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Mittwoch 29.03.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Onkel Wanja
Onkel Wanja

Von Anton Tschechow
Theater Poetenpack

Den Tschechow-Klassiker bringt das Poetenpack aus Potsdam ungekünstelt als spielfreudiges Schauspieltheater auf die Bühne.

Auf einem russischen Landgut gerät das so genannte normale Leben in eine bedenkliche Schieflage, weil die Liebe die Gemüter erhitzt. Das Karussell der Begehrlichkeiten dreht sich mal bitter und traurig, mal komisch und turbulent.

Serebrjakow, ein emeritierter Professor reist mit seiner zweiten, jungen Frau Jelena zur Erholung aufs Landgut seiner verstorbenen Frau. Von den Erträgen des Gutes führt der Professor seit Jahren ein angenehmes Leben. Sie besuchen Sonja, seine Tochter aus erster Ehe, und deren Onkel Wanja, die beide das Gut seit dem Tod von Sonjas Mutter bewirtschaften, sich selbst aber nichts gönnen. Der Professor lässt hier seinen Launen freien Lauf und entpuppt sich als Haustyrann. Angesichts des wahren Charakters des Professors und unter dem Eindruck zurückgewiesener Liebe, die Wanja für die Frau des Professors, Sonja wiederum für den ebenfalls in die Professorengattin verliebten Landarzt Astrow, empfindet, erkennen die beiden, dass sie Jahrzehnte in Selbsttäuschung gelebt haben. Wanja versucht aus seinem Leben auszubrechen, scheitert aber – und alles bleibt beim Alten.

Teo Vadersen, dem Landsberger Publikum bereits bekannt durch seine eindrucksvolle Darstellung des Schlomo Herlz in „Mein Kampf“, spielt Onkel Wanja.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 30.03.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Krista Posch & Peter Ludwig: Glaube Liebe Hoffnung - Ödön von Horváth
Krista Posch & Peter Ludwig: Glaube Liebe Hoffnung - Ödön von Horváth

Ein dramatisches Schauspiel von Ödön von Horváth
1932 schrieb Ödön von Horváth das Theaterstück Glaube Liebe Hoffnung nach Informationen des Gerichtsreporters Lukas Kristl. Krista Posch spricht, liest und spielt das gesamte Theaterstück: Im besten Sinne des Wortes verkörpert sie alle Rollen und lässt ihr Publikum intensiv teilhaben an den Schicksalen der einzelnen Figuren: Elisabeth, die ihren Wandergewerbeschein dringend wieder braucht... Alfons Klostermeyer, der Schupo, der Liebe und Pflicht nicht auf die Reihe bekommt...
Die Ober-, Vize- und einfachen Präparatoren des Anatomischen Instituts... Maria, die sich auf ihre Lebenserfahrung beruft und reingelegt wird... Der Baron mit dem Trauerflor... Irene Prantl mit ihrer Büstenhalter- und Korsettfirma... Joachim, der tollkühne Lebensretter... und nicht zu vergessen die Frau Amtsgerichtsrat, die auch mal mit ihrem Mann ins Kino gehen möchte... Für die „Bühnen-Musik“ zum „Theater am Tisch“ sorgt der Komponist Peter Ludwig, der Krista Posch live am Klavier begleitet und stimmungsvolle musikalische Bühnen-Bilder schafft.

Klavier PETER LUDWIG

bosco
im Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Donnerstag 30.03.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
München Hofspielhaus: DIE FLEDERMAUS
DIE FLEDERMAUS
Operette von Johann Staruss

Eine Münchner Innenstadtversion

Es wird höchste Zeit, dass die rasante und stimmungsgeladene Operette endlich im Hofspielhaus inszeniert wird. Freuen wir uns auf ein Feuerwerk der Ironie, des Übermuts und vor allem der Liebe zu der berühmt-feinsinnigen Komposition rund um die Eisensteins, den Gefängnisdirektor Frank, den Gerichtsdiener Frosch und den mysteriösen Prinzen Orlofsky mitsamt Überraschungsgästen. Nicht zufällig mischen sich Münchner Geschichten und Gestalten aus Vergangenheit und Gegenwart in den Abend. Mit Moses Wolff, Marina Fideli, Elisabeth Stützer, Cornelia Lanz, Adam Sanchez, Susanna Proskura, Astrid Marie Lazar, Jussi Järvenpää, Irina Firouzi, Elena Ralko, Thorsten Stammberger, Cristina Andrione, Antonia Peters, Marcus Weishaar, Alexander Lakatár, Isabella Grahsl, Horst Kalchschmid und Überraschungsgästen, Premierengast: Christiane Brammer
Musikalische Leitung: Armando Merino,
Inszenierung: www.KristinaWuss.de

Theater Hofspielhaus
Falkenturmstraße 8
80331 München
Freitag 31.03.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschließheim: Martin Luther & Thomas Münzer
Martin Luther & Thomas Münzer
Oder die Einführung der Buchhaltung 1517-2017 - 500 Jahre Reformation

Das politische Explosionspotential des Stückthemas – die Mechanismen der Macht – ist wie gemacht für unsere Gegenwart. Geht es doch um Bankenkrisen, Staatsbankrotte und um die jede Solidarität ausschließenden, zerstörerischen Auswirkungen des wirtschaftlichen Ungleichgewichts zwischen Arm und Reich.

In dem Schauspiel von Dieter Forte geht es um Menschen im Netz der Macht. Es geht um wechselnde Allianzen und die Verflechtungen von Kirchengeschichte, Politik und Wirtschaftsgeschichte zur Zeit der Reformation. In spannenden Handlungssträngen stellt Forte Lebensstationen Luthers denen der Entscheidungsträger der Epoche (Kaiser, Papst, Kurfürsten) gegenüber, die seine Lehre für ihre wirtschaftlichen und machtpolitischen Ziele missbrauchen. Drahtzieher im Hintergrund ist Jakob Fugger, in dessen Bankgeschäfte alle eher mehr als weniger verstrickt sind.

Bürgerhaus Unterschleißheim
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Start: Freitag 31.03.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Sonntag 02.04.2017
Gröbenzell: TOC TOC
TOC TOC

Was wäre, wenn Sie – nach langem Warten – endlich einen Termin bei einem renommierten Spezialisten bekommen; im Wartezimmer auf fünf Leidgenossen treffen, um dann erfahren zu müssen, dass Ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt wird? Ein Gesellschaftsspiel soll helfen, die Wartezeit zu überbrücken …
Rücke vor bis auf Los – Du gewinnst im Schönheitswettbewerb – Gehe in das Gefängnis – Strafe für zu schnelles Fahren – Gehe nicht über die Linie – Zahle 88,33 ¤ Schulgeld – Gehe drei Felder zurück – Gehe drei Felder zurück - …
Wie das Spiel gespielt wird und wie es endet, zeigt das Ensemble TiG in der amüsanten Komödie „TOC TOC“ von Laurent Baffie.

Saal im Bürgerhaus
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell
Samstag 01.04.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Die Entführung aus dem Serail
Die Entführung aus dem Serail

Oper von W. A. Mozart in deutscher Sprache • Kammeroper Prag

Ein ernstes und ein heiteres Liebespaar, ein tölpelhafter Tunichtgut, ein humanistisch-edler Exot, ein Spielort, der Gelegenheit für viel Musik mit türkischem Kolorit bietet und natürlich Mozarts differenzierte und einfühlsame Musik sind die Ingredienzien, die die „Entführung“ zur meistgespielten Oper zu Mozarts Lebzeiten werden ließ. „Die Entführung schlug alles nieder“, schrieb Goethe über dieses einzigartige Werk des 26-jährigen Mozart, der komödiantische Elemente mit den Gedanken der Aufklärung und einergenialen musikalischen Vielschichtigkeit verband.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 01.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg Kulturforum: Teatro Delusio
Familie Flöz "Teatro Delusio"

Teatro delusio spielt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt: Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit. Während vorne hinten wird und hinten vorne, während auf der Bühne, die man nur ahnen kann, alle theatralen Genres von der opulenten Oper, vom wilden Degengefecht bis zur heißblütigen Liebesszene dargeboten werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan auf der Hinterbühne ihr Dasein. Drei unermüdliche Helfer, die von den strahlenden Sternen der Bühne nur durch eine spärliche Kulisse getrennt sind und um ihr Glück kämpfen. Mit der unheimliche Lebendigkeit ihrer Masken und blitzschnellen Verwandlungen entführt die Flöz’sche Poesie das Publikum in eine ganz eigene Welt voller abgründiger Komik. Mithilfe raffinierter Kostüme, einem ausgetüftelten Sound- und Lichtdesign erschaffen drei Darsteller 29 Figuren und erwecken ein komplettes Theater zum Leben.

Kulturforum Planegg
Pasinger Str. 8
82152 Planegg
Sonntag 02.04.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Geächtet
Geächtet

Schauspiel von Ayad Akhtar
Landestheater Tübingen

mir ist gebildet, karriereorientiert, perfekt assimiliert, Wirtschaftsanwalt in einer renommierten Kanzlei, verheiratet mit einer weißen, protestantischen Künstlerin, schicke Wohnung in Manhattan… er lebt den amerikanischen Traum. Integration bedeutet für ihn im Post 9/11 Amerika Verleumdung der eigenen Identität. Er hat sich als pakistanisch-stämmiger Muslim von seiner Religion losgesagt und aus Karrieregründen sogar seinen Nachnamen geändert. Aus Abdullah wurde Kapoor. Amirs Frau Emily hingegen hat durch die Kunst die islamische Kultur für sich entdeckt. Als bei einem Abendessen mit ihrem jüdisch-amerikanischen Kurator Isaac und dessen afroamerikanischer Frau – Amirs Arbeitskollegin Jory – eine Diskussion über religiöse Traditionen eskaliert, verliert Amir inmitten aller Positionen die Kontrolle…und nichts ist mehr so, wie es war.
Ayad Akhtar, 1970 in New York geboren, wuchs als Sohn pakistanischer Einwanderer in Wisconsin auf. „Geächtet“, 2013 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und 2016 erstmals in Deutschland zu sehen, ist das Stück der Stunde. Denn es stellt die Frage: Wie können religiöse und kulturelle Unterschiede und Konflikte überwunden oder gar gelöst werden? Ist ein friedliches Miteinander überhaupt möglich. Ein bewegendes Stück Gegenwartsdramatik, komisch und tragisch zugleich, voll geschliffener Dialoge und einer feinen, bösen Ironie. Daher wurde es in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum „ausländischen Stück des Jahres 2016″ gewählt.
Regisseur Sascha Bunge hat dieses preisgekrönte Stück witzig und intelligent am LTT umgesetzt und das Tübinger Publikum begeistert.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 04.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Verführt und entgretelt oder das Geheimnis des Nichts
Verführt und entgretelt oder das Geheimnis des Nichts

Kasperlstück nur für Erwachsene
Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater

Dürfen Erwachsene ins Kasperltheater gehen? Diese bange Frage stellen sich viele den Kinderschuhen längst entwachsene Menschen, wenn sie auf einem Plakat den Kasperl sehen, der sie ins Theater locken will. Denn leider können sich Erwachsene heute nicht mehr, wie zu Poccis Zeiten, bedenkenlos und ungehemmt dem Kasperlvergnügen hingeben, es sei denn, sie führen ein paar Kinder als Alibi mit sich! Aber was macht man, wenn die Kinder schlafen? Oder vielleicht keine Lust haben? Muss man dann auf den wohlverdienten Kasperlspass verzichten? Oh nein! Doctor Döblinger bietet allen Erwachsenen die Möglichkeit, ungeniert und ohne Angst auch alleine ins Kasperltheater zu gehen. Wir haben es lange vielen versprochen, nun konnten wir die beiden überzeugen ihr Erwachsenenprogramm nicht nur in München sondern endlich auch in Landsberg zu präsentieren.

Mysteriöses ereignet sich. Ein geheimnisvoller Unbekannter (ein Neffe?) taucht auf, um die Großmutter aus ihrer urgemütlichen Wohnstube zu vertreiben, Gretel wird von einem wildfremden Krokodil entführt, die Hexe will den Seppl zu zwielichtigen Zauberexperimenten verleiten und die Großmutter fällt nach Entzug ihres Wohnraums ins Nichts. Hinter all dem steckt der geheimnisvolle Zauberer Gottlieb Wurst, der vom Hinterzimmer seiner Walddiskothek „Magic Club” alles abhört und die Fäden zieht, um seinen größten Plan zu verwirklichen: Er will die Großmutter vernichten und so die Herzensgutheit aus der Welt schaffen, um dann ungehindert die Weltherrschaft zu erlangen. Zu diesem Zweck zaubert er sich die Gretel gefügig und macht sie zu seinem willenlosen Werkzeug. Die Polizei samt Hund tappt im Dunkeln, der Kasperl hat es nicht leicht, die Geschichte zum Happy End zu führen, denn Puppenspieler, Puppen und die allwissende Erzählerstimme können sich nur schwer auf den Verlauf der Handlung einigen, so dass der Intendant Doctor Döblinger des Öfteren vom Zuschauerraum aus klärend eingreifen muss. Ohne seine Mitwirkung fände das Stück zu keinem ordnungsgemäßen Ende, so dass die Erwachsenen womöglich noch jahrelang im Kasperltheater sitzen müssten, und das wäre ihnen vielleicht dann doch zuviel.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 07.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Bayerische Volksimpro
Bayerische Volksimpro

Improtheater Griabig und boarisch
fastfood theater München

„Do legst di nieder“: In seiner bayerischen Produktion, angesiedelt an den Hängen rotglühender Alpenpanoramen, ist dem fastfood theater kein Stoff zu heilig. Da wird herzhaft gestanzelt, gegrantelt, geflucht und auch die Liebe soll nicht zu kurz kommen im bayerischen Himmel der Improvisation. Denn hier bestimmt nicht der liebe Gott sondern der Zuschauerwille die Dramaturgie! Auf Zuruf entstehen valentineske Vereinssitzungen und einmalige Komödien zwischen Gasthof, Kirchturm und Heustadel, angeheizt von aktuellen Themen des bayerischen Tagesgeschehens. Vom Komödienstadel bis zum Bergfilm brillieren die Improvisationsschauspieler vom fastfood theater in verschiedenen speziell bayerischen Genres.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 21.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim:
"Des bisserl Haushalt - ..."

"Des bisserl Haushalt - oder Operation Weichspüler" ein bayerischer Schwank von Andreas Leopold.
Heinz Gerngroß hat mit seiner Ehefrau eine Abmachung vor einiger Zeit getroffen, die er inzwischen bitter bereut: Er hat mit ihr die Rollen getauscht,  d.h. er hat zu Hause "des bisserl Haushalt" übernommen und lässt seine Frau Charlotte beruflich Karriere machen. Das Dumme dabei ist nur, dass seine Charlotte nicht nur viel Geld verdient, sondern dass ihr die neue Tätigkeit auch noch Spaß macht, während er, Heinz, sich mit der Hausarbeit herumschlägt, deren Umfang er offensichtlich stark unterschätzt hat. Dazu kommt, dass seine herrische Schwiegermutter, die seinen Schwiegervater gnadenlos unterdrückt, ihrer Tochter in jeder Hinsicht Recht gibt. Einen Rat in dieser verzwickten Lage können ihm seine Freunde und die immer hilfsbereite Nachbarin Birgit zunächst auch nicht geben. Da hat sein Kumpel Ignaz, der Mesner eine Idee: Mit Hilfe einer Wahrsagerin soll das Problem gelöst werden und als dann auch noch der Pfarrer Gottlieb Fromm mit im Spiel ist, wird scheinbar alles wieder gut, oder doch nicht . . . .

Oskar-Maria-Graf-Str. 2
Obergeschoss
82178 Puchheim
Sonntag 23.04.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterschließheim: Paulette
Paulette
Herrliche Krimikomödie mit Fernsehstar Diana Körner

Wer sagt denn, dass Geld nicht doch glücklich machen kann? Oma Paulette muss von Grundsicherung leben, ist verbittert, bösartig und extrem rassistisch. Als der Gerichtsvollzieher auch noch die Möbel holt, reicht es.

Sie nimmt ihr Leben in die Hand und wird vom Sozialfall zu einer äußerst erfolgreichen Geschäftsfrau. Kleiner Schönheitsfehler: Paulette dealt mit weichen Drogen. Und das ziemlich ungestört von der Obrigkeit, denn wer würde so etwas schon bei einer Frau ihres Alters erwarten? Dafür muss sie sich Konkurrenten und Neider aus der Unterwelt vom Hals halten. Das materiell nun viel bessere Leben, aber auch die für den Geschäftserfolg unumgängliche Begegnung mit Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe bewirken etwas: Paulette entdeckt Seiten an sich, die sie regelrecht sympathisch erscheinen lassen – na beinahe, jedenfalls...

Eine herrliche Krimikomödie, basierend auf dem gleichnamigen französischen Kinohit aus dem Jahr 2013, mit ernstem Kern wie der Überwindung von Altersarmut, sozialer Ausgrenzung, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

Bürgerhaus Unterschleißheim
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Samstag 29.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Ein Todesfall wird vorbereitet
Ein Todesfall wird vorbereitet

    Kriminalstück von Jack Popplewell
    Schondorfer Jakobsbühne

Die Schondorfer Amateurbühne zeigt diesmal einen Krimiklassiker von Jack Popplewell.

Das perfekte Verbrechen – Schriftsteller James Murray ist fasziniert von diesem Thema. Und da ihm der finanzielle Ruin ins Haus steht, plant er einen raffinierten Coup: Nach seinem Ableben soll Ehefrau Lee 30.000 Pfund von der Versicherung kassieren. Die Sache hat nur einen Haken: James möchte selbst auch noch etwas von dem Geld haben… und so wird eine andere Leiche benötigt. Doch unerwartete Ereignisse stellen den genialen Plan auf den Kopf. Letztlich stellt sich nicht nur die Frage wer der Mörder, sondern auch wer eigentlich das Opfer ist…

Der englische Schriftsteller und Bühnenautor, Jack Popplewell, erlangte auch durch Filmmusiken Berühmtheit. Bekannt wurde er zunächst durch seinen Evergreen „If I should fall in love“ – interpretiert auch von Shirley Bassey und der Filmmusik „Rhythm Serenade“. In den 1960ern wandte sich Popplewell der Dramatik zu. Den größten Erfolg hatte er mit der Kriminalkomödie „Keine Leiche ohne Lilly“, die auch heute noch in zahlreichen Theatern auf dem Spielplan steht.

Die Schondorfer Jakobsbühne ist eine Spielgruppe des „Theater Schondorf e.V.“ um den Regisseur, Landtagsabgeordneten und ehemaligen BR-Sprecher Alex Dorow. Die Truppe hat sich auf Krimis und Kriminalkomödien spezialisiert. In den letzten Jahren haben die Laienspieler Stücke wie „Arsen und Spitzenhäubchen“, „Zeugin der Anklage“, „Die Falle“, „Und dann gab‘s keines mehr“ und zuletzt „Acht Millionäre“ auf die Bretter gebracht. Mit den letztgenannten Krimis war die Laiengruppe in den vergangenen Jahren auch im Landsberger Stadttheater zu Gast. Ansonsten ist ihre Hausbühne die Aula des Landheims Schondorf.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 30.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Füstenfeld: Schauspiel Frankfurt - Der zerbrochene Krug
Theater Fürstenfeld: Schauspiel Frankfurt - Der zerbrochene Krug
Heinrich von Kleist / Inszenierung: Oliver Reese

Da liegt er nun und ist entzwei, der Krug, den Ruprecht Tümpel beim nächtlichen Besuch von Marthe Rulls Tochter Eve zerbrochen haben soll und der zum ‚Corpus Delicti‘ einer Gerichtsverhandlung wird, in deren Verlauf Recht und Rechtsprechung, Gerechtigkeit und Moral auf eine harte Probe gestellt werden. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der gerissene Dorfrichter Adam, der seinem Schreiber Licht in schillerndsten Farben ausmalt, wie er des Nachts zu seinem ramponierten Schädel gekommen ist und der nun mit einem gewissen Unbehagen der Klärung des Falls entgegen sieht, weil auch noch Gerichtsrat Walter als Vertreter der Aufsichtsbehörde zum Prozess erscheint. Schnell hat Adam Ruprecht als Täter ausgemacht. Doch als Eve nach der Anklage ihrer Mutter aussagt, dass es nicht Ruprecht war, der den Krug zerbrach, nimmt das Unheil seinen Lauf ...

Vor dem Hintergrund stärker werdender rechtspopulistische Rufe verlegt Regisseur Oliver Reese den Prozess in die 60er Jahre, in der noch Recht und Ordnung herrschten. Vor einer hohen, braun getäfelten Wand, in deren Mitte eine Uhr tickt, stellen die spielfreudigen Darsteller ihre Figuren lustvoll bloß: Marthe Rull wird zur streitsüchtigen Nachbarschafts-Mutti, Ruprecht Tümpel zum unsensiblen, beleidigten Verlobten, Frau Brigitte zur durchgeknallten Möchtegern-Diva, Gerichtsrat Walter zum undurchsichtigen Statthalter der Staatsgewalt und Richter Adam zum mal selbstherrlichen, mal devoten Rechtsbeuger, der mit seinen bauernschlauen Winkelzügen ungewollt die Wahrheit ans Licht bringt, während Eve der Wirklichkeit ins Auge sieht und dadurch den Stein des Anstoßes ins Rollen bringt.

"Ein Theater, das unser Leben berührt und tolle Schauspieler, die durchs Ensemble-Spiel noch größer werden.“ (Deutschlandradio)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 05.05.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: HUNDERT QUADRATMETER
HUNDERT QUADRATMETER
Komödie von Juan Carlos Rubio mit Beatrice Richter, Judith Richter und GerardThomas-Dlugay

Ein lukratives Angebot: Eine Eigentumswohnung in bester Lage, Altbau, hundert Quadratmeter, für die Hälfte des ortsüblichen Preises! Unglaublich! Sara, Mitte dreißig, selbständig, in einer Beziehung,noch keine Kinder, sucht eine Immobilie als Geldanlage. Oder als Altersvorsorge. Perfekt! Wäre da nicht eine kleine Unannehmlichkeit: Lola, die bisherige Besitzerin der Wohnung, 60+, Witwe, keine Kinder, raucht, trinkt, und beansprucht für den günstigen Preis Wohnrecht auf Lebenszeit. Das kann ja nicht mehr lange dauern, denkt Sara. Und greift zu. Während sie auf das Ableben der "Unannehmlichkeit" wartet, zerfällt ihr eigenes Leben. Ihr Freund, mit dem sie eine Zukunft plante, hat eine Geliebte und verlässt sie schließlich. Aber die "Unannehmlichkeit" erweist sich als Freundin und Lebensberaterin.
Juan Carlos Rubio zeichnet in seiner Komödie drei starke Charaktere für Vollblut-Schauspieler: eine Frau in den besten Jahren, aber am Rande des Nervenzusammenbruchs; eine lebenslustige, aber einsame ältere Dame voll Lebensweisheit; und dazwischen einen Mann, der sich durch die Wirtschaftskrise jobbt.

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Donnerstag 11.05.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Königsmörder küsst man nicht
Hoftheater Bergkirchen
Königsmörder küsst man nicht

Eine freche Operette nach Shakespeare mit Musik von Jacques Offenbach.
Das Hoftheater zitiert das berühmte Londoner Globe-Theatre. Shakespeare und die handelnden Personen werden in parodierend überhöhte Kostüme gesteckt. Wie im Original-Hamlet „ermördern“ sich alle handelnden Personen gegenseitig in theatralischer Weise, dennoch kommt es beinahe zu einem Happy End mit Hamlet und seiner Ophelia. Operette eben!

Saal im Bürgerhaus
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell
Samstag 13.05.2017; Uhrzeit: 14:00 Uhr
Landsberg: Ballettmärchen „Cipollino“
Ballettmärchen „Cipollino“

Die Geschichte vom Zwiebelchen nach dem Buch von Gianni Rodari
Ballett- und Tanzschule Olga Hamm

Die Geschichte des Cipollino erzählt auf wunderschöne, liebevolle und kindgerechte Art über Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft und über das Gute im Menschen, das heißt im Gemüse! Das Zwiebelchen ist der „Gemüseheld“ der Welt der Gemüse. Normalerweise verträgt sich eine Tomate mit einer Zwiebel gut. Hier allerdings liefern sie sich ein Katz- und Mausspiel und rasante Verfolgungsjagden. Cipollino hat ausgesprochenen Sinn für Gerechtigkeit. Und er duldet nicht, dass seinem Freund Kürbis das kleine Häuschen, das er sich vom Mund abgespart hat, einfach weggenommen wird. So organisiert er mit seinen Freunden eine Rettungsaktion. Sie verbünden sich gegen Tomate, den Polizeichef, und Prinz Zitrone, den Herrscher im Gemüseland. Zwiebelchen findet sogar in der Herrscher- Familie einen Freund: Kirschlein, der sich schon lange nach einem freieren Leben sehnt. So vertreiben sie am Ende Zitrone und seine Sippschaft. Kirschlein, Zwiebelchen und die Freunde bauen sich zusammen ein neues Haus, wo alle einziehen können und Spaß haben.

Musik: Karen Khachaturian

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 13.05.2017; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Landsberg: Ballettmärchen „Cipollino“
Ballettmärchen „Cipollino“

Die Geschichte vom Zwiebelchen nach dem Buch von Gianni Rodari
Ballett- und Tanzschule Olga Hamm

Die Geschichte des Cipollino erzählt auf wunderschöne, liebevolle und kindgerechte Art über Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft und über das Gute im Menschen, das heißt im Gemüse! Das Zwiebelchen ist der „Gemüseheld“ der Welt der Gemüse. Normalerweise verträgt sich eine Tomate mit einer Zwiebel gut. Hier allerdings liefern sie sich ein Katz- und Mausspiel und rasante Verfolgungsjagden. Cipollino hat ausgesprochenen Sinn für Gerechtigkeit. Und er duldet nicht, dass seinem Freund Kürbis das kleine Häuschen, das er sich vom Mund abgespart hat, einfach weggenommen wird. So organisiert er mit seinen Freunden eine Rettungsaktion. Sie verbünden sich gegen Tomate, den Polizeichef, und Prinz Zitrone, den Herrscher im Gemüseland. Zwiebelchen findet sogar in der Herrscher- Familie einen Freund: Kirschlein, der sich schon lange nach einem freieren Leben sehnt. So vertreiben sie am Ende Zitrone und seine Sippschaft. Kirschlein, Zwiebelchen und die Freunde bauen sich zusammen ein neues Haus, wo alle einziehen können und Spaß haben.

Musik: Karen Khachaturian

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 14.05.2017; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Landsberg: Ballettmärchen „Cipollino“
Ballettmärchen „Cipollino“

Die Geschichte vom Zwiebelchen nach dem Buch von Gianni Rodari
Ballett- und Tanzschule Olga Hamm

Die Geschichte des Cipollino erzählt auf wunderschöne, liebevolle und kindgerechte Art über Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft und über das Gute im Menschen, das heißt im Gemüse! Das Zwiebelchen ist der „Gemüseheld“ der Welt der Gemüse. Normalerweise verträgt sich eine Tomate mit einer Zwiebel gut. Hier allerdings liefern sie sich ein Katz- und Mausspiel und rasante Verfolgungsjagden. Cipollino hat ausgesprochenen Sinn für Gerechtigkeit. Und er duldet nicht, dass seinem Freund Kürbis das kleine Häuschen, das er sich vom Mund abgespart hat, einfach weggenommen wird. So organisiert er mit seinen Freunden eine Rettungsaktion. Sie verbünden sich gegen Tomate, den Polizeichef, und Prinz Zitrone, den Herrscher im Gemüseland. Zwiebelchen findet sogar in der Herrscher- Familie einen Freund: Kirschlein, der sich schon lange nach einem freieren Leben sehnt. So vertreiben sie am Ende Zitrone und seine Sippschaft. Kirschlein, Zwiebelchen und die Freunde bauen sich zusammen ein neues Haus, wo alle einziehen können und Spaß haben.

Musik: Karen Khachaturian

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 16.05.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Gott
Gott

    Komödie von Woody Allen in einer Inszenierung von Roberto Ciulli
    Theater an der Ruhr

Die wohl bekannteste Bühnenkomödie von Woody Allen.
Vom modernen Manhattan aus begeben wir uns auf eine Zeitreise ins antike Griechenland, ungefähr 500 Jahre v. Chr. Ein Autor und ein Schauspieler, streiten sich über den Schluss eines Theaterstücks, welches sie beim Athener Dramen-Festival aufführen möchten. Da sie jedoch nur in einem anderen Stück spielen, in dem von Woody Allen, begeben sie sich bald in einen Dialog mit dem Publikum. Ab hier verschwimmen Fiktion und Realität, philosophische Fragen werden aufgeworfen und die Charaktere des Stücks geraten in einen Strudel aus Drama und Slapstick. Die Lösung ist nur noch technisch möglich: ein Erfinder bietet dem Autor, welchem auch immer, eine Schlussmaschine an, mit der Zeus stets am Ausgang der Stücke einfliegt. Da jedoch die Maschine, die auf dem Höhepunkt des Dramas eingesetzt wird, versagt, stranguliert sich der einschwebende Zeus: Gott ist tot.
Woody Allens Komödie aus dem Jahr 1978 ist eine Farce über das Leben, Gott und den ganzen Rest, schnell, gespickt mit Wortspielen, Verkleidungen und – sonst wäre es kein Woody Allen – sexuellen Anspielungen. Eine Parodie auf das antike Schauspiel und moderne Stücke gleichermaßen. Wirklichkeit und Fiktion überlagern sich, verschwimmen, werden eins und trennen sich wieder.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 21.05.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Kasimir und Karoline
Kasimir und Karoline

    Volksstück von Ödön von Horváth
    Landestheater Tübingen

Kasimir und seine Verlobte Karoline besuchen gemeinsam das Oktoberfest. Karoline will das Leben genießen und sich amüsieren, Kasimir dagegen ist frustriert, weil er gerade arbeitslos geworden ist. So kommt es unweigerlich zum Streit – und Kasimir lässt seine Freundin einfach stehen. Karoline lernt kurz darauf einen anderen kennen, der ihr prophezeit, „dass, wenn der Mann arbeitslos wird, die Liebe seiner Frau zu ihm nachlässt, und zwar automatisch.“ Karoline will das nicht wahrhaben, aber es dauert nicht lang, bis sie noch weitere Bekanntschaften macht, die ihr ein besseres Leben zu versprechen scheinen. Doch für diese Männer ist Karoline nicht viel mehr als ein billiges Vergnügen, das man auf dem Oktoberfest gerne mitnimmt. Währenddessen sucht Kasimir Trost bei einer anderen jungen Frau und trifft auf einen früheren Arbeitskollegen, der versucht, ihn für seine kriminellen Geschäfte zu gewinnen. Zu spät merken Kasimir und Karoline, auf was sie sich jeweils eingelassen und, dass sie sich wohl für immer verloren haben.
Ödön von Horváth (1901-1938) gilt als Erneuerer des sozialkritischen Volkstheaters, hatte damit Einfluss auf Marie Luise Fleißner, Franz Xaver Kroetz und Felix Mitterer. „Kasimir und Karoline“, vor 85 Jahren uraufgeführt, zählt zu Horváths bekanntesten dramatischen Texten und hat an Aktualität kaum etwas verloren.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 21.05.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Giselle
Giselle
Phantastisches Ballett in zwei Akten
Choreographie: Jean Coralli und Jules Perrot
Musik: Adolphe Adammit
Solisten des Bayerischen Staatsballetts sowie Solisten und Ensemble von Ballet Classique München

"Giselle" gilt als unumstrittenes Meisterwerk des klassisch-romantischen Balletts. Seit über 160 Jahren steht es auf den Spielplänen großer Bühnen und hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. In "Giselle" hat sich der Bühnentanz erneuert und dieTanzleidenschaft selbst wird thematisiert, die für das Bauernmädchen ebenso verhängnisvoll ist wie ihre unglückliche Liebe zum Prinzen Albrecht.

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 28.05.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Der nackte Wahnsinn
Der nackte Wahnsinn
Komödie von Michael Frayn mit Constanze Lindner, Michael Altinger, Sonja Kling, Thomas Wenke, Gabi Rothmüller, Alexander Liegl, Norbert Heckner, Eva-Maria Reichert und Ferdinand Schmidt Modrow.
Regie: Gabi Rothmüller.

Es ist kurz nach Mitternacht, die Generalprobe des Stücks "Spaß muss sein" läuft. Die Nerven liegen blank. exthänger, Requisitenchaos, verlorene Kontaktlinsen, volltrunkene Schauspieler – der Regisseur und seine Darsteller sind verzweifelt. Schnell tritt das Stück in den Hintergrund und macht den eigentlichen Entblößungen Platz: Kulissengetuschel, Liebesverwirrungen, Verwaltungshorror...Ein Albtraum für die Beteiligten, für das Publikum eine durchgedrehte, turbulente Komödie. An die chaotische Probe schließt die Premiere an, die bereits erste Symptome des Verfalls zeigt. Der Zuschauer erlebt von der Hinterbühne aus, welche Dramen sich hinter den Kulissen abspielen. Die Schauspieler machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle und versuchen zugleich, die Aufführung trotzdem am Laufen zu halten. Michael Frayn führt genüsslich vor, dass die perfekte Theaterwelt auch hinter den Kulissen mehr Schein als Sein ist. Nicht alles, was wir auf der Bühne sehen, ist wirklich so geplant. Theater ist der nackte Wahnsinn…

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 28.05.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Effi Briest
Effi Briest

    Nach dem Roman von Theodor Fontane
    Landestheater Schwaben

Theodor Fontanes Effi Briest, lebhaft und charismatisch, ist hin- und hergerissen zwischen den eigenen Sehnsüchten und Vorstellungen für ihr Leben und einer Gesellschaft, die für ihre Mitglieder strikte Lebenspläne und Verhaltensregeln vorsieht. Effis Konflikt ist leider immer noch aktuell.
„Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich“, tadelt die Mutter die lebenslustige Tochter, die ihre Schaukel über alles liebt und vielleicht sogar Kunstreiterin werden möchte. Stattdessen aber erfüllt Effi den Lebenstraum ihrer Mutter und heiratet deren Jugendliebe Baron von Instetten, der doppelt so alt ist wie Effi. Instetten ist ein Pedant, ein Langweiler, der seine junge Frau mit Spukgeschichten unter der Fuchtel hält. Hatte Effi sich das Leben als Ehefrau glamourös und aufregend erträumt, wird sie nun schrecklich enttäuscht: Im muffigen Landhaus in Kessin vereinsamt die junge Frau zunehmend und fängt schließlich eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas an. Auch das macht nicht wirklich glücklich, und Effi beginnt sich desillusioniert in das „falsche Leben“ einer oberflächlichen Gesellschaft zu fügen. Doch Jahre später holt ihre Vergangenheit sie ein: Instetten erfährt von der lange beendeten Affäre und kann aus fanatischem Ehrgefühl nicht vergeben. Er fordert Crampas zum Racheduell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten.
Die junge Regisseurin, Pia Richter, zeigt keine nostalgische Effi-Adaption, sondern zwängt die Figuren in eine graue Bühnenenge, die mehr steril als heimelig ist. Sie schält Fontane bis auf den Kern der genannten Konflikte seiner Protagonistin. Moderner, abstrakter und aktueller kann man Effi Briest nicht inszenieren. Am Ende ihres Schauspielregiestudiums an der Otto-Falkenberg-Schule hat Pia Richter mit Elfriede Jelineks „Ulrike Maria Stuart“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele für eine vielbeachtete Abschlussregie gesorgt.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 01.06.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Die Suche nach dem heiligen Gral
Die Suche nach dem heiligen Gral

    Ein Roadmovie mit Rittern , frei nach dem Monty Python-Klassiker „Die Ritter der Kokosnuss“
    Familientheater für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Theater Fiesemadände

„Die Suche nach dem heiligen Gral“ ist ein Stück voll von poetischer Schönheit und eminenter Blödelei! Denn auch Blödeln will gelernt sein! Alles dreht sich darin um König Arthus, den Begründer der Tafelrunde und Herrn über Camelot. Mit Hilfe einer tapferen Ritterschar will er das Reich vor den einfallenenden Franzosen befreien und last, but not least, den heiligen Gral erobern. Leider handelt es sich bei seiner Truppe um eine Ansammlung arger Trottel und seine Unternehmung erleidet schnell zahlreiche Rückschläge.
Eine Produktion des Theaters Fiesemadände in Kooperation mit Jan Mixsa und dem „Bund angelsächsischer Herbsthechtfreunde“.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 01.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Russell Maliphant Company - Conceal/Reveal
Theater Fürstenfeld: Russell Maliphant Company - Conceal/Reveal
Choreographie: Russell Maliphant

Der britische Choreograph Russell Maliphant prägt seit zwei Jahrzehnten die internationale Tanzszene. Ein Grenzgänger zwischen Klassik und Moderne, der mit seinem kongenialen Lichtdesigner Michael Hulls einen sehr ästhetischen Stil entwickelt hat, der eine abstrakte Formensprache mit sinnlichen, emotionalen Bewegungsbildern verbindet. Auch die Stücke des neuen Programms "Conceal/Reveal“ glänzen durch eine einzigartige Synthese aus Licht, Bewegung und Raum.

Im Solo "Both and“ äußert sich das Wechselspiel als Antagonismus zwischen Hell und Dunkel. Hinter einer durchscheinenden Gaze tanzt Dana Fouras mit den Schattenwürfen ihres Körpers. Wie eine Zauberin wirft die Tänzerin zu orientalischen Klängen überdimensionale Figuren auf die ‚dritte Wand‘. Das atemberaubende Trio "Broken Fall“ spielt mit den Risiken des freien Falls. Zwei Männer werfen, tragen und balancieren eine Frau in immer neuen artistischen Variationen. Mal gleitet die Tänzerin Schlangen gleich um die Körper der Männer, mal fliegt sie wie ein Engel durch die Luft. Rasante Sprünge und Hebungen wechseln mit langsam getanzten Körperskulpturen. Der Dialog zwischen Licht und Bewegung wird in "Piece No 43“ auf die Spitze getrieben. Unter trichterförmigen Lichtkegeln, die sich durch den Raum bewegen, bilden fünf Tänzer ungemein spannungsvolle Arrangements, die in blitzlichtartigen Wechseln manchmal nur Körperausschnitte preisgeben. Es entstehen poetische Bilder, wenn sich die Tänzer zur Mondscheinsonate wie sehnsüchtige Traumwandler bewegen; es entwickeln sich packende Bewegungsfolgen, wenn sich die kreiselnden Lichter zur elektronischen Musik mit rasanten Gruppenchoreographien verbinden.

"Ein Abend überwältigender physischer Poesie.“ (The Telegraph)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 22.06.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Böhmisches Marionettentheater "Nibelungen – gelungen?!"
Böhmisches Marionettentheater
Nibelungen – gelungen?!

FÜR ERWACHSENE

Männerstolz und Weiberkampf, Imponiergehabe und Mobbing, Sex und Mord: An diesem Abend werden die Geheimnisse gelüftet und die Geschichte der Nibelungen von Siegfrieds Jugend bis zum bitteren Ende an Etzels Hof, befreit von aller Ideologie in verständlicher Sprache, erzählt.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 23.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Tanzforum München: Carmina Burana
Tanzforum München: Carmina Burana

"O Fortuna!" – Das Tanzforum München zeigt eines seiner ersten und erfolgreichsten Stücke. Nicht nur in München, auch in Petersburg, Tokio, Shanghai, London, Paris oder Rom trat die Gruppe mit diesem Tanzstück nach Carl Orffs imposanter musikalischer Vorlage auf. "Carmina Burana" ist wie ein Kaleidoskop mittelalterlicher Stimmungsbilder. Ob Abt oder leichtes Mädchen, ob Königin oder Narr: Alle sind gleich vor der unabwendbaren Macht des Schicksals. Ein Tanzstück vom Auf und Ab des menschlichen Daseins. Die Choreografie bewegt sich zwischen klassischem und modernem Bewegungsrepertoire. "Carmina Burana" lebt von den Tänzern und vom Wechselspiel mit der Assoziationskraft des Publikums. Zuvor aber steht mit "Bolero" ein weiteres Highlight der neueren Klassik auf dem Programm, Maurice Ravels berühmte Studie der Wiederholung als Grundlage einer tänzerischen Reflexion über den Rhythmus des Lebens.

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Donnerstag 29.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Peer Gynt
Peer Gynt

    Von Henrik Ibsen
    Landestheater Schwaben


„Peer, du lügst!“, lässt Henrik Ibsen zu Beginn seines dramatischen Gedichts Peer Gynts Mutter Aase sagen – und ein Lügner ist ihr Sohn in der Tat: ein Prahlhans, ein Fabulierer, der sehnsüchtig alles Fantastische über die nüchterne, elende Wirklichkeit stellt. Seine Mutter liebt ihn abgöttisch und lauscht begeistert den Lügengeschichten, um sich aus der Enge ihres Lebens zu träumen. Doch Peer will mehr! Auf der großen Dorfhochzeit entführt er die Braut und flieht in die Berge. Aus dem Reich der Trolle entkommt er glücklich, bevor man ihn zum Krüppel macht. Seine geliebte Solveig lässt er allein zurück. Peer wird kapitalistischer Sklavenhändler auf den Weltmeeren, gibt sich in Marokko als Prophet aus und vergnügt sich mit arabischen Schönheiten. In Kairo krönt man ihn zum Kaiser der Irren. Und auf der Schiffsreise zurück in die Heimat wird Peer aus Egoismus zum Mörder. Als der alternde Mann dem Tod ins Auge sieht, muss er feststellen, dass er weite Wege gemacht, aber nie herausgefunden hat, wer er wirklich ist. Peers Jugendliebe Solveig jedenfalls hat ein Leben lang auf einen Peer Gynt gewartet.
Der Wahrheitsfanatiker Henrik Ibsen hat neben seinen großen realistischen Dramen mit „Peer Gynt“ (1867), der als Pendant zu Goethe als “norwegischer Faust“ gilt, eine szenische Weltreise hinterlassen, ein romantisches Märchen, eine symbolreiche Abenteuer-Geschichte, vor Allem aber und eine Abrechnung mit der Selbstverwirklichungssucht des zeitgenössischen Menschen.
Nach dem Wechsel an der Spitze des Landestheaters Schwaben hat sich einiges geändert. Wie die neue Intendantin, Kathrin Mädler, angekündigt hatte, soll zeitgenössisches und aktuelles Theater gemacht werden. Daher ist auch ihre Antrittsinszenierung des Ibsenklassikers „Peer Gynt“ aktualisiert, modern und mit drei Darstellern als Peer, die die verschiedenen Facetten der Figur perfekt abdecken und immer wieder zu dritt auftreten.
Kathrin Mädler war Schauspieldramaturgin am Staatstheater Nürnberg und zuletzt leitende Schauspieldramaturgin am Theater Münster. 2009 inszenierte sie Peter Weiss‘ „Die Ermittlung“ auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und machte damit bundesweit auf sich aufmerksam. Damit das Landsberger Publikum die neue Intendantin kennenlernen kann, gibt es vor der Vorstellung um 18:45 Uhr im Foyer ein Theatergespräch mit ihr und eine Einführung in die Inszenierung.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Start: Dienstag 04.07.2017; Uhrzeit: 09:00 Uhr
Ende: Mittwoch 05.07.2017
Gauting Bosco: Schulen aus dem Landkreis Starnberg: 15. Musik- und Theaterfestival
Schulen aus dem Landkreis Starnberg: 15. Musik- und Theaterfestival

Auch in diesem Schuljahr findet wieder ein Schülerfestival aller Schularten im Landkreis Starnberg statt!
Auch in diesem Schuljahr findet wieder ein Schülerfestival aller Schularten im Landkreis Starnberg statt! Veranstaltungsort ist wieder Gauting und das bosco wird erneut zum Hauptspielort.
Deshalb möchten wir alle Schulen im Landkreis in gewohnter Weise an zwei Vormittagen zu diesem Kulturtreff einladen. Sie haben Gelegenheit, kulturelle Aktivitäten aus dem Schulleben zu präsentieren und sich als zuschauer Anregungen für neue Projekte zu holen. Es sind nicht nur alle Schularten und Altersstufen eingeladen, sondern auch alle kulturellen Bereiche und Kombinationen aus Tanz, Musik, Film und Theater angesprochen. Der dreiminütige Videoclip ist genauso gefragt, wie das 30-minütige Stück der Theatergruppe.
Bitte senden Sie eine erste unverbindliche Rückmeldung bis spätestens 31.03.2017 an info@montessori-starnberg.de.

bosco
im Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Samstag 08.07.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Landestheater Schwaben:
Landestheater Schwaben: "Effi Briest"
nach dem Roman von Theodor Fontane
mit Elisabeth Hütter, Jens Schnarre, Fridtjof Stolzenwald, André Stuchlik.
Inszenierung: Pia Richter

"Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich", tadelt die Mutter die lebenslustige Tochter, die ihre Schaukel über alles liebt und vielleicht sogar Kunstreiterin werden möchte. Stattdessen aber erfüllt Effi den Lebenstraum ihrer Mutter und heiratet deren Jugendliebe Baron von Instetten, der doppelt so alt ist wie die 17-Jährige. Instetten ist ein Pedant und Karrierist, ein Langweiler, der seine junge Frau mit Spukgeschichten unter der Fuchtel hält. Hatte Effi sich das Leben als Ehefrau glamourös und aufregend erträumt, wird sie nun enttäuscht: Sie vereinsamt zunehmend und fängt schließlich eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas an. Als Instetten Jahre später von der lange beendeten Affäre erfährt, kann er aus fanatischem Ehrgefühl nicht vergeben. Er fordert Crampas zum Racheduell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten. Effi Briests Konflikt ist heute so aktuell wie im 19. Jahrhundert: Wie kann es einer Frau gelingen, selbstbestimmt den eigenen Weg zu finden?

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
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