• Suche nach Veranstaltungen
7 | Juli 2019
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Sonntag 22.09.2019; Uhrzeit: 14:00 Uhr
Landsberg: Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Mit Witz und Tiefgang präsentiert Projekt Randerscheinungen diesmal eine herrlich überdrehte, sommerliche Komödie.

Elli ist eine angesagte Bloggerin, die mit ihrem Ernährungswahn Tochter Lea unter Druck setzt. Siggi, ihr Exmann, befindet sich in der Midlife-Crisis und hat die verklemmte Elli für eine Jüngere verlassen. Elli betüttelt gerade ihren Bruder Emil, als plötzlich Siggi und seine Mutter Rosa aufkreuzen. Die Einzige, die das Leben tiefenentspannt angeht, ist Rosa: Die selbsternannte Familientherapeutin hat sich vorgenommen, die Familie von ihren Ängsten zu befreien. Sie fädelt einen schrägen Road-Trip ein, bei dem jeder an seine Grenzen kommt – und sie überschreitet.

In von Thebens neuer satirischer Komödie geht es um das unfreiwillige Zusammentreffen einer Familie, die es auf einem skurrilen Trip miteinander aushalten muss. In einer furiosen Satire entblößen die Figuren durch spritzige und messerscharfe Dialoge ihre Fassaden und begegnen dabei sich selbst und den Neurosen unserer Zeit. Das Stück ist beeinflusst von der Positiven Psychologie, die ihren Fokus auf innere Stärken legt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 22.09.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Mit Witz und Tiefgang präsentiert Projekt Randerscheinungen diesmal eine herrlich überdrehte, sommerliche Komödie.

Elli ist eine angesagte Bloggerin, die mit ihrem Ernährungswahn Tochter Lea unter Druck setzt. Siggi, ihr Exmann, befindet sich in der Midlife-Crisis und hat die verklemmte Elli für eine Jüngere verlassen. Elli betüttelt gerade ihren Bruder Emil, als plötzlich Siggi und seine Mutter Rosa aufkreuzen. Die Einzige, die das Leben tiefenentspannt angeht, ist Rosa: Die selbsternannte Familientherapeutin hat sich vorgenommen, die Familie von ihren Ängsten zu befreien. Sie fädelt einen schrägen Road-Trip ein, bei dem jeder an seine Grenzen kommt – und sie überschreitet.

In von Thebens neuer satirischer Komödie geht es um das unfreiwillige Zusammentreffen einer Familie, die es auf einem skurrilen Trip miteinander aushalten muss. In einer furiosen Satire entblößen die Figuren durch spritzige und messerscharfe Dialoge ihre Fassaden und begegnen dabei sich selbst und den Neurosen unserer Zeit. Das Stück ist beeinflusst von der Positiven Psychologie, die ihren Fokus auf innere Stärken legt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 24.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Mit Witz und Tiefgang präsentiert Projekt Randerscheinungen diesmal eine herrlich überdrehte, sommerliche Komödie.

Elli ist eine angesagte Bloggerin, die mit ihrem Ernährungswahn Tochter Lea unter Druck setzt. Siggi, ihr Exmann, befindet sich in der Midlife-Crisis und hat die verklemmte Elli für eine Jüngere verlassen. Elli betüttelt gerade ihren Bruder Emil, als plötzlich Siggi und seine Mutter Rosa aufkreuzen. Die Einzige, die das Leben tiefenentspannt angeht, ist Rosa: Die selbsternannte Familientherapeutin hat sich vorgenommen, die Familie von ihren Ängsten zu befreien. Sie fädelt einen schrägen Road-Trip ein, bei dem jeder an seine Grenzen kommt – und sie überschreitet.

In von Thebens neuer satirischer Komödie geht es um das unfreiwillige Zusammentreffen einer Familie, die es auf einem skurrilen Trip miteinander aushalten muss. In einer furiosen Satire entblößen die Figuren durch spritzige und messerscharfe Dialoge ihre Fassaden und begegnen dabei sich selbst und den Neurosen unserer Zeit. Das Stück ist beeinflusst von der Positiven Psychologie, die ihren Fokus auf innere Stärken legt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 25.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Mit Witz und Tiefgang präsentiert Projekt Randerscheinungen diesmal eine herrlich überdrehte, sommerliche Komödie.

Elli ist eine angesagte Bloggerin, die mit ihrem Ernährungswahn Tochter Lea unter Druck setzt. Siggi, ihr Exmann, befindet sich in der Midlife-Crisis und hat die verklemmte Elli für eine Jüngere verlassen. Elli betüttelt gerade ihren Bruder Emil, als plötzlich Siggi und seine Mutter Rosa aufkreuzen. Die Einzige, die das Leben tiefenentspannt angeht, ist Rosa: Die selbsternannte Familientherapeutin hat sich vorgenommen, die Familie von ihren Ängsten zu befreien. Sie fädelt einen schrägen Road-Trip ein, bei dem jeder an seine Grenzen kommt – und sie überschreitet.

In von Thebens neuer satirischer Komödie geht es um das unfreiwillige Zusammentreffen einer Familie, die es auf einem skurrilen Trip miteinander aushalten muss. In einer furiosen Satire entblößen die Figuren durch spritzige und messerscharfe Dialoge ihre Fassaden und begegnen dabei sich selbst und den Neurosen unserer Zeit. Das Stück ist beeinflusst von der Positiven Psychologie, die ihren Fokus auf innere Stärken legt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 26.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Metropoltheater München: "Das Ende des Regens" von Andrew Bovell
Metropoltheater München: "Das Ende des Regens" von Andrew Bovell

Das Mosaik einer tragischen Familienchronik erzählt von Schweigen, Einsamkeit, Verbrechen, Verlust, aber auch von Liebe und Versöhnung vor dem Hintergrund einer von Naturkatastrophen heimgesuchten Welt.

Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler
Alice Springs, Australien, 2039: Gabriel York erwartet seinen Sohn Andrew, den er vor 20 Jahren verlassen und seitdem nicht mehr gesehen hat. Es regnet.

London, 1968: Henry Law verlässt seine Frau Elizabeth und den 8-jährigen Sohn Gabriel. Über den Grund seines Fortgehens wird Elizabeth für immer schweigen. Es regnet.

London, 1988: Der 28-jährige Gabriel Law bricht nach Australien auf, um sich auf die Spuren seines zwanzig Jahre zuvor am Ayers Rock verschwundenen Vaters zu begeben. Es regnet.

Coorong, Australien, 1988: Als Gabriel sich in die junge Gabrielle York verliebt, kommen sie einem seit fast 30 Jahren verschwiegenen Geheimnis auf die Spur, dessen Folgen das Schicksal ihrer beiden Familien unauslöschlich und für immer miteinander verbindet. Es regnet.

Alice Springs, Australien, 2039: Gabriel York, der Sohn von Gabriel und Gabrielle, begegnet seinem Sohn Andrew. Nach acht Jahrzehnten verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

„Das Ende des Regens“ entfaltet die Geschichte zweier Familien über 80 Jahre, vier Generationen und zwei Kontinente hinweg und umspannt dabei die Jahre 1959 bis 2039. Szene um Szene greift die Handlung voraus und zurück, verschränken sich die Orte des Geschehens, zeigen sich die Figuren zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens. Stein um Stein lässt Andrew Bovell das Mosaik einer tragischen Familienchronik entstehen; er erzählt von Schweigen, Einsamkeit, Verbrechen, Verlust, aber auch von Liebe und Versöhnung vor dem Hintergrund einer von Naturkatastrophen heimgesuchten Welt.

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Donnerstag 26.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Zitronen sind süße Früchte – Satirische Komödie
Mit Witz und Tiefgang präsentiert Projekt Randerscheinungen diesmal eine herrlich überdrehte, sommerliche Komödie.

Elli ist eine angesagte Bloggerin, die mit ihrem Ernährungswahn Tochter Lea unter Druck setzt. Siggi, ihr Exmann, befindet sich in der Midlife-Crisis und hat die verklemmte Elli für eine Jüngere verlassen. Elli betüttelt gerade ihren Bruder Emil, als plötzlich Siggi und seine Mutter Rosa aufkreuzen. Die Einzige, die das Leben tiefenentspannt angeht, ist Rosa: Die selbsternannte Familientherapeutin hat sich vorgenommen, die Familie von ihren Ängsten zu befreien. Sie fädelt einen schrägen Road-Trip ein, bei dem jeder an seine Grenzen kommt – und sie überschreitet.

In von Thebens neuer satirischer Komödie geht es um das unfreiwillige Zusammentreffen einer Familie, die es auf einem skurrilen Trip miteinander aushalten muss. In einer furiosen Satire entblößen die Figuren durch spritzige und messerscharfe Dialoge ihre Fassaden und begegnen dabei sich selbst und den Neurosen unserer Zeit. Das Stück ist beeinflusst von der Positiven Psychologie, die ihren Fokus auf innere Stärken legt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 27.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Metropoltheater München:
Metropoltheater München: "Das Ende des Regens" von Andrew Bovell

Das Mosaik einer tragischen Familienchronik erzählt von Schweigen, Einsamkeit, Verbrechen, Verlust, aber auch von Liebe und Versöhnung vor dem Hintergrund einer von Naturkatastrophen heimgesuchten Welt.

Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler
Alice Springs, Australien, 2039: Gabriel York erwartet seinen Sohn Andrew, den er vor 20 Jahren verlassen und seitdem nicht mehr gesehen hat. Es regnet.

London, 1968: Henry Law verlässt seine Frau Elizabeth und den 8-jährigen Sohn Gabriel. Über den Grund seines Fortgehens wird Elizabeth für immer schweigen. Es regnet.

London, 1988: Der 28-jährige Gabriel Law bricht nach Australien auf, um sich auf die Spuren seines zwanzig Jahre zuvor am Ayers Rock verschwundenen Vaters zu begeben. Es regnet.

Coorong, Australien, 1988: Als Gabriel sich in die junge Gabrielle York verliebt, kommen sie einem seit fast 30 Jahren verschwiegenen Geheimnis auf die Spur, dessen Folgen das Schicksal ihrer beiden Familien unauslöschlich und für immer miteinander verbindet. Es regnet.

Alice Springs, Australien, 2039: Gabriel York, der Sohn von Gabriel und Gabrielle, begegnet seinem Sohn Andrew. Nach acht Jahrzehnten verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

„Das Ende des Regens“ entfaltet die Geschichte zweier Familien über 80 Jahre, vier Generationen und zwei Kontinente hinweg und umspannt dabei die Jahre 1959 bis 2039. Szene um Szene greift die Handlung voraus und zurück, verschränken sich die Orte des Geschehens, zeigen sich die Figuren zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens. Stein um Stein lässt Andrew Bovell das Mosaik einer tragischen Familienchronik entstehen; er erzählt von Schweigen, Einsamkeit, Verbrechen, Verlust, aber auch von Liebe und Versöhnung vor dem Hintergrund einer von Naturkatastrophen heimgesuchten Welt.

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Freitag 27.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Demut vor deinen Taten Baby
Demut vor deinen Taten Baby

Drama von Laura Naumann
Landestheater Schwaben

Bettie, Mia und Lore sind auf der Damentoilette eines Flughafens, als ein zurückgelassener Koffer Terroralarm auslöst. Die Toilette wird abgeriegelt, der Flughafen evakuiert, und die drei bleiben hilflos in ihren Kabinen zurück. Die gemeinsam zu überstehende Todesangst schweißt die eben noch unbekannten Frauen zu Freundinnen fürs Leben zusammen. Als die Entwarnung kommt, bemerken sie, dass alle Lebenskrisen ausgelöscht wurden durch das wohlige Gefühl, gerade noch einmal davongekommen zu sein. Und plötzlich ist die Idee da: Ein weibliches Überfallkommando bilden und Anschläge in Diskos und Supermärkten vortäuschen, um den vermeintlichen Opfern das gleiche Glücksgefühl zu bescheren! Pussy Riot, Drei Engel für Charlie, Thelma & Louise haben abgedankt – jetzt kommen Bettie, Mia und Lore! Da das Konzept aufgeht, kauft die Regierung ihnen die Idee ab. Die drei expandieren; die Stimmung im Land steigt, die Geburtenrate steigt und der Leichtsinn macht sich breit. Als das Wirtschaftssystem zu kollabieren droht, soll das Trio, diesmal mit einem echten Anschlag, die Menschen an den Ernst des Lebens, Versicherungen und Rücklagen erinnern…

Das Stück stellt die hochaktuelle, politisch oft instrumentalisierte Frage, wovor die Menschen ständig Angst haben. Humorvoll und bösartig wird gezeigt, wie verzweifelt jeder nach der besten Version des eigenen Lebens sucht und bereit ist, allen möglichen Utopien der Weltverbesserung nachzulaufen – selbst wenn die Erlösung im Terroranschlagssimulator versteckt ist. „Demut vor deinen Taten Baby“ ist nach „Michael Kohlhaas“ die zweite Inszenierung der jungen Regisseurin Anne Verena Freybott, die bei uns im Stadttheater zu sehen ist. Das Landestheater in Memmingen wurde im Frühjahr 2019 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 28.09.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Dorfbanditen
Dorfbanditen
von Oskar Maria Graf
Musikalische Lesung mit Gerd Anthoff , Matthias Ambrosius & Quirin Willert

Man könnte Oskar Maria Grafs Kindheits- und Jugenderinnerungen als  „Lausbubengeschichten“ abtun. Doch das würde in eine falsche Richtung führen. Da ist nichts harmlos, da gibt es keine folgenlosen Kinderstreiche. So amüsant und anekdotisch heiter diese autobiografischen Texte sind, sie offenbaren dem Zuhörer stets auch eine harte, mitunter brutale dörfliche Lebenswirklichkeit. Die Erlebnisse und Abenteuer graben sich tief in das Herz des Bäckersohnes aus Berg am Starnberger See ein und zeigen: Alles hat Konsequenzen für sein späteres Leben. In den Texten aus der Sammlung „Notizbuch des Provinzschriftstellers Oskar Maria Graf 1932“ reagiert der junge (und damals noch erfolglose) Schriftsteller schließlich mit beißendem Spott auf all die Boshaftigkeiten und Schikanen, die ihm insbesondere von seinem ältesten Bruder angetan werden. Gleichzeitig beschreibt Graf die Menschen in seinem Umfeld auf einerseits gnadenlose, andererseits liebevolle Art und Weise und lässt seine Mutter zur heimlichen und geliebten Heldin werden.

Mit der musikalischen Lesung entführen Gerd Anthoff und die beiden Musiker der Münchner Philharmoniker, Matthias Ambrosius und Quirin Willert, die Zuhörer in die viel zitierte „gute alte Zeit“ und zeigen, dass früher beileibe nicht alles besser war. Musikalisch werden Oskar Maria Grafs Erinnerungen mit eigens für diesen Abend konzipierten Kompositionen – einer Mischung aus Anklängen bayerischer Volksmusik, Klassik und Jazz – umspielt. Die Musik spiegelt dabei stets den Grundcharakter der gelesenen Geschichten wider und verbindet so Grafs Texte zu einem literarisch musikalischen Gesamtkunstwerk.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 02.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: tanzmainz - Soul Chain
tanzmainz
Soul Chain

Theater Fürstenfeld

Choreographie: Sharon Eyal + Gai Behar

Schon als Tänzerin der berühmtem Batsheva Dance Company war Sharon Eyal eine Ausnahme-Erscheinung. Inzwischen hat die Israelin auch als Choreographin weltweit für Furore gesorgt. „Soul Chain“ wurde 2018 mit dem deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichnet.

Getrieben von stampfenden Techno-Beats werden exzessive, fragile und aggressive Einzelwesen zu einem vibrierenden Gesamtkörper, der scheinbar von einer unsichtbaren Macht gesteuert wird. Sind diese Wesen Menschen oder Avatare? Haben sie Gefühle oder sind sie seelenlos? Gibt die Gruppe ihnen Schutz oder sperrt diese sie ein? Die beeindruckenden Choreographien liefern keine eindeutigen Antworten. Wenn sich Tango-Schritte in Techno- Stakkatos schleichen, sich eine erregte Frau nach Berührungen sehnt, eine andere schmerzerfüllt zum Himmel fleht und ausgelassene Männer eine dritte in die Höhe werfen, dann entstehen spannungsreiche Szenen zwischen Distanz und Nähe, Freiheitsdrang und Gruppenzwang. Intensive, vieldeutige Bilder, die lange nachwirken.

„Ein mitreißendes, elektrisierendes Gesamtkunstwerk um das Thema Liebe und Sehnsucht.“ (ARD)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 11.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Theatergruppe Wirtshausmannschaft
Theatergruppe Wirtshausmannschaft

"Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza in bairischer Sprache. Mit Sebastian Edtbauer, Ina Meling, Cornelia von Fürstenberg, Matthias Ransberger; Inszenierung: Johannes Rieder
"Der Gott des Gemetzels" ist eines der meist gespielten Stücke der vergangenen Jahrzehnte und wurde unter der Regie von Roman Polanski erfolgreich fürs Kino verfilmt. Niemand hat das weltbekannte Kammerspiel jedoch so auf die Bühne  gebracht wie die Münchner Theatergruppe Wirtshausmannschaft: hintergründig und boshaft wie in der Originalfassung, aber auf bairisch. Fernab von Dirndl und Lederhosenromantik verleiht die Rauheit der bairischen Sprache den Figuren eine  Intensität, der man sich kaum entziehen kann.
Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Kaffee und Kuchen beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle  Masken des zivilisierten Bürgertums fallen. Die Eindringlichkeit dieser Inszenierung hat auch die Autorin Yasmina Reza überzeugt, die bis dahin Aufführungen in  jeglicher Dialektform abgelehnt hatte.
Die Autorin Yasmina Reza, geboren 1957 in Paris, ist Meisterin darin, hinter den Fassaden der scheinbar zivilisierten und weltoffenen Bourgeoisie in die Abgründe zu blicken. Für den Welterfolg "Der Gott des Gemetzels"
wurde sie mit dem Tony Award und dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet. Sie gehört zu den meist gespielten Theaterautoren, ihre Texte wurden in mehr als 40 Sprachen publiziert.
Die freie Münchner Theatergruppe Wirtshausmannschaft
hat dieses Stück in bairischer Sprache auf die Bühne gebracht, der Dialekt soll hier als reine Kunstsprache ohne Folklore und Klischees etabliert werden. Die Übersetzung von Sebastian Edtbauer wurde während der Probenarbeit an den jeweiligen Dialekt der Schauspieler angepasst. Die Inszenierung wurde mit dem Innovationspreis Volkskultur 2018 der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Freitag 11.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: William Shakespeare: Was ihr wollt
William Shakespeare: Was ihr wollt
Komödie mit Musik
Regie: Alexander Flache,
Musik: Toni P. Schmitt
Gastspiel der Shakespeare Company Berlin

Bei einem Schiffbruch verliert Viola ihren Zwillingsbruder und landet auf der Insel Illyrien, wo sie sich als Mann verkleidet, um dem Herzog Orsino zu dienen. Dieser sendet sie als Liebesboten zu seiner Angebeteten, der schönen Gräfin Olivia, die ebenfalls um ihren Bruder trauert. An Olivias Hof machen ihr Onkel Sir Toby und der ständige Gast Andrew von Bleichenwang trotz der Warnungen durch Olivias Kammerzofe lautstark feiernd die Nacht zum Tage. Als der Haushofmeister Malvolio droht, sie bei Olivia anzuschwärzen, hecken sie eine raffinierte Intrige gegen ihn aus. In dieser wunderbaren Verwechslungskomödie, einem grandiosen Bravourstück für das spielfreudige, musikalische Ensemble der Berliner Shakespeare Company, führt Shakespeare das Kernthema seiner Komödien fort: Die Sehnsüchte, Schmerzen und Nöte menschlicher Beziehungen. Die Inszenierung nutzt diese zeitlos moderne Ausgangssituation und hält uns augenzwinkernd den Spiegel vor. Ein Happy End erscheint möglich, aber nicht zwingend – doch die Liebe ist stärker.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Freitag 11.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Richard & Macbeth- Die Achse des Bösen
Richard & Macbeth- Die Achse des Bösen

Nach William Shakespeare von Ioan C. Toma
Moreth Company

Die beiden grandiosen Shakespeare-Schurken vereint in einem Theaterstück!

Mit ihrer sechsten Produktion widmet sich die Moreth Company einem langgehegten Wunsch: Shakespeare spielen, neu entdecken, vital und modern auf die Bühne bringen.

Regisseur Ioan C. Toma, dem Landsberger Publikum schon von den Sommerstücken „Sokrates“ und „Liebesrausch“ (Shakespeares italienische Stücke), sowie seinem Faust-Projekt „Faust, die Frauen und das Wasser“ bekannt, führt in seiner Bearbeitung die beiden großen Werke Shakespeares, „Richard III“ (1597) und „Macbeth“ (1609) zusammen.

Richard III, der missgestaltete „bloody dog“ aus dem Hause York, ist der Idealtyp des Verbrechers, das überragende Exempel der Skrupellosigkeit. Seinem Plan, die Herrscherkrone an sich zu reißen, ordnet er alle menschlichen Bedürfnisse unter. Er besitzt glasklare Intelligenz, kalkulierte Emotion und zynische Menschenverachtung. Frauen werden umgarnt und in den Wahnsinn getrieben, Freunde und Feinde werden wie Spielkarten ausgespielt und abgeknallt, wenn sie seinem Ziel im Weg stehen. Richard nimmt sich die Freiheit, das zu tun, was ihm im Leben am meisten Spaß macht: Morden.

Macbeth ist der tragische Held schlechthin. Aufgrund einer Prophezeiung tötet er den König, um selbst König zu sein. Und er mordet weiter, um sich seine Herrschaft zu sichern, machtgierig unterstützt von Lady Macbeth. Aber das vergossene Blut lässt sich nicht so einfach von der Seele waschen, die Toten setzen sich in seinen Träumen fest. Macbeth verstrickt sich immer mehr in einen schlaflosen Albtraum, in dem Wahrheit und Lüge, Wirklichkeit und Phantasie, Leben und Sterben zunehmend ineinander verschwimmen.

Company-Leiter Konstantin Moreth ist als Richard und Macbeth zu sehen, Sven Hussock spielt, wie schon bei „Cyrano“, alle übrigen Männer und die Schauspielerin und Sängerin Nadine Germann spielt Lady Macbeth, Lady Anne und weitere Ladies.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 12.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Gaia Gaudi
Gaia Gaudi
Komisches Theater ohne Worte, mit Musik

Gardi Hutter, Neda Cainero, Juri Cainero & Beatriz Navarro Spiel & Konzept
Michael Vogel Regie

Glücklicherweise sterben wir. Es wäre ja sonst viel zu eng auf dieser Erde, auf keiner Parkbank fände sich noch ein freier Sitzplatz, und Theaterkarten für heute Abend hätte man schon vor Jahrzehnten reservieren müssen.

Der Tod schafft Raum, für die nächsten und weiteren Generationen, und ermöglicht so Verlebendigung. Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der Tod des Clowns provoziert das ursprünglichste Lachen, das die Menschen erfunden haben, um sich mit dem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen. In „Gaia Gaudi“ ist Hanna gleich von Anfang an tot. Das Publikum versteht das sofort, nur Hanna nicht. Von so etwas Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Man sagt, die Seele eines Verstorbenen bleibe noch eine Weile im Raum. Hannas Seele flattert so ungetrübt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert: er hört das Rumoren der nächsten Generation. Der Tod ist, wie jeder Schlusspunkt, auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein Übergang: Für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand, und für Theaterleute in eine andere Phantasie. In „Gaia Gaudi“ geht es um Wurzeln und um Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung, und um den großen Strom von Generationen, die das Leben immer weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen.

Und da eine Clownin, eine Sängerin, eine Tänzerin und ein Perkussionist diese Geschichte erzählen, wird der Abend voller Überraschungen sein. So wie das Leben auch. Erleben Sie an diesem Abend mit Gardi Hutter eine der besten Clowninnen der Welt. Sie spielt dieses Stück über den Generationswechsel zusammen mit ihren Kindern in einer Inszenierung von Michael Vogel, dem Kopf und Regisseur von Familie Flöz (Maskentheater), die am Donnerstag 14. November mit „Hotel Paradiso“ im Stadttheater zu Gast sein wird.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech

Dienstag 15.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Transit
Transit

Nach dem Roman von Anna Seghers
Landestheater Tübingen

Während des Zweiten Weltkrieges ist Marseille der letzte „freie“ Überseehafen und damit die letzte Chance für wartende Flüchtlinge. Zu Tausenden treffen sie in der Stadt ein, überwiegend Deutsche, die hoffen, dem wahnsinnigen Treiben der NS-Diktatur zu entkommen. Juden, aber auch Regimekritiker und Künstler. Entweder hier oder nirgends. Aber sie müssen warten – auf Aufenthaltsgenehmigungen, einen Schiffsfahrschein, einen neuen Pass, ein Transit-Visum. Und so drücken sie sich auf den Fluren der Konsulate herum, voller Hoffnung auf ein Schiff, das sie aus dem brennenden Europa wegbringt: Der Kapellmeister auf dem Weg nach Caracas, die Schriftstellerin auf der Flucht vor sich selbst, der Arzt und der Ich-Erzähler, der sich das Visum eines verstorbenen Schriftstellers angeeignet hat und an dessen Stelle er reisen will. Wäre da nicht Marie, die Frau des Toten… Im Chaos der Stadt, in den Cafés, auf der Jagd von Behörde zu Behörde kreuzen sich ihre Wege.

In „Transit“ sind es vor allem Deutsche, die sich auf der Flucht befinden – wie die Autorin Anna Seghers (1900 – 1983), die selbst 1941 über Marseille nach Mexiko floh. Der Roman, erschienen 1944 zunächst nur in englischer und spanischer Sprache, wirft Fragen auf, die heute noch aktuell sind: Was heißt es, sein Land verlassen zu müssen und auf der Flucht zu sein? Was macht eine menschliche Existenz aus? Und was ist ein Papier, wie ein Visum, wert ohne ein wahres Ziel? Chaos, Warten, Hoffnung und Verzweiflung sind auch heute für Millionen von Menschen auf der Flucht bittere Realität.

Neben „Transit“ haben wir am Samstag 09. November mit „Der Reisende“ ein weiteres Stück im Programm, das sich mit diesem Thema befasst. Damit wollen wir ganz bewusst einen Bogen spannen zwischen unserer Geschichte und der heutigen Situation, in der wir uns einem Wechsel von Willkommenskultur hin zu erneuter Fremdenfeindlichkeit ebenso gegenüber sehen, wie neu entflammtem Antisemitismus.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 16.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Richard & Macbeth- Die Achse des Bösen
Richard & Macbeth- Die Achse des Bösen

Nach William Shakespeare von Ioan C. Toma
Moreth Company

Die beiden grandiosen Shakespeare-Schurken vereint in einem Theaterstück!

Mit ihrer sechsten Produktion widmet sich die Moreth Company einem langgehegten Wunsch: Shakespeare spielen, neu entdecken, vital und modern auf die Bühne bringen.

Regisseur Ioan C. Toma, dem Landsberger Publikum schon von den Sommerstücken „Sokrates“ und „Liebesrausch“ (Shakespeares italienische Stücke), sowie seinem Faust-Projekt „Faust, die Frauen und das Wasser“ bekannt, führt in seiner Bearbeitung die beiden großen Werke Shakespeares, „Richard III“ (1597) und „Macbeth“ (1609) zusammen.

Richard III, der missgestaltete „bloody dog“ aus dem Hause York, ist der Idealtyp des Verbrechers, das überragende Exempel der Skrupellosigkeit. Seinem Plan, die Herrscherkrone an sich zu reißen, ordnet er alle menschlichen Bedürfnisse unter. Er besitzt glasklare Intelligenz, kalkulierte Emotion und zynische Menschenverachtung. Frauen werden umgarnt und in den Wahnsinn getrieben, Freunde und Feinde werden wie Spielkarten ausgespielt und abgeknallt, wenn sie seinem Ziel im Weg stehen. Richard nimmt sich die Freiheit, das zu tun, was ihm im Leben am meisten Spaß macht: Morden.

Macbeth ist der tragische Held schlechthin. Aufgrund einer Prophezeiung tötet er den König, um selbst König zu sein. Und er mordet weiter, um sich seine Herrschaft zu sichern, machtgierig unterstützt von Lady Macbeth. Aber das vergossene Blut lässt sich nicht so einfach von der Seele waschen, die Toten setzen sich in seinen Träumen fest. Macbeth verstrickt sich immer mehr in einen schlaflosen Albtraum, in dem Wahrheit und Lüge, Wirklichkeit und Phantasie, Leben und Sterben zunehmend ineinander verschwimmen.

Company-Leiter Konstantin Moreth ist als Richard und Macbeth zu sehen, Sven Hussock spielt, wie schon bei „Cyrano“, alle übrigen Männer und die Schauspielerin und Sängerin Nadine Germann spielt Lady Macbeth, Lady Anne und weitere Ladies.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 19.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Ballet Classique München: Ballett-Gala
Ballet Classique München: Ballett-Gala
Meisterwerke der Ballettgeschichte
Es tanzt das Ensemble Ballet Classique München mit Mitgliedern des Bayerischen Staatsballetts

Seit vielen Jahren bildet die Ballettsparte einen der Schwerpunkte in unserem Programmangebot. Daher präsentiert Ihnen das Ensemble Ballet Classique München in der Jubiläums-Spielzeit des KUBIZ einen abwechslungs reichen Gala-Abend mit Höhepunkten aus verschiedensten Ballettstücken und Meisterwerken der Ballettgeschichte, zu denen u.a. La Bayadère, Le Corsaire, Gayaneh mit ihren berühmten Pas de deux zählen. Zudem werden auch Ausschnitte einiger moderner Ballettstücke gezeigt. Eingeladen sind Stars des Bayerischen Staatsballetts München, die an der Seite der Solisten und des Corps de Ballet von Ballet Classique München tanzen.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Samstag 19.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Richard & Macbeth- Die Achse des Bösen
Richard & Macbeth- Die Achse des Bösen

Nach William Shakespeare von Ioan C. Toma
Moreth Company

Die beiden grandiosen Shakespeare-Schurken vereint in einem Theaterstück!

Mit ihrer sechsten Produktion widmet sich die Moreth Company einem langgehegten Wunsch: Shakespeare spielen, neu entdecken, vital und modern auf die Bühne bringen.

Regisseur Ioan C. Toma, dem Landsberger Publikum schon von den Sommerstücken „Sokrates“ und „Liebesrausch“ (Shakespeares italienische Stücke), sowie seinem Faust-Projekt „Faust, die Frauen und das Wasser“ bekannt, führt in seiner Bearbeitung die beiden großen Werke Shakespeares, „Richard III“ (1597) und „Macbeth“ (1609) zusammen.

Richard III, der missgestaltete „bloody dog“ aus dem Hause York, ist der Idealtyp des Verbrechers, das überragende Exempel der Skrupellosigkeit. Seinem Plan, die Herrscherkrone an sich zu reißen, ordnet er alle menschlichen Bedürfnisse unter. Er besitzt glasklare Intelligenz, kalkulierte Emotion und zynische Menschenverachtung. Frauen werden umgarnt und in den Wahnsinn getrieben, Freunde und Feinde werden wie Spielkarten ausgespielt und abgeknallt, wenn sie seinem Ziel im Weg stehen. Richard nimmt sich die Freiheit, das zu tun, was ihm im Leben am meisten Spaß macht: Morden.

Macbeth ist der tragische Held schlechthin. Aufgrund einer Prophezeiung tötet er den König, um selbst König zu sein. Und er mordet weiter, um sich seine Herrschaft zu sichern, machtgierig unterstützt von Lady Macbeth. Aber das vergossene Blut lässt sich nicht so einfach von der Seele waschen, die Toten setzen sich in seinen Träumen fest. Macbeth verstrickt sich immer mehr in einen schlaflosen Albtraum, in dem Wahrheit und Lüge, Wirklichkeit und Phantasie, Leben und Sterben zunehmend ineinander verschwimmen.

Company-Leiter Konstantin Moreth ist als Richard und Macbeth zu sehen, Sven Hussock spielt, wie schon bei „Cyrano“, alle übrigen Männer und die Schauspielerin und Sängerin Nadine Germann spielt Lady Macbeth, Lady Anne und weitere Ladies.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 24.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Othello
Othello

Tragödie von William Shakespeare
Theater an der Ruhr

Unbemerkt von der Gesellschaft haben Othello und Desdemona geheiratet, der dunkelhäutige Feldherr und die Tochter eines wohlhabenden venezianischen Senators. Nicht allein seine Hautfarbe schließt Othello aus der Shakespeare’schen Gesellschaft aus, sondern auch seine Fremdheit. Ihn, den erfolgreichen Feldherrn Venedigs. Venedig wurde ihm zur Heimat, er vertraut den Regeln und Gepflogenheiten dieser Stadt. Doch dieses Vertrauen zerbricht jäh, als ihm von seinem Untergebenen Jago eingeflüstert wird, dass Desdemona ihm untreu wäre. Vertrauen wird zum Misstrauen und weckt jene Affekte, die jeden klaren Gedanken verscheuchen und in Eifersucht umwandeln. Eifersucht auf Desdemona oder auf den Status, den die Mitglieder der venezianischen Gesellschaft durch Geburt besitzen. Wie alle Intrigen erzeugt auch die des „Populisten“ Jago die Herrschaft des Verdachts, dem gegenüber sich die Verdächtigten nicht erwehren können, umso weniger, wenn sie nicht einmal wissen, dass sie einem Verdacht ausgesetzt sind.


Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 25.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Der große Fall der Lady Macbeth und Macbeth
Der große Fall der Lady Macbeth und Macbeth
Schauspiel nach William Shakespeare mit Texten von Peter Spies
Mit Patrick Gabriel, Caroline Betz, Marc-Andree Bartelt
Musik: Laetitia Schwende
Inszenierung: Bernd Seidel

Nach über 100 Macbeth-Vorstellungen, insbesondere auf der großen Bühne im Münchner Westpark, hat Bernd Seidel beschlossen, den Stoff noch einmal aufzunehmen, sich aber verstärkt auf die Liebesbeziehung zwischen Lady Macbeth und Macbeth und deren Zerfall zu konzentrieren. Die hingebungsvolle Liebe zwischen den Protagonisten, die Machtgier und das Morden sind Hauptthemen der neuen Inszenierung. In fantasievollen Bildern und mit Shakespeares wunderbarer Sprache setzt ein hochkarätiges Ensemble mit Patrick Gabriel, Paulina de Matteis und Marc-Andree Bartelt sowie der preisgekrönten Musikerin Laetitia Schwende das Stück in Szene. Die Kritiken und Reaktionen des Publikums für Seidels weitere "Macbeth"-Inszenierungen waren über wältigend.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Start: Dienstag 29.10.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Freitag 01.11.2019
Olching: Regenkatzen - von Peter Limburg
Regenkatzen - von Peter Limburg

Ist es Zufall, dass der Obdachlose Freddy Etten ein paar Tage vor Weihnachten in Walters Wohnung steht? Freddy war einmal Lehrer, Walter war einmal Priester. Jetzt sind sie zwei Ausgestoßene. Zwei Männer, denen das Leben tiefe Wunden beigebracht hat. Doch Weih-nachten  geht  an  keinem  Menschen  vorbei.  Da  kann  er  sich  noch  so  sehr  in  freiwilliger  oder  unfreiwilliger  Isolation  befinden.  Und  so  begeben sich die beiden ungleichen Gefährten auf einen Weg, der sie in heftigen, lustigen, sarkastischen und nachdenklichen Wortge-fechten nicht nur in ihre Vergangenheit, sondern gleich zu den grundlegenden Fragen ihres Daseins führt. Ist es ein Zeichen, dass es nach tagelangem Regen endlich schneit? Und laufen Katzen auch ins Schneegestöber? Das Resistenz Theater präsentiert das etwas andere weihnachtliche Stück von Peter Limburg mit Willi Hörmann und René Prock, für alle, die auch manchmal als verlorene Katzen durch den Regen streunen und mit Weihnachten so absolut nichts anfangen können. Die Premiere findet am Dienstag, den 29.10. um 20 Uhr statt. Weitere Aufführungen können am Donnerstag 31.10. und Freitag 1.11. jeweils um 20 Uhr besucht werden.

KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Dienstag 05.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Clara – Ein Spiel für Ragna Schirmer & Puppen
Clara – Ein Spiel für Ragna Schirmer & Puppen
Puppentheater Halle

2019 jährt sich der Geburtstag Clara Schumanns, geborene Wieck, zum 200. Mal. Zu Lebzeiten stand sie häufig im Schatten ihres berühmten Mannes. Doch heute ist sie die vielleicht prominenteste deutsche Frau des 19. Jahrhunderts. Sie war so vieles mehr als nur die Frau von Robert Schumann: Wunderkind, Starpianistin, Komponistin, Liebesgeschichtenheldin, Konzertmanagerin, Künstlergattin, achtfache Mutter, Künstlerwitwe, Briefeschreiberin, Nachlassherausgeberin, Klavierlehrerin. Am Abend ihres letzten Konzertes lässt Sie ihr prall gefülltes Leben Revue passieren. Ihre Triumphe und Tragödien, Wünsche, Träume und Alpträume werden durch die Pianistin Ragna Schirmer und die Puppenspieler für das Publikum zum Leben erweckt.

Ragna Schirmer gilt als Expertin für die Pianistin und Komponistin Clara Schumann. Sie hat bereits einige CDs mit Werken von Clara und Robert Schumann veröffentlicht, spielt auf Konzerten gerne die Originalprogramme, die Clara Schumann aufgeführt hat. Schirmer besitzt eine große Anzahl historischer Programmzettel, auch den des letzten Klavier-Rezitals von 1872. Wir freuen uns sehr, diese vielfach ausgezeichnete Pianistin bei uns im Stadttheater begrüßen zu dürfen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 07.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: A Midsummernight´s Dream
A Midsummernight´s Dream

Komödie von William Shakespeare in englischer Sprache
American Drama Group Europe & TNT Theatre Britain

Die schöne Hermia ist dem Jüngling Demetrius versprochen, doch heimlich sind sie und Lysander ein Paar. Demetrius wiederum wird in leidenschaftlicher Liebe von Helena verfolgt, die ihn für sich gewinnen will. Und auch im Elfenreich geht es turbulent zu: Der Elfenkönig Oberon hat sich mit seiner Gemahlin Titania entzweit und sinnt schalkhaft auf Rache. Er setzt den gewitzten Gnom Puck auf die Liebenden an, der mit Hilfe magischer Liebestropfen ein unbeschreibliches Gefühlschaos verursacht.

William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ wurde 1600 uraufgeführt und ist bis heute eines seiner meistinszenierten Stücke. Ein heiter-vergnügliches Spiel mit den Wirrnissen und Narrheiten der Liebe.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 07.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: Landestheater Niederösterreich - Am Königsweg
Landestheater Niederösterreich
Am Königsweg

Theater in Fürstenfeld

Von Elfriede Jelinek / Inszenierung Nikolaus Habjan

„Gewählt ist gewählt“ – nach der letzten amerikanischen Präsidentschaftswahl sitzt der Schock bei den Verlierern so tief wie der neu gewählte König hoch auf seinem Thron. Bei den Gewinnern herrscht Jubel. Mit Immobilien, Golfplätzen und Casinos hat der König ein Vermögen verdient. Ab jetzt führt er die Geschicke des mächtigsten Landes der Welt und verspricht dem wütenden Volk die Befreiung von Arbeitslosigkeit und Kreditschulden. Zahlen sollen die anderen, dafür wird er schon sorgen. Die Wahl des Königs entfesselt weitere Kräfte und bringt ein schreckliches Schicksal.

Das neueste Stück der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek wagt den Blick in die jüngste Vergangenheit und nahe Zukunft und stellt die brisanten politischen Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir künftig leben? Wieso lernen wir nicht aus den Fehlern der Vergangenheit? Wieso scheinen alle mit Blindheit geschlagen, vom König angefangen bis hin zu seinem Volk? Und was haben mit alledem Miss Piggy und ihre Freunde aus der Muppet Show zu tun? Elfriede Jelinek gehört seit Jahren zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Theaters. Mit ihren sprachlich brillanten und assoziativen Textflächen findet sie historische Parallelen zu den Phänomenen unserer politischen Gegenwart, von den Idolen der Popkultur, den Helden der großen Königsdramen Shakespeares bis hin zum antiken König Ödipus.

„Ein Theaterwunder, das auch einen neuen Blick auf die Autorin eröffnet.“ News

„Ein tolles Schauspieler- und Puppenensemble, das ein atemberaubendes Grand Guignol-Spiel liefert.“ Die Presse

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 08.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: "Herbstmilch"
 "Herbstmilch"

Die Württembergische Landesbühne Esslingen WLB zeigt "Herbstmilch" von Anna Wimschneider. Ein niederbayerisches Dorf im Jahre 1927: Mit dem Tod der Mutter endet schlagartig die Kindheit der achtjährigen Anna. Fortan muss sie den Haushalt übernehmen und versorgt nicht nur ihren Vater, sondern auch ihre sieben Geschwister. Sie kocht, putzt, flickt und kümmert sich um das Vieh. Die Schule kommt dabei oft zu kurz. Auf einem Fest lernt Anna den sympathischen Jungbauern Albert Wimschneider kennen. Die beiden erzählen einander ihr bisheriges Leben, kommen sich in diesen Gesprächen immer näher. Obwohl Alberts Mutter gegen die Verbindung ist, heiraten die beiden. Nur elf Tage später, am 1. September 1939, bricht der Zweite Weltkrieg aus. Albert wird eingezogen und Anna ist erneut auf sich allein gestellt, bewirtschaftet den Wimschneiderschen Hof und pflegt die kranken Verwandten ihres Mannes. Vor allem ihre Schwiegermutter macht ihr das Leben schwer. Doch Anna, die schon früh erwachsen werden musste, lässt sich nicht unterkriegen. Die 1919 in Niederbayern geborene Bäuerin Anna Wimschneider erzählt in "Herbstmilch" ohne Selbstmitleid und Sentimentalität von ihrem entbehrungsreichen Leben. Der Titel des Buches bezieht sich auf magere Sauermilch, die nicht mehr verkauft werden konnte und daher von den Bauern selbst verzehrt wurde. Sie war ein wichtiges Nahrungsmittel für die Menschen, in deren Leben der 1985 veröffentlichte autobiografische Roman Einblick gewährt: die kleinen Leute und ihre Schwierigkeiten während des Krieges. Anna Wimschneider verleiht ihnen eine Stimme und bewahrt ihre Geschichten vor dem Vergessenwerden.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Samstag 09.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: A. R. Gurney: "Love Letters"
A. R. Gurney: "Love Letters"
Mit Lou Hoffner und Hansi Kraus
Ein außergewöhnlicher Theaterabend – ein Kammerspiel der großen Gefühle

Eine Frau, ein Mann, ihre Briefe und zwei hinreißende Darsteller – Lou Hoffner und Hansi Kraus – mehr braucht es nicht, um diese bezaubernde Geschichte einer großen Liebe zu erzählen. Das Stück beginnt im April 1937 mit der Geburtstagseinladung von Melissa Gardner für Andrew Makepeace, ihren Mitschüler in der zweiten Klasse. Es entwickelt sich eine dramatische Liebesgeschichte, ein Mit-, Aus- und wieder Zueinander. Sie teilen ihr Leben, fast nur schriftlich, in Form von Briefen und kurzen Mitteilungen. Und jeder versucht, auf eigenen Beinen zu stehen. Während er mit 55 Jahren ein gefeierter, erfolgreicher Anwalt und Politiker ist, schlägt sie sich als Künstlerin eher schlecht als recht durchs Leben. Er hat sich eine Familie mit Hund geschaffen, sie hat den Alkohol zu ihrem ständigen Begleiter gemacht... "Love Letters", das 1988 uraufgeführte Stück des amerikanischen Dramatikers A. R. Gurney, gilt unter Kritikern als eines der besten amerikanischen Stücke der achtziger Jahre.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Samstag 09.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Der Reisende
Der Reisende

Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz
Landestheater Schwaben

Der Geschäftsmann Otto Silbermann steht mitten in einem wohlgeordneten Leben mit erfolgreichem Geschäft und einem Kreis von vertrauten Freunden und Bekannten. Da schlägt in Deutschland der Antisemitismus in brutale Hetze um. Es werde schon nicht so schlimm kommen, hofft Silbermann, noch während er sich in seiner eigenen Wohnung überfallen und von körperlicher Gewalt bedroht sieht. Für ihn beginnt damit eine Flucht-Odyssee durch Deutschland, in der er schmerzhaft erfahren muss, wie Geschäftspartner und Freunde, auf deren Menschlichkeit er baute, ihn verraten. Er muss seine Frau ziehen lassen, verliert sein Geschäft und schließlich sein gesamtes Vermögen. In Zügen der Reichsbahn durchquert er Deutschland in der Hoffnung einen Fluchtweg zu finden – doch die Grenzen sind bereits geschlossen, und in den Nachbarstaaten wartet niemand auf die jüdischen Flüchtlinge.

Die Ausgrabung dieses beeindruckenden Romans im Frühjahr 2018 war eine kleine Sensation: 1938 erzählt der junge, deutsch-jüdische Autor Ulrich Alexander Boschwitz – der von Auschwitz noch nicht wissen konnte – erschütternd hellsichtig die Leidensgeschichte des jüdischen Kaufmanns Otto Silbermann, der durch die nationalsozialistischen Novemberpogrome sein Zuhause, seine Familie und schließlich seine Identität verliert. Der Autor, der 1942 im Krieg umkam, zeichnet das beklemmende Bild einer Gesellschaft, die sich in rasender Geschwindigkeit ihrer Mitmenschlichkeit entledigt. Und er beschreibt eindringlich die demütigenden Erfahrungen von Flucht und Vertreibung.

Das Landestheater in Memmingen wurde im Frühjahr 2019 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 14.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Hotel Paradiso
Hotel Paradiso
Maskentheater
Ein Stück von Familie Flöz

Bizarres geschieht im traditionsreichen „Hotel Paradiso“, dem kleinen, von der Seniorchefin mühsam zusammengehaltenen Familienbetrieb in den Bergen. Eine Heilquelle verspricht Linderung seelischer und körperlicher Nöte und über der Eingangstür glänzen vier Sterne. Doch am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Der Sohn des Hauses träumt von der großen Liebe, während er sich mit seiner Schwester einen erbitterten Kampf um die Führung des Hotels liefert. Das Dienstmädchen bestiehlt die Gäste und der Koch zersägt nicht nur Schweinehälften…

Als der erste Tote auftaucht, geraten alle, Personal und Gäste, in einen Strudel bitterböser Ereignisse. Zwischen Schwindel erregenden Höhenzügen öffnen sich dunkle, bodenlose Abgründe, denen niemand entkommt. Der Niedergang des Hotels scheint besiegelt, denn Leichen sind in jedem Fall schlecht fürs Geschäft.

Alter Name, neue Version: In Landsberg tritt Familie Flöz mit einer zweiten, neuen Version von „Hotel Paradiso“ auf. Nie war Familie Flöz böser und abgründiger. Ein Alp(en)-Traum voll von schwarzem Humor, stürmischen Gefühlen und einem Hauch Melancholie.

Die Masken von Familie Flöz verhüllen das lebendige Gesicht mit einer starren Form, um damit lebendige Figuren zu schaffen. Ein Paradox das zugleich Reiz und Herausforderung für die Spieler ist. Doch nicht nur für sie. Lebendig werden die Masken erst in der Imagination des Zuschauers, der damit gewissermaßen auch zum Schöpfer wird.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 16.11.2019; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Unterhaching: Hänsel und Gretel - Märchenoper in 3 Bildern
Hänsel und Gretel
Märchenoper in 3 Bildern
Musik von Engelbert Humperdinck
Konzept und musikalische Neufassung von Rudolf Maier-Kleeblatt
Dialoge ins Bairische übertragen von Max Mühlbauer
Musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt

"Hänsel und Gretel" ist eine der spannendsten Geschichten der deutschen Romantik, enthalten in der bekannten Märchensammlung der Brüder Grimm. In der unübertroffenen Vertonung des spätromantischen Komponisten Engelbert Humperdinck (1854-1921) ist sie auch eine der schönsten, für viele sogar "die" schönste Märchenoper. Sie spricht sowohl Erwachsene als auch das jüngste Publikum an und bescherte schon so manchem von uns in der Vorweihnachtszeit sein erstes unvergessliches Opernerlebnis. Die große Besetzung des Freien Landesorchesters Bayern musiziert auf höchstem Niveau und unterstreicht die eindrucksvolle Inszenierung unter dem Dirigat von Rudolf Maier-Kleeblatt. Ein besonderer Leckerbissen ist das Kinderensemble, das als Waldtiere, Engel und verzauberte Lebkuchenkinder das Bühnengeschehen bereichert.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Start: Dienstag 19.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Mittwoch 20.11.2019
Gauting: Schauspiel Frankfurt: "Abschied von den Eltern" von Peter Weiss
Schauspiel Frankfurt: "Abschied von den Eltern" von Peter Weiss

Die autobiographische Erzählung handelt von dem Zauber und den Abgründen der Kindheit, den schmerzhaften Prozessen des Wachsens, der Suche nach einem eigenen Leben als künstlerische Persönlichkeit. Es ist das Protokoll einer Selbstbefreiung.
Im Dezember 1958 starb die Mutter von Peter Weiss und kurz darauf sein Vater. Und obwohl das Verhältnis zu beiden, besonders jedoch zur dominanten Mutter, von fortwährenden Auseinandersetzungen geprägt war, traf Weiss der Verlust der Eltern hart. Was folgte war eine schwere Depression, eine Lebenskrise, geprägt von Gefühlen des »Fremdseins« und der »Unzugehörigkeit«, welche schließlich zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich führte. Peter Weiss gelangte zu der Überzeugung, dass allein in der bewussten, analytischen Aufarbeitung der Vergangenheit die Möglichkeit lag, sich von ihr zu emanzipieren und sich neu zu erschaffen. In dieser Zeit entstand »Abschied von den Eltern«. Die autobiographische Erzählung handelt von dem Zauber und den Abgründen der Kindheit, den schmerzhaften Prozessen des Wachsens, der Suche nach einem eigenen Leben als künstlerische Persönlichkeit. Es ist das Protokoll einer Selbstbefreiung und zugleich eine kritische Betrachtung des konservativen Bürgertums Mitte des 20. Jahrhunderts, weshalb »Abschied von den Eltern« auch zu einem wichtigen Werk für die Jugendprotestbewegung von 1968 wurde.

Regie KORNELIUS EICH
Bühne LORIANA CASAGRANDE
Kostüme MAREIKE WEHRMANN
Dramaturgie JUDITH KURZ
 
Mit PETER SCHRÖDER
 
Dauer 1.30 Std., keine Pause
Einführung 19.15 Uhr

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Start: Donnerstag 21.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Freitag 22.11.2019
Landsberg: Die Räuberinnen
Die Räuberinnen

Frei nach Friedrich Schiller
Junge Bühne

Eine Räuberbande – ist das nicht total altmodisch? Nicht in der Version der Jungen Bühne, die aus Friedrich Schillers „Räuber“ kurzerhand „Die Räuberinnen“ machte, das Setting aktualisierte und die Handlung ins 21. Jahrhundert verlegte. Franz Moor, Abteilungsleiter im eigenen Familien-unternehmen, einer Schokoladenfabrik, muss sich von Kindestagen an gegen seine Schwester Karla behaupten. Die hübsche, allseits beliebte Karla, die von der Mutter zum Studium nach Leipzig geschickt wurde, weil sie später einmal die Firmenleitung übernehmen soll, ist dem Bruder Franz, dem der Weg an die Firmenspitze verwehrt zu bleiben scheint, schon immer ein Dorn im Auge. Er lässt daher keine Intrige aus, um seine Schwester – und gerne auch die Mutter gleich mit – aus dem Weg zu räumen. Und so nehmen dramatische Verwicklungen ihren Lauf…

Es war vor allem diese unfassbar starke Eifersucht zwischen dem benachteiligten Bruder und seiner scheinbar gesegneten Schwester, seine Intrigen sowie die Abgründe, die sich für alle Beteiligten daraus ergeben, was die Mitglieder der Jungen Bühne so an dem klassischen Stoff faszinierte und weswegen sie sich einstimmig gegen ein modernes Jugendtheaterstück und stattdessen für Schillers „Räuber“ entschieden. Auch wenn einige der Charaktere dieses Werkes, das Schiller eigentlich gar nicht für die Bühne geschrieben hatte, weil er es für unspielbar hielt, die jungen Schauspieler vor große Herausforderungen stellt. Denn: Wer wäre nicht lieber der sympathische Held, der die Schwachen beschützt, die Unterdrückten befreit und dann am Ende mal eben noch schnell im Handumdrehen die Welt rettet? Doch der ist in dieser Geschichte leider nicht zu finden. Stattdessen endet das Ganze in einem großen Desaster, bei dem niemand bekommt, was er sich erhofft – doch jeder das, was er verdient. Oder nicht?

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 24.11.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Der Gott des Gemetzels
Der Gott des Gemetzels

Von Yasmina Reza
In bairischer Sprache

Yasmina Rezas Komödie „Der Gott des Gemetzels“ ist eines der erfolgreichsten Theaterstücke weltweit. Roman Polanski hat es mit Starbesetzung erfolgreich verfilmt. Und die freie Münchner Theatergruppe „Wirtshausmannschaft“ bringt dieses Stück nun in bairischer Sprache auf die Bühne.

Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Kaffee und Kuchen beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle Masken des zivilisierten Bürgertums fallen.

Warum spielt man ein solches Stück auf Bairisch? Die Gruppe hat es sich zum Ziel gemacht, den Dialekt als reine Kunstsprache zu etablieren, ohne Folklore und ohne Klischees. Ein unterstützenswertes Ziel, wie wir finden. Gibt es doch die Möglichkeit, den Dialekt eben dadurch aus seinem Lederhosenimage zu befreien. Die Autorin genehmigte persönlich die Bairischversion als erste Übertragung in einen Dialekt. Die Stadt München verlieh Sebastian Edtbauer und Johannes Rieder dafür den „Innovationspreis Volkskultur“ mit der Begründung, dass „das Stück in ihrer Übertragung der Themen- und Konfliktwelten in einen bairischen Sprachraum, der so authentisch, präzise und mit differenzierendem Fingerspitzengefühl gestaltet ist, (überzeugt), dass nach wenigen Minuten positiv vergessen ist, dass hier Theater im Dialekt stattfindet. Das Ensemble benutzt diesen Sprachraum auf so unprätentiöse und klischeefreie Weise, dass der Brückenschlag zwischen aktuellen gesellschaftspolitschen Themen und dem Volkstheater eine innovative Form bekommt. Hier ist nichts Folklore, sondern Münchner Lebens- und Alltagswelt… Dass das in so künstlerisch hochwertiger Form auf der Bühne stattfindet, gibt dem Volkstheater das, was es dringend braucht: Eine Heutigkeit und Selbstverständlichkeit, die abgelöst von der erstarrten Kollektivsymbolik, mit der das Bairische so oft verwechselnd gleichgesetzt und benutzt wird, neue Räume in der Wahrnehmung des Dialekts aufmacht.“

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 26.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: David Hughes
David Hughes

Tanztheater
Mit Choreographien von Siobhan Davies, Robert Cohan & Lucy Guerrin

Der britische Tänzer David McInnes Hughes studierte an der London Contemporary Dance School, war Tänzer und Solist in verschiedenen Companies, wie der Company des London Contemporary Dance Theatre oder der Rambert Dance Company. Er choreographierte an der Seite von Adam Cooper die originale Rolle des Schwans im Rahmen von der „in Adventures in Motion Pictures“ bejubelten Produktion „Swan Lake“ und trat in der Zusammenarbeit zwischen PJ Harvey und der Mark Bruce Dance Company „Dance Hall at Louse Point“ auf. 2005 gründete er die David Hughes Dance Company, mit der er bis 2015 sehr erfolgreich tourte. Nach einer kleinen Pause hat David Hughes beschlossen, als Seniortänzer eine neue Soloreihe aufzulegen mit den für ihn bestimmten und miterarbeiteten Werken, die er nun auch in Landsberg zeigt:

„L’Après Midi D’un Faune“ (Chor. Siobhan Davies) mit dem gleichnamigen Prélude von Claude Debussy, eine Hommage an Sergei Diaghilev: Eine Erforschung der Stille und ein moderner Blick auf das berühmte Nijinsky-Ballett.

„Adagietto“ (Chor. Robert Cohan): Dieses traditionelle, auf Arbeiten von Martha-Graham basierende Solo erforscht die Geschichte der Untreue des heiligen Sebastian und spielt zur Musik des Adagietto aus Mahlers 5. Symphonie.

„Soft Center“ (Chor. Lucy Guerrin) Duett mit Gwendolyn Berwick: Das Duett, das Mikhail Baryshnikov darstellen soll, wurde nur wenige Male und vor längerer Zeit aufgeführt. „Soft Center“ weist die sentimentalen Klischees zurück, die männlich-weibliche Beziehungen oft im Tanz beschreiben. Die abstrakte elektronische Komposition ist eine Explosion von weicher und romantischer Musik, welche die abgelöste Sachlichkeit der beiden Tänzer hintergeht.

Und schließlich wird David Hughes noch ein neues Werk, das er im Moment erarbeitet, in Landsberg zur Uraufführung bringen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 29.11.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Erzählt von Stefan Wilkening, musikalisch begleitet von Maria Reiter am Akkordeon
Familientheater für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

Silvester. Der geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, sitzen ganz schön in der Klemme: Sie haben ihr Jahressoll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt, und es ist im wahrsten Sinne des Wortes fünf vor zwölf! Wie sollen sie in einer einzigen Nacht all ihre Rückstände aufarbeiten? Nur ein besonders gemeiner Plan kann ihnen jetzt noch helfen, sonst werden sie in die Hölle verbannt. Und Tyrannia weiß auch schon, wie sie und Irrwitzer ganz schnell erfolgreich sein können …

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, Michael Endes letzter vollendeter Roman, wurde 1989 veröffentlicht und ist heute ein Kinderbuchklassiker. Der Autor sagte 1990 in einem Gespräch mit Joachim Fuchsberger: „Es ist vielleicht von allen Büchern, die ich bis jetzt geschrieben habe, das spaßigste, obgleich es eigentlich ein sehr ernsthaftes Thema behandelt, nämlich unsere ganze Umweltzerstörung.“

Seit mehr als 10 Jahren zählt Stefan Wilkening zu den prägenden Stimmen des Bayerischen Rundfunks. Zusammen mit Maria Reiter hat er im Herbst 2015 mit „Don Quijote oder die Verzauberung der Wirklichkeit“ das Landsberger Publikum begeistert.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 30.11.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Fürstenfeld: Bülent Ceylan - Intensiv
Bülent Ceylan
Intensiv

Seit 20 Jahren begeistert Bülent Ceylan seine Fans. Zum Jubiläum präsentiert der Mannheimer Star-Comedian nun persönliche Highlights sowie neue Nummern. Wie war Hasan als junger Mann? Welchen Einfluss auf seine Persönlichkeit hatte sein Vater? Woher hat Harald seine Faulheit und wie viele Jobs hat der denn in seinem Leben schon geschmissen und wohin? Wie kam es dazu, dass so eine neureiche und doch altbackene Unternehmerin wie Anneliese bei den bodenständigen Figuren aus Bülents Programmen auftauchte? Warum hat Mompfreed Bockenauer eigentlich zwei „e“ im Namen, öfter mal einen im Tee und ist kein Rockstar geworden? Wer schon immer mal wissen wollte, wie es bei Ceylan und seinen Freunden in der Jugend und den „guten, alten Zeiten“ zuging, ist hier richtig!

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 06.12.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Hänsel und Gretel - Märchenballett in zwei Akten
Hänsel und Gretel
Märchenballett in zwei Akten
Musik von Joseph Haydn und Engelbert Humperdinck
Konzept / Choreographie: Heinz Manniegel und Ada Ramzews
Benedict Manniegel Dance Company
Uraufführung

"Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?"
Das Märchen "Hänsel und Gretel" der Brüder Grimm erzählt von zwei Geschwistern, die in größter Not von ihren bettelarmen Eltern im Wald ausgesetzt werden, wo sie hungrig umherirrend auf das zuckersüße Leb kuchenhaus einer bösen Hexe stoßen... Die choreographische Umsetzung des bekannten Märchens erweckt diese zeitlose Geschichte über Zusammenhalt, Verantwortung, Einfallsreichtum, Mut und nicht zuletzt auch über die Rolle der Eltern und Schutzgebenden in der Sprache des Tanzes für Jung und Alt zum Leben.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Sonntag 08.12.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff, Bühnenfassung von Gil Mehmert
Metropoltheater München

Mit Anfang 20 entflieht Joachim der Trauer über den Unfalltod seines älteren Bruders und der Enge seiner kleinen, norddeutschen Heimatstadt, um eine Zivildienststelle in München anzutreten. Zu seiner großen Überraschung besteht er aber auch die eher en passant absolvierte Aufnahmeprüfung an der Otto-Falckenberg- Schauspiel-Schule und zieht, in Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers, bei seinen Großeltern ein, die hochherrschaftlich in einer alten Villa am Nymphenburger Schlosspark residieren. Drei Jahre vollbringt er nunmehr den Spagat zwischen Schauspielausbildung, in der er physisch wie psychisch nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und nur sehr spärlich wieder zusammengesetzt wird, und dem fabelhaft exaltiert-bizarren wie alkoholdurchtränkten Alltag mit seinen Großeltern – die Großmutter einst selbst Schauspielerin und auch privat schillernde Grande Dame der Schauspielkunst, der Großvater Philosophieprofessor und durch und durch ehrwürdige und gestrenge Erscheinung. Eine schier unendliche Reihung von tragikomischen Ereignissen und aberwitzig skurrilen Begebenheiten in beiden Welten lässt den nach dem Sinn des Lebens und des Schauspielerdaseins im Besonderen suchenden jungen Mann ein ums andere Mal staunend, lernend, aber auch überfordert und gerädert zurück. Die Lücken, mit denen das beginnende Erwachsenenleben allerorts für ihn aufwartet, sind, wie er feststellt, gewaltig und noch lange nicht gefüllt.

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ ist der dritte Teil des autobiografischen Romanzyklus „Alle Toten fliegen hoch“. Burgschauspieler und Autor Joachim Meyerhoff berichtet mittlerweile in vier Bänden von seinen Geschwistern, dem frühen Tod seines Bruders, seinen Großeltern in München, seinem Vater, dem Aufwachsen auf dem Anstaltsgelände sowie seinem Austauschjahr in Amerika und der ersten großen Liebe. Anrührend und höchst komisch zugleich.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 15.12.2019; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Fürstenfeld: Bayerische Rauhnacht
Bayerische Rauhnacht
Mystical mit Schariwari

Die Adventzeit ist die Zeit der Besinnlichkeit, der frohen Erwartung und der behaglichen Abende am Kaminfeuer. Und doch gibt es auch eine andere Seite, voller Aberglauben, Dunkelheit, Hexen und Dämonen. Das Kult-Mystical „Bayerische Rauhnacht“ erzählt die Geschichte vom Zaubertroll aus dem hohen Norden, der seinen Verwandten, das Holzmandl, besucht um mit ihm und dem Publikum die Geheimnisse der Rauhnacht zu entdecken. Da tauchen sie urplötzlich auf, die Mächte der Finsternis aus dem Reich der Schatten. Die Fantasien, Ängste und Hoffnungen unserer Vorfahren spiegeln sich in den Figuren der „Bayerischen Rauhnacht“ wider: Die „Wilde Jagd“ etwa, angeführt von Göttervater Wotan, der mit Kriegern, Pferdewiehern, Wolfsgeheul und den Seelen der Verstorbenen über Wald und Feld jagt, um gemeinsam gegen die Mächte des Bösen zu Kämpfen. Oder die rätselhafte Göttin Perchta, die sowohl das Böse als auch das Gute verkörpert. Untermalt wird das mystische Schauspiel mit sphärisch-schwebenden Akkorden der Band Schariwari, die seit über 25 Jahren ein Garant für poetischen Folkrock ist. Ein überirdisches Spektakel, das das Publikum auf eine fantastische Reise entführt!

Empfohlen ab 8 Jahren.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 15.12.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Vier Stern Stunden - Komödie von Daniel Glattauer
Vier Stern Stunden
Komödie von Daniel Glattauer
mit Günther Maria Halmer, Janina Hartwig, Daria Trenkwalder und David Paryla
Regie: Karl Absenger
Ausstattung: Thomas Pekny

Im altehrwürdigen Vier-Sterne-Hotel, dessen Blütezeit  ganz offensichtlich schon länger zurückliegt, treffen vier eigen willige Charaktere aufeinander: Da ist der alternde, aber charismatische Schriftsteller, der sich hier einem Podiums gespräch stellen soll. Einem Podiumsgespräch mit einer intellektuell hochfliegenden Kulturreferentin, die in ihrer Verehrung und Bewunderung für den  großen Dichter gar nicht merkt, dass sie offenen Auges ins Messer der lakonischen Zynismen des ewig schlecht gelaunten Autors läuft. Zwischen beiden zerreißt sich der völlig überforderte Hotelerbe im verzweifelten Kampf gegen versagende Tonanlagen, gefährlich vermummte Gestalten im Publikum und nicht signierte Gästebücher. Und dann ist da noch die junge Lisa, die "Outdoor-Bloggerin", der wahre Grund für den Abstecher des Schriftstellers in die Provinz. Doch Lisa ist nicht seinetwegen im Hotel, sondern wegen der Idee für einen neuen, höchst brisanten Blog! Glattauer spielt virtuos mit aktuellen Reizthemen – von der Eventkultur bis zum Hype um Erfolgsschriftsteller, von den existentiellen Themen großer Literatur bis zur vergänglich-kleinen Form des Internet-Blogs.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

Sonntag 15.12.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Komödie im Dunkeln
Komödie im Dunkeln

Von Peter Shaffer
Landestheater Tübingen

Der junge Bildhauer Brindsley Miller bereitet in seiner Wohnung gerade eine Vernissage seiner Arbeiten für den schwerreichen Kunstmäzen Godunow vor, als plötzlich der Strom ausfällt. Und das an einem Sonntagabend! Obendrein hat sich auch noch Brindsleys Schwiegervater in spe, der gestrenge Colonel Melkett, zum Kurzbesuch angesagt. Für diesen Anlass hat Brindsley sich einige elegante Möbel seines Nachbarn Harold „geliehen“. Dumm nur, dass der davon nichts weiß und just verfrüht von einer Reise zurückkehrt. Als auch noch die dem Alkohol nicht abgeneigte Nachbarin Miss Furnival, Brindsleys Ex-Freundin Clea und der Mann vom E-Werk auftauchen, nimmt das Chaos unweigerlich seinen Lauf…

Der englische Autor Peter Shaffer (1926 – 2016), der auch die verfilmten Meisterwerke „Amadeus“ und „Equus“ schrieb, stellt in seiner „Komödie im Dunkeln“ unsere Sehgewohnheiten einfach auf den Kopf: Hell ist Dunkel und Dunkel ist Hell. So kommen wir in den Genuss, all das, was auf der Bühne im Dunkeln geschieht, gut beleuchtet und hautnah mitzuverfolgen – kurz: Ein turbulenter, akrobatischer Riesenspaß für alle Sinne!

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 26.12.2019; Uhrzeit: 14:00 Uhr
Germering Stadthalle: Nussknacker - Russisches Nationalballett
Nussknacker - Russisches Nationalballett
mit Erzählerin, Musik von P.I. Tschaikowsky

Das Russische Nationalballett entführt die kleinen und großen Zuschauer in die geheimnisvolle Märchenwelt und erzählt die Geschichte vom Nussknacker, der über Nacht auf zauberhafte Art und Weise lebendig wird... Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, sodass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Donnerstag 26.12.2019; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Germering Stadthalle: Schwanensee - Russisches Nationalballett
Schwanensee - Russisches Nationalballett
Musik von P.I. Tschaikowsky, Choreographie: L. Iwanow und M. Petipa

„Schwanensee“ genießt seit über 100 Jahren unangefochtene Popularität beim internationalen Ballettpublikum wie kein einziges anderes Werk aus dem klassischen Repertoire. Es erzählt in der feinsten traditionellen Ballettsprache vom Prinzen Siegfried, der Schwanenprinzessin Odette und dem Zauberer Rotbart, von Sehnsucht, Einsamkeit, Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück und vor allem vom Sieg der Liebe über das Böse. Ein überragendes Meisterwerk voller Poesie, Anmut und Eleganz.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Dienstag 31.12.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Orpheus in der Unterwelt
Orpheus in der Unterwelt
Die berühmteste Operette von Jacques Offenbach
Gastspiel der Hochschule für Musik Nürnberg
In deutscher Sprache
Inszenierung: Joachim Rathke
Ausstattung: Lena Scheerer
Musikalische Leitung: Prof. Guido Johannes Rumstadt

Nicht nur der Cancan hat dieses Stück so berühmt gemacht. Die Mischung aus heiter-ironischem Griechenmythos mit der Pariser Salon operette und der zugrunde liegende Menschheitstraum, aus dem Jenseits zurückzukommen, waren ideale Voraussetzungen für den genialen Komponisten Offenbach.

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching

KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.