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
AN: Ja natürlich: bei Jazz bevorzugt die 1940er, 1950er Jahre und bei Klassik am liebsten Bach und überhaupt Barockmusik.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
AN: Beides, aber lieber Vinyl - ich mag es gerne analog!

KK: Was lesen Sie momentan?
AN: "Die souveräne Stimme" von Olaf Nollmeyer, ein äußerst empfehlenswertes Fachbuch über angewandte Stimmphysiologie.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
AN: Wenn unrhythmisches Geplümmsel ohne Melodie und Harmonie als Jazz verkauft wird.

KK: Was freut Sie ungemein?
AN: Wenn es richtig swingt.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
AN: Während meiner Schulzeit im Olchinger Gymnasium ist im Unterricht eine umfangreiche Kollektion von Strickwerken entstanden. In der letzten Zeit leider nicht mehr, ich überlege mir aber schon länger, mal den "Bier und Stricken" Abend im Freisinger Furtnerbräu zu besuchen, eine grandiose und äußerst vielversprechende Kombination. Vielleicht sollte man sich dafür ein weniger kompliziertes Muster zurechtlegen.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
AN: Von "einer der am meisten überschätzten Schauspielerinnen" Hollywoods Meryl Streep und Clint Eastwood in "Die Brücken am Fluss".

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
AN: Eine selbstübende Trompete!

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
AN: Überwiegend Einzelkämpfer, aber mit dem richtigen Team auch sehr gerne Teamplayer. Ich habe nur eine ziemliche Aversion gegen Fremdbestimmung.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
AN: Das kann ich nicht pauschal sagen, aber mir sind schon mal zwei gute Bluestexte auf einmal eingefallen, als ich mich mit meiner Tochter durch die Mathehausaufgaben quälen musste. Also in Situationen, wo ich überhaupt nicht nach Einfällen suche.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
AN: Eigentlich keine Bestimmten. Ganz unterschiedlich, je nachdem, welche Information gerade benötigt wird.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
AN: Ich würde sofort ein Dekret für mehr Musik- und Kunstunterricht an den Schulen erlassen.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
AN: Swing Till Sunrise

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
AN: Als Wundergreisin a la Buena Vista Social Club wäre schön.
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Montag 06.03.2017
HG Butzko - Hab ich zwei linke Hände?
HG Butzko ist der „heimliche Star auf Deutschlands Kleinkunstbühnen“, „der Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts.“ HG steht übrigens für Hans-Günter und bevor der in Gelsenkirchen aufgewachsene Butzko („ICH BIN DER LEBENDE BEWEIS, DASS MAN IN GELSENKIRCHEN AUFWACHSEN UND NOCH MIT ANDEREN THEMEN UNTERHALTEN KANN, ALS FUSSBALL“) den Deutschen Kleinkunstpreis, den Bayrischen Kabarettpreis, den Mindener Stichling, den Schwäbischen Kabarettpreis erhalten hat, arbeitete er als Schauspieler und Regisseur. Nun schreibt er seine eigenen Texte, die unter Titeln wie „Herrschaftszeiten“ oder „Super Vision“ auf die Bühne und ins Fernsehen kamen. Sein neuestes Programm heißt „Menschliche Intelligenz“. „Religionen sind Kartelle zur Durchsetzung von Machtinteressen. Deswegen brauchen Religionen unbedingt religiöse Menschen, um ihnen Gottesfurcht einzuflößen. Während religiöse Menschen nicht unbedingt Religionen brauchen, um den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“, ist Butzkos Credo. Am 29. März ist HG Butzko zu Gast im Kubiz Unterhaching, in der Jahnstraße 1. Frühzeitig Karten sichern!!!


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
HG Butzko: 1. Papi; 2. Mami; 3. Der Moment, in dem die beiden sich ganz doll lieb hatten.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
HGB: Dass Lachen nicht nur mit Schenkelklopfen entstehen kann, sondern auch mit Stirntippen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
HG: Die Verlässlichkeit der Deutschen Bahn.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
HGB: Die letzte Wahlentscheidung der US-Amerikaner. Die Frage ist ja nicht: Was stimmt nicht mit Donald Trump? Die Frage ist: Was stimmt nicht mit einem Land, in dem so jemand Präsident werden kann?

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
HGB: Wenn die Geistesblitze in meinem Gehirn sich mit den Geistesblitzen in den Gehirnen des Publikums verbinden

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
HGB: Von Klassik bis Techno ist alles dabei.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
HGB: Mp3

KK: Was lesen Sie momentan?
HGB: "Keine Macht den Doofen" von Michael Schmidt-Salomon.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
HGB: Uneinsichtigkeit, nicht zuletzt auch meine eigene.

KK: Was freut Sie ungemein?
HGB: Diese vielen kleinen Momente im Leben, die zeigen, dass die Welt ein sehr liebevoller Ort sein kann.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
HGB: Hallo? Hab ich zwei linke Hände?

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
HGB: Das gesamte Ensemble der US-Serie "Shameless".

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
HGB: Weltfrieden.

KK: Fühlen Sie sich eh er als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
HGB: Einzelplayer

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
HGB: Das wollen Sie gar nicht wissen.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
HGB: Fischer im Recht; Blog der Republik; Makroskop.eu; Übermedien; Block 5

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
HGB: Einen Tag lang in allen Kindergärten und Schulen des Landes interkulturelle Mitmach-Theater und Tanz-Projekte veranstalten, zur Überwindung von Vorurteilen und Intoleranz.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
HGB: Geschenkt.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
HGB: Meine eigene endlich. Die der Welt unendlich.
Autor: Siehe Artikel
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.