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Freitag 19.01.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Michael van Merwyk & Steve Baker
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Michael van Merwyk & Steve Baker
BluesFirst

Michael van Merwyk, guitar & vocals / Steve Baker, harp

Michael van Merwyks Stil ist unverkennbar: Seine Stimme brummelt wie eine Mischung aus Dr. John und Johnny Cash, sein Gitarrenspiel ist funky wie Johnny Guitar Watson und rau wie Albert King. 2013 nahm der 2-Meter-Hüne an der International Blues Challenge in Memphis, Tennessee teil und erreichte auf Anhieb den 2. Platz. 2016 wurde van Merwyk bei den "German Blues Awards“ zum besten Blues-Sänger und besten Blues-Gitarristen Deutschlands gewählt. Der gebürtige Londoner Steve Baker blickt auf eine 40-jährige Karriere als Profi-Harpspieler zurück. Bakers Arbeit als Live- und Studiomusiker sowie seine angesehenen Fachbücher und Workshops haben ihn zu einem der bedeutendsten Mundharmonika-Spieler unserer Zeit gemacht. Wer die Kombination von Bakers groovender Harp und van Merwyks gefühlsbetonten Gitarrenarbeit hört, könnte meinen, beide würden bereits ewig miteinander spielen. Neben Eigenkompositionen umfasst ihr Programm spannende Interpretationen bekannter Blues- und Folk-Songs sowie ausgewählter Rock'n'Roll-Titel.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 21.01.2018; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Germering Stadthalle: Der kleine Prinz
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Der kleine Prinz

Musical mit LIVE Orchester
von Deborah Sasson und Jochen Sautter

„Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Saint-Exupéry erzählt die traumhafte Geschichte eines Prinzen, der von einem fernen Stern kommt und den Menschen hier auf der Erde - nur scheinbar - einfache Fragen stellt. Mit ausgefeilten Projektionstechniken, Verwandlungsszenarien und einem enormen Bühnenbauplan füllen internationale Musicalstars die Geschichte des „Kleinen Prinzen“ mit Leben. Ein zauberhaftes Highlight für die ganze Familie!
Der junge Sänger und Schauspieler Moritz Bierbaum spielt die Rolle des Prinzen, die Rolle des Piloten verkörpert der frankokanadische Bass-Bariton Benoit Pitre.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Donnerstag 25.01.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Nikos Tsiachris
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Nikos Tsiachris
Jazz Around The World

1. Etappe: Berliner Leidenschaft auf der Flamenco-Gitarre. Der in Berlin lebende Flamenco-Gitarrist Nikos Tsiachris beschreibt sich selbst als "Flamenco-Gitarrist der Moderne". Er sagt: "Wer einen Flamenco-Klang der 70er oder 80er erwartet, der wird enttäuscht sein." Tatsächlich strahlt seine Musik eine große Modernität und herrliche Frische aus. So taucht beispielsweise auf seinem aktuellen Album "Alcance" zwischen einer Flamenco-Gitarre unerwartet eine rockige E-Gitarre auf, um in sphärischen Klängen in der Ferne auszuklingen. "Alcance" ist Nikos Tsiachris" erstes Solo-Album und wurde in der August Ausgabe des englischen Songlines Magazins unter den Top of the World Alben geführt. Es präsentiert einen gereiften Künstler, der locker mit Spaniens Meistern mithalten kann. Das Konzert wird zur Hälfte aus Stücken seines Albums "Alcance" bestehen, zum anderen wird Nikos Tsiachris Musik seines zukünftigen Projekts vorstellen. Unterstützt wird Nikos Tsiachris von dem Sänger Juan Cárdenas und dem Bassisten Tom Auffarth. Nikos Tsiachris bekam seinen ersten Gitarrenunterricht mit 8 Jahren. Später studierte er klassische und Flamenco-Gitarre. Juan Cárdenas ist wegen seiner gefühlvollen und expressiven Stimme ein gefragter Sänger über Deutschlands Grenzen hinaus. Tom Auffarth spezialisierte sich schon während seines Studiums auf Flamenco und machte sich in der Szene international einen Namen. Erleben Sie ein modernes Flamenco-Konzert voller Authentizität, Abwechslungsreichtum und Leidenschaft!
Besetzung:
Nikos Tsiachris: Flamenco-Gitarre
Juan Cárdenas: Gesang & Perkussion
Tom Auffarth: Bass & Perkussion

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Samstag 27.01.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell Stockwerk: Bluestrings - Neujahrskonzert
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Bluestrings - Neujahrskonzert

Kreativ, innovativ, verspielt, einmalig: Bereits zum achten Mal ist die StreicherBigband Bluestrings der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck zu Gast im STOCKWERK®. Nach Auftritten beim europäischen Jugendmusikfestival in Spanien, Konzerten in Frankreich und Italien und ihrer Teilnahme bei Jugend jazzt 2017 präsentieren die jungen Künstler ihr aktuelles Programm. Unter Leitung des Jazzgeigers Frank Wunderer  werden Eigenkompositionen, neue Werke sowie Arrangements  bekannter Jazzstandarts zu hören sein. In großer Besetzung begeistern die jungen Tassilo-Preisträger 2016 mit mitreißender Spielfreude, gekonntem Satzspiel und kreativen Solos ihr Publikum.  An diesem Abend freuen sich die Bluestrings neben ihrem langjährigen Förderer, der Bügerstiftung für den Landkreis FFB, ihren neuen Kooperationspartner, die BMW Driving Experience, vorstellen zu dürfen. Immer wieder ein unverwechselbares Jazzhighlight der besonderen Art.

Bluestrings – das sind begeisterte junge Musiker, die ihre Stücke selbst arrangieren und komponieren. Sie spielen ein stilistisch breit gefächertes Repertoire von Jazz, Rock, Latin über Hip Hop, Soul bis zu Folklore und Tango.

Bluestrings – bedeutet die Entwicklung eines gemeinsamen Grooves und das freie Spiel am Instrument. Die facettenreichen Kompositionen lassen viel Raum für kreative, frei improvisierte Elemente und Auftrittsformen. Für das gemeinsame Musizieren steht weniger der klassische Orchestergedanke im Vordergrund als vielmehr das Gefühl, wichtiges Mitglied einer Band zu sein.

Bluestrings – ist die StreicherBigBand der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck, initiiert und geleitet von dem Musiklehrer und passionierten Jazzgeiger Frank Wunderer. Sie wird gefördert von der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck.

Bluestrings – das steht für 80 junge Streicher in mehreren, aufeinander aufbauenden Orchestern, 250 Konzerte, unzählige Workshops, Auszeichnungen, Rundfunkauftritte, Livemittschnitte und CD-Produktionen.

Bluestrings – arbeitet mit professionellen Gastsolisten und anderen Jazzensembles (z.B. Max.Bab, Zapp String Quartett, „The Fretless“ Kanada, Modern String Quartett) sowie mit anderen Instrumentalsolisten zusammen.

Stockwerk
Industriestr. 31
82194 Gröbenzell
Mittwoch 31.01.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Jan Weiler
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Jan Weiler
Und ewig schläft das Pubertier
Literatur in Fürstenfeld

Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Stellungnahmen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Der dritte Teil der Pubertier-Saga dreht sich um Liebe, Hautunreinheiten (und ihren Zusammenhang), Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Jan Weiler sieht manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 03.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Maisach Bräustüberl: Joscho Stephan Trio
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Joscho Stephan Trio

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen
herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern.

Bräustüberl Maisach
Hauptstraße 24,
82216 Maisach
Dienstag 06.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching Bürgerhaus: Bruno Jonas -
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Bruno Jonas - "Nur mal angenommen"

Nur mal angenommen...

... denn das Leben ist eine Annahme. Viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Aber immer mehr Menschen können nicht mehr glauben, dass es so weiter gehen soll, wie bisher. Diese Annahme findet nicht nur in Österreich immer mehr Anhänger, sondern auch in anderen Ländern, in denen die Menschen es satt haben, von Politikern regiert zu werden, die zwar immer nur das Beste wollen, von dem sich immer mehr fragen, muss das wirklich sein? Die europäischen Werte? Brauchen wir die? Gibt´s die überhaupt? Und wenn ja, was sind sie uns wert? Krieg ich sie in der Türkei günstiger? Was kostet uns die Ukraine? Wird es eine Freihandelszone über alle Grenzen hinweg geben? Was dürfen wir von Russland annehmen? Existiert ein Annahmestopp für die Zukunft? Dürfen wir annehmen, dass der Islam zu Deutschland gehört oder müssen wir uns mit der Annahme vertraut machen, dass Deutschland zum Islam gehören wird? Viele nehmen an, dass Europa eine tolle Idee ist, der Euro noch lange halten wird, Griechenland irgendwann schuldenfrei sein wird und die CSU auf ewig in Bayern an der Macht bleibt. In der Politik sind Annahmen sehr beliebt. Die SPD nimmt an, dass sie eine Volkspartei bleiben wird, selbst wenn sie demnächst an der 5% Klausel scheitern sollte, die Grünen sind überzeugt, dass sie die moralische Instanz im Lande sind und ihre Energiewende das Weltklima retten wird, selbst wenn diese mit dem Verkauf von CO2-Rechten finanziert wird; und über alle Parteigrenzen hinweg herrscht die Annahme, dass die AfD bald wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Aber jetzt NUR MAL ANGENOMMEN, wenn nicht? Auch ich nehme an, was ich annehmen kann, vor allem Päckchen von DHL, aber nur, wenn ich daheim bin. Auf mich kann man sich verlassen, zumindest, was die Annahmen angeht.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9,
85748 Garching bei München
Samstag 10.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Edi Nulz
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by Antonia Renner
Edi Nulz

"El Perro Grande“ - Albumpräsentation

Spielt Edi Nulz nun einen Jazz, der von Elementen der Rockmusik gebrochen wird, oder ist es genau umgekehrt? Hört man hier nicht vielmehr eine Rockband, vom Jazz unterwandert? Tatsächlich ist der von der Kapelle angeworfene Traktor bereits Jazz, Indie, Rock `n’ Roll und weiteren Reinheitsgeboten gleichermaßen entschlüpft.
Eigentlich polizeilich verboten: das basslose Jazz-Trio, die Rock-Band ohne Sänger. Aber ist es wirklich so einfach? Bei Edi Nulz ist die Bassklarinette Solist, Sänger und Bassist in Personalunion. Auch die Gitarre erlebt man zuweilen als Meister des tiefen Schalldrucks. Am Schlagzeug wird charmant gerumpelt und gekonnt geschludert, um dann letztlich die musikalische Legierung aus grandioser Grotesque und glücklichem Unsinn zu erzeugen.

Das Wien-Grazer Trio »Edi Nulz« ist eine junge »wilde« Band. Spielen sie nun Jazz, der von Elementen der Rockmusik gebrochen wird? Oder hört man hier nicht vielmehr eine Rockband, vom Jazz unterwandert? Edi Nulz entzieht sich jeglicher musikalischer Klassifikation, ist ungestüm, wild und alles andere als glattgeschliffen, aber dennoch leichtfüßig, virtuos, wendig, unberechenbar. Und mit jenem schrägen Humor versehen, den man bei manchem Nachwuchsjazzer viel zu selten antrifft. Ihren hohen Unterhaltungswert konnten »Edi Nulz« bereits einmal in Landsberg unter Beweis stellen, als sie zusammen mit Adele Neuhauser und dem Programm »Die Letzten Ihrer Art« das Publikum von den Sitzen rissen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 15.02.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München: Miguel Zenon Tipico
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Miguel Zenon Tipico

Miguel Zenon (as), Luis Perdomo (p), Hans Glawischnig (b), Henry Cole (dr)

„This young musician and composer is at once reestablishing the artistic, cultural, and social tradition of jazz while creating an entirely new jazz language for the 21st century“ (MacArthur Foundation). Der mehrfach Grammy-nominierte Puerto-Ricaner Miguel Zenon Tipico aus New York gilt als einer der bahnbrechendsten und einflussreichsten Saxophonisten seiner Generation. Meisterhaft navigiert er zwischen den oft widersprüchlichen Polen von Innovation und Tradition, von lateinamerikanischer Folkloremusik und Jazz – und hat eine einzigartige Stimme als Komponist und Konzeptualist entwickelt. Als Sideman trat er in Dialog mit Größen wie The SFJAZZ Collective, Kenny Werner, Danilo Perez, The Village Vanguard Orchestra, Guillermo Klein & Los Guachos, The Jeff Ballard Trio, David Gilmore, Jerry Gonzalez & The Fort Apache Band, The Mingus Big Band und Steve Coleman. Als Leader seines Quartetts reüssierte er als 24-Jähriger mit seinem Debütalbum ‘Looking Forward’, welches die New York Times als Nummer eins „alternative“ Jazz Recording klassifizierte. Die JazzTimes Critics Poll ernennt ihn 2014 zum Jazz Artist of the Year, die Jazz Journalist Association 2015 zum Alto Saxophonist of the Year. Der Komponist ist auch Fellow der John Simon Guggenheim Foundation und „Genius Grant“ der MacArthur Foundation und beeinflusst als Professor an Schulen wie dem New England Conservatory of Music die zukünftige Musikergeneration. Mit seinem jüngsten Album ‘Típico’ feiert er zusammen mit dem venezolanischen Pianisten Luis Perdomo, dem österreichischen Bassisten Hans Glawischnig und dem puerto-ricanischen Schlagzeuger Henry Cole fünfzehn Jahre Bandgeschichte. Im heutigen Konzert gipfelt die einzigartige Chemie der Band in einer hervorragenden kollektiven Musikalität.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Sonntag 18.02.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Norma Winston
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Photo by Michael Putland
Norma Winstone

„Descansado – Songs for Films“

Auf ihrem neuen Album »Descansado – Songs for Films« interpretieren die große englische Jazzsängerin Norma Winstone und ihre Mitmusiker Stücke legendärer Filmmusikkomponisten wie Michel Legrand, Nino Rota und Ennio Morricone. Für einige dieser Kompositionen hat Winstone eigene Texte geschrieben, »nicht unbedingt von der Handlung der Filme inspiriert, eher von ihrer Atmosphäre«. Andere, wie etwa das im Original von der portugiesischen Gruppe Madredeus stammende Thema aus dem Wim-Wenders-Film »Lisbon Story« singt Norma Winstone als Vokalisen. Das Album erscheint im Januar 2018 bei ECM und das Konzert wird eine rare Möglichkeit sein, das neue Programm von Norma Winstone live zu erleben. Manfred Eicher und ECM suchten sich bewusst das Stadttheater Landsberg als perfekten Spielort aus. Nicht nur, weil das Konzert gut in unser Musikprogramm passt und der Saal sich akustisch hervorragend dafür eignet, sondern auch, weil sich unser Filmforum genau an jene Cineasten wendet, die diesen feingliedrigen Umgang mit Filmmusiken sicher sehr zu schätzen wissen. Somit entsteht wieder eine fruchtbare Zusammenarbeit der Sparten im Theater und eine weitere Kooperation mit einem der qualitativ hochwertigsten Musikverlage der Welt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 21.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Echoes of Swing: Swingender Jazz
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Echoes of Swing: Swingender Jazz

Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten.
ECHOES OF SWING konzertieren seit nunmehr fast 20 Jahren in unveränderter Besetzung - ein in der Jazzgeschichte beinah beispielloses Teamwork.
 
In  jüngster  Vergangenheit  wurde  das  Ensemble  vom  US-Magazin  Downbeat  ausgezeichnet und erhielt u.a. in Paris den Prix de L'Académie du Jazz und den Grand Prix du Disque de Jazz sowie hierzulande den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
 
Zwei  Bläser,  Schlagzeug  und  Piano.  Diese  einzigartige,  kompakte  und  wendige  Formation  erlaubt größte  harmonische  Flexibilität  und  bietet  Freiraum  für  agiles,  feinnerviges Zusammenspiel.  Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem  Exquisiten.  Das  „Great  American  Songbook“  und  die  meisterlichen  Aufnahmen  vorväterlicher Helden  bilden  klumpenfreien  Humus  für  die  Kreativität  der  Combo,  die  sich  in  verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen niederschlägt.
 
Die  zeitgemäße  Aufbereitung  eines  enorm  abwechslungsreichen  Repertoires  und  nicht  zuletzt  die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das  Ensemble schon bald nach der Gründung zur gefeierten Attraktion vieler namhafter Festivals und etablierten "Echoes of Swing" an  der  Spitze  der  internationalen  klassischen  Jazzszene.  Ausgedehnte  Tourneen  führten  das Ensemble quer durch Europa, über den Atlantik, nach Japan, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln. Die rasante musikalische Entwicklung der Band ist mittlerweile auf sieben CDs - viele davon preisgekrönt - eindrucksvoll dokumentiert.
 
2013 wurden ECHOES OF SWING von der weltweit erfolgreichen Plattenfirma 'ACT Music & Vision'
unter Vertrag genommen. Kurz darauf erschien die erste und von der internationalen Kritik gefeierte
CD 'BLUE  PEPPER' unter neuer Flagge. Das nächste, mit Spannung erwartete neue ECHOES OF
SWING-Album  'DANCING'  wurde  unlängst  veröffentlicht  und  wird  im  Rahmen  der Konzert-Tournee 2016/2017 präsentiert.

COLIN T. DAWSON, Trompete & Vocals
CHRIS HOPKINS, Alto Saxophon
BERND LHOTZKY, Piano
OLIVER MEWES, Schagzeug

Verein Bosco-Service-Team
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Mittwoch 21.02.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
Fürstenfeld: Shalosh
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Shalosh
JazzFirst

Gadi Stern (piano, keyboards), David Michaeli (bass), Matan Assayag (drums)

Gleich mit seinem Debütalbum "The Bell Garden“ eroberte das in New York und Israel beheimatete Jazztrio Shalosh (Hebräisch = drei) 2014 die Herzen der Kritiker und begeisterte ein internationales Publikum. Emotional und kraftvoll weben sich die jungen Musiker ihre ganz eigene Klangwelt zwischen Rock, Klassik, Elektronik sowie afrikanischen und nahöstlichen Einflüssen. Zu ihren ekstatischen Coverversionen und starken Eigenkompositionen lassen sie sich von der Poesie Federico García Lorcas, Lana del Reys "Video Games“ oder dem Achtziger-Hit "Don’t you want me“ von Human League inspirieren. Ob zarte melodische Fragmente, dramatische, sich wiederholende Elegie, fein herausgearbeitete Melodien, groovige Solos: alles hat neben- und miteinander Platz in der Musik von Shalosh.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 25.02.2018; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Olching KOM: Michael Lerchenberg & „eberwein“
Michael Lerchenberg & „eberwein“:
Ludwig Thoma - Ein schwieriger Bayer

Lerchenbergs "Theater am Tisch" präsentiert den wohl größten Literaten Bayerns zwischen Königreich und Weimarer Republik: Ludwig Thoma. In Hochsprache und Dialekt hat der brillante Satiriker den Mächtigen seiner Zeit "heimgeleuchtet". Seinen zuweilen derben Bajuwarismus hat er bewusst als Waffe eingesetzt und ist gegen Spießertum, bürgerliche Doppelmoral, preußischen Militarismus, Zentrumspartei und Sozialdemokratie, Pfarrer – ja gegen fast alles ins Feld gezogen. Michael Lerchenberg ist Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Intendant. Bayernweit wurde er als Darsteller des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und als Bruder Barnabas beim alljährlichen Starkbieranstich auf den Nockherberg in München bekannt. Begleitet wird Michael Lerchenberg von "eberwein". Das sind Marlene Eberwein (Konzertharfe), Matthias Klimmer (Klarinette) und Max Seefelder (Kontrabass) mit Grenzgängen in farbige Crossover-Klangwelten aus Polka, Klezmer, Tango oder Jazz.

Kulturwerkstatt Olching am Mühlbach
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Dienstag 27.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Der kaukasische Kreidekreis
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Der kaukasische Kreidekreis
Von Bertolt Brecht
Berliner Ensemble

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind Erbe eines großen Vermögens. Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu. Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den kaukasischen Kreidekreis inszeniert. So hat der neue Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, der vorher Jahre lang erfolgreich das Frankfurter Schauspiel leitete und nun Claus Peymann ablöst, guten Grund, seine Zeit am BE ebenfalls mit dem »Kreidekreis« als erstes Brechtstück zu beginnen. Michael Thalheimer, der – auch in der Zusammenarbeit mit Oliver Reese – durch seine grandiosen Inszenierungen griechischer klassischer Stoffe die letzten Jahre für Begeisterung sorgte, inszeniert den »Kreidekreis« und wird als Hausregisseur regelmäßig am Berliner Ensemble arbeiten. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem neuen Buch von Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert.

Regie: Michael Thalheimer
Mit Stefanie Reinsperger, Ingo Hülsmann, Tilo Nest, Nico Holonics, Sina Martens, Carina Zichner, Veit Schubert, Sascha Nathan, Peter Luppa

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.