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Donnerstag 22.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Martin Kälberer
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MARTIN KÄLBERER

Baltasound

Baltasound ist der Name einer Bucht im äußersten Norden der Shetland-Inseln.

Baltasound ist auch der Name des neuen Projekts von Martin Kälberer, bei dem er musikalische Landschaften entstehen lässt, die den Zuhörer mitnehmen auf weite Reisen, in teils unbekannte Gefilde.

Mit seiner einzigartigen Mischung aus akustischen und elektronischen Elementen, den Klängen von Klavier, Hang, Gesang, Perkussion und allerlei sehr ungewöhnlichen Instrumenten, malt er beeindruckende Klangbilder, inspiriert von der Weite und Einsamkeit des Nordens. Die Eindrücke von vielen Reisen dorthin finden sich in dieser Musik, genauso wie die Ansichten seiner inneren Welt. Die Stille hat darin genauso ihren Platz wie virtuose Eskapaden auf diversen Klangkörpern.

Baltasound ist der Soundtrack zum Innehalten, Verweilen, Nachlauschen.


Dienstag 27.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Paier Valcic Quartet
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Paier Valcic Quartet
Cinema Scenes

JazzFirst

Klaus Paier / accordion, bandoneon, Asja Valcic / cello, Stefan Gfrerrer / bass, Roman Werni / drums, percussion

„Eine universale Kammermusik, zu der uns alle Vergleiche fehlen“, nannte die Frankfurter Allgemeine Zeitung das, was Klaus Paier und Asja Valcic machen, „zum Weinen schön“ titelte die Süddeutsche Zeitung in einer Konzertkritik. Auf „Cinema Scenes“ gießen der Akkordeonist und die Cellistin ihre Eindrücke aus der Betrachtung ausgewählter Kinofilme in Töne. Weil das auch musikalisch nach großer Leinwand ruft, wird das Duo aufgestockt: Paier holte die Gefährten seine Trios, Stefan Gfrerrer am Kontrabass und Roman Werni an Schlagzeug und Perkussion, mit an Bord. Im Quartett bekommen die vor dem geistigen Auge abrollenden Filmsequenzen noch mehr Fundament und Abwechslung. Meisterhaft von den vier Musikern in Szene gesetzt, mit virtuosen Melodieführungen wie Begleitungen und mitreißender Rhythmik von lateinamerikanischen Elementen bis zum federnden Jazzbesen-Tanz. Mal versonnen, mal versponnen, mal voller Wucht – stets aber voller Gefühl.

„Eine farbenreiche Klangsprache voller Wucht.“ (Jazz thing)

„Großes Kino!“ (Jazzpodium)

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 30.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: Hans Well und die Wellbappn
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Hans Well und die Wellbappn
Wir feiern (schneller)

Mit ihrer Mischung aus Volksmusik und Kabarett haben sich die Wellbappn schon weit über die Grenzen der bayerischen Kleinkunstszene hinaus eine Fangemeinde erspielt. Hier weht ein neuer frischer musikalischer Satirewind, präsentiert als unglaublich lockeres, entspanntes Gesangs-Kabarett, in dem sich der routinierte Papa Hans Well niemals zu wichtig nimmt. Die Wellbappn sind ein generationenübergreifender virtuoser Leckerbissen.

Saal im Freizeitzentrum
Wildmoosstraße 36,
82194 Gröbenzell
Samstag 01.12.2018; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Iffeldorf: Alfredo Bernardini (Oboe) & Barockorchester
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Alfredo Bernardini (Oboe) & Barockorchester "Munich Baroque"
Iffeldorfer Meisterkonzerte

“Les Gouts Reunis“
mit Concerti und Ouvertures von
Arcangelo Corelli (1653 – 1713), Jean-Féry Rebel (1666 – 1747),
Henry Purcell (1659 – 1695), Antonio Vivaldi  (1678 – 1741),
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759), Jan Dismas Zelenka (1679 – 1745)
u.a.
 
Der gebürtige Italiener Alfredo Bernardini zog im Alter von 19 Jahre an das Königliche Konservatorium in Den Haag, um sich dort auf Barockoboe und Alte Musik zu spezialisieren. Er tritt  sowohl mit seinem eigenen Ensemble Zefiro als auch mit den bedeutendsten Barockensembles, u.a. La Petite Bande, dem Freiburger Barockorchester oder The English Concert auf und zählt zu den großen Könnern des Oboenspiels.  Bernardini baut auch selbst Kopien historischer Oboen. Seit 2014 ist er Professor für historische Oboe am Mozarteum in Salzburg.

Das von Andrea Fessmann neugegründete Barockorchester „Munich Baroque“ setzt sich aus hochtalentierten, jungen Musikerinnen und Musikern zusammen, die alle durch ein Studium der Alten Musik höchstqualifiziert sind und bereits in weltberühmten Orchestern, Festivals und Konzertsälen konzertieren. Das Originalklang-Ensemble legt größten Wert auf Authentizität in Stimmung und Aufführungspraxis.

Bei seinem Debütkonzert im Sommer 2017 in der Basilika Benediktbeuern wurde das Orchester von Publikum und Presse begeistert gefeiert.

Gemeindezentrum Iffeldorf
Hofmark
82393 Iffeldorf
Sonntag 02.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Tord Gustavsen Trio
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Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen Klavier, Electronics
Jarle Vespestad Schlagzeug
Sigurd Hole Bass

Der norwegische Pianist Tord Gustavsen war schon mehrmals zu Gast im Stadttheater. Zuletzt mit der Sängerin Simin Tander. Nun kehrt er wieder zurück zu seiner ursprünglichen Formation, dem Instrumental-Trio. Neu dabei ist Bassist Sigurd Hole. Die feste Größe bei allen Formationen bleibt Schlagzeuger Jarle Vespestad. Tord Gustavsen steht für eine außergewöhnliche Verbindung des Jazzpianos mit skandinavischem Folk und hymnischen, fast meditativen Melodien. Diese Mischung hat den Begriff des Nordic Blues geprägt. Auf seiner neuen CD sind zudem drei beeindruckende Bearbeitungen von Bach-Chorälen zu hören.

"Eleganz, Spielfreude und Musikalität sind die Basis dieses fast besessen musizierenden kammermusikalischen Trios, bei dem man die Stecknadel auf den Boden fallen zu hören glaubt."
Echo Online


Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 05.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Bugge Wesseltoft
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Foto: Egil Hansen
Bugge Wesseltoft

"It’s snowing on my piano"
Solopiano zur Weihnachtszeit

Eine ganze Reihe norwegischer Jazzmusiker war bereits zu Gast im Stadttheater. Der hier fehlte noch: Bugge Wesseltoft, Pianist, Produzent, Mastermind hinter vielen Produktionen aus dem hohen Norden.

Ganz nebenbei hat er auch eines der erfolgreichsten Jazz-Weihnachtsalben aller Zeiten veröffentlicht: „It’s Snowing On My Piano“ läuft jedes Jahr zu Weihnachten in Wohnzimmern auf der ganzen Welt. Wesseltoft improvisierte über weihnachtliche Themen, virtuos und sehr geschmackvoll. Ein kitschbefreites Weihnachten sozusagen und trotzdem kontemplativ und einfach durch und durch schön. Wir hören Titel aus diesem Erfolgsalbum und auch aus dem Nachfolger „Everybody Loves Angels“.



Bugge Wesseltoft ist ein Grenzgänger und gilt als einer der innovativsten Jazz Pianisten der Gegenwart. Seine Kollaborationen mit DJs wie Henrik Schwarz und Experimente mit elektronischer Musik machten ihn weit über die Jazz-Szene hinaus bekannt. Im Dunstkreis der überaus progressiven Jazz-Szene Norwegens um Musiker wie Nils Petter Molvær oder Eivind Aarset wurde Wesseltoft mit Beginn der 90er Jahre zu einem führenden Kopf in einer radikalen Neukonzeption von Jazz. „New Conceptions of Jazz“ nannte er sein wegweisendes Projekt, bei dem er House, Techno, Ambient und Noise Elemente in den Jazz mit teils freien Improvisationen einfließen ließ. Wesseltofts lyrisches und melodisches Spiel bleibt aber stets im Zentrum seiner Kunst. Und mit eben dieser Facette hat er sich ganz besonders auf ACT einen Namen gemacht: Das Weihnachtsalbum „It’s Snowing On My Piano“ von 1997 präsentiert ihn Solo in einem intimen, akustischen Rahmen. 2012 erschien gewissermaßen die Fortsetzung dieser besonderen, ästhetischen Linie in Wesseltofts Wirken: Das in Zusammenarbeit mit dem klassischen norwegischen Geiger und Bratscher Henning Kraggerud entstandene Album „Last Spring“. Auch auf diesem Album findet sich ein Rückgriff auf norwegische Volksweisen, aber auch auf klassische Werke – etwa von Edvard Grieg – die in getragene, minimalistische Meditationen führen.
Alben


Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 13.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Simone Solga: Das gibt Ärger
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Foto: Smetek/ Reichenbach
Simone Solga: Das gibt Ärger

Jetzt geht die Party richtig los. Simone Solga lässt alle Hemmungen fallen. Die Kanzlersouffleuse rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Politisch korrekt war gestern, und so steht jetzt schon fest: das gibt Ärger. Klare Aussprache, schnelles Reaktionsvermögen, Fähigkeit zur geschmeidigen Meinungsanpassung – bisher für die Souffleuse alles kein Problem. Ost-Vergangenheit kein Hinderungsgrund, tadelloses Führungszeugnis. Einst noch als „politische Sackkarre“ oder „machtgeile Flüstertüte“ bezeichnet, wurde sie schließlich befördert zur „Pille“ der Merkel, weil sie ganz Schlimmes verhütet. Doch wenn die Kanzlersouffleuse mal auspackt, dann kann Berlin einpacken. Und man weiß, wo so was endet: Vorm Untersuchungsausschuss oder in der Badewanne. Begleiten Sie die Solga live an ihre Grenzen und noch ein ganzes Stück weiter. Und wenn Sie sich auf dieses Abenteuer einlassen, dann sind Sie nicht mehr einfach nur Steuerzahler – Sie werden Komplize, Weggefährte, Seelenfreund und Fluchthelfer. Und Sie werden was zu Lachen haben! Versprochen.



Simone Solga wurde am 6.August 1963 als Tochter eines Schauspieler-
Ehepaares in Gera geboren und wuchs in Leipzig , zwischen Theaterkulissen, auf.

Sie ist 158,5 cm groß , ihr Gewicht von 48 kg ist leicht unbeständig , die Schuhgröße 34 eher konstant und die Augenfarbe echt blau.

Nach dem Besuch der Zehnklassigen Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule und der Aufnahme als Jungpionier in die Pionierfreundschaft „Kim Ir Sen“ absolvierte sie eine Lehrausbildung zum Buchhändler ,wobei günstige literarische Voraussetzungen und Redegewandtheit ihr den Platz als „Lehrling des Monats“ auf der „Straße der Besten“ sicherten. Von 1982-86 studierte sie Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig mit Praktikum an den Bühnen der Stadt Magdeburg und wurde 1986 an das Kombinat der Leipziger Theater engagiert. Der Ehrentitel „Aktivist der sozialistischen Arbeit „katapultierte Kollegin Solga dann zum Kabarett „Leipziger Pfeffermühle“, wobei aber der Arbeitsbeginn 1989 vorerst durch die Windpocken verschleppt wurde. Es folgten die Wendezeit und regelmäßige Straßenrundgänge auf Demonstrationen.

Im Mai 1990 war sie die erste Ostdeutsche Kabarettistin bei Hildebrandts „Scheibenwischer“ und folgte, mangels weiblicher Einsatzkräfte an der „Münchner Lach -& Schießgesellschaft“, 1995 dem Ruf an die Isarmetropole. Dort arbeitete sie heiter und ambitioniert bis 2000 im dortigen namhaften Ensemble.

Im Jahr 2000 erstellte sie ,auf Anraten einiger Kollegen und/oder Freunde ,ihr erstes Solo-Kabarettprogramm „Ich pack´ s“, und wie vom Erfolgstaumel gesteuert  folgten  „Perle mit Zündschnur “ (2003) und “Kanzlersouffleuse“( 2005)

Auch großes Kino ging nicht an ihr vorüber: 2001 bekam sie die weibliche Hauptrolle im Kinofilm „Der Zimmerspringbrunnen“(Regie P. Timm)an der Seite von Götz Schubert, Bastian Pastewka (um nur einige zu nennen) und erprobte sich sogar im Fach „Comedy“ als  Gast  bei RTL „7Tage-7Köpfe“.

Man kann es keinen Zufall nennen, daß Simone Solga daraufhin lieber wieder Theater spielte, die Hauptrolle in „Loriots dramatischen Werken“ an der „Komödie im Bayerischen Hof“ und auch gern das Engagement im Theaterstück „Acht Frauen“ annahm.
Im Herbst 2009 wurde die einstige Buchhändlerin überraschend wieder zu ihren frühen Wurzeln geführt- es erscheint ihr erstes Buch „Mein Leben als Kanzlersouffleuse“ beim Rowohlt Taschenbuch Verlag, indem man für nur 8,95 Euro !die bestgehütetsten Geheimnisse aus dem Kanzleramt erfährt.

Doch der Ruf der Kabarettbühnen Deutschlands drängen sie zu neuer Herausforderung.„Bei Merkels unterm Sofa“ – so heißt ihr viertes Programm, das eng an die Erfahrungen als Kanzlersouffleuse anknüpft. Premiere: Herbst 2009.

Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise hat Simone Solga u.a. beschlossen, die erworbenen sozialistischen Auszeichnungen und die Aktivistenehre zu pflegen und sich auf weitere mögliche Wendepunkte in ihrem Leben vorzubereiten.

Das Programm „ Im Auftrag Ihrer Kanzlerin“ lief  von 2013 bis 2017 sehr erfolgreich durchs Land. Sie bekam in dieser Zeit auch einige Preise:  z.B. 2014 den Deutschen Kabarettpreis; 2015 den Salzburger Stier. Damit waren die Frauenquote erfüllt und ein paar Euro in die Rentenkasse eingezahlt.Schön auch, daß sich mit Merkels Humor so viel Geld verdienen läßt!

Nun  gibt es ab September 2017 wieder ein Programm, mit dem Titel „Das gibt Ärger“. Und den Deutschen Kleinkunstpreis 2018.



Stockwerk
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Freitag 14.12.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Sabine Meyer & Friends
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Foto: Christian Ruvolo
Sabine Meyer & Friends 

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette das Konzertpodium zurückerobert hat. Daneben wurde sie bereits acht Mal mit dem „Echo Klassik“ ausgezeichnet.

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er konzertierte in den vergangenen Jahren u. a. bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie bei dem New York Philharmonic Orchestra.

Der Norweger Dag Jensen musiziert als Solist mit den Rundfunksinfonieorchestern in München, Stuttgart und Köln sowie mit dem Württembergischen Kammerorchester, Heilbronn.

Der Hornist Bruno Schneider spielt als Solist und Kammermusiker auf allen Bühnen der Welt. Mit dem renommierten Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado konzertierte er weltweit als Solohornist.

Der Spanier Lucas Macías Navarro ist Solooboist des Lucerne Festival Orchestra.

    W. A. Mozart: Quintett für Klavier und Bläser, Es-Dur, KV 452
    R. Schumann: Adagio und Allegro für Horn und Klavier, As-Dur, op. 70
    R. Schumann: Fantasiestücke op. 73 für Klarinette und Klavier
    R. Schumann: 3 Romanzen für Oboe und Klavier, op. 94
    L. v. Beethoven: Quintett für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott & Klavier, Es-Dur, op. 16

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.
 
In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als SoloKlarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA. 
 
Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern im In- und Ausland. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so z.B. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, vom Orchestre de la Suisse Romande, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag und Budapest sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern. 
 
Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine langfristige, kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, Leif Ove Andsnes, Fazil Say, Martin Helmchen, Juliane Banse, dem Hagen Quartett, dem Tokyo String Quartet sowie dem Modigliani Quartett musiziert.
 
1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. 
 
Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann, Peter Eötvös und Oscar Bianchi gewidmet.
 
Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für Avi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. 
 
Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen. Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne. 
 

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 15.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Rottstr 5 Theater - Tod in Venedig
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Fotos: Sabine Michalak
Rottstr 5 Theater
"Tod In Venedig"

Das Rottstr 5 Theater aus Bochum zeigt "Der Tod in Venedig" nach Thomas Manns gleichnamiger Novelle. Der erfolgreiche Schriftsteller Gustav von Aschenbach bricht auf, um fern seiner Heimat "das Fremdartige und Bezugslose" zu suchen. Er landet in Venedig, der unheimlich-schönen Wasserstadt, in der Prunk und Verfall unzertrennlich miteinander verbunden sind. Aschenbach erkennt, dass die Begegnung mit einem Knaben, den er für göttlich schön hält, finstere, unmoralische Triebe in ihm auslöst. Unterdessen wird Venedig selbst von einer beunruhigenden Seuche heimgesucht. Die Behörden schweigen und Aschenbach sieht sich gezwungen, selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen. Mit: Maximilian Stresik (Spiel) und Christoph Iacono (Live-Musik und Spiel). Regie: Hans Dreher. "Dreher hat Manns verschachtelte Bandwurmsätze und komplexe sprachliche Konstruktionen entwirrt und dadurch leichter zugänglich gemacht, aber die wunderbar elegante und elegische Sprachmelodie beibehalten. Einige verstiegene Beschreibungen banaler Alltagsvorgänge haben sich Dreher und Stresik dennoch gegönnt - ganz ernsthalt werden sie gesprochen, doch an der Art, wie sie ausgestellt werden, erahnt man ein minimal ironisches, aber maximal liebevolles Schmunzeln. Das Zusammenspiel dieser vier Komponenten - Schauspiel, Musik, Textfassung und Licht - entwickelt von Beginn an sogartige Kraft." Theater Pur

"Es scheint fast so, als entfalte sich die Komik des vermeintlich humorlosen Textes ganz von allein – wo sich Strestiks Spiel und Iancos Musik auf den Text draufsetzen und ihn seine Komik entfalten lassen, da erkennt das Publikum die parodistische Intention Manns. Doch wo sich die beiden Akteure auf der Bühne weit vom Text entfernen, bleibt auch der ernste Unterton nicht außer Acht. Die Brisanz der verhandelten Themen ist unübersehbar.
In einem beachtlichen Balanceakt schafft es diese Inszenierung, dem Text seinen Humor zurückzugeben und ihn mitsamt seinem Inhalt genau so ernst zu nehmen, wie es ihm gebührt."
Ruhr Nachrichten

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Freitag 21.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Christoph Kuch - Macht verrückt: Die Magie des Moments
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Christoph Kuch - Macht verrückt: Die Magie des Moments

Die neue Show des Mentalmagiers Christoph Kuch führt in das Reich des Übersinnlichen, der Wunderheiler, Scharlatane und echter Phänomene. Hintersinnig und humorvoll begleitet uns der Deutsche Meister und Gewinner der Weltmeisterschaft der Zauberkunst (Sparte Mentalmagie) auf einer Reise durch den menschlichen Geist. Mit Charme und Augenzwinkern öffnet Christoph Kuch das Tor zu einer faszinierenden Welt der Gedanken, einer Welt voller Magie, Phantasie und Entertainment.

Eine Show mit dem Deutschen Meister und Gewinner der Weltmeisterschaft 2012 der Zauberkunst (Sparte Mentalmagie) Christoph Kuch ist eine Reise in das Unerwartete und Unerklärliche. Seine Engagements führen den studierten Diplom-Kaufmann durch das gesamte Bundesgebiet sowie Europa, Asien, Australien und die USA. Christoph Kuch ist bekannt für seine humor- und zugleich niveauvolle Unterhaltung. Gerade deshalb ist er auch gern gesehener Gast in zahlreichen Fernsehsendungen, wie Pelzig hält sich, NDR Talkshow, Stern TV und viele mehr.

Der „beste Mentalmagier der Welt“ (Welt am Sonntag) und „bestaussehende Künstler“ (seine Mutter) wird Sie begeistern.

Stockwerk
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Sonntag 23.12.2018; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering: DIE ZAUBERFLÖTE
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DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von W.A. Mozart
Humorvolle und publikumsnahe Inszenierung in der erfolgreichen Münchner Fassung des Freien Landestheaters Bayern
Dauer ca. 2:45 Stunden inkl. Pause

Seit über 200 Jahren gehört dieses Singspiel von W. A. Mozart zu den populärsten Werken der Musikgeschichte. Das Textbuch stammt von dem Regensburger Theater‐Alleskönner Emanuel Schikaneder. Es erzählt die Geschichte vom ewigen Kampf der Nacht mit dem Tag, von Mannesdünkel und Weibertücken, von Weisheitslehre und Volksschlauheit. Sie erzählt vom Fürstensohn Tamino, der loszieht, um Pamina,

die Tochter der Königin der Nacht, aus Sarastros Sonnentempel zu befreien. An seiner Seite der Vogelfänger Papageno, der sich doch nichts sehnlicher als eine Papagena wünscht. Bald schon treffen sie in Sarastros Reich ein und ihre bisherige Vorstellung von Gut und Böse gerät ins Wanken. Beide haben Prüfungen zu bestehen, die sie nur mit Hilfe ihrer Zauberinstrumente bewältigen. Auch Paminas Liebe zu Tamino wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Opernrenner für die ganze Familie!

In Großbesetzung spielen die Solisten und der Chor des Freien Landestheaters Bayern und das große Orchester des Freien Landesorchesters Bayern. Musikalische Leitung/Dirigat: Alois Rottenaicher.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Mittwoch 26.12.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Buchheim Museum: SCHMIDT-ROTTLUFF. FORM, FARBE, AUSDRUCK!
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SCHMIDT-ROTTLUFF. FORM, FARBE, AUSDRUCK!

Ausstellung Buchheim Museum Bernried
Vom 29. September 2018 bis 03. Februar 2019

Unmittelbar und unverfälscht" – so wird im „Brücke“-Programm von 1906 die eigentümliche Ausdrucksform der Künstlergruppe beschrieben. Keines ihrer Mitglieder hat dieses Motto so kompromisslos umgesetzt wie Karl Schmidt-Rottluff. Von einer „erschreckenden Konsequenz" sei seine Kunst, meint „Brücke“-Chronist und Museumgründer Lothar-Günther Buchheim bewundernd; und Fritz Bleyl, Gründungsmitglied der „Brücke“, erkennt schon früh, dass der stattliche, bebrillte junge Mann über die malerische „Pranke des Löwen“ verfüge. Diesem epochalen Großmeister des Expressionismus widmet das Buchheim Museum nun eine umfangreiche Retrospektive der besonderen Art.

Dank des Zusammentreffens der Sammlungen Gerlinger und Buchheim im Buchheim Museum kann der gesamte Schaffenszeitraum von 1899 bis 1974 mit über 200 herausragenden Werken belegt werden. Neben einer Auswahl an 27 Gemälden sind auch 37 Aquarelle, 8 Farbkreidezeichnungen, und weitere Arbeiten auf Papier sowie 20 Schmuckstücke und 8 Skulpturen des farb- und formgewaltigen Künstlers zu sehen.

Die Ausstellung präsentiert zwei eng zusammengehörende Seiten des Phänomens Schmidt-Rottluff: die formal-künstlerische; und die biografisch-persönliche, die bei dem als verschlossen geltenden Künstler bislang weitgehend im Dunkeln lag.

So erleben die Besucher einerseits eine Schule des Sehens, in der die Formen und Farben als Elemente künstlerischen Ausdrucks vor Augen geführt werden: die flirrenden Strichlagen, die der junge, begabte „Brücke“-Mitbegründer dem Repertoire des Impressionismus entnimmt; die „wild erregte, zuckende Pinselschrift“, die laut Buchheim charakteristisch für Schmidt-Rottluffs Phase des „monumentalen Impressionismus“ ist, sowie die klar strukturierten, oftmals konturierten Farbfelder des Expressionismus, die Schmidt-Rottluff, zunehmend seiner malerischen Mittel bewusst, zu Zeichen subjektiven Empfindens verdichtet, und schließlich die bis ins hohe Alter fortwährende koloristische Steigerung der malerischen Wirkungskraft.

Andererseits wird in der Museumsschau die Persönlichkeit vorgestellt, die in der Kunst ihre Ausdrucksmittel findet. Bislang unbekannte Zeugenaussagen vermitteln authentische Einblicke in das Leben des Künstlers, die dieser zu Lebzeiten immer verwehrte. Neben den „Brücke“-Kollegen kommen auch ihm nahestehende Kunsthistoriker und persönliche Freunde zu Wort. Hinter dem erratischen Genius wird so der suchende, ehrgeizige, intelligente, mitfühlende oder liebende Mensch sichtbar, der allenthalben in den Kunstwerken aufscheint – nicht nur im malerischen, zeichnerischen und druckgrafischen Werk, sondern auch in den skulpturalen und kunsthandwerklichen Arbeiten, die oftmals in einem noch viel intensiveren Bezug zum Privaten stehen.

Buchheim Museum
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried

Abbildung:
Karl Schmidt-Rottluff, Gehöft im Abendlicht, 1906, Öl auf Karton @ Sammlung Hermann Gerlinger im Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
Donnerstag 27.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
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Fotos: Christian POGO Zach
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
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