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Sonntag 23.09.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Museum Fürstenfeldbruck: Wald-Bilder
Bilder
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Wald-Bilder

Museum Fürstenfeldbruck
Gemäldeausstellung im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung „Identitäten“ des Museumsverbundes „Landpartie – Museen rund um München“

Ausstellung 17. Mai bis 14. Oktober 2018

Landschaft in der Malerei ist oft identifizierbar, doch nie identisch mit der vorgestellten Natur- oder Kulturlandschaft. Landschaftsbilder transportieren Vorstellungen und Befindlichkeiten, die mit der dargestellten Natur wenig zu tun haben. Insbesondere Waldlandschaften wurden seit der Zeit der Romantik um 1800 mit deutscher Kultur und Wesensart gleichgesetzt, eine Grundstimmung, die bis heute zum Ausdruck kommt. Das Motiv des „marschierenden“ deutschen Waldes, der für militärische Wehrhaftigkeit stehen soll, findet man in Gemälden der Romantik, ebenso wie auf Propagandabildern des 20. Jahrhunderts. Der wilde Wald, der als Versteck dient, kann eine Metapher für Freiheit und Widerstand sein. Im Märchenwald steht der Wald für Ängste, Mut, aber auch für Verwandlung.

Für viele Maler des 19. Jahrhunderts war die Waldeinsamkeit ein Symbol für Abkehr vom weltlichen Getriebe; sie diente ihnen als Anregung und Motiv für ihre idyllischen Landschaften.

Werke von Carl Spitzweg, Fritz von Uhde, Gabriele Münter, Gerhard Richter und vielen anderen Malern, Grafikern und Fotografen führen die Vielfalt der Wald- und Baummetaphorik vor Augen und spüren der Herkunft der Vorstellungen nach.


Museum Fürstenfeldbruck im Kloster Fürstenfeld
Fürstenfeld 6
82256 Fürstenfeldbruck

Abbildungen:

Paul Wilhelm Keller-Reutlingen (1854-1920)
Schafe im Wald
Öl auf Leinwand, 80x120 cm
Sparkasse Fürstenfeldbruck

Fritz Baer
Waldlandschaft
Öl/Karton, 47x58 cm
Museum Fürstenfeldbruck

Sonntag 23.09.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching KOM: Ensemble TRIPHONIA
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Ensemble TRIPHONIA

Nicholas Waegner            Klarinette
Florian Pachmayr            Violoncello
Cornelius Greither            Klavier

Das Ensemble Triphonia spielt seit 16 Jahren zusammen, und zwar klassische Musik im weitesten Sinne, man könnte sagen: von Mozart bis Piazzolla. Schwerpunkte sind dabei die Romantik und die Moderne, und so betätigt sich das Ensemble gerne als Goldgräber und ist sehr daran interessiert, unbekannte Kompositionen auszugraben. Im Rahmen des Mozartfestes 2012 in Augsburg hat das Ensemble den ersten Preis im Kammermusik-Wettbewerb Heimspiel gewonnen. In der Folge schrieb der österreichische Komponist Helmut Schmidinger für unser Trio eine Auftragskomposition, die wir 2014 in Augsburg uraufgeführt haben.
Jeder der drei Instrumentalisten im Trio geht auch noch anderen musikalischen Aktivitäten nach. Der Pianist ist bereits in zwei 11-11-Matineen aufgetreten. Wir üben alle drei einen nichtmusikalischen Hauptberuf aus (IT, Medizin, Mathematik), sind promoviert, verheiratet, und haben Kinder.



Programm

Vincent d´Iny (1851 – 1931)
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier, op. 9
Ouverture- Divertissement- Chant Elégiaque- Final       

Yuri Povlotsky (*1962)               
Jerusalem Divertimento op. 34                
Klezmer Tune- Legend- Jerusalem Stars


Vincent d’Indy (1851-1931) entstammt einer alten adligen Familie aus Südfrankreich. Er war Schüler von César Franck, und machte seinerseits Schule, indem er mit dem Organisten und Komponisten Guilmant die Schola Cantorum in Paris begründete, aus der viele bekannte Musiker (Roussel, Satie, Varèse) hervorgingen. Andererseits war d’Indy auch ein großer Anhänger von Richard Wagner. Das Oeuvre von d’Indy umfasst mehr oder weniger alle geläufigen Gattungen, und es ist eigentlich unverständlich, warum seine Werke so viel seltener zu hören sind als etwa die von Franck, Ravel und Débussy.  –  Das Trio op.29 ist ein hochromantisches und ausladendes Werk. Insbesondere der erste Satz schwelgt in Chromatik, Farbenpracht und Polyphonie. Manchmal fühlt man sich an ``Tristan und Isolde‘‘ erinnert. Bei genauerem Studium merkt man aber, wie systematisch alles durchkonstruiert und aus relativ wenigen Themen entwickelt ist; diese formale Strenge lässt eher an Brahms oder Franck denken. Das geneigte Publikum sei darauf hingewiesen, dass der erste Satz allein fast eine Viertelstunde dauert, aber uns Musikern kommt er durch seine Intensität und seinen musikalischen Reichtum nicht so lang vor. Der zweite Satz ist ein frisches und spritziges Intermezzo, man könnte sagen ein schnelles Scherzo mit zwei ganz verschiedenen Trios. Der dritte Satz hat eine einfache strophische Liedform und lässt Cello sowie Klarinette solistisch hervortreten. Trotz seiner Kürze bietet er Raum für eine emphatische Steigerung und einen zart verklingenden Abgesang. Am Ende des Werkes steht ein gutgelauntes Finale. In manchen Zwischenspielen erlaubt sich der Komponist wieder allerhand kontrapunktische Künste, und das Hauptthema des ersten Satzes erklingt nochmals, nun ganz anders registriert, vor der Reprise. Das ganze Trio ist sehr üppig gesetzt, vor allem im Klavierpart, und die Ausführenden müssen sich um einen durchsichtigen Klang bemühen.

Yuri Povolotsky (*1962) ist ein israelischer Komponist mit russischen Wurzeln; er hat am Moskauer Konservatorium studiert und seinen Abschluss gemacht. Er ist als Komponist und Musiker  aktiv und leitet die Jazz-Klezmer-Gruppe Apropos.Art.  –  Sein Jerusalem Divertimento op.34 für Klaviertrio stammt aus dem Jahr 1999. Man könnte den Stil in der Tat charakterisieren als eine jazzige Version der Klezmer-Musik, mit einem kräftigen Schuss Polyphonie. Dieses relativ kurze Trio ist sehr dankbar zu spielen und gibt vor allem der Klarinette Gelegenheit, sich zu entfalten. Der Komponist liebt schnelle und komplizierte Rhythmen: Synkopen überall, und der erste Satz beruht auf einem Salsa-ähnlichen Grundimpuls aus acht schnellen Achteln, mit Betonung auf 1, 4 und 7. Die Abfolge der drei Sätze ist hingegen traditionell:  schnell – langsam – schnell.

KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Donnerstag 27.09.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Pablo Ziegler Trio
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copyrights: Shigeto Imura
Pablo Ziegler Trio

„Jazz Tango“

Pablo Ziegler Klavier
Quique Sinesi Gitarre
Walter Castro Bandoneon

Pablo Ziegler gilt als der bedeutenste Interpret des Tango Nuevo und als legitimer Nachfolger von Astor Piazzolla , mit dem er von 1978 bis 1989 intensiv zusammenarbeitete. Geboren wurde er am 2. September 1944 in Buenos Aires,Argentinien. Bereits mit 14 Jahren spielte er in unterschiedlichen Jazzformationen. In jungen Jahren komponierte er bereits für Musicals, TV und Kino und gründete sein erstes Terzett, das klassische Musik mit Jazz Arrangements verband. Er studierte am Buenos Aires Musik Konservatorium wo er als Professor für Piano graduierte. Er führte seine Studien bei Adrian Moreno und Galia Schaljman fort. Komposition studierte er bei Gerardo Gandini und Francisco Kröpflt. Nach dem Tod von Astor Piazzolla baute er das Quintett for New Tango auf, das bei Presse und Publikum große Erfolge feiert. Pablo Ziegler arbeitet neben seinen Quintetten und Duo/Trioformationen auch als Solo Pianist und Dirigent mit namhaften Orchestern zusammen. Er spielte u.a. mit Orchestern wie dem Orpheus Chamber Orchester, dem Sydney Symphonic Orchestra an der Oper von Sydney (Australien) 2000, oder dem Royal Philharmonic of London, im Mozarteum in San Pablo (Brasilien) 2000, aber auch im Duo mit Emmanuel Ax. Bedeutende Aufnahmen als Solist mit Orchester sind z.B.: Royal Philharmonic Orchestra of London (Symphonic Tango) von 1991 oder Orpheus Chamber Orchestra (Tango Romance) von 1998, erscheinen bei BMG. Pablo Ziegler´s Arbeit als Produzent, Arrangeur, musikalischer Leiter und Komponist bescherte dem Bariton Erwin Schrott im Oktober 2012 den Echo Klassik. Im April 2013 erschien eine Special Edition des Konzertes mit dem Metropol Orchestra aus Amsterdam in den USA. Seine neue CD mit Christopher O´Riley wurde im Dezember 2016 veröffentlicht.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 02.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Dachau: Colin Stetson, Greg Fox, Trevor Dunn
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Colin Stetson, Greg Fox, Trevor Dunn

"SFD", das Projekt des Saxophonisten Colin Stetson, des Schlagzeugers Greg Fox und des Bassisten Trevor Dunn, befasst sich hauptsächlich mit den energetischen Extremen Dynamik, Dichte und Körperlichkeit und erforscht das Konzept des 'Maximalismus', ähnlich wie die Band EX EYE (Stetson und Fox sind Mitglieder), aber hier in einem improvisierten Kontext.

Der inzwischen in Kanada lebende COLIN STETSON hat etwas geschafft, was nicht alle Tage gelingt: Der Mann punktet gleichermaßen in Indie-, Avantgarde- und Jazz-Zirkeln. Alles, was er dazu braucht, sind Alt und Bariton Saxophon, spezielle Mikrofonierung und eine Zirkulations-Atemtechnik, die es ihm erlaubt, ohne Unterlass gewaltige Soundwälle aufzuschichten. Tom Waits, Lou Reed, Laurie Anderson oder TV on the Radio haben bereits mit ihm gearbeitet und in den Tourbands von Arcade Fire und Bon Iver hat er ebenso seinen festen Platz. Die Alben seiner „New History Warfare“-Trilogie landeten allesamt in den Jahresbestlisten auf Pitchfork und Co, und live wird das Ganze zu einem wahrhaft beeindruckenden Erlebnis. Stetson arbeitet ohne Overdubs. Mit seiner Zirkularatmungstechnik spielt er ohne abzusetzen scheinbar endlose Arpeggio-Bögen, wobei er gleichzeitig in sein Instrument singt oder schreit. So entstehen hochgradig faszinierende mehrstimmige Gebilde, in die durch ausgeklügelte Mikrofonierung auch Atem- und Klappengeräusche und Resonanzen als wichtige Elemente einfließen. Zuweilen lässt Stetson dadurch völlig vergessen, wie sein Instrument eigentlich klingt und landet irgendwo zwischen Drone, Post-Rock und Elektronik.


Dachauer Kultur-Schranne
Pfarrstraße 13
85221 Dachau
Samstag 06.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Zuppa Nova
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Zuppa Nova
Rund um die Welt Musik

Klezmer, Tango, Skandinavisch, Irisch, Balkan, Südamerikanisch, Folk, Jazz, Stubnmusi - Sie denken, das geht nicht? Dann probieren Sie mal dieses Gericht: Drei Musiker kreieren aus all diesen Zutaten auf offener Flamme eine ganz neue Suppe. So unterschiedlich, wie die Vita der Musiker, können die Drei gar nicht anders: Jutta Hatzold ist gelernte Musiktherapeutin, Dieter Winter Jazz- und Studiomusiker und Kurt Fograscher spielt(e) in unterschiedlichen Folk-, Jazz- und Klassikformationen. Zuppa Nova ist nicht nur klimafreundlich für jeden Veranstaltungssaal. Umweltschonend kommt das Trio, wenn gewollt, auch ganz ohne Strom aus.
Vom Stehcafé bis Grand Entree, Zuppa Nova kann man fast überall auftischen.


Das Musiktrio Zuppa Nova wurde 2006 von Jutta Hatzold und dem Saxophonisten, Flötisten und Klarinettisten Dieter Winter gegründet. Der Kontrabassist Kurt Fograscher kam 2012 dazu. Der Bandname Zuppa Nova ist Programm: Bossa Nova, Tango Nuevo, explosiv wie eine Super Nova, geschmackvoll wie eine Zuppa Romana oder einfach eine bunte Mischung aus den unterschiedlichsten Musikstilen. Zuppe Nova macht „Rund-um-die-Welt-Musik“ im besten Sinne: Balladen aus Finnland, ein Schottisch aus Appenzell, Tangos von Astor Piazzolla, Musette, Klezmer, Jazz, Iranische oder Irische Volksweisen und viele mehr. Arragement wechselt mit Improvisation, bekannte Melodien mit eigenen Stücken. Ungewöhnliche Rhythmen sind das Salz in der Zuppa.

Musiktherapeutische Praxis Jutta Hatzold,
Bahnhofstr. 2
Gröbenzell

Sonntag 07.10.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching: Ensemble ARIA VARIATA
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Ensemble ARIA VARIATA
Ein Italiener in Würzburg
Sonaten und Trios von Giovanni Benedetto Platti  

Im Rahmen der Matine Eleven-Eleven

Tatjana Zimre- Barockoboe,
Anna Zimre- Barockcello,
Manuel Dahme- Cembalo,
Makiko Kurabayashi- Barockfagott

Aria Variata ist ein junges festes Ensemble, welches nicht zum ersten Mal im KOM in Olching zu Gast ist und das nun in der 11-11 Reihe seine Debüt CD vorstellt. Aria Variata überzeugt durch seine große künstlerische Präsenz, aber auch poetische Strahlkraft und hat dieses Mal hochbarocke Musik von Giovanni Benedetto Platti für die verschiedensten Besetzungen mit Oboe, Fagott, Violoncello und Cembalo im Gepäck. Auf barocken Instrumenten musiziert und brilliert das Ensemble mit größtmöglicher stilistischer Vielfalt und stringentem Programm.
Das Ensemble wurde 2013 von drei befreundeten Musikern in München gegründet, erkundete zunächst Repertoire für Barockoboe, Barockcello und Cembalo und gab unter anderem Konzerte beim Festival Oude Muziek in Utrecht und den Festwochen für Alte Musik Innsbruck.
In abwechslungsreichen Programmen für drei bis sechs Musiker liegt der Fokus neben Giovanni Benedetto Platti momentan auf der Musik rund um das Ospedale della Pietá in Venedig.
Die Musiker sind in München, Basel, Stuttgart und Amsterdam ansässig, lassen sich durch den europaweiten Austausch inspirieren und versuchen, das Resultat so oft wie möglich ebenso europaweit zu präsentieren.

Rasanz & Poesie Wenn man in Basel lebt und nahe der berühmten Schola Cantorum, so ist man gesegnet. Ich kenne in der Tat Leute, die dafür ihren Wohnsitz verlegt haben um so oft sie können, die Konzerte der Schola zu genießen. Da ist viel mehr als nur das Flair einer Musikhochschule. Dort wird mit einem Ernst und Feuer musiziert, die einzigartig in der Welt sind. Conservatorium Amsterdam, Münchener Musikhochschule, Schola Cantorum, das sind Schatzkammern der Musik. Wenn man dieses Glück nicht hat, gibt es eine zweite Chance: Zu den Eleven - eleven Konzerten lädt Michael Schopper die besten jungen Musiker ein.


PROGRAMM
Giovanni Benedetto Platti (ca. 1695-1763)

Trio in G-Dur
für Oboe, Violoncello und Basso Continuo (I 71)
Adagio, Allegro, Largho, Allegro

Sonata Quarta in c-moll
für Violoncello und Basso continuo (I 83)
Largho, Allegro, Adagio, Presto

Solo in c-moll
für Oboe und Basso continuo (I 100)
Adago assai, Allegro assai, Non tanto adagio, Giga presto

Sonata in C-dur op. I, Nr. 2
für Cembalo solo (I 105)
Adagio, Allegro, Aria, Allegro

Trio in c-moll
für Oboe, Fagott und Basso continuo (I 60)
Adagio, Allegro, Adagio, Allegro

Trio in g-moll
für Oboe, Violoncello und Basso continuo (I 74)
Adagio, Allegro, Adagio, Allegro

KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Sonntag 07.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Fürstenfeld: Asam Classical Soloists & Ingmar Beck
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Asam Classical Soloists & Ingmar Beck
Antonio e Cleopatra

Alte Musik in Fürstenfeld

Oratorium von J. A. Hasse

Cleopatra: Lydia Teuscher, Sopran / Maria Wördemann, Schauspiel / Antonio: Yulia Sokolik, Alt / Janus Torp, Schauspiel

In Hasses „Serenata“ werden die hochemotionalen letzten Stunden des römischen Feldherrn Marc Antonio und der ägyptischen Königin Cleopatra beschrieben. Eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit all ihren Facetten – Verlangen, Hoffnung, aber auch Niedergeschlagenheit und Verzweiflung. Die Asam Classical Soloists, die im Jahr 2017 ihr 10-jähriges Jubiläum feierten, erzählen diese Geschichte in einer Neufassung mit Sängern und Schauspielern, um die dramatische Handlung möglichst eindringlich erzählen zu können. Leiter Ingmar Beck ist Gewinner des Aspen Conductor Prize und arbeitet u. a. regelmäßig an der Opéra de Lyon, der Canadian Opera Company (COC) Toronto, bei den Bregenzer Festspielen und mit den Hamburger Symphonikern.

„(…) das Publikum wäre wohl auch gerne da geblieben, wenn das ganze Programm noch einmal wiederholt worden wäre.“ (Süddeutsche Zeitung)

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Montag 08.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Hörbach: Han’s Klaffl – Ein Lehrer pakt ein
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Valentin-Winhart
Han’s Klaffl – Ein Lehrer pakt ein

Wie kommt es, dass ein achtjähriger Schüler beschließt, Lehrer zu werden? Ist da in der Kindheit etwas ganz furchtbar schief gelaufen? Wird man Lehrer, weil man so gut werden will wie die eigenen guten Lehrer? Oder weil man es besser machen will als die eigenen schlechten Lehrer? Beides ist möglich, aber, so viel  sei verraten, es gibt noch eine dritte Möglichkeit  ... 
Und  warum wird  man zusätzlich  auch  noch Musiker, obwohl alle in der Familie ganznormal sind?

40 Jahre Ferien – Ein Lehrer packt ein…
Klaffl präsentiert eine Kombination aus Schadensbericht und wehmütigem Rückblick auf 40 Jahre professionelle Bespaßung verhaltensorigineller Schüler. Aber der Blick geht auch nach vorne. Was macht ein Lehrer, dem der pädagogische Auftrag auch nach der Pensionierung noch in den Knochen sitzt, der die Didaktik lebenslänglich verinnerlicht hat, der sich aber plötzlich seiner Zielgruppe beraubt sieht? Aber der Laie hat ja keine Vorstellung, wie groß der Bedarf an pädagogischer Feldarbeit auch außerhalb der Schule ist. Selbstverständlich sieht sich der notorisch engagierte Pädagoge auch nach dem institutionellen Rückbau in der Pflicht, diesen Bedarf zu decken.

Wirtshaus zum Sandmeier in Hörbach
Althegnenberger Str. 3
82278 Althegnenberg-Hörbach
Freitag 12.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gilching: Ecco Meineke
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Foto: Lena Semmelrogge
Ecco Meineke

Meineke ist ein Phänomen. Ecco Meineke ist fester Bestandteil der Münchner Künstlerszene und weigert sich konsequent, auf ein Genre festgelegt zu werden. Sein musikalischer Spieltrieb ist groß. Er darf sich frei bewegen und tut es auch. Meineke begann als Gitarrist, wurde als SingerSongwriter Teil der Folk-Szene. Später zog er mit seiner Soul-Big-Band "Innersoul" durch die Lande, sein "Ecco DiLorenzo Jazz Quartett" wird inzwischen hoch gehandelt. Und da ist auch noch das Kabarett zu nennen. Er ist mit mehreren Solo-Kabarettprogrammen unterwegs, war zuvor jahrelang Mitglied bei der Münchner Lach und Schiess und ist sich nie zu schade, sich politisch einzumischen. Doch sein Publikum und er kommen sich besonders nahe dort, wo er das Lied sprechen lässt: Das "Chanson". Es ist die große Kunst, das Persönlichste, das Heitere wie das Bittere, das Zornige wie Zauberhafte, das wir in uns tragen, als Seelenhäppchen weiterzugeben.

Besetzung: Ecco Meineke (Gesang), Andy Lutter (Piano), Tim Collins (Vibrafon), Alex Haas (Kontrabass)



Rathaus Gilching
Rathausplatz 1,
82205 Gilching
Samstag 13.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Cuarteto Rotterdam
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Cuarteto Rotterdam

Das Cuarteto Rotterdam gilt zu Recht als eines der besten europäischen Tango-Ensembles und ist nach Januar 2016 bereits zum zweiten mal im PUC zu Gast. Ihre Konzerttätigkeit führt sie von Paris, Istanbul, Zürich und Amsterdam bis nach Buenos Aires, um ihre Musik in Konzertsälen, auf Tangobällen und internationalen Musik- und Tangofestivals erklingen zu lassen. Sie begeistern dabei gleichermaßen Konzert-Publikum als auch Tangotänzer . Gegründet wurde das Quartett 2004 während des gemeinsamen Studiums in Rotterdam . Seit 2007 leben sie in Berlin und Stuttgart. Für sie ist Tango Leidenschaft, Virtuosität und Kraft - und das unter Berücksichtigung der über 100-jährigen Tangogeschichte. Traditionsbewusst bringen sie die anfangs noch fröhlicheren Tangos der "Guardia Vieja" mit einer Leichtigkeit auf die Bühne, dass es jedem in den Beinen juckt. Das Goldene Zeitalter des Tangos der "40er Jahre" präsentieren sie im kompakten Quartett-Klang mit den Highlights der großen Orchester. Dem anspruchsvollen Tango Nuevo Astor Piazzollas fühlen sie sich so verbunden, dass die tief empfundene Melancholie und Komplexität dieser Musik immer spürbar ist. Und neugierig sind sie auch - auf das Neue im Tango - denn auf der Suche nach dem Tango des 21. Jahrhunderts präsentieren sie in ihrem Konzert- & Tanzprogramm argentinische und europäische Tango-Kompositionen der Gegenwart. Die klassische Formation des Quartetts mit Bandoneón, Violine, Piano und Kontrabass verspricht ein Klangerlebnis, welches sich zwischen Tradition und Moderne bewegt. Das kleine Tango-Orchester zaubert mit seiner Erfahrung, Kreativität und Phantasie eine Tangowelt für jegliche Art von Emotionen auf die Bühne.
Ab 22 Uhr gibt es dann Tangotanz (Milonga) für jedermann mit Livemusik und DJ Alfredo von El Farolito bis 1.30 Uhr. Es spielen "ImprovisTango", Tango-Orquesta atipica, Leitung: Frank Wunderer (1. Set) und Cuarteto Rotterdam (2. Set). Der Tanzsaal hat 200 qm Parkettboden, unnummerierte Bistrotische und eine Getränkebar im Saal. Im Preis für die Konzertkarten ist der ganze Abend enthalten. Karten für das Tangotanzen (Milonga) gibt es nur an der Abendkasse: 15,00 ¤ ab 22 Uhr. Weitere Termine: Winter 26.1.2019 mit Sexteto Visceral

"Mit ihrer neuen CD macht die niederländisch-deutsche Formation da weiter, wo sie bei ihrer Debut-Einspielung aufgehört hat. […] Ansonsten ist es einmal mehr faszinierend zu hören, was das Ensemble klanglich und interpretatorisch aus seiner begrenzten Quartett-Besetzung herausholt. […] Die Musik scheint sich gar nicht abzunutzen sondern eher zu wachsen. Und das kann man von nicht allzu vielen Tango-Einspielungen sagen."
Tangodanza, Nr. 1 2010


Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Montag 15.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Dantons Tod
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Dantons Tod
Oper

Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem

Die Französische Revolution hat sich der absolutistischen Machthaber entledigt, doch weiterhin lebt das Volk in Angst und Schrecken. Während sich der einstige Revolutionär Georges Danton genusssüchtig dem Spiel und der Liebe widmet, will Robespierre die Gleichheit aller Menschen mit Gewalt und Terror durchsetzen. Erst als er selbst ins Visier der Schreckensherrschaft gerät, lässt sich Danton wieder zu politischer Aktivität überreden. Doch Zweifel an seinen eigenen Motiven sowie an der Möglichkeit, Freiheit und Brüderlichkeit gewaltsam erkämpfen zu können, stehen seiner Tatkraft im Wege. Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Salzburger Festspiele uraufgeführt, hat das Werk bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten bringt der gefeierte Regisseur Günter Krämer das packende wie verstörende Werk auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall   
Regie: Günter Krämer   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Dienstag 16.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Netboy
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Netboy

Ein Theaterstück über Identität, Cybermobbing und den Wert von Freundschaft von Petra Wüllenweber für Jugendliche ab 12 Jahren // Familientheater
Poetenpack Potsdam

Es gibt Tage, an denen nervt alles: die geschiedenen Eltern, die Lehrer und manchmal sogar die besten Freunde. Und dann braucht es nur noch eine Kleinigkeit und man fühlt sich so richtig beschissen. In solchen Momenten zieht sich Marie in den Chatroom MeetYou zurück. Dort lernt sie Netboy kennen. Durch ihn bekommt Marie einen anderen Blick auf die Welt. Er ist charmant, hört zu und hat Verständnis für Maries Probleme, gibt ihr das Gefühl, etwas bewegen zu können. Ihre Internetfreundschaft verändert immer mehr in Maries Leben. Als Netboy sie schließlich erpresst, sucht Marie verzweifelt einen Weg aus diesem Alptraum. „Netboy“, 2013 uraufgeführt, zeigt aus Maries Perspektive, in welche ungeahnten Abhängigkeiten Jugendliche im Internet geraten können, wie aus erst ganz unverfänglichen Geschichten lebensbedrohliches Cybermobbing wird, wie wichtig und wie anfällig Freundschaften sind und wie hilfebedürftig man sein kann. Die Inszenierung von Michael Neuwirth spürt der Sehnsucht nach, sich der Realität zu entziehen, anonym und scheinbar ungefährdet seine Fantasien auszuleben. Es geht um Macht, um das Gefühl, Dinge verändern zu können, es geht um Bestätigung, Anerkennung und die Verlorenheit in einer Welt, der die verlässlichen Systeme abhandengekommen sind.

Dieses Familientheaterangebot eignet sich für Jugendliche ab 12 Jahren. Es gibt einen gesonderten U18-Preis.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 21.10.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Stefano Bollani
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Stefano Bollani

"Napoli Trip"

Stefano Bollani Klavier, Fender Rhodes, Gesang
Daniele Sepe Saxophon, Flöte, Gesang
Nico Gori Klarinette
Bernardo Guerra Schlagzeug

Stefano Bollani und Landsberg, das passt. Direkt nach dem umjubelten Solokonzert im Sommer 2017 hatten wohl alle Besucher eins gemeinsam: Den Wunsch nach einem Wiedersehen mit diesem außergewöhnlichen Künstler. Selten erlebt man soviel Emotion und Virtuosität an einem Abend, in einer Person. Dass es so schnell wieder geklappt hat mit einem Konzert in Landsberg ist alles andere als selbstverständlich. Stefano Bollani ist in seiner Heimat Italien ein Star, der mühelos große Säle füllt. Außerdem spielt er weltweit auf großen Jazzfestivals und in den renommiertesten Häusern. Aber auch er hat sich wohl ein wenig in Landsberg und unser kleines Theater verliebt. Und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und präsentieren ihn diesmal im Quartett und mit seinem Programm „Napoli Trip“. Eine Reise nach Neapel. Eine Reise, die die Geschichte, den Geist, den Witz, die Energie und die Kreativität einer ganz besonderen Stadt einfängt. Einen besseren Reiseführer als Stefano Bollani kann man sich dabei kaum vorstellen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Han Bennink
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Joris Roelofs Trio mit Phil Donkin und Han Bennink

„So, wie ich bin, versuche ich zu spielen“, sagte Han Bennink in einem Interview, dass er vor über 40 Jahren gab. Zu dieser Zeit hatte der Holländer schon mit Musikern wie Eric Dolphy, Sonny Rollins, Ben Webster, Don Cherry und Don Byas getourt. „Da spielte ich so richtig time, und die fanden das auch schön damals“, erzählte er 1977 dem polnischen Magazin Jazz-Forum weiter. „Das swingt auch, weißt Du, aber das war nicht echt meine Musik.“
Bennink, 1942 in Zaandam geboren, war einer der ersten Europäer, der konsequent improvisierte. Als „Free-Jazz-Schlagzeuger“ hat er sich aber nie verstanden. Er nannte seine Art zu trommeln lieber „stillos“. Der Freigeist bekannte sich schon damals zur europäischen Tradition und wuchs im Umfeld von Peter Brötzmann und Misha Mengelberg, von Willem Breuker, Steve Lacy, Evan Parker und Derek Bailey zu einer musikalischen Legende heran. Seine unkonventionelle Art Schlagzeug zu spielen, ist visuell mindestens ebenso mitreißend wie musikalisch herausfordernd. Den „Komödiant und Dadaist“ und „Virtuose eines vertrackten Swings“ (Leipziger Volkszeitung) muss man einfach gesehen und gehört haben. Wo? Am 26. Oktober spielt Han Bennink mit Joris Roelofs (Bassklarinette) und Phil Donkin (Bass) in der Stadthalle Germering. Konzertbeginn: 20.30 Uhr.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering

Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Michael Wollny Trio
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Steinmetz
Michael Wollny Trio: Jazz-Pianist mit Prädikat Weltklasse

Er bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten verlangen kann: virtuose Technik, überschäumende Fantasie, Disziplin und die Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit sowie ästhetisches Gespür.
Die Süddeutsche Zeitung nennt Michael Wollny einen Musiker, der »aus jeder nur erdenklichen Musik ein Erlebnis machen kann, das einem den Atem nimmt«. Für die FAZ ist er der »vollkommene Klaviermeister“, für das Hamburger Abendblatt »die stärkste Jazz-Musikerpersönlichkeit, die Deutschland seit Albert Mangelsdorff hervorgebracht hat«. Nicht nur füllt er selbst die großen Konzertsäle, er ist auch bei den namhaftesten europäischen Kollegen als Partner gefragt.

Der 1978 in Schweinfurt geborene Pianist gilt zweifellos als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker seiner Generation. Dabei ist er alles andere als ein typischer Jazzpianist. Wenige bearbeiten den Flügel so körperlich wie Wollny.
Geistig wie physisch ist er immer in Bewegung. Oft geht es dem Instrument an die Eingeweide. Seine Inspiration kann dabei von Franz Schubert oder Gustav Mahler kommen, von Björk oder Kraftwerk, von japanischen Gangsterfilmen oder
Horrorstories: Sein Spiel ist so grenzenlos, wie seine Suche nach dem bisher Ungehörten. Der Ausdruckskraft, die sich aus dieser Energie, gepaart mit unerschöpflichem Einfallsreichtum und überragender Technik, ergibt, kann man sich nicht entziehen.

MICHAEL WOLLNY piano
CHRISTIAN WEBER bass
ERIC SCHAEFER drums

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.