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Sonntag 28.05.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Der nackte Wahnsinn
Der nackte Wahnsinn
Komödie von Michael Frayn mit Constanze Lindner, Michael Altinger, Sonja Kling, Thomas Wenke, Gabi Rothmüller, Alexander Liegl, Norbert Heckner, Eva-Maria Reichert und Ferdinand Schmidt Modrow.
Regie: Gabi Rothmüller.

Es ist kurz nach Mitternacht, die Generalprobe des Stücks "Spaß muss sein" läuft. Die Nerven liegen blank. exthänger, Requisitenchaos, verlorene Kontaktlinsen, volltrunkene Schauspieler – der Regisseur und seine Darsteller sind verzweifelt. Schnell tritt das Stück in den Hintergrund und macht den eigentlichen Entblößungen Platz: Kulissengetuschel, Liebesverwirrungen, Verwaltungshorror...Ein Albtraum für die Beteiligten, für das Publikum eine durchgedrehte, turbulente Komödie. An die chaotische Probe schließt die Premiere an, die bereits erste Symptome des Verfalls zeigt. Der Zuschauer erlebt von der Hinterbühne aus, welche Dramen sich hinter den Kulissen abspielen. Die Schauspieler machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle und versuchen zugleich, die Aufführung trotzdem am Laufen zu halten. Michael Frayn führt genüsslich vor, dass die perfekte Theaterwelt auch hinter den Kulissen mehr Schein als Sein ist. Nicht alles, was wir auf der Bühne sehen, ist wirklich so geplant. Theater ist der nackte Wahnsinn…

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 28.05.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Effi Briest
Effi Briest

    Nach dem Roman von Theodor Fontane
    Landestheater Schwaben

Theodor Fontanes Effi Briest, lebhaft und charismatisch, ist hin- und hergerissen zwischen den eigenen Sehnsüchten und Vorstellungen für ihr Leben und einer Gesellschaft, die für ihre Mitglieder strikte Lebenspläne und Verhaltensregeln vorsieht. Effis Konflikt ist leider immer noch aktuell.
„Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich“, tadelt die Mutter die lebenslustige Tochter, die ihre Schaukel über alles liebt und vielleicht sogar Kunstreiterin werden möchte. Stattdessen aber erfüllt Effi den Lebenstraum ihrer Mutter und heiratet deren Jugendliebe Baron von Instetten, der doppelt so alt ist wie Effi. Instetten ist ein Pedant, ein Langweiler, der seine junge Frau mit Spukgeschichten unter der Fuchtel hält. Hatte Effi sich das Leben als Ehefrau glamourös und aufregend erträumt, wird sie nun schrecklich enttäuscht: Im muffigen Landhaus in Kessin vereinsamt die junge Frau zunehmend und fängt schließlich eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas an. Auch das macht nicht wirklich glücklich, und Effi beginnt sich desillusioniert in das „falsche Leben“ einer oberflächlichen Gesellschaft zu fügen. Doch Jahre später holt ihre Vergangenheit sie ein: Instetten erfährt von der lange beendeten Affäre und kann aus fanatischem Ehrgefühl nicht vergeben. Er fordert Crampas zum Racheduell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten.
Die junge Regisseurin, Pia Richter, zeigt keine nostalgische Effi-Adaption, sondern zwängt die Figuren in eine graue Bühnenenge, die mehr steril als heimelig ist. Sie schält Fontane bis auf den Kern der genannten Konflikte seiner Protagonistin. Moderner, abstrakter und aktueller kann man Effi Briest nicht inszenieren. Am Ende ihres Schauspielregiestudiums an der Otto-Falkenberg-Schule hat Pia Richter mit Elfriede Jelineks „Ulrike Maria Stuart“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele für eine vielbeachtete Abschlussregie gesorgt.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 01.06.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Die Suche nach dem heiligen Gral
Die Suche nach dem heiligen Gral

    Ein Roadmovie mit Rittern , frei nach dem Monty Python-Klassiker „Die Ritter der Kokosnuss“
    Familientheater für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Theater Fiesemadände

„Die Suche nach dem heiligen Gral“ ist ein Stück voll von poetischer Schönheit und eminenter Blödelei! Denn auch Blödeln will gelernt sein! Alles dreht sich darin um König Arthus, den Begründer der Tafelrunde und Herrn über Camelot. Mit Hilfe einer tapferen Ritterschar will er das Reich vor den einfallenenden Franzosen befreien und last, but not least, den heiligen Gral erobern. Leider handelt es sich bei seiner Truppe um eine Ansammlung arger Trottel und seine Unternehmung erleidet schnell zahlreiche Rückschläge.
Eine Produktion des Theaters Fiesemadände in Kooperation mit Jan Mixsa und dem „Bund angelsächsischer Herbsthechtfreunde“.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 01.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Russell Maliphant Company - Conceal/Reveal
Theater Fürstenfeld: Russell Maliphant Company - Conceal/Reveal
Choreographie: Russell Maliphant

Der britische Choreograph Russell Maliphant prägt seit zwei Jahrzehnten die internationale Tanzszene. Ein Grenzgänger zwischen Klassik und Moderne, der mit seinem kongenialen Lichtdesigner Michael Hulls einen sehr ästhetischen Stil entwickelt hat, der eine abstrakte Formensprache mit sinnlichen, emotionalen Bewegungsbildern verbindet. Auch die Stücke des neuen Programms "Conceal/Reveal“ glänzen durch eine einzigartige Synthese aus Licht, Bewegung und Raum.

Im Solo "Both and“ äußert sich das Wechselspiel als Antagonismus zwischen Hell und Dunkel. Hinter einer durchscheinenden Gaze tanzt Dana Fouras mit den Schattenwürfen ihres Körpers. Wie eine Zauberin wirft die Tänzerin zu orientalischen Klängen überdimensionale Figuren auf die ‚dritte Wand‘. Das atemberaubende Trio "Broken Fall“ spielt mit den Risiken des freien Falls. Zwei Männer werfen, tragen und balancieren eine Frau in immer neuen artistischen Variationen. Mal gleitet die Tänzerin Schlangen gleich um die Körper der Männer, mal fliegt sie wie ein Engel durch die Luft. Rasante Sprünge und Hebungen wechseln mit langsam getanzten Körperskulpturen. Der Dialog zwischen Licht und Bewegung wird in "Piece No 43“ auf die Spitze getrieben. Unter trichterförmigen Lichtkegeln, die sich durch den Raum bewegen, bilden fünf Tänzer ungemein spannungsvolle Arrangements, die in blitzlichtartigen Wechseln manchmal nur Körperausschnitte preisgeben. Es entstehen poetische Bilder, wenn sich die Tänzer zur Mondscheinsonate wie sehnsüchtige Traumwandler bewegen; es entwickeln sich packende Bewegungsfolgen, wenn sich die kreiselnden Lichter zur elektronischen Musik mit rasanten Gruppenchoreographien verbinden.

"Ein Abend überwältigender physischer Poesie.“ (The Telegraph)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 22.06.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Böhmisches Marionettentheater "Nibelungen – gelungen?!"
Böhmisches Marionettentheater
Nibelungen – gelungen?!

FÜR ERWACHSENE

Männerstolz und Weiberkampf, Imponiergehabe und Mobbing, Sex und Mord: An diesem Abend werden die Geheimnisse gelüftet und die Geschichte der Nibelungen von Siegfrieds Jugend bis zum bitteren Ende an Etzels Hof, befreit von aller Ideologie in verständlicher Sprache, erzählt.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 23.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Tanzforum München: Carmina Burana
Tanzforum München: Carmina Burana

"O Fortuna!" – Das Tanzforum München zeigt eines seiner ersten und erfolgreichsten Stücke. Nicht nur in München, auch in Petersburg, Tokio, Shanghai, London, Paris oder Rom trat die Gruppe mit diesem Tanzstück nach Carl Orffs imposanter musikalischer Vorlage auf. "Carmina Burana" ist wie ein Kaleidoskop mittelalterlicher Stimmungsbilder. Ob Abt oder leichtes Mädchen, ob Königin oder Narr: Alle sind gleich vor der unabwendbaren Macht des Schicksals. Ein Tanzstück vom Auf und Ab des menschlichen Daseins. Die Choreografie bewegt sich zwischen klassischem und modernem Bewegungsrepertoire. "Carmina Burana" lebt von den Tänzern und vom Wechselspiel mit der Assoziationskraft des Publikums. Zuvor aber steht mit "Bolero" ein weiteres Highlight der neueren Klassik auf dem Programm, Maurice Ravels berühmte Studie der Wiederholung als Grundlage einer tänzerischen Reflexion über den Rhythmus des Lebens.

Kubiz Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Donnerstag 29.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Peer Gynt
Peer Gynt

    Von Henrik Ibsen
    Landestheater Schwaben


„Peer, du lügst!“, lässt Henrik Ibsen zu Beginn seines dramatischen Gedichts Peer Gynts Mutter Aase sagen – und ein Lügner ist ihr Sohn in der Tat: ein Prahlhans, ein Fabulierer, der sehnsüchtig alles Fantastische über die nüchterne, elende Wirklichkeit stellt. Seine Mutter liebt ihn abgöttisch und lauscht begeistert den Lügengeschichten, um sich aus der Enge ihres Lebens zu träumen. Doch Peer will mehr! Auf der großen Dorfhochzeit entführt er die Braut und flieht in die Berge. Aus dem Reich der Trolle entkommt er glücklich, bevor man ihn zum Krüppel macht. Seine geliebte Solveig lässt er allein zurück. Peer wird kapitalistischer Sklavenhändler auf den Weltmeeren, gibt sich in Marokko als Prophet aus und vergnügt sich mit arabischen Schönheiten. In Kairo krönt man ihn zum Kaiser der Irren. Und auf der Schiffsreise zurück in die Heimat wird Peer aus Egoismus zum Mörder. Als der alternde Mann dem Tod ins Auge sieht, muss er feststellen, dass er weite Wege gemacht, aber nie herausgefunden hat, wer er wirklich ist. Peers Jugendliebe Solveig jedenfalls hat ein Leben lang auf einen Peer Gynt gewartet.
Der Wahrheitsfanatiker Henrik Ibsen hat neben seinen großen realistischen Dramen mit „Peer Gynt“ (1867), der als Pendant zu Goethe als “norwegischer Faust“ gilt, eine szenische Weltreise hinterlassen, ein romantisches Märchen, eine symbolreiche Abenteuer-Geschichte, vor Allem aber und eine Abrechnung mit der Selbstverwirklichungssucht des zeitgenössischen Menschen.
Nach dem Wechsel an der Spitze des Landestheaters Schwaben hat sich einiges geändert. Wie die neue Intendantin, Kathrin Mädler, angekündigt hatte, soll zeitgenössisches und aktuelles Theater gemacht werden. Daher ist auch ihre Antrittsinszenierung des Ibsenklassikers „Peer Gynt“ aktualisiert, modern und mit drei Darstellern als Peer, die die verschiedenen Facetten der Figur perfekt abdecken und immer wieder zu dritt auftreten.
Kathrin Mädler war Schauspieldramaturgin am Staatstheater Nürnberg und zuletzt leitende Schauspieldramaturgin am Theater Münster. 2009 inszenierte sie Peter Weiss‘ „Die Ermittlung“ auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und machte damit bundesweit auf sich aufmerksam. Damit das Landsberger Publikum die neue Intendantin kennenlernen kann, gibt es vor der Vorstellung um 18:45 Uhr im Foyer ein Theatergespräch mit ihr und eine Einführung in die Inszenierung.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Start: Dienstag 04.07.2017; Uhrzeit: 09:00 Uhr
Ende: Mittwoch 05.07.2017
Gauting Bosco: Schulen aus dem Landkreis Starnberg: 15. Musik- und Theaterfestival
Schulen aus dem Landkreis Starnberg: 15. Musik- und Theaterfestival

Auch in diesem Schuljahr findet wieder ein Schülerfestival aller Schularten im Landkreis Starnberg statt!
Auch in diesem Schuljahr findet wieder ein Schülerfestival aller Schularten im Landkreis Starnberg statt! Veranstaltungsort ist wieder Gauting und das bosco wird erneut zum Hauptspielort.
Deshalb möchten wir alle Schulen im Landkreis in gewohnter Weise an zwei Vormittagen zu diesem Kulturtreff einladen. Sie haben Gelegenheit, kulturelle Aktivitäten aus dem Schulleben zu präsentieren und sich als zuschauer Anregungen für neue Projekte zu holen. Es sind nicht nur alle Schularten und Altersstufen eingeladen, sondern auch alle kulturellen Bereiche und Kombinationen aus Tanz, Musik, Film und Theater angesprochen. Der dreiminütige Videoclip ist genauso gefragt, wie das 30-minütige Stück der Theatergruppe.
Bitte senden Sie eine erste unverbindliche Rückmeldung bis spätestens 31.03.2017 an info@montessori-starnberg.de.

bosco
im Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Samstag 08.07.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Landestheater Schwaben:
Landestheater Schwaben: "Effi Briest"
nach dem Roman von Theodor Fontane
mit Elisabeth Hütter, Jens Schnarre, Fridtjof Stolzenwald, André Stuchlik.
Inszenierung: Pia Richter

"Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich", tadelt die Mutter die lebenslustige Tochter, die ihre Schaukel über alles liebt und vielleicht sogar Kunstreiterin werden möchte. Stattdessen aber erfüllt Effi den Lebenstraum ihrer Mutter und heiratet deren Jugendliebe Baron von Instetten, der doppelt so alt ist wie die 17-Jährige. Instetten ist ein Pedant und Karrierist, ein Langweiler, der seine junge Frau mit Spukgeschichten unter der Fuchtel hält. Hatte Effi sich das Leben als Ehefrau glamourös und aufregend erträumt, wird sie nun enttäuscht: Sie vereinsamt zunehmend und fängt schließlich eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas an. Als Instetten Jahre später von der lange beendeten Affäre erfährt, kann er aus fanatischem Ehrgefühl nicht vergeben. Er fordert Crampas zum Racheduell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten. Effi Briests Konflikt ist heute so aktuell wie im 19. Jahrhundert: Wie kann es einer Frau gelingen, selbstbestimmt den eigenen Weg zu finden?

KUBIZ Unterhaching
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
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