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Sonntag 27.05.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: James Carter Elektrik Outlet
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James Carter Elektrik Outlet

James Carter (sax), Gerard Gibbs (keys), Ralphe Armstrong (b), Alex White (dr)

„Music equals life”, so die Philosophie des modernen Klassikers James Carter, der mit seiner unorthodoxen Herangehensweise an den Jazz seit den Neunzigern Hörgewohnheiten verändert und eine Generation junger Musiker beeinflusst hat. Auf der ganzen Palette von Saxophonen vom Bass- bis Bariton-, Alt-, Tenor-, Sopran- und F-Mezzosaxophon sowie Bassklarinette und Querflöte verschmelzt er divergierende Impulse. In seinem vor Energie strotzendem Sound ist eine „tremendous beauty in cross-pollinations of music and influences ” zu spüren. Ob er mit filigranem Ton Melodien streichelt oder mit Growling oder anderen Klangeffekten und Intervallsprüngen in rasanten High-Velocity-Soli Klimaxe erklimmt. Mit der neuen Formation Elektrik Outlet begibt er sich auf eine spannende Spielwiese für seine Sound- und Grooveambitionen. Mit einer Vielzahl von Elektronik und Pedalen erweitert er seine Saxophone und gibt Melodien von Eddie Harris, Gene Ammons, Al Jarreau, Stevie Wonder und Minnie Ripperton neue Dimensionen.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Donnerstag 07.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Claudia Koreck
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Claudia Koreck
Holodeck

Die junge Musikerin mit der warmen Stimme zählt zu den erfolgreichsten Singer/Songwriterinnen in Deutschland. Gleich ihr erster Song "Fliang“ avancierte 2007 zum Hit und machte den bayerischen Dialekt wieder populär. Claudia Koreck gilt als Vorreiterin der "Neuen Bayerischen Welle“. Es ist unüberhörbar, dass sie aus dem Chiemgau kommt, ihre musikalischen Wurzeln aber in der westlichen Folk, Blues und Popmusik zu finden sind. Zehn Jahre nach ihrem Debüt zeigt sich Claudia Koreck mit "Holodeck“ nun in neuem Gewand: Zweisprachig, mit internationalem Sound und Musikern, die schon Größen wie Paul McCartney, John Mayer, Shakira oder Alanis Morissette unterstützten.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 08.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Die Verwandlung
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Die Verwandlung

Schauspiel nach der Erzählung von Franz Kafka
Landestheater Tübingen

In Kafkas berühmter Erzählung wird das Ungeheuerliche ganz lapidar mitgeteilt: »Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheurem Ungeziefer verwandelt.« Merkwürdigerweise scheint Gregor diese Verwandlung nicht zu erschrecken, Angst macht ihm eigentlich nur der Gedanke, dass er seinen Dienst verschlafen hat und er daher entlassen werden wird. Während Gregor die neue Situation annimmt und sogar Gefallen findet am nutzlosen Müßiggang, sorgt diese Metamorphose in seiner Familie für Angst und Schrecken. Mobilität, Anpassung und Arbeitseifer, alles Eigenschaften, die Gregor bisher auszeichneten, sind verloren gegangen. Aus einem vertrauten Menschen ist über Nacht ein sozialer Fremdkörper geworden, der der verschuldeten Familie die Existenzgrundlage entzieht und ein normales Zusammenleben unmöglich macht. Deshalb gibt es in ihren Augen nur eine Lösung: Das Untier muss weg!

Frank Kafkas »Die Verwandlung« (1912) zählt zu den großen Erzählungen der Weltliteratur. Sie handelt auf ebenso unheimliche wie komische Weise von einem Menschen, der von heute auf morgen aufhört zu »funktionieren« und damit augenscheinlich seinen Wert für die Gesellschaft einbüßt. Die Geschichte des Außenseiters Gregor Samsa stellt die Frage nach der menschlichen Identität und der Möglichkeit, sich selbst zu begreifen und anzunehmen. Was macht den Menschen zum Menschen? Können und wollen wir mit Menschen leben, die ganz anders sind als wir?

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 13.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Malia
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Malia
Malawi Blues/Njira

Malia – vocals, Edwin Sanz - drums, Alex Wilson - piano, Dimitri Christopoulus – bass



Die Nobelpreisträgerin Toni Morrison feierte Nina Simone einst mit dem Ausspruch, dass sie „unser Leben gerettet“ habe, hatte Simone doch mit ihren Songs die Bürgerrechtsbewegung der Sechzigerjahre motiviert und inspiriert. In ihren Liedern erfuhr die Welt in seltener Offenheit den Ausdruck von Wut, Kraft und Selbstzweifel als mit dem Tod von Martin Luther King, Jr. der Traum von einer friedlichen Gesellschaftsveränderung zugunsten eines schwarzen Amerikas für lange Zeit begraben wurde. Wie Duke Ellington und Miles Davis lehnte auch Simone das Wort Jazz für ihre Musik ab, weil es für die meisten Weißen „schwarz und Dreck“ bedeuten würde: Sie hingegen spielte schwarze klassische Musik.

Als Malia Jahrzehnte später mit ihrem französischem Trio dieses eindringliche und selbstbestimmte Tribut-Album für Nina Simone aufnimmt, schließt sich für sie ein Kreis. Dass das Leben auf vielen Ebenen schwere Prüfungen für Nina bereithielt, wird in ihrer Autobiografie „Meine schwarze Seele“ ausführlich beschrieben, doch für Malia zählen jene Details erst dann wirklich, wenn sie sie auch im Song spürt. An Nina Simone bewundert Malia genau jene Gabe, die scheinbar einfachen Dinge des Lebens, den Schmerz und die Leidenschaft, die Liebe und den Tod, zu etwas ganz Großem und Eigenem zu machen. Tiefe Gefühle, die von der Stimme transportiert werden, gute Texte, deren Poesie ganz unterschiedliche Lebenswelten zu durchdringen vermag. Malia fasziniert die menschliche Wärme, die in Ninas Musik so präsent war. „Wenn Nina Klassiker wie ‚Don’t Explain’ und ‚Porgy’  singt, spürt man genau, wie sie durch ihre Interpretationen zu ihren Songs wurden. Das Leiden und die Rechtlosigkeit der schwarzen amerikanischen Frau war ein Thema, das Nina damals sehr beschäftigt hat und sie hat sich engagiert. Doch was mich heute berührt, ist, dass ihre Songs auch dann noch gültig sind, wenn sich die sozialen Umstände verändert haben. Das meine ich mit menschlicher Tiefe, wenn man unterdrückt wird, muss man kämpfen.“

Malia liebt „My Baby Just Cares“ besonders wegen der Melodie und jenem besonderen Gefühl, wie schön es ist, geliebt zu werden. Malia wollte ein Balladenalbum aufnehmen und deshalb erscheint selbst bei einem innerlich freudestrahlenden Song wie „My Baby Just Cares“ das Tempo halbiert. Bei „Don’t Explain“ wird das Gegenteil thematisiert, „wie es sich anfühlt, wenn man den Falschen liebt und doch zusammenbleibt“. In „Four Women“ geht es um verschiedene Erfahrungen afroamerikanischer Frauen, doch Malia hört und empfindet den großen Simone-Song nicht nur als historische Abhandlung über Rassismus und was es einst bedeutete, als schwarze Frau in den USA zu leben. Malia hört und interpretiert „Four Women“ als Ballade über die menschliche Leidensfähigkeit, „Ich kann mich mit jeder dieser Frauen identifizieren. Ich wuchs mit Segregation und Unterdrückung auf, ich habe gelernt, dass die Welt mehr ist als ein Monopoly für weiße Menschen.“ Bei den großen Songs, die Malia für ihr Album ausgesucht hat, geht es in immer wieder neuen Variationen um Liebe und verpasste Möglichkeiten und um Texte und Melodien, die direkt ins Herz treffen. Was Nina Simone so groß gemacht hat, war ihre künstlerische Fähigkeit, den Rassismus zu überwinden."

Malia wuchs in Malawi auf, ihre Mutter war schwarz, ihr Vater ein weißer britischer Ingenieur. Malawi war eine ehemalige britische Kolonie und stark von Segregation und Rassimus geprägt, dass ihre Eltern zusammenlebten war nicht vorgesehen und brachte Probleme mit sich. Das Leben in der Ex-Kolonie beschreibt Malia als geschlossen und weltfremd, vom Westen abgeschottet, „wie in einer Blase“. Erst als sie nach London umzog - Malia war damals vierzehn - öffnete sich die Welt. Als sie dort später in einem Jazz-Restaurant arbeitete, lernte sie die Musik lieben, die sie heute selbst singt. Sie entdeckte die guten Platten und Billie Holiday, Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald wurden ihre Lehrerinnen. Jazz wurde zu ihrer Musik, die Jazz-Community zu einer neuen Heimat. „Songs wie ‚Strange Fruit’ und ‚Young, Gifted and Black’ lehrten mich, stark und stolz zu sein. Ich brauchte Duran Duran nicht, für mich wurde der Jazz zum Soundtrack meines Lebens.“

Wenn Malia heute Nina Simone singt, hat das auch damit zu tun, dass sie in sich selbst jetzt diese gewisse Reife spürt, ein tiefes Verstehen, das weit über die Sprache hinausreicht. Es entspricht ihrer Lebenserfahrung, der Mentorin auf diese Weise Dank zu sagen. Die Geschichten, die Simone sang und überlieferte, spielen bei Malias Interpretationen die Hauptrolle, Malia bewahrt jene Melodien von minimalistisch berauschender Größe und spitzt sie mit eindeutigen, beschwörenden Rezitationen noch zu. Wenn Malia heute Nina Simone singt, denkt sie an eine schwarze Orchidee. „Selten, schön, mächtig, mystisch, außerirdisch schwarz, überwältigend.“


Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 14.06.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Germering Stadthalle: Andreas Schaerer & Lucas Niggli
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Andreas Schaerer & Lucas Niggli

Was haben unsere Ururahnen wohl als erstes getan, nachdem sie sich vom ersten Schock ihrer Erschaffung erholt hatten? Erstmal einen Mammut gebraten oder zuerst ihre Trommeln hervorgeholt um die Schrecken des Proterozoikums zu vertreiben? Was war weiss keiner, unbestritten aber ist: Die Stimme und die Trommel sind die beiden archaischsten Instrumente der Musik. Und haben bis heute nichts von ihrer Magie eingebüsst. Mit gutem Grund.

Die weitgereisten, weltoffenen Musiker zeigen keine Scheu, um jegliche erdenkbaren klingenden Welten zu kreieren. Der Stimm-Virtuose Schaerer hat eine enorme Ausdruckspalette, von klassischem Gesang über Jodel- und Oberton-Klänge bis zur Beat-Box kann er so ziemlich alles Denkbare mit der Stimme anstellen; ihm gegenüber steht mit Lucas Niggli einer der vielseitigsten Schlagzeuger Europas.
Ihre Imagination und ihre Kommunikationsfähigkeiten sind der Schlüssel zu einer freien, und doch sehr präzisen Improvisations-Musik, die keine dogmatischen Grenzen kennt.  Es entsteht eine virtuose, nackte und doch opulent klingende Duo Musik mit den beiden archaischsten Instrumenten der Musik: die Stimme und die Trommel. Eine vielseitige, höchst agile Performance, die direkt auf und unter die Haut geht.

Andreas Schaerer spielt mit seinem Sextett "Hildegard lernt fliegen", im Duo mit Bänz Oester, im Trio mit den beiden Wiener Musikern Martin Eberle und Peter Rom. Daneben ist er ein gefragter Studiomusiker und Komponist und arbeitet in diversen Stilrichtungen von freier Musik über HipHop bis hin zur Vertonung von Computergames und Animationsfilmen.
Er arbeitet und performt unter anderem mit Bobby McFerrin, Soweto Kinch, Christy Dorans New Bag, The ploctones, Kaspar Ewald's Exorbitantes Kabinett, Colin Vallon, Elina Duni.
Andreas Schaerer unterrichtet im Rahmen einer Dozentur an der Hochschule der Künste in Bern Jazzgesang, Improvisation und Ensemblespiel.

Lucas Niggli * 1968 in Kamerun, musiziert als Schlagzeuger im Grenzbereich von Neuer Musik,Jazz, Rock und Improvisation. Seine weltweiten Konzertreisen mit seinen langjährigen Formationen ZOOM, Steamboat Switzerland und zahlreichen Projekten führten ihn an viele renommierte Festivals der unterschiedlichsten Szenen. Seine Musik ist auf über 10 CDs unter eigenem Namen dokumentiert. Er ist als Komponist, Bandleader, Dozent (ZHdK, HSLU) und Veranstalter tätig. Er stand mit so unterschiedlichen Künstlern wie Barry Guy, John Cale, Sylvie Courvoisier, Fred Frith, Erika Stucky, Tim Berne, Xu Fengxia auf der Bühne.    www.lucasniggli.com

Pressestimmen:
Dieser Zeit und Raum überspannenden Ekstase folgt man zumeist staunend mit offenem Mund und hat ausser jenem, die Repeat Taste zu drücken, nur noch einen dringenen Wunsch: die beiden einmal live zu erleben.
( Peter Füssel, Kultur (A)

Andreas Schaerer, Stimme / Lucas Niggli, Drums

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 15.06.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Weßling Pfarrstadel: Lesung mit Konstantin Wecker
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Foto: Thomas Karsten
Konstantin Wecker - "Das ganze schrecklich schöne Leben"

Zu Konstantin Weckers 70. Geburtstag am 1. Juni 2017 erschien seine lang erwartete Autobiographie, die so ungewöhnlich ist wie das Leben und Schaffen des Kraftgenies der großen deutschen Liedermacher. Sein »uferloses« Leben hat dazu beigetragen, dass Konstantin Wecker zu einer öffentlichen Persönlichkeit gereift ist, deren Wort Gewicht hat und in Zeiten von Rechtsruck, Turbokapitalismus und Kriegspolitik absolut notwendig ist. Entstanden ist ein farbiges Puzzle, aus dem sich das Charakterbild eines Ausnahmekünstlers Stück für Stück zusammenfügt.
 »Sicherlich kein allzu edles Leben«, so Konstantin Wecker selbstkritisch – und doch ein mutiges, von der Muse überreich geküsstes Leben, das unzählige Menschen inspiriert hat.

»Konstantin Wecker ist ein auch durch zahlreiche Abstürze nicht zu entmutigender Held der Arbeit, genauer: der Poesie.«  (Die Welt)

Pfarrstadel Weßling
Am Kreuzberg 3,
82234 Weßling
Dienstag 19.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Malandain Ballet Biarritz - Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
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Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
Malandain Ballet Biarritz

Im Rahmen der Reihe dancefirst

Thierry Malandain ist ein wichtiger Wegbereiter des modernen Tanzes. Mit seinen Stücken, die auf harmonische Weise klassische und zeitgenössische Tanzformen vereinen, gewann er zahlreiche Preise. 2017 wurde er als bester Choreograph Frankreichs ausgezeichnet. Seine Aufführungen betören durch Sinnlichkeit und Emotionalität. Oft werden sie von musikalischen Werken getragen, die seine Tänzer in ungemein ausdrucksstarke Bewegungsbilder verwandeln.

In „Estro“ wird Vivaldis Musik zu einer Tanz-Sinfonie aus sakraler Strenge und festlicher Ausgelassenheit. Wie bei der Erstürmung eines Gipfels, an dem sich Himmel und Erde treffen, bricht sich zum festlichen Crescendo der Freiheitsdrang in kraftvollen Sprüngen, schwebenden Hebungen und fließenden Formationen Bahn, während die sakralen Klänge mahnen, den Blick nach innen zu richten. Im raffinierten Wechselspiel zwischen opulentem Lichtdesign und magischem Laternenzauber entsteht ein wunderbarer Tanz zwischen Erdenschwere und Himmelssturm.

In „Nocturnes“ tauchen die Tänzer in die Tiefenschichten von Chopins melancholischer Musik ab. Dieser expressive Tanz-Reigen hält für die Menschen Schmerz, Leidenschaft und Trauer bereit. Ständig lösen sich Lebensfreude und Todessehnsucht ab. Obwohl am Ende des Lebens der Tod wartet, wollen die Lebenden die Momente des Glücks genießen. Wie die Tänzer es schaffen, auch Schwermütiges federleicht und sprühend aussehen zu lassen, ist faszinierend.

Auch das Stück „Une Dernière Chanson“ beschwört Augenblicke des Glücks. Zu betörenden altfranzösischen Liedern feiern junge Menschen ein verführerisches Fest der ersten Liebe. Zunächst noch schüchtern und verspielt, geben sie immer mehr von sich preis und kommen sich näher. In innigen Duetten spürt man die Schmetterlinge im Bauch, in temperamentvollen Gruppentänzen die jugendliche Kraft und Lebensfreude. Es sind Momente zärtlicher, leidenschaftlicher Liebe, die vergehen und doch für immer haften bleiben.

„Man kann sich nicht satt sehen an den subtilen Gefühlsschattierungen. Ein sinnlicher Tanzabend der Spitzenklasse.“ (WAZ)

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur/DGCA

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 23.06.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: Simon Höfele (Trompete) & Magdalena Müllerperth (Klavier)
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Simon Höfele (Trompete) &  Magdalena Müllerperth (Klavier)
Iffeldorfer Meisterkonzerte

Theo Charlier (1868 - 1944):        Solo de Concours
George Enescu (1881 - 1955):      Legende
Paul Hindemith (1895 - 1963):      Auszüge aus der Suite 1922
Theodor Holdheim (1923 - 1985):  Sonate
Igor Strawinsky (1882 - 1971):      Drei Sätze aus Petruschka
George Antheil (1900 - 1959):      Sonate
u.a.

- Mitschnitt BR KLASSIK -

Der 23jährige Simon Höfele ist einer der spannendsten Trompeter der jungen Generation, Preisträger des Sonderpreises „U21“ des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD und des Deutschen Musikwettbewerbs 2016, sowie das aktuelle „SWR2 New Talent“. Als Solist war er bereits u.a. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Semyon Bychkov,  dem Mahler Chamber Orchestra und dem Beethoven Orchester Bonn zu hören.  In der Saison 2017/18 gab und gibt er seine Debüts u.a. beim BBC Scottish Symphony Orchestra, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie bei Festivals wie dem MiTo Festival in Mailand und Turin, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, und zu unserer Freude auch in Iffeldorf.

Neben der Arbeit mit Orchestern spielt Simon Höfele mit ebenso großer Begeisterung Kammermusik in verschiedensten Besetzungen. Zu seinen ständigen Partner zählt u.a. auch Magdalena Müllerperth.  Die 26jährige Pianistin ist Preisträgerin von mehr als 30 nationalen und internationalen Wettbewerben, die das große Talent der jungen Künstlerin bezeugen. Besonders ragen ihre ersten Preise beim Kissinger Klavierolymp 2012, bei dem sie auch den Publikumspreis gewann, und bei den Nadja-Reisenberg-Awards New York 2014 heraus. Magdalena Müllerperth ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Gemeindezentrum Iffeldorf
Hofmark
82393 Iffeldorf
Samstag 23.06.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim PUC: Jubiläumskonzert PJKO
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Jubiläumskonzert PJKO

25 Jahre Puchheimer Jugendkammerorchester PJKO - 25 Jahre ist es nun her, dass sich der niederländische Geiger Peter Michielsen und seine Frau Simone Burger-Michielsen entschlossen, in Puchheim ein eigenes Jugendkammerorchester zu gründen.
Zwischenzeitlich ist das Puchheimer Jugendkammerorchester PJKO aus dem Puchheimer Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland, Konzertreisen in fast alle Länder Europas und bis nach Japan haben das Orchester über die regionalen Grenzen hinaus bekannt gemacht. Die hohe Qualität des Orchesters wird gerade auch in jüngster Zeit belegt durch die Verleihung des Bayrischen Staatspreises für Musik 2015 und 2016 durch den wiederholten Gewinn des 1. Preises beim Deutschen Orchesterwettbewerb
Mitreißende Spielfreude, Begeisterung und eine spannende Programmgestaltung machen die Konzerte des PJKO zum Erlebnis für Jung und Alt.
Am 23.6.2018 feiert das PJKO seinen 25. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert mit Werken von Mozart, Janacek, Tschaikowski u.a. unter der Leitung von Peter Michielsen. Erster Bürgermeister Norbert Seidl wird das Grußwort sprechen.



Das PJKO wurde im Jahre 1993 vom niederländischen Geiger und Dirigenten Peter Michielsen und der Musikpädagogin Simone Burger-Michielsen gegründet. Es besteht aus 25-30 jungen Streichern, das Durchschnittsalter liegt bei ca. 16 Jahren.

Zahlreiche Konzertreisen führten das Orchester durch viele Länder Europas und bis nach Japan. Das PJKO ist eines der renommiertesten Jugendkammerorchester Deutschlands. Die musikalische Qualität des Orchesters wird durch zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt im Frühjahr 2015 der Bayerische Staatspreis für Musik, belegt. Das PJKO ist Patenorchester des Münchener Kammerorchesters MKO.

Die meisten Mitglieder des Orchesters sind Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert". Zahlreiche ehemalige Mitglieder des Orchesters haben sich für den Musikerberuf entschieden und sind heute in professionellen Orchestern, als Musikpädagogen, Kammermusiker oder als freischaffende Musiker tätig.

Im Herbst 2015 gründete das PJKO eine eigene Streicherakademie, die das Ziel hat, sehr begabte junge Streicher gezielt zu fördern, um sie so auf den Beruf des Musikers vorzubereiten.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Sonntag 24.06.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching KOM: LA CAPRIOLA
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LA CAPRIOLA
Luftsprünge und Purzelbäume
Prachtvolle Musik des 17. Jahrhundert
Werke von Castello, Frescobaldi, Riccio, Merula

Tatiana Flickinger, Flöte
Viktor Töpelmann, Viola da Gamba, Violoncello
Helene Lerch, Cembalo und Orgel


Tatiana Flickinger "ist eine geniale Mit-Träumerin und Verschworene der ersten Stunde von Programmen wie das Dreifaltigkeitsfestival oder ORFEO Barocknacht. Sie ist einfach enorm versatil, beweglich und von großer instrumentaler und seelischer Spannung und Intensität."
Michael Schopper

Sie studierte in München an der Hochschule für Musik  und Theater (HMT) „Historische Aufführungspraxis“ bei Herrn Prof. Markus Zahnhausen und schloss dies im Hauptfach Blockflöte mit dem Fortbildungsklassen Diplom ab. 2013 beendete sie mit dem Prädikat "sehr gut" den Studiengang Master of Performance bei Prof. Matthias Weilenmann an der Züricher Hochschule der Künste. Zusätzlich erweiterte Sie ihr Repertoire auf der Blockflöte durch den Masterstudiengang "Neue Musik" ebenfalls an der Musikhochschule München. Weitere Impulse und Anregungen sammelte Sie in zahlreichen Meisterkursen bei Dan Laurin, Conrad Steinmann, Dorothee Oberlinger, Gerd Lünenbürger und Han Tol.

Tatiana Flickinger konzipiert vielfältige Programme für ihr Instrument - ob in kleiner kammermusikalischer Besetzung oder Solistisch ist Sie immer auf der Suche nach spannendem und so noch nicht gehörtem!

Mit verschiedenen hochkarätig besetzten Ensembles entwirft sie Konzerte von Renaissance bis Moderne...

Seid 2013 musiziert sie zusammen mit Helene Lerch und dem Solofagottisten der Münchner Philharmoniker, Lyndon Watts. Die intensive Beschäftigung mit der Musik des 16. Und 17. Jahrhunderts für Blockflöte, Dulzian und Cembalo ist den drei Musikern zu einem Bedürfnis geworden, so dass alljährlich ein absolut atemberaubendes Konzertprogramm entsteht.

In der großen kammermusikalischen Besetzung des Ensembles „colori del barocco“ mit Barockvioline, Barockoboe, Barockfagott und Basso Continuo entstehen vielfältige Programme mit abwechslungsreicher, hochbarocker Musik.

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke in München und La Danza München (Barocktanz) entstand 2015 das Programm Pan & Syrinx als Zusammenführung von Bildender Kunst, Tanz, Gesang und Instrumentalmusik und wurde zu einem herausragenden Erfolg.

“Die klingenden Büchern” fordern die Musikerin auf eine ganz andere Art, Tatiana Flickinger bringt Geschichten und Erzählungen für Kinder zusammen mit drei Sängern unter der Leitung von Christiane Ohngemach mit ihren Instrumenten zum Klingen. “Die klingenden Bücher” sind fester Bestandteil im Jahresprogramm der Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig und der alljährlich stattfindenden Veranstaltung „Gasteig brummt”. Im Frühjahr 2014 waren „Die klingenden Bücher“ mit 12 Lesungen beim Kinderkrimifest in München zu Gast und 2015 beim Welttag des Buches im Kulturzentrum Gasteig in München. Auch 2017 wird wieder eine äußerst spannende Geschichte beim Kinderkrimifest erklingen.


KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Mittwoch 27.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Compagnie Käfig/CCN Créteil - Pixel
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Pixel
Compagnie Käfig/CCN Créteil

Im Rahmen der Reihe dancefirst

Künstlerische Leitung & Choreographie: Mourad Merzouki
Digitale Produktion: Adrien Mondot & Claire Bardainne
Musik: Armand Amar

Die Compagnie Käfig zählt zu den besten und innovativsten Hip-Hop-Formationen Europas. Deren Leiter Mourad Mourzaki sucht immer wieder die Begegnung mit anderen Tanz- und Kunst-Disziplinen. So hat er den urbanen Tanz zu einem originären, hochprofessionellen Tanzstil entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Künstler-Duo Mondot & Bardainne ist „Pixel“ zu einem der spektakulärsten Hip-Hop-Kreationen der letzten Jahre geworden. Wie von Zauberhand werden die digitalen Punkte zu Wellen, Reifen oder Sternenregen. Ständig wechseln sie ihre Form und sprengen alle Bühnengrenzen. Wände erheben sich und fallen wieder. Räume öffnen sich zu unendlichen Weiten oder verengen sich zu Käfigen. Im perfekten Zusammenspiel werden Tänzer und Artisten zu einem Teil der virtuellen Welt und erschaffen mit ihren Bewegungen wiederum neue virtuelle Bilder, bis Illusion und Realität vollständig verschmelzen: Ein Läufer stemmt sich mit kraftvollen Hip-Hop-Moves gegen einen Pixel-Sturm, ein Skater gleitet schwerelos über einen See, während meterhohe Wellen über surfende Tänzer hinabstürzen, fröhliche Traumwanderer über imaginäre Hügel und tiefe Abgründe springen oder eine Spinnenfrau ein kunstvolles Netz webt, das wenig später als Vogel in den Himmel schwebt, um dann als Stern in die Weiten des Alls zu entschwinden …

„Ein futuristisches Tanzwunder, spielerisch, poetisch und berührend.“ (Arts Review)

„Ein Ausnahmenkunstwerk, das auf faszinierende Weise über unsere Wirklichkeit hinausweist.“ (Frankfurter Rundschau)

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.