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Sonntag 12.04.2020; Uhrzeit: 13:30 Uhr
Radiotipp: Zwischentöne mit dem Cellisten Eckart Runge
Radiotipp Deutschlandfunk

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Cellist Eckart Runge im Gespräch mit Tanja Runow

Mit dem Artemis Quartett, das er 1989 mit begründete, hat Eckart Runge große Erfolge und künstlerische Erfüllung erlebt. Aber auch tiefe Krisen. Nach 30 Jahren hat er sich nun entschieden, diese Ehe zu viert hinter sich zu lassen und neue Wege zu beschreiten.
Runge, 1967 in Heidelberg geboren, hat den Klang des Artemis Quartetts über drei Jahrzehnte und verschiedene Besetzungswechsel hinweg geprägt. Und sich mit ihm in die internationale Spitzenliga der Streichquartette gespielt. Er hat Schicksalsschläge wie den Tod des Bratschers Friedemann Weigle und eine eigene schwere Erkrankung durchgestanden. Doch neben aller Arbeit im Quartett ist Runge immer vielseitig interessiert geblieben. Ein Grenzgänger, der Brücken schlägt, zwischen dem großen klassischen Repertoire und Tango, Jazz oder Filmmusik. Dafür dürfte er nun mehr Zeit haben als bislang.
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Samstag 18.04.2020; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Radiotipp: Thomas Pynchon „Die Enden der Parabel“
Radiotipp: Deutschlandfunk

Pynchons „Die Enden der Parabel“ erstmals als Hörspiel

14-stündige Koproduktion mit Star-Besetzung feiert Radiopremiere im SWR2 (17. und 18. April) und Deutschlandfunk (ab 18. April)

Zum ersten Mal wird mit dem Hörspiel „Die Enden der Parabel“ eine Bearbeitung des Romans „Gravity’s Rainbow“ des amerikanischen Schriftstellers Thomas Pynchon im Radio zu hören sein. ...

Das Kulturradio SWR2 sendet am 17. und 18. April, im Deutschlandfunk ist Pynchons bedeutendstes Werk ab dem 18. April an mehreren Abenden im April und Mai zu hören. In der 14-stündigen Inszenierung von Klaus Buhlert spielt und spricht ein erstklassiges Ensemble, unter anderem mit Bibiana Beglau, Golo Euler, Felix Goeser, Corinna Harfouch, Jens Harzer, Franz Pätzold und Thomas Thieme. Die Produktion des Hörspiels, eine Koproduktion des federführenden SWR mit dem Deutschlandfunk, dauerte mehr als zwei Jahre. Die Radiopremiere findet am 17. und 18. April 2020, jeweils ab 20.03 Uhr im SWR2 statt. Im Deutschlandfunk wird das darauffolgende Hörspiel-Sonderprogramm von Hörspielredakteurin Sabine Küchler moderiert.

Sendetermine Deutschlandfunk
18./19. April 2020: 20.05 – 6.00 Uhr
21. April 2020: 20.10 – 21.00 Uhr
25. April 2020: 20.05 – 22.00 Uhr
28. April 2020: 20.10 – 21.00 Uhr
2. Mai 2020: 20.05 – 22.00 Uhr
5. Mai 2020: 20.10 – 21.00 Uhr

Auflösung menschlicher Identitäten und ihrer Freiheiten
Der SWR-Hörspieldramaturg Manfred Hess hat erreicht, dass Pynchon erstmals der Bearbeitung seines Hauptwerks zustimmte. Dieser hatte jahrzehntelang alle Angebote abgelehnt, seinen bedeutendsten Roman zu adaptieren. Wohl nicht zufällig zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges erlaubte er weltweit erstmalig eine Bearbeitung. Denn der Roman spielt zwischen Ende 1944 und August 1945 und erzählt vom Zusammenbruch des Dritten Reichs und der folgenden kurzen Zeit gesellschaftlicher Anarchie. Pynchon entwirft dies als aberwitzigen paranoiden Trip, der in die Abgründe der Waffentechnik und der biologischen Konditionierung des Menschen blickt. All das mündet in der gnadenlosen Auflösung menschlicher Identitäten und Freiheiten. Heutige Erfahrungen mit Überwachungssystemen und der Vernetzung digitaler Personendaten machen den Roman aktueller denn je.

Thomas Pynchon
Pynchon, geboren 1937 in Glen Cove/Long Island, New York, veröffentlichte bisher acht Romane und einen Band mit Erzählungen. Er lebt in New York, tritt jedoch nicht in der Öffentlichkeit auf. „Gravity‘s Rainbow“ erschien 1973 und erhielt den National Book Award. Hörspielbearbeitung, Musik und Regie übernahm Klaus Buhlert ("Ulysses“, SWR 2012). Die Dramaturgie lieferte Manfred Hess (SWR). Produktion: SWR / Deutschlandfunk 2020. CD-Edition bei Hörbuch Hamburg ab 24. April 2020.

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