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Donnerstag 21.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: FRAU EMMA KÄMPFT IM HINTERLAND
FRAU EMMA KÄMPFT IM HINTERLAND
Schauspiel von Ilse Langner

„Die Soldaten haben eine Lust am Kriege, die eine Frau nicht verstehen kann." (Frau Emma)

Ilse Langner, 1899 in Breslau geboren und 1987 in Darmstadt gestorben, ist eine der ersten deutschen Dramatikerinnen, die mit Frauen in den Hauptrollen die brennendsten Gegenwartsfragen auf die Bühne gebracht hat. Drei lange Jahre schon dauert der Erste Weltkrieg. Die Begeisterung ist längst dahin. Lebensmittel und Kohlen gibt es nur mit Marken, und ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Während die Männer in den Schützengräben kämpfen, versuchen die Frauen in der Heimat so etwas wie einen Alltag zu bestreiten. Um ein wenig Geld zu verdienen, vermietet Emma ein Zimmer an Meinhart vom Brotmarkenamt – ein unangenehmer Kerl mit Klumpfuß und ein Schieber. Speck gegen Sex ist seine Devise. Als ihre Tochter an der Hungergrippe erkrankt, geht Frau Emma tatsächlich mit ihm ins Bett und wird schwanger. Die Frage nach der Moral verändert sich für alle.

Eine Produktion der WLB Esslingen Regie: Laura Tetzlaff, Bühne und Kostüme: Marion Eisele Musik: Timo Willecke
mit: Stephanie Biesolt , Bettina Franke , Kristin Göpfert, Gesine Hannemann, Lara Haucke, Ralph Hönicke, Benjamin Janssen, Mia Jeiter, Florian Stamm und Paula Steimann

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal
Donnerstag 21.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Schtonk!
Schtonk!
Komödie von Helmut Dietl

Regie: Marcus Grube
Mit: Oliver Moumouris, Martin Theuer, Sabine Bräuning, Nina Mohr, Wieland Backes, u.v.a

Was für eine Überraschung: Der Führer hat Tagebuch geführt. „Wenn ich denke … dass wir hier in Händen halten … was er damals in seinen Händen hielt“, kann Verlagsleiter Dr. Guntram Wieland nur stammeln. Der Eishauch der Geschichte zieht durch das Redaktionsbüro seiner großen Illustrierten in der Pressestadt Hamburg. „Adolf privat!“ Der Mann, der den Jahrhundert-Fund auftat, heißt Hermann Willié – ein schmieriger Skandalreporter mit untrüglicher Nase für große Schlagzeilen. Er ist seit kurzem stolzer Besitzer einer Yacht, des von ihm hochverehrten Reichsmarschalls Hermann Göring - und hoch verschuldet. Doch was weder er, noch Redaktion samt Verlagsleitung ahnen: Der Mann, der auf verschlungenen Pfaden den brandheißen Stoff liefert, ist kein geheimer Verbindungsmann in die DDR, sondern ein simpler Kunstfälscher. Fritz Knobel, so sein Name, hat absolut kein Problem damit, sich in Hitlers Psyche einzufühlen. Als sich jedoch die Zweifel an der Echtheit der Tagebücher erhärten, endet der große Knüller schließlich mit einem fatalen Donnerschlag.

Die Verfilmung mit Götz George und Uwe Ochsenknecht lieferte eine der besten Komödien des 20. Jahrhunderts! Diese groteske wie geniale Komödie findet nun erstmals den Weg auf die Bühne.

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Freitag 22.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Der Vetter aus Dingsda
Der Vetter aus Dingsda
Operette in drei Aufzügen von Eduard Künneke
mit Solisten des Freien Landestheaters Bayern

Es spielt das Freie Landesorchester Bayern
Musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt

Das Autorenteam Kempner-Hochstädt, Haller und Rideamus kam kurz nach dem 1. Weltkrieg auf die Idee, das leidige "Dingsda", das sich der bemühten Erinnerung so peinlich entzieht, mit geballtem Humor auf die Bühne zu bringen. Heraus kam eine Musik-Komödie, die "an die besten Stücke Offenbachs, Sullivans, Lecocqs und Suppés heranreicht" (Volker Klotz). Latente Exotik, skurrile Komik und kritischer Witz, aber auch romantische Mond- und Märchensucht werden in brillanten Dialogen verdichtet.

Das Freie Landestheater Bayern bietet eine spritzige, humorvolle Inszenierung in fantasievollen, farbenfrohen Kostümen und einem opulenten Bühnenbild. Freuen Sie sich auf einen vergnüglichen Abend mit dem Solistenensemble des Freien Landestheaters Bayern, auf ein gut aufgelegtes sinfonisches Tanz-Orchester unter der Leitung von Rudolf Maier-Kleeblatt und bekannte Ohrwürmer wie "Ich bin nur ein armer Wandergesell" oder "Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront".

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 22.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: HAVANA NIGHTS
HAVANA NIGHTS
Das karibische Tanz-Musical aus Kuba

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland BIENVENIDOS! Erleben Sie das unvergleichliche Tanz-Musical HAVANA NIGHTS und einen Abend in authenti-scher Karibik-Atmosphäre. Erliegen Sie dem Charme und dem Schwung eines wahrhaft charaktervollen Landes. Ha-vanna sehen, hören und fühlen! Beste Tänzer Havannas, Starbesetzung aus „Circo Nacio-nal de Cuba“ & Live “Girl-Band” präsentieren eine spekta-kuläre Inszenierung des neuen Tanz-Musicals „Havana Nights“ und entführen das Publikum auf die heißblütige Insel Kuba. Er-leben Sie eine feurige Mischung aus Salsa, Merengue, Hip-Hop, Breakdance und kubani-scher Zirkustradition. 32 hochkarätige Künstler, höchste technische Niveau und unglaubliche akrobatische und musikalische Darbietungen! Die Leidenschaft, das Temperament und die Dynamik der Karibik lassen das Erlebnis vollkommen werden. Lebensfreude pur – Karibik-Flair für alle Sinne!

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Die Streiche des Scapin
Die Streiche des Scapin

Komödie von Molière
Neues Globe Theater

Argante und Geronte, zwei reiche und gierige alte Kaufleute aus Neapel, sind auf Geschäftsreise und überlassen ihre beiden Söhne den Dienern zur Aufsicht. Denen fällt aber nichts Besseres ein, als sich Hals über Kopf zu verlieben: Leandre, Gerontes Sohn, umgarnt die schöne Zerbinette, ein fahrendes Mädchen fraglicher Herkunft und Octave, der Sohn von Argante, heiratet sogar heimlich die liebliche, aber mittellose Hyacinthe, die nur in Begleitung ihrer Amme an der Küste Neapels gestrandet ist. Aber es kommt noch schlimmer! Denn die beiden Väter haben vereinbart, dass der Sohn des einen die Tochter des anderen ehelichen soll! Was tun? Auftritt: Scapin! Der gerissene und schlagfertige Diener von Leandre soll helfen, Geld zu beschaffen, um Zerbinette vom fahrenden Volk loszukaufen. Gleichzeitig hilft er seinem Kollegen Silvestro, Diener des Octave, dessen Probleme in den Griff zu kriegen: Mit Hilfe von allerlei Tricks und Possenspiel werden die beiden Väter um ihr Geld gebracht und zum Ende erleben alle noch eine Überraschung, mit der selbst das Schlitzohr Scapin in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hat!

„Die Streiche des Scapin“ wurde für Molières Truppe zum Kassenschlager und gehört seither zu den meistgespielten Stücken des französischen Theaters. Molière schrieb diese Farce im Stile der Commedia dell’arte zwei Jahre vor seinem Tod.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 24.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Sonntag 24.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Puchheim: Arthur Senkrecht
Arthur Senkrecht

Der Münchner Schauspieler und Komiker Arnd Schimkat, besser bekannt als der Schlaks Arthur Senkrecht, geht mit seiner neuen Show "Must be love" auf Tournee. Neu an Arthurs Seite: Der wunderbare, in Paris und in der Schweiz ausgebildete Schauspieler und Akrobat Manuel Schuster! Senkrecht & Schunter bringen mit "Must be love" eine so eigene wie unverwechselbare Comedy-Show auf die Bühne. Da verschluckt Senkrecht schon mal versehentlich sein Mikro oder nimmt sich um ein Haar im Aquarium seines Goldfisches das Leben während Schunter in den Tiefen seines Klaviers verloren geht. Denn trotz vorangegangener Paartherapie streiten sich die beiden so herrlich durch den Abend, dass es eine wahre Freude ist. Das muss Liebe sein! Dabei kreieren die beiden Bühnenprofis immer auch echte emotionale Tiefe. Und echte Posesie. Sie schöpfen ihren ans Herz gehenden Humor aus der Tradition Karl Valentins, sie übersetzen die Kunst Laurel & Hardys in unsere Zeit, erinnern an so wunderbare komische Schauspieler wie Jack Lemmon und Walter Matthau. Es ist eine Veranstaltung für die ganz Familie. Für Knder ab 8 Jahren. Regie: Davie Shiner, Musik: Bastian Pusch.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 28.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Dr. Döblinger geschmackvolles Kasperltheater - Für Erwachsene!
Dr. Döblinger geschmackvolles Kasperltheater - Für Erwachsene!
„Das Verschellen der Fernbedienung" oder "The Roots of Larifari”

Kasperlstück nur für Erwachsene von Josef Parzefall und Richard Oehmann

Wer könnte uns unseren lustigen Kasperl verbieten? Nur der, der die Rechte auf ihn hat. Doch wer ist das? Kasperl selbst? Sein Erbauer? Sein Puppenspieler? Wo kommt der Kasperl her? Wo will er hin? Trieb er als Findling in einem Weidenkörberl daher? Hat ihn ein Forscher mit einem Blitz gezeugt? Oder stammt er von einem märchenhaften Planeten, wo er mit einer Rose zusammen lebte?
Verschiedene dubiose Zeugen drängeln sich vor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Manche beklagen dabei undurchsteigbare Adelszwistigkeiten, beweinen Schokoladenpuddings oder bieten preisgünstige Einstiegsdrogen zum Verkauf. Mit abenteuerlichen Rückblenden, literarischen Pauschal-Reisen ins All und einer mystischen Familienaufstellung führt uns „Das Verschellen der Fernbedienung“ schließlich zurück zu den Ahnen unseres Kasperls, zur Ursuppe aller Hanswurschterei, zur Wurzel des Tri-Tra-Trallalas, zu den Roots of Larifari.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: King Charles III
King Charles III

A future history play von Mike Bartlett
Metropoltheater München

Das unfassbare ist geschehen: Queen Elizabeth II ist tot, der ewige Thronfolger Charles soll nun die Monarchie anführen. Charles, durchdrungen von zutiefst idealistischen Werten und Zielen, möchte mehr sein als bloßer Repräsentant der Monarchie. Er verweigert einem Gesetzentwurf zum Schutz der Privatsphäre die formelle Unterschrift, da er befürchtet, das Gesetz könnte die Pressefreiheit einschränken und damit zu Zensur und Schwächung der Demokratie führen. Nichtsahnend setzt er damit ein Drama shakespearschen Ausmaßes in Gang. Der König findet sich in einer alles umspannenden Intrige wieder und muss erkennen, dass die Hauptakteure des Komplotts gegen ihn nicht nur in der Politik, sondern vor allem in der eigenen Familie zu suchen sind.

In klassischen fünf Akten, geschrieben in Blankversen, beleuchtet der britische Autor Mike Bartlett ganz in der Tradition Shakespeares das intime Seelenleben, Wirken und Machtgebaren der bekannten Royals, wobei auch Lady Diana als zukunftsprophezeiender Geist nicht fehlen darf. Bartlett zeigt die königliche Familie mit all ihren Freuden, Sorgen und Konflikten vor dem Hintergrund großer politischer Vorgänge im Land und reflektiert dabei geschickt über die Rolle der Monarchie in der heutigen Zeit. Zugleich stellt er die wichtigen Fragen nach der Bedeutung von Demokratie, Macht, Loyalität, Werten und deren Vergänglichkeit in einer Welt, die sich mehr und mehr über Schein als Sein definiert. Ein klassisch-modernes Königsfamilien-Drama. „King Charles III“ zeigt, wie zeitlos aktuell „the shakespearean style“ auch heute noch ist. Inszeniert hat dieses beeindruckende Werk der junge Regisseur Philip Moschitz, der das Landsberger Publikum bereits mit seiner Regiearbeit bei „Alice“ überzeugte.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech

Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Saturday Night Fever
Saturday Night Fever
Das Musical

Saturday Night Fever erzählt eine der meistgeliebten Tanz-Geschichten aller Zeiten mit legendären Hits der Bee Gees wie „Stayin’ Alive“, „Night Fever“, „Jive Talking“, „You Should Be Dancing“ und „How Deep is Your Love?“.
Als Kinofilm löste „Saturday Night Fever“ Ende der 70er eine weltweite Discowelle aus und machte John Travolta zum Star. Über einen sehr langen Zeitraum war der Soundtrack mit den erfolgreichsten Songs der Bee Gees das weltweit meistverkaufte Soundtrack-Album.
Wir schreiben das Jahr 1976. Tony Manero ist ein junger Italo-Amerikaner, der in einem Farbenladen in der New Yorker Vorstadt Brooklyn arbeitet. Um seinem tristen Arbeitsalltag zu entfliehen, verbringt er jeden Samstagabend in der Disco „2001 Odyssey“. Der 19-Jährige träumt davon, eines Tages Brooklyn verlassen zu können um an der Seite eines schönen Mädchens ein besseres Leben zu führen. Vorerst jedoch kann er seine Sehnsüchte nur auf der Tanzfläche – als umjubelter Disco-King – ausleben. Seine große Chance sieht Tony in dem Tanzwettbewerb des „2001 Odyssey“. Doch bevor er sich auf dem Siegerpodest feiern lassen kann, muss er noch seine umschwärmte Traumfrau überzeugen, sich mit ihm aufs Parkett zu wagen.

Musical von Robert Stigwood & Bill Oakes; In der neuen Version von Ryan McBryde; Musik von The Bee Gees; Deutsche Dialoge von Anja Hauptmann

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Dachau: Isar 148 – Improtheater
Isar 148 – Improtheater

isar148 Theater ist ein Ensemble von professionellen Schauspielern, das seine Zuschauer Unterhaltung unmittelbar erleben lässt. isar148 holt sein Publikum ab, spricht an, bewegt und bringt es vor allem zum Lachen. Jede Vorstellung von isar148 lebt aus dem Moment, nichts ist vorgeplant, jede Idee frisch, spontan und einmalig. isar148 ist immer nah am Publikum und teilt mit ihm Geschichten und Figuren.

Kulturschranne
Pfarrstr.13
85221 Dachau
Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: André & Dorine
André & Dorine
Maskentheater aus Spanien

André, der Schriftsteller, und Dorine, die Musikerin, sind ein altes, eingespieltes Paar. Während er eifrig auf die Schreibmaschinentasten hämmert, setzt sie zum Cello-Spiel an. Doch als falsche Töne erklingen, mischen sich beunruhigende Signale in den Alltag. Dorine verwechselt Türen, ihr Kleiderknopf sitzt falsch und ihr Cello bleibt stumm. Die niederschmetternde Diagnose: Alzheimer. Das will André nicht wahr haben. Er kämpft mit seiner Frau gegen das Vergessen. In Rückblenden lassen sie ihr Leben und ihre Liebe wieder aufleben.

Das spanische Kulunka Teatro hat mit André & Dorine ein Theaterstück geschaffen, das ganz ohne Worte und Mimik eine anrührende Geschichte erzählt. Ausgezeichnet als beste Inszenierung bei den internationalen Theaterfestivals in Birmingham und Havanna.

"Ein wunderbar schlichtes, kitschfrei gespieltes, tief berührendes Stück.“  Herner Nachrichten

Produktion: Kulunka Teatro
Regie: Iñaki Rikarte | Mit José Dault, Garbiñe Insausti, Edu Cárcamo

Kulturforum Planegg
Pasinger Str. 8
82152 Planegg
Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Habbe & Meik
Habbe & Meik

Masken, die "wahrer" sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen. Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewegend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschreiben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Sonntag 31.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Sonntag 31.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Molière - Tartuffe
Molière: Tartuffe
Deutsch von Ulrike Dissmann
Gastspiel des Münchner Sommertheaters

"Tartuffe" ist fraglos nicht nur eine der besten Komödien von Molière, sondern eine der besten Komödien, die überhaupt je geschrieben worden sind.
Das Stück handelt von der Verführbarkeit von Menschen, die sich nach Überhöhung ihres banalen Daseins sehnen, die besser, stärker oder heiliger sein wollen als die anderen. Für den genialen Heuchler Tartuffe ist es ein Leichtes, mit seiner verlogenen Büßerpose den gutgläubigen Kaufmann Orgon einzufangen und in Abhängigkeit, ja geradezu Hörigkeit zu bringen. Es bedarf der vereinten Anstrengung der gesamten Familie sowie einer gehörigen Portion Glück, dass am Ende alles gerade noch glimpflich ausgeht.

Das Münchner Sommertheater, eine freie Truppe junger Schauspieler und Musiker um Ulrike Dissmann, hat sich der klassischen Komödie verschrieben. Neben der Sommer- und Herbstspielzeit in München geht das Ensemble auf Tour, gibt Gastspiele in ganz Deutschland und hat seine Produktionen häufig auch im KUBIZ schon gezeigt.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 31.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Trennung frei Haus
Trennung frei Haus
Komödie von Tristan Petitgirard

Mit: Katharina Abt, Ingo Naujoks, Sven Martinek

Pauline staunt nicht schlecht, als Eric mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht – sieben Jahre, nachdem sie ihn bei Nacht und Nebel verlassen hatte. Eric ist Gründer, Inhaber und einziger Mitarbeiter der Agentur „Trennung frei Haus“: Für anonyme Kunden, die ihrer Partner überdrüssig sind, übernimmt er das unangenehme Geschäft des Schlussmachens. Mit einem solchen Auftrag steht er also jetzt unvermutet der Liebe seines Lebens gegenüber, doch Hyppolite, Paulines aktueller Lover, hat sich das mit der Trennung kurzfristig anders überlegt und erscheint kurze Zeit später ebenfalls bei Pauline. Als er anruft, um den Auftrag bei Trennung frei Haus in letzter Minute zu canceln, fällt er aus allen Wolken: Das Handy klingelt bei seinem Gegenüber...Petitgirard ist es hier gelungen, das klassische Boulevard-Dreieck «zwei Männer - eine Frau» auf den Kopf zu stellen. Nominiert für den Prix Molière 2015 – Tristan Petitgirard als bester zeitgenössischer französischsprachiger Autor.

Gastspiel: Münchner Tournee, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Dienstag 02.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: WIE ES EUCH GEFÄLLT
WIE ES EUCH GEFÄLLT
Komödie von William Shakespeare

Liebende, Verstoßene, Verlorene auf der Suche nach sich selbst und dem Anderen.     Alles ist möglich in Shakespeares magischem Großstadtdschungel! Er wird zum Fluchtpunkt der Verbannten, in dem am Ende jeder seine „bessere Hälfte“ findet und somit eins wird mit sich und mit der Welt - ganz wie es Euch gefällt! Das ausgelassene Ensemble des NEUEN GLOBE THEATERS treibt Shakespeares lebensvollstes und liebestollstes Stück um aufwallende Gefühls-Chaotik und abgeklärten Liebes-Weltschmerz, um hippiehafte Aussteiger-Utopien und zügellose Sex-Fantasien, um Gender-Switch und die Frage nach der eigenen Identität auf die komödiantische Spitze. Alle Männerollen werden von Frauen gespielt und alle Frauenrollen von Männern. So sieht jede/jeder sich gespiegelt durch die Augen des Anderen - ein metrosexuelles Vexierspiel, musikalisch live kommentiert von Jacky/Jaques, Shakespeares großer melancholischer Komödienfigur!

Eine Produktion des Neuen Globe Theaters Regie: Andreas Erfurth, Übersetzung: Frank-Patrick Steckel Ausstattung: Ulrike Eisenreich Piano: Bettina Koch, Percussion: Toni Nissl
mit: Jillian Anthony, Regina Gisbertz/Petra Wolf, Rike Joeinig, Sebastian Bischoff, Saro Emirze, Dierk Prawdzik und Kai Frederic Schrickel

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal
Donnerstag 04.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Jahre später, gleiche Zeit
Jahre später, gleiche Zeit
Komödie von Bernhard Slade

Regie: Heidelinde Weis

Mit den TV-Stars: Heiner Lauterbach und Dominique Lorenz

Vor einem Vierteljahrhundert haben sie sich hier zum ersten Mal getroffen - in einem Hotelzimmer in Kalifornien - hatten sich Hals über Kopf ineinander verliebt, eine Nacht miteinander verbracht und beschlossen, sich im Jahr darauf am gleichen Tag hier wiederzusehen.

So wurde aus einem Seitensprung mit den Jahren eine ungewöhnliche und wahre Liebe, eine Liebe, die alle Höhen und Tiefen überdauerte - und nun sind es schon 25 Jahre. Die Zeit ist nicht spurlos vorübergegangen an Doris und George - die Gesprächsthemen haben sich gewandelt, auf einmal spielen Kontaktlinsen, Hörgeräte und Haarfärbemittel eine Rolle, werden Fotos der Enkel präsentiert, schleicht die Angst vor Krankheiten durchs Zimmer. Doch eine tröstliche Bemerkung löst immer wieder befreiendes Lachen aus in der Erkenntnis, wie schön das Leben sein kann.

Das Publikum lebt, leidet und lacht mit diesem ungewöhnlichen Paar, nimmt Anteil an seiner berührenden Wei-terentwicklung, und wenn das letzte Bild beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück - ein festliches Kleid und ein dunkler Anzug mit Ansteckblume liegen bereit – dann wird die Geschichte noch einmal richtig spannend…
Die Fortsetzung des Komödienerfolgs „Nächstes Jahr, gleiche Zeit“ des kanadischen Autors Bernard Slade – wieder mit Star-Besetzung!

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Freitag 05.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Best of life
Best of life

Das Beste, was Improtheater zu bieten hat
fastfood theater München

Mit dieser Show hat das Münchner fastfood theater Geschichte geschrieben. Seit 1992 erfindet sich „best of life“ jeden Abend neu und zeigt, wie das Leben spielt. Eine Mischung aus Szenen, Spielen und Songs und voller Emotionen. Fastfood zeigt der Welt die Welt des Theaters: Tragödie, Komödie, Operette, Schmonzette, bis hinein in die Traumwelt des Kinos. In Szenen, die genauso schnell entstehen wie man gucken kann, auf Zuruf und Wunsch des Publikums. Vorher wissen die Schauspieler nicht, was sie tun. Aber sie sind darauf vorbereitet. Immer wieder ein Vergnügen, weil Improtheater am deutlichsten zeigt was „live“ bedeutet – in unserer virtuellen Medienwelt! Der zwangloseste Einstieg in die Welt des Theaters auch für ältere Kinder und Jugendliche.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 11.04.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: remembeRING
remembeRING
Besser ist, wenn Du nix weisst.

Ein Theaterstück von Liora Hilb und Miriam Locker über das Suchen nach Antworten.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

„remembeRING“ erzählt bruchstückhaft die Geschichte einer Familie vor, während und nach der Shoah. Jenny, die Großmutter von Liora, wird 1943 von den Nazis in Ausschwitz umgebracht. Ihre Kinder fliehen nach Palästina und bauen sich dort ein neues Leben auf. Später, 25 Jahre nach Kriegsende, kehrt Lioras Vater nach Deutschland zurück. Über den gewaltsamen Tod der Großmutter spricht niemand, und doch prägt die Erinnerung daran das Leben dieser Familie. Liora gelangt in den Besitz eines Ringes, der einmal Jenny gehörte, und fängt an, zu forschen. Der Weg dieses Ringes spannt einen Bogen über das Schicksal einer jüdisch-deutschen Familie in drei Generationen.

Die Schauspielerin und Theatermacherin Liora Hilb hat mit „remembeRING“ ein Theaterstück über die Geschichte ihrer eigenen Familie entwickelt. Der Text des Stückes basiert einerseits auf familiären Überlieferungen und andererseits auf Gesprächen mit Jugendlichen über ihre Sicht auf die Shoah und jüdisches Leben im heutigen Deutschland.

remebeRing ist eine Vorstellung im Rahmen unseres Familientheaterprogramms. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 7 ¤. Nach der Vorstellung bietet Liora Hilb ein Nachgespräch an.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech

Freitag 12.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater (Erw.)
Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater (Erw.)

 Das Verschellen der Fernbedienung

Wer könnte uns unseren lustigen Kasperl verbieten? Nur der, der die Rechte auf ihn hat. Doch wer ist das? Kasperl selbst? Sein Erbauer? Sein Puppenspieler? Wo kommt der Kasperl her? Wo will er hin? Trieb er als Findling in einem Weidenkörberl daher? Hat ihn ein Forscher mit einem Blitz gezeugt? Oder stammt er von einem märchenhaften Planeten, wo er mit einer Rose zusammen lebte? Verschiedene dubiose Zeugen drängeln sich vor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Manche beklagen dabei undurchsteigbare Adelszwistigkeiten, beweinen Schokoladenpuddings oder bieten preisgünstige Einstiegsdrogen zum Verkauf. Mit abenteuerlichen Rückblenden, literarischen  Pauschal-Reisen ins All und einer mystischen Familienaufstellung führt uns „Das Verschellen der Fernbedienung“ schließlich zurück zu den Ahnen unseres Kasperls, zur Ursuppe aller Hanswurschterei, zur Wurzel des Tri-Tra-Trallalas, zu den Roots of Larifari.

Stockwerk Gröbenzell
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Samstag 13.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Im weißen Rössl
Im weißen Rössl
Operette in drei Akten
von Ralph Benatzky

Inszenierung des
Freien Landestheaters Bayern

Der Operettenliebling in großer Inszenierung mit Solisten, Chor des Freien Landestheaters Bayern und der großen Besetzung des Freien Landesorchesters Bayern!
Als Ralph Benatzky 1930 in Berlin seine Operette „Im Weissen Rössl“ vorstellte, hatte er alle Zutaten zu einer flotten, humorvollen die Jahrzehnte überdauernden Erfolgsproduktion vereinigt: herrlich skurrile Bühnenfiguren, Texte voller Komik und jede Menge bekannter Melodien: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“ „Im Weissen Rössl am Wolfgangsee“ …
Das Freie Landestheater Bayern singt, spielt und tanzt wieder in Großbesetzung! Höchste Spielfreude zeigen Chor, Orchester und Solistenensemble und unterhalten das Publikum aufs Vergnüglichste.
Farbenprächtige Kostüme und ein opulentes, wechselndes Bühnenbild versprechen einen Augenschmaus und einen unterhaltsamen Abend.

Künstlerische und musikalische Leitung sowie Choreinstudierung: Rudolf Maier-Kleeblatt, Regie und Choreographie: Michael Kitzeder, Bühne: Andreas Ehlers, Kostüme: Anne Hebbeker

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 13.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Zeugin der Anklage
Zeugin der Anklage

Gerichtskrimi von Agatha Christie
Schondorfer Jakobsbühne

England 1952: Londons brillanter Strafverteidiger Sir Wilfrid Robarts kehrt missmutig nach überstandener Herzattacke in Obhut einer Krankenschwester in seine Anwaltskanzlei zurück. Dort bitten ihn zwei befreundete Kollegen um Hilfe in einem Mordfall. Ihr Mandant Leonard Vole wird beschuldigt, eine reiche Witwe ermordet zu haben. Da Vole Haupterbe ist, gilt er als höchst verdächtig. Nur seine Ehefrau Christine kann Vole entlasten. Das Alibi einer liebenden Gattin ist aber in Sir Wilfrids Augen nicht viel wert. Im Gerichtssaal kommt es zum Showdown, als Christine Vole überraschend als Zeugin der Anklage auftritt. Doch Sir Wilfrid zieht alle Register seines Könnens und so kommt es in dem dramatischen Prozess zu immer neuen Überraschungen… Das hochspannende und genial aufgebaute Agatha Christie-Stück wurde unter dem Titel „Witness for the Prosecution“ 1957 von Regisseur Billy Wilder, mit Charles Laughton als Sir Wilfrid, Marlene Dietrich als Christine und Tyrone Power als Leonard Vole, verfilmt.

Die Schondorfer Jakobsbühne, eine Abteilung des Theater Schondorf e. V., feiert mit dieser Produktion ihr 20-jähriges Bestehen. Schon einmal – vor 10 Jahren – hat die Truppe um Regisseur Alex Dorow das packende Gerichtsdrama zum Besten gegeben. In ihrem Jubiläumsstück treten die Schauspieler fast alle in den Rollen auf, die sie auch schon 2009 innehatten. „Eine interessante Herausforderung für alle“, sagt Dorow. Die Jakobsbühne ist seit 2011 regelmäßig alle zwei Jahre im Stadttheater zu Gast.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 14.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Landsberg: Tannöd
Tannöd
Krimi-Spektakel mit Musik

Tannöd ist die spannende Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist. Auf einem Einödhof werden sechs Mordopfer entdeckt, die mit einer Spitzhacke schrecklich zugerichtet wurden… .

Auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläubischen Pfarrersköchin, des ver-schlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der 8jährigen Betty und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreißende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen. Die beiden Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun schlüpfen dabei so lustvoll und lebendig in die verschiedenen Personen, dass sich der Zuschauer
leibhaftig mitten im Geschehen fühlt.  ART ENSEMBLE OF PASSAU (Peter Tuscher, Trompete; Leo Gmelch, Tuba, Posaune; Florian Burgmayr/Rainer Gruber, Akkordeon; Yogo Pausch, Schlagwerk) schaffen dazu wunderbare Atmosphären, spielen schmissige Polkas, sentimentale Walzer und schaurig-schöne Instrumentaljodler.Eine Achterbahnfahrt der Gefühle – vital, grausam, humorvoll.

Johanna Bittenbinder ist Schauspielerin und aus vielen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. (Tatort, Bulle von Tölz, München 7 u.a. ) Sie spielte in den Rosenmüller-Filmen „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Beste Gegend“ und „Beste Zeit“. 2014 war sie für ihre Rolle in dem ZDF-Film „Zwei Allein“ für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin nominiert. Außerdem spielt sie die Hauptrolle (Polizeiobermeisterin Gisela Wegmeyer) in den Niederbayern-Krimis des Bayerischen Fernsehens „Sau Nummer vier“(2010) und „Paradis 505“ (2013) Heinz-Josef Braun wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit („Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Tatort“, „Polizeiruf“, „Unter Verdacht“, „Orange“, „Paradis 505“). Er ist außerdem mit Soloprogrammen als Kabarettist und Musiker unterwegs. Von 1983 bis 1999 war er Bassist bei „Haindling“.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 26.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 27.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Sonntag 28.04.2019; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 02.05.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: Charleys Tante
Charleys Tante

Schwank von Brandon Thomas
mit Kalle Pohl u.a.
Produktion: Komödie am Altstadtmarkt

Die bereits 1892 uraufgeführte Komödie hat bis heute ihren Reiz nicht verloren. Viele Stars und bekannte Namen haben sich als Männer in die Figur der „Charleys Tante“ aus Brasilien verwandelt. Man kann ge-spannt sein, wie der fernsehbekannte Comedian „Kalle Pohl“ diese Rolle in der Produktion der Komödie am Altstadtmarkt umsetzen wird.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Freitag 03.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Benedict Manniegel Dance Company
Benedict Manniegel Dance Company
Auf der Suche nach … Heimat

Moderner Ballettabend mit Choreographien von Heinz Manniegel und Ada Ramzews
Es tanzt die Benedict Manniegel Dance Company mit engagierten Gasttänzern

Was bedeutet Heimat? Kaum ein anderer Begriff ist so vielschichtig und emotional aufgeladen – weswegen die Frage besser lauten muss: Was bedeutet Heimat für mich? Die verschiedenen Stücke des Programms setzen sich in der Sprache des Tanzes mit den Dimensionen von Heimat als Ort, Gefühl oder auch Person auseinander und erzählen von einer Suche bzw. einer Reise, die uns alle betrifft.

Allen voran steht Heinz Manniegels Ballett "Lomir Tanzn" zu jüdischer Klezmermusik, das von der Suche nach Heimat als Ort, an dem man ankommen und bleiben darf, erzählt. "Lomir tanzn" bittet dabei nicht nur um "Lasst mich tanzen", sondern um "Lasst mich sein", "Lasst mich ankommen – und bleiben". Die Suche nach der Heimat ist immer auch eine Suche nach Geborgenheit, Glück und Frieden. Denn dort, wo wir das finden, fühlen wir uns "zuhause" – sei es an einem Ort, in einer Tätigkeit oder bei einer geliebten Person: "My home is where my heart is."

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 03.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Michael Kohlhaas
Michael Kohlhaas

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist
Landestheater Schwaben

Kleists berühmte Novelle mit ihrer bedrückenden Sprache handelt von der übermächtigen Wut eines Einzelnen und der unheimlichen Energie der Enttäuschten. Sie erzählt die Geschichte eines Menschen, dessen Welt angesichts des ihm geschehenen Unrechts aus den Fugen gerät und fragt, wie unerschütterlich unsere Moralvorstellungen sind. Es ist leicht, sich von Bildern der Gewalt bei Demonstrationen, Aufständen und Krawallen zu distanzieren. Aber wie würden wir Mittelstandsbürger auf die Zerstörung unserer Welt reagieren? Würden wir irgendwann auch versuchen, Gerechtigkeit mit Gewalt zu erzwingen?

Michael Kohlhaas, ein reisender Pferdehändler, muss an einem Schlagbaum in Sachsen zwei prächtige Rappen als Pfand zurücklassen. Als er auf der Heimreise sein Eigentum abholen will, erkennt er die ausgemergelten Pferde fast nicht mehr wieder. Als sein Knecht ihm auch noch berichtet, dass man ihn davon abhielt, die Pferde zu versorgen, er schließlich verprügelt und weggejagt wurde, will Kohlhaas Gerechtigkeit. Er fordert bei Gericht Schadensersatz. Seine Verhandlung wird verschleppt, korrupte Adlige verbünden sich und schließlich wird gegen ihn entschieden. Kohlhaas nimmt das Recht selbst in die Hand. Durch seine fanatische Raserei verliert er alles, Familie und Besitz. Er, ein ehemals unauffälliger Mann, kündigt seinen Vertrag mit der Zivilisation: „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zugrunde!“

Das Landestheater Schwaben zeigt den zeitlosen Klassiker in kleiner Besetzung mit drei Schauspielern.


Sonntag 05.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Nathalie küsst
Nathalie küsst
Romantische Komödie von Anna Bechstein
nach dem Erfolgsroman von David Foenkinos

mit Peter Kremer, Ursula Buschhorn, Michael Stark, Michel Guillaume
Inszenierung: Stefan Zimmermann

Nathalies Geschichte beginnt glücklich; gerade hat sie ihre erste große Liebe geheiratet und einen vielversprechenden Job angetreten. Das Blatt wendet sich jedoch, als ihr Mann beim Joggen überfahren wird und stirbt.
Nach diesem tragischen Unfall will Nathalie von Männern nichts mehr wissen. Drei Jahre lang lässt sie niemanden an sich heran.
Doch eines Tages, ohne darüber nachzudenken, gibt sie ihrem neuen Mitarbeiter Markus einen Kuss. Äußerlich könnten Nathalie und Markus nicht unterschiedlicher sein. Sie – eine hübsche und anmutige Frau. Er – ein Tollpatsch mit lichtem Haar. Doch Nathalie fühlt sich zu Markus hingezogen. Mit ihm fasst sie endlich den Mut, ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.

Mit Leichtigkeit und viel Humor erzählt diese französische Komödie die originelle Geschichte einer unverhofften, zweiten großen Liebe, die sich allen gesellschaftlichen Konventionen widersetzt.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 05.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Sprung in die Freiheit
Sprung in die Freiheit
Ein Tanzprojekt mit Sophia Rieth, Magdalena Oettl & Fabian Löbhard

Das Bewusstsein entscheidet, wie frei man sich fühlt. Erst wenn man sich der Einschränkungen bewusst wird, schrumpft die Freiheit und neue Gedanken entstehen. Der Prozess vom Bewusstwerden über zündende Gedanken und Entscheidungen bis zur neuen Freiheit und weiteren Konsequenzen wirft ein Feld von Fragen auf: Wie verläuft so ein Weg zu einer Entscheidung, zu einem Sprung in die Freiheit? Gibt es DEN Moment, von dem an es kein Zurück mehr geben kann? Sind es die kleinen Augenblicke, in denen man immer mehr realisiert? Und dieser Sprung – ist er wirklich ein großer Sprung oder am Ende doch nur mehr der letzte Schritt? Gibt es wirkliche Freiheit, wenn sie durch einen Ausbruch erreicht wurde?

Und was folgt danach? Wie lange hält die Freude über eine gewonnene Freiheit an? Wie kann ein Einzelner gemeinsam mit anderen frei sein? Die neue Situation bringt neue Aufgaben. Vielleicht mussten einige schöne Dinge aufgegeben werden. Freiheit bedeutet loszulassen – Negatives wie Positives. Sie bedeutet ein „Nein“, aber auch ein „Ja“.

Geht es schlussendlich „nur“ um bewusste Entscheidungen und das Leben damit?

Die Tänzerin Magdalena Oettl und die Musiker aus dem Duo sophisticated fabulous Sophia Rieth, Fabian Löbhard allesamt aus Augsburg, stellen sich diesen Fragen und der Beschreibung eines möglichen Prozesses hin zu einer Freiheit auf musikalisch-tänzerische Weise. Mit der eindrücklichen, bisweilen drastischen und emotionalen Sprache zeitgenössischer Musik in Werken von Roderik de Man, David Maslanka u. a. und in Improvisationen „sprechen“ sie über die Überlegungen und Emotionen hin bis zu den Momenten nach einem tatsächlichen Sprung in die Freiheit. Basis des Ganzen ist das Lebensrad, das sich unentwegt weiterdreht, dargestellt durch die im Kontrast zeitlos anmutenden Werke aus der minimal music von Peter Hannan und aus der Renaissance von Diego Ortiz. Magdalena Oettl wandelt in den von ihr entworfenen Choreografien die Musik und die Gedanken zur Freiheit in Bewegung um und verschmilzt mit den Musikern zu einem kunstformübergreifenden Trio. Sie mischt sich ein, setzt Akzente und ausdrucksstarke optische Kontrapunkte – mal bleibt sie außen vor, mal ist sie im Mittelpunkt des Geschehens.

Magdalena Oettl Tanz
Sophia Rieth Blockflöten
Fabian Löbhard Marimba und Perkussion

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 07.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: SCHULD UND SCHEIN
SCHULD UND SCHEIN
Ein Geldstück von Ulf Schmidt

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ (Henry Ford)
Ist das Finanzsystem im Lauf der Menschheitsgeschichte tatsächlich gänzlich undurchschaubar geworden? Fachleute, Politiker und Banker bedeuten uns in immer wieder neuen unverständlichen Worten, dass wir uns gar nicht erst den Mühen des Verstehens unterziehen sollten, denn unser Scheitern sei schließlich vorprogrammiert. Der Dramatiker Ulf Schmidt macht nun einen gewaltigen Strich durch diese Rechnung: In kurzen äußerst anschaulichen Szenen gelingt es, uns Sparern und Anlegern die systematische Verschleierung der Finanzjongleure von Beginn an bis zur heutigen Krise zu erklären. Mit Sachverstand und Witz führt er uns durch das Dickicht des Finanzsystems und erweckt uns aus der Ohnmacht der Unwissenden.

Eine Produktion des Metropoltheaters Regie und Bühne: Jochen Schölch Kostüme: Cornelia Petz, Licht: Hans-Peter Boden Choreographie und musikalische Leitung: Philipp Moschitz Dramaturgie: Katharina Schöfl

mit: Butz Buse, Paul Kaiser, Marc-Philipp Kochendörfer, Philipp Moschitz, Hubert Schedlbauer

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal
Samstag 11.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Gauting: "Katzelmacher" von Rainer W. Fassbinder
Theaterjugendclub SpielLust: "Katzelmacher" von Rainer W. Fassbinder

Die Schauspieler Sebastian Hofmüller und Lucie Mackert bearbeiten in der Spielzeit 2018/19, gemeinsam mit den Jugendlichen des ersten Gautinger Theaterjugendclub, eine Inszenierung des sozialkritischen Stückes “Katzelmacher” von Rainer Werner Fassbinder.
1968 in München uraufgeführt entstand das Stück, als die ersten “Gastarbeiter” in die BRD kamen und beschreibt mit scharfem Blick die Gruppendynamik unter jungen Menschen in einem Münchner Vorort, die sich plötzlich mit einem “Gastarbeiter”, der in ihrem Ort auftaucht, auseinandersetzen müssen und mit Hass, Ausgrenzung und Schuldzuweisungen reagieren. Der Jugendclub SPIELLUST schaut heute, wo ehemalige Gastarbeiter längst in dritter Generation in Deutschland leben und die Diskussion um ihre Integration von der “Flüchtlingsdebatte” abgelöst wurde, auf diese 50 Jahre alte Geschichte und erzählt sie aus heutiger Sicht noch einmal.

LUCIE MACKERT ist Schauspielerin, Sprecherin und Musikerin und hatte bereits zahlreiche Engagements an deutschen Theatern.

Der Gautinger Schauspieler SEBASTIAN HOFMÜLLER leitete von 2012 bis 2016 den Jugendclub des Kleinen Theaters Kammerspiele Landshut.

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Dienstag 14.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Die Stunde des Unternehmers
Die Stunde des Unternehmers

Schauspiel von Felix Huby und Hartwin Gromes
Landestheater Tübingen

Walter Weicker ist Chef eines Familienunternehmens, das sich zu einem Imperium gemausert hat: 30 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Dass die Banken ihm nun zur Überbrückung einer akuten Liquiditätskrise einen Kredit verweigern und er sein Unternehmen zerschlagen müsste, um es zu retten, kann Weicker nicht akzeptieren. An den letzten beiden Tagen des Jahres 2008 versucht er mit allen Mitteln, sein Lebenswerk zu retten, ohne dabei, wie so oft, Rücksicht auf seine Familie zu nehmen – oder auf sich selbst. „Die Stunde des Unternehmers“ verdichtet die Geschichte eines schwäbischen Patriarchen, Schaffers und Sturkopfs durch Rückblenden bis in die 1940er-Jahre zu einem Porträt über Deutschland und Schwaben. Inspiration war das Schicksal Adolf Merckles, der die familieneigene Merckle GmbH zu einem weltweit agierenden Konzern ausbaute und sich 2008 das Leben nahm, als seine Unternehmensgruppe in einer schweren Krise steckte.

Felix Huby, in Dettenhausen bei Tübingen geboren, ist Journalist, Krimiautor und Erfinder der Tatort-Kommissare Bienzle, Palu und Castorff. Mit seinen Theaterstücken wie „Schwabenblues“ oder „Georg Elser – Allein gegen Hitler“ geht er der schwäbischen Seele auf den Grund.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 17.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Rita
Rita
15 Jahre Puchheimer Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V! Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik. Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt. Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt. Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst! Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 18.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschließheim: Auf der Suche nach ... Heimat
Auf der Suche nach ... Heimat
Moderner zweiteiliger Tanzabend über das Gefühl der Zugehörigkeit

Choreografie: Heinz Manniegel und Ada Ramzews

Was bedeutet Heimat? Kaum ein anderer Begriff ist so vielschichtig und emotional aufgeladen – weswegen die Frage besser lauten muss: Was bedeutet Heimat für mich? Auf der Suche nach … Heimat setzt sich in der Sprache des Tanzes mit den Dimensionen von Heimat als Ort, Gefühl oder auch Person auseinander und erzählt in unterschiedlichen Stücken von einer Suche und Reise, die uns alle betrifft.

Allen voran steht das Ballett Lomir Tanzn zu jüdischer Klezmermusik von Heinz Manniegel, das von der Suche nach Heimat als Ort handelt, an dem man ankommen und bleiben darf: Lomir tanzn bittet dabei nicht nur um Lasst mich tanzen, sondern um Lasst mich leben – Lasst mich sein! In One Charming Night von Ada Ramzew fahnden die Menschen zu verschiedenen Liedern von Henry Purcell nach der Liebe, dem Glück – und sei es nur für einen Augenblick.

Die Suche nach der Heimat oder dem, was wir damit verbinden, ist immer auch eine Suche nach Geborgenheit, Glück und Frieden. Denn dort, wo wir das finden, fühlen wir uns zu Hause – sei es an einem Ort, in einer Tätigkeit oder bei einer geliebten Person: My home is where my heart is.  

Bürgerhaus Unterschließheim
Rathauspl. 1
85716 Unterschleißheim




Samstag 18.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Die Drei von der Tankstelle
Die Drei von der Tankstelle - Musikalische Komödie nach dem berühmten Film

Regie: Wolf-Dietrich Sprenger
Mit: Anika Mauer, Tommaso Cacciapuoti, u.a.

Wer kennt ihn nicht, diesen wunderbaren Tonfilm-Klassiker? Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey und der Musik von Werner-Richard Heymann ist er zu einer Legende geworden. „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“ - diese Melodien sind Evergreens und haben bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Endlich gibt es diesen Klassiker auch für die Bühne!

Gut gelaunt kehren die drei Millionäre Willy, Hans und Kurt von ihrer Weltreise zurück – und fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sich ihr Bankier mit dem gemeinsamen Geld auf die Fidschi-Inseln abgesetzt hat. So stehen die drei Lebemänner plötzlich vor dem Bankrott. Doch Aufgeben kommt gar nicht in Frage! Als Päch-ter einer heruntergekommenen Tankstelle planen Willi, Hans und Kurt ihr ganz großes Comeback. Und nicht nur finanziell geht die Rechnung auf: Zwischen Zapfsäule und Luftdruckmessgerät lernt jeder eine bildhübsche jun-ge Frau kennen und lieben. Als sich aber herausstellt, dass es sich bei allen dreien um ein und dieselbe Dame handelt, wird ihre Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Sonntag 19.05.2019; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Landsberg: Ein ganzes Leben
Ein ganzes Leben

Nach dem Roman von Robert Seethaler
Landestheater Schwaben

Als uneheliches Kind wird Andreas Egger zum Onkel gegeben. In das Tal, in dem er sein Leben verbringen wird. Er ist da vier Jahre alt, ungefähr, so genau weiß das keiner. Es wird ein entbehrungsreiches, karges Leben. Egger wird Hilfsknecht und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Er verlässt für kurze Zeit sein Dorf, um in den Weltkrieg zu ziehen. Früh trifft er seine große Liebe Marie, heiratet und träumt von Nähe und Gemeinschaft, doch eine Naturgewalt nimmt ihm seine junge Ehefrau und das eben gebaute, bescheidene Haus. So wie überhaupt die Natur, der Lauf der Jahreszeiten, das harte Klima der Berge das Leben des Andreas Egger bestimmen. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist Marie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.

Seethalers „Ein ganzes Leben“, 2014 erschienen, ist eine Gegenerzählung zu den rasanten Lebensentwürfen unserer globalisierten und digitalisierten Welt. In der Beschreibung einer untergehenden Zeit und der Konzentration auf die wirklich entscheidenden Momente in einem Leben, weckt der Roman die Sehnsucht nach Entschleunigung und nach der Unmittelbarkeit von menschlichen Begegnungen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 19.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Puchheim: Rita
Rita
15 Jahre Puchheimer Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V! Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik. Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt. Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt. Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst! Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 23.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Charleys Tante
Charleys Tante
Schwank von Brandon Thomas

Regie: Jan Bodinos
Mit: TV-Star Kalle Pohl und seinem sechsköpfigen Schauspiel-Ensemble!

„Charleys Tante“ wurde 1892 in London uraufgeführt und zählt noch heute zu den größten Theatererfolgen aller Zeiten.

Die Studenten Jack und Charley verbringen ihre Sommertage am liebsten – wie fast alle Engländer – im Garten. Sie sind jung, aus guter Familie und haben einen Gärtner Namens Brassett – aber nie Geld. Sie sind verliebt, in Amy und Kitty, haben sich ihren Angebeteten aber noch nicht erklärt. Die Zeit drängt, denn Verliebte sind un-geduldig. Da erhält Charley ein Telegramm aus Brasilien, in dem seine Tante Donna Lucia d’Alvadorez ihren Be-such ankündigt. Sie soll sagenhaft reich sein und außerdem auf der Suche nach einem Erben. Wenn das kein guter Anlass ist, Amy und Kitty zum Lunch einzuladen und bei dieser Gelegenheit, ihnen in Anwesenheit der Tante, einen Heiratsantrag zu machen! Dumm nur, dass Tante Lucia dann doch nicht kommt. Doch deswegen das Date mit den jungen Damen abzusagen? Niemals! Kurzerhand wird der Gärtner Brassett in Frauenkleider ge-steckt und Amy und Kitty als Charleys Tante präsentiert! Das geht zuerst auch überraschend gut, alle sind ent-zückt von der falschen Tante, auch Jacks Vater Sir Francis, der die „Travestie-Tante“ gleich heiraten will – nur als die echte Donna Lucia dann doch noch auftaucht, scheint das Unheil unweigerlich seinen Lauf zu nehmen….

Zum Schreien komisch! Mit dem genialen Kalle Pohl als Tante!

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Pullach: CLOWNS 2½ und CLOWNS IM STURM
CLOWNS 2½  und CLOWNS IM STURM
Zwei Theaterstücke an einem Abend von Roberto Ciulli und Matthias Flake

Vor drei Jahren entstand aus der szenischen Fantasie Roberto Ciullis und der musikalischen Idee von Matthias Flake „Clowns 2 ½“ eine Auseinandersetzung mit den Problemen des Alterns, die humorvoll und nicht verbiestert mit den Augen der Clowns auf diese Realität schaute. Nicht selten gelten an den Orten, in denen Menschen häufig ihre letzten Lebensjahre verbringen, jene Regeln, die schon in der Schule und in Internaten galten: Wichtig ist, dass das Ordnungssystem von den Insassen befolgt wird, um das überall vermutete Chaos niederzuhalten. Dem ordnenden Diktat der Verwahranstalt unterworfen, entwickeln die Einzelnen einen anarchischen Eigensinn, der in den alltäglichen Situationen auch das Komische provoziert. Seit dieser Zeit hat sich der Zustand unserer globalen Gesellschaft dramatisch verändert, die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, zuwandernde Flüchtlinge, die Angst vor Anschlägen. Wie reagieren die gealterten Clowns auf die veränderte Situation?

Eine Produktion des Theaters a.d. Ruhr Inszenierung: Roberto Ciulli, Dramaturgie: Helmut Schäfer Musik: Matthias Flake

mit: Matthias Flake, Rupert J. Seidl, Petra von der Beek , Simone Thoma, Dagmar Geppert, Albert Bork, Klaus Herzog, Fabio Menéndez, Alessandro Moreschi, Peter Kapusta, Volker Roos, Steffen Reuber
©

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal

 
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Burgtheater Wien - Vor Sonnenaufgang
Burgtheater Wien
Vor Sonnenaufgang

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann

Inszenierung: Du¨an David Pařízek

Mit einer schlüssigen Neubearbeitung hat der Autor Ewald Palmetshofer Hauptmanns Sozial-Drama in die Jetztzeit geholt, so dass dessen desillusionierender Blick auf Menschen und Verhältnisse in unserer von Unsicherheit und Polarisierung geprägten Gegenwart hochaktuell erscheint.

Firmen-Gründer Egon Krause hat sein florierendes Unternehmen an den Schwiegersohn Thomas übergeben und sich mit Ehefrau Annemarie aufs Altenteil zurückgezogen. Der ehrgeizige Thomas will als Mitglied einer rechtspopulistischen Partei auch politisch Karriere machen. Seine Frau Martha trägt derweil den zukünftigen Stammhalter im Bauch und auch deren Schwester Helene ist nach einem Ausbruchversuch in den Schoß der Familie zurückgekehrt. Alle scheinen glücklich und zufrieden. Aber warum verbringt der Familienpatriarch die Abende mit seinen Saufkumpanen, warum flüchtet sich seine Frau in Konsum- und Kochorgien, warum treibt Martha die Angst um ihr ungeborenes Kind um, warum stellt Thomas seiner Schwägerin Helene nach und warum sehnt diese sich nach einem freieren Leben? Diese Fragen werden noch drängender, als der linke Journalist Alfred Loth bei seinem ehemaligen Studienfreund Thomas auftaucht, um zu erfahren, warum dieser nach rechtsaußen gerückt ist.

Zwischen Komik und Tragik, Leidenschaft und Apathie, Sehnsüchten und Illusionen nehmen die vielschichtigen Figuren dank großartiger Schauspieler Gestalt an. Die gedemütigte Annemarie wird vom harmoniesüchtigen Muttertier zum aufgebrezelten Möchtegern-Vamp, die hochschwangere Martha von der statusbewussten Ehefrau zur frustrierten Alkoholikerin, der smarte Jungunternehmer Thomas vom lustgetriebenen Pantoffelhelden zum eiskalten Karrieristen, der sich mit dem verunsicherten Idealisten Alfred ein denkwürdiges politisches Wortgefecht liefert, während sich Helene in Alfred verliebt und Hoffnung auf ein glücklicheres Leben aufkeimen lässt.

„Schärfer kann man unserer Zeit kaum den Spiegel vorhalten. Ein großer Theaterabend“ (Wiener Zeitung)

„Theater braucht kongeniale Interpreten. Und wenn das der Fall ist wie an diesem Abend, dann möchte man sie feiern und vergöttern“ (FAZ)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 21:30 Uhr
Pullach: CLOWNS 2½ und CLOWNS IM STURM
CLOWNS 2½  und CLOWNS IM STURM
Zwei Theaterstücke an einem Abend von Roberto Ciulli und Matthias Flake

Vor drei Jahren entstand aus der szenischen Fantasie Roberto Ciullis und der musikalischen Idee von Matthias Flake „Clowns 2 ½“ eine Auseinandersetzung mit den Problemen des Alterns, die humorvoll und nicht verbiestert mit den Augen der Clowns auf diese Realität schaute. Nicht selten gelten an den Orten, in denen Menschen häufig ihre letzten Lebensjahre verbringen, jene Regeln, die schon in der Schule und in Internaten galten: Wichtig ist, dass das Ordnungssystem von den Insassen befolgt wird, um das überall vermutete Chaos niederzuhalten. Dem ordnenden Diktat der Verwahranstalt unterworfen, entwickeln die Einzelnen einen anarchischen Eigensinn, der in den alltäglichen Situationen auch das Komische provoziert. Seit dieser Zeit hat sich der Zustand unserer globalen Gesellschaft dramatisch verändert, die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, zuwandernde Flüchtlinge, die Angst vor Anschlägen. Wie reagieren die gealterten Clowns auf die veränderte Situation?

Eine Produktion des Theaters a.d. Ruhr Inszenierung: Roberto Ciulli, Dramaturgie: Helmut Schäfer Musik: Matthias Flake

mit: Matthias Flake, Rupert J. Seidl, Petra von der Beek , Simone Thoma, Dagmar Geppert, Albert Bork, Klaus Herzog, Fabio Menéndez, Alessandro Moreschi, Peter Kapusta, Volker Roos, Steffen Reuber
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Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal

 
Donnerstag 06.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: The Who and the What
The Who and the What

Schauspiel von Ayad Akhtar
Landestheater Tübingen

Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanischen Einwandererfamilie in Atlanta, schreibt ein Buch über den Propheten Mohammed. Ein konfliktbeladenes Thema. Sie stellt Fragen: Wer war er als Mensch? Welche Leidenschaften und Schwächen hatte er? Wie war sein Verhältnis zu Frauen? Und wie fragwürdig begründet der Islam hieraus die Rolle der Frau in der Gesellschaft? Ihr Vater Afzal, ein strenggläubiger Muslim und erfolgreicher Taxi-Unternehmer, kümmert sich nach dem Tod seiner Frau um die Töchter. Er macht sich Sorgen, da sie noch nicht verheiratet sind. Für Zarina gibt er sogar heimlich eine Kontaktanzeige auf muslimlove.com auf und überprüft die Kandidaten auf Heiratstauglichkeit. So treffen sich Zarina und Eli, ein junger amerikanischer Konvertit, der Zarina versteht und sie beim Schreiben unterstützt. Ein Jahr später sind die beiden verheiratet und das Buch ist fertig. Alles könnte gut sein – bis Afzal das Manuskript in die Hände bekommt. Die Fragen, die Zarina darin stellt, sind für ihn nichts als pure Blasphemie. Der Patriarch befielt die Vernichtung des Buches, Zarina jedoch publiziert es und wird von ihm aus der Familie verstoßen.

Nachdem das Landestheater Tübingen Ayad Akhtars Debüt „Geächtet“ bereits im April 2017 mit großem Erfolg in Landsberg gespielt hat, folgt nun mit „the who and the what“ ein neues Stück von ihm. Auf pointierte und spannende Weise beleuchtet er hier das Verhältnis des Islam zur Rolle der Frau in der Gesellschaft. Tiefgründig und komisch zugleich behandelt Akhtar brennende Fragen unserer Zeit, gibt aber niemals einfache Antworten.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 06.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Habbe & Meik
Habbe & Meik
"So oder so ist das Leben"

Masken, die „wahrer“ sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen.
Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewe-gend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschrei-ben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.
Ein grandioses Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters begeistert mit ihren clownesken Verzerrungen des alltäglichen Lebens ganz ohne Worte das Publikum. Die Zuschauer werden in ihren Bann gezogen und lachen aus voller Seele unbeschwerte Tränen.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Freitag 28.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Der Talisman
Der Talisman
Posse mit Gesang von Johann Nestroy

Inszenierung: Peter Kesten
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

Titus Feuerfuchs wird wegen seiner roten Haare privat wie beruflich zum Außenseiter. Sie mindern seine Chancen beim anderen Geschlecht und vermasseln ihm die Karriere. Da rettet er dem Friseur Marquis das Leben und erhält unverhofft eine schwarze Perücke zum Dank. Plötzlich wendet sich das Blatt: Mit diesem Talisman auf dem Kopf öffnen sich dem Schwarzgelockten alle Türen und Frauenherzen. Attraktive Posten winken und heiratswillige Witwen stehen parat. Als seine Maske auffliegt, greift er zur blonden Haarpracht und wechselt einfach Job wie Dame. Doch erst als er auf seinen Talisman verzichtet, findet er sein wahres Glück...

Johann Nestroys (1801-1862) brillante Komödie ist ein Feuerwerk voller Sprachwitz und bühnenwirksamer Situationskomik. Die fein geschliffene, pointierte Sprache und die plastischen Charaktere machten das Lustspiel zu seinem größten Erfolg. "Der Talisman" ist eine bissige Sittenposse von erheiternder und zugleich erschreckender Zeit­losigkeit. Mit großer poetischer Kraft wendet sich Nestroy scharfzüngig gegen Opportunismus, Geldgier und Diskriminierung.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Samstag 29.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Natascha Wodin & Gilla Cremer
Natascha Wodin & Gilla Cremer / Hamburger Kammerspiele:
„Sie kam aus Mariupol“ & „Einmal lebt ich“ von Natascha Wodin
DOPPELABEND

Lesung mit Natascha Wodin „Sie kam aus Mariupol“ im Anschluss spielt Gilla Cremer „Einmal lebt ich“ von Natascha Wodin.

In ihrem Buch Sie kam aus Mariupol geht Natascha Wodin dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die 1944 als Zwangsarbeiterin nach Deutschland kam – die Mutter, um die es bereits in dem 1989 erschienenen Roman “Einmal lebt ich” geht.
 
In Einmal lebt ich erzählt die Autorin von der eigenen Kindheit und Jugend in einem Nachkriegsghetto für Displaced Persons in der westdeutschen Provinz. In ihren Träumen ist sie deutsche Hausfrau an der Seite eines deutschen Handwerkers oder amerikanischer Filmstar. Ihr Alltag dagegen ist trostlos: Ständig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, lebt sie nach dem Selbstmord der Mutter in Kinderheimen, in der Obdachlosigkeit und allein mit ihrem gewalttätigen, stummen Vater.

Einmal lebt ich beginnt da, wo Sie kam aus Mariupol endet.
 
Regie MAX EIPP
Mit GILLA CREMER
Musik HENNES HOLZ
 
Lesung NATASCHA WODIN

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.