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Dienstag 02.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: tanzmainz
tanzmainz
Fall Seven Times / Im Orbit

Theater Fürstenfeld

Fall Seven Times / Guy Nader und Maria Campos

Im Orbit / Alexandra Waierstall

2017 hat das Choreografenpaar Guy Nader und Maria Campos mit ihrem Mainzer Werk Fall Seven Times das Publikum in den Bann gezogen. Obendrein gewannen sie mit diesem Stück den Deutschen Theaterpreis "Der Faust"  in der Kategorie Choreografie. Ergänzt wird der Abend um eine neue Kreation von Alexandra Waierstall. Die deutsch-zypriotische Choreografin ist eine echte Hoffnungsträgerin und passt mit ihrer persönlichen und einfühlsamen Tanzsprache sehr gut zu der athletischen, unprätentiösen Arbeit von Guy Nader und Maria Campos.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 05.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Opern auf Bayrisch
Opern auf Bayrisch

In den »Opern auf Bayrisch« hat der Autor Paul Schallweg den Inhalt weltbekannter und beliebter Opern in originelle Mundartverse gegossen. Die Szenerie der Opern wird zumeist ins Bayrische Land verlegt, so dass beispielsweise »Der fliagade Holländer« seine Abenteuer nicht vor der rauen Küste Norwegens, sondern in heimischen Gefilden auf dem Starnberger See erlebt.

Die Musik zu den »Opern auf Bayrisch« stammt aus der Feder von Friedrich Meyer und Rolf Wilhelm, die das Opern-Original nie aus den Augen lassen, jedoch auf sehr charmante Weise auch alpenländische und bajuwarische Klänge mit in die Kompositionen einfließen lassen. So vermischt sich nicht selten ein bayrischer Zwiefacher mit berühmten Opernarien.

Die Besetzung des Ensembles »Opern auf Bayrisch« besteht aus den drei bekannten bayerischen Schauspielern Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg, dem Percussionisten Werner Hofmeister sowie dem »Musikensemble Opern auf Bayrisch« (Mitglieder der großen Münchner Orchester) unter der Leitung seines Dirigenten Andreas Kowalewitz.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Start: Freitag 05.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 06.10.2018
Landsberg Stadttheater: Der Krawattenclub
Der Krawattenclub

Von Fabrice Roger-Lacan
Moreth Company

Konstantin Moreth Bernard
Stefan Lehnen Adrien
Christina Burde Ausstattung
Carolin Engel und Konstantin Moreth Spielleitung

Bernard und Adrien, Partner eines erfolgreichen Architekturbüros, sind seit zehn Jahren Freunde – bis zum Abend von Bernards 40. Geburtstag, als dieser erfährt, dass Adrien nicht zu seiner Geburtstagsfeier kommt. Adrien verheimlichte seinem Kompagnon, dass er Mitglied eines Clubs ist, der allmonatlich am ersten Donnerstag zum Treffen lädt. Ein Club ohne Formalitäten, ohne festgeschriebene Statuten – außer: Wer ein einziges Mal nicht zum monatlichen Essen erscheint, fliegt raus. Brüskiert von diesem Vertrauensbruch und eifersüchtig auf die vermeintliche Exklusivität, die Adrien ihm vorenthält, bricht Bernard einen Streit vom Zaun, der nicht nur die Männerfreundschaft auf eine harte Probe stellt, sondern sein komplettes wohlsituiertes Lebensgefüge erschüttert…

Die französische Literaturszene bringt immer wieder große Meister darin hervor, menschliche Beziehungen zu sezieren und auf zugleich humorvolle wie dramatische Weise in ihre Einzelteile zu zerlegen. Fabrice Roger-Lacan ist einer von ihnen und sein Debüt-Stück, das auch für den französischen Theaterpreis „Prix Molière“ nominiert war, beweist dies eindrucksvoll. In bissigen, pointierten Dialogen liefern sich die Protagonisten ein bös-heiteres Duell, in dem es um die großen grundsätzlichen Themen geht: Freundschaft, Loyalität, Vertrauen, Liebe.

Dies ist die vierte Produktion der Moreth Company, die in Landsberg aufgeführt wird und der erste Gegenwartsstoff, den sie auf die Bühne bringt. Zu sehen sind bekannte Gesichter: Company-Leiter Konstantin Moreth selbst als neurotischer, hypersensibler Bernard und Stefan Lehnen – der Valmont „Gefährliche Liebschaften“ (2015) als sein bodenständiger Kumpel Adrien.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Samstag 06.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: "Der Gott des Gemetzels" - Eine Theaterproduktion von Zeitkind e.V.
"Der Gott des Gemetzels" - Eine Theaterproduktion von Zeitkind e.V. 

Zwei Ehepaare setzen sich zusammen, nachdem ihre beiden Söhne in eine Schlägerei verwickelt waren. Dem einen Jungen fehlen nach dieser Auseinandersetzung zwei Schneidezähne!

Ein Lösung soll unter den Erwachsenen gefunden, die Beziehung zwischen den Kindern wiederhergestellt werden. Das zunächst zwanglose Gespräch entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem heftigen Streitgespräch. Der Umgangston wird rauer und härter. Versuche, die Situation mit Strudel und Alkohol in den Griff zu bekommen scheitern, vielmehr brechen die Konflikte und Aggressionen zwischen und unter den Ehepaaren immer hemmungsloser hervor...

Schließlich wird jede Form der Selbstbeherrschung und Kultiviertet abgelegt, es kommt zu einem „wahren Gemetzel im Wohnzimmer“.

Unter der Regie von Stephanie Brack spielen:
S. Dirksen, J. Roller, N. Müller-Weihrich, R. Schönwald 

Theater im Römerhof
Riemerfeldring 2,
85748 Garching b. München
Samstag 06.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Love me Amadeus!
Love me Amadeus!
Ein Opernabend der ganz anderen Art

Heiteres aus der "Hochzeit des Figaro", "Don Giovanni" und  der "Zauberflöte"

Cecilia Berglund, Sopran
Maximilian Kiener, Tenor
Mantas Gacevicius, Bariton
und das Zauberflöten Quartett Salzburg

Mozart und die Liebe! Das Zauberflöten Quartett Salz-burg präsentiert heitere Opern-Schnappschüsse, augen -zwinkernd,  herzerfrischend,  mit  großer  Gesangs kunst und viel Spielwitz – ganz wie es Mozart gefallen hätte.Schafft  es  Figaro,  den  aufdringlichen  Verehrer  seiner geliebten  Susanna,  Graf  Almaviva,  in  seine  Schranken zu weisen und die Liebe zu seiner Braut zu bewahren?Wie  lange  kann  Don  Giovanni  seinen  Lebensstil  nach dem Motto "Wein, Weib und Gesang" durchhalten?Gelingt es dem Prinzen Tamino zusammen mit seinem gefiederten   Freund   Papageno   und   mit   Hilfe   seiner Zauberflöte,   die   Prüfungen   zu   bestehen   und   seine Prinzessin Pamina zu befreien?Ganz im Vertrauen: WIR SCHAFFEN DAS, und zwar in "Love me Amadeus".

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Sonntag 07.10.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Garching:
"Der Gott des Gemetzels" - Eine Theaterproduktion von Zeitkind e.V. 

Zwei Ehepaare setzen sich zusammen, nachdem ihre beiden Söhne in eine Schlägerei verwickelt waren. Dem einen Jungen fehlen nach dieser Auseinandersetzung zwei Schneidezähne!

Ein Lösung soll unter den Erwachsenen gefunden, die Beziehung zwischen den Kindern wiederhergestellt werden. Das zunächst zwanglose Gespräch entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem heftigen Streitgespräch. Der Umgangston wird rauer und härter. Versuche, die Situation mit Strudel und Alkohol in den Griff zu bekommen scheitern, vielmehr brechen die Konflikte und Aggressionen zwischen und unter den Ehepaaren immer hemmungsloser hervor...

Schließlich wird jede Form der Selbstbeherrschung und Kultiviertet abgelegt, es kommt zu einem „wahren Gemetzel im Wohnzimmer“.

Unter der Regie von Stephanie Brack spielen:
S. Dirksen, J. Roller, N. Müller-Weihrich, R. Schönwald 

Theater im Römerhof
Riemerfeldring 2,
85748 Garching b. München
Sonntag 07.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Sommerabend
Sommerabend
Komödie von Gabriel Barylli

Als Maria und Martin auf dem Gartenfest eintreffen, ist es schon zu spät: Ihre Eltern hatten sich getroffen, um sich vor der Hochzeit der Kinder endlich einmal kennenzulernen, doch jetzt sind drei Champagnerflaschen leer, die Karre gepflegter Konversation steckt tief im Dreck und in der Ferne zieht unüberhörbar ein Gewitter auf. Martins Vater Richard hat vergessen, seine Hose zu schließen, als er mit Marias Mutter Anna aus dem Weinkeller kommt, und an Madeleines Bluse stehen zwei Knöpfe zu viel offen, nachdem sie mit Marias Vater Wilhelm etwas zu lang im Gartenschuppen war, um einen Schirm zu holen. Jetzt fallen die Masken, die Fetzen fliegen, jetzt wird schmut-zige Wäsche im Akkord gewaschen. Schwerstarbeit für die beiden «Kinder», die dem Treiben ebenso gelassen wie amüsiert zusehen. Mit diesem Sommerabend, der mit dem heiteren und nahezu harmlo-sen Geplänkel eines Ehepaares beginnt, beweist Gabriel Barylli einmal mehr seine Meisterschaft, Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen spielerisch und humorvoll auszuloten.

Gastspiel: Münchner Tournee, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof.
Mit: Daniel Friedrich, Jutta Speidel, Ralf Komorr,  Carin C. Tietze u. a.

Luitpoldhalle
Luitpoldstraße 1,
85356 Freising
Donnerstag 11.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Dantons Tod
Dantons Tod
Oper

Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem

Die Französische Revolution hat sich der absolutistischen Machthaber entledigt, doch weiterhin lebt das Volk in Angst und Schrecken. Während sich der einstige Revolutionär Georges Danton genusssüchtig dem Spiel und der Liebe widmet, will Robespierre die Gleichheit aller Menschen mit Gewalt und Terror durchsetzen. Erst als er selbst ins Visier der Schreckensherrschaft gerät, lässt sich Danton wieder zu politischer Aktivität überreden. Doch Zweifel an seinen eigenen Motiven sowie an der Möglichkeit, Freiheit und Brüderlichkeit gewaltsam erkämpfen zu können, stehen seiner Tatkraft im Wege. Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Salzburger Festspiele uraufgeführt, hat das Werk bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten bringt der gefeierte Regisseur Günter Krämer das packende wie verstörende Werk auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall   
Regie: Günter Krämer   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Freitag 12.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gilching: Balettabend
Balettabend
Im Rahmen der 4. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

Schachspiel in 29 Zügen

Ein getanztes Königsspiel stellt den Kampf zweier gleich starker Armeen dar. Die Sache des Königs wird jeweils vertreten durch die mächtige Königin, die starken Läufer und Türme, die beweglichen Springer und listigen Bauern. Eigenschaften wie Voraussicht, konzentrierte Überlegung, Geduld und Ausdauer sind für dieses Spiel, auch wenn es getanzt dargestellt wird, unbedingt notwendig.
Die Musik 24 Präludien für Klavier von Dmitrij Schostakowitsch, Klavierminiaturen in stilistischer Vielfalt und einzigartigen Effekten, bieten dem Zuschauer und Hörer spannende Momente.
Die Choreographie richtet sich Zug um Zug nach einem 1988 inSaarbrücken stattgefundenen Meisterschaftsschnellschachspiel.
Es tanzt das Ballettensemble der Musikschule Gilching, Hannelore Husemann-Sieber (Choreographie), Karin Huber (Klavier)


The Seven Ages (Die Sieben Alter)

Interaktives Ballett für sieben Tänzerinnen (die sieben Alter), einen Tänzer (der Tod), zwei Violinen („Musen“), Viola und Violoncello nach William Shakespeare’s „All the world’s a stage“.
Das Ballett stellt den Zyklus eines Menschenlebens dar. Vom Augenblick des Lebensanfangs an werden sieben Altersabschnitte mit der ständigen Begleitung des Todes (dem „Schicksal“) gezeigt. Er erscheint nicht bedrohlich, sondern als selbstverständlicher Gegenpart, der mit den verschiedenen Lebensaltern agiert.
Die Musik, ein Auftragswerk an den Komponisten Graham Waterhouse, wird von zwei hervorragenden Geigerinnen Almuth Siegel und Ágnes Pusker gespielt, die nicht nur akustisch in Erscheinung treten, sondern sich selbst tanzend in die Geschichte der Choreographie von Hannelore Husemann-Sieber hineinbegeben.

Aula Christoph- Probst-Gymnasium
Talhofstraße 7
82205 Gilching
Freitag 12.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Sigh Memory
Sigh Memory

Vietnams erste zeitgenössische Ballett Company unter der Leitung von Le Vu Long
Together Higher Dance Company

In „Sigh Memory“ wird die Geschichte eines Mannes und seiner Erinnerung erzählt. Der Mann wirft einen Blick in seine Vergangenheit, um sich seiner Existenz in der Gegenwart zu vergewissern. Doch die Erinnerungen, die er findet, gehören nicht zu ihm, sie führen ein Eigenleben, haben keine Form, die er berühren oder festhalten kann. Deshalb beschließt er, in sie einzutauchen mit ihnen in Dialog zu treten. Auf der Bühne findet dieser Dialog seine Form durch die Tänzer, die innerhalb und außerhalb eines Kubus agieren. Die Erinnerungen tauchen auf und verschwinden, haben Einfluss auf das alltägliche Leben. Le Vu Long begegnet in „Sigh Memory“ natürlich auch der Geschichte seines Landes und seiner Heimat und gibt diesen Gefühlen eine Form der Nachhaltigkeit. Schaut hin und seid mutig, denn nicht jede Erinnerung ist positiv.

Die Together Higher Dance Company besteht ausnahmslos aus gehörlosen Tänzerinnen und Tänzern, die bei den Choreographien von Le Vu Long ihr grandioses tänzerisches Können zur Schau stellen. Ihre Handgesten verschmelzen mit dem Vokabular des modernen Tanzes zu einer ganz eigenen Bewegungssprache. Le Vu Long arbeitet seit 2000 als Choreograph an dem staatlichen, vietnamesischen Opernhaus und der dazugehörigen Ballettsparte und gründete zusammen mit seiner Frau Luu Thi 2002 seine eigene Company. „Auf meinem Weg auf der Suche nach der Schönheit der Kunst des Tanzes traf ich auf diese stummen Menschen in ihrer stillen Welt. Sie lehrten mich, das Leben zu hören und ich gab Ihnen meine Stimme, meine Körperstimme…“ sagt Le Vu Long über seine Arbeit.

Am So 8. Dez kommt ein weiteres Tanztheater zu uns: Das Quorum Ballet, das bereits mit „Elements“ unser Publikum begeisterte, zeigt sein Programm „Correr o Fado“ mit Livemusik.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Freitag 12.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschließheim: HEXENJAGD
HEXENJAGD

Regie: Volkmar Kamm
Musikalische Einrichtung: Thomas Killinger

Mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm und anderen


In seinem 1953 uraufgeführten Drama behandelte Arthur Miller die Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in den USA – und bezog den historischen Stoff und seine Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus bewusst auch auf die damalige Gegenwart: die Kommunistenhatz des Senators McCarthy. Über 60 Jahre später ist Hexenjagd thematisch das Stück der Stunde, werden doch garantierte, längst für selbstverständlich gehaltene Rechte durch Politiker wie Trump, Erdoğan, Orbán und Kaczyński zunehmend wieder außer Kraft gesetzt.

Für den Zustand pubertierender Mädchen, die nach einem nächtlichen Tanz im Wald sonderbar reagieren, gibt es im puritanischen Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. In den Verhören des Hexenspezialisten Pastor Hale behaupten die Mädchen, verführt und verhext worden zu sein. Denn sie merken, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen. So denunzieren sie munter drauflos, bezichtigen unliebsame Gemeindemitglieder und genießen ihre neu gefundene Macht. Eine Hexenjagd beginnt …

Mit seiner eindringlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts ist Hexenjagd ein zeitloses Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie, politisch oder religiös motivierte Wahnvorstellungen. Es führt exemplarisch vor, wie sich ein demokratisches System durch Intoleranz, Ignoranz und Fanatismus mit den Mitteln der eigenen Ordnungs- und Rechtsdisziplin aushebeln lässt.

Forum Unterschleißheim
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Freitag 12.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Willkommen bei den Hartmanns
Willkommen bei den Hartmanns
Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven

mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Felix Frenken, Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch u. a.

Regie: Michael Bleiziffer

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie die Idee, einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause zu bieten. Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und  der  gemeinsame  Sohn  Philipp,  ein  in  Scheidung lebender  Workaholic  mit  anstrengend  pubertierendem Sohn,  sind  zwar  nicht  gerade  begeistert,  beugen  sich aber  Angelikas  Wunsch.  Und  so  zieht  in  das  schöne Haus der Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in  dem  auch  Tochter  Sophie  und  Enkel  Basti  wohnen, schon  bald  der  afrikanische  Asylbewerber  Diallo  ein. Das Zusammenleben könnte ganz harmonisch werden, wenn nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus  der  Nachbarschaft  Chaos,  Missverständnisse  und spektakuläre  Begegnungen  mit  der  Polizei  nach  sich ziehen  würden.  Kurzum:  Die  Refugee-Welcome-Villa der  Hartmanns  wird  zum  Narrenhaus  –  sehr  zum Vergnügen der Zuschauer.

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Freitag 12.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Die Badische Landesbühne: „Es wird schon nicht so schlimm!“ von Hans Schweikart
Die Badische Landesbühne: „Es wird schon nicht so schlimm!“
von Hans Schweikart

Am realen Schicksal des deutsch-jüdischen Schauspieler Ehepaares Gottschalk, das sich 1941 gemeinsam das Leben nahm, werden die Motive aufgezeigt, die viele Künstler während der Zeit des Nationalsozialismus zur „inneren Emigration“ bewogen haben.
Der Schauspieler Gregor Maurer und seine Kollegin Lilly Hollmann werden 1933 ein Paar, sie heiraten und bekommen ein Kind. Doch die jüdische Schauspielerin darf schon bald nicht mehr auftreten, ihr Mann dagegen macht Karriere am Theater und beim Film. Den Nationalsozialisten ist die Ehe des erfolgreichen Schauspielers ein Dorn im Auge und sie stellen ihn vor eine grausame Wahl: Entweder er lässt sich von seiner Frau scheiden oder seine Familie wird deportiert und er selbst an die Front geschickt.
 
Hans Schweikart war als Filmregisseur dem Druck der nationalsozialistischen Kulturpolitik ausgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er lange Zeit Intendant der Münchner Kammerspiele. Seine Erzählung Es wird schon nicht so schlimm! beruht auf dem Schicksal des Schauspielers Joachim Gottschalk und seiner jüdischen Frau Meta, die sich 1941 gemeinsam das Leben nahmen. Die Novelle war Vorlage für den Film Ehe im Schatten, einem der größten Kinoerfolge der Nachkriegszeit. Der Text galt lange als verschollen, bevor er 2014 von Carsten Ramm wiederentdeckt und als Buch herausgegeben wurde. Die Badische Landesbühne zeigt die Uraufführung der Bühnenfassung.

Regie CARSTEN RAMM
Mit CORNELIA HEILMANN, NADINE PAPE, COLIN HAUSBERG, MARKUS HENNES,
TOBIAS KARN, RENÉ LAIER
Bühnenbild TILO SCHWARZ
Kostüme KERSTIN OELKER

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Samstag 13.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: GRAUZONE - Tickets ins Nichts
GRAUZONE - Tickets ins Nichts

Ein abenteuerliches Stück von Harald Wieczorek
Mit Patrick Gabriel, Manuel Castillo u.a.
Musik: Laetitia Schwende
Inszenierung: Bernd Seidel
Produktion: TAT Kreativ-Akademie, Spanien

Nach den vielen Diskussionen über die letzte Seidel-Produktion „Die Ziege oder Wer ist Sylvia?“, die sich wider Erwarten in einen großen Erfolg niedergeschlagen hat,  folgt nun eine sehr spannende neue Produk-tion, die Uraufführung „GRAUZONE - Tickets ins Nichts“.Der bekannte Schauspie-ler Harald Wieczorek hat sich eines sehr interes-santen Stoffes ange-nommen. Zwei junge Männer haben einen Unfall und befi  nden  sich  in einer sogenannten „Grauzone“. Hier werden Sie von einem Zwischen-welt-Wesen empfangen und dieses provoziert sie, darüber nachzuden-ken, warum sie am Leben bleiben wollen und was sie an dem Leben fi  nden. Im Off treten ihnen sehr nahe stehende Personen auf, die sie in diesem Nachdenken weiterhin reizen.Bernd Seidel ist mit diesem Stück in unterschiedlichen Theatern ein-geladen, aber natürlich bekommt sein Ottobrunner Stammpublikum die Premieren-Vorstellung.Sein dem Publikum bekanntes Ensemble, die tollen Theaterschau-spieler Patrick Gabriel und Manuel Castillo, aber auch die Musikerin Laetitia Schwende, Gewinnerin des Wettbewerbes „Jugend musiziert“, hoffen auf zahlreiches und neugieriges, aber auch junges Publikum. Das haben nicht nur das Ensemble, sondern vor allen Dingen Bernd Seidels zahlreiche spannende Inszenierungen verdient.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Sonntag 14.10.2018; Uhrzeit: 15:30 Uhr
Fürstenfeld: Die große Johann Strauß Gala
Die große Johann Strauß Gala
Operettengala

Kein anderer Dirigent der Unterhaltungsmusik verstand es, mit seinem kompositorischen Können und seinem unerschöpflichen melodischen Einfallsreichtum derart viele weltbekannte Walzer, Märsche und Polkas zu komponieren. Die große Johann Strauß Gala mit den Mitgliedern des Gala Sinfonie-Orchesters Prag, internationalen bekannten Solisten, dem Johann Strauß Ballett und Moderator Rolf Hartge, lassen diese Musikepoche lebendig werden. Zum Repertoire gehören Titel wie der „Kaiser Walzer“, „Wer uns getraut“, „Komm in die Gondel“, „Brüderlein und Schwesterlein“, „An der schönen blauen Donau“, die „Tritsch-Tratsch Polka“ und selbstverständlich der „Radetzky-Marsch“.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 14.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: König Lear
König Lear

Tragödie von William Shakespeare
Neues Globe Theater

Der König ist alt geworden, auf alles will er verzichten: Auf Macht, Politik, Verwaltung, seine Untertanen. Einzig auf den Titel und seinen Namen besteht er: König Lear. Das Reich teilt er in drei Teile, jede seiner Töchter soll einen davon erhalten, seine liebste Tochter Cordelia jedoch das schönste Drittel. Einzige Bedingung an die Drei: Sie sollen ihre Liebe zum Vater bekunden, aussprechen, wer von ihnen den Vater am meisten liebt. Während sich die älteren Schwestern Goneril und Regan im Schönreden zu übertrumpfen suchen, gibt Cordelia sich geschlagen: Nicht mit Worten liebe sie den Vater, sondern mit dem Herzen, wahrhaftig, ehrlich und direkt. So, wie eine Tochter ihren Vater lieben muss. Nicht mehr, nicht weniger. Für den König aber ist das zu wenig.

Das Ensemble des Neuen Globe hat sich in all ihren Produktionen eine freche, im ursprünglichen Sinn komödiantische Spielfreude zu eigen gemacht. In der Tradition des Elisabethanischen Theaters bringt es den Lear mit einem All-Male-Ensemble auf die Bühne. Acht Männer (!!) spielen 14 Rollen, beschwören die Elemente, lassen Sturm, Donner und Orkan vor den Augen und Ohren der Zuschauer entstehen und stürzen sich wie damals in wilde Kämpfe und Gefechte. Die Darstellung des Königs bewegt sich zwischen Altersstarrsinn und Demenz. Wer eine gediegene Inszenierung erwartet, wird vielleicht enttäuscht, wer aber Freude an den früheren Abenden mit der Truppe, die sich vormals Shakespeare und Partner nannte, wie etwa der „Komödie der Irrungen“, hatte, kann einen extravaganten Theaterabend in bester Shakespearemanie genießen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 14.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gilching: Balettabend
Balettabend
Im Rahmen der 4. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

Schachspiel in 29 Zügen

Ein getanztes Königsspiel stellt den Kampf zweier gleich starker Armeen dar. Die Sache des Königs wird jeweils vertreten durch die mächtige Königin, die starken Läufer und Türme, die beweglichen Springer und listigen Bauern. Eigenschaften wie Voraussicht, konzentrierte Überlegung, Geduld und Ausdauer sind für dieses Spiel, auch wenn es getanzt dargestellt wird, unbedingt notwendig.
Die Musik 24 Präludien für Klavier von Dmitrij Schostakowitsch, Klavierminiaturen in stilistischer Vielfalt und einzigartigen Effekten, bieten dem Zuschauer und Hörer spannende Momente.
Die Choreographie richtet sich Zug um Zug nach einem 1988 inSaarbrücken stattgefundenen Meisterschaftsschnellschachspiel.
Es tanzt das Ballettensemble der Musikschule Gilching, Hannelore Husemann-Sieber (Choreographie), Karin Huber (Klavier)


The Seven Ages (Die Sieben Alter)

Interaktives Ballett für sieben Tänzerinnen (die sieben Alter), einen Tänzer (der Tod), zwei Violinen („Musen“), Viola und Violoncello nach William Shakespeare’s „All the world’s a stage“.
Das Ballett stellt den Zyklus eines Menschenlebens dar. Vom Augenblick des Lebensanfangs an werden sieben Altersabschnitte mit der ständigen Begleitung des Todes (dem „Schicksal“) gezeigt. Er erscheint nicht bedrohlich, sondern als selbstverständlicher Gegenpart, der mit den verschiedenen Lebensaltern agiert.
Die Musik, ein Auftragswerk an den Komponisten Graham Waterhouse, wird von zwei hervorragenden Geigerinnen Almuth Siegel und Ágnes Pusker gespielt, die nicht nur akustisch in Erscheinung treten, sondern sich selbst tanzend in die Geschichte der Choreographie von Hannelore Husemann-Sieber hineinbegeben.

Aula Christoph- Probst-Gymnasium
Talhofstraße 7
82205 Gilching
Montag 15.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Dantons Tod
Dantons Tod
Oper

Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem

Die Französische Revolution hat sich der absolutistischen Machthaber entledigt, doch weiterhin lebt das Volk in Angst und Schrecken. Während sich der einstige Revolutionär Georges Danton genusssüchtig dem Spiel und der Liebe widmet, will Robespierre die Gleichheit aller Menschen mit Gewalt und Terror durchsetzen. Erst als er selbst ins Visier der Schreckensherrschaft gerät, lässt sich Danton wieder zu politischer Aktivität überreden. Doch Zweifel an seinen eigenen Motiven sowie an der Möglichkeit, Freiheit und Brüderlichkeit gewaltsam erkämpfen zu können, stehen seiner Tatkraft im Wege. Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Salzburger Festspiele uraufgeführt, hat das Werk bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten bringt der gefeierte Regisseur Günter Krämer das packende wie verstörende Werk auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall   
Regie: Günter Krämer   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Dienstag 16.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Netboy
Netboy

Ein Theaterstück über Identität, Cybermobbing und den Wert von Freundschaft von Petra Wüllenweber für Jugendliche ab 12 Jahren // Familientheater
Poetenpack Potsdam

Es gibt Tage, an denen nervt alles: die geschiedenen Eltern, die Lehrer und manchmal sogar die besten Freunde. Und dann braucht es nur noch eine Kleinigkeit und man fühlt sich so richtig beschissen. In solchen Momenten zieht sich Marie in den Chatroom MeetYou zurück. Dort lernt sie Netboy kennen. Durch ihn bekommt Marie einen anderen Blick auf die Welt. Er ist charmant, hört zu und hat Verständnis für Maries Probleme, gibt ihr das Gefühl, etwas bewegen zu können. Ihre Internetfreundschaft verändert immer mehr in Maries Leben. Als Netboy sie schließlich erpresst, sucht Marie verzweifelt einen Weg aus diesem Alptraum. „Netboy“, 2013 uraufgeführt, zeigt aus Maries Perspektive, in welche ungeahnten Abhängigkeiten Jugendliche im Internet geraten können, wie aus erst ganz unverfänglichen Geschichten lebensbedrohliches Cybermobbing wird, wie wichtig und wie anfällig Freundschaften sind und wie hilfebedürftig man sein kann. Die Inszenierung von Michael Neuwirth spürt der Sehnsucht nach, sich der Realität zu entziehen, anonym und scheinbar ungefährdet seine Fantasien auszuleben. Es geht um Macht, um das Gefühl, Dinge verändern zu können, es geht um Bestätigung, Anerkennung und die Verlorenheit in einer Welt, der die verlässlichen Systeme abhandengekommen sind.

Dieses Familientheaterangebot eignet sich für Jugendliche ab 12 Jahren. Es gibt einen gesonderten U18-Preis.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 17.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran – Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran – Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Nach dem Roman von Eric-Emmanuel Schmitt
Theater in französischer Sprache Tour de Force Théâtre Company

Die hinreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Manchmal klaut der zwölfjährige Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur „der Araber an der Ecke“ ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt – auch die des Glücks und des Lächelns. Ein skizzenhafter Gegenentwurf zur hasserfüllten, rachsüchtigen Gedankenwelt islamistischer Fundamentalisten, ein mit zivilisationskritischen Spitzen gespickter Aufruf zur Entdeckung der Langsamkeit, zu Nonkonformismus und Antirassismus, zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden, anderen Religionen, anderen Generationen, voller Ernsthaftigkeit, Melancholie und feinem Humor.

Das nächste Theater in englischer Sprache: „A Christmas Carol“ am Do 29. Nov 19:00 Uhr

Interesse an Filmen in Originalsprache? Das Filmforum Landsberg zeigt einmal im Monat einen fremdsprachigen Film. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Filmforums unter www.filmforum-landsberg.de

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Freitag 19.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Willkommen bei den Hartmanns
Willkommen bei den Hartmanns 
Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der Rest der Familie sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber An-gelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel schon bald der afrikani-sche Asylbewerber Diallo ein. Abgesehen von ein paar Mentalitäts-unterschieden könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft Chaos und Missverständnisse nach sich ziehen wür-den. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.
„Willkommen bei den Hartmanns“ bekam den Publikumspreis 2016 des Bayrischen Filmpreises.

Gastspiel: Tourneetheater Thespiskarren 

Mit: Antje Lewald, Felix Frenken, Steffen Gräbner, 
Peter Clös u. a.

Luitpoldhalle
Luitpoldstraße 1,
85356 Freising
Start: Freitag 19.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 20.10.2018
Miesbach: Judas – Die Geschichte eines Erstandenen von Lot Vekemans
Judas – Die Geschichte eines Erstandenen von Lot Vekemans

2000 Jahre später bekommt der belastete Jünger Jesu indem gleichnamigen Stück der niederländischen Autorin LotVekemans die Gelegenheit die Geschichte aus seiner Sichtzu schildern und konfrontiert uns mit Fragen, die uns aufuns selbst zurückwerfen.Gibt es nur eine Wahrheit? Sind wir Teil einer Geschichteund damit zwangsläufig auch immer irgendwann Schuldige?Gäbe es das Christentum ohne die Tat des „Verrats“?Dabei geht es Judas nicht um eine Entlastung hinsichtlichder damaligen Vorkommnisse, sondern um eine anderePerspektive auf die Geschehnisse und somit um einenmöglichen Neuanfang.Sepp Grundbacher in der Rolle des Judas, bekannt alsSpielleiter und Regisseur des Irschenberger Theaters,eröffnet uns unter der Regie von Steffi Baier einen neuenBlickwinkel auf die Vergangenheit, der sich aufdie Gegenwart auswirken kann …

Waitzinger Keller - Kulturzentrum Miesbach
Schlierseer Str. 16
83714 Miesbach
Freitag 19.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 20.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Als ob es regnen würde
Als ob es regnen würde 

Komödie mit Herbert Herrmann, Nora von Collande u.a.
von Sébastien Thiéry, Deutsch von Gerda Poschmann-Reichenau

Ein ganz normales Ehepaar führt ein ganz normales Leben. Laurence ist Schuldirektorin, Bruno Anästhesist. Doch von einem Tag auf den anderen gerät ihre bisher heile Welt aus den Fugen. Der Grund: ein rätselhafter Geldsegen!

Wo kommt das Geld her? Und wem gehört es? Ist dieser plötzliche Reichtum eine Chance oder ein Fluch? Was hat der obskure Nachbar damit zu tun? Oder steckt die spanische Haushaltshilfe dahinter? Wer ist für das immer größer werdende Chaos verantwortlich? Die Situation spitzt sich zu und gegenseitige Verdächtigungen bringen Bruno und Laurence nervlich an ihre Grenzen.

"Als ob es regnen würde" ist eine höchst amüsante, spannende und intelligente Komödie über das Geld und über die Gier.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 20.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Funny Girl
Funny Girl

Komödie nach dem Roman von Anthony McCarten
Landestheater Schwaben

Eine junge Frau zwischen Tradition und Moderne, europäischer Spaßgesellschaft und vorderasiatischer Gebetsdiktatur und ihr Versuch um Selbstbehauptung: Darum geht es in „Funny Girl“. Azime ist eine junge, moderne Londonerin und stammt aus einer traditionsbewussten kurdischen Familie. Diese ist fester Teil der kurdischen Gemeinde, der Vater betreibt ein Möbelgeschäft, in dem ausschließlich „Bagdader Barock“ verkauft wird, wie Azime diesen Stil nennt. Ihre Mutter will sie schnellstens verheiraten. Ost und West, Islam und Laizismus, Burka und bauchfrei – in Azimes beiden Welten gibt es klare Regeln, wie sie zu sein hat und was sie darf. Wie soll sie ihre beiden kulturellen Welten vereinbaren und emanzipiert und selbstbestimmt leben? Heimlich besucht sie einen Comedy-Kurs, schlüpft in eine Burka und tritt auf: Als weltweit erste muslimische Komikerin. Der Auftritt ist wie Sprengstoff. Ihre Familie ist schockiert, die englische Presse feiert sie als Sensation, im Internet hagelt es Morddrohungen. Es wird ernst. Und doch immer komischer. Und ganz anders, als man denkt.

Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland, schrieb als 25-Jähriger mit Stephen Sinclair den Theaterhit „Ladies Night“. Es folgten Romane und Drehbücher (u. a. „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ basierend auf dem Leben Stephen Hawkings und „Die dunkelste Stunde“). In „Funny Girl“ feiert er die verbindende Kraft des Lachens angesichts von Hass, Intoleranz und interkulturellen Konflikten.

Die junge Israelin, Sapir Heller, kam mit 20 Jahren nach Deutschland, studierte an der August Everding Theaterakademie in München Regie und erhielt ein Stipendium der Heinrich Böll Stiftung. Sie arbeitete bereits an mehreren Häusern, mehrmals am Gorki in Berlin und ihre Inszenierung von Tuǧsal Moǧuls „Auch Deutsche unter den Opfern“ über die NSU-Morde wurde in mehreren bayerischen Städten aufgeführt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Samstag 20.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: Eisenstein
Eisenstein
Eine bayerische Familiensaga

April 1945. Auf der Flucht rettet sich Erna nach Eisenstein, auf den Gutshof der Hufnagels. Eine aus der Not geborene Lüge wuchert zu einem alles überziehenden Gespinst, das über drei Generationen hinweg das Schicksal zweier Familien bestimmen wird. Erzählt wird von Krieg, Zerstörung und Aufbau, von Karriere, Geld und davon, dass Reichtum nicht alles ist. Es geht um Verrat, tiefes Schweigen, Hass, Schuld und um eine tragische Liebe. Alle Versuche der Betroffenen, ihr Glück zu finden, stoßen immer wieder an die Grenzen, die das Familiengeheimnis ihnen setzt. Erst ein ganzes Menschenleben später und fern von Eisenstein findet die Geschichte ein vorläufiges Ende.

 „Ein pralles, wundervolles Gespinst, knarzend, wild und ungestüm. (…) ein Meisterwerk. Süddeutsche Zeitung

Produktion: Metropoltheater

Regie: Jochen Schölch | Mit Hubert Schedlbauer, Ina Meling, Dirk Bender u.a.

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Sonntag 21.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Grauzone – Tickets ins Nichts
Grauzone – Tickets ins Nichts

Ein Stück von Harald Wieczorek
mit Manuel Castillo und Patrick Gabriel
Regie: Bernd Seidel

Zwei im Alter und Charakter unterschiedliche Männer treffen aufeinander. Zunächst mit ihren Autos frontal auf der Landstraße, dann in der "Grauzone"  –  einem Wartezimmer ins Jenseits. Während Ärzte sie an der Unfallstelle zu reanimieren versuchen, will ein Wesen in der Zwischenwelt die beiden auf den Weg ins  Jenseits vorbereiten. Den Männern fehlt nicht nur der Glaube, sondern  auch die Bereitschaft dazu. Als sie  erfahren, dass eine Seele wieder leben kann, beginnt ein verbaler Kampf um dieses "Privileg". Ihnen wird  das  Recht auf eine Laudatio zugesprochen, gehalten von einer ihnen verwandten oder bekannten Person.  Außerdem kann jeder der Männer ein Schluss-Plädoyer für sich halten. Dann ist es soweit: Eine Reanimation ist erfolgreich...
Harald Wieczorek, der in seiner langen Schauspielerkarriere schon über 7000 Mal auf der Bühne stand und im Fernsehen in Serien wie "Marienhof", "Forsthaus Falkenau", "SOKO München" und "Großstadtrevier" zu sehen war, hat das Zweipersonenstück gemeinsam mit dem Regisseur Bernd Seidel entwickelt.

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Donnerstag 25.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Der geheimnisvolle Tod des Puppenspielers
Der geheimnisvolle Tod des Puppenspielers

Die Junge Bühne präsentiert ihre erste Produktion

Das Stadttheater hat mit Julia Andres eine, in Landsberg bereits bekannte, Theaterpädagogin gewinnen können und eine eigene Jugendtheatergruppe gegründet, die in Zukunft regelmäßig ihre Arbeiten im Rahmen des Programms zeigen wird. Zum ersten Mal nun betritt die neu gegründete „Junge Bühne“ des Stadttheaters Landsberg die Bretter unseres wunderbaren Kleinods. Mit dem Stück „Der geheimnisvolle Tod des Puppenspielers“ hat sich die junge Truppe für eine Kriminalkomödie entschieden, die für alle Altersgruppen geeignet ist und den jungen Talenten schon Einiges an schauspielerischem Können abverlangt. Denn den „Puppen des Albanaque“ stehen außer ihren Stimmen kaum schauspielerische Mittel zur Verfügung.

Der Puppenspieler Albanaque ist in die Jahre gekommen. Er fühlt langsam sein Ende nahen und beginnt mit sich und seiner Vergangenheit zu hadern. Seine geldgierige Vermieterin sitzt ihm im Nacken und er weiß nicht wovon er die nächste Miete bezahlen soll. Sein einzig wertvoller Besitz sind einige sehr außergewöhnliche Marionetten. Als der alte Puppenspieler plötzlich auf ungeklärte Weise ums Leben kommt, geschieht etwas Seltsames: Die Puppen scheinen zumindest teilweise zum Leben erweckt und es offenbaren sich lang gehegte Geheimnisse. Nachdem dann auch noch ein seltsamer Mieter in Albanaques alte Wohnung einzieht, überschlagen sich die mysteriösen Vorkommnisse. Da die Puppen um jeden Preis wieder ganz lebendig werden wollen, verfolgen sie einen ungeheuerlichen Plan…

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 25.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Landestheater Schwaben: „Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe“ von Heinrich von Kleist
Landestheater Schwaben:
„Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe“ von Heinrich von Kleist

Eine bedingungslose aber unmögliche Liebe, ein mittelalterliches Spektakel, aber auch die Geschichte unserer modernen Gesellschaften, in denen Ordnungen zerfallen und Menschen sich verloren fühlen.
Mit DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN schuf Kleist ein geheimnisvolles Traumstück, ein theatrales Spektakel um Liebe und Sehnsucht, Wirklichkeit und Fiktion. Es begeisterte schon immer mit eigenwilliger, kraftvoller Sprache und spannenden Identifikationsfiguren Jugendliche und Erwachsene.

Von einer bedingungslosen aber unmöglichen Liebe erzählt Heinrich von Kleists romantisches Ritterspiel. Es ist Kleists beliebtestes Stück und sein rätselhaftestes – ein Spektakel angefüllt mit mysteriösen Begebenheiten wie einem lebensrettenden Cherub, weissagenden Träumen und einem düsteren Geheimgericht. Trotz der mittelalterlichen Verankerung wird auch die Geschichte unserer modernen Gesellschaften erzählt, in denen Ordnungen zerfallen und Menschen sich verloren fühlen. Käthchen, die unbeirrbar ihrem Herzen folgt und dafür ausgegrenzt wird, ist gerade heute eine faszinierende Frauenfigur. Seitdem Käthchen den Ritter Graf vom Strahl in der Werkstatt ihres Vaters gesehen hat, muss sie ihm auf Schritt und Tritt folgen – ein Traum versprach ihn ihr zum Mann. Käthchens Vater verklagt den Ritter auf Hexerei, aber die Richter sprechen ihn frei. Der Ritter ist zwar in Käthchen verliebt, kann sie aufgrund ihres Standes aber nicht zur Frau nehmen. Auch er hatte einen Traum, in dem ihm ein Engel die Vermählung mit einer Kaiserstochter weissagte. Als er seiner ehemaligen Feindin Kunigunde auf seinem Schloss Schutz gewährt, glaubt er, die Kaiserstochter in ihr gefunden zu haben. Wie Käthchen sich gegen die intrigante Rivalin durchsetzt und die Heirat mit dem Ritter doch stattfindet, ist eine der schönsten und zugleich eigenartigsten Liebesgeschichten der deutschen Theaterliteratur.

Regie KATHRIN MÄDLER
Mit CLAUDIA FROST, MIRIAM HALTMEIER, TOBIAS LOTH, FRIDTJOF STOLZENWALD, ANDRÉ STUCHLIK, SANDRO ¦UTALO
Bühne und Kostüme  ULRICH LEITNER
Dramaturgie ANNE VERENA FREYBOTT

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Paul Jenkins: Natürliche Auslese
Paul Jenkins: Natürliche Auslese
Gastspiel des Ensembles "gruppo di grappa"

mit Joachim Rogier, Susanne Hofmann, Andreas Wunnenberg, Martin Ritter, Conny "Silver" Straub, Chris Markl, Astrid Neubert, Claudia Rehmstede
Regie: Christiane Ohngemach

Ein kaum beachteter Fleck dieser Erde, an dem man sich um die Erforschung der letzten Geheimnisse der Menschheit bemüht: Ausgerechnet an diesen verschlafenen Ort entführt uns Paul Jenkins und konfrontiert uns mit brandaktuellen Themen der Gegenwart. Das unterhaltsame Stück in der Tradition englischen Humors hält dem Zuschauer amüsant einen Spiegel vor, in dem er sich ohne Betroffenheit wiederfinden kann.
Wir beobachten Vlad und Mash, zwei von der Gesellschaft und der Politik übergangene Zeitgenossen, deren Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sich in blutige Rachegelüste verwandelt. Mit der Entdeckung eines frühgeschichtlichen Skelettes wird unter dem Deckmantel der Wissenschaft gnadenlos dem Konsum gehuldigt. Selbst das Design für ein scheinbar makelloses Retortenbaby hilft einem Paar nicht aus seiner Lebenskrise. Einzig Joseph, Ausgrabungshelfer, scheint sich den unverstellten Blick auf das Zeitgeschehen bewahrt zu haben. Durch seine scheinbare geistige Behinderung wird er von niemandem wirklich ernst genommen und verliebt sich in die Archäologin Helen.

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Start: Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 27.10.2018
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Die Hochzeit des Figaro
Die Hochzeit des Figaro 

Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Kammeroper Prag, Inszenierung und Ausstattung: Martin Otava
Aufführung in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln

Graf Almaviva begehrt Susanna, die Braut seines Kammerdieners Figaro. Figaro versucht, mit List und Intrigen das Ansinnen des Grafen zu verhindern. Als Figaros Versuche, die Hochzeit mit der Braut so schnell wie möglich zu inszenieren, scheitern, übernehmen die Frauen das Regiment: Susanna und die Gräfin planen, den Pagen Cherubino anstelle von Susanna zum nächtlichen Stelldichein zu schicken. Als auch dies scheitert, beschließt die Gräfin, als Susanna verkleidet, zum nächtlichen Rendezvous zu gehen. So versucht sie nicht nur, Susanna vor der kompromittierenden Situation zu bewahren, sondern auch, ihre Ehe mit dem trotz aller Untreue geliebten Grafen zu retten …Am Ende steht – nach einem großen „perdonne“ – allgemeine Harmonie: Die Ehe zwischen dem Grafen und der Gräfin ist gerettet. Die Hochzeit von Susanna und Figaro sowie die Eheschließung der gerade aufgetauchten Eltern des Findelkindes Figaro finden statt.
Martin Otava, Regisseur und Intendant der Kammeroper Prag, gelang mit Le Nozze di Figaro eine Inszenierung mit Augenmaß und Ironie, einer wunderbar klaren und einfallsreichen Personenführung und hervorragender Beleuchtung, bei der „einige ungewöhnliche Zutaten nicht als aufgesetzte Gags, sondern als Überraschungen und Schmuckstücke wirken“, wie die Presse konstatierte. Mit der Kammeroper Prag steht eines der renommiertesten Opernensembles der Tschechischen Republik auf der Bühne.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Die Hochzeit des Figaro
Bilder
Die Hochzeit des Figaro 

Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Kammeroper Prag, Inszenierung und Ausstattung: Martin Otava
Aufführung in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln

Graf Almaviva begehrt Susanna, die Braut seines Kammerdieners Figaro. Figaro versucht, mit List und Intrigen das Ansinnen des Grafen zu verhindern. Als Figaros Versuche, die Hochzeit mit der Braut so schnell wie möglich zu inszenieren, scheitern, übernehmen die Frauen das Regiment: Susanna und die Gräfin planen, den Pagen Cherubino anstelle von Susanna zum nächtlichen Stelldichein zu schicken. Als auch dies scheitert, beschließt die Gräfin, als Susanna verkleidet, zum nächtlichen Rendezvous zu gehen. So versucht sie nicht nur, Susanna vor der kompromittierenden Situation zu bewahren, sondern auch, ihre Ehe mit dem trotz aller Untreue geliebten Grafen zu retten …Am Ende steht – nach einem großen „perdonne“ – allgemeine Harmonie: Die Ehe zwischen dem Grafen und der Gräfin ist gerettet. Die Hochzeit von Susanna und Figaro sowie die Eheschließung der gerade aufgetauchten Eltern des Findelkindes Figaro finden statt.
Martin Otava, Regisseur und Intendant der Kammeroper Prag, gelang mit Le Nozze di Figaro eine Inszenierung mit Augenmaß und Ironie, einer wunderbar klaren und einfallsreichen Personenführung und hervorragender Beleuchtung, bei der „einige ungewöhnliche Zutaten nicht als aufgesetzte Gags, sondern als Überraschungen und Schmuckstücke wirken“, wie die Presse konstatierte. Mit der Kammeroper Prag steht eines der renommiertesten Opernensembles der Tschechischen Republik auf der Bühne.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Sommerabend
Sommerabend
Komödie von Gabriel Barylli

mit Jutta Speidel, Carin C. Tietze, Ralf Komorr, Daniel Friedrich u.a.
Regie: Gabriel Barylli
Ausstattung: Thomas Pekny

Als Maria und Martin auf dem Gartenfest eintreffen, ist es eigentlich schon zu spät: Ihre Eltern hatten sich früher am Abend getroffen, um sich vor der Hochzeit ihrer Kinder endlich kennenzulernen, doch nun sind drei Champagnerflaschen leer, die Karre gepflegter Konversation steckt tief im Dreck und in der Ferne zieht unüberhörbar ein Gewitter auf.
Martins Vater Richard hat vergessen, seine Hose zu schließen, als er mit Marias Mutter Anna aus dem Weinkeller kommt, und an Madeleines Bluse stehen zwei Knöpfe zu viel offen, nachdem sie mit Marias Vater Wilhelm etwas zu lang im Gartenschuppen war, um einen Schirm zu holen.
Jetzt fallen die Masken, die Fetzen fliegen...
Schwerstarbeit für die beiden "Kinder", die Ehen ihrer Elternpaare vor der völligen Zerrüttung zu bewahren, um ihr eigenes Glück zu retten. Und es sieht tatsächlich so aus, als hätten Maria und Martin einen Plan.
Kaum ist die Katze aus dem Sack, beruhigen sich tatsächlich die erregten Gemüter... Doch wie lange wird der Drache schlafen?

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Margarete Maultasch
Margarete Maultasch

Drama von Christoph Nußbaumeder
Landestheater Schwaben

Vom belächelten Mädchen zur respektierten Machtpolitikerin – Margarete Maultasch, Landesfürstin von Tirol im 14. Jahrhundert, war eine frühe Angela Merkel. Und schon damals muss sie als einflussreiche Frau gegen männliche Bevormundung, die eigenen Minderwertigkeitsgefühle und sexistische Rollenklischees ankämpfen. In unruhigen Zeiten wird die pubertierende Margarete gegen ihren Willen verheiratet und auf die politische Bühne gestellt. Dort findet sie erst langsam ihren Platz, unterstützt von einem aufklärerischen, jüdischen Berater, gefährdet durch die Intrigen machthungriger Männer. Die schöne junge Frau muss sich gegen unerwünschte Liebes-Avancen ebenso wehren wie gegen politische Übergriffe. Die eigenen Lebenswünsche und Sehnsüchte haben wenig Platz. Schließlich aber gewinnt Margarete an Machtbewusstsein und führt ihr Land zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Bis die Pest hereinbricht und alles zerstört…

Christoph Nußbaumeder ist einer der erfolgreichsten, jungen, deutschen Dramatiker und bekannt für seine modernen Volkstheaterstücke, die sich mit unserer sozialen Realität kritisch auseinandersetzen. Seine Figuren sind psychologisch fein gezeichnet, seine Dialoge spannungsreich und lebensnah. In „Margarete Maultasch“ hat er eine mittelalterliche Herrscherin zur höchst modernen Hauptfigur eines fast klassisch anmutenden, historischen Dramas gemacht. Anders als Lion Feuchtwanger in seiner Prosaportraitierung der hässlichen Margarete, macht er aus ihr eine schöne junge Frau. Die raffinierte Mischung aus Frauenbiographie, Politthriller und Volkstheater lässt ebenso an Shakespeares Königsdramen denken, wie an Polit-Analysen à la „House of Cards“.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 28.10.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Samstag 03.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 04.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 04.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Dachau: marotte Figurentheater - Er ist wieder da
marotte Figurentheater
Er ist wieder da

Ab 16 Jahren u. Erw.

Wir schreiben den Sommer 2011. Durch Berlins Strassen irrt ein Mann in brauner Uniform mit einem seltsamen Bärtchen und knarrender Sprechweise. Er ist wieder da: Adolf Hitler. Aufgewacht in einer veränderten Welt, 66 Jahre nach seinem Tod. Als vermeintlicher Comedian macht er schnell eine Medienkarriere und bald buhlen die etablierten Parteien um ihn. Nach dem Erfolgsroman von Timur Vernes präsentiert das marotte Figurentheater eine Auseinandersetzung mit der Person des "Führers". Darf man darüber lachen? Selbstverständlich! Darüber nachzudenken schadet auch nicht. Eine eindrucksvolle puppenspielerische Leistung!

LUDWIG-THOMA-HAUS DACHAU
Augsburger Straße 23
85221 Dachau

Mittwoch 07.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: HAMLET
HAMLET

Schauspiel von William Shakespeare
Ensemble des Landestheaters Schwaben
Produktion: Landestheater Schwaben
Inszenierung: Jochen Strauch
Bühne und Kostüme: Frank Albert

Shakespeares Hamlet ist das meist ge-spielte Theaterstück der Weltliteratur und auch über 400 Jahre nach seiner Entstehung ein brisantes Generati-onsdrama.Prinz Hamlet, Shakespeares wohl berühmteste und schillerndste Figur, ist ein Suchender und Fanatiker, ein existenziell Getriebener und Liebes-sehnsüchtiger zugleich. Ein sensibler junger Mensch, der an der Realität zu zerbrechen droht.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Mittwoch 07.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Die Blechtrommel
Berliner Ensemble
Die Blechtrommel

Theater Fürstenfeld

Von Günter Grass / Regie: Oliver Reese
Nico Holonics als Oskar Matzerath

Noch kaum geboren, erkennt Oskar Matzerath die Welt als universales Desaster – und lehnt sie ab. Einzig die von seiner Mutter versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine akzeptable Überlebensperspektive: die Existenzform als Trommler, ein groteskes Künstlerdasein mit ambivalenten Motivationen und Wirkungen. So beschließt Oskar an seinem dritten Geburtstag, nicht mehr zu wachsen, sondern zu beobachten und zu trommeln. Aus der Froschperspektive schildert er das Aufziehen des faschistischen Denkens und Handelns, berichtet von Ehebruch und Pogromnacht, verknüpft Privatgeschichte mit Zeitgeschichte. Er ist Zeuge, zugleich Außenseiter wie Beteiligter einer Welt, in welcher ein Zivilisationsbruch wie der Holocaust möglich ist. Nicht schuldig, aber verantwortlich für das Grauen, das in deutschem Namen begangen wurde, hat Günter Grass sich zeitlebens gefühlt. "Die Blechtrommel" ist auch ein Versuch, die Mechanismen der eigenen Verführung durchsichtig zu machen. Trotz aller Kontroversen um den Roman und Nobelpreisträger Günter Grass, gilt der Text bis heute als Meilenstein der deutschen Nachkriegsliteratur.

"Oliver Reeses Inszenierung baut ganz auf die Leistung des Darstellers, nimmt sich zurück. (...) Im Mittelpunkt bleibt immer Nico Holonics. Seine One-Man-Show ist ohne Frage eine Meisterleistung. Das Premierenpublikum dankt es dem Schauspieler mit minutenlangem Beifall, Jubelrufen und Standing Ovations." Die Welt

"Schauspielertriumph." Frankfurter Rundschau

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 08.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: Wenn Du einmal groß bist
Wenn Du einmal groß bist
Figurentheater Pantaleon

- auch im Würmtal - Geschäfte jüdischer Mitbürger plünderten, deren Wohnungen zerstörten, Wehrlose totprügelten und Synagogen in Brand setzten.

Die organisierte Aktion markierte den Beginn des Genozids, dem in den folgenden Jahren Millionen von Unschuldigen zum Opfer fielen. Einer davon war Bedrich Fritta. Im KZ Theresienstadt malte er kurz vor seiner Ermordung in Auschwitz seinem 3-jährigen Sohn ein Bilderbuch mit dem Titel Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt.

Der Schauspieler und Betreiber des Figurentheaters Pantaleon, Alex Baginski, in Planegg aufgewachsen, gestaltete aus diesem ergreifenden Dokument und seiner  Entstehungsgeschichte zusammen mit dem Regisseur Ioan C. Toma ein Bühnenprogramm, das sich an Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene wendet. Die Inszenierung thematisiert nicht nur die Schrecken des Ghettos, sondern auch den lebensbejahenden Humor inmitten der tiefsten Tragik.

Ab 14 Jahren | keine Pause | ca. 70 min

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Freitag 09.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Arsen und Spitzenhäubchen
Arsen und Spitzenhäubchen
Kriminalkomödie von Joseph Kesselring
Gastspiel des Berliner Kriminal Theaters

Abby und Martha Brewster sind zwei liebenswerte alte Damen, die keinem Menschen ein Haar krümmen könnten. Davon ist ihr Neffe, der Theaterkritiker Mortimer, der in ihrem Haus wohnt, überzeugt. Doch zufällig macht er eine entsetzliche Entdeckung: In der Truhe beim Fenster liegt eine Leiche versteckt. Mortimer stellt die Tanten zur Rede und muss erfahren, dass diese aus Mitleid alte einsame Männer in ihr Haus locken und mit vergiftetem Wein töten, um sie "Gott näher zu bringen". Zur Beseitigung der Leichen benutzen sie Mortimers geisteskranken Bruder Teddy. Dieser hält sich für Präsident Roosevelt, weshalb er regelmäßig auf seiner Trompete zum Angriff bläst. Indem sie ihn glauben machen, er hebe den Panama-Kanal aus, lassen die Tanten Teddy im Keller Gräber ausschaufeln.
Mortimer will seine Familie jedoch nicht der Polizei ausliefern. Stattdessen möchte er das Problem lösen, indem er die Einweisung Teddys in eine Nervenheilanstalt in die Wege leitet. Nachdem er seinen Tanten verboten hat, weitere Fremde einzulassen oder gar zu ermorden, verlässt er das Haus...

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Freitag 09.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Vater
Vater
Tragikomödie von Florian Zeller

Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älte-ren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurecht-kommt. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Das Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch, sondern aus der Er-lebniswelt des 80-Jährigen. Die Zuschauer erleben mit ihm dieselben Momente des Glücks, teilen mit ihm die Momente des Ausgelieferts-eins, erfahren mit ihm die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Ge-genteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen.
„Vater“ ist nicht nur in Frankreich, sondern auch in England, einer der größten Presse- und Publikumserfolge. Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als bestes Stück.

Gastspiel: Konzertdirektion Landgraf

Mit: Ernst W. Lenik, Irene Christ, Juliane Köster u. a.

Luitpoldhalle
Luitpoldstraße 1,
85356 Freising
Samstag 10.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: A Tribute to the Blues Brothers
A Tribute to the Blues Brothers

Kammertheater Karlsruhe
Ihr Markenzeichen: schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Sonnenbrille. Ihre Mission: die Rettung eines katholischen Waisenhauses mit Hilfe des Blues. Das sind die Brüder Jake und Elwood – kurz: die Blues Brothers!

Sozusagen in göttlicher Mission trommeln sie ihre alte Band zusammen, liefern sich spektakuläre Verfolgungsjagden mit Gesetzeshütern, begehren gegen die Wohlstandgesellschaft auf und kennen nur ein Ziel: das ultimative Blues-Konzert. Dabei wird in diesem „Tribute“ die Geschichte der legendären Blues Brothers nicht einfach nacherzählt; die Zuschauer erfahren vor allem etwas über das wild bewegte Leben der beiden Komiker John Belushi und Dan Aykroyd, die als Männer hinter den Sonnenbrillen die Blues Brothers erst ins Leben gerufen haben.

Was 1976 als lustiger Sketch für die beliebte NBC-Comedy-Show „Saturday Night Live“ begann, entwickelte bald ein Eigenleben und wurde schließlich Kult. Der Rest ist Geschichte – und eine großartige noch dazu!

In „A Tribute to the Blues Brothers“ vereinen sich Witz, Charme, Action, Drama, unschlagbar coole Typen und eine der besten Filmmusiken aller Zeiten zu einem actionreichen Musical voll unvergesslicher Songs.
 

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 10.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 11.11.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Germering: Ladies Night 2018
Ladies Night 2018 

Der Komödienkracher

Ort der Handlung: eine herunter gekommene englische Industriestadt. Ladies Night handelt von drei Freunden – ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspektive: Da ist Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres Ding“ am Laufen hat und doch immer nur auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein Löwe um das Besuchsrecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman hockt tagelang im Pub herum, weil seine Frau von seiner Arbeitslosigkeit noch gar nichts weiß.

Die Drei halten sich mit Gelegenheitsjobs und leeren Zukunftsfantasien über Wasser, bis unter ihren Frauen eines Tages das Chippendales-Fieber ausbricht. Da wird ganz plötzlich eine Idee geboren: Sie sind zwar nicht schön – auch nicht mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Doch schon beim ersten Casting – man benötigt schließlich noch Mittänzer - stellt sich die alles entscheidende Frage: GANZ ODER GAR NICHT?!

Diese turbulente Komödie überzeugt durch ihre Doppelbödigkeit: Sie erzählt auf unglaublich amüsante Weise vom ungewöhnlichen Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen Arbeitslosigkeit, Geldnot und Tristesse. Und von ihrem Mut, etwas gänzlich Neues zu wagen.

Craig: Pascal Breuer, Barry: Sebastian Goder, Norman: Torsten Münchow, Grahame: Rudolf Otahal, Wesley: Eduard Burza, Gavin: Dominik Meurer, Jay: Martin Böhnlein

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Sonntag 11.11.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Unterschließheim: Die Brücken am Fluss
Die Brücken am Fluss

Musikalische Leitung: Heiko Lippmann
Regie: Christian Alexander Müller

Die Verfilmung mit Meryl Streep und Clint Eastwood machte den Roman Die Brücken am Fluss von Robert James Waller 1995 weltberühmt. 2014 feierte das Musical seine Broadway-Premiere – und nun kommt die Geschichte einer großen Liebe, die zwei Menschen für immer verändert, auch hier auf die Bühne.

Im Jahre 1965 ist der Fotograf Robert Kincaid in Iowa unterwegs, um für eine Fotoreportage die überdachten Brücken von Madison County zu fotografieren. Er trifft auf Francesca Johnson, die mit ihrem Mann und zwei fast erwachsenen Kindern auf einer Farm lebt. Zurzeit ist die aus Neapel stammende Frau allerdings allein, da ihre Familie zu einer Landwirtschaftsausstellung gefahren ist.

Aus dem zufälligen Treffen wird eine schicksalhafte Begegnung: Robert weckt in Francesca längt begraben geglaubte Sehnsüchte und Wünsche. Und Robert ist von der klugen, leidenschaftlichen Francesca fasziniert. Für beide ist es die große Liebe. Soll Francesca ihr geruhsames Leben mit Mann und Kindern hinter sich lassen und fortan mit dem unabhängigen Fotografen durch die Welt reisen? Eine schwere Entscheidung …

Die Musicalversion von Jason Robert Brown verbindet atemberaubende, gefühlvolle Melodien mit großen, fast schon opernhaften Momenten. Pulitzerpreisträgerin Marsha Brown adaptierte den Roman geschickt und ergänzte die Handlung um Francesca und Robert durch interessante Nebenfiguren. So entstand ein zu Herzen gehendes Musical für Solisten, Ensemble und Orchester.

Forum Unterschleißheim
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Sonntag 11.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Dienstag 13.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: 1913 – Der Sommer des Jahrhunderts
1913 – Der Sommer des Jahrhunderts

Puppentheater nach dem Roman von Florian Illies in einer Fassung von Christoph Werner
Puppentheater Halle

1913, das Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. 1913, das Jahr vor dem Ausbrechen des ersten industriellen Weltkriegs. „Der Sommer des Jahrhunderts“, so bezeichnet der Schriftsteller Florian Illies das Jahr 1913 in seinem gleichnamigen Buch. Monat für Monat blättert er den Kalender auf und enthüllt das gesellschaftliche Leben eines widersprüchlichen Jahres zwischen zwei Epochen: Hitler und Stalin könnten im Park von Schönbrunn aneinander vorbeigelaufen sein. Oskar Kokoschka liebt Alma Mahler, die ihn nur erhören will, wenn er ein Meisterwerk schafft. Franz Kafka wirbt um Felice Bauer und hat die größte Sorge, dass sie in die Heirat einwilligt. Sigmund Freud und Carl Gustav Jung verfeinden sich. Es begegnen uns Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn, Else Lasker-Schüler, die Brüder Heinrich und Thomas Mann, Karl Kraus, Franz Werfel. Das Who-is-Who der klassischen Moderne – oftmals hatten die heute unbezahlbaren Künstler kaum das Geld, um die Miete zu begleichen. Aus der Fülle an Materialien, Charakteren und Begegnungen destilliert dieser Abend Figuren und belebt Puppen in einer Séance, in der die Endlichkeit aufgehoben wird.

Regisseur Christoph Werner hat einen Satz von Albert Einstein im Blick, der besagt, dass die gesamte Energie des Universums nicht ausreicht, um die Zeit auch nur um eine einzige Sekunde zurückzudrehen. Dem Theater immerhin gelingt bisweilen das Wunder eines Abends, an dem die Vergangenheit in die Gegenwart leuchtet.

Wir freuen uns, das Puppentheater Halle nach „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ heuer ein zweites Mal zu Gast zu haben und den Landsberger Puppentheaterfans diese außergewöhnliche Bühne mit dem gleichen Ensemble und einem wunderbaren Stück präsentieren zu können.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 15.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Habbe & Meik
Habbe & Meik

" The Best"
Maskentheater für die ganze Familie ab 9 Jahren // Familientheater

Masken, die „wahrer“ sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen. Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewegend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschreiben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.

Dieses Familientheaterangebot eignet sich für Kinder ab 9 Jahren. Es gibt einen gesonderten U18-Preis. Für alle Freunde des Maskentheaters haben wir am So 09. Dez mit dem Kulunka Teatro ein weiteres Maskentheater im Programm.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 15.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Dantons Tod
Dantons Tod
Oper

Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem

Die Französische Revolution hat sich der absolutistischen Machthaber entledigt, doch weiterhin lebt das Volk in Angst und Schrecken. Während sich der einstige Revolutionär Georges Danton genusssüchtig dem Spiel und der Liebe widmet, will Robespierre die Gleichheit aller Menschen mit Gewalt und Terror durchsetzen. Erst als er selbst ins Visier der Schreckensherrschaft gerät, lässt sich Danton wieder zu politischer Aktivität überreden. Doch Zweifel an seinen eigenen Motiven sowie an der Möglichkeit, Freiheit und Brüderlichkeit gewaltsam erkämpfen zu können, stehen seiner Tatkraft im Wege. Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Salzburger Festspiele uraufgeführt, hat das Werk bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten bringt der gefeierte Regisseur Günter Krämer das packende wie verstörende Werk auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall   
Regie: Günter Krämer   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Donnerstag 15.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN
TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN
Drama in zwei Akten und einem Requiem
von Arthur Miller

„Acht hoch engagierte Schauspielerinnen und Schauspieler (...) fesseln das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute.“Harald Beyer, NRZ/WAZ, 9.11.2017

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr ver-wendungsfähig  entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhnen Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines  Vaters revoltiert, spitzt sich der  Familienkonflikt  immer  weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Aus-weg sieht...Arthur  Millers mit Preisen überschüttetes Stück ist eine auch heute noch beklemmende Charakterstudie über  die Verlierer in einer rein profitorientierten Gesellschaft.

Eine Produktion der Konzertdirektion Landgraf GmbH
Regie: Harald Demmer
Bühnenbild: Oliver Kostecka,
Kostüme: Monika Seidl
Mit: Helmut Zierl (Titelrolle), Martin Molitor, Frank Voß u. a.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Freitag 16.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Start: Freitag 16.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 17.11.2018
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 17.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Opern auf Bayrisch
Opern auf Bayrisch

Das Original! Von Paul Schallweg Musik von Friedrich Meyer mit Conny Glogger, Gerd Anthoff & Michael Lerchenberg
»Aida - oder: Das Liebesdrama vom Nil«, »Die Meistersinger von Miesbach - oder: Wia der Oberförster Stolz den Stadtschreiber Beck ausgstocha hat«, »Der Lohengrin von Wolfratshausen - oder: Weil d' Weiber oiwei ois wißn müaßn«

Es gibt ein Wiedersehen mit Paul Schallwegs und Friedrich Meyers „Opern auf Bayrisch“. Die beliebten bayerischen Schauspieler Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg präsentieren gemeinsam mit dem Dirigenten Andreas Kowalewitz und dem Perkussionisten Philipp Jungk die bayerische Sicht auf weltberühmte Opern mit Witz, Ironie und Charme! „Aida“, “Die Meistersinger“, „Lohengrin“, alles weltbekannte Opern, die Sie so noch nie gesehen haben: In humorvoller, frecher und vor allem bayerischer Umdeutung. Nicht selten vermischt sich ein bayerischer Zwiefacher mit berühmten Opernarien, und der Triumphmarsch aus Aida verschmilzt auf amüsante Art und Weise mit dem Gassenhauer „Ja, mir san mit’ m Radl da“. Ein höchst vergnüglicher und kurzweiliger Opernabend der etwas anderen Art, bei dem garantiert kein Auge trocken bleibt!

Da wir „Opern auf Bayrisch“ diesmal im charmanten Theater präsentieren, kann es sein, dass die Plätze schneller vergeben sind.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 18.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Donnerstag 22.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: CARMEN
CARMEN

Oper in vier Akten von Georges Bizet

Große Inszenierung mit Solisten und dem Chor des Freien Landestheaters Bayern, Live-Orchester, Aufführung in deutscher SpracheTourneeleitung: Freies Landestheater BayernDas Freie Landestheater Bayern präsentiert den Liebling des Opern-repertoires in neuem Gewand. Die fesselnde Geschichte zwischen der stolzen Zigeunerin Carmen und dem Soldaten Don José war seinerzeit eine Revolution und eroberte die Welt im Handumdrehen.Bis heute begeistert die Oper das Publikum mit ihren Melodien und Rhythmen - „Auf in den Kampf Torero!“ geht sofort ins Ohr.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Donnerstag 22.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Das Ende des Regens
Das Ende des Regens

Von Andrew Bovell
Metropoltheater München

Es spielen Vanessa Eckart, Lilly Forgách, James Newton, Hubert Schedlbauer, Thomas Schrimm, Dascha von Waberer, Eli Wasserscheid
Regie Jochen Schölch

Keiner ist frei geboren. Ob wir es begreifen oder nicht, tragen wir doch von Beginn an die Biografien unserer Mütter und Väter, Großmütter und Großväter in uns. Ihre Ängste und Sehnsüchte, Taten und Untaten spiegeln sich in unseren. Den Kindern bleibt diese Wahl: Das von den Eltern aufgeladene Erbe als Last erdulden und dabei deren Fehler wiederholen, oder es als Aufgabe annehmen und darin eine eigene Biografie finden. Kreislauf oder Lebenslauf, Freiheit wird erst möglich, sobald einer den Mut hat, zu vergeben.

Die Geschichte sucht nach sich selbst, taumelt aus der Zukunft in viele Vergangenheiten, um endlich eine Gegenwart zu finden und springt zwischen den Jahrzehnten. Menschen begegnen sich über Generationen hinweg, die die Zeit auseinander gerissen hatte, und lernen einander zu verstehen.

Der australische Dramatiker und Drehbuchautor Andrew Bovell (der morgen 56 Jahre alt wird) hat in „Das Ende des Regens“ zwei Familiengeschichten miteinander verknüpft, die insgesamt vier Generationen umspannen. Erzählt wird in nicht chronologischer Reihenfolge. Beginnend in Alice Springs im Jahr 2039 führt uns die Geschichte zurück in ein klaustrophobisches London der 1950er und 1980er Jahre.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 24.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: JUNGE JUNGE!
JUNGE JUNGE!

Hut ab!

“Hut ab!” ist der gewagte Mix aus erstaunlicher und mitreißender Zauberkunst und quirliger Musik-Comedy des Zauberduos JUNGE JUNGE!. Eine abwechslungsreiche Show irgendwo zwischen Revue und Reisefieber, Comedy und Zauberteppich – on Tour direkt vorbei an Frau Antje aus Holland, Darth Vader und dem berühmten Glockenspiel von der schönen Kalinka.

Fragen werden gelöst, ob Flötentöne tatsächlich den Geist derartig beeinflussen, dass sich kleinste geistige Schwingungen in komplette Arien oder bekannte Opern-Melodien in Magierhirnen umwandeln lassen. Was passiert, wenn Messer gezückt werden in Verbindung mit dem heimlichen Papierhütchenspiel – alles messerscharfe Statistik? Gibt es sie wirklich, die Erinnerung, wenn magische Bücher Ihre Geheimnisse preisgeben und Sie in Ihre Vergangenheit reisen?

Eine Show mit den richtigen Antworten. JUNGE JUNGE! ziehen alle Register der Zauberkunst und der guten Unterhaltung. Hut ab! für den Musik-Comedy-Zauber-Mixx.

JUNGE JUNGE! – der Name steht für das (be-) zaubernde Brüderpaar Gernot und Wolfram Bohnenberger aus Reutlingen. Sie gehören zu einer neuen Generation von Künstlern, die aus Liebe zur Kunst ihre akademischen Berufe hintenangestellt haben (Mediziner und Architekt).

Für Ihre außergewöhnliche Art der Zauberkunst erhielten sie neben vielen internationalen Auszeichnungen den Titel „Weltmeister der Allgemeinen Magie“ und – als erste Zauberkünstler überhaupt – den „Magic Masters of Originality“ in Las Vegas sowie den SARMOTI-Award von Siegfried & Roy.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 24.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 25.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 25.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Solo-Tanz-Theater Festival
Solo-Tanz-Theater Festival

Vom 15.-18.03.2018 fand in Stuttgart das 22. Internationale Solo-Tanz-Theater Festival statt. Junge Nachwuchstalente aus aller Welt (Europa, Ägypten, Palästina, Armenien, Japan, den USA, Taiwan, Brasiliien, Kolumbien und dem Senegal) gaben sich hier ein Stelldichein. Die Themenpalette ist so unterschiedlich wie die Heimatländer der Künstler/innen. Eine internationale Jury vergab fünf Preise und die Preisträger touren im Herbst mit ihren Choreographien durch Deutschland und treten erstmals im Puchheimer Kulturcentrum auf.
Die Preisträger des 22. Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals Stuttgart 2018 sind:

1. Preis Choreografie
"The Beauty of it"
Choreografie und Tanz: Angel Duran Muntada (Spanien)

 2. Preis Choreografie & Videodance Prize
"Blank spots"
Choreografie und Tanz: Lukas Karvelis (Litauen)

 3. Preis Choreografie & Residence Prize & 3. Preis Tanz
"EQUAL TO MEN"
Choreografie: Roberta Ferrara (Italien)
Tanz: Tonia Larteza (Italia)

 1. Preis Tanz & Eastman Prize Stuttgart
Francesca Bedin (Italien) mit "In dieser Frau" Choreografie von  Giulia Menti (Italien)

 2. Preis Tanz & Public´s Final Choice Prize
"Le Somnambule"
Choreografie & Tanz: Kévin Coquelard (Frankreich

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Donnerstag 29.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: A Christmas Carol
A Christmas Carol

Nach Charles Dickens Theater in englischer Sprache // Familientheater
American Drama Group Europe

Charles Dickens „A Christmas Carol“ ist die englischsprachige Weihnachtsgeschichte schlechthin.

Die Geschichte des geizigen Ebenezer Scrooge, dessen hartes Herz durch den Besuch der „Drei Geister der Weihnacht“ – dem Geist der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – erweicht wird, gehört nicht zuletzt durch zahlreiche Verfilmungen, Hörspielproduktionen und Theateraufführungen auch in Deutschland zur Weihnachtszeit.

Die American Drama Group Europe zeigt in Landsberg eine Bearbeitung von Paul Stebbings und Phil Smith, geeignet für Kinder ab 8 Jahren bzw. ab dem 2. Sprachjahr Englisch und Erwachsene. „A Christmas Carol“ ist somit die perfekte Einstimmung zur Adventszeit für die ganze Familie.

Es gibt einen gesonderten U18-Preis.

Für die Freunde der französischen Theatersprache zeigt die Tour de Force Théâtre Company am Mi 17. Okt 19:00 Uhr „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“.

Interesse an Filmen in Originalsprache? Das Filmforum Landsberg zeigt einmal im Monat einen fremdsprachigen Film. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Filmforums unter www.filmforum-landsberg.de

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 29.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Nektarios Vlachopopoulos
Nektarios Vlachopopoulos 

Niemand weiß, wie man mich schreibt

Nektarios Vlachopoulos, Slampoet und Humorist, ehemaliger Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund. Er tritt seit März 2008 auf Literaturveranstaltungen zwischen Flensburg und Zürich auf. 2011 gewann er das große Finale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaft in der Hamburger O2-World, 2012 die Rheinland-Pfälzische und 2015 die Baden-Württembergische Poetry Slam Meisterschaft.

Seine Texte zeichnen sich durch Geschwindigkeit, Präzision und absurden Humor aus. In seinem ersten Soloprogramm „Niemand weiß, wie man mich schreibt“ mischt er das Beste aus acht Jahren Bühnenerfahrung mit vergnüglichen Alltagsgeschichten und peinlichen Improvisationen.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering 

Freitag 30.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: HABBE & MEIK
HABBE & MEIK 

The Best

Masken, die „wahrer“ sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen. Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewegend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschreiben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 01.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Verlorene Liebesmühe
Verlorene Liebesmühe

Komödie von William Shakespeare
Shakespeare Company Berlin

Es ist was faul im Staate Navarra? Da braucht es eine neue Ordnung! König Ferdinand ist fest entschlossen, sich drei Jahre nur dem wissenschaftlichen Studium zu widmen – und das  ganz ohne störende Faktoren wie: Freude, Luxus und vor allem Frauen. Er überredet seine Gefährten Biron und Longaville einen Eid abzulegen: Die nächsten drei Jahre zu fasten, zu studieren und auf Frauen zu verzichten. Und das ausgerechnet, als die Prinzessin von Frankreich mit ihren charmanten Hofdamen zu Besuch kommt…

Für die neue Inszenierung der romantischen Komödie arbeitet die Shakespeare Company Berlin wie gewohnt mit Live-Musik, rasanten Rollenwechseln und ungezähmter Spielfreude. Die poetische Übersetzung von Christian Leonard lässt Shakespeares jahrhundertealten Wortwitz ganz heutig erscheinen und zeigt auf, wie fehlbar und verletzlich wir alle sind, wenn wir uns verlieben.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 01.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschließheim: CARMEN
CARMEN

Regie: Julia Dippel
Musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt
Kostüm- und Bühnenbild: Anne Hebbeker
Orchester: Freies Landesorchester Bayern

Die tragische Geschichte um die schöne, stolze Zigeunerin Carmen, den ihr verfallenen Soldaten Don José und den Stierkämpfer Escamillo ist weltweit der Inbegriff von musikalischer Leidenschaft und fesselnder Dramatik. Das Freie Landestheater Bayern bringt den beliebten Klassiker von Georges Bizet [1838 – 1875] in einer fantastischen Neuinszenierung auf die Bühne.

Carmen lebt und liebt in Freiheit. Kompromisslos tritt die temperamentvolle Frau für ihre Freiheit ein und verdreht den Männern Sevillas reihenweise die Köpfe: „Wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich; wenn ich dich liebe – nimm dich in Acht!“ Mit diesen Worten bringt Carmen ihr ganzes Wesen auf den Punkt und eröffnet das Spiel um Freiheit, Eifersucht und besessene Liebe. Dabei sind die berühmte Habañera oder Escamillos Auf in den Kampf, Toreador nur zwei der vielen Höhepunkte aus der Oper Carmen, die in ihrer Gesamtheit das Publikum zu verführen vermag wie die zügellose Hauptfigur ihre zahllosen Verehrer.

Forum Unterschleißheim
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Samstag 01.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 02.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 02.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Wir sind die Neuen
Wir sind die Neuen
Eine Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff
Theaterfassung von Martin Woelffer

Die drei Alt-68er Anne, Johannes und Eddi – alle im frühen Renten-alter – beschließen, ihre alte Hippie-WG wieder aufleben zu lassen und ziehen nach mehr oder weniger erfolgreichen Jahren wieder zusammen. Doch mit der Studenten-WG einen Stock höher kommt es immer wieder zu Konflikten, denn die Jungen fühlen sich von den Alten zunehmend in ihrer Ruhe gestört: Während die entspannten Oldies nachts laut Musik hören, trinken, rauchen und philosophieren, bestehen die Studenten auf der einzuhaltenden Nachtruhe, damit sie tagsüber lernen können, um richtig durchstarten zu können. Verkehrte Welt!
Eine Komödie voller Leichtigkeit, Humor und Lebensklugheit.

Gastspiel: Komödie am Kurfürstendamm, Gastspiele Berlin

Mit: Winfried Glatzeder, Claudia Rieschel, Siegfried Kadow, Eric Bouwer u. a.

Luitpoldhalle
Luitpoldstraße 1,
85356 Freising
Donnerstag 06.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Kulunka Teatro: "Solitudes"
Kulunka Teatro: "Solitudes"

Ein alter Mann kämpft um seine kleinen Wünsche und simplen Leidenschaften und darin letztlich um seine eigene Würde, denn das Unverständnis seiner Umgebung droht ihn vereinsamen zu lassen.
Der Protagonist in »Solitudes« fühlt sich nicht verstanden. Wie bei nahezu allen älteren Menschen, deren Leben zu einem einzigen langen Warten verkommen ist, sind es die kleinen Dinge, die ihm noch Freude bereiten. Die simplen, unscheinbaren Dinge des Alltags, denen andere Menschen keine Bedeutung beimessen. Und so ist es nicht die immer gleiche Routine, die den alten Mann vereinsamen lässt, sondern das Unverständnis seiner Umgebung, dieser Routine Wert beizumessen. Das Besondere an dieser Geschichte: Der alte Mann gibt nicht auf. Er kämpft um seine kleinen Wünsche und simplen Leidenschaften und darin letztlich um seine eigene Würde. Dieser Kampf wird Konsequenzen für ihn und seine Umgebung haben.

Mit kleinen Gesten und ganz ohne Sprache gelingt es dem jungen spanischen Ensemble, die Einsamkeit abzubilden, wo Kommunikation kaum möglich ist, wenn Empathie fehlt.

Regie IÑAKI RIKARTE
Mit JOSÉ DAULT, GARBIÑE INSAUSTI, EDU CÁRCAMO
Musik LUIS MIGUEL COBO

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Donnerstag 06.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Faust – Der Tragödie erster Teil
Faust – Der Tragödie erster Teil

Von Johann Wolfgang von Goethe
Landestheater Tübingen

Alles hat Faust schon versucht: Er hat Bücher gewälzt, Geister beschworen und mit Selbstmordgedanken gespielt. Die Unzulänglichkeit des eigenen Denkens und die Beschränktheit seiner Mitarbeiter bringen ihn zur Verzweiflung. Da kommt der Teufel gerade recht, der verspricht, ihn aus seiner Misere zu erlösen. Faust ist sich sicher, dass auch Mephisto seinen Wissensdurst und seine Erlebnissucht nicht restlos befriedigen kann. Er schließt mit ihm einen Pakt, der verhängnisvoll ist. Denn auf der rücksichtslosen Suche nach Genuss und Lust, nach Selbstverwirklichung und Selbstbefreiung bleiben nicht nur die „kleinen Leute“ auf der Strecke, sondern auch das Heiligste: Die Liebe.

Die Faust -Tragödie ist einer der großen Versuche, die Welt mit den Mitteln des Theaters zu verstehen. Sie ist Goethes Lebenswerk, in dem er sich über 60 Jahre lang mit unserer Geschichte und Lebensweise auseinandergesetzt hat. Faust ist ein moderner Mensch voller Ungeduld und Ruhelosigkeit, mit einem Riesenhunger nach mehr und immer mehr.

Christoph Roos, Oberspielleiter des LTT, legt seinen Schwerpunkt auf die Erlebnissucht des modernen Menschen und nutzt einen Kunstgriff in der Verschaltung der Figuration, in seiner sehr auf kleinen Raum konzentrierten Inszenierung mit reduziertem Ensemble: In der „Hexenküche“ tauschen der alte Faust und der junge Mephisto die Rollen. Faust und Mephisto sind zwei Seiten eines Menschen, die untrennbar zusammengehören. Deshalb sollte man sich diesen Faust ansehen.

Christoph Roos Regie
Andreas Guglielmetti Faust alt / Mephisto alt
Jürgen Herold Mephisto jung / Faust jung
Mattea Cavic Margarete
Siegfried Kadow Direktor / Wagner / Hexe / Stimme Böser Geist
Susanne Weckerle Lustige Person / Erdgeist / Marthe / Stimme Böser Geist
Daniel Holzberg Dichter / Schüler / Valentin

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech

Freitag 07.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Kulunka Teatro:
Kulunka Teatro: "Solitudes"

Ein alter Mann kämpft um seine kleinen Wünsche und simplen Leidenschaften und darin letztlich um seine eigene Würde, denn das Unverständnis seiner Umgebung droht ihn vereinsamen zu lassen.
Der Protagonist in »Solitudes« fühlt sich nicht verstanden. Wie bei nahezu allen älteren Menschen, deren Leben zu einem einzigen langen Warten verkommen ist, sind es die kleinen Dinge, die ihm noch Freude bereiten. Die simplen, unscheinbaren Dinge des Alltags, denen andere Menschen keine Bedeutung beimessen. Und so ist es nicht die immer gleiche Routine, die den alten Mann vereinsamen lässt, sondern das Unverständnis seiner Umgebung, dieser Routine Wert beizumessen. Das Besondere an dieser Geschichte: Der alte Mann gibt nicht auf. Er kämpft um seine kleinen Wünsche und simplen Leidenschaften und darin letztlich um seine eigene Würde. Dieser Kampf wird Konsequenzen für ihn und seine Umgebung haben.

Mit kleinen Gesten und ganz ohne Sprache gelingt es dem jungen spanischen Ensemble, die Einsamkeit abzubilden, wo Kommunikation kaum möglich ist, wenn Empathie fehlt.

Regie IÑAKI RIKARTE
Mit JOSÉ DAULT, GARBIÑE INSAUSTI, EDU CÁRCAMO
Musik LUIS MIGUEL COBO

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Samstag 08.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Ballet Classique München: Der Nussknacker
Ballet Classique München: Der Nussknacker

Ballett in zwei Akten
Mit Solisten des Bayerischen Staatsballetts
Choreografie: Rosina Pop-Kovács nach Marius Petipa und Lew Ivanow. Musik von Peter I. Tschaikowsky

"Der Nussknacker", eines der populärsten klassischen Ballette, uraufgeführt 1892 im Mariinski Theater in Sankt Petersburg, erfreut sich gerade zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit.
Ausgehend von E.T.A. Hoffmanns Erzählung "Nussknacker und Mausekönig" und der Bearbeitung von Alexandre Dumas vertonte Tschaikowsky das Stück weniger als ein Jahr vor seinem Tod.
Von ihrem Patenonkel Drosselmeier bekommt Klara (im russischen Original Mascha) am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt. In der Nacht träumt sie, dass der Nussknacker ein Heer von Spielzeugsoldaten anführt und gegen den Mausekönig in die Schlacht zieht. Dank ihrer Hilfe gewinnt der Nussknacker und verwandelt sich daraufhin in einen Prinzen. Dieser nimmt sie mit in das Land der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ein Fest zu Ehren ihrer Gäste veranstaltet.
Lassen auch Sie sich auf eine vorweihnachtliche Reise in die fantasievolle Welt des Kindseins entführen!

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Samstag 08.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Correr o Fado
Correr o Fado

Tanztheater aus Portugal mit Live Musik
Quorum Ballet

Daniel Cardoso Künstlerische Leitung und Choreographie
Daniel Cardoso, Elson Ferreira, Filipe Narciso, Luis Maraquias, Inês Godinho, InêsPedruco, Mathilde Gilhet, Theresa da Silva Cardoso Tanz
Joana Melo Gesang
Filipe Rebelo portugiesische Gitarre
André Santos Gitarre
Max Ciuro Bassgitarre

Fado ist die ausdrucksstärkste und repräsentativste musikalische Form traditioneller portugiesischer Kultur.

Als Vertreter seiner Kultur und seines Landes setzt sich Daniel Cardoso mit eben diesem Thema auseinander und stellt zwei Bilder einander gegenüber: Einerseits den Fado in seiner getragenen, melancholischen und sehnsüchtigen Art, eher langsam wunderschön vorgetragen von Joana Melo, und andererseits zeitgenössische Choreographie, die sich dem Thema Beziehung stellt, in all seiner Ausprägung. Dass diese beiden Bilder zusammengehen und sich am Ende vereinen, ist einer starken Verbindung zu verdanken. Alles ist verbunden: Die Menschen, die Musik, die Landeskultur, allerdings in unterschiedlichen Rhythmen und Tempi. In einer großen Zahl von Bewegungsabläufen, Klängen, Wahrnehmungen und Gefühlen vermitteln uns die Tänzer ihre Kunst extremer Schönheit, unübertroffener Sensibilität mit scheinbarer Leichtigkeit, die unsere Sinne anspricht und das Herz erfüllt. Diese Art entmystifiziert die nostalgische und melancholische Bedeutung, die dem Fado anhängt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 08.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing
Nathan der Weise
von Gotthold Ephraim Lessing

Sultan Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den wohlhabenden jüdischen Kaufmann Nathan. Im Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen dieser für die wahre halte. Nathan antwortet mit der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Familientradition: der Vater vererbt einen kostbaren Ring jeweils seinem liebsten Sohn. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien anfertigen, und so erbt jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und zu handeln, als wäre sein Ring der echte und erst nach langer Zeit wiederzukommen.

“Feinsinnige und hochvirtuose Schauspielkunst.”  Westfalen Blatt

Produktion: a.gon münchen
Regie: Stefan Zimmermann | Mit Peter Kremer, Laura Antonella Rauch, Georg Luibl u.a.

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Sonntag 09.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Solitudes
Solitudes

Maskentheater
Kulunka Teatro

Nach dem Tod seiner Frau fühlt sich der alte Mann von der Welt unverstanden. Er ist einsam und erfreut sich an kleinen Dingen, für die die Menschen in seinem Umfeld kein Verständnis aufbringen. Sie erkennen die Bedeutung nicht. Doch der alte Mann kämpft entschlossen und mit Würde für seine kleinen Wünsche. Und das hat Konsequenzen für alle Beteiligten.

Die Darsteller schlüpfen in „Solitudes“ in viele verschiedene Rollen, loten die Dimensionen der Einsamkeit aus. Denn nicht nur der alte Mann vereinsamt. Das Stück macht ohne ein einziges Wort soziale Kälte in der Gesellschaft spürbar. Es gibt keinen Raum mehr für Verlierer, für die Langsamen und Schwachen, für echte Empathie.

Das baskisch-spanische Maskentheater Kulunka war bereits mit „André & Dorine“ an einem gefeierten Abend zu Gast im Stadttheater. Durch ihr versiertes, technisches Spiel mit allen Möglichkeiten der Maske erzählen die Künstler mehr, als andere Theaterstücke mit Worten zu sagen vermögen. Auch „Solitudes“ wird wieder ein ergreifender Abend werden, den Sie in Erinnerung behalten.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 15.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Rottstr 5 Theater
Rottstr 5 Theater

Das Rottstr 5 Theater aus Bochum zeigt "Der Tod in Venedig" nach Thomas Manns gleichnamiger Novelle. Der erfolgreiche Schriftsteller Gustav von Aschenbach bricht auf, um fern seiner Heimat "das Fremdartige und Bezugslose" zu suchen. Er landet in Venedig, der unheimlich-schönen Wasserstadt, in der Prunk und Verfall unzertrennlich miteinander verbunden sind. Aschenbach erkennt, dass die Begegnung mit einem Knaben, den er für göttlich schön hält, finstere, unmoralische Triebe in ihm auslöst. Unterdessen wird Venedig selbst von einer beunruhigenden Seuche heimgesucht. Die Behörden schweigen und Aschenbach sieht sich gezwungen, selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen. Mit: Maximilian Stresik (Spiel) und Christoph Iacono (Live-Musik und Spiel). Regie: Hans Dreher. "Dreher hat Manns verschachtelte Bandwurmsätze und komplexe sprachliche Konstruktionen entwirrt und dadurch leichter zugänglich gemacht, aber die wunderbar elegante und elegische Sprachmelodie beibehalten. Einige verstiegene Beschreibungen banaler Alltagsvorgänge haben sich Dreher und Stresik dennoch gegönnt - ganz ernsthalt werden sie gesprochen, doch an der Art, wie sie ausgestellt werden, erahnt man ein minimal ironisches, aber maximal liebevolles Schmunzeln. Das Zusammenspiel dieser vier Komponenten - Schauspiel, Musik, Textfassung und Licht - entwickelt von Beginn an sogartige Kraft." Theater Pur

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Samstag 15.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Dienstag 18.12.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: ROMEO UND JULIA
ROMEO UND JULIA

Rumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“
Handlungsballett nach William Shakespeares gleichnamiger Tragödie
Musik: Sergej Prokofjew
Choreografie: Horatiu Chereches
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Diese Neuinszenierung begeisterte bereits tausende Zuschauer. Das Ballett zu Shakespeares weltberühmter, tieft  ragischer  Geschichte  um die sich verzweifelt liebenden Sprösslinge zweier verfeindeter Veroneser Familien gilt nach wie vor als Höhepunkt von Prokofjews Schaffen. In einem facetten- und detailreichen Bilderbogen aus Stra-ßenszenen, komödiantischen Soli, bravourösen Fechtkämpfen und herzzerreißenden Pas de deux, setzen die jungen FANTASIO-Tänzer die atemberaubende Choreografi  e von Horatiu Chereches um.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Sonntag 23.12.2018; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering: DIE ZAUBERFLÖTE
DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von W.A. Mozart
Humorvolle und publikumsnahe Inszenierung in der erfolgreichen Münchner Fassung des Freien Landestheaters Bayern
Dauer ca. 2:45 Stunden inkl. Pause

Seit über 200 Jahren gehört dieses Singspiel von W. A. Mozart zu den populärsten Werken der Musikgeschichte. Das Textbuch stammt von dem Regensburger Theater‐Alleskönner Emanuel Schikaneder. Es erzählt die Geschichte vom ewigen Kampf der Nacht mit dem Tag, von Mannesdünkel und Weibertücken, von Weisheitslehre und Volksschlauheit. Sie erzählt vom Fürstensohn Tamino, der loszieht, um Pamina,

die Tochter der Königin der Nacht, aus Sarastros Sonnentempel zu befreien. An seiner Seite der Vogelfänger Papageno, der sich doch nichts sehnlicher als eine Papagena wünscht. Bald schon treffen sie in Sarastros Reich ein und ihre bisherige Vorstellung von Gut und Böse gerät ins Wanken. Beide haben Prüfungen zu bestehen, die sie nur mit Hilfe ihrer Zauberinstrumente bewältigen. Auch Paminas Liebe zu Tamino wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Opernrenner für die ganze Familie!

In Großbesetzung spielen die Solisten und der Chor des Freien Landestheaters Bayern und das große Orchester des Freien Landesorchesters Bayern. Musikalische Leitung/Dirigat: Alois Rottenaicher.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Mittwoch 26.12.2018; Uhrzeit: 14:00 Uhr
Germering: Nussknacker - Russisches Nationalballett
Nussknacker - Russisches Nationalballett 

mit Erzählerin
Musik von P.I. Tschaikowsky

“Marie ist in freudiger Erwartung des Weihnachtsabends. Unter vielen anderen Geschenken erhält sie vom alten, geheimnisumwitterten Onkel Drosselmeier nebst einer tanzenden, mechanischen Figur auch einen Nussknacker, der Maries kindliche Phantasie ganz besonders anspricht. Beglückt schläft sie mit dem Nussknacker im Arm unter dem Weihnachtsbaum ein. Sie hat einen seltsamen Traum. Onkel Drosselmeier lässt den Christbaum ins Unendliche wachsen und der Nussknacker wird lebendig…“
Das Russische Nationalballett entführt die die Zuschauerinnen und Zuschauer in die zauberhafte Märchenwelt des Nussknackers. Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, sodass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können. 

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Mittwoch 26.12.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Germering: Schwanensee - Russisches Nationalballett
Schwanensee - Russisches Nationalballett 

„Schwanensee“ genießt seit über 100 Jahren unangefochtene Popularität beim internationalen Ballettpublikum wie kein einziges anderes Werk aus dem klassischen Repertoire. Es erzählt in der feinsten traditionellen Ballettsprache vom Prinzen Siegfried, der Schwanenprinzessin Odette und dem Zauberer Rotbart, von Sehnsucht, Einsamkeit, Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück und vor allem vom Sieg der Liebe über das Böse. Ein überragendes Meisterwerk voller Poesie, Anmut und Eleganz.

Musik: P. I. Tschaikowsky
Choreographie: L. Iwanow und M. Petipa

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Donnerstag 27.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 15:30 Uhr
Germering: DER VOGELHÄNDLER
DER VOGELHÄNDLER

Operette von Carl Zeller
Regisseur und Textfassung: Rudolf Pfister, Solisten des Thalia Theater Wien, Chor und Orchester der nordböhmischen Oper Usti

Carl Zellers Meisterwerk bietet dem Publikum mit seinem rasanten und reizvollen Verwechslungsspiel einen unvergessenen Operettenabend. Nicht zuletzt wegen seiner vielen weltbekannten Ohrwürmer, wie Grüß euch Gott, alle miteinander, Schenkt man sich Rosen in Tirol oder Ich bin die Christel von der Post.

Freuen Sie sich auf ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und der Liebe.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Paul Lincke: Frau Luna
Paul Lincke: Frau Luna
Operette in 2 Akten

Gastspiel der Hochschule für Musik Nürnberg

Inszenierung: Uli Proschka
Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
Die Hochschule für Musik Nürnberg gastiert heuer zu Silvester mit Paul Linckes Operette "Frau Luna" im KUBIZ.
Dieses Werk begründete eine ganze Operettengattung,  die "Berliner Operette". Bekannt bis heute sind das Duett "Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe", die Arie "Schlösser, die im Monde liegen" und der Marsch "Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft".
Nach einem Flug auf den Mond erkennen Steppke und seine besten Freunde Lämmermeister und Pannecke, dass es dort ebenso humorvoll-verwickelt zugeht wie zu Hause in Berlin...

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: DER VOGELHÄNDLER
DER VOGELHÄNDLER

Operette von Carl Zeller
Regisseur und Textfassung: Rudolf Pfister, Solisten des Thalia Theater Wien, Chor und Orchester der nordböhmischen Oper Usti

Carl Zellers Meisterwerk bietet dem Publikum mit seinem rasanten und reizvollen Verwechslungsspiel einen unvergessenen Operettenabend. Nicht zuletzt wegen seiner vielen weltbekannten Ohrwürmer, wie Grüß euch Gott, alle miteinander, Schenkt man sich Rosen in Tirol oder Ich bin die Christel von der Post.

Freuen Sie sich auf ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und der Liebe.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Sonntag 06.01.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: BR Komödienstadel: Der Greis ist heiß
BR Komödienstadel: Der Greis ist heiß

Komödie von Cornelia Willinger
mit Heide Ackermann, Winfried Hübner, Maria Peschek, Bettina Redlich, Andreas Bittl, Annabel Faber, Michael Schwarzmaier
Inszenierung: Thomas Stammberger

Dem katholischen Altersheim "Abendrot" droht der Besuch des gestrengen und gewinnorientierten Bischofs. Schwester Andrea (Bettina Redlich) ist in heller Aufregung. Sie will das Heim von seiner besten Seite präsentieren und seiner Exzellenz einen würdigen Empfang bereiten.
Deswegen versucht sie, ihre Schützlinge – einen bunten, höchst eigensinnigen Haufen – auf Linie zu bringen. Doch der einsame Almbauer Wastl (Winfried "Waggi" Hübner) wünscht sich nichts mehr als zu sterben, die ehemalige Schlangentänzerin Silvia (Maria Peschek) bringt gekonnt die Herzen der Männerwelt in Wallung und die begüterte Elisabeth (Heide Ackermann) zofft sich impulsiv und dynamisch mit ihrem Ehemann Heinrich (Michael Schwarzmaier), weil dieser lieber sein neues Leben in Freiheit genießen will als zu ihr ins Heim zu ziehen.
Andrea überfordert die Situation immer mehr, dazu kommen eigene Eheturbulenzen, und auch von Pfleger Norbert (Andreas Bittl) kann sie keine Hilfe erwarten, da sich dieser rettungs- und zudem aussichtslos in Elisabeths abweisende Enkelin Gisi (Annabel Faber) verliebt hat. Die Situation droht zu eskalieren.

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Samstag 12.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Noch einmal verliebt
Noch einmal verliebt
Komödie von Joe DiPietro
mit Christian Wolff, Gila von Weitershausen, Cordula Trantow und Niklas Clarin
Regie: Peter M. Preissler
Ausstattung: Thomas Pekny

Eine Liebesgeschichte, ganz schlicht, ganz einfach, ganz ehrlich, ganz wundervoll.
Die Dialoge der Protagonisten sprühen vor Charme und Esprit, wir durchleben mit ihnen das gesamte Gefühlsspektrum frisch Verliebter: Annäherung und Ablehnung, Verlangen und Distanz.
Dass das Liebespaar in dieser bezaubernden Geschichte die 70 bereits überschritten hat, ist dabei nicht nur kein Hindernis für die Liebe, sondern verleiht dieser Komödie eine großartige Tiefe. Wie geht man mit großen, zärtlichen Gefühlen um, wenn die Zeit knapp wird? Wenn über Wünschen und Sehnsüchten das Damoklesschwert der menschlichen Endlichkeit schwebt?
"Noch einmal verliebt" ist eine Hommage an das Leben in jedem Alter, wunderbar einfach und plausibel gesponnen, heiter und leicht.
Der großartige junge Münchner Bariton Niklas Clarin macht aus einem schon überdurchschnittlichen Theaterabend eine kleine musikalische Sternstunde.

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