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Inhaltsverzeichnis
OHRENGLÜCK 14: Norbert Stein Pata Messengers Play Rainer Maria Rilke:...

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Pianoforte (2)

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Mette Henriette „Mette Henriette“ ECM

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OHRENGLÜCK 13: Montenegrin Guitar Duo „J.S. Bach: English Suites...

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Unterbiberger Hofmusik „Bavaturka Vol. II“ Himpsl Records

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Pete Josef „Colour“ Sonar Kollektiv

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Freitag 18.12.2015
OHRENGLÜCK 14: Norbert Stein Pata Messengers Play Rainer Maria Rilke: "Das Karussell" Pata Music
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Die künstlerische Verbindung von Musik und gesprochenem Wort ist eine heikle Sache, die Geschmack und Skrupel verlangt. Gerade mit Rilke-Texten wurden da in der Vergangenheit viel zu billige Lösungen gesucht. Der Saxofonist Norbert Stein geht seinen eigenen Weg: Er trennt Gedicht und Musik, sie wechseln einander stetig ab. Die Tochter des Musikers, die Schauspielerin Ingrid Noemi Stein (27), übernimmt dabei den lyrischen Vortrag - und wie sie das tut, verdient allen Applaus. Denn diese etwas in die Jahre gekommenen, ein wenig an sich selbst berauschten, fast somnambulen Rilke-Verse liest sie so frisch, als handle es sich um hochaktuelle Gefühls- und Gedankenprosa. Und nach jedem der acht Gedichte greift dann das Quartett des Saxofonisten den Impuls auf und entwickelt daraus eine eigenwillige Jazzballade - mal in freiem Tempo, mal mit angedeutetem Latin-Rhythmus, mal mit vitalem Shuffle-Swing, mal an den späten John Coltrane erinnernd oder auch (in „Das Karussell“) mit sanftem Walzeranklang. Steins geschmeidiges Tenorsaxofon agiert dabei wie ein weiterer lyrischer Rezitator. In den Themen, die er spielt, erkennt man unschwer den Silbenduktus der Gedichte. Fast scheint es sogar, als strömten Rilkes Verse in diesem Quartettjazz einfach weiter, würden dabei von musikalischen Nebenflüssen gespeist und nähmen ungeahnte neue Bedeutungen an. Rilke als Inspirator - offenbar ein unerschöpfliches Thema. Diesmal hat der Dichter zu einigen ungewohnt sensiblen und hörenswert mutigen Jazzstücken angeregt.

Hans-Jürgen Schaal
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Freitag 11.12.2015
Pianoforte (2)
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Enrico Pieranunzi „Tales From The Unexpected“ / Lucas Heidepriem Trio „Silence in Motion“ / Hans Lüdemann „Das reale Klavier - Ein Kölner Konzert“ / Brad Mehldau „10 Years Solo“

„Das Klavier des 20. Jahrhunderts ist gezupft, verbogen, stummgemacht, zerkratzt, zerstampft, auseinandergenommen, begraben, verbrannt, aufgehängt … und auf herkömmliche Art gespielt worden. Kein anderes Instrument hat, als Gegenstand wie als Symbol, so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, kein anderes Instrument soviel Zuspruch und Zorn zugleich bewirkt.“ Diese Gedanken von Margaret Ellen Rose stellt Dieter Hildebrandt seinem Buch „Piano, piano!“ voran. Und das schöne an diesem Vorwort ist, dass das 21. Jahrhundert dort weitermacht, wo das vorherige aufgehört hat. Zumindest was das Klavier und seine Stellung innerhalb des Musikzirkels betrifft. So werden wir an dieser Stelle in loser Folge einige Neuveröffentlichungen zusammenfassend empfehlen, in dem das Klavier im Zentrum des Geschehens steht.
Enrico Pieranunzi ist mit Leib und Seele Römer und als Musiker ein absolut kultivierter Pianist voller romantischer Ideale. Im Laufe der Jahre bewegte er sich immer deutlicher in Richtung eines lyrischen Grundgedankens innerhalb des Jazz. Es gibt nur wenige Pianistenkollegen, die ein derart ausgereiftes Gespür für melodische Fantasien haben. Sensibilität und Hingabe sind seine stärksten Tugenden. Im August dieses Jahres war der Italiener mit Jasper Somsen am Bass und Schlagzeuger Andre Ceccarelli Gast im Gütersloher Theater und spielte das vorliegende Album „Tales From The Unexpected“ ein. Es ist flüssiger, melodischer Jazz, ohne Haken und ohne Ösen. Aber voller kleiner Versatzstücke zur Geschichte des Jazz, zu Pieranunzis Vorbildern Bill Evans und ein wenig auch zu Jim Hall. Letzterer ist zwar Gitarrist, aber ein ebenso veritabler Techniker und improvisierender Ästhet mit deutlichem Hang zur Zurückhaltung. Pieranunzi sucht im Spiel nicht das Abenteuer, nicht die avantgardistische Herausforderung. Er nimmt das Klavier in seiner klanglichen Vollkommenheit ernst, arbeitet sich an dessen Möglichkeiten ab. Die Interpretationen seiner Kompositionen erinnern entfernt an zeitlose Standards. In faszinierender Musikalität und mit hohem Anspruch. Gefühlvolle Balladen, die einen Blick in das Seelenleben des Pianisten ermöglichen. Berührend und schön.
Ganz anders Lucas Heidepriem. Der ist auf „Silence In Motion“ als Klavierspieler extremer, provozierender, erregender. Ohne dabei den Tasten-Derwisch zu geben. Denn um Virtuosität geht es dem Freiburger nur bedingt. Den besonderen Reiz zieht das Album mit Sicherheit auch aus der Beteiligung von Peter Erskine. Dieser war einst Schlagzeuger bei Joe Zawinuls Weather Report, dem Flaggschiff der Fusionszene. Trommelnd ist er ein ständiger Unruheherd, ein rhythmisches Power Paket, das sich in den überwiegend ruhigen Stücken sanft aufbäumt, zurückhaltend opponiert, inspirierende Motive ohne kraftstrotzende Breaks sucht. Mit Johannes Schaedlich am Bass versteht sich Erskine blind. Beide spielen sich die rhythmischen Bälle zu, variieren den Puls, währenddessen Heidepriem pianistisch sein Feld bestellt. Ihm sind die Zwischenräume der Themen wichtig. In die dringt er ein, beleuchtet sie individuell und gibt damit der Musik ständig neue Farben und ruhelose Schattierungen.
Hans Lüdemann ist ein Freigeist. Auch wenn der Titel seines neuen Solo-Albums „Das Reale Klavier - Ein Kölner Konzert“ mit dem vor 40 Jahren erschienen Keith-Jarrett-Verkaufsschlager „Köln Concert“ kokettiert. Vielleicht ist er ja gerade deshalb ein Freigeist, der hierfür allen Mut aufbringt. Inhaltlich folgt Lüdemann einer völlig anderen Idee. Er schafft spielerische Bezüge zwischen Improvisation und Schwerkraft, zwischen Reflexion und Illusion. Er erinnert an Monk und Tristano, ohne sich als Jazzideologe zu gerieren. Er glänzt mit manch scharfem rhythmischen Akzent, haut ein Thema in die Tasten, um anschließend voller Zärtlichkeit die Welt zu umarmen. Es ist eine feine Eigenwilligkeit, mit der Lüdemann die Register seiner Erfahrung zieht. Er verschiebt und verzögert und kostet aus. Ist aggressiv und eloquent. Nein, Heldenverehrung im Jazz ist diese Veröffentlichung nicht. Ein Freigeist ist er eben.
Brad Mehldau zum Schluss. Als der amerikanische Pianist 1995 sein erstes Trio-Album veröffentlichte, war die Öffentlichkeit gespalten. Die einen - fasziniert von der Komplexität und Verletzlichkeit seines romantischen Spiels und den lyrischen Adaptionen, für die der damals gerade einmal 25jährige eigentlich noch zu jung schien. Die anderen - stießen sich an dem profanen Gedanken: Schon wieder ein Klavier-Trio. Mittlerweile hat es Mehldau auf über 15 Alben im Trioformat gebracht. Hin und wieder widmet er sich der Königsdisziplin des Jazz: Dem Solospiel. „10 Years Solo Live“ beinhaltet Solo-Aufnahmen der letzten zehn Jahre, die die Einzigartigkeit und Faszination des Pianisten zusammenfassend deutlich macht. Auf 4 CDs (oder 8 LP!!) pendelt die Musik zwischen so illustren Tonsetzern wie Kurt Cobain, Johannes Brahms, Sufjan Stevens, McCartney/Lennon, Thelonious Monk, Brian Wilson, Jerome Kern und natürlich Mehldau selbst. Und was er interpretatorisch aus dieser personifizierten Geschichtsschreibung der Musik der letzten 150 Jahre herausholt, ist pure Magie. Mehldau verliert sich förmlich in den einzelnen Kompositionen, ohne den Gesamtzusammenhang außer acht zu lassen.  Seine Musik gräbt in die Tiefe, setzt kontrapunktische Obertöne, türmt hemmungslos Akkorde und verzückt mit einzelnen, filigranen Noten. Rauschhafte Themen, simple Melodien, es ist ein Ozean von entfesselten Tönen und den er in ständiger Bewegung hält. Er tanzt auf den gleißenden Schaumkronen der Wellengipfel und stürzt sich hinab, in die tosenden Wellentäler. Er wechselt die Richtung schäumend, kämpft gegen die Strömung und lässt sich lustvoll treiben. Die Balance stimmt trotz aller Abenteuer jeder Zeit.
Jörg Konrad

Enrico Pieranunzi „Tales From The Unexpected“ (Intuition)
Lucas Heidepriem Trio „Silence in Motion“ (In & Out)
Hans Lüdemann „Das reale Klavier - Ein Kölner Konzert“ (BMC)
Brad Mehldau „10 Years Solo“ 4 CD oder 8 LP (Nonesuch)
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Sonntag 29.11.2015
Mette Henriette „Mette Henriette“ ECM
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Ist Mette-Henriette Martedatter Rolvag die Entdeckung der Saison? Die norwegische Saxophonistin bewegt sich mit ihren Formationen an den Rändern der Stille. Ihre Musik mäandert tröstend durch den Raum, skizziert Töne, die das Notwendigste preis geben. Den Rest überlässt sie dem Äther - und der Fantasie. Die Welt ist Klang und Klang ist Musik.
Zwei Formationen hat sie für ihr ECM Debüt zusammengestellt, mit Musikern, die im zeitgenössischen Jazz zu Hause sind und mit Musikern, die aus der Klassik kommen. Ohne sich an stilistischen Diskussionen festzubeißen finden die beiden Lager zu einer Atem nehmenden Symbiose. Dabei scheint die erste CD der Schwerkraft abgetrotzt. Eingespielt im Trio mit Johann Lindvall (Klavier), Katrine Schlott (Cello) und Mette Henriette loten die Kompositionen im weitesten Sinn Lyrizismen aus. Doch trotz sparsamstem Einsatz der Instrumente ist auf der zweiten Ebene eine Intensität zu spüren, die zwischen Melancholie und Lamenti wechselt. Hier werden Töne zu Farben, zu berührenden Schattierungen. Werden zu einer Hommage an den Zauber der Verschwiegenheit. Die Geradlinigkeit, mit der die Saxophonistin diesen Minimalismus realisiert, bewegt und provoziert gleichermaßen.
Die zweite CD ist in größerer Besetzung eingespielt, mit Bläsersatz, Streichquartett und Rhythmusgruppe. Hier ist das energetische Potential weitaus stärker zu spüren. Mettes Ton ist pure, tiefgreifende Leidenschaft. Sie bringt in ihrem Spiel die Tatkraft und Spiritualität eines Albert Ayler zum Ausdruck und verbindet diese mit der kantigen Poesie eines Steve Lacy. Dieser Teil wirkt freier, zugleich auch widerspenstiger. Die kurzen Anspielungen sind vielseitiger und assoziativer, sie leben von einer Dynamik, deren Zartheit ebenso gefangen nimmt, wie ihre Intensität aufwühlt. Diese erregenden Wechsel stärken das Urteil: Ja, Mette-Henriette Martedatter Rolvag ist die Entdeckung der Saison!
Jörg Konrad
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Freitag 20.11.2015
OHRENGLÜCK 13: Montenegrin Guitar Duo „J.S. Bach: English Suites Nos. 1-3“ Naxos
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Wer Bach mag, muss die Englischen Suiten einfach lieben, diese sechs Kollektionen kleiner, kunstvoll stilisierter Tanzstücke. Unerschöpflich sind ihre kontrapunktischen Einfälle, ihre flotten Rhythmen, betörenden Stimmungen und packenden Melodien - etwa das Thema der Bourrée in der zweiten und der Allemande in der dritten Suite. Der etwa 30-jährige Bach schrieb diese fantasievollen Stücke fürs Cembalo, ein faszinierendes Instrument, dem jedoch Feindynamik und Wärme fehlen. Das ist einer der Gründe, warum die vorliegende Zwei-Gitarren-Version der ersten drei Englischen Suiten so besonders zu Herzen geht. Bachs Musik gewinnt hier noch an Ausdruck, Fluss und Gestik. Die Läufe verströmen Gefühl, die Register werden farbig, die Melodien weich, die Stücke atmen hörbar Körperlichkeit. Was im Original die zwei Hände eines Cembalisten leisten, verteilt das Montenegrin Guitar Duo auf zwei Instrumente, zwei Herzen und zwei Hirne - man spürt das Miteinander, den Funkenflug zwischen den beiden Künstlern aus Montenegro. Wüsste man nicht, dass die Aufnahmen in Kanada entstanden, könnte man sich fast einbilden, diese wogende Musik würde von den sanften Wellen der blauen montenegrinischen Adria getragen und belebt. Vor vielen Jahren schrieb der Bach-Kenner Hermann Keller über die Englischen Suiten: „Die Menschen stehen vor ihnen wie vor einem verschlossenen Garten.“ In der Zwischenzeit wurde dieser Garten glücklicherweise aufgesperrt. Das Montenegrin Guitar Duo aber hebt auch noch die Tür aus den Angeln. Eine Einladung zur Gartenparty, der man gar nicht widerstehen kann.

Hans-Jürgen Schaal
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Montag 16.11.2015
Unterbiberger Hofmusik „Bavaturka Vol. II“ Himpsl Records
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Wie kann das funktionieren, bayrische Blasmusik und türkische Folklore, indische Klänge und  brasilianisches Temperament, orientalisches Lebensgefühl und westliche Jazzakkorde. Für Franz Josef Himpsl aus Unterbiberg ist das Herstellen von Gemeinsamkeiten scheinbarer Gegensätze kein Problem. Für ihn alles nur eine Frage des Respekts. Respekt vor Menschen und Respekt vor Kulturen. Und schon klingen seine Unterbiberger Hofmusikanten samt Gästen nicht wie ein nach strengen volksmusikkriterien ausgerichtetes Regionalensemble, sondern wie ein transkulturelles Weltorchester. Das einzigste was diese Band dafür aufgeben muss, wenn es die einzelnen Instrumentalisten denn je besessen haben, sind Vorurteile.
„Bavaturka Vol. II“ geht über das Versuchsstadium weit hinaus. Dieses Album ist überzeugendes Ergebnis gelebter Musikalität auf Weltniveau. Nie kommt auch nur ansatzweise der Gedanke auf, zwischen manchen rhythmischen oder hramonischen Ingredienzien lägen tiefe Gräben, oder hohe Zäune. Dafür sorgen neben dem Familienunternehmen der Himpsls außerdem der deutsche Ausnahmetrompeter Matthias Schriefl, mit Claudio Roditi, einem der virtuosesten Trompeter, den die Latin-Jazz-Szene zu bieten hat, Jay Ashby, der Grammygewinner und vielseitig beschäftigte Posaunist von Paul Simon bis Astrud Gilberto und Slide Hampton, Bekir Cetinkaya, Yasin Yardim, Mathias Götz und und …... .
Das Repertoire reicht vom bayrischen Walzer über ein Liebeslied aus Istanbul, traditionelle kurdische Volksmusik bis zu einem türkischen Tango. Franz Himpsl findet für jede dieser Vorlage ein lebendiges Arrangement, das noch genügend Raum für solistische Glanzleistungen bietet, so dass die Musik in ihrer Gesamtheit spürbar atmet und von innen heraus eine Einheit bildet. Nein, Crossover klingt ganz anders. Himpls „Bavaturka“ besitzt Differenz, Konsequenz, Raffinesse und ein gewisses Maß an organisierter Anarchie. Harmlos klingt das zugegeben nicht - macht aber unglaublichen Spaß.
Jörg Konrad
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Dienstag 10.11.2015
Pete Josef „Colour“ Sonar Kollektiv
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Pete Josef präsentiert auf seinem Debüt „Colour“ Popmusik von ihrer schönsten Seite. Luftig, griffig, beschwingt, voller freundlicher Gesten und positiver Reflexe. „Colour“ ist wie ein in Musik gegossenes Gemälde, dessen Farben sich wie die unterschiedlichen Musikstile zurückhaltend in Szene setzen und miteinander in Beziehung gehen. Soul, Pop, Jazz, ein wenig Electro, Latin - nichts von dem, was der aus Bristol stammende Josef auf seiner Klangpalette mischt, ist wirklich neu. Erst die Individualität seiner Persönlichkeit bestimmt das Mischungsverhältnis der musikalischen Zutaten. Auch scheinbar Gegensätzliches bringt er wie selbstverständlich zusammen - ohne dass das eher negativ besetzte Wort vom Crossovers durch Raum und Zeit geistert. Vieles klingt nach den großartigen Soulalben der 1970er Jahre und nicht nur einmal kommt der Name Stevie Wonder ins Spiel. Nicht als Vorlage - aber als Inspirationsquelle.
Die Harmonien auf „Colour“ sind ebenso melancholisch nachdenklich, wie die Rhythmen mancher Songs den Tanzboden vibrieren lassen. Pete Josef flirtet ein wenig mit dem Jazz, bringt eine kleine intellektuelle Nuance mit ein. Geschickt produziert, kommt das Album fast zu spät: Es wäre die ideale Filmmusik für einen Spätsommerabend. Doch andererseits lassen sich die trüben Gedanken eines regnerischen Herbsttages mit „Colour“ aufs Beste vertreiben. Der nächste Sommer kommt bestimmt.
alfred e
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