Blickpunkt:
  • Suche nach Veranstaltungen
Mittwoch 22.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach Bürgerhaus: Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe
Das Käthchen von Heilbronn
oder Die Feuerprobe

Kleist schuf mit seinem „Käthchen“ ein geheimnisvolles Traumstück voller Zeichen, ein theatrales Spektakel um Liebe und Sehnsucht, Wirklichkeit und Fiktion. Seitdem Käthchen den Ritter Graf vom Strahl in der Werkstatt ihres Vaters gesehen hat, muss sie ihm auf Schritt und Tritt folgen – ein Traum versprach ihn ihr zum Mann. Käthchens Vater verklagt den Ritter auf Hexerei, aber die Richter sprechen ihn frei. Der Ritter ist zwar in Käthchen verliebt, kann sie aufgrund ihres Standes aber nicht zur Frau nehmen.
Auch er hatte einen Traum, in dem ihm ein Engel die Vermählung mit einer Kaiserstochter weissagte. Als er seiner ehemaligen Feindin Kunigunde auf seinem Schloss Schutz gewährt, glaubt er, die Kaiserstochter in ihr gefunden zu haben. Wie Käthchen sich gegen die intrigante Rivalin durchsetzt und die Heirat mit dem Ritter doch stattfindet, ist eine der schönsten und zugleich eigenartigsten Liebesgeschichten der deutschen Theaterliteratur.

Eine Produktion des Landestheater Schwaben
Inszenierung: Kathrin Mädler
Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner
Dramaturgie: Anne Verena Freybott
mit Claudia Frost, Miriam Haltmeier, André Stuchlik, Fridtjof Stolzenwald, Tobias Loth und Sandro ¦utalo.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Donnerstag 23.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 24.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bsoco: Gardi Hutter
Gardi Hutter: So ein Käse

Was dem Mensch das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernisreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Die Schweizer Clownfrau begeisterte uns bereits mit »Die tapfere Hanna« und »Die Schneiderin«.
Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fern-ofen-rohr einen runden Käse, der so nah und doch so unerreichbar ist: Er hängt in einer Mausefalle! Sie ist süchtig. Sie will mehr, mehr… ein Fondue! Ihre Gier macht sie unachtsam. Plötzlich steht sie in der Falle. Ihre Seele flattert schon höhenwärts. Doch die Falle schnappt nicht zu. Sie hat Rost angesetzt. Jetzt kann das schöne Leben im „Einfallenhaus“ beginnen! Die „Wohlstandsmaus“ richtet sich häuslich in ihrem Paradies ein: Schaukel, TV, Blumen, Fahne: alles Käse! Langeweile schleicht sich ein. Dann sieht sie den goldenen Mond am Himmel: „So ein Käse!!!“

Was dem Menschen das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernissreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Dabei riskieren sie oft Kopf und Kragen.Und wenn sie es schaffen viel davon anzuhäufen, wird die Hauptsorge, wie sie das Erworbene erhalten, schützen und vermehren – und sich gleichzeitig alle Träume erfüllen können ….und da beisst sich der Teufel in den Schwanz. Die Maus auch!

Seit 1981 tourt Gardi Hutter mit ihrem clownesken Theater durch die halbe Welt, über 3500 Vorstellungen in 33 Ländern.Sie hat 8 Stücke kreiert und 15 kunstpreise erhalten. In ihren fast wortlosen Solos erfindet sie kleine, absurde Universen.

Verein Bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Freitag 24.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschleißheim Bürgerhaus: Ein Fall für Miss Marple - Ein Mord wird angekündigt
Ein Fall für Miss Marple - Ein Mord wird angekündigt
Spannender Agatha-Christie-Kirimi mit TV-Star Erol Sander

Am Freitag, den 29. Oktober, wird auf Gut Little Paddocks um 18.30 Uhr ein Mord stattfinden. Freunde werden gebeten, diesen Hinweis als Einladung aufzufassen.

Diese irritierende Anzeige im Lokalblatt des beschaulichen Chipping Cleghorn lässt die Zahl besagter Freunde beachtlich steigen. Neugierde und nicht zuletzt der von der Gutsherrin angebotene Sherry lassen dann auch gerne verweilen. Plötzlich geht das Licht aus. Ein Schuss fällt. Dann das grausame Bild …

Inspektor Craddock alias Erol Sander übernimmt den Fall. Doch je mehr Licht er in die Sache zu bringen sucht, desto mehr Schatten wirft er. Miss Marple bezieht Quartier in Chipping Cleghorn bei der Frau des örtlichen Pfarrers und macht sich auf die Suche nach dem Tatmotiv. Wird Miss Marple das mörderische Spiel durchschauen?

Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Samstag 25.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: So ein Käse - Gardi Hutter Familientheater
So ein Käse
Von und mit Gardi Hutter Familientheater

Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fern-ofen-rohr einen runden Käse hinter den Gitterstäben einer Mausefalle. So nah und doch so unerreichbar. Bilder ihrer verstorbenen Familienmitglieder hängen am Fallenrand und sind Warnung genug, sich nicht leichtsinnig dem Käse zu nähern. Die schlaue Maus geht wissenschaftlich vor und findet eine Möglichkeit, an den Käse zu kommen ohne dass die Falle zuschnappt. Doch sie will mehr, mehr...ein Fondue!! Ihre Gier macht sie unachtsam und plötzlich steht sie in der Falle. Ihre Seele flattert schon höhenwärts. Doch die Falle schnappt nicht zu. Sie hat Rost angesetzt.
Jetzt kann das schöne Leben im "Einfallenhaus" beginnen! Die "Wohlstandsmaus" richtet sich häuslich in ihrem Paradies ein. Doch wie es im Leben oft spielt, kaum ist ein Traum erfüllt, schmeckt der staubig. Dann sieht sie den goldenen Mond am Himmel: "So ein Käse!!!"
Was dem Mensch das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernissreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Dabei riskieren sie oft Kopf und Kragen. Und wenn sie es schaffen viel davon anzuhäufen, wird die Hauptsorge, wie sie das Erworbene erhalten, schützen und vermehren – und sich gleichzeitig alle Träume erfüllen können ...und da beißt sich der Teufel in den Schwanz. Die Maus auch!
Die Schweizer Clownin Gardi Hutter braucht auf der Bühne wenige Worte. Ihr komisches Theater ist ein Spiel mit Metaphern, jedes ihrer Bilder erzählt schon eine Geschichte.
„So ein Käse“ ist eine Vorstellung im Rahmen unseres Familientheaterprogramms und für Kinder ab etwa 10 Jahren geeignet. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 8 ¤. Die Vorstellung dauert zweimal etwa 40 Minuten mit einer Pause.

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 25.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 26.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 26.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Shoppen
Shoppen
von Ralf Westhoff

Fünf Frauen, fünf Männer, ein Ziel: Zehn Großstadtsingles suchen beim Speed-Dating einen passenden Partner. Im Rennen gegen den Sekundenzeiger wollen sie sich optimal verkaufen und gleichzeitig den anderen entdecken. Die Gespräche drehen sich um Cappuccino und Gin Tonic, Allergien und Neurosen, unfruchtbare und fruchtbare Tage, um Schnäppchen und Designerstücke – und um das Alleinsein. Man darf nicht zimperlich sein, will man hier die Liebe seines Lebens finden. Am Ende werden die Karten noch einmal neu gemischt.

Ralf Westhoff hat ein humorvolles Portrait einer neuen Single-Generation geschaffen, das mit brillanten Dialogen und intelligentem Wortwitz überzeugt. Die gleichnamige Filmvorlage war 2007 ein Überraschungserfolg in den deutschen Kinos und erhielt den Bayerischen Filmpreis.

mit: Anne Distler, Theiss Heidolph, Sonja Heringer, Kerstin Krefft, Patrick Meier, Alexander Schmiedel, Philip Schultheiß, Silvie Stollenwerk, Julia Ströhle und Michael Vögele

Inszenierung: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Deutsches Theater Berlin - Die Glasmenagerie (T. Williams)
Theater Fürstenfeld
Deutsches Theater Berlin
Die Glasmenagerie (T. Williams)

Inszenierung: Stephan Kimmig

Mit Marcel Kohler als „Tom“, ausgezeichnet durch „Theater heute“ als Nachwuchsschauspieler des Jahres

Die Wingfields träumten von Wohlstand, doch nun muss Sohn Tom die Familie mit einem Fabrik-Job ernähren, während sich seine scheue Schwester Laura traumtänzerisch in ihre eigene Welt flüchtet. Die alleinerziehende Mutter Amanda will Tom eine Karriere in der Schuhfabrik schmackhaft machen, aber der möchte schreiben und sich nachts amüsieren. Um Laura an den Mann zu bringen, soll sie sich für den Besuch von Toms Kollegen Jim hübsch machen. Als diese in Jim ihren heimlichen Schwarm erkennt, erwacht das Leben.

Zwischen Rührung, Komik und Poesie bringen die virtuosen Schauspieler die fragilen Charaktere näher. Da sehnt sich die entblößte Laura nach einer Berührung, da baggert Amanda Jim im Dunkeln an, da knistert es, wenn sich Tom zwischen Familie und Freiheit entscheiden muss. Es sind Menschen, die auch im Scheitern ihre Träume bewahren und so die Werte einer Leistungsgesellschaft hinterfragen.

„Man muss dieses Theater lieben, weil es auf die Kraft seiner Schauspieler vertraut. Und weil es sich Zeit nimmt, Menschen in die Seele zu blicken.“ (SZ)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Der Messias
Der Messias
Weihnachtskomödie von Patrick Barlow
Inszenierung: Peter Kesten; Musik: Michael Barfuß
Mit Elisabeth Hütter, Fridtjof Stolzenwald, Sandro ¦utalo.
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

In Patrick Barlows irrwitziger Weihnachtskomödie stürzen sich zwei Schauspieler und eine Sängerin mit
Charme, Chuzpe und mitreißendem Improvisationstalent in die schier unlösbare Herausforderung, die
ganze Weihnachtsgeschichte glaubhaft darzubieten. Theodor Stolze-Stadermann und sein jüngerer Kollege
Bernhard sind echte Theatertiere. Sie möchten die Geburt Jesu von Nazareth auf die Bühne bringen. Aber
wie so oft am Theater sind Zeit und Mittel knapp. Daher schlüpfen die beiden selbst in alle benötigten Rollen,
darunter die deprimierte Maria, der schlecht gelaunte Josef, ein Hirte, der sich dauernd bei seinen Schafen
verzählt, der flügelrauschende Engel Gabriel... Weil sie aber leidenschaftliche Theaterleute sind, nehmen sie
alle ihre Figuren sehr ernst und lassen sich von ihren Szenen selbst zu Tränen rühren.
Und so wird "Der Messias", dieses besondere Krippenspiel, bei dem die Zuschauer die Rolle der wogenden
Volksmasse von Nazareth einnehmen, nicht nur zu einer hinreißend komischen Farce, sondern sogar zu
einem kleinen Theaterwunder.

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Elektra
Elektra
nach Hugo von Hofmannsthal

Die Königstochter Elektra will Rache. Rache für den toten Vater. Ihn hat die Mutter Klytämnestra gemeinsam mit ihrem Geliebten Ägisth beim Baden mitleidlos getötet. Elektra fordert Vergeltung – darum kreist alles in ihrem Kopf. Doch sie hat keine Unterstützer für ihren Rachewunsch. Nur sie allein prangert unaufhörlich das geschehene Verbrechen an und hofft auf die Rückkehr ihres Bruders Orest, der den Mörder des Vaters stürzen soll.

Hugo von Hofmannsthals Tragödie aus dem Jahre 1903 erzählt von einer aus den Fugen geratenen Welt. Anders als in der griechischen Vorlage des Sophokles hat er nicht die Geschichte des Orest, sondern die inneren Nöte Elektras ins Zentrum der Geschichte gerückt. Ihrem Gewissen verpflichtet, benennt sie auf radikale Weise die Missstände, die die Gesellschaft längst akzeptiert hat.

mit Claudia Dzsida, Marion Nitsch, Rilana Nitsch und Valentin Stückl

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 02.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 02.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: In Impro Veritas
In Impro Veritas

"Improvisationstheater ist, wenn man in einem voll besetzten Saal auf die Bühne geht, ohne vorher zu wissen, was dort geschehen wird."

5, 4, 3, 2, 1, los...

5 Sekunden genau bleiben den Darstellern, um Geschichten zu ersinnen, die noch nicht geschrieben sind. Wollen Sie die romantischste Szene aller Zeiten sehen, oder einen Krimi, in dem ein blutiger Staubsauger die Hauptrolle spielt? Improvisationstheater lebt von den Zuschauern, Sie geben den Darstellern Vorgaben für die Szenen, und vor Ihren Augen werden Geschichten wie aus dem Nichts entstehen. Niemand weiß, auch die Darsteller nicht, was in den nächsten Minuten auf der Bühne passieren wird. Jede Geschichte wird anders.

Es spielen (in wechselnder Besetzung):
Judith Gebele, Sonja Heringer, Claus Hilgers, Katrin Marzin, Tobias Marzin, Patrick Meier, Sabine Ostermeier, Alexander Schmiedel, Christina Schmiedel und Julia Ströhle

Musik: Thomas Greiner-Mai

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 03.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 08.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 08.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Elektra
Elektra
nach Hugo von Hofmannsthal

Die Königstochter Elektra will Rache. Rache für den toten Vater. Ihn hat die Mutter Klytämnestra gemeinsam mit ihrem Geliebten Ägisth beim Baden mitleidlos getötet. Elektra fordert Vergeltung – darum kreist alles in ihrem Kopf. Doch sie hat keine Unterstützer für ihren Rachewunsch. Nur sie allein prangert unaufhörlich das geschehene Verbrechen an und hofft auf die Rückkehr ihres Bruders Orest, der den Mörder des Vaters stürzen soll.

Hugo von Hofmannsthals Tragödie aus dem Jahre 1903 erzählt von einer aus den Fugen geratenen Welt. Anders als in der griechischen Vorlage des Sophokles hat er nicht die Geschichte des Orest, sondern die inneren Nöte Elektras ins Zentrum der Geschichte gerückt. Ihrem Gewissen verpflichtet, benennt sie auf radikale Weise die Missstände, die die Gesellschaft längst akzeptiert hat.

mit Claudia Dzsida, Marion Nitsch, Rilana Nitsch und Valentin Stückl

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 09.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 09.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg Kupferhaus: Novecento
Novecento
Die Legende vom Ozeanpianisten

Man schreibt das Jahr 1900: Auf dem Flügel im Ballsaal eines Luxusdampfers findet der Matrose Danny ein ausgesetztes Baby - in einer Zitronenkiste. Der Seemann tauft das Neugeborene kurzerhand auf den Namen Lemon Novecento und übernimmt die Fürsorge für den Kleinen. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnt: Novecento wird zeit seines Lebens auf dem Schiff bleiben. Er wird Pianist, Ozeanpianist, und fasziniert mit seiner Musik die Reichen der 1. Klasse genauso wie er die Auswanderer verzaubert, die im Unterdeck hausen. Seine Welt sind die 88 Tasten des Klaviers, weiße und schwarze. Und die Musik. Ein Schiff. Menschen kommen – Menschen gehen. Einer bleibt. Für immer.

“Es ist ein Rausch, eine Hymne an die Musik, die Leidenschaft und die Freundschaft – verrückt, emotional, nachdenklich. Und klasse übersetzt!” Hamburger Abendblatt

Produktion: Hamburger Kammerspiele
Von: Alessandro Baricco | Regie: Martin Maria Blau | Mit Thomas Borchert

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Samstag 09.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 10.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 10.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Die Netzwelt - Schauspiel von Jennifer Haley
Die Netzwelt
Schauspiel von Jennifer Haley
Landestheater Tübingen

Die Netzwelt: ein digitales, optimiertes Refugium, ein verführerisches „Paradies“, in das die Kunden mit allen Sinnen eintauchen können. Ein virtueller Club, der die geheimsten Wünsche seiner Kunden wahr werden lässt. Die Grenzen zwischen realer und virtueller Identität verwischen, lösen sich auf.
Die Ermittlerin Morris will den Geschäftsmann Sims überführen, der in der virtuellen Netzwelt seinen Kunden ermöglicht, mittels anderer Identitäten ihre geheimen Fantasien auszuleben – auch die verbotenen, gewalttätigen. Dazu verhört sie auch einen seiner Kunden, Doyle, und konfrontiert ihn mit den Protokollen eines Agenten, den sie in die Netzwelt eingeschleust hat. In dieser perfekten virtuellen Welt dreht sich alles um das kleine Mädchen Iris, das von „Papa“ Sims geliebt wird. Bald wird auch die Ermittlerin selbst in den Bann der Netzwelt gezogen und die Frage nach dem richtigen Handeln im virtuellen Raum wird immer schwerer zu beantworten. Was hat Vorrang: Das Recht auf Privatsphäre oder die Notwendigkeit der Überwachung?
Jennifer Haleys mehrfach preisgekröntes Stück „The Nether“ wurde 2013 am Kirk Douglas Theatre in Los Angeles uraufgeführt und ist Psychothriller und hochaktuelles Gedankenexperiment zugleich. Was wäre, wenn wir in einer weiterentwickelten Version des Internets die perfekte Illusion erleben könnten? Realer als die Realität? Und was, wenn in dieser Netzwelt all das möglich wäre, was uns in der Realwelt verboten ist? Wäre das eine Befreiung – oder eine Gefahr?
Sascha Bunge hat für das Landestheater Tübingen bereits „Geächtet“ inszeniert, das vergangenes Frühjahr in Landsberg zu sehen war.
Regie Sascha Bunge

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 10.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 15.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Shoppen
Shoppen
von Ralf Westhoff

Fünf Frauen, fünf Männer, ein Ziel: Zehn Großstadtsingles suchen beim Speed-Dating einen passenden Partner. Im Rennen gegen den Sekundenzeiger wollen sie sich optimal verkaufen und gleichzeitig den anderen entdecken. Die Gespräche drehen sich um Cappuccino und Gin Tonic, Allergien und Neurosen, unfruchtbare und fruchtbare Tage, um Schnäppchen und Designerstücke – und um das Alleinsein. Man darf nicht zimperlich sein, will man hier die Liebe seines Lebens finden. Am Ende werden die Karten noch einmal neu gemischt.

Ralf Westhoff hat ein humorvolles Portrait einer neuen Single-Generation geschaffen, das mit brillanten Dialogen und intelligentem Wortwitz überzeugt. Die gleichnamige Filmvorlage war 2007 ein Überraschungserfolg in den deutschen Kinos und erhielt den Bayerischen Filmpreis.

mit: Anne Distler, Theiss Heidolph, Sonja Heringer, Kerstin Krefft, Patrick Meier, Alexander Schmiedel, Philip Schultheiß, Silvie Stollenwerk, Julia Ströhle und Michael Vögele

Inszenierung: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 16.12.2017; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering Stadthalle: Hänsel und Gretel
Hänsel und Gretel
Familienoper von E. Humperdinck
Für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren
Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Das Freie Landestheater Bayern präsentiert mit Live-Orchester, Solisten und Kinder-Ensemble die populäre Familienoper „Hänsel und Gretel“ in der erfolgreichen Münchner Fassung: Die bekannten und beliebten Melodien werden dabei mit Dialogen in bairischer Sprache ergänzt. Freuen Sie sich auf eine mitreißende Inszenierung für die ganze Familie.

Musikalische Leitung:
Rudolf Maier‐Kleeblatt
Regie und Choreographie:
Michael Kitzeder

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Samstag 16.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Fürstenfeld: Wuide Hetz – Eine Fürstenfelder Rauhnachtsgeschichte
Wuide Hetz – Eine Fürstenfelder Rauhnachtsgeschichte
Bayerisches Mysterienspiel
Musiktheater

Buch & Regie:
Winfried Frey, Komposition: Christian L. Mayer, Kostüme: Beate Heinsius

Darsteller:
Emi, das Mädchen: Jasmin Hallbauer, Frau Perchta: Annette Schregle, Puppenspiel: Martin Köhler, Paulina: Paula Schneider-Mendoza, AmperPerchten, Tanzpaare Trachtenverein Almfrieden

Überfordert von Schule, Medienflut und Hobbys fällt Emi erschöpft in einen mystischen Tagtraum: Auf einer turbulenten Reise durch Raum und Zeit trifft sie auf Frau Perchta, die Hui-Hui-Manderl, die Nebelfrau und andere Sagenfiguren. Emi lernt, dass alles zwei Seiten hat und nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Wie gefährlich ist diese geheimnisvolle Welt wirklich? Kann Emi die ihr gestellten Aufgaben meistern? Findet sie den Weg zurück nach Hause?

Begleiten Sie Emi auf ihrer „Wuiden Hetz“ und erleben Sie ein phantasievolles Rauhnachtsspektakel mit Spuk, Hexen und Geistern.

Für stimmungsvolle Musik sorgen das Auwald Consort, der Kinderchor der Heinrich-Scherrer-Musikschule, Musiker der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck, Sänger des Philharmonischen Chors Fürstenfeld u. a.

Dauer: ca. 90 Minuten; für Menschen ab 7 Jahren.
Samstag 16.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 17.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Neue Bühne Bruck: Zwei wie Bonny und Clyde
Zwei wie Bonnie und Clyde

mit Alexander Schmiedel und Tina Schmiedel

Regie: Harald Molocher

Neue Bühne Bruck e.V.
Haus 11 im Klosterhof von Fürstenfeld (Veranstaltungsforum)
82256 Fürstenfeldbruck
Dienstag 26.12.2017; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Germering Stadthalle: Nussknacker - Russisches Nationalballett
Nussknacker
Russisches Nationalballett
mit Erzählerin
Musik von P. I. Tschaikowsky
Das Russische Nationalballett entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in die zauberhafte Märchenwelt des Nussknackers. Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, sodass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Dienstag 26.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Stadthalle: Carmen / Festliche Gala - Russisches Nationalballett
Carmen / Festliche Gala
Russisches Nationalballett

1. Teil: Carmen
Musik: George Bizet, Choreographie nach Alberto Alonso

Die Ballettinszenierung von „Carmen“ bekommt hier ihre philosophische und zeitlose Dimension, wo es um die absoluten Sehnsüchte der Menschen geht, die immer ein Extrem erstreben, eines, das sie nicht erreichen können.

2. Teil: Festliche Gala
Perlen des klassischen Balletts

Diese große Ballettgala bietet ein abwechslungsreiches hochkarätiges Programm mit einem Querschnitt durch mehr als 100 Jahre Ballettgeschichte: Ausschnitte aus den größten Ballettwerken Tschaikowskys, „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Nussknacker“, „Sterbender Schwan“ aus „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns; Szenen aus „Don Quichotte“ mit viel Witz und Schwung; „Russische Charaktertänze“ u.v.m.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Sonntag 31.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Così fan tutte
Così fan tutte
Mozarts Meisteroper im KUBIZ
Mit Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Nürnberg und einem Instrumentalensemble der Hochschule
Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt

Zum Jahresausklang bringt die Musikhochschule Nürnberg ein Gastspiel mit der heiter-tiefsinnigen
Mozart-Oper "Così fan tutte" ins KUBIZ – übersetzt "So machen's alle". Das temporeiche Verwirrspiel wird in einer kurzweiligen Inszenierung die Silvesterlaune anheizen und Mozarts unsterbliche Musik ist Garant für geistvolle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Seit vielen Jahren waren im KUBIZ am Silvesterabend die verschiedensten Musiktheaterproduktionen zu erleben. So ist es uns eine besondere Freude, unserem Publikum in diesem Jahr wieder eine spritzige Opernaufführung anbieten zu können, niveauvoll präsentiert von einem ambitionierten jungen Ensemble. Freuen Sie sich auf Mozarts "Così fan tutte"!

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Dienstag 30.01.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach Bürgerhaus: Der gute Tod
Der gute Tod
Theaterstück von Wannie de Wijn
Deutsch von Stephan Lack

Bernhard ist krank, er will sterben; am morgigen Tag um neun Uhr, selbstbestimmt, mit Hilfe seines befreundeten Arztes. Zur Verabschiedung kommt die Familie im Haus zusammen: Bernhards Tochter, seine zwei Brüder und seine Lebensgefährtin, die vor langer Zeit auch einmal die Freundin des Bruders war.
Während Bernhards verbleibende Lebenszeit unaufhörlich zerrinnt, versucht jeder für sich einen Weg zu finden, mit Bernhards Entschluss umzugehen.
Wannie de Wijn, geb. 1961, ist ein niederländischer Schauspieler, Regisseur und Dramatiker. Mit „Der gute Tod“ hat er 2008 ein nachdenkliches Stück zum Thema Sterbehilfe geschrieben. Auf der Grundlage des seit 2001 in den Niederlanden existierenden Sterbehilfegesetzes stellt er nicht die Frage nach dem Recht eines kranken Menschen auf einen selbstbestimmten Tod. Vielmehr liegt das Augenmerk auf den zurückbleibenden Angehörigen und dem Weg, den jeder zurücklegen muss, um mit einer solchen Entscheidung umgehen zu können.

Eine Produktion des Metropoltheater
Regie: Jochen Schölch
Kostüme: Sanna Dembowski, Bühne: Thomas Flach
Licht: Hans-Peter Boden, Dramaturgie: Katharina Schöfl
mit Butz Buse, Christoph von Friedl, Sebastian Griegel, Sophie Rogall, Lilly Forgách und Nikolaus Frei.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Dienstag 06.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Encounters
Encounters

Tanztheater
The Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

Das Leben besteht aus Begegnungen, die in ihrer Form unterschiedlich sein können. Für diejenigen, die eingepfercht in Hochhäusern und Blocks aus Beton leben, werden diese Begegnungen oder Zusammenstöße in Erfahrungen münden, die das Gefangensein untergraben. Ohne diese Zufälle – manche anregend, andere wieder enttäuschend – würden

sie zurückbleiben in einer gefangenen, starren, kleinen Welt. »Encounters« bezieht sich auf Sich-begegnen und Nicht-begegnen, Zusammenstoßen und Abstoßen, das Einsamsein in großen Menschenmengen und zufälliger Zuwendung Einzelner. Die Wirklichkeit des Lebens, schreibt keine geradlinige Geschichte und die Choreographin Olga Pona hat auch nicht versucht, eine daraus zu machen. Die Tänzer sind es, die mit ihren Körpern ihre Geschichten erzählen und ausmalen. Die entstehenden Bilder eröffnen eine beinahe mathematische Schönheit, die Fragen aufwirft und sowohl Tänzer als auch die Zuschauer auf der Suche nach individuellen Antworten auf eine Reise schickt. Olga Pona‘s Inspiration sind die sie umgebenden Menschen und deren Leben in ihrer russischen Heimat. Das Leben in einer Gesellschaft, deren verloren gegangenen Werte und Ideale das Leben prägen einerseits und die ihren Zusammenhalt daraus und sich füreinander verantwortlich fühlen andererseits. Für Olga Pona und ihre Tänzer ist das Entwickeln und Aufführen ihrer Werke nicht nur eine künstlerische Notwendigkeit sondern ein Weg, vielleicht der einzige, die Stärke zu finden, als Künstler in der heutigen russischen Realität zu bestehen und aus dieser die notwendige Inspiration zu beziehen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 11.02.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Die Probe
Die Probe

Komödie von Victor Haïm
Kunstforum Gilching

Eine leere Theaterbühne: Hortense, eine vormals erfolgreiche Schauspielerin und, Gertrude, eine Autorin und Regisseurin ihres eigenen neuen Theaterstückes, treffen sich zur ersten Probe. Charakterlich sind die beiden Frauen sehr verschieden. Während sich die eine auf ihr Bauchgefühl verlässt, setzt die andere auf das Unausgesprochene zwischen den Zeilen des Stückes. Die Spannungen zwischen den beiden Frauen wachsen bis zu einem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Vor den Augen des Bühnentechnikers Baptiste, ein schweigsamer Zeuge des Duells, begleichen beide Frauen alte Rechnungen in einer bissig-amüsanten und zugleich grausam verbalen Konfrontation, die dem Zuschauer einen guten und witzigen Blick hinter die Kulissen des Theatermetiers vermittelt. Victor Haïm zählt neben Robert Thomas und anderen zu den wichtigsten Vertretern bissiger Komödien in Frankreich, wird aber ebenso in unseren Spielplänen leicht übersehen. Umso erfreulicher ist es, dass das Kunstforum Gilching, das zum ersten Mal bei uns gastieren wird, sich eines seiner Stücke ausgesucht hat.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 27.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Der kaukasische Kreidekreis
Der kaukasische Kreidekreis
Von Bertolt Brecht
Berliner Ensemble

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind Erbe eines großen Vermögens. Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu. Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den kaukasischen Kreidekreis inszeniert. So hat der neue Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, der vorher Jahre lang erfolgreich das Frankfurter Schauspiel leitete und nun Claus Peymann ablöst, guten Grund, seine Zeit am BE ebenfalls mit dem »Kreidekreis« als erstes Brechtstück zu beginnen. Michael Thalheimer, der – auch in der Zusammenarbeit mit Oliver Reese – durch seine grandiosen Inszenierungen griechischer klassischer Stoffe die letzten Jahre für Begeisterung sorgte, inszeniert den »Kreidekreis« und wird als Hausregisseur regelmäßig am Berliner Ensemble arbeiten. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem neuen Buch von Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert.

Regie: Michael Thalheimer
Mit Stefanie Reinsperger, Ingo Hülsmann, Tilo Nest, Nico Holonics, Sina Martens, Carina Zichner, Veit Schubert, Sascha Nathan, Peter Luppa

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 03.03.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Planet Eden
Planet Eden
Ein Theaterstück mit Puppen über das Gemälde „Der Garten Eden“ von Hieronymus Bosch.
Von und mit Marc Schnittger

Der Teufel steckt in Schwierigkeiten. Die Menschen sind drauf und dran die Erde zu vernichten. Krieg und Gemetzel überall, Umweltverschmutzung, Klimakollaps. Sein Arbeitsplatz auf Erden ist akut gefährdet. Er fleht Gott an, endlich einzugreifen. Aber der hat keine Lust mehr. Soll doch sein Widersacher die Dinge selbst in die Hand nehmen. Verwirrt, aber auch geschmeichelt, beginnt der Teufel die Erde zu retten. Auf seine Weise. Der Teufel bedient sich des erfolglosen Erfinders und Wissenschaftlers Dr. Hinnerk Fesst. Mit nunmehr teuflischen Fähigkeiten ausgestattet schafft Fesst Außerordentliches. Er löst das Hungerproblem in der Dritten Welt durch die Verwandlung von Elektroschrott in zarte Hühnerfilets, entwickelt das Perpetuum Mobile zur CO2-Reduktion und erschafft einen neuen Erdtrabanten mit Namen »Garten Eden«. Aber das Ziel Menschheitsrettung erweist sich als zu komplex. Die Aufgabe droht dem Teufel zu entgleiten. Angelpunkt und Assoziationsfläche dieses Theaterprojektes ist das immer wieder umrätselte Triptychon »Garten der Lüste« von Hieronymus Bosch. Von Marc Schnittger und seinem Team inszenatorisch interpretiert wurden bereits zwei der drei Gemälde: »Der Garten der Lüste« (2009), der bereits bei uns im Stadttheater zu sehen war, und »Die musikalische Hölle« (2012). Mit »Planet Eden« folgt nun der letzte Teil. Schnittger zählt zu den erfolgreichsten Solopuppenspieler Deutschlands. Über viele Jahre hat er sich auch bei uns eine eigene Fangemeinde erspielt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 09.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Die Grand Prix Rebellen
Die Grand Prix Rebellen

Fast Voices of Improv
fastfood theater München

Improtheater goes Grand Prix. Die erste Musikshow des fastfood theaters München. Wie beim Eurovision Song Contest treten hier die besten Musikgruppen gegeneinander an und geben ihr Bestes, und genau wie dort muss es auch hier einen Gewinner geben. Nur dass hier das Saalpublikum darüber entscheidet: schonungslos, kritisch und subjektiv und gemessen mit dem unbestechlichen Applausometer des Kultmoderators Freddy Finger. Nach den Vorgaben der Zuschauer schmeißen sich die drei Improspieler in die Genres und geben dem Grand Prix mit ihrem anarchischen Auftreten einen ganz neuen Charakter. Begleitet werden sie von den in sämtlichen musikalischen Genres bewanderten fastfood-Musikern. Spontan und unschlagbar!

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 15.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Der Mann ohne Vergangenheit
Der Mann ohne Vergangenheit

Schauspiel nach dem Film von Aki Kaurismäki
Landestheater Tübingen

Ein Mann, schwer verletzt, ist unterwegs. Wohin, weiß er nicht mehr. Er wurde überfallen und zusammengeschlagen, hat dadurch alles verloren: sein Gedächtnis, seine Identität, sein bisheriges Leben. Er irrt umher, in einer ihm unbekannten Stadt. Der Mann ohne  Vergangenheit landet auf einem Schrottplatz und spürt, dass er angekommen ist. Er zieht in einen Container ein, stellt eine herrenlose Jukebox auf und pflanzt Kartoffeln auf einem Flecken Land. Das ist sein Neuanfang für ein menschenwürdiges Leben in einer Welt, in der ein Unternehmer eine Bank überfällt, um seinen Arbeitern den letzten Lohn bezahlen zu können. Bei der Heilsarmee lernt der Mann eine Frau kennen und lieben –  er entdeckt seine Qualitäten als Musikmanager. Die Band der Heilsarmee führt der glückliche Verlierer zu ungeahnten Erfolgen …

Aki Kaurismäki, 1957 im finnischen Orimattila geboren ist der vielleicht melancholischste unter den großen europäischen Filmregisseuren, und Drehbuchautoren. In „Der Mann ohne Vergangenheit“ erzählt er ein wundersam zärtliches Märchen über Freundschaft und Liebe, Egoismus, strukturelle Gewalt, Hoffnung und die Angst vor dem gesellschaftlichen Absturz. Auf dem Filmfestival in Cannes wurde „Der Mann ohne Vergangenheit“ 2002 mit dem „Großen Preis der Jury“ ausgezeichnet. Das LTT zeigt Kaurismäkis Film als Bühnenadaption in der deutschen Fassung von Maria Helena Nyberg.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 17.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Alice
Alice

Von Robert Wilson, Tom Waits & Kathleen Brennan nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland"
Metropoltheater München

Lewis Carroll, bürgerlich Charles L. Dodgson, war Zeit seines Lebens fasziniert von der jungen Alice Liddell, Tochter seines Universitäts-Dekans. Er fotografierte sie häufig in verschiedenen Kostümen und nahm sie als Vorbild für die Heldin seines berühmten Klassikers „Alice im Wunderland“, den er für sie schrieb.

„Alice“, neben „The Black Rider“ und „Woyzeck“ eine weitere Zusammenarbeit von Tom Waits und Robert Wilson, verflicht kunstvoll das Leben Charles Dodgsons und seine Obsession für Alice Liddell mit den Motiven aus „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“: An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie zum Schutz vor seinem Begehren in ein von ihm geschaffenes Wunderland, in dem er gefahrlos an ihrer Seite bleiben kann. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von phantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen, ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter, und verliert dabei zusehends die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten.

Die innere Zerrissenheit des Schriftstellers kommt in Tom Waits‘ melancholischen, sehnsuchtsvoll-zarten Melodien zum Ausdruck, die von lyrischen Balladen über einen spielerischen Walzer bis hin zu verrauchten Jazzsongs reichen – eine kongeniale Spiegelung des fragilen, abgründigen Traum- und Seelenlebens Dodgsons. In ihrer Gegensätzlichkeit und Unfassbarkeit drängt sich der Vergleich mit der Theatermusik Kurt Weills auf, oder wie Tom Waits selbst sagte: „Alice is adult songs for children, or children’s songs for adults“.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 21.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Susanna - Ich bin ein Kontinent
Susanna – Ich bin ein Kontinent

Ein musikalisches Schauspiel nach der Erzählung „Susanna“ von Gertrude Kolmar
btb bewegtbildtheater

Die junge, lebenshungrige Susanna nimmt ihre steife Erzieherin mit in ihre Traumwelt. In dieser fantastischen Welt von ausgreifenden Dimensionen, bevölkert von Tieren und Fabelwesen, thront dieses traumwandelnde Mädchen mit offenem, wildem Haar und in blutrotem Kleid wie eine Königstochter auf einer Leiter und fordert ihr Recht auf Liebe und Sinnlichkeit zu einem Mann. Martina Roth und Johannes Conen haben aus Gertrude Kolmars Erzählung eine besondere Form des inneren Dialogs entwickelt: Zwei Frauenfiguren, beide gespielt von Martina Roth. Susanna, die junge Träumerin als reale Figur auf der Bühne und deren nüchterne, strenge Erzieherin als Charakter auf der Leinwand. Mit diesem Kunstgriff, der das Alleinstellungsmerkmal des bewegtbildtheaters ist, entstehen so leidenschaftliche, zauberhafte und eindringliche Theaterbilder, in die die Zuschauer mehr und mehr hineingezogen werden. Nach »Die Frau und die Stadt – eine Nacht im Leben der Gertrude Kolmar «, mit dem das bewegtbildtheater im Herbst 2016 zuletzt zu Gast in Landsberg war, beschäftigen sich Roth und Conen erneut mit der jüdisch-deutschen Lyrikerin, die in Ausschwitz ermordet wurde. Natürlich tun sie das mit ihrem ganz eigenen Theatersystem aus Spiel, Projektion und Bilderzauber, der vor allem bei »Die Frau und die Stadt« viele Besucher erkennbar begeisterte.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 25.03.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Nebel im August
Nebel im August

Der Fall Ernst Lossa vor Gericht - Dokumentarstück von John von Düffel nach der Romanbiografie von Robert Domes
Landestheater Schwaben

Augsburg, am 2. August 1949: Auf der Anklagebank ergreift der ehemalige Anstaltsleiter aus Kaufbeuren, Dr. Faltlhauser, das Wort. Er verteidigt Haltung und Beweggründe, die grausige Normalität des »Alltags« in der Anstalt. An den Bruchlinien der historischen Dokumente und Erinnerungen taucht das Ensemble ein in die Vergangenheit, ohne das Heute zu verlieren. Sprache und Logik der psychiatrischen Gutachten und die Szenen um Ernst Lossa machen die Zurichtung spürbar, die ein gesunder Mensch in einem gestörten System erfährt. Abgestempelt als das eines »triebhaften Psychopathen«, wird Ernst Lossas Leben nach knapp 15 Jahren mittels einer tödlichen Injektion durch Anstaltsmitarbeiter beendet. »Nebel im August« erzählt in der Montage einst vergessener Prozessakten, Zeugenaussagen und Berichte von dem heute noch viel zu wenig beachteten Euthanasie-Kapitel während des Nationalsozialismus. Eindringlich und exemplarisch nähern sich die Erinnerungen dabei auch der Geschichte des jenischen Jungen Ernst Lossa. Grob abgestempelt als »Zigeunersohn« geriet er in die grausame Maschinerie gegen »unwertes Leben«. Berührend aber auch investigativ stellt sich »Nebel im August« den Widersprüchen, Irrationalitäten und der Logistik dieses Euthanasie-Kapitels deutscher Geschichte. Das Stück stellt Fragen nach den Ängsten vor dem Fremden, Vielfältigen, Unangepassten. Kinderheime in Augsburg, dann psychiatrische Anstalten in Markt Indersdorf, Kaufbeuren und Irsee: die letzten Stationen von Ernst Lossas Leben zeigen, wie sehr seine Geschichte auch ein Teil schwäbischer Vergangenheit ist.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 17.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Die Liebe in Zeiten der Cholera
Die Liebe in Zeiten der Cholera

Puppentheater nach dem Roman von Gabriel García Márquez in einer Fassung von Christoph Werner
Puppentheater Halle

51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage, eine halbe Ewigkeit wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjähriger hat er sich unsterblich in sie verliebt, in ihren stolzen Gang und den schweren Zopf auf ihrem Rücken. In poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an Doktor Juvenal Urbino verloren. Fermina heiratet den Arzt und bekommt mit ihm zwei Kinder. Der ewige Schürzenjäger Florentino gelangt zu Wohlstand und beruflichem Erfolg, kann seine große Liebe aber nie vergessen…

Das Puppentheater Halle hat sich viele Jahre darum bemüht, einen Stoff des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez aufführen zu dürfen, der als der Erfinder des magischen Realismus gilt. Christoph Werner hat dieses Stück Weltliteratur des 20. Jahrhunderts in Szene gesetzt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 27.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Wenn Du einmal groß bist
Wenn Du einmal groß bist

Ein Spiel von Ioan C. Toma und Alexander Baginski
Familientheater für Erwachsene und Jugendliche ab etwa 12 Jahren

Vorlage des Stückes ist das Buch »Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt” von Bedřich Fritta. Der Zeichner und Karikaturist malte das lebensbejahende, Mut machende Kinderbuch zum dritten Geburtstag seines Sohnes Thomas im Ghetto Theresienstadt. Als ihm klar wurde, dass er wohl nicht überleben würde, versteckte er das Buch, das von dort nach der Befreiung von einem Freund hervorgeholt wurde. Das Münchner Figurentheater Pantaleon hat unter der Regie von Ioan C. Toma ein Stück unter dem Titel »Wenn du einmal groß bist« entwickelt, das nicht nur den Schrecken des Ghettos und die tragischen Umstände, unter denen das Buch entstanden ist, thematisiert. Dieses Buch wird auch gezeigt als ein Zeugnis des Weiterlebens und des Optimismus. So wechseln sich in der Inszenierung Verhörszenen Frittas durch einen SS-Offizier mit Spielpassagen zwischen Vater und Sohn ab, die, die in den Bildern gezeigten, fröhlichen Inhalte umsetzen. Der Titel des Stückes kann auch als Frage verstanden werden. Als Frage nach dem eigenen Engagement für Freiheit und Demokratie, nach dem Weitergeben eigener Werte an die eigenen Kinder, »wenn die einmal groß sind«. Denn die Schuld mag mit den Tätern begraben sein, die Verantwortung lebt weiter, in uns allen. Alexander Baginski spielt im Verhör den SS Offizier und eine Puppe dient ihm als Fritta, dann schlüpft er in die Rolle des Fritta und eine Puppe gibt den kleinen Tommy. Mit kleinen und einfachen, aber überzeugenden Mitteln erzählt er die Geschichte, die von der Theatermusikerin Maria Dafka mit dem Akkordeon einfühlsam unterstützt wird.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 02.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Eines langen Tages Reise in die Nacht
Eines langen Tages Reise in die Nacht

Schauspiel von Eugene O‘Neill
Theater an der Ruhr

Ein Tag im Leben der Familie Tyrone in den USA im Jahre 1912. James Tyrone, der Vater, war einmal ein gefeierter Schauspieler, kann seine armselige Kindheit in Irland nicht vergessen. Er tyrannisiert die Familie mit seinem unvorstellbaren Geiz, durch den bereits ein Sohn gestorben ist. Tyrones Frau, Mary, treibt das Bewusstsein dieser Schuld immer weiter in die Morphiumsucht. Sie entfremdet sich zunehmend von der Familie. Der ältere Sohn Jamie, Zyniker und Trinker, und der jüngere Sohn Edmund, Trinker und schwer krank. Das Familienleben ist geprägt von Rausch, Hassliebe und Selbstzerstörung. Ihre gemeinsame Welt eine Hölle, in der doch alle voneinander abhängig sind, ein Entkommen scheint unmöglich. Es ist die Seelenanalyse einer amerikanischen Familie. O‘Neills Drama, 1940 vollendet und auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erst 1956 nach seinem Tode, uraufgeführt, ist stark autobiografisch. Er notiert die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend und beschreibt eine Realität, die von Rausch und Gewalt bestimmt ist. Und dennoch vermag er auch die bittere Komik dieser Situation anzudeuten, die der Tragik des Geschehens entspringt. Nichts, meinte Beckett, sei komischer als das Unglück. Posthum erhielt Eugene O’Neill für dieses Stück den Pulitzer-Preis sowie den Tony Award und als erster amerikanischer Dramatiker 1936 den Literaturnobelpreis.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 03.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Clowns im Sturm
Clowns im Sturm

Eine komisch-musikalische Traumfahrt in die Fremde von Robert Ciulli und Matthias Flake
Theater an der Ruhr

Vor drei Jahren entstand aus der szenischen Fantasie Roberto Ciullis und der musikalischen Idee von Matthias Flake »Clowns 2 ½«, eine Auseinandersetzung mit den Problemen des Alterns, die humorvoll und melancholisch mit den Augen der Clowns auf diese Realität schaute. Seit dieser Zeit hat sich der Zustand unserer globalen Gesellschaft dramatisch verändert. Die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, ist geprägt von Ängsten. Die Veränderungen gehen auch an den gealterten Clowns nicht spurlos vorbei. Ins Altersheim dringt die Realität ein: Sie heißt Asyl, ist Türke und Moslem. Wie reagieren die Clowns auf zuwandernde Flüchtlinge, auf Terroranschläge, auf die Angst vor einer bestimmten Ausprägung des Islam? Die Clowns entführen das Publikum pantomimisch in eine verkehrte Welt, öffnen Räume und zeigen Ängste aus einer neuen Perspektive. Und so wird aus dem Sturm eine erfrischende Brise. Auch diesmal hat Roberto Ciulli, trotz der Schwere des Themas, wieder einen wunderbar poetisch-melancholischen Abend gezaubert.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 13.05.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: K.
K.

Eine Stückentwicklung nach Texten von Franz Kafka
Von Wolfgang Nägele und Meret Kündig

Franz Kafka – wie kaum ein anderer Autor skizzierte er das Unbehagen des Einzelnen in einer ihn fremd und feindlich umgebenden Welt. Verstörend und düster, zugleich spielerisch und mit einer tiefen Lust am Grotesken. Willkürliche Mächte überrollen das Individuum, das sich tiefer und tiefer in unerklärbare Schuldkomplexe verstrickt. Ob als Käfer, als Angeklagter oder bereits Verurteilter, das Warum bleibt im Dunklen, das Wie dagegen wird genüsslich seziert, das um Selbstbestimmung ringende Subjekt akribisch untersucht und schonungslos ausgestellt. In vielen seiner Texte, nicht zuletzt in seinen Romanen »Der Prozess« und »Das Schloss« schildert Kafka, der Versicherungsangestellte, den ausufernden Bürokratismus von Systemen, die undurchschaubar schalten und walten und in ihrer Komplexität nicht zu decodieren sind. Kafka gilt als der düstere Prophet des 20. Jahrhunderts – und er bleibt es für die komplexe globalisierte Gegenwart des 21., mit steigender Treffsicherheit. Die Abgründe kafkascher Welten könnten aber nicht kafkaesk genannt werden, wären sie in ihrer Tragik nicht zugleich zu tiefst komisch. Das Künstlerkollektiv um den Landsberger Regisseur Wolfgang Nägele spürt nicht nur der bürokratischen Verstrickung von Kafkas Texten nach, sondern auch der inneren Verwandtschaft mit dem Slapstick von Stummfilmkünstlern wie Buster Keaton und Charlie Chaplin und untersucht sie auf ihr komödiantisches Potential. Dabei stolpern sie immer wieder über die Dimension des Tragikomischen – ein Paradox, ein Widerspruch, wie Kafkas Welt. Wie unsere Welt?

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 15.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: K.
K.

Eine Stückentwicklung nach Texten von Franz Kafka
Von Wolfgang Nägele und Meret Kündig

Franz Kafka – wie kaum ein anderer Autor skizzierte er das Unbehagen des Einzelnen in einer ihn fremd und feindlich umgebenden Welt. Verstörend und düster, zugleich spielerisch und mit einer tiefen Lust am Grotesken. Willkürliche Mächte überrollen das Individuum, das sich tiefer und tiefer in unerklärbare Schuldkomplexe verstrickt. Ob als Käfer, als Angeklagter oder bereits Verurteilter, das Warum bleibt im Dunklen, das Wie dagegen wird genüsslich seziert, das um Selbstbestimmung ringende Subjekt akribisch untersucht und schonungslos ausgestellt. In vielen seiner Texte, nicht zuletzt in seinen Romanen »Der Prozess« und »Das Schloss« schildert Kafka, der Versicherungsangestellte, den ausufernden Bürokratismus von Systemen, die undurchschaubar schalten und walten und in ihrer Komplexität nicht zu decodieren sind. Kafka gilt als der düstere Prophet des 20. Jahrhunderts – und er bleibt es für die komplexe globalisierte Gegenwart des 21., mit steigender Treffsicherheit. Die Abgründe kafkascher Welten könnten aber nicht kafkaesk genannt werden, wären sie in ihrer Tragik nicht zugleich zu tiefst komisch. Das Künstlerkollektiv um den Landsberger Regisseur Wolfgang Nägele spürt nicht nur der bürokratischen Verstrickung von Kafkas Texten nach, sondern auch der inneren Verwandtschaft mit dem Slapstick von Stummfilmkünstlern wie Buster Keaton und Charlie Chaplin und untersucht sie auf ihr komödiantisches Potential. Dabei stolpern sie immer wieder über die Dimension des Tragikomischen – ein Paradox, ein Widerspruch, wie Kafkas Welt. Wie unsere Welt?

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 16.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Richtfest
Richtfest

Komödie von Lutz Hübner
Landestheater Tübingen

6 Parteien, mindestens ebenso viele Meinungen, ein gemeinsamer Traum: Der Bau eines gemeinsamen Hauses. In Lutz Hübners Komödie »Richtfest« geht es um Baugemeinschaften und um den Hausbau als gesellschaftliche Utopie des Zusammenlebens von verschiedenen Generationen und Lebensentwürfen. Aber was, wenn dieser Traum in Gefahr gerät? Wenn in der Zweckgemeinschaft Misstrauen aufkommt? Wenn Geld plötzlich im Mittelpunkt steht? Was wird dann aus der Solidarität? Ein Akademiker-Ehepaar, ein schwules Paar, ein junges Elternpaar mit Kind, eine alleinstehende, ältere Frau, eine Beamtenfamilie mit pubertierender Tochter und ein junger, ehrgeiziger Architekt. Sie alle wollen nur das Beste – und haben sich bald furchtbar in den Haaren…

Lutz Hübner, 1964 in Heilbronn geboren, wurde mit »Das Herz eines Boxers«, »Gretchen 89ff.« oder »Die Firma dankt« zu einem der meistgespielten deutschen Gegenwartsautoren. 2015 kam sein Erfolgsstück »Frau Müller muss weg«, das die landsberger bühne als Januar-Produktion spielt, in der Verfilmung von Sönke Wortmann in die deutschen Kinos und erreichte über eine Million Zuschauer. Hübners Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt worden und werden auf der ganzen Welt gespielt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 08.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Die Verwandlung
Die Verwandlung

Schauspiel nach der Erzählung von Franz Kafka
Landestheater Tübingen

In Kafkas berühmter Erzählung wird das Ungeheuerliche ganz lapidar mitgeteilt: »Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheurem Ungeziefer verwandelt.« Merkwürdigerweise scheint Gregor diese Verwandlung nicht zu erschrecken, Angst macht ihm eigentlich nur der Gedanke, dass er seinen Dienst verschlafen hat und er daher entlassen werden wird. Während Gregor die neue Situation annimmt und sogar Gefallen findet am nutzlosen Müßiggang, sorgt diese Metamorphose in seiner Familie für Angst und Schrecken. Mobilität, Anpassung und Arbeitseifer, alles Eigenschaften, die Gregor bisher auszeichneten, sind verloren gegangen. Aus einem vertrauten Menschen ist über Nacht ein sozialer Fremdkörper geworden, der der verschuldeten Familie die Existenzgrundlage entzieht und ein normales Zusammenleben unmöglich macht. Deshalb gibt es in ihren Augen nur eine Lösung: Das Untier muss weg!

Frank Kafkas »Die Verwandlung« (1912) zählt zu den großen Erzählungen der Weltliteratur. Sie handelt auf ebenso unheimliche wie komische Weise von einem Menschen, der von heute auf morgen aufhört zu »funktionieren« und damit augenscheinlich seinen Wert für die Gesellschaft einbüßt. Die Geschichte des Außenseiters Gregor Samsa stellt die Frage nach der menschlichen Identität und der Möglichkeit, sich selbst zu begreifen und anzunehmen. Was macht den Menschen zum Menschen? Können und wollen wir mit Menschen leben, die ganz anders sind als wir?

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 14.06.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Großes Durcheinander
Großes Durcheinander

Clownesk-poetisches Theaterabenteuer von Michael Miensopust für alle ab 8 Jahren / Familientheater
Junges LTT

So haben sie sich das bestimmt nicht vorgestellt. Wo sind sie denn hier bloß gelandet? Nichts ist so, wie sie es kennen. Man macht hier alles anders, alles funktioniert hier anders und die hiesigen Menschen benehmen sich auch ganz anders. Wie soll man sich denn da zurechtfinden? Aber so schnell lassen sich die Neuen nicht entmutigen! Voller Elan stürzen sie sich in das Abenteuer. Aber je mehr sie sich bemühen, alles richtig zu machen, umso mehr läuft schief. Und so passiert Fehler über Fehler, bis die ganze schöne Ordnung durcheinander ist … Elemente der Clownerie, des Tanzes und der Pantomime inspirierten Michael Miensopust und sein Ensemble zu diesem Theaterstück, welches die Zuschauer mitnimmt auf eine poetische und sehr humorvolle Entdeckungsreise. Ein grenzüberschreitendes Theatererlebnis für die ganze Familie!

Diese Theateraufführung wird unterstützt von unserem Förderverein TILL und der Familie ALEXANDER HOLZMANN.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 24.06.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Das Käthchen von Heilbronn
Das Käthchen von Heilbronn
Oder die Feuerprobe - ein historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist
Landestheater Schwaben

Seitdem Käthchen den Ritter Graf vom Strahl in der Werkstatt ihres Vaters gesehen hat, folgt sie ihm traumwandlerisch auf Schritt und Tritt. Wieso sie das tut, bleibt der Welt ein Rätsel. Sie folgt ihrer inneren Wahrheit: Ein Traum versprach ihr den Ritter zum Mann und diesem Traumbild folgt sie, allen Widrigkeiten zum Trotz. Käthchens Vater verklagt den Ritter auf Hexerei, die Richter aber sprechen ihn frei. Der Ritter ist zwar in Käthchen verliebt, kann sie aufgrund ihres Standes aber nicht zur Frau nehmen. Auch er hatte einen Traum, in dem ihm ein Engel die Vermählung mit einer Kaiserstochter weissagte. Als er seiner ehemaligen Feindin Kunigunde auf seinem Schloss Schutz gewährt, glaubt er, die Kaiserstochter in ihr gefunden zu haben. Wie Käthchen sich gegen die intrigante Rivalin durchsetzt und die Heirat mit dem Ritter doch noch stattfindet, ist eine der schönsten und zugleich eigenartigsten Liebesgeschichten der deutschen Theaterliteratur. Es ist Kleists beliebtestes Stück und sein rätselhaftestes – ein Spektakel angefüllt mit mysteriösen Begebenheiten wie einem lebensrettenden Cherub, weissagenden Träumen und einem düsteren Geheimgericht. Trotz der mittelalterlichen Verankerung wird auch die Geschichte unserer modernen Gesellschaften erzählt, in denen Ordnungen zerfallen und Menschen sich verloren fühlen. Käthchen, die unbeirrbar ihrem Herzen folgt und dafür ausgegrenzt wird, ist gerade heute eine faszinierende Frauenfigur.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 05.07.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Eine Familie
Eine Familie

Schauspiel von Tracy Letts
Landestheater Schwaben

Die Westons sind eine ehemals typische amerikanische Mittelstandsfamilie in der Provinz in Oklahoma. Auf der staubtrockenen unwirtlichen Prärie haben sie ihre Träume von Wohlstand und Ansehen wahr gemacht. Liebe und Wärme aber sind längst mit Alkohol und Tabletten betäubt und in Ehescharmützeln und familiärem Kleinkrieg zertrampelt worden. Vater Beverly, pensionierter Professor und passionierter Alkoholiker, verschwindet plötzlich spurlos und lässt seine tabletten-süchtige, krebskranke Ehefrau Violet allein zurück. Die drei problembeladenen erwachsenen Töchter und Violets Schwester reisen mit ihrem neurotischen Anhang an, um der Verlassenen beizustehen. Diese aber nimmt im Delirium das egozentrische Terrorregime wieder auf, mit dem sie die Mädchen einst vertrieb. Beim Schmaus zur inzwischen gefundenen Leiche des Ehemanns führt die Mutter einen grandiosen Eklat herbei und das Familienfest eskaliert zur Schlammschlacht…

Mit »Eine Familie« hat der amerikanische Dramatiker Tracy Letts einen bitterbösen und zugleich extrem komischen Abgesang auf den amerikanischen Traum geschrieben. In Zeiten Trump’schen Aktionismus lässt sich das Stück erschreckend aktuell als Kommentar zu einer Gesellschaft lesen, die all das, wofür sie jahrzehntelang gekämpft hat, in einem Anfall rabiater Zerstörungswut in den Abgrund rauschen lässt. In der Tradition von Eugene O’Neill, Arthur Miller, Anton Tschechow und besten amerikanischen TV-Serien mischt das epische Familienmelodrama Tiefgründigkeit und lässige Oberfläche zum scharf gezeichneten, unheimlich unterhaltsamen Generationenporträt, in dem sich jeder, der Eltern, Kinder oder Geschwister hat, wiederfindet. Das wahrscheinlich beste und erfolgreichste Familienstück des Jahrzehnts wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, mit Meryl Streep in der Hauptrolle verfilmt und feierte Riesenerfolge am Broadway und an unzähligen deutschen Bühnen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Start: Dienstag 17.07.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ende: Donnerstag 19.07.2018
Landsberg Stadttheater: Komm, wir machen eine Revolution. Jetzt erst recht!
Komm, wir machen eine Revolution.
Jetzt erst recht!

In einem heißen Sommer vor fünf Jahren schwärmte ein Zug mit Schülern des Ignaz-Kögler-Gymnasiums vom Bahnhof in die Altstadt Landsbergs. Sie hatten sich zusammen getan, um den öffentlichen Raum zu erobern – mit Texten, Musik und Aktion. Diese Schüler sind jetzt als junge Erwachsene in die Welt hinausgezogen, auf der Suche nach neuen Räumen. Aber Moment: Da braut sich wieder etwas zusammen… Die Welt seit 2012 hat sich weitergedreht und hinter den Mauern der Schule wird die nächste Revolte geplant. Die Brücken, Gassen, Häuser und Flussufer der Stadt werden wieder zu den Brettern, die die Welt bedeuten. Komm, wir machen nochmal Revolution. Jetzt erst recht!

Ein Schuljahr lang forschten, spielten und texteten Wolfgang Nägele und Clara Holzheimer ([n]everland productions) 2011/12 mit Schülern des IKG und erprobten den Aufstand. Die Münchner Räterevolution 1917/18 diente als historische Folie, die literarischen Zeugnisse dieser Zeit als Grundlage für ihre Geschichten und Texte. Nun jährt sich die Revolution zum 100. Mal. Und es stellt sich – heute mehr als drängend – die Frage: Wo stehen wir? Und: Welche Revolution(en) wollen wir? Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Julia Andres kehren Nägele und Holzheimer nach Landsberg zurück, um mit einer neuen Schülergeneration diesen Fragen nachzuspüren.

In Kooperation mit dem Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg am Lech

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.