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Freitag 15.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Quadro Nuevo - Canzone della Strada
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Fotos und Bildmaterial © Quadro Nuevo
Quadro Nuevo - Canzone della Strada

In seinem Programm "Canzone della Strada" nähert sich Quadro Nuevo dem alten italienischen Tango und der lyrischen Canzone an. Musik eines fast schon verklungenen Italiens, welche einst von so bezaubernden, wenn auch lange schon vergessenen Sängern wie Carlo Buti, Nilla Pizzi und Claudio Villa dargeboten wurde. In deren Liedern erwachen die Traumbilder des Südens, die seit jeher die sehnsüchtig schwermütige Phantasie des Nord- und Mitteleuropäers beflügeln. Hinzu gesellen sich temperamentvolle neapolitanische Gassenhauer, waghalsige Improvisationen und flotte Fahrtenlieder aus dem mit Ulrich Tukur zusammen gestalteten Hörbuch "J. W. von Goethe: Italienische Reise". Die Anregungen und Inspirationen hierzu holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten musikalischen Reisen durch Italien.
Musikalische Juwelen aufgelesen auf den Straßen und Plätzen der Mittelmeerstädte.
Das Album "Quadro Nuevo: Canzone della Strada" hält diesen musikalischen Traum fest. Es wurde mit dem Deutschen Jazz Award und dem Europäischen Phono-Preis Impala ausgezeichnet und kletterte in die Top Ten der Jazz- und Weltmusik-Charts.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
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Donnerstag 21.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Sedaa
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JAZZ AROUND THE WORLD:
Sedaa

2. Etappe: Brillante und faszinierende Klänge entlang der Seidenstraße. Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch-persische Formation Sedaa (persisch für Stimme) auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal und Naraa Naranbaatar entführen gemeinsam mit dem virtuosen Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu und dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich voller Schwingungen und Stimmungen. Das Ensemble mischt gekonnt Tradition und Moderne, um den Hörer mit brillanter Technik und ihrem faszinierendem Klanguniversum auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße zu schicken. Mit ihren Live-Auftritten sind sie auf der ganzen Welt unterwegs und gewannen zahlreiche Preise, darunter unter anderem den renommierten Bundeswettbewerb "Creole" in Rudolstadt.

Referenzen:
Winner of nationalwide music competition "Creole" in Rudolstadt 2013/14
Winner of music competition north Germany "Creole Nord" 2013/14
Nominated for the "22.Folkfrühling" in Plauen 2013
Oberschwäbische Kleinkunstpreis "Kupferle" 2012
China - Asian Arts Festival
Kolumbien - Festival de Musica Sacra



Besetzung:
Naraa Naranbaatar: Kehlgesang, Untertongesang, Bass Nasaa Nasanjargal: Kehlgesang, Untertongesang, Pferdekopfgeige
Bischgur Omid Bahadori: Gitarre, Trommel, Untertongesang Ganzorig Davakhuu: Hackbrett, Untertongesang

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
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Samstag 23.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Omer Klein Trio & Avi Avital
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Omer Klein Trio & Avi Avital
„A mediterranean night“

Das Trio um den israelischen Pianisten Omer Klein feierte kürzlich sein fünfjähriges Jubiläum – und es gibt keinen besseren Beweis als „Radio Mediteran“, ihr drittes gemeinsames Album, um zu bezeugen, dass sich Haggai Cohen-Milo (Bass), Amir Bresler (Schlagzeug) und Omer Klein verbundener denn je fühlen. Der Jazzpianist und seine ebenfalls aus Israel stammenden Bandkollegen zählen nicht nur zu den versiertesten Jazzmusikern dieser Zeit – sondern ebenso zu den neugierigsten. „Radio Mediteran“ erforscht die verschiedenen Stile und Kulturen rund ums Mittelmeer. Auf der Basis des Jazz überwindet das Omer Klein Trio Stilgrenzen. Und zwar so, dass wohl auch noch der Letzte begreifen dürfte, dass Jazz kein „Four-Letter-Word“ und schon gar nicht elitär, sondern oft wagemutiger ist, als vieles, was einem auf den Spielfeldern Indie, Rock, Hiphop oder Pop begegnet. Beim zweiten Gastspiel des Omer Klein Trios tritt mit Avi Avital diesmal noch ein ganz besonderer „Special Guest“ auf. Als erster Mandolinist wurde Avi Avital für einen Klassik-Grammy nominiert. Und ähnlich wie Omer Klein dem Jazz, begegnet er der klassischen Musik: Mit Begeisterung, Energie und hohem spielerischen Vermögen. Egal ob Bach, Beethoven, Vivaldi, traditionelle Musik oder Zeitgenössisches, alles lebt im Hier und Jetzt. Und Musik macht das Hier und Jetzt wie keine andere Kunstform erfahrbar. Uns erwartet ein spannender und vitaler Abend. Ein Abend der Begegnung ohne musikalische Grenzen!

Omer Klein Klavier, Synthesizer, Perkussion
Haggai Cohen-Milo Kontrabass, synth. Bass
Amir Bresler Schlagzeug, Perkussion
Avi Avital Mandoline

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech

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Sonntag 24.11.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Der Gott des Gemetzels
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Foto: Markus Wagner
Der Gott des Gemetzels

Von Yasmina Reza
In bairischer Sprache

Yasmina Rezas Komödie „Der Gott des Gemetzels“ ist eines der erfolgreichsten Theaterstücke weltweit. Roman Polanski hat es mit Starbesetzung erfolgreich verfilmt. Und die freie Münchner Theatergruppe „Wirtshausmannschaft“ bringt dieses Stück nun in bairischer Sprache auf die Bühne.

Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Kaffee und Kuchen beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle Masken des zivilisierten Bürgertums fallen.

Warum spielt man ein solches Stück auf Bairisch? Die Gruppe hat es sich zum Ziel gemacht, den Dialekt als reine Kunstsprache zu etablieren, ohne Folklore und ohne Klischees. Ein unterstützenswertes Ziel, wie wir finden. Gibt es doch die Möglichkeit, den Dialekt eben dadurch aus seinem Lederhosenimage zu befreien. Die Autorin genehmigte persönlich die Bairischversion als erste Übertragung in einen Dialekt. Die Stadt München verlieh Sebastian Edtbauer und Johannes Rieder dafür den „Innovationspreis Volkskultur“ mit der Begründung, dass „das Stück in ihrer Übertragung der Themen- und Konfliktwelten in einen bairischen Sprachraum, der so authentisch, präzise und mit differenzierendem Fingerspitzengefühl gestaltet ist, (überzeugt), dass nach wenigen Minuten positiv vergessen ist, dass hier Theater im Dialekt stattfindet. Das Ensemble benutzt diesen Sprachraum auf so unprätentiöse und klischeefreie Weise, dass der Brückenschlag zwischen aktuellen gesellschaftspolitschen Themen und dem Volkstheater eine innovative Form bekommt. Hier ist nichts Folklore, sondern Münchner Lebens- und Alltagswelt… Dass das in so künstlerisch hochwertiger Form auf der Bühne stattfindet, gibt dem Volkstheater das, was es dringend braucht: Eine Heutigkeit und Selbstverständlichkeit, die abgelöst von der erstarrten Kollektivsymbolik, mit der das Bairische so oft verwechselnd gleichgesetzt und benutzt wird, neue Räume in der Wahrnehmung des Dialekts aufmacht.“

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
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Dienstag 26.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: David Hughes
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Foto: Chris Nash
David Hughes

Tanztheater
Mit Choreographien von Siobhan Davies, Robert Cohan & Lucy Guerrin

Der britische Tänzer David McInnes Hughes studierte an der London Contemporary Dance School, war Tänzer und Solist in verschiedenen Companies, wie der Company des London Contemporary Dance Theatre oder der Rambert Dance Company. Er choreographierte an der Seite von Adam Cooper die originale Rolle des Schwans im Rahmen von der „in Adventures in Motion Pictures“ bejubelten Produktion „Swan Lake“ und trat in der Zusammenarbeit zwischen PJ Harvey und der Mark Bruce Dance Company „Dance Hall at Louse Point“ auf. 2005 gründete er die David Hughes Dance Company, mit der er bis 2015 sehr erfolgreich tourte. Nach einer kleinen Pause hat David Hughes beschlossen, als Seniortänzer eine neue Soloreihe aufzulegen mit den für ihn bestimmten und miterarbeiteten Werken, die er nun auch in Landsberg zeigt:

„L’Après Midi D’un Faune“ (Chor. Siobhan Davies) mit dem gleichnamigen Prélude von Claude Debussy, eine Hommage an Sergei Diaghilev: Eine Erforschung der Stille und ein moderner Blick auf das berühmte Nijinsky-Ballett.

„Adagietto“ (Chor. Robert Cohan): Dieses traditionelle, auf Arbeiten von Martha-Graham basierende Solo erforscht die Geschichte der Untreue des heiligen Sebastian und spielt zur Musik des Adagietto aus Mahlers 5. Symphonie.

„Soft Center“ (Chor. Lucy Guerrin) Duett mit Gwendolyn Berwick: Das Duett, das Mikhail Baryshnikov darstellen soll, wurde nur wenige Male und vor längerer Zeit aufgeführt. „Soft Center“ weist die sentimentalen Klischees zurück, die männlich-weibliche Beziehungen oft im Tanz beschreiben. Die abstrakte elektronische Komposition ist eine Explosion von weicher und romantischer Musik, welche die abgelöste Sachlichkeit der beiden Tänzer hintergeht.

Und schließlich wird David Hughes noch ein neues Werk, das er im Moment erarbeitet, in Landsberg zur Uraufführung bringen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
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Mittwoch 27.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Dachau: MozART Group: „Vier Saiten der Welt“
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© Ottavio Tomasini
MozART Group: „Vier Saiten der Welt“
Musikkabarett mit Kultstatus

Diese vier Spitzenmusiker aus Polen sind Kultstars auf den Bühnen Europas: Vorhang auf für die fantastische MozART Group aus Warschau! Ihre Mixtur virtuos vorgetragener klassischer Musik und perfekter Comedy ist ein großer Spaß für alle Generationen. Mit Wonne zelebrieren diese lustigen Musikusse mit Frack und weißer Fliege sämtliche Todsünden von Profimusikern, die ihren Auftritt komplett " vergeigen«. In ihren Medleys werden aus Chopin, Grieg, Haydn und Mozart die Hits der Beatles, der Rolling Stones oder von Michael Jackson, wobei sie ihre musikalische Achterbahn-Fahrt mit Kabarett und Akrobatik garnieren. Mozart würde tanzen!

Ausführende:
MozART Group (Polen)
Filip Jaslar (Violine) | Michal Sikorski (Violine)
Pawel Kowaluk (Viola) | Boleslaw (Bolek) Blaszczyk (Violoncello)

Ludwig-Thoma-Haus
Augsburger Str. 23,
85221 Dachau
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Donnerstag 28.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
München Literaturhaus:
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"Der Araber von morgen"
Comic Live mit Riad Sattouf

Moderation: Alex Rühle (SZ)
Deutsche Lesung: Stefan Wilkening

Riad Sattouf ist der Star der französischen Comic-­Szene. Geboren in Paris, wuchs er in Libyen und Syrien auf und kehrte mit 13 Jahren nach Frankreich zurück. Seine Serie »Der Araber von morgen« (Penguin // Aus dem Französischen von Andreas Platthaus) wurde international gefeiert – jetzt erscheint der vierte Band.

Riad als Teenager: Sein Leben zwischen Syrien und Frankreich wird immer komplizierter; seine Eltern, die Französin und der Araber, verstehen sich immer weniger. Riads Vater arbeitet in Saudi-Arabien, er wendet sich ganz dem Islam zu. Die Mutter zieht mit den drei Kindern zurück in die Bretagne, weil sie den Lebenswandel ihres Mannes nicht erträgt. Doch dann muss die ganze Familie wieder nach Syrien.

Der vierte Band der autobiografischen Reihe »Der Araber von morgen« erzählt die Zeit zwischen 1987 und 1992 und steuert auf einen dramatischen Höhepunkt zu.

Literaturhaus München
Salvatorplatz 1,
80333 München
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Freitag 29.11.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Wally & Ami Warning
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Wally & Ami Warning
groove and soul

Zwei Generationen treffen aufeinander: menschlich, musikalisch und emotional. Vater Wally und Tochter Ami Warning sind sich vertraut und harmonieren, natürlich und unverkrampft, eine perfekte Symbiose. Multiinstrumentalist und Sänger Wally („No Monkey“, „One Drop Reggae“) strahlt Leichtigkeit aus, wenn er lässig zwischen verschiedenen Stilen, Sprachen und Klangkörpern hin- und herspringt. Tochter Ami - von der SZ als „Newcomerin 2014“ gefeiert - setzt Sanftheit, Erdung und Neugier dazu; vor allem aber ihren tiefen, rauen, ganz besonderen Gesang. Gemeinsam schwingen sich die beiden ein, setzen ihre Stimmen in Szene und experimentieren virtuos mit Rhythmen und Instrumenten. Schon nach wenigen Takten spürt man ein blindes Verstehen und eine tiefe gemeinsame musikalische Basis.

„Und beider Songs berühren die Zuhörer gleichermaßen – in ihrer eingängigen Mischung aus Soul, Pop, Reggae und einem Hauch Gospel, (…) vor allem in der Authentizität, die Vater wie Tochter versprühen.“ (Weilheimer Tagblatt)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
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Donnerstag 05.12.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Oddgeir Berg Trio: In the End of the Night
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Oddgeir Berg Trio: In the End of the Night

Erst „Before Dawn“, jetzt „In the End of the Night“ - die beiden ersten Platten des Oddgeir Berg Trios spielen im Grunde genommen zur selben Uhrzeit: Den Stunden vor dem Anbruch des Tages, der Phase des unwirklichen Hinausgleitens aus der Nacht, die man im Portugiesischen als „Madrugada“ bezeichnet. Musikalisch ist vieles beim Alten geblieben. Ein ebenso privater wie cinematischer Klang, der zum Versinken und Versenken einlädt. Unterschwellige Grooves, die Kopf und Körper zum Schwingen bringen. Die bittersüße Harmonik und das Schwebende in Oddgeir Berg's Klavierton. Und doch hat dieses Album gleich mehrere Überraschungen parat.
 
Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass das Oddgeir Berg Trio sein Debüt vorgelegt hat. Auf dem Papier war es die Initialzündung einer jungen Band. In Wahrheit steckten hinter dem Projekt drei gewachsene Session-Musiker, die in ihrer norwegischen Heimat bereits mit einigen der größten Namen gespielt hatten. Der Mut zum Ausbruch hat sich bezahlt gemacht: „Before Dawn“ erhielt weltweit Zuspruch, wurde in Magazinen wie All About Jazz, dem japanischen JazzSpace oder der Jazzthetik gefeiert. Auf der anschließenden Tour beglückte man dann all diejenigen, die sich in den ätherisch-flirrenden Sound der Platte verliebt hatten. Mit einigen gewagten Passagen zeigte man aber zugleich auch neue Wege auf.
 
„In the End of the Night“ reflektiert mit traumwandlerischer Sicherheit den Balance-Act der Konzerte. Einerseits findet man in Tracks wie „List“ das vertraute intime Zusammenspiel zwischen Berg und seinen Mitstreitern Karl-Joakim Wisløff und Klaus Blomvik. Das programmatisch betitelte „The Escape“ wiederum spielt subtil mit elektronischen Soundeffekten und lässt minimalistische Pianofiguren wie einen Electro-Bass klingen. Doch ist es der Opener „Vagabond“, der am offensichtlichsten den Willen zum Experiment belegt: Vier Minuten lang umtanzt das Trio gewohnt traumhafte Melodien, bevor Wisløff in einem apokalpytischen Finale seinen Arco-Bass durch eine Fuzz-Box laufen lässt und den Geist von Jimi Hendrix beschwört.
 
Aufgenommen wurde erneut im eigenen Bonker Studio in Oslo. Und obwohl man sich unendlich viel Zeit hätte nehmen können, spielte die Band „In the End of the Night“ in gerade einmal zwei Tagen ein. In dieser Dringlichkeit spiegelt sich die grundlegende Philosophie des Jazz wider, im spontanen Augenblick nach Momenten für die Ewigkeit zu suchen. Die Musiker des Oddgeir Berg Trios wissen aus Erfahrung, dass man diese Momente nicht erzwingen kann. Man muss auf sie warten – und wenn es bis zum Ende der Nacht dauert.

ODDGEIR BERG piano, keys
KARL-JOAKIM WISLØFF bass
KLAUS BLOMVIK drums

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
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Samstag 07.12.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: Felix Klieser (Hor) / Andrej Bielow (Violin) / Martina Filjak (Klavier)
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Felix Klieser - Horn
Andrej Bielow - Violine
Martina Filjak -  Klavier
Iffeldorfer Meisterkonzerte

Charles Koechlin (1867 - 1950)
- Quatre Petites Pieces für Horn, Violine und Klavier
Johannes Brahms (1833 - 1897)
- Sonate für Violine und Klavier Nr. 3
- Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur, Op.40
Robert Schumann (1810 - 1856)
- Adagio & Allegro für Horn und Klavier As-Dur, Op.70
Frédéric Nicolas Duvernoy (1765 - 1838)
- Trio für Horn, Violine und Klavier Nr. 1 c-moll
 
Das Stück ist prächtig, frisch und leidenschaftlich, so wie ich es gern habe! So schreibt Clara Schumann über das Adagio und Allegro op. 70 ihres Mannes Robert, das sie im März 1849 zusammen mit dem Hornisten der ­Königlichen Kapelle Dresden gespielt hatte. Auch heute noch zählt das Werk zu den Juwelen des romantischen Hornrepertoires - ebenso wie das herrliche Horntrio von Johannes Brahms aus dem Jahr 1865. Interpretieren werden es, ebenso wie weitere ­Duo- und Triowerke, drei hochkarätige Musiker der ­jüngeren Generation:
Die kroatische Pianistin Martina Filjak, die sich durch ihr leidenschaftlich-poetisches Spiel und die brillante technische Beherrschung ihres ­Instruments in der internationalen Konzertwelt ­einen ­Namen ­gemacht hat;  der ukrainische Geiger Andrej Bielow,  ARD-Preisträger, langjähriger ­Primarius des ­Szymanowski-Quartetts und ­vielgefragter ­Kammermusikpartner; und nicht zuletzt der ­Hornist Felix Klieser, der das ­Iffeldorfer Publikum bereits ganz am Beginn seiner großen Karriere ­restlos ­begeisterte.

Iffeldorfer Meisterkonzerte
Auf der Trat 4
82393 Iffeldorf
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Donnerstag 12.12.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch
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JAZZ AROUND THE WORLD:
Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch

3. Etappe: Ein Tagebuch voll facettenreicher und selbstironischer Chansons. Die Band Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch präsentiert innovative Chansons aus der Feder von Sängerin und Flötistin Sarah Horneber in einem Gewand aus kreativer Pop-Musik mit Einflüssen aus Klassik, Jazz, Rock und Weltmusik. Der Bandname ist Programm: Genau wie die Einträge in einem Tagebuch beschreibt jeder einzelne Song mit viel Liebe zum musikalischen Detail seinen eigenen Mikrokosmos. Wie im Chanson üblich verarbeitet die Band diverse musikalische Stilelemente zur Ausdeutung des Textes. Zentral stehen Sarahs facettenreiche Lyrics, die introspektiv und selbstironisch alle Lebenslagen beleuchten. Stimmungen und Emotionen werden dabei oft von Metaphern aus Natur und Jahreszeiten getragen. Wort und Musik verbinden sich in einem sinnlich reizvollen Zusammenspiel klanggewordener Poesie. So klirren eisige, impressionistische Klanggemälde neben geswingter kesser Ironie, um sich daraufhin in den Sound einer epischen Rock-Oper zu wandeln und den Hörer mit Anklängen elektronische Musik zu überraschen. Die Besetzung aus Gesang, Flöte, Klavier, Streichern, Gitarre und Schlagzeug tritt flexibel, teils minimalistisch reduziert, teils orchestral ausarrangiert auf. Getragen wird die Musik von Sarahs charakteristischer Stimme, die sich wandelbar in die Atmosphäre jedes einzelnen Stücks einfühlt. Ob tanzbar, pulsierend, rhythmisch, oder lyrisch, gefühlvoll - Von Kammermusik bis hin zu großem Kino erwartet den Hörer ein ganz besonderer Musikgenuss. Die Streicher BigBand Bluestrings wird im Rahmen des Konzerts ebenfalls auftreten.

Besetzung:
Sarah Horneber: Text, Komposition, Gesang, Flöten, Piano
Anna-Sophie Dreyer: Viola, Backing Vocals, Arrangement
Veit Steinmann: Cello, Backing-Vocals, Arrangement
Philipp Ullrich: Gitarren
Philipp Klahn: Schlagzeug, Perkussion

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
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Donnerstag 12.12.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Robert Forster
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Robert Forster

„Inferno“
Ex -Go-Betweens- Singer Songwriter auf Solopfaden

Mit The Go-Betweens wurde Robert Forster in den achtziger Jahren weltweit bekannt. Nicht nur in seiner australischen Heimat genießt die Band bis heute Kultstatus. Das tragische Ende der Go-Betweens durch den plötzlichen Tod seines kongenialen Partners Grant McLennan 2006 hat Robert Forster mit seinen sehr bewegenden Memoiren „Grant und Ich“ für sich und die Fans aufgearbeitet. Diese Autobiographie avancierte zum Bestseller. 2019 veröffentlichte Robert Forster, der viele Jahre auch in Bayern lebte, sein neues Soloalbum „Inferno“. Mit diesem Programm und seiner Band tourte er im Sommer erfolgreich durch Europa, Australien und die USA. Nun kehrt Robert Forster nochmal für ein paar wenige Soloshows nach Deutschland zurück. Man darf gespannt sein auf ein Programm mit den neuen Songs im Sologewand. Sicherlich darf man auch mit dem ein oder anderen Go-Betweens-Klassiker rechnen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
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Freitag 13.12.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: NouWell Cousines
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NouWell Cousines

Die Well-Cousinen Maria und Maresa, Cousin Matthias und ihr Kompagnon Ale-xander Maschke fabrizieren nicht die „haute cuisine“ des Gaumens sondern der Musik! In einem spritzigen Crossover von Volksmusik, frechen Lieder und klassischen Stücken bieten die jungen Künstler dem Zuhörer alles, was er von einem musikalisch hochwertigen Menü erhoffet. Ein abwechslungsreiches Programm, in dem die Vier mit ihrem Charme und Spaß an der Musik das Publikum begeistern!

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
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Dienstag 17.12.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Miesbach: Claudia Koreck - Weihnachtskonzert
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Claudia Koreck - Weihnachtskonzert

Nach ihrer 2018 ausverkauften Weihnachtskonzert-Reihe ist Claudia Koreck heuer mit einem neuen Weihnachtsprogramm unterwegs. Die preisgekrönte Musikerin kann auf der Bühne eine unglaubliche Intimität erzeugen. Leise, kraftvoll, emotional…
Ihre große Sehnsucht nach der Wunsch-Weihnacht fließt in ihre Lieder. Diese sind nicht überladen mit Blingbling und Jingle Bells, sie sind erdig, echt und emotional. Viel Folk, weitgehend akustisch. Sie schreibt auf Englisch über Ruhe, Einsamkeit und das Vermissen des Liebsten („Reindeers“), singt auf Bairisch gegen Weihnachtshektik und Entfremdung an („Ruck ma olle wieder näher zam“) und widmet ihrer Tochter ein Stück auf Hochdeutsch („Wenn ich anWeihnachten denk“). An ihrer Seite hat Claudia Koreck dieses Mal ein Mini-Orchester bestehend aus den Multi-Instrumentalisten OttoSchellinger und Gunnar Graewert an Gitarre, Kontrabass, Ukulelen, Akkordeon, Glockenspiel, Klavier, Mandoline, Percussion, Saxophon.

Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach
Schlierseer Str. 16
83714 Miesbach
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Freitag 20.12.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Simon Wyrsch Quartet
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Simon Wyrsch Quartet

Simon Wyrschs Quartett präsentiert die aktuellen Kompositionen des Bandleaders. Der eigenständige, charaktervolle Sound oszilliert zwischen Elementen aus Blues, Swing, Bop, Bossa Nova, Modern Jazz und Funk und zeichnet sich darüber hinaus durch atemberaubende Soli, kreatives Interplay und eine hörbar starke geteilte Überzeugung aus. Eine Sternstunde der Klarinette im Kontext des modernen Jazz.

Simon Wyrsch, Klarinette / Thilo Wagner, Klavier / Axel Kühn, Bass / Matthias Daneck, Schlagzeug

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
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Donnerstag 26.12.2019; Uhrzeit: 14:00 Uhr
Germering Stadthalle: Nussknacker - Russisches Nationalballett
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Nussknacker - Russisches Nationalballett
mit Erzählerin, Musik von P.I. Tschaikowsky

Das Russische Nationalballett entführt die kleinen und großen Zuschauer in die geheimnisvolle Märchenwelt und erzählt die Geschichte vom Nussknacker, der über Nacht auf zauberhafte Art und Weise lebendig wird... Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, sodass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
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Samstag 28.12.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Django Asül
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Django Asül
Rückspiegel 2019

Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen.  Das lernt man schon in der Fahrschule. Was in der räumlichen Dimension angebracht ist, kann für die zeitliche Dimension nicht schlecht sein. Das Jahr 2019 hat einen eigenen Abend im Rückspiegel wahrlich verdient. Mit bissigem Blick und Wortwitz nimmt Django Asül die Ereignisse ins Visier.  Ob Highlights oder Riesenflops, Politik, Gesellschaft oder Sport – nichts wird ausgelassen. Und das Ganze natürlich gewürzt mit viel Ironie!

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
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