Blickpunkt:
  • Suche nach Veranstaltungen
Freitag 29.09.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Martinus Luther – Anfang und Ende eines Mythos, Schauspiel von John von Düffel mit Live Musik
Martinus Luther – Anfang und Ende eines Mythos
Schauspiel von John von Düffel mit Live Musik

Luther ­ der junge Bettelmönch, der sich von der Welt abwandte. Luther - ein Kämpfer, ein Streiter. Beseelt, kompromisslos, im schlimmsten Fall gnadenlos. Ein Berufener, hart zu sich selbst. Einst gebeutelt und erdrückt von Selbstzweifeln, fordert er die größte Macht der Welt heraus, zieht die grundlegendsten Glaubenssätze in Frage, prangert Korruption und Bigotterie der päpstlichen Kurie an, wettert gegen den Ablass. Er krempelt die Welt um, religiös wie politisch. Luther, theologischer Urheber der Reformation, sorgte für eine der massivsten Zäsuren unserer Geschichte. Doch hier ist sein Weg nicht zu Ende. Der einst junge Revolutionär wird alt, krank, verhärtet und verbittert nach all den Kämpfen seines Lebens. Exkommuniziert, politisch mehr geduldet als erwünscht. Ein machtbewusster, unerbittlicher alter Mann, der buchstäblich über Leichen geht. Ein großer Reformator oder ein tragisch Gescheiterter?
„Martinus Luther“ ist eine Auftragsarbeit zum 500. Jahrestag der Reformation. Mit John von Düffel, 1966 in Göttingen geboren, konnte einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen deutschsprachigen Dramatik und ein ebenso erfolgreicher Romanschriftsteller gewonnen werden, über den deutschen Reformator zu schreiben. Wie Luther wurde was er war – und wie Luther aufhörte, Luther zu sein – so beschreibt John von Düffel seinen Ansatz. Ein spannendes Persönlichkeitsbild dieser großen historischen Figur entsteht, und so lässt sich ein Bogen spannen zu dem, was wir heute an religiösem Extremismus erleben. Es ist auch die Geschichte einer Radikalisierung, die John von Düffel an Luthers Beispiel erzählt. Eine Geschichte voll Faszination und Spannung, zutiefst persönlich und voll Bedeutung für die Welt von heute.
Es spielen Thomas Kügel, Anja Klawun, Sebastian Gerasch
Musik Anno Kesting
Inszenierung Thomas Luft

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 30.09.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Martinus Luther – Anfang und Ende eines Mythos, Schauspiel von John von Düffel mit Live Musik
Martinus Luther – Anfang und Ende eines Mythos
Schauspiel von John von Düffel mit Live Musik

Luther ­ der junge Bettelmönch, der sich von der Welt abwandte. Luther - ein Kämpfer, ein Streiter. Beseelt, kompromisslos, im schlimmsten Fall gnadenlos. Ein Berufener, hart zu sich selbst. Einst gebeutelt und erdrückt von Selbstzweifeln, fordert er die größte Macht der Welt heraus, zieht die grundlegendsten Glaubenssätze in Frage, prangert Korruption und Bigotterie der päpstlichen Kurie an, wettert gegen den Ablass. Er krempelt die Welt um, religiös wie politisch. Luther, theologischer Urheber der Reformation, sorgte für eine der massivsten Zäsuren unserer Geschichte. Doch hier ist sein Weg nicht zu Ende. Der einst junge Revolutionär wird alt, krank, verhärtet und verbittert nach all den Kämpfen seines Lebens. Exkommuniziert, politisch mehr geduldet als erwünscht. Ein machtbewusster, unerbittlicher alter Mann, der buchstäblich über Leichen geht. Ein großer Reformator oder ein tragisch Gescheiterter?
„Martinus Luther“ ist eine Auftragsarbeit zum 500. Jahrestag der Reformation. Mit John von Düffel, 1966 in Göttingen geboren, konnte einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen deutschsprachigen Dramatik und ein ebenso erfolgreicher Romanschriftsteller gewonnen werden, über den deutschen Reformator zu schreiben. Wie Luther wurde was er war – und wie Luther aufhörte, Luther zu sein – so beschreibt John von Düffel seinen Ansatz. Ein spannendes Persönlichkeitsbild dieser großen historischen Figur entsteht, und so lässt sich ein Bogen spannen zu dem, was wir heute an religiösem Extremismus erleben. Es ist auch die Geschichte einer Radikalisierung, die John von Düffel an Luthers Beispiel erzählt. Eine Geschichte voll Faszination und Spannung, zutiefst persönlich und voll Bedeutung für die Welt von heute.
Es spielen Thomas Kügel, Anja Klawun, Sebastian Gerasch
Musik Anno Kesting
Inszenierung Thomas Luft

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 03.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Der Pantoffel-Panther
Der Pantoffel-Panther
Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs
mit Jochen Busse, Billie Zöckler, Andreas Windhuis, Marko Pusti¨ek, Raphael Grosch, Mia Geese
Regie: Horst Johanning

Hasso Krause (Jochen Busse) hat ein Problem: Seine kleine Firma für Import und Vertrieb edler Delaponte-
Lederpantoffeln ist vor Jahren pleite gegangen und Hasso hat sein ganzes Geld inklusive der Alterssicherung
verloren. Um sich zu sanieren, hat er sich von der Bank dubiose Anlagemodelle aufschwatzen lassen, die ihn endgültig ruiniert haben. Seine reizende Gattin Röschen weiß davon nichts, denn aus Scham gibt Hasso ihr gegenüber seit Jahren vor, weiterhin arbeiten zu gehen und viel Geld zu verdienen. Und Röschen, voller
Vorfreude auf ein gemeinsames Alter im Luxus, shoppt sich durch die Boutiquen und Feinkostläden und bereitet eine aufwendige Renovierung der Wohnung vor.
In dieser Situation taucht Luigi auf, ein waschechter Italiener und Mafioso, der sich in der Tür geirrt hat und
Hasso für den "Panther" hält, den legendären Auftragskiller. Luigi überbringt Hasso Grüße von der "Familie",
einen Koffer voller Geld und einen Mordauftrag...

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Mittwoch 04.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Der Gute Tod - Metropoltheater
Der Gute Tod
Schauspiel von Wannie de Wijn

Metropoltheater München
Bernhard ist todkrank. Er will sein Leiden und sein Leben beenden. Am morgigen Tag um neun Uhr, selbstbestimmt, mit Hilfe seines befreundeten Arztes. Nicht anonym in einer Klinik, sondern zuhause im Kreis seiner Familie. Sein letzter Abend soll ein Fest fürs Leben, keine Totenfeier werden.
Zur Verabschiedung kommt die Familie im Haus zusammen: Bernhards Tochter, seine zwei Brüder und seine Lebensgefährtin, die vor langer Zeit auch einmal die Freundin des älteren Bruders war, was die Dinge nicht gerade einfacher macht. Während Bernhards verbleibende Lebenszeit unaufhörlich zerrinnt, versucht jeder für sich einen Weg zu finden, mit Bernhards Entschluss umzugehen. Nicht allen gelingt dies gleich gut. Erinnerungen, vergangene Zwistigkeiten, alte und neue Ängste, Zu- und Abneigungen brechen sich unter der Oberfläche des geübten Small Talks Bahn, und doch bleibt jeder Einzelne angesichts der übermächtigen Situation letztlich stumm. Nur der autistische, jüngste Bruder stellt die Fragen zum Tod, vor denen alle anderen zurückschrecken. Antworten auf diese Fragen bekommt aber auch er nicht. Nach einem langen, gemeinsamen Abend voller heiterer, humorvoller und trauriger Momente bricht langsam der Morgen an...
Wannie de Wijn, geb. 1961, hat mit „Der gute Tod“ ein nachdenkliches Stück zum Thema Sterbehilfe geschrieben, das vor allem dem Bemühen der Angehörigen nachspürt, die Entscheidung eines nahestehenden Menschen für einen selbstbestimmten Tod annehmen und aushalten zu können.
Im Anschluss an die Aufführung bietet nach einer kurzen Pause Regisseur Jochen Schölch ein Gespräch zum Thema Sterbehilfe an. Er hat sich im Zusammenhang mit seiner Inszenierung umfassend mit der Thematik beschäftigt.
Es spielen Butz Buse, Christoph von Friedl, Sebastian Griegel, Sophie Rogall, Lilly Forgách, Nikolaus Frei
Regie Jochen Schölch

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 04.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschleißheim Bürgerhaus: Terror
Terror

Hochaktuelles interaktives Schauspiel von Ferdinand von Schirach

Major Lars Koch, Kampfjetpilot der Bundeswehr, steht vor Gericht. Angeklagt ist er des 164-fachen Mordes. Was ist passiert?

Am 26. Mai 2013 erhält Koch den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist es, den Airbus in die ausverkaufte Münchner Allianz-Arena stürzen zu lassen, in der 70.000 Zuschauer beim Länderspiel Deutschland – England mitfiebern. Lars Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen, um die Fußball-Fans zu retten. Alle 164 Airbus-Insassen sterben. Ist Koch schuldig, weil er 164 Menschen zum Objekt gemacht hat und damit deren Rechte und Menschenwürde verletzte?

Darüber muss auch das Publikum nach bestem Wissen und Gewissen, wie es im deutschen Richtergesetz heißt, urteilen. Jeder Zuschauer darf in einer kurzen Pause abstimmen, ob Lars Koch unschuldig ist oder schuldig gesprochen werden soll. Danach entscheidet sich, wie das Theaterstück weitergeht. Plädiert der überwiegende Teil des Publikums für SCHULDIG, wird die Schuldig-Variante gespielt, hält die Mehrheit Lars Koch für UNSCHULDIG, kommt diese Begründung des Richterspruchs zur Aufführung.

In Terror, seinem ersten Theaterstück, stellt der ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, der 2009 durch seine Kriminalerzählungen Verbrechen schlagartig zur literarischen Sensation wurde, die Frage nach der Würde des Menschen und dessen moralischer Verantwortung: Darf ein Mensch töten, um andere zu retten? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Ist die Entscheidung von Lars Koch moralisch vertretbar oder nicht?

Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Donnerstag 05.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Anton G. Leitner & Maria Hafner
Anton G. Leitner & Maria Hafner: Schnablgwax. Bairisches Verskabarett

Auf der Bühne des Bosco treten Leitner und Hafner zum ersten Mal mit einem aufeinander abgestimmten Vers- und Musik-Programm auf. Moderiert wird der Abend von der Gautinger Kulturjournalistin Sabine Zaplin.
Anton G. Leitner verpasst der bairischen Mundartdichtung eine Frischzellen-Kur. Mit der Musikerin Maria Hafner (»Hasemanns Töchter«, »Mrs. Zwirbl«) hat er eine kongeniale Künstlerin gefunden, die seine frechen Verse musikalisch kontrastiert, sei es mit Couplets oder Gstanzl.

Leitner hat sich im Laufe von vier Jahrzehnten mit hochdeutscher Lyrik einen internationalen Namen gemacht. Seit vier Jahren schreibt er auch so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, nämlich auf Oberbairisch. Mit seinem zweisprachigen »Schnablgwax« ist der Münchner Turmschreiber im gesamten deutschen Sprachraum unterwegs. 2016 sind seine kabarettistischen Gedichtgeschichten als Buch sowie als E-Book und Audiobook erschienen. Leitners deftige Verse entspringen dem prallen Leben und erzählen vom ganz alltäglichen Wahnsinn im weiß-blauen Freistaat: sei es von einem meditierenden Metzgermeister auf Freiersfüßen oder von einer perfiden Biergarten-Variante des russischen Roulettes. Der klangvolle Dialekt verleiht Leitners Sprache eine urwüchsige Kraft. Durch die Übertragung ins Schriftdeutsche entstehen schräge Verfremdungseffekte, die die Lachmuskeln stark strapazieren.

Verein Bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Start: Donnerstag 05.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Sonntag 08.10.2017
Pasing Fabrik: HERR METITSCH von Karin Strauß
HERR METITSCH
von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.
Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge, könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift. Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?
„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer.
Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.
Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.
Das Team
Schauspieler: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Pasinger Fabrik GmbH
August-Exter-Straße 1
81245 München
Donnerstag 05.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach Bürgerhaus: Die Zähmung der Widerspenstigen
Die Zähmung DER Widerspenstigen
Komödie von William Shakespeare

Der Student Lucentio hätte gerne Bianca zur Frau. Doch die darf nur heiraten, wenn ihre ältere Schwester Katharina den Mann fürs Leben gefunden hat. Doch jeder potentielle Ehemann scheitert an ihrer Kratzbürstigkeit. Der wohlhabende Hortensio, der die schöne Bianca ebenfalls heiraten möchte, beschließt, sein Vermögen einzusetzen, um für ihre Schwester Katharina einen Mann zu finden und so das Hindernis auf dem Weg zum Traualtar aus dem Weg zu räumen.
Petruchio aus Verona kommt da zur rechten Zeit: Er braucht Geld, ist wortgewandt und äußerst zupackend. So messen Katharina und Petruchio schlagfertig ihre Kräfte und versuchen, jeder für sich, die Oberhand über das Geschehen zu behalten.
Die Inszenierung präsentiert die beiden Kontrahenten als einander ebenbürtige Individuen, die ihre Vorstellung von Partnerschaft verteidigen.

Eine Produktion der Berliner Shakespeare Company
Regie: Tom Ryser
Dramaturgie: Stefanie Lanius
musikalische Leitung: Jörg Wagner
mit: Katharina Kwaschik, Elisabeth Milarch, Vera Kreyer, Stefan Plepp, Erik Studte, Oliver Rickenbacher

„Wilde Wortgefechte mit viel Witz. Modern, intelligent und unterhaltsam.“
(Allgemeine Zeitung)

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Freitag 06.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising Luitpoldhalle: Terror - Schauspiel von Ferdinand von Schirach
Terror
Schauspiel von Ferdinand von Schirach

Darf der Staat zur Terrorabwehr töten? Major Lars Koch, Kampfjetpilot der Bundeswehr, steht vor Gericht. Angeklagt ist er des 164-fachen Mordes. Am 26. Mai 2013 erhält Koch den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist es, den Airbus in die ausverkaufte Münchner Allianz-Arena stürzen zu lassen, in der 70.000 Zuschauer dem Länderspiel Deutschland-England entgegenfiebern. Lars Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen. Alle 164 Airbus-Insassen sterben. Ist Koch schuldig, weil er 164 Menschen zum Objekt gemacht hat und damit  deren Rechte und Menschenwürde verletzt hat?
Darüber muss auch das Publikum nach bestem Wissen und Gewissen, wie es im deutschen Richtergesetz heißt, urteilen. Jeder Zuschauer darf in einer kleinen Pause abstimmen, ob Lars Koch unschuldig ist
oder schuldig gesprochen werden soll. Danach entscheidet sich, wie das Theaterstück weitergeht.

Luitpoldanlage 1
85356 Freising
Samstag 07.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Der Pantoffelpanther
Der Pantoffelpanther

Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs
mit Jochen Busse, Billie Zöckler, u.a..

Hasso hat ein Problem: als langjähriger Außendienstler von edlen Lederpantoffeln, musste er seine Firma dichtmachen, da die Geschäfte nicht mehr liefen. Seiner Gattin spielt er aber noch den fleißigen Ernährer vor. Diese hingegen plant teure Reisen und eine aufwendige Renovierung. Zu allem Überfluss hat er auch noch die gemeinsame Altersversorgung an der Börse verspekuliert. In dieser Situation taucht der waschechte Sizilianer Luigi auf, der Hasso für den legendären Auftragskiller „Der Panther“ hält und ihm viel Geld für einen letzten Auftrag in Aussicht stellt. Damit wäre Hasso alle seine Sorgen los. Das Angebot ist sehr verlockend, und Hasso muss seine Vorstellungen von Moral und Menschlichkeit auf eine harte Probe stellen.

Die Mischung aus Kabarett und Boulevardtheater funktioniert perfekt, Busse ist in seinem Element. Und auch alle anderen Mitspieler haben Gelegenheit, die Zuschauer zu Lachstürmen hinzureißen - ein Komödienknaller.

Besetzung:
Hasso Krause - JOCHEN BUSSE; Hannelore Krause/Röschen, seine Gattin - BILLIE ZÖCKLER; Rüdiger, Psychotherapeut, sein Freund - ANDREAS WINDHUIS; Luigi Campagnolo, ein Italiener - MARKO PUSTI¦EK; Milan, ein Raumausstatter - RAPHAEL GROSCH; Babsi vom Hühnergrill - MIA GEESE
Regie: HORST JOHANNING, Bühnenbild: TOM GRASSHOFF, Kostüme: ANJA SAAFAN

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Samstag 07.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg Kupferhaus: Alice von Robert Wilson und Tom Waits
Alice
von Robert Wilson und Tom Waits

Hauptperson des Musiktheaterstücks ist Lewis Carroll. Der Autor von Alice im Wunderland ist besessen von der jungen Alice Liddell, dem Mädchen, das ihn zu seinem Werk inspirierte. Carroll kann Handlung und Gegenwart, Traum und Wirklichkeit, die Figur und die reale Alice nicht mehr unterscheiden. Es entsteht eine „Odyssee durch Träume und Nonsens“, mit einer Musik, die mit „liebender Hingabe und fiebrig-intensiver Genauigkeit“ gespielt wird. Sechs Musiker bringen die mal weichen, mal rauen Klänge des genialen Songwriters Tom Waits live auf der Bühne zum Klingen und erschaffen gemeinsam mit den Schauspielern eine surreale und exotische Welt voller lyrischer Melancholie. 

„Hier zeigt sich atmosphärisches Musiktheater, das reflektiert werden will. Chapeau!“ Offenbach Post

Produktion: Belacqua Theater Wasserburg
Regie: Uwe Bertram | Mit Susan Hecker, Hilmar Henjes, Nik Mayr u.a.

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Samstag 07.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Der Meister und Margarita
Der Meister und Margarita
Nach dem Roman von Michail Bulgakow
Moreth Company


Ein aufstrebender Autor wird von Kritik und Funktionären für seinen Roman über Jesus und Pilatus vernichtend geschlagen und flüchtet sich in eine Nervenheilanstalt, wobei er seine große Liebe Margarita zurücklässt. Ihm zu Hilfe kommt ein sinistrer Magier namens Voland, der mitsamt seiner teuflischen Truppe Moskau heimsucht, die geordnete sozialistische Welt durcheinander bringt und die Liebenden wieder vereinigt – allerdings zu einem hohen Preis. In einer Zeit, in der wir wieder um selbstverständlich gewordene Grundrechte fürchten müssen, in der die Demokratie, unsere freiheitliche Grundordnung auf dem Prüfstand zu stehen scheint, finden wir in Bulgakows Hauptwerk ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Kunst.
Der Meister und Margarita - ein Klassiker der Moderne und so etwas wie der russische „Faust“ - bietet ein Feuerwerk an theatralen Möglichkeiten. Er ist eine irrwitzige Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik. Grotesk-komisch bis anrührend, ja zart erzählt, mit starken Figuren und einer unbändigen Fabulierlust ist er eine optimale Vorlage für einen prallen Theaterabend, der sowohl grandios unterhält als auch zum Nachdenken über die menschliche Natur anregt.
Dies ist die dritte Produktion der Moreth Company, des freien Ensembles unter der Leitung Konstantin Moreths, das 2015 mit den „Gefährlichen Liebschaften“ seine Eröffnungsproduktion im Stadttheater feierte und im Sommer 2016 mit „Cyrano“ dem Theatergarten das letztjährige Sommertheater bescherte. Eine Koproduktion mit dem Kulturmobil des Bezirks Niederbayern.
Es spielen Ursula Berlinghof, Moritz Katzmair, Pia Kolp, Isabel Kott, Johannes Schön, Robert Spitz
Bühnenfassung und Regie Konstantin Moreth

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 08.10.2017; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Germering Stadthalle: Der Pantoffelpanther
Der Pantoffelpanther

Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs
mit Jochen Busse, Billie Zöckler, u.a..

Hasso hat ein Problem: als langjähriger Außendienstler von edlen Lederpantoffeln, musste er seine Firma dichtmachen, da die Geschäfte nicht mehr liefen. Seiner Gattin spielt er aber noch den fleißigen Ernährer vor. Diese hingegen plant teure Reisen und eine aufwendige Renovierung. Zu allem Überfluss hat er auch noch die gemeinsame Altersversorgung an der Börse verspekuliert. In dieser Situation taucht der waschechte Sizilianer Luigi auf, der Hasso für den legendären Auftragskiller „Der Panther“ hält und ihm viel Geld für einen letzten Auftrag in Aussicht stellt. Damit wäre Hasso alle seine Sorgen los. Das Angebot ist sehr verlockend, und Hasso muss seine Vorstellungen von Moral und Menschlichkeit auf eine harte Probe stellen.

Die Mischung aus Kabarett und Boulevardtheater funktioniert perfekt, Busse ist in seinem Element. Und auch alle anderen Mitspieler haben Gelegenheit, die Zuschauer zu Lachstürmen hinzureißen - ein Komödienknaller.

Besetzung:
Hasso Krause - JOCHEN BUSSE; Hannelore Krause/Röschen, seine Gattin - BILLIE ZÖCKLER; Rüdiger, Psychotherapeut, sein Freund - ANDREAS WINDHUIS; Luigi Campagnolo, ein Italiener - MARKO PUSTI¦EK; Milan, ein Raumausstatter - RAPHAEL GROSCH; Babsi vom Hühnergrill - MIA GEESE
Regie: HORST JOHANNING, Bühnenbild: TOM GRASSHOFF, Kostüme: ANJA SAAFAN

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Sonntag 08.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Freundschaft - Von und mit Gilla Cremer
Freundschaft
Von und mit Gilla Cremer

„Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte“ witzelt Gilla Cremer in ihrem vielschichtigen Abend über Freundschaft.
Wer gute Freunde hat, sagen die Wissenschaftler, wird seltener krank, lebt länger und glücklicher! Aber wie entsteht Freundschaft? Was ist ein wahrer Freund, eine gute Freundin? Wie viele davon haben wir? Was hält Freunde zusammen und wo hat die Freundschaft ein Ende? Diesen Fragen geht Gilla Cremer zusammen mit dem Pianisten Gerd Bellmann nach. Das eingespielte Theater-Duo begleitet vier Schulfreunde auf ihren Lebenswegen, besingt die Freundschaft, zeigt uns ihre Gesichter und erzählt Geschichten, die ebenso von Verlust und Enttäuschung handeln wie von Vertrauen, Trost und Freude. Dabei gelingen ihnen wunderbar punktgenaue Alltagsbeobachtungen, die wohl jeder im Publikum nachvollziehen kann.
Gilla Cremer ist bekannt für ihr feinfühliges Spiel und ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit. Wen Gilla Cremer an ihren bisherigen Abenden im Stadttheater wie „Die Dinge meiner Eltern“ oder „Mobbing“ zu fesseln verstand, der wird auch diesmal auf seine Kosten kommen.
Es spielt Gilla Cremer
Am Klavier Gerd Bellmann
Regie Dominik Günther

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 13.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Freitag 13.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 13.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Der Meister und Margarita
Der Meister und Margarita
Nach dem Roman von Michail Bulgakow
Moreth Company


Ein aufstrebender Autor wird von Kritik und Funktionären für seinen Roman über Jesus und Pilatus vernichtend geschlagen und flüchtet sich in eine Nervenheilanstalt, wobei er seine große Liebe Margarita zurücklässt. Ihm zu Hilfe kommt ein sinistrer Magier namens Voland, der mitsamt seiner teuflischen Truppe Moskau heimsucht, die geordnete sozialistische Welt durcheinander bringt und die Liebenden wieder vereinigt – allerdings zu einem hohen Preis. In einer Zeit, in der wir wieder um selbstverständlich gewordene Grundrechte fürchten müssen, in der die Demokratie, unsere freiheitliche Grundordnung auf dem Prüfstand zu stehen scheint, finden wir in Bulgakows Hauptwerk ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Kunst.
Der Meister und Margarita - ein Klassiker der Moderne und so etwas wie der russische „Faust“ - bietet ein Feuerwerk an theatralen Möglichkeiten. Er ist eine irrwitzige Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik. Grotesk-komisch bis anrührend, ja zart erzählt, mit starken Figuren und einer unbändigen Fabulierlust ist er eine optimale Vorlage für einen prallen Theaterabend, der sowohl grandios unterhält als auch zum Nachdenken über die menschliche Natur anregt.
Dies ist die dritte Produktion der Moreth Company, des freien Ensembles unter der Leitung Konstantin Moreths, das 2015 mit den „Gefährlichen Liebschaften“ seine Eröffnungsproduktion im Stadttheater feierte und im Sommer 2016 mit „Cyrano“ dem Theatergarten das letztjährige Sommertheater bescherte. Eine Koproduktion mit dem Kulturmobil des Bezirks Niederbayern.
Es spielen Ursula Berlinghof, Moritz Katzmair, Pia Kolp, Isabel Kott, Johannes Schön, Robert Spitz
Bühnenfassung und Regie Konstantin Moreth

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 14.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Samstag 14.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bsoco: Theater an der Ruhr: "Peer Gynt" von Henrik Ibsen
Theater an der Ruhr: "Peer Gynt" von Henrik Ibsen

Peer ist ein Träumer, ein Lügner, der sich mit der Märchenwelt identifiziert, seiner Phantasie freien Lauf lässt. Viele Rollen hat er angenommen und muss feststellen, dass er völlig unbedeutend ist. Alles Fassade.
Roberto Ciulli und Maria Neumann begeben sich erneut zusammen auf eine Reise. Diesmal auf die des nordischen Sagenhelds Peer Gynt. Ciulli und Neumann werden beide den Peer spielen, die Rollenzuschreibungen bleiben, wie bei der Inszenierung zu „DER KLEINE PRINZ“, unklar. Peer ist ein Träumer, ein Lügner, der sich mit der Märchenwelt identifiziert, seiner Phantasie freien Lauf lässt. Wer länger auf dem Meer unterwegs ist, erliegt auch den Trugbildern, die die Wolken bilden. Viele Rollen hat er angenommen und muss feststellen, dass er völlig unbedeutend ist. Alles Fassade. Schicht um Schicht, Existenzform um Existenzform häutet er sich und findet doch keinen Kern. Das erschüttert ihn, Identität erweist sich als Konstrukt.

"Maria Neumann und Roberto Ciulli zelebrieren das dramatische Gedicht als ein solches, atemlos hasten beide durch Rollen und Szenerien, wälzen sich auf Tisch und Bett, atemlos sitzen sie da, starr vor dem Berg aus Leben, den sie da hinaufsteigen müssen. Ein grandioses Duo, für das jedes Adjektiv zu gering erscheint. Beide sind alle und alles, und wenn es still wird, wird es besonders stark."
TRAILER-RUHR

Stückdauer: ca. 1,35 Std., keine Pause
Einführung: 19.15 Uhr

Mit MARIA NEUMANN, ROBERTO CIULLI
Regie, Dramaturgie MARIA NEUMANN, ROBERTO CIULLI
Licht THORSTEN SCHOLZ
Kostüm HEINKE STORK
Ton FRITZ DUMCIUS
Requisite ANNA VYNOGRADOVA
Regieassistenz DIJANA BRNIC, PIA TESTROET

Verein Bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Samstag 14.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Der Meister und Margarita
Der Meister und Margarita
Nach dem Roman von Michail Bulgakow
Moreth Company


Ein aufstrebender Autor wird von Kritik und Funktionären für seinen Roman über Jesus und Pilatus vernichtend geschlagen und flüchtet sich in eine Nervenheilanstalt, wobei er seine große Liebe Margarita zurücklässt. Ihm zu Hilfe kommt ein sinistrer Magier namens Voland, der mitsamt seiner teuflischen Truppe Moskau heimsucht, die geordnete sozialistische Welt durcheinander bringt und die Liebenden wieder vereinigt – allerdings zu einem hohen Preis. In einer Zeit, in der wir wieder um selbstverständlich gewordene Grundrechte fürchten müssen, in der die Demokratie, unsere freiheitliche Grundordnung auf dem Prüfstand zu stehen scheint, finden wir in Bulgakows Hauptwerk ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Kunst.
Der Meister und Margarita - ein Klassiker der Moderne und so etwas wie der russische „Faust“ - bietet ein Feuerwerk an theatralen Möglichkeiten. Er ist eine irrwitzige Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik. Grotesk-komisch bis anrührend, ja zart erzählt, mit starken Figuren und einer unbändigen Fabulierlust ist er eine optimale Vorlage für einen prallen Theaterabend, der sowohl grandios unterhält als auch zum Nachdenken über die menschliche Natur anregt.
Dies ist die dritte Produktion der Moreth Company, des freien Ensembles unter der Leitung Konstantin Moreths, das 2015 mit den „Gefährlichen Liebschaften“ seine Eröffnungsproduktion im Stadttheater feierte und im Sommer 2016 mit „Cyrano“ dem Theatergarten das letztjährige Sommertheater bescherte. Eine Koproduktion mit dem Kulturmobil des Bezirks Niederbayern.
Es spielen Ursula Berlinghof, Moritz Katzmair, Pia Kolp, Isabel Kott, Johannes Schön, Robert Spitz
Bühnenfassung und Regie Konstantin Moreth

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 15.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Ballet Classique München: Don Quijote
Ballet Classique München: Don Quijote

Musik: Ludwig Minkus
Choreographie: Rosina Pop-Kovacs nach Marius Petipa

"Don Quijote" (uraufgeführt 1869 in Moskau, überarbeitet 1891 für St. Petersburg) ist eines der Hauptwerke
des Choreographen Marius Petipa. Das abendfüllende Handlungsballett konzentriert sich auf eine Episode aus dem Roman von Cervantes und erzählt die Geschichte des verwirrten Ritters Don Quijote, der auf der Suche nach seiner schönen Dulcinea mit seinem Diener Sancho Panza auf Reisen geht.
Angekommen auf einem Marktplatz denkt Don Quijote, in Kitri, der Tochter des Wirts Lorenzo, Dulcinea
gefunden zu haben. Kitri liebt Basilio, einen Barbier, wird aber von ihrem Vater gezwungen, den reichen
Edelmann Camacho zu heiraten. Die beiden Verliebten fliehen und werden verfolgt. Don Quijote kämpft mit
den Windmühlen, um seine Dulcinea zu befreien. Erschöpft sinkt er nieder und träumt von ihr. Kitri und
Basilio werden durch eine List vermählt. Zum großen Hochzeitsfest ist auch Don Quijote eingeladen, der
inzwischen erkannt hat, dass Kitri doch nicht seine Angebetete ist. Er wird weiterziehen, um seine Dulcinea
zu finden...

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 15.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 15.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterschließheim Bürgerhaus: Im Teufelsrad ist's lustig
Im Teufelsrad ist's lustig

Von Winfried Frey

Mit Winfried Frey, Harry Helfrich, Bernhard Ulrich, Petra Auer, Susanne Brantl, Petra Wintersteller, Kurt Rauscher

1910 – das berühmteste Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, hat 100-jährigen Geburtstag. Prinzregent Luitpold und vor allem das zuständige Gremium feiern mit ihren Bürgern ein legendäres Jubiläum.

Der scharfe Leo Messerwerfer und Schausteller-Chef der Schichtl-Menschen- Schau fällt aus allen Wolken, als er erfährt, dass ihm ausgerechnet beim Jubiläum sein bewährter Stammplatz auf der Wies‘n von einer anderen Schaustellerin streitig gemacht wird. Balbina Freudhäuser, die Teufelin, will mit ihrer Arena-Schau das Teufelsrad das erste Mal auf die Wies‘n – und gleich den besten Platz. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei der die Kontrahenten vor schmutzigen Tricks nicht zurückschrecken. Leos bester Freund Rudi, der große Rudini, gerät zwischen die Fronten und verliert bei dem Wettstreit nicht nur sein Herz, sondern beinahe den Verstand und seinen besten Freund.

Was wird aus Rudis und Leos Freundschaft? Wer wird den Kopf verlieren?
Trifft Rudini die richtige Entscheidung? Und wer gewinnt den Wettbewerb – Teufelin oder Schichtl?

Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Dienstag 17.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: The House – A Comedy Thriller, Puppentheater in englischer Sprache
The House – A Comedy Thriller
Puppentheater in englischer Sprache

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Sofie Krog Teater

Häuser sind nicht nur einfache Gemäuer, nein, sie sind wie Museen, die die Geschehnisse und Erinnerungen derjenigen aufbewahren, die einst in ihren Mauern gelebt haben. Von der Straße sieht die Fassade friedlich aus, aber wenn Häuser Geschichten erzählen könnten…
In „The House“ erzählt eines dieser Häuser von seinen Erlebnissen, eine Geschichte voll Spannung und Schrecken. Seltsame Dinge passieren im Inneren des Hauses einer Bestattungsunternehmerfamilie: Auf ihrem Totenbett ändert die Besitzerin, Mrs. Esperanza, ihren letzten Willen und ihr Testament. In ihrer Jugend machte sie einen großen Fehler, und die Reue darüber hat sie im Lauf der Jahre geschwächt. Sie lebte von der Welt zurückgezogen in Gesellschaft ihres geliebten Hundes. Doch eines Abends sorgte das Schicksal dafür, dass das, was das Herz der Besitzerin schon immer gequält hatte vor der Tür auftauchte. Die Zimmer, Keller und Dachkammern wurden zum Schauplatz von Ereignissen, die nicht einmal der Tod aufhalten konnte, doch eine kleine Seele setzte alles daran, das zu ändern.
Sofie Krog und David Faraco führen Sie hinter verschlossene Türen und in Räume, die unaussprechbare dunkle Geheimnisse verbergen. Dieser absurde Handpuppen-Thriller spielt sich auf einer drehbaren Bühne ab, mit verwirrendem Licht, merkwürdigen Vorrichtungen und angsteinflößenden Sound-Effekten – das perfekte Setting für eine Horrorkomödie.
„The House“ ist eine Vorstellung im Rahmen unseres Familientheaterprogramms und für Jugendliche ab etwa 12 Jahren mit Englischkenntnissen ab dem zweiten Sprachjahr geeignet. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 6 ¤.
Direkt vor der Vorstellung gibt es im Theatersaal eine kurze Einführung in die Geschichte.
Idee, Produktion, Ausstattung und Spiel: Sofie Krog und David Faraco

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 18.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Notre-Dame de Paris
Notre-Dame de Paris
Nach dem Roman von Victor Hugo
Theater in französischer Sprache
TNT Théâtre

Paris, 1482. Claude Frollo, der Erzdiakon der Kathedrale von Notre-Dame ist besessen von der schönen Zigeunerin Esmeralda. Diese aber liebt den Hauptmann Phöbus, einen Blender und Frauenheld. Auch der Glöckner Quasimodo, unansehnlich, bucklig und einäugig, aber unendlich gutherzig, hegt eine aussichtslose Liebe für Esmeralda. Frollo sticht seinen Rivalen Phöbus nieder. Er rächt sich an Esmeralda für seine Zurückweisung, indem er ihr die Schuld gibt und sie der Hexerei bezichtigt. Aber er rechnet nicht mit Quasimodo.
Vielfach verfilmt und für die Bühne adaptiert hat Victor Hugos schillernder Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ (1831) einen festen Platz unter den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Hugos höchst kunstvolle Verbindung des historischen Sujets mit den poetischen Idealen der Romantik fand bis heute kaum ihresgleichen.
In einer freien Adaption bringt das Ensemble des TNT Hugos berühmte Geschichte auf die Bühne. Das Stück wird in französischer Sprache dargeboten und ist außer für Erwachsene auch für Schüler ab dem zweiten Sprachjahr bzw. der 8. Klasse geeignet.
Inszenierung Gaspar Legendre

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 19.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Simon Pearce
Simon Pearce

Pea®ce on Earth!

Nachdem Simon Pearce uns in seinem Debüt-Erfolgsprogramm in seine Kindheit und Jugend ins tiefschwarze ­Bayern mitgenommen hat, geht die Reise im neuen Programm folgelogisch weiter und der Puchheimer Comedy-Star gibt Anekdoten aus seiner Jugendzeit zum Besten. Dabei schaut er gerne über den Tellerrand hinaus und nimmt dabei nicht nur München, sondern die ganze Welt unter die Lupe.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Freitag 20.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Freitag 20.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 21.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Samstag 21.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Klassisches Moskauer Ballett
Klassisches Moskauer Ballett
The Best of Tschaikowsky

Ballett-Gala in 2 Akten, Leitung: Anna Iwanowa

Mit drei Meisterstücken des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky stimmt das Klassische Moskauer Ballett auf die Weihnachtsfeiertage ein. Gezeigt werden Höhepunkte aus „Schwanensee“, „Nussknacker“ und „Dornröschen“: Kleine Schwäne flattern über die Bühne, die ewig schlafende Prinzessin wird leidenschaftlich geküsst und die kleine Marie verliebt sich in den braven Nussknacker. Klassische Choreographie und moderne Darstellungskunst werden von Spitzensolisten der Moskauer Ballett-Szene eindrucksvoll präsentiert. Eine festliche Veranstaltung nicht nur für Ballettliebhaber.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 21.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
Dramatische Komödie von Edward Albee
mit Sandra Heuer, Patrick Gabriel, Manuel Castillo und Frank Rafael Bosse.
Regie: Bernd Seidel

Edward Albees Stück, uraufgeführt 2002 in New York, deutschsprachige Erstaufführung 2004 am Wiener
Burgtheater, wurde zwar als "Skandal-Stück" gesehen, doch vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem "New York Drama Critics' Circle Award", dem "Tony Award" und dem "Nestroy-Autorenpreis".
Eine besondere Begebenheit bringt eine nach außen gut funktionierende, erfolgreiche Familie in eine Schieflage. Der jung-dynamische Familienvater Martin Gray, verkörpert von Patrick Gabriel, verliebt sich ausgerechnet in eine Ziege. Gabriel, vielen Zuschauern bei uns bekannt durch seine hervorragende Darstellung in "Macbeth" oder "Amphitryon", spielt diese Rolle emotional äußerst differenziert. Martins Ehefrau ist die zauberhafte Sandra Heuer, selbstbewusst und kokett. Ross Tuttle, Martins Freund, wird von Manuel Castillo dargestellt, einem in Spanien bekannten Schauspieler. Sohn Billy wird vom
jungen aufstrebenden Kölner Schauspieler Frank Rafael Bosse gemimt.
Dem im letzten Jahr verstorbenen Edward Albee, besonders berühmt geworden durch "Wer hat Angst vor
Virginia Woolf?", geht es nicht um das Thema Sodomie, sondern um andere Aspekte: Die scheinbar heile Welt der Familie gerät durch einen Extremfall plötzlich ins Wanken. Erleben Sie "Die Ziege", frisch und witzig umgesetzt von einem jungen, engagierten Ensemble.

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 22.10.2017; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Sonntag 22.10.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Dienstag 24.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Stück Plastik - Komödie von Marius von Mayenburg
Stück Plastik
Komödie von Marius von Mayenburg

Landestheater Tübingen

Michael und Ulrike sind kurz vorm Burn-Out. Die Arbeit wächst ihnen über den Kopf, die Erziehung des pubertierenden Sohnes Vincent überfordert sie und der Haushalt macht sich auch nicht von alleine. Und Serge Haulupa, Ulrikes Chef, ein erfolgreicher Konzeptkünstler, dringt mit immer neuen Anforderungen ins labile Familienidyll ein. Hilfe muss her. Und so wird eine Haushaltshilfe engagiert: Jessica Schmitt kocht, putzt, erledigt die Wäsche. Sie manikürt und pedikürt und hilft Vincent bei den Hausaufgaben, hat für alle ein offenes Ohr. Neben dem Haushalt bringt sie auch das Beziehungschaos zwischen Ulrike und Michael in Ordnung, weist dem sexuell verwirrten Vincent den Weg und wird für Ulrikes Chef zur Muse. Sie ist unverzichtbar. Aber wer ist sie eigentlich? Hat sie das schon jemand gefragt? Als Jessica Michael eine Schulter zum Anlehnen bietet, filmt Vincent das mit seiner Kamera. Es kommt zum völlig überraschenden, finalen Showdown!
Marius von Mayenburg, Jahrgang 1972, ist einer der meistgespielten Autoren der deutschen Gegenwartsdramatik. Sein jüngstes Werk „Stück Plastik“ wurde 2015 an der Schaubühne Berlin unter seiner eigenen Regie uraufgeführt. Böse kleine Dialoge voller Situationskomik zeigen die Alltags-und Wohlstandsprobleme unserer gut situierten Mittelschicht: Wie verhält man sich, wenn man plötzlich Arbeitgeber ist? Was ist noch politisch korrekt und was grenzt schon an Demütigung? Solche Fragen sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was Marius von Mayenburg in seinem neuen Werk, "Stück Plastik", aus dem labilen Familien- und Arbeitsidyll seiner Protagonisten Ulrike und Michael herauskitzelt.
Regie Alexander Marusch

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 25.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Vertigo Dance Company
Theater Fürstenfeld
Vertigo Dance Company
Vertigo 20

Choreographie: Noa Wertheim

Seit die israelische Choreographin Noa Wertheim 1992 mit dem Duett „Vertigo“ weltweit für Furore sorgte, gehört ihre Kompanie zu den Stars der internationalen Tanzszene. Mit Witz, Melancholie und abgründiger Poesie widmet sie sich in ihren Stücken den wechselhaften Seiten menschlichen Zusammenlebens. In „Vertigo 20“ vereint sie die besten Elemente ihrer Choreographien.
In einem von rauen Wänden begrenzten Raum, der wie ein Chamäleon seine Stimmungen wechselt, entfaltet sich ein suggestives, bisweilen auch surreales Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften. In einem erotischen Kostüm-Mix aus Romantik, Barock und Moderne, der tradierte Geschlechterrollen aufhebt, wechseln die Tänzer von Eifersuchtsdramen und Konkurrenzkämpfen zu traumhaften Reigen. Aus düsteren Traumsequenzen entwickeln sich romantische Szenen einer lauen Sommernacht, in der es mal fröhlich und wild, mal melancholisch und dramatisch zugeht.

„Elegant, spannungsgeladen und überaus raffiniert. Ein wahrer Rausch, ebenso schön wie schwindelerregend.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 26.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg Bürgerhaus: Die Räuber
Die Räuber
Drama von Friedrich Schiller

Karl und Franz sind Brüder. Franz, der jüngere, hasst Karl. Er neidet ihm das Erbe, das dem Erstgeborenen zusteht, neidet ihm seine Braut Amalia, die Liebe des Vaters, die alles verzeiht, auch, dass Karl in seinem Studienort über die Stränge schlägt. Franz, der alles entbehrt, will Herr sein. Das „Böse“ zu wollen heißt, sich Karls Welt gewaltsam anzueignen. Und es gelingt ihm, das Band zwischen dem Vater und Karl zu zerschneiden.
Der alte Moor droht darüber zu sterben – Karl wird zum Räuber, zum Gesetzlosen. Mit aller Kraft will er diejenigen bekämpfen, die ihn schutzlos gemacht haben. Er zieht in einen Krieg gegen das Establishment, radikalisiert sich, wird zum „Terroristen“. Wir erleben Outlaws, die bis zur letzten Konsequenz alles um sich herum in den Abgrund ziehen und selbst verglühen. Zentrales Motiv der Figuren ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, und ihr Verhältnis zu Gerechtigkeit, Gesetz, Moral und persönlicher Freiheit.
Eine Produktion des Neuen Globe Theater
Regie: Andreas Erfurth
Ausstattung: Ulrike Eisenreich
Technik: Kai Dommert
Percussion: Toni Nissl
mit: Sebastian Bischoff, Saro Emirze, Rike Joeinig, Andreas Erfurth, Kai Frederic Schrickel und Petra Wolf.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Freitag 27.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 27.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschleißheim Bürgerhaus: Der Troubadour
Der Troubadour
Oper von Giuseppe Verdi | inszeniert von der Moldawischen Nationaloper



Dramatisch, in großen Kontrasten und gleichzeitig melodienreich führt der Troubadour in eine Welt von Liebe und Hass, Eifersucht und Rache. Im Mittelpunkt zwei Brüder, die nicht um ihre Verwandtschaft wissen und auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen.

Aus der spannenden Geschichte, die von dem Spanier Garcia Gutiérrez stammt, schuf Verdi eine Oper, die bis heute nichts von ihrer enormen Anziehungskraft verloren hat. Wirkungsvolle dramatische Ereignisse, starke Charaktere, beeindruckende Bilder und eine grandiose Musik – ein unvergessliches Opernereignis!

Die Moldawische Nationaloper ist in der Stadt Chisinau ansässig und besteht seit 1957. Als Lyrisches Theater Moldova und wenig später als Moldawisches Staatstheater für Oper und Ballett nahm das Theater mit der Inszenierung italienischer, französischer und russischer Opern seine Arbeit auf. Mit einem großen Repertoire an Opern und Operetten bringt das Opernhaus ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm mit jungen Solisten auf die Opernbühne.


Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Samstag 28.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising Luitpoldhalle: Paulette
Paulette

Komödie von Anna Bechstein nach dem gleichnamigen Film von Jérôme Enrico

Wer sagt denn, dass Geld nicht doch glücklich machen kann? Oma Paulette muss von Grundsicherung leben, ist verbittert, bösartig und extrem rassistisch. Als der Gerichtsvollzieher auch noch die Möbel
holt, reicht es. Sie nimmt ihr Leben in die Hand und wird vom Sozialfall zu einer äußerst erfolgreichen Geschäftsfrau. Kleiner Schönheitsfehler: Paulette dealt mit weichen Drogen. Und das ziemlich ungestört von der Obrigkeit, denn wer würde so etwas schon bei einer Frau ihres Alters erwarten? Dafür muss sie sich Konkurrenten und Neider aus der Unterwelt vom Hals halten. Das materiell nun viel bessere Leben, aber auch die für den Geschäftserfolg unumgängliche Begegnung mit Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe bewirken etwas. Paulette entdeckt Seiten an sich, die sie regelrecht sympathisch erscheinen lassen – na beinahe, jedenfalls...
Eine herrliche Komödie, basierend auf dem gleichnamigen französischen Kinohit aus dem Jahr 2013.

Mit: Diana Körner, Anne Stegmann, Renate Koehler u.a.

Luitpoldanlage 1
85356 Freising
Samstag 28.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage
Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage
Komödie von Rebekka Kricheldorf
Gastspiel des Ensembles "gruppo di grappa"
mit Claudia Rehmstede, Astrid Neubert, Susanne Hofmann, Joachim Rogier, Martin Ritter, Cornelia Straub
Regie: Christiane Ohngemach

Irina, Olga, Mascha, Andrej – vier Namen wie aus einem russischen Märchen und die Angst vor dem Leben, vor einem unerfüllten allemal. Angst vor Veränderung, weil Veränderung das echte Leben bedeuten könnte? Lieber hineinkuscheln in altbekannte Bequemlichkeiten?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der bittersüßen Komödie "Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage" von Rebekka Kricheldorf, unbequem dargeboten vom Ensemble "gruppo di grappa". Das Theaterensemble "gruppo di grappa", ein freies Theater aus München, ist seit vielen Jahren im KUBIZ zu Gast. Die Produktionen der Gruppe entstehen in Zusammenarbeit mit professionellen Regisseuren.

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Samstag 04.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising Luitpoldhalle: Josef und Maria
Josef und Maria

Schauspiel von Peter Turrini

Ein Weihnachtsabend. Einschmeichelnde Werbeslogans verklingen, dann eine letzte, unpersönliche Durchsage fürs Personal. Betriebsschluss im Kaufhaus. Eine mondän aufgetakelte Dame betritt den Personalraum, zieht sich um, legt die elegante äußere Schale ab. Maria ist hier, um sauberzumachen, sie ist Aushilfsputzfrau. Josef kommt dazu, Wachmann, sichtlich froh, einen Menschen zu finden, in der
Einsamkeit dieser Nacht. Zögerlich erst kommen die beiden ins Gespräch, erzählen einander von den Stationen ihres Lebens, von Wünschen und Träumen, von Hoffnungen und Sehnsüchten. Sie entdecken
den Menschen im anderen.
Zwei Menschen, für die das Leben in der kapitalistischen Gesellschaft keine sonderliche Überraschung mehr übrig zu haben schien, blühen auf, weil sie sich trotz und inmitten totaler Entfremdung umeinander bemühen. So entsteht das bewegende Portrait zweier einsamer Menschen am anderen Ende der Wohlstandsgesellschaft.

Gastspiel: Münchner Tournee, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof.

Mit: Jutta Speidel, August Schmölzer

Luitpoldanlage 1
85356 Freising
Mittwoch 08.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Betrunkene - Komödie von Iwan Wyrypajew
Betrunkene
Komödie von Iwan Wyrypajew
Metropoltheater München

Nacht in einer europäischen Großstadt am Ende einer Hochzeitsfeier, einer Filmfestpremiere, eines Junggesellenabschieds, eines Abendessens unter Freunden. 14 Menschen taumeln betrunken durch die Straßen, ihre Wege kreuzen und verlieren sich wieder. Für eine Nacht hat ihnen der Alkohol ihren um sich selbst kreisenden Kopf frei geblasen und die Zunge gelöst. Alles erscheint möglich in dieser flüchtigen Spanne zwischen Volltrunkenheit und einsetzender Ernüchterung: In einem vegetarischen Lokal wird nach Fleisch gesucht, eine tote Mutter wird wieder lebendig, eine Frau gesteht einem wildfremden Mann ihre Liebe, ein einander unbekanntes Paar lässt sich mitten auf der Straße trauen, Gott ist ein Mafiaboss und am Ende taucht auch noch Jesus Christus auf. Es sind rauschhafte, anrührende, komische Begegnungen, bei denen die Figuren über ihre Ängste, ihren Glauben und immer wieder über die große Liebe sprechen. In einem kurzen, euphorischen Augenblick finden sie Antworten auf ihre Fragen, können die Leerstellen ihres Lebens füllen und schwerelos über sich hinauswachsen. Lustvoll pendelnd zwischen Tragik und Komik wirft Iwan Wyrypajew in „Betrunkene“ Fragen unserer Zeit auf: Was glauben, hoffen, wünschen, was fürchten, wie lieben wir? Und sind wir nicht alle ein bisschen Gott?
Iwan Wyrypajew, geboren 1974 in Irkutsk/Sibirien, ist Schauspieler, Regisseur und einer der wichtigsten russischen Dramatiker seiner Generation.
Ulrike Arnold inszenierte zuletzt am Metropoltheater München „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas und wurde dafür mit dem Monica Bleibtreu Preis 2014 ausgezeichnet.
Es spielen: Olaf Becker, Tjark Bernau, Vanessa Eckart, Anastasia Papadopoulou, Eckhard Preuss, Thomas Schrimm, Eli Wasserscheid
Regie Ulrike Arnold

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 09.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: "Der varreckte Hof"
"Der varreckte Hof"

"Der varreckte Hof" eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl, in einer Produktion des Müchner Lustspielhauses. Das "schräge Bauernmusiktheater der gehoben tiefgründigen Art" (Wiener Zeitung), wird auf der Bühne von fünf Schauspielern und einem Musiker umgesetzt. Regie führt Steffi Baier. Die Passauer Neue Presse ist voll des Lobes für die Vorpremiere vom "varreckten Hof" beim Kultursommer in Raitenhaslach: "Alle Rollen sind wirklich optimal und glaubhaft besetzt. Hier auf besondere Leistungen hinzuweisen ist einfach nicht möglich, da die Performance aller Darsteller einfach nur fantastisch ist. [...] Dem Autor Georg Ringsgwandl und der Regisseurin Steffi Baier ist ein wahrhaft genialer Wurf gelungen, der durch ein motiviertes und begeisterndes Ensemble umgesetzt wird."
Zum Inhalt: Eine alte Bäuerin lebt einsam auf ihrem Hof vor sich hin. Die Tochter ist Lehrerin, der Sohn arbeitet als Manager in der Industrie, der Mann vor langer Zeit gestorben. Die alte Frau merkt, dass ihre Kräfte schwinden, der Hof verkommt und keine Enkel in Sicht.
Bei einem Besuch auf dem Hof bemerkt der Schwiegersohn, dass die Mutter wirres Zeug redet. Irgendjemand muss sich um sie kümmern, aber niemand hat Zeit: Die Tochter reibt sich in der Schule auf, ihr Mann ist als Leiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt überlastet, und der Sohn hat als Manager ohnehin keine Zeit. Im Landratsamt hört der Schwiegersohn von einer Ukrainerin, die sich um eine Aufenthaltsgenehmigung bemüht. Svetlana erscheint auf dem Hof, kümmert sich um die alte Bäuerin und bringt die eingefahrenen Verhältnisse ins Wanken.


Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Donnerstag 09.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 10.11.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Start: Freitag 10.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 11.11.2017
Garching Theater im Römerhof: Falsches Spiel mit Gustl
Falsches Spiel mit Gustl
Garchinger Bauernbühne

von Thomas Reiner
Uraufführung

Regie: Christian Steinfelder

Theater im Römerhof
Riemerfeldring 2
85748 Garching
Samstag 11.11.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Sonntag 12.11.2017; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Sonntag 12.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Der Kaufmann von Venedig
W. Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig
Eine dunkle Komödie mit Musik
Regie: Michael Günther
Gastspiel der Shakespeare Company Berlin

Der reiche Kaufmann Antonio liebt heimlich Bassanio, einen windigen Edelmann. Dieser will um die schöne
Portia freien und braucht dafür Geld. Antonio schenkt es ihm, obwohl all sein Vermögen auf See ist. Der
verhasste Jude Shylock, als Kreditgeber angefragt, nutzt die Gelegenheit, seinem Widersacher Antonio die Stirn zu bieten: Er will keine Zinsen, sondern ein Pfund Fleisch "zunächst dem Herzen" aus Antonios Körper schneiden, sollte dieser das Darlehen nicht zurückzahlen.
Womit niemand rechnet: Antonios Flotte geht verloren, der Schuldschein wird fällig… In einem überraschenden Happy End finden sich nicht nur mehrere Paare in Liebe zusammen, es kommen auch die meisten von Antonios Schiffen heil in den Hafen. Antonio und Shylock bleiben einsam zurück. Sie können keine Freunde werden.
Was ist daran lustig? Eine Komödie ist eine Tragödie ohne Leichen. Nur nach dieser Definition kann man den "Kaufmann" als Komödie bezeichnen. Mit den bewährten Mitteln der schnellen Verwandlung, des komödiantischen, volksnahen Spiels hält die Shakespeare Company Berlin ein sinnliches Plädoyer für
die Kraft der Gnade, die aus der Liebe erwächst.

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 12.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Dienstag 14.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Die Schuld des Tages an die Nacht
Die Schuld des Tages an die Nacht
Ce Que Le Jour Doit À La Nuit
Tanztheater
Compagnie Hervé Koubi

Diese Choreographie ist eine Begegnung zwischen Orient und Okzident, ein Schmelztiegel aller erdenklichen Stilarten, mit der vor zwei Jahren die Neusser Tanzwochen eröffnet wurden.
Nach der gleichnamigen Novelle von Yasmina Khadra, in der ein junger Mann von einer Familie zur anderen geschickt wird, erforscht Hervé Koubi seine eigene Geschichte. „Ich fühle wie ein Orientalist des 19. Jahrhunderts, der nach Algerien kommt, um seinen Phantasien des Orients Leben einzuhauchen. Wir beginnen bewusst zu ahnen, dass
Erinnerungen und Spuren längst vergangener Generationen in uns fortleben. Ich würde gerne meine Träume Wirklichkeit werden lassen als ein in Frankreich geborenes Kind, das seine wahre Identität und die seiner Eltern erst spät entdeckt hat.“ In Algier castete Hervé 12 Tänzer, von denen noch keiner zuvor auf einer Bühne gestanden hat und erarbeitet mit ihnen ein Stück Tanztheater, das mit riesigem Erfolg durch die Welt tourt. Streetdance, Hiphop und Soufi sind das Fundament für eine Choreographie zwischen aufregender Virtuosität und spiritueller Sammlung. Mit nacktem Oberkörper, langen weißen Hosen und stilisierten, bodenlangen Lendenschurzen zelebrieren die akrobatischen Tänzer ein kämpferisches Ritual zu nordafrikanischen Klängen, die zunehmend von westlicher Musik bedrängt werden. Sound, Licht, Stoffe und athletische Körper zaubern eine ästhetische Erfahrung, in der die Seele Nordafrikas blüht.
Hervé Koubi entschied sich als promovierter Pharmazeut mit algerischen Wurzeln für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograph und für ein Studium in Aix-Marseilles. Es folgten Studien bei Rosella Hightower am „Centre International de Danse“ in Cannes und später an der Marseiller Oper. Als Tänzer und später als Choreograph arbeitete er mit bedeutenden Künstlern wie Jean-Charles Gil, Jean-Christophe Paré, Emilio Calcagno und Barbara Sarreau und seit 1999 als Mitglied des „Centre Choréographique National de Nantes“ an „Hôtel Central“ unter Claude Brumachon und Benjamin Lamarche. Es folgten Kooperationen mit Karine Saporta vom „Centre Choréographique National de Caen Basse-Noirmandie“ und mit Thierry Smits‘ Company/Brüssel. 2000 kreierte Hervé Koubi „Le Golem“, sein erstes eigenes Werk. Alle weiteren Choreographien entstanden in Zusammenarbeit mit Guillaume Gabriel.
Choreographie: Hervé Koubi
Choreographische Assistenz: Guillaume Gabriel
Musik: Maxime Bodson, Hamsa El Din/Kronos Quartet und Hossein Omouni

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 17.11.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Freitag 17.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising Luitpoldhalle: Kerle im Herbst
Kerle im Herbst
Komödie von Katrin Wiegand

Mit Ende 70 haben sich drei rüstige Rentner in einer Villa auf Mallorca niedergelassen und verbringen den Herbst des Lebens mit ihrer Lieblingsbeschäftigung, mit Streiten. Das verbale Kräftemessen der drei tollen Kerle erreicht täglich neue Höhepunkte und mündet meist in Erinnerungen an bessere Tage: Rolf hat nie geheiratet, weil er die Richtige nicht gefunden hat und ohnehin mit seinem Rennrad glücklich war. Manfred war zwar verheiratet, aber nach Ansicht seiner Freunde nicht mit der Richtigen, und Wolfgang - naja...
Die graumelierte Dreier-WG wird bewacht von der jungen Haushälterin Dani, die in Kürze ein Kind erwartet. Eines Tages kommt ein Brief ins Haus geflattert: Karin, eine alte Schulfreundin, kündigt ihren Besuch an. Das Männertrio gerät in hellste Aufregung. Aber wo bleibt Karin? An ihrer Stelle kommt ein nächster Brief - und dann noch einer. Und spätestens jetzt wird klar, dass da noch große Überraschungen auf die drei zukommen...

Gastspiel: Münchner Tournee, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof.

Mit Horst Janson, Hans-Jürgen Bäumler, Christian Wolff u.a.

Luitpoldanlage 1
85356 Freising
Samstag 18.11.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
LAIENBÜHNE ST. MAX
Der Herr Tartuffe von Jean-Baptiste Molière

Er ist der berühmteste Scheinheilige der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt und von ganz anderem Kaliber als viele andere Heuchler in der Belletristik: Molières Tartuffe richtet nicht sich selbst, sondern andere zugrunde. Von Anfang an hegt er böse Absichten. Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, über die man lachen oder weinen kann, entpuppt sich bald als Konsequenz gnadenloser Habgier und äußerst geschickter psychologischer Manipulation.
Molière führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen: Ideologen, die von sich behaupten, doch nur das Beste für alle zu wollen, sind oft genug Tyrannen. Ein brisantes, nach wie vor hochaktuelles Thema, und das in Form einer Komödie. Ganz großes Theater!

Roncalli Haus
Der Kath. Pfarrei St. Johann Baptist,
Kirchenstr. 16 b
82194 Gröbenzell
Samstag 18.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Neubiberg Haus für Weiterbildung: Ich werde nicht hassen
Theaterstück über den Gaza-Konflikt
Ich werde nicht hassen
 
Beim Beschuss seines Hauses in Gaza im Jahr 2009 verlor der palästinensische Arzt Izzeldin Abuelaish drei seiner Töchter und eine Nichte. Traurige Berühmtheit erlangte er, als er als Zeuge im israelischen Fernsehen bei der Bombardierung seines Hauses zusehen musste. Doch anstatt in Wut und Hass zu verfallen, ging er als Mediziner an die Universität Toronto, gründete eine Friedensstiftung und schrieb seine tragische Geschichte in einem Buch auf: „Ich werde nicht hassen“. Daraus ist ein Theaterstück entstanden.

„Ich werde nicht hassen“ in der Bühnenfassung von Silvia Armbruster und Ernst Konarek ist eine puristische und gerade deshalb so starke Inszenierung (Regie: Ali Jalaly). Das Stück konzentriert sich ganz auf die bewegende Geschichte des Arztes, getragen von der Kraft eines einzigen Schauspielers, Michael Morgenstern.

Abuelaish erzählt darin vom schwierigen Alltag in Gaza, berichtet von stundenlangem Warten an der Grenze, dem Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und schließlich vom tödlichen Anschlag und von seiner Trauer. Er hätte allen Grund, Israel zu hassen, stattdessen kämpft er nun erst recht für Verständigung mit Israel und für Versöhnung – im Andenken an seine toten Töchter. „Es ist an der Zeit, dass wir uns hinsetzen und endlich miteinander reden“, heißt es zum Schluss in einem fast übermenschlichen Versöhnungsappell.

Ein packendes Stück Gegenwart aus dem Gaza-Streifen. „Nach minutenlangem Schweigen tosender Applaus“ (Kölnische Rundschau, 2016).

Haus für Weiterbildung
Rathausplatz 8
85579 Neubiberg
Sonntag 19.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Die deutsche Ayse - Türkische Lebensbäume
Die deutsche Ayşe   
Türkische Lebensbäume
Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul
Landestheater Schwaben

Tuğsal Moğul, Theatermacher, Arzt und Sohn türkischer Einwanderer, leistet mit seinem sehr persönlichen Rechercheprojekt über die erste Einwanderer-Generation einen ebenso klugen wie humorvollen szenischen Beitrag zur Debatte um Integration. Entstanden sind die berührenden Porträts dreier mutiger selbstbewusster Frauen, die in den 70er Jahren aus der Türkei nach Deutschland aufbrachen, um in einer ihnen kurios fremden Welt ihr Glück zu machen. Mit Witz, Charme und großer Leichtigkeit erzählt „Die deutsche Ayşe“ von den Herausforderungen und Glücksmomente von Abschied und Ankommen. „Die deutsche Ayşe“ erhielt den Publikumspreis bei den NRW Theatertagen 2014, sowie Gastspiel-Einladungen u.a. an das Ballhaus Naunynstraße Berlin, das Badische Staatstheater Karlsruhe und zu den Festivals „Made in Germany“ in Stuttgart und „Talking about borders“ in Nürnberg. In der Spielzeit 2016/17 zog die Erfolgsproduktion des Theaters Münster ans Landestheater Schwaben um.
Es spielen: Claudia Frost, Lilly Gropper, Isa Weiß
Inszenierung: Tuğsal Moğul

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 19.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterschleißheim Bürgerhaus: Saturday Night Fever
Saturday Night Fever
Kult-Musical mit Musik der Bee Gees

Von Robert Stigwood & Bill Oakes


Ende der 1970er Jahre in Brooklyn, New York: Der junge Tony Manero arbeitet in einem Farbengeschäft, wo ihn keine Karriere erwartet. Er lebt in den Tag hinein und wartet nur auf Samstagabend, wenn er in seine Disco 2001 Odyssey zum Tanzen geht, um sich mit seinen Freunden zu treffen. Als er die Chance bekommt, mit seiner Angebeteten Stephanie am jährlichen Tanzwettbewerb teilzunehmen, gewinnen die beiden. Jedoch hat Tony den Eindruck, dass ein puerto-ricanisches Paar viel besser getanzt, aber wegen seiner Abstammung nicht gewonnen hat. Daraufhin übergibt er den beiden den Preis und zieht damit Stephanies Zorn auf sich…

Über einen sehr langen Zeitraum war der Soundtrack mit den erfolgreichsten Songs der Bee Gees das weltweit meistverkaufte Album. Auf dem Höhepunkt der Disco-Welle entstand 1977 der Film Saturday Night Fever und danach das Musical mit den bekannten Disco-Hits Stayin’ Alive, Night Fever, Jive Talking, You Should Be Dancing und How Deep is Your Love?.

Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Mittwoch 22.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach Bürgerhaus: Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe
Das Käthchen von Heilbronn
oder Die Feuerprobe

Kleist schuf mit seinem „Käthchen“ ein geheimnisvolles Traumstück voller Zeichen, ein theatrales Spektakel um Liebe und Sehnsucht, Wirklichkeit und Fiktion. Seitdem Käthchen den Ritter Graf vom Strahl in der Werkstatt ihres Vaters gesehen hat, muss sie ihm auf Schritt und Tritt folgen – ein Traum versprach ihn ihr zum Mann. Käthchens Vater verklagt den Ritter auf Hexerei, aber die Richter sprechen ihn frei. Der Ritter ist zwar in Käthchen verliebt, kann sie aufgrund ihres Standes aber nicht zur Frau nehmen.
Auch er hatte einen Traum, in dem ihm ein Engel die Vermählung mit einer Kaiserstochter weissagte. Als er seiner ehemaligen Feindin Kunigunde auf seinem Schloss Schutz gewährt, glaubt er, die Kaiserstochter in ihr gefunden zu haben. Wie Käthchen sich gegen die intrigante Rivalin durchsetzt und die Heirat mit dem Ritter doch stattfindet, ist eine der schönsten und zugleich eigenartigsten Liebesgeschichten der deutschen Theaterliteratur.

Eine Produktion des Landestheater Schwaben
Inszenierung: Kathrin Mädler
Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner
Dramaturgie: Anne Verena Freybott
mit Claudia Frost, Miriam Haltmeier, André Stuchlik, Fridtjof Stolzenwald, Tobias Loth und Sandro ¦utalo.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Freitag 24.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bsoco: Gardi Hutter
Gardi Hutter: So ein Käse

Was dem Mensch das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernisreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Die Schweizer Clownfrau begeisterte uns bereits mit »Die tapfere Hanna« und »Die Schneiderin«.
Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fern-ofen-rohr einen runden Käse, der so nah und doch so unerreichbar ist: Er hängt in einer Mausefalle! Sie ist süchtig. Sie will mehr, mehr… ein Fondue! Ihre Gier macht sie unachtsam. Plötzlich steht sie in der Falle. Ihre Seele flattert schon höhenwärts. Doch die Falle schnappt nicht zu. Sie hat Rost angesetzt. Jetzt kann das schöne Leben im „Einfallenhaus“ beginnen! Die „Wohlstandsmaus“ richtet sich häuslich in ihrem Paradies ein: Schaukel, TV, Blumen, Fahne: alles Käse! Langeweile schleicht sich ein. Dann sieht sie den goldenen Mond am Himmel: „So ein Käse!!!“

Was dem Menschen das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernissreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Dabei riskieren sie oft Kopf und Kragen.Und wenn sie es schaffen viel davon anzuhäufen, wird die Hauptsorge, wie sie das Erworbene erhalten, schützen und vermehren – und sich gleichzeitig alle Träume erfüllen können ….und da beisst sich der Teufel in den Schwanz. Die Maus auch!

Seit 1981 tourt Gardi Hutter mit ihrem clownesken Theater durch die halbe Welt, über 3500 Vorstellungen in 33 Ländern.Sie hat 8 Stücke kreiert und 15 kunstpreise erhalten. In ihren fast wortlosen Solos erfindet sie kleine, absurde Universen.

Verein Bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Freitag 24.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschleißheim Bürgerhaus: Ein Fall für Miss Marple - Ein Mord wird angekündigt
Ein Fall für Miss Marple - Ein Mord wird angekündigt
Spannender Agatha-Christie-Kirimi mit TV-Star Erol Sander

Am Freitag, den 29. Oktober, wird auf Gut Little Paddocks um 18.30 Uhr ein Mord stattfinden. Freunde werden gebeten, diesen Hinweis als Einladung aufzufassen.

Diese irritierende Anzeige im Lokalblatt des beschaulichen Chipping Cleghorn lässt die Zahl besagter Freunde beachtlich steigen. Neugierde und nicht zuletzt der von der Gutsherrin angebotene Sherry lassen dann auch gerne verweilen. Plötzlich geht das Licht aus. Ein Schuss fällt. Dann das grausame Bild …

Inspektor Craddock alias Erol Sander übernimmt den Fall. Doch je mehr Licht er in die Sache zu bringen sucht, desto mehr Schatten wirft er. Miss Marple bezieht Quartier in Chipping Cleghorn bei der Frau des örtlichen Pfarrers und macht sich auf die Suche nach dem Tatmotiv. Wird Miss Marple das mörderische Spiel durchschauen?

Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Samstag 25.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: So ein Käse - Gardi Hutter Familientheater
So ein Käse
Von und mit Gardi Hutter Familientheater

Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fern-ofen-rohr einen runden Käse hinter den Gitterstäben einer Mausefalle. So nah und doch so unerreichbar. Bilder ihrer verstorbenen Familienmitglieder hängen am Fallenrand und sind Warnung genug, sich nicht leichtsinnig dem Käse zu nähern. Die schlaue Maus geht wissenschaftlich vor und findet eine Möglichkeit, an den Käse zu kommen ohne dass die Falle zuschnappt. Doch sie will mehr, mehr...ein Fondue!! Ihre Gier macht sie unachtsam und plötzlich steht sie in der Falle. Ihre Seele flattert schon höhenwärts. Doch die Falle schnappt nicht zu. Sie hat Rost angesetzt.
Jetzt kann das schöne Leben im "Einfallenhaus" beginnen! Die "Wohlstandsmaus" richtet sich häuslich in ihrem Paradies ein. Doch wie es im Leben oft spielt, kaum ist ein Traum erfüllt, schmeckt der staubig. Dann sieht sie den goldenen Mond am Himmel: "So ein Käse!!!"
Was dem Mensch das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernissreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Dabei riskieren sie oft Kopf und Kragen. Und wenn sie es schaffen viel davon anzuhäufen, wird die Hauptsorge, wie sie das Erworbene erhalten, schützen und vermehren – und sich gleichzeitig alle Träume erfüllen können ...und da beißt sich der Teufel in den Schwanz. Die Maus auch!
Die Schweizer Clownin Gardi Hutter braucht auf der Bühne wenige Worte. Ihr komisches Theater ist ein Spiel mit Metaphern, jedes ihrer Bilder erzählt schon eine Geschichte.
„So ein Käse“ ist eine Vorstellung im Rahmen unseres Familientheaterprogramms und für Kinder ab etwa 10 Jahren geeignet. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 8 ¤. Die Vorstellung dauert zweimal etwa 40 Minuten mit einer Pause.

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 26.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Deutsches Theater Berlin - Die Glasmenagerie (T. Williams)
Theater Fürstenfeld
Deutsches Theater Berlin
Die Glasmenagerie (T. Williams)

Inszenierung: Stephan Kimmig

Mit Marcel Kohler als „Tom“, ausgezeichnet durch „Theater heute“ als Nachwuchsschauspieler des Jahres

Die Wingfields träumten von Wohlstand, doch nun muss Sohn Tom die Familie mit einem Fabrik-Job ernähren, während sich seine scheue Schwester Laura traumtänzerisch in ihre eigene Welt flüchtet. Die alleinerziehende Mutter Amanda will Tom eine Karriere in der Schuhfabrik schmackhaft machen, aber der möchte schreiben und sich nachts amüsieren. Um Laura an den Mann zu bringen, soll sie sich für den Besuch von Toms Kollegen Jim hübsch machen. Als diese in Jim ihren heimlichen Schwarm erkennt, erwacht das Leben.

Zwischen Rührung, Komik und Poesie bringen die virtuosen Schauspieler die fragilen Charaktere näher. Da sehnt sich die entblößte Laura nach einer Berührung, da baggert Amanda Jim im Dunkeln an, da knistert es, wenn sich Tom zwischen Familie und Freiheit entscheiden muss. Es sind Menschen, die auch im Scheitern ihre Träume bewahren und so die Werte einer Leistungsgesellschaft hinterfragen.

„Man muss dieses Theater lieben, weil es auf die Kraft seiner Schauspieler vertraut. Und weil es sich Zeit nimmt, Menschen in die Seele zu blicken.“ (SZ)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Der Messias
Der Messias
Weihnachtskomödie von Patrick Barlow
Inszenierung: Peter Kesten; Musik: Michael Barfuß
Mit Elisabeth Hütter, Fridtjof Stolzenwald, Sandro ¦utalo.
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

In Patrick Barlows irrwitziger Weihnachtskomödie stürzen sich zwei Schauspieler und eine Sängerin mit
Charme, Chuzpe und mitreißendem Improvisationstalent in die schier unlösbare Herausforderung, die
ganze Weihnachtsgeschichte glaubhaft darzubieten. Theodor Stolze-Stadermann und sein jüngerer Kollege
Bernhard sind echte Theatertiere. Sie möchten die Geburt Jesu von Nazareth auf die Bühne bringen. Aber
wie so oft am Theater sind Zeit und Mittel knapp. Daher schlüpfen die beiden selbst in alle benötigten Rollen,
darunter die deprimierte Maria, der schlecht gelaunte Josef, ein Hirte, der sich dauernd bei seinen Schafen
verzählt, der flügelrauschende Engel Gabriel... Weil sie aber leidenschaftliche Theaterleute sind, nehmen sie
alle ihre Figuren sehr ernst und lassen sich von ihren Szenen selbst zu Tränen rühren.
Und so wird "Der Messias", dieses besondere Krippenspiel, bei dem die Zuschauer die Rolle der wogenden
Volksmasse von Nazareth einnehmen, nicht nur zu einer hinreißend komischen Farce, sondern sogar zu
einem kleinen Theaterwunder.

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 01.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 02.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 08.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 09.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 09.12.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg Kupferhaus: Novecento
Novecento
Die Legende vom Ozeanpianisten

Man schreibt das Jahr 1900: Auf dem Flügel im Ballsaal eines Luxusdampfers findet der Matrose Danny ein ausgesetztes Baby - in einer Zitronenkiste. Der Seemann tauft das Neugeborene kurzerhand auf den Namen Lemon Novecento und übernimmt die Fürsorge für den Kleinen. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnt: Novecento wird zeit seines Lebens auf dem Schiff bleiben. Er wird Pianist, Ozeanpianist, und fasziniert mit seiner Musik die Reichen der 1. Klasse genauso wie er die Auswanderer verzaubert, die im Unterdeck hausen. Seine Welt sind die 88 Tasten des Klaviers, weiße und schwarze. Und die Musik. Ein Schiff. Menschen kommen – Menschen gehen. Einer bleibt. Für immer.

“Es ist ein Rausch, eine Hymne an die Musik, die Leidenschaft und die Freundschaft – verrückt, emotional, nachdenklich. Und klasse übersetzt!” Hamburger Abendblatt

Produktion: Hamburger Kammerspiele
Von: Alessandro Baricco | Regie: Martin Maria Blau | Mit Thomas Borchert

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Sonntag 10.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Rossstall: VENEDIG IM SCHNEE
Vendeig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek

Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, wo sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, daß die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Perfide und mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet…

Der Autor:Gilles Dyrek
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren, erhielt seine Ausbildung an der L’Entree de I’Artiste sowie der École National Supérieur des Arts et Techniques du Théâtre. Er ist ein gefragter Schauspieler und Regisseur an den Pariser Theatern sowie natürlich auch bei Film und Fernsehen.
Bereits seine ersten Stücke „L’éléphant s’enferme dans la salle de bain pour jouer avec les robinets“ und „Le Projet Titre Provisoire“ wurden in Frankreich erfolgreich aufgeführt. Seine Komödie „Venise sous la neige“ (Venedig im Schnee) aber entwickelte sich nach der Uraufführung 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra regelrecht zu einem Kassenschlager mit über 400 Vorstellungen, denen sich eine ausgedehnte Tournee anschloss. Doch die Erfolgs-geschichte von Venedig im Schnee in Frankreich ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit inszeniert Gilles Dyrek dieses Stück für eine längere Aufführungsserie in der Pariser Comédie Bastille. Im deutschsprachigen Theaterraum wurde das Stück bisher von 30 Theatern gespielt. Auch sein neuestes Werk „La touche étoile“ wurde in Paris zu einem großen Erfolg!

Die Schauspieler:
Nathalie:  Pascale Ruppel
Christophe:   Thomas Leicht
Patricia:  Anja Neukamm
Jean-Luc:  Alexander Schleissinger

Regie: Oliver Kübrich

Bühne: Nina von Schimmelmann/Peter Wimmer
Souffleusen: Melanie Schade, Christl Gorisch
Technik: Peter Wimmer, Rüdiger Trebes, Tolga Ünlüer

Theaterverlag Desch/ Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Rossstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Sonntag 10.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Die Netzwelt - Schauspiel von Jennifer Haley
Die Netzwelt
Schauspiel von Jennifer Haley
Landestheater Tübingen

Die Netzwelt: ein digitales, optimiertes Refugium, ein verführerisches „Paradies“, in das die Kunden mit allen Sinnen eintauchen können. Ein virtueller Club, der die geheimsten Wünsche seiner Kunden wahr werden lässt. Die Grenzen zwischen realer und virtueller Identität verwischen, lösen sich auf.
Die Ermittlerin Morris will den Geschäftsmann Sims überführen, der in der virtuellen Netzwelt seinen Kunden ermöglicht, mittels anderer Identitäten ihre geheimen Fantasien auszuleben – auch die verbotenen, gewalttätigen. Dazu verhört sie auch einen seiner Kunden, Doyle, und konfrontiert ihn mit den Protokollen eines Agenten, den sie in die Netzwelt eingeschleust hat. In dieser perfekten virtuellen Welt dreht sich alles um das kleine Mädchen Iris, das von „Papa“ Sims geliebt wird. Bald wird auch die Ermittlerin selbst in den Bann der Netzwelt gezogen und die Frage nach dem richtigen Handeln im virtuellen Raum wird immer schwerer zu beantworten. Was hat Vorrang: Das Recht auf Privatsphäre oder die Notwendigkeit der Überwachung?
Jennifer Haleys mehrfach preisgekröntes Stück „The Nether“ wurde 2013 am Kirk Douglas Theatre in Los Angeles uraufgeführt und ist Psychothriller und hochaktuelles Gedankenexperiment zugleich. Was wäre, wenn wir in einer weiterentwickelten Version des Internets die perfekte Illusion erleben könnten? Realer als die Realität? Und was, wenn in dieser Netzwelt all das möglich wäre, was uns in der Realwelt verboten ist? Wäre das eine Befreiung – oder eine Gefahr?
Sascha Bunge hat für das Landestheater Tübingen bereits „Geächtet“ inszeniert, das vergangenes Frühjahr in Landsberg zu sehen war.
Regie Sascha Bunge

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 16.12.2017; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering Stadthalle: Hänsel und Gretel
Hänsel und Gretel
Familienoper von E. Humperdinck
Für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren
Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Das Freie Landestheater Bayern präsentiert mit Live-Orchester, Solisten und Kinder-Ensemble die populäre Familienoper „Hänsel und Gretel“ in der erfolgreichen Münchner Fassung: Die bekannten und beliebten Melodien werden dabei mit Dialogen in bairischer Sprache ergänzt. Freuen Sie sich auf eine mitreißende Inszenierung für die ganze Familie.

Musikalische Leitung:
Rudolf Maier‐Kleeblatt
Regie und Choreographie:
Michael Kitzeder

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Samstag 16.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Fürstenfeld: Wuide Hetz – Eine Fürstenfelder Rauhnachtsgeschichte
Wuide Hetz – Eine Fürstenfelder Rauhnachtsgeschichte
Bayerisches Mysterienspiel
Musiktheater

Buch & Regie:
Winfried Frey, Komposition: Christian L. Mayer, Kostüme: Beate Heinsius

Darsteller:
Emi, das Mädchen: Jasmin Hallbauer, Frau Perchta: Annette Schregle, Puppenspiel: Martin Köhler, Paulina: Paula Schneider-Mendoza, AmperPerchten, Tanzpaare Trachtenverein Almfrieden

Überfordert von Schule, Medienflut und Hobbys fällt Emi erschöpft in einen mystischen Tagtraum: Auf einer turbulenten Reise durch Raum und Zeit trifft sie auf Frau Perchta, die Hui-Hui-Manderl, die Nebelfrau und andere Sagenfiguren. Emi lernt, dass alles zwei Seiten hat und nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Wie gefährlich ist diese geheimnisvolle Welt wirklich? Kann Emi die ihr gestellten Aufgaben meistern? Findet sie den Weg zurück nach Hause?

Begleiten Sie Emi auf ihrer „Wuiden Hetz“ und erleben Sie ein phantasievolles Rauhnachtsspektakel mit Spuk, Hexen und Geistern.

Für stimmungsvolle Musik sorgen das Auwald Consort, der Kinderchor der Heinrich-Scherrer-Musikschule, Musiker der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck, Sänger des Philharmonischen Chors Fürstenfeld u. a.

Dauer: ca. 90 Minuten; für Menschen ab 7 Jahren.
Dienstag 26.12.2017; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Germering Stadthalle: Nussknacker - Russisches Nationalballett
Nussknacker
Russisches Nationalballett
mit Erzählerin
Musik von P. I. Tschaikowsky
Das Russische Nationalballett entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in die zauberhafte Märchenwelt des Nussknackers. Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, sodass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Dienstag 26.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering Stadthalle: Carmen / Festliche Gala - Russisches Nationalballett
Carmen / Festliche Gala
Russisches Nationalballett

1. Teil: Carmen
Musik: George Bizet, Choreographie nach Alberto Alonso

Die Ballettinszenierung von „Carmen“ bekommt hier ihre philosophische und zeitlose Dimension, wo es um die absoluten Sehnsüchte der Menschen geht, die immer ein Extrem erstreben, eines, das sie nicht erreichen können.

2. Teil: Festliche Gala
Perlen des klassischen Balletts

Diese große Ballettgala bietet ein abwechslungsreiches hochkarätiges Programm mit einem Querschnitt durch mehr als 100 Jahre Ballettgeschichte: Ausschnitte aus den größten Ballettwerken Tschaikowskys, „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Nussknacker“, „Sterbender Schwan“ aus „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns; Szenen aus „Don Quichotte“ mit viel Witz und Schwung; „Russische Charaktertänze“ u.v.m.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
Sonntag 31.12.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Così fan tutte
Così fan tutte
Mozarts Meisteroper im KUBIZ
Mit Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Nürnberg und einem Instrumentalensemble der Hochschule
Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt

Zum Jahresausklang bringt die Musikhochschule Nürnberg ein Gastspiel mit der heiter-tiefsinnigen
Mozart-Oper "Così fan tutte" ins KUBIZ – übersetzt "So machen's alle". Das temporeiche Verwirrspiel wird in einer kurzweiligen Inszenierung die Silvesterlaune anheizen und Mozarts unsterbliche Musik ist Garant für geistvolle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Seit vielen Jahren waren im KUBIZ am Silvesterabend die verschiedensten Musiktheaterproduktionen zu erleben. So ist es uns eine besondere Freude, unserem Publikum in diesem Jahr wieder eine spritzige Opernaufführung anbieten zu können, niveauvoll präsentiert von einem ambitionierten jungen Ensemble. Freuen Sie sich auf Mozarts "Così fan tutte"!

KUBIZ
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Dienstag 30.01.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach Bürgerhaus: Der gute Tod
Der gute Tod
Theaterstück von Wannie de Wijn
Deutsch von Stephan Lack

Bernhard ist krank, er will sterben; am morgigen Tag um neun Uhr, selbstbestimmt, mit Hilfe seines befreundeten Arztes. Zur Verabschiedung kommt die Familie im Haus zusammen: Bernhards Tochter, seine zwei Brüder und seine Lebensgefährtin, die vor langer Zeit auch einmal die Freundin des Bruders war.
Während Bernhards verbleibende Lebenszeit unaufhörlich zerrinnt, versucht jeder für sich einen Weg zu finden, mit Bernhards Entschluss umzugehen.
Wannie de Wijn, geb. 1961, ist ein niederländischer Schauspieler, Regisseur und Dramatiker. Mit „Der gute Tod“ hat er 2008 ein nachdenkliches Stück zum Thema Sterbehilfe geschrieben. Auf der Grundlage des seit 2001 in den Niederlanden existierenden Sterbehilfegesetzes stellt er nicht die Frage nach dem Recht eines kranken Menschen auf einen selbstbestimmten Tod. Vielmehr liegt das Augenmerk auf den zurückbleibenden Angehörigen und dem Weg, den jeder zurücklegen muss, um mit einer solchen Entscheidung umgehen zu können.

Eine Produktion des Metropoltheater
Regie: Jochen Schölch
Kostüme: Sanna Dembowski, Bühne: Thomas Flach
Licht: Hans-Peter Boden, Dramaturgie: Katharina Schöfl
mit Butz Buse, Christoph von Friedl, Sebastian Griegel, Sophie Rogall, Lilly Forgách und Nikolaus Frei.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.