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Donnerstag 30.03.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Pulsar Trio
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Pulsar Trio
Jazz Around The World

2. Etappe: Kosmische Zeitlosigkeit
Das Pulsar Trio aus Potsdam sprengt genrespezifische Grenzen und kostet voll aus, was in einer Verbindung von Jazz, World Music und Indie überhaupt möglich ist. Mit packenden Melodien und Riffs auf diversen
Tasteninstrumenten, groovig gespielten Drums und betörenden Sitar-Klängen entführt das Trio den Zuhörer sofort in seinen musikalischen Kosmos. Es geht dem Pulsar Trio vor allem um "schönen Töne" und um das Gefühl der perfekten Harmonie, um Wiedererkennbarkeit und weniger um die Anwendung herkömmlicher Jazzskalen. Die Bühnenpräsenz des Pulsar Trios ist überwältigend und bietet dem Zuhörer ein vielfältiges Programm von tranceartigen, meditativen Stücken bis hin zu Tunes mit stampfenden Beats, komplexen
Rhythmen und beschwingten Klavierläufen. Das Trio gewann vor zwei Jahren den Global Music Contest Creole, dem einzigen Wettbewerb für globale Sounds in Deutschland und darf sich über eine wachsenden Fangemeinde freuen. Die einzigartige Besetzung mit Matyas Wolter an der Sitar und der Surbahar, Aaron Christ am Schlagzeug und Beate Wein am Flügel, Bassnovation und Pianet macht sie zu einem Unikum in der Musiklandschaft.

Pressestimmen:

"... ungewöhnlich besetztes Jazztrio entpuppte sich beim Spiel als mitreißende interstellare Eruption"

“….schon nach wenigen Augenblicken entsteht da eine Faszination, der man sich nur schwer wieder entziehen kann."

“…entstehen diese faszinierenden Momente, in denen die Kompositionen fast körperlich werden und wie der schnell rotierende Neutronenstern Pulsar beständig Form und Farbe ändern.”

“Mit Klavier, Schlagzeug und Sitar haben die drei Musiker faszinierende Klangkonstellation geschaffen, in denen die scheinbar so gegensätzlichen Soloinstrumente Klavier und Sitar eine ganz selbstverständliche und herrlich treibende Verbindung eingehen.”

“Das Zusammenspiel von Beate Wein am Flügel und Matyas Wolter an der Sitar wurde von einer berauschenden Exaktheit geleitet, als wären beide Instrumente nicht eine Zwangsheirat zweier Kulturen, sondern in einer natürlichen Symbiose verwurzelt. Aaron Christ spielte dazu so gelassen jazzig Schlagzeug, dass man nur die Ohren anlegen konnte.”

„Pulsar Trio überzeugte [die Jury des Global Music Contest CREOLE] mit ihrer dynamischen Bühnenshow, den überraschenden Instrumental-Einsätzen einer Sitar und ihrer leidenschaftlichen Harmonie im Zusammenspiel.”

“…. leicht psychedelisch angehaucht klangen die Töne der rein instrumentellen Band ins Ohr und blieben dort. Sitar, Drums und Piano harmonierten knapp eine Stunde miteinander und unter tosendem Applaus verabschiedete sich das Trio bis zum nächsten Tag.”
Besetzung:
Beate Wein: Piano, diverse Keys
Aaron Christ: Schlagzeug
Matyas Wolter: Sitar, Surbahar

Oskar-Maria-Graf-Str. 2
Obergeschoss
82178 Puchheim
Samstag 01.04.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: SUSANNE BERNHARD (Sopran) & ANNA GOURARI (Klavier)
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Foto: Beat Presser
SUSANNE BERNHARD, SOPRAN
ANNA GOURARI, KLAVIER
 

Programm:
Werke von
Richard Strauss (1864 - 1949
Johannes Brahms (1833 - 1897)
 
 
Die Münchner Sopranistin Susanne Bernhard ist auf vielen Opernbühnen zuhause, doch widmet sie sich auch intensiv und sehr erfolgreich dem Lied-, Oratorien- und Konzertgesang, u.a. bei den Ludwigsbuger Schlossfestspielen, der Stuttgarter Bachakademie (Helmuth Rilling), den Petersburger Philharmonikern, den Schlossfestspielen Herrenchiemsee, dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks.

Begleitet wird sie von der herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation: Anna Gourari wurde im russischen Kazan geboren und schon früh mit ersten Preisen und Auszeichnungen bedacht. Seither erspielte sie sich als Solistin und Kammermusikerin einen ausgezeichneten Ruf in den bedeutendsten Musikzentren weltweit; ihr Klavierspiel begeistert und berührt Publikum und Presse gleichermaßen.

Regelmäßig gastiert Gourari bei internationalen Festivals und musiziert mit renommierten Orchestern, Dirigenten und Kammermuskpartnern - und auch in Iffeldorf war die Künstlerin zur großen Begeisterung des Publikums schon gerne zu Gast.



Gemeindezentrum Iffeldorf
Hofmark 9
82393 Iffeldorf
Dienstag 04.04.2017; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: Tomasz Stanko Quartet
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Tomasz Stanko Quartet
CD-Präsentation: ‘December Avenue’

Tomasz Stanko (tp), Alexi Tuomarila (p), Reuben Rogers (b), Gerald Cleaver (dr)
Unermüdlich beeinflusst die Philosophie des Free Jazz die Musik des Trompeters: “I'll always love 'free' and 'free' will always count for me the most. The pure idea, the unreachable goal, which I’ll always pursue (...) adds power and depth to the music.” Stankos unverkennbarer und einzigartiger Trompetenstil ist bereits in den weltweit prestigeträchtigsten Hallen zu Hause. Seine Platten werden beim renommierten Münchner Label ECM Records produziert und veröffentlicht. Seit fast einem Jahrzehnt wird Tomasz Stanko im Poll des angesehenen Down Beat Magazine regelmäßig zu den weltweit besten Jazz-Trompetern gezählt. Derselbe Poll zeichnete ihn ebenfalls als einen der weltbesten Jazz-Komponisten aus. Der Musiker veröffentlichte bereits 37 Alben und komponierte Musikstücke für zahlreiche Filme und Theaterproduktionen. Zusammen mit seinem fabelhaften Quartett - bestehend aus dem Pianisten Alexi Tuomarila, dem Bassisten Reuben Rogers und dem Schlagzeuger Gerald Cleaver - spielt er in enger Vertrautheit und entführt in einen musikalischen Abend der Extra-Klasse!

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Freitag 07.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck Stadtbibliothek: Bernhard Aichner liest aus
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Fürstenfeldbrucker Kriminacht mit Bernhard Aichner
Bestsellerautor präsentiert sein neues Buch: „Totenrausch“

Im Rahmen des Krimifestival München stellt Bernhard Aichner das große Finale seiner Trilogie um Bestatterin Brünhilde Blum vor: Nach ihrer erfolgreichen Flucht beginnt die mehrfache Mörderin ein neues Leben in Hamburg. Ihren Kindern zuliebe will sie zur Ruhe kommen. Doch Blum wäre nicht Blum, wenn sie dafür nicht ein letztes Mal über Leichen gehen müsste.
Nachdem die Polizei in Innsbruck Knochenteile von fünf Menschen in fremden Gräbern fand, wird Bestatterin Blum als grausame Mörderin international gesucht. Über Umwege gelangen Blum und ihre Töchter nach Hamburg. Hinter ihnen liegt eine atemberaubende Flucht, die sie bis nach Norwegen führte. In der Hafenstadt ist Blum nun auf sich gestellt, ohne den Rückhalt ihres geliebten Schwiegervaters Karl und ihres Vertrauten Reza. Um weiterhin unentdeckt zu bleiben, benötigt sie neue Identitäten für sich und die Kinder – und begeht dabei einen fatalen Fehler….
Stärker noch als in „Totenfrau“ und „Totenhaus“ zeigt sich Blum von ihrer verletzlichen Seite, die rasende Rachegöttin steuert mit Höllentempo auf den Show-Down zu. Im spannenden Finale stellt der Autor erneut sein Gespür für außergewöhnliche Settings und seinen besonderen Sound unter Beweis.

Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Für seinen Thriller „Totenfrau“ erntete er begeisterte Kritiken, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in zwölf Länder verkauft, eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.

Kooperationsveranstaltung mit dem Krimifestival München und der Buchhandlung Treffpunkt Wagner

Stadtbibliothek in der Aumühle
Bullachstr. 26,
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 08.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Enrico Pieranunzi
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Photo by Soukizy
Enrico Pieranunzi

Solokonzert mit dem italienischen Starpianisten

Enrico Pieranunzi, 1949 in Rom geboren, wurde bereits drei Mal mit dem „Django D’Or“ als bester europäischer Jazzmusiker ausgezeichnet und seine Auszeichnungen als Italiens „Jazzmusiker des Jahres“ sind fast nicht mehr zu zählen. Die letzte in einer ganzen Reihe von Ehrungen war der Gewinn des ECHOJazz International als bester Jazzinstrumentalist 2013! Pieranunzis cooles und dennoch warmes Klavierspiel knüpft da an, wo Bill Evans 1980 aufhören musste. „A new approach to the top jazz piano world” – so urteilte denn auch kein Geringerer als McCoy Tyner über den Pianisten. Pieranunzi, der auch lange Jahre eine klassische Musikprofessur innehatte, kann auf Konzerte und Platteneinspielungen mit Musikern wie Chet Baker, Joe Henderson, Phil Woods, Lee Konitz, Art Farmer, Paul Motian, Jim Hall oder der Danish Radio Big Band verweisen, die seine Ausnahmestellung unter den europäischen Jazzpianisten unterstreichen. In seinen Bands spielten viele renommierte italienische Jazzmusiker, etwa die Trompeter Paolo Fresu und Enrico Rava. Seine Trioaufnahmen mit amerikanischen Stars wie Charlie Haden und Paul Motian bzw. Marc Johnson und Joey Baron gehören mit zum Exquisitesten, was es an Pianotrios zu hören gibt. Auch wirkte er in über 20 Filmen des italienischen Meisterregisseurs Federico Fellini mit. Daneben tritt Pieranunzi aber immer wieder unbegleitet auf und stellt als Solist seine bewundernswerten pianistischen Fähigkeiten, die ungeheure rhythmische und harmonische Raffinesse seines Spiels, unter Beweis, die jedes seiner Konzerte zu einem besonderen Ereignis werden lassen! Ein spezielles Anliegen von Pieranunzi ist das Improvisieren über die Meisterwerke barocker Komponisten. Eines dieser Projekte ist seinem Landsmann Domenico Scarlatti gewidmet. Und so hören wir in Landsberg Enrico Pieranunzi einen Bogen spannen, von Scarlatti bis in die Gegenwart.

Eine fesselnde und spannende musikalische Zeitreise und das erste von zwei Konzerten der laufenden Spielzeit mit Meisterpianisten aus Italien. Am 23. Juni besucht uns dann Stefano Bollani.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 14.04.2017; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Fürstenfeld: BACHChor & Orchester Fürstenfeldbruck: Gioachino Rossini: Stabat Mater
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BACHChor & Orchester Fürstenfeldbruck: Gioachino Rossini: Stabat Mater

Heinrich Heine lobte die "unsterbliche Grazie“ von Rossinis Stabat Mater (1842), das neben Verdis Requiem zu der berühmtesten Kirchenmusik Italiens zählt. In sinnlichen Melodien und tragischen Rhythmen schildert Rossini die Schmerzen Marias am Kreuz Jesu, wobei hochkarätige Solisten ein eindrucksvolles Konzerterlebnis versprechen.

Leitung: Gerd Guglhör
Sopran: Susanne Bernhard
Mezzosopran: Okka von der Damerau
Tenor: Tilmann Unger
Bass: Kay Stiefermann

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 16.04.2017; Uhrzeit: 00:00 Uhr
München Haus der Kunst: Free Music Production / FMP - The Living Music
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Seit den 1950er-Jahren haben Jazzmusiker in den USA und in Europa versucht, ihre Produktions- und Arbeitsbedingungen selbst zu gestalten. Aus dem Bedürfnis nach Aufführungsmöglichkeiten und musikalischer Selbstbestimmung gründeten sie Kollektive, mit denen sie unabhängig von den Marktmechanismen der Musikindustrie arbeiten konnten. Sowohl hinsichtlich Langlebigkeit als auch Vielfalt der Projekte ist dabei eine deutsche Produktionsfirma bis heute einzigartig: die Free Music Production (FMP).

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte dieses von Berlin aus wirkenden Labels, das von 1968 bis 2010 als Plattform für die Produktion, Präsentation und Dokumentation von Musik Unvergleichliches geleistet hat. Weil der Saxophonist Peter Brötzmann den Veranstaltern der Berliner Jazz Tage (heute Jazzfest Berlin) nicht garantieren konnte, dass seine Gruppe in schwarzen Anzügen auftreten würde und deshalb ausgeladen wurde, organisierte er 1968 zusammen mit dem Bassisten Jost Gebers das erste Total Music Meeting (TMM). Auf Einladung kamen die wichtigsten Vertreter des europäischen Jazz sowie eine Handvoll US-amerikanischer Musiker. Diese erste auch in den Medien gefeierte Alternative zum Jazzfest Berlin bildete den Startschuss für die Free Music Production.

1969 organisierte die FMP erstmals eine Veranstaltung in der Akademie der Künste in Westberlin, aus der dann 1970 der WorkshopFreie Musik entstand. Auf zwei Bühnen wurde öffentlich geprobt und mit dem Publikum diskutiert; über fünf Tage bildeten sich neue musikalische Gruppierungen und Dynamiken. Die FMP verließ damit die gewohnten Räume, Konzertsaal und Club; Musiker und Zuhörer lernten die Möglichkeiten anderer, offenerer Räume zu nutzen. Zunächst gab es dabei durchaus auch „Missverständnisse“, so Jost Gebers, nämlich „Musiker und Gruppen, die aus der offenen Form des Workshops wieder geschlossene Konzerte mit festgelegten Abläufen machen wollten, Publikumsgruppierungen, die mitspielen oder dagegen spielen wollten“.

Im Laufe der Jahre wurden diese Formate, der Workshop Freie Musik und das Total Music Meeting, jedoch selbstverständlich und waren der Beginn einer 40-jährigen Erfolgsgeschichte.
Ebenfalls 1969 begann die FMP auch mit der Dokumentation der Musik auf Schallplatten. Die Aufnahmetechnik war von allen Beteiligten noch zu erlernen und sollte authentisch vermitteln, wie sich improvisierte Musik aus dem Moment heraus entwickeln kann. Die Tonträgerproduktion der FMP und ihrer Sublabels umfasst annähernd 500 Einspielungen, die mittlerweile Kultstatus genießen. Das international bekannteste Produkt ist die LP (mittlerweile CD) Machine Gun des Brötzmann Octets.
In die eher von Männern beherrschte Welt des Jazz hat die FMP, angefangen mit Maggie Nicols und Irène Schweizer, von Beginn an feministische Positionen integriert. Außerdem war es das erste westliche Label, das Musiker aus der DDR sowohl in West- als auch in Ostberlin aufnahm.

1988 brachte die FMP einen Protagonisten der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts, Cecil Taylor, in einem vierwöchigen Programm erstmals mit seinen europäischen Zeitgenossen zusammen. So entstand die international mit den meisten Preisen gewürdigte Veröffentlichung, die Box Cecil Taylor in Berlin '88 - eine einzigartige Dokumentation auf 11 CDs von Konzerten in unterschiedlichsten Besetzungen. Hergestellt in einer Auflage von 1.000 Stück wie eine künstlerische Edition, war sie bald nach Bekanntgabe des Subskriptionsangebots ausverkauft.

Die FMP hat früh afrikanische und asiatische Volksmusiken einbezogen. Im Rahmen des Workshops Freie Musik gab es Kooperationen mit Tänzern wie Pina Bausch, Min Tanaka, Ono Kazuo und Christine Brunel. Mit bildenden Künstlern wie tomas schmid, A.R. Penck, Günther Förg und Martin Kippenberger oder Literaten wie Günter Grass wurden Projekte verwirklicht. Die Ausstellung dokumentiert mit Fotografien, Postern, Flyern, Originaldokumenten, Interviews, dokumentarischen Videos und bisher unveröffentlichten Aufnahmen aus dem FMP-Archiv von Jost Gebers die verschiedenen FMP-Formate, die Arbeits- und Produktions-bedingungen des Labels und seiner Musiker, und stellt die gesamte Tonträgerproduktion vor. Kurator ist Markus Müller.Free Music Production (FMP): The Living Music ist eine Kooperation mit dem Goethe-Institut und wird durch die Kulturstiftung des Bundes unterstützt. 

In Zusammenarbeit mit Peter Brötzmann bietet das Haus der Kunst zwei im Sinne der Free Music Production gestaltete Abende an: Am 5. und 6. Mai 2017 stehen neben anderen die Gründungsväter von FMP Peter Brötzmann (Holzblasinstrumente) und Alexander von Schlippenbach (Klavier) in bewährten und neuen Kombinationen auf der Bühne. 

Konzerte 
Fr 5. Mai, 20 - 23 Uhr (mit Pause) Einlass/Westflügel: 19.30 Uhr
Sa 6. Mai, 19 – 23 Uhr (mit Pause) Einlass/Westflügel: 18.30 Uhr
„Brötzmann plus ...“ Peter Brötzmann, reeds mit Toshinori Kondo, electric trumpet; Joe McPhee, reeds, trumpet;  Heather Leigh, pedal steel guitar, Marino Pliakas, electric bass; Alexander von Schlippenbach, piano; Michael Wertmüller, drums; Han Bennink, drums
Eintritt Freitag 15 Euro / Samstag 15 Euro Freitag und Samstag 25 Euro 
Karten sind an der Kasse Haus der Kunst und online über www.hausderkunst.de erhältlich.

Fotos:
Cecil Taylor: p, Günter „Baby“ Sommer: dr, Improvised Music II, 1988
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Joelle Léandre, Total Music Meeting 1988
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Peter Kowald, A.R. Penck, Workshop Freie Musik 1984
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Africa Djolé, Workshop Freie Musik 1984
Photo: Dagmar Gebers
Copyright: Dagmar Gebers/FMP-Publishing

Haus der Kunst München
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Donnerstag 20.04.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker
Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker

Vita. Chronik eines Stillstandes

Vita. Chronik eines Stillstandes - Ein Titel, der wie so typisch für diesen Künstler, Alles oder Nichts verspricht. Eines jedoch mit Sicherheit: Dichte 120 Minuten Ein-Mann-Theater in Spannung und Spaß durch das Spiel mit dem Widerspruch in sich.
Ein Phänomen, das der Kabarettist seit 35 Jahren mit seiner Kunstfigur Heinz Becker kultiviert. Er schuf diesen Typus eines Kleinbürgers, der in beredter Unwissenheit grotesk authentisch, abstoßend und anziehend zugleich wirkt. Schwätzend seziert er Episoden seines Alltags und zieht abstruseste Vergleiche zum Weltgeschehen; das Publikum dabei ins Vertrauen ziehend, köstlich amüsierend und dann unvermittelt in peinliche Beklemmung stürzend. Reißen doch die gezielt gesetzt überspitzten Statements an die gefährlichen Abgründe einer Spießerseele. An diesem Punkt treffen gesellschaftskritische Anstöße den Nerv, und entlarven - auch die eigenen - gefährlichen Bewertungen im Zerrspiegel der Satire. Dies zeigt ein Geheimnis Dudenhöffers Kunst, im Spannungsfeld zwischen angenehmer Warmdusche und spontanem Kaltwasserguss, zwischen Nähe und Distanz, zwischen Borniertheit und Zeitgeschehen eine Einheit zu schaffen.
Dudenhöffers Schauspiel schwebt über dem Text. Unverwechselbar in Mimik und Gestik, gelingen seine Botschaften in Auslassungen und Andeutungen, in absichtsvollem Verhaspeln. Auch die die Figur prägende saarländische Mundart gilt als Alleinstellungsmerkmal und als seiner Herkunft entsprechender Kunstgriff. Alle Akribie, alle Mühe und Gedankenarbeit bleiben in der Leichtigkeit und in der - immer weiter entwickelten - Selbstverständlichkeit der Figur verborgen. In der Kombination seiner darstellerischen Mittel repräsentiert Gerd Dudenhöffer eine Größe in der Szene deutschen Kabaretts und garantiert großes Theater.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Sonntag 23.04.2017; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Rosenheim: PHARAO - LEBEN IM ALTEN ÄGYPTEN
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Zwischen Menschen und Göttern, zwischen Himmel und Erde. Gewaltige Grabanlagen und steinerne Monumente königlicher Allmacht, die den Himmelsaufstieg des Pharaos und seine Eingliederung in den Kreislauf der Sonne symbolisieren. Hier lebten Menschen, die arbeiteten und feierten, an Kulten und Kriegen teilnahmen, liebten und litten, Kinder zeugten und starben.

Vom 24. März bis 03. Dezember 2017 dreht sich im AUSSTELLUNGSZENTRUM LOKSCHUPPEN in Rosenheim alles um die legendären Pharaonen und ihr Reich, das Alte Ägypten. Die Ausstellung eröffnet einen neuartigen Blick auf die älteste Hochkultur der Welt.

Was hielt diese Gesellschaft über Jahrtausende zusammen? Wer erkämpfte Ägyptens Größe? Wer baute die monumentalen Grabanlagen, Tempel und Paläste?

Über 300 originale, bis zu 4.500 Jahre alte Artefakte vermitteln eine einmalige „Aura“ der Geschichte‍‍(n). Detailgetreue Modelle und spannende Medienstationen machen das Leben im Alten Ägypten erfahrbar. Erleben Sie eine Kultur, die im Kreislauf von fruchtbarer Überschwemmung und sengender Trockenheit, in Zeiten des Umbruchs und des Aufstiegs über sich hinaus wuchs.

Lüften Sie die Geheimnisse. Erleben Sie die Faszination. Entdecken und verstehen Sie die mächtige Welt der Pharaonen.

Eine Ausstellung der VERANSTALTUNGS+KONGRESS GmbH Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem Roemer- und Pelizeaus-Museum Hildesheim, dem Universitätsmuseum Aberdeen und MuseumsPartner  Die Kunstspedition.


Ausstellungszentrum Lokschuppen | Rathausstr. 24 | 83022 Rosenheim
Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr | Sa, So, Fei: 10 – 18 Uhr
Information und Buchung: Tel.: 08031 365 9036 | E-Mail: lokschuppen@vkr-rosenheim.de
www.lokschuppen.de

Fotos:
Kopf eines Königs
Basalt, Spätzeit
King’s Museum, University of Aberdeen, © Foto: Andreas Jacob

Statue des sitzenden Nefer-ihi
Rosengranit, Altes Königreich
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, © Foto: Andreas Jacob

Relief eines stehenden Mannes mit Stabstrauß
Kalkstein, Neues Königreich
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, © Foto: Andreas Jacob

Statuetten des Amenophis III. und der Teje
Ebenholz und Gold, Neues Königreich
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, © Foto: Andreas Jacob

Bronzefigur einer Katze
Bronze, Spätzeit
King’s Museum, University of Aberdeen, © Foto: Andreas Jacob

Statuette einer Frau
Holz, Altes Königreich
King’s Museum, University of Aberdeen, © Foto: Andreas Jacob
Sonntag 23.04.2017; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching KOM: SARODE RECITAL - ROMANTIC MORNING RAGAS
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SARODE RECITAL - ROMANTIC MORNING RAGAS 

PANDIT RANAJIT SENGUPTA, Sarod
JAYANTA SARKAR, Tabla

Nada Brama: Die Welt ist Klang

Musik spielt schon seit Jahrtausenden eine herausragende Rolle im Leben und Glauben der indischen Menschen, dieser dem Göttlichen gleichsam abgelauschten Lehre. Raga bedeutet so viel wie „das, was den Geist färbt“ und stellt die melodische Grundstruktur der klassischen indischen Musik dar. Sie ist der europäischen modalen Musik (der Basis Bachs und Monteverdis) ganz ursprünglich verwandt. Diese Morgen-Ragas sind quasi Indiens Wohltemperiertes Klavier. Der Oberton-Reichtum und das harmonikalische Gebäude indischer Musik lebt auch in der europäischen Musik der Gotik, der Renaissance, des Barock in voller Pracht. Obertöne fehlen ja nie & nirgendwo in der belebten Natur. Für indische Musik aber sind sie Seele und Herz. Es ist jedes Mal so, wie bei der Schöpfung, zugegen zu sein, beim Auftun des gestirnten Himmels – so jedenfalls sagen es asiatische Musiker Indiens, Chinas, Japans, Indonesiens.

Eine der einzigartigen Charakteristiken des Raga ist, dass man glaubt, dass die Melodien nur zu ganz bestimmten Tageszeiten erklingen sollten, denn nur dann können sie ihre volle Blüte und Kraft entfalten. So lauschen wir um 11:11 Uhr an diesem Sonntagmorgen Ragas, die die Kraft haben uns unter anderem romantisch, humorvoll, pathetisch oder friedlich zu stimmen. Der Frühling ist da und die Natur erblüht, wie schön ist es da, dass die Musik den Einklang von Seele und Natur bringt. Wer wünscht sich nicht mehr Gelassenheit und Friede in seinem Leben...
Diese Urgefühle gelten als allgemeingültig und sind unabhängig von Nationalität und Hautfarbe, die Sprache der Musik ist losgelöst von äußeren Zwängen und verbindet die Menschen im Ursprung ihres Seins.
Wer sich auf dieses für uns vielleicht ungewöhnliche Klangerlebnis einlässt, gewinnt viel, mehr als man zu hoffen wagt!
Sengupta, einer der ersten Musiker seines Landes, Kultur-Preisträger & -Botschafter, einer des „Treasures of India“, ein nationales Juwel, spielt Sarod, die indische vielchörige Laute und bringt Tablas mit – scharf gewürzte und impulsive Percussions-Kürbisse, gespielt von Jayanta Sarkar, insgesamt gegründet auf der klanglichen Basis der Tanpura des tiefen, summenden indischen Generalbass - Monochords.

KOM Olching
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Mittwoch 26.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Martin Tingvall
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JazzFirst: Martin Tingvall
Distance

Martin Tingvall, Piano

Als Martin Tingvall 2012 sein erstes Solo-Album "en ny dag" veröffentlichte, präsentierte er eine andere neue Facette, nämlich die ruhige Seite seines künstlerischen Schaffens. Die ZEIT lobte das Album als "innig, verhalten, ergreifend schön“ und konstatierte "Tingvall sammelt die Jazzfreunde da ein, wo Keith Jarrett und Chick Corea sie einst haben stehen lassen.“ Die FAZ ergänzte: "Tingvalls Lyrik bemüht sich, unser Zutrauen ins Unscheinbare zu stärken.“ Die Poesie, mit der Martin Tingvall seine Hörer berührte, traf den Nerv eines Publikums, das Informationsüberflutung und sich überbietende Superlative für einen Augenblick aussperren wollte. Mit seinem neuen Solo-Album "Distance“ beschreitet der Ausnahmepianist den eingeschlagen Weg konsequent weiter und geht auf die Suche nach Distanz zur Schnelllebigkeit und Anonymisierung unserer heutigen Zeit.

"Klavier, nur Klavier, aber wie! Gelebtes Gestern, ersehntes Morgen in Melodien, von denen wir glauben, sie ewig zu kennen. Zwölf Stücke zwischen Lied und Tanz und Traum - innig, verhalten, erfgreifend schön." (DIE ZEIT)

"[...] jedes dieser wunderschönen kleinen Stücke auf "Distance“ hat seinen eigenen Charakter. Und wie Martin Tingvall das hinbekommt ist schon sehr beeindruckend." (Deutschlandradio Kultur)

"Künstlerischer Triumph.“ (Aachener Zeitung)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 29.04.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Cuarteto Tango Bravo
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Cuarteto Tango Bravo

Inspiriert von den vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla öffnet das PUC die Tore für die Vielfalt des Tangos. Die Musik - den Tanz - die Szene: "JahreszeitenTango" mit wechselnden Tangobands. Tangofrühling mit dem Cuarteto Tango Bravo, der neuen Tangoformation um den renommierten Pianisten Robert Schmidt.
Michael Dolak - Bandoneon, Wolfram Korr - Violine und Tomàs Rösler - Kontrabass sind
die weiteren brillanten Musiker dieses mitreißenden Deutsch-Schweizer-Argentinischen Quartetts. Gegründet 2015 spielt das Quartett genauso gern und begeisternd konzertant wie zum Tanz. Alle Musiker des Quartetts sind ausgewiesene Bühnenfüchse und bringen zudem
viel Erfahrung mit Tangoshows mit - unter anderem spielen sie für "Stravaganza" oder für die Berliner Tango-Dinnershow "Locura Tanguera". Im Repertoire des Cuarteto Tango Bravo befinden sich bekannte wie auch weniger bekannte Tangoklassiker - und als Besonderheit dieses Quartetts - auch neue Tango(tanz)stücke komponiert von Robert Schmidt. Der klassisch ausgebildete Pianist gehört seit seiner Hinwendung zum Tango Argentino vor über 25 Jahren zu den europäischen Urgesteinen des argentinischen Tangos. Er hat verschiedene Tango-Orchester mit gegründet und spielt argentinischen Tango in allen erdenklichen Besetzungen: Solo, im Duo, Trio, Quartett übers Sextett bis zum Orquesta Tipica. Bereits im Januar 2016 begeisterte Michael Dolak durch sein leidenschaftliches Bandoneonspiel mit dem Cuarteto Rotterdam im PUC das Publikum.
Ab 22 Uhr gibt es dann Tangotanz (Milonga) für jedermann mit Livemusik und DJ Alfredo von El Farolito bis 1.30 Uhr. Es spielen "ImprovisTango", ein JazzTango-Orquesta atipica unter der Leitung von Frank Wunderer (1. Set) und Cuarteto Tango Bravo (2. Set). Der Tanzsaal hat 200 qm Parkettboden, unnummerierte Bistrotische und eine Getränkebar im Saal. Im Preis für die Konzertkarten ist der ganze Abend enthalten. Karten für das Tangotanzen (Milonga) gibt es nur an der Abendkasse: 10,00 ¤ ab 22 Uhr.

Oskar-Maria-Graf-Str. 2
Obergeschoss
82178 Puchheim
Sonntag 07.05.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Starnberger See: Klaus Doldinger
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Foto: Peter Hönnemann
Klaus Doldinger auf der MS Starnberg

2018 soll das Remake von Wolfgangs Petersens frühem Blockbuster „Das Boot“ erstmals ausgestrahlt werden – schon jetzt gibt ein Event der Sonderklasse einen Vorgeschmack: Auf dem schönsten Schiff der bayerischen Flotte spielt Klaus Doldinger zusammen mit seiner Band „Passport“ am Sonntag, 7. Mai 2017 aus seiner Filmmusik für „Das Boot“, Drehbuch Lothar-Günther Buchheim. Dabei fährt die MS Starnberg am Buchheim-Museum vorbei.
Außerdem ertönen wunderschöne Filmmusiken des Meisters, wie „Tatort“, „Die Unendliche Geschichte“ und viele mehr. Ein Abend voller Überraschungen, der seinesgleichen sucht, vor der traumhaften Kulisse des Starnberger Sees. Für das leibliche Wohl sorgt ein kleiner, aber feiner Imbiss.

Klaus Doldinger, die Jazzlegende Deutschlands, spielt mit seiner Band „Passport“ auf der MS Starnberg seine berühmtesten Filmmusiken, darunter auch die Klänge zu Wolfgang Petersens frühem Blockbuster „Das Boot“. Dessen Erfinder Lothar-Günther Buchheim wohnte jahrzehntelang am Starnberger See. Sein Vermächtnis hier ist das weithin beachtete Buchheim-Museum der Fantasie, dessen spektakulärer Bau, einem Schiff nachempfunden, direkt am Seeufer steht. Doldinger, Buchheim, Museum, Boot und See
werden an diesem Abend kongenial miteinander verknüpft.

Nach 57 Jahren Bühnenerfahrung, tausenden von Konzerten in gut 50 Ländern, über zwei Millionen verkauften Alben und gut und gerne 2000 Kompositionen darf man Klaus Doldinger ohne Übertreibung Deutschlands erfolgreichsten, wichtigsten und populärsten Jazzmusiker nennen. Mit seinen Soundtracks von der Tatort-Melodie bis zur Musik von ,,Das Boot” wird er für immer im kollektiven Gedächtnis bleiben, in die Musikgeschichte aber hat sich der Saxophonist und Komponist vor allem mit seiner Band ,,Passport” eingeschrieben – als Miterfinder dessen, was man seither Jazzrock nennt.
Inzwischen kann Klaus Doldinger auf mehr als 5000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder und über 2000 veröffentlichte Kompositionen zurückblicken. Er wurde dafür mit drei Echos, zahllosen Jazz-Auszeichnungen und nicht zuletzt dem Bundesverdienstkreuz für “wichtige und unüberhörbare Impulse, die er dem deutschen Kulturleben gegeben hat”, belohnt.

„Klaus Doldinger ist der erfolgreichste deutsche Jazzmusiker und Komponist, sein "Tatort"- Thema ist der Soundtrack der Nation. Jetzt wird Doldinger 80 Jahre alt. Aber Ruhestand? Kommt gar nicht in Frage!“
DER SPIEGEL


Sonntag, 7. Mai 2017, 19:00 Uhr (Boarding)
Dampfersteg Starnberg / direkt am S-Bahnhof
Tickets ¤ 120 p.P. (inkl. Imbiss) bei München Ticket 089/54818181
Information: 089 / 89340894
Samstag 22.07.2017; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: Triosence
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Der Stern nennt sie „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz“ und in der Tat sorgt triosence seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse: „Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“, „Ein unter die Haut gehendes Highlight“ , „Die neuen Helden“ oder „Bei der Musik geht auch bei uns im Westen die Sonne auf“ …lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine zu triosence.

Seit Entstehung der Band im Jahr 1999 hat triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt. Nach dem ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ folgte der Ostsee-Jazz-Förderpreis, der Studiopreis des Deutschlandfunks, der Kulturförderpreis der Stadt Kassel und viele andere, bis hin zur Nominierung zum Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem besten Neueinstieg in die Internationalen Jazzcharts in Deutschland.

In Japan zählt die Band seit ihrer Debüt-CD „First Enchantment“ sogar zu den besten Jazz-Newcomern und „der Band die den Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat.“ (Swingjournal, Japan 2005) Was die Musik des Trios neben der Gleichberechtigung der Instrumente vor allem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit ihrer Melodien. Zu einem hohen Grad lyrisch und poetisch bilden sie den Kern aller Kompositionen. In Kombination mit der stilistischen Bandbreite, die von Jazz über Fusion, Folk, Pop und Worldmusic reicht, definiert die Band dadurch einen ganz eigenen Stil, den sie selbst als „songjazz“ bezeichnet.

Das begeistert nicht nur Kenner sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten.

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