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Freitag 21.12.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Christoph Kuch - Macht verrückt: Die Magie des Moments
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Christoph Kuch - Macht verrückt: Die Magie des Moments

Die neue Show des Mentalmagiers Christoph Kuch führt in das Reich des Übersinnlichen, der Wunderheiler, Scharlatane und echter Phänomene. Hintersinnig und humorvoll begleitet uns der Deutsche Meister und Gewinner der Weltmeisterschaft der Zauberkunst (Sparte Mentalmagie) auf einer Reise durch den menschlichen Geist. Mit Charme und Augenzwinkern öffnet Christoph Kuch das Tor zu einer faszinierenden Welt der Gedanken, einer Welt voller Magie, Phantasie und Entertainment.

Eine Show mit dem Deutschen Meister und Gewinner der Weltmeisterschaft 2012 der Zauberkunst (Sparte Mentalmagie) Christoph Kuch ist eine Reise in das Unerwartete und Unerklärliche. Seine Engagements führen den studierten Diplom-Kaufmann durch das gesamte Bundesgebiet sowie Europa, Asien, Australien und die USA. Christoph Kuch ist bekannt für seine humor- und zugleich niveauvolle Unterhaltung. Gerade deshalb ist er auch gern gesehener Gast in zahlreichen Fernsehsendungen, wie Pelzig hält sich, NDR Talkshow, Stern TV und viele mehr.

Der „beste Mentalmagier der Welt“ (Welt am Sonntag) und „bestaussehende Künstler“ (seine Mutter) wird Sie begeistern.

Stockwerk
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Sonntag 23.12.2018; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering: DIE ZAUBERFLÖTE
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DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von W.A. Mozart
Humorvolle und publikumsnahe Inszenierung in der erfolgreichen Münchner Fassung des Freien Landestheaters Bayern
Dauer ca. 2:45 Stunden inkl. Pause

Seit über 200 Jahren gehört dieses Singspiel von W. A. Mozart zu den populärsten Werken der Musikgeschichte. Das Textbuch stammt von dem Regensburger Theater‐Alleskönner Emanuel Schikaneder. Es erzählt die Geschichte vom ewigen Kampf der Nacht mit dem Tag, von Mannesdünkel und Weibertücken, von Weisheitslehre und Volksschlauheit. Sie erzählt vom Fürstensohn Tamino, der loszieht, um Pamina,

die Tochter der Königin der Nacht, aus Sarastros Sonnentempel zu befreien. An seiner Seite der Vogelfänger Papageno, der sich doch nichts sehnlicher als eine Papagena wünscht. Bald schon treffen sie in Sarastros Reich ein und ihre bisherige Vorstellung von Gut und Böse gerät ins Wanken. Beide haben Prüfungen zu bestehen, die sie nur mit Hilfe ihrer Zauberinstrumente bewältigen. Auch Paminas Liebe zu Tamino wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Opernrenner für die ganze Familie!

In Großbesetzung spielen die Solisten und der Chor des Freien Landestheaters Bayern und das große Orchester des Freien Landesorchesters Bayern. Musikalische Leitung/Dirigat: Alois Rottenaicher.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Mittwoch 26.12.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Buchheim Museum: SCHMIDT-ROTTLUFF. FORM, FARBE, AUSDRUCK!
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SCHMIDT-ROTTLUFF. FORM, FARBE, AUSDRUCK!

Ausstellung Buchheim Museum Bernried
Vom 29. September 2018 bis 03. Februar 2019

Unmittelbar und unverfälscht" – so wird im „Brücke“-Programm von 1906 die eigentümliche Ausdrucksform der Künstlergruppe beschrieben. Keines ihrer Mitglieder hat dieses Motto so kompromisslos umgesetzt wie Karl Schmidt-Rottluff. Von einer „erschreckenden Konsequenz" sei seine Kunst, meint „Brücke“-Chronist und Museumgründer Lothar-Günther Buchheim bewundernd; und Fritz Bleyl, Gründungsmitglied der „Brücke“, erkennt schon früh, dass der stattliche, bebrillte junge Mann über die malerische „Pranke des Löwen“ verfüge. Diesem epochalen Großmeister des Expressionismus widmet das Buchheim Museum nun eine umfangreiche Retrospektive der besonderen Art.

Dank des Zusammentreffens der Sammlungen Gerlinger und Buchheim im Buchheim Museum kann der gesamte Schaffenszeitraum von 1899 bis 1974 mit über 200 herausragenden Werken belegt werden. Neben einer Auswahl an 27 Gemälden sind auch 37 Aquarelle, 8 Farbkreidezeichnungen, und weitere Arbeiten auf Papier sowie 20 Schmuckstücke und 8 Skulpturen des farb- und formgewaltigen Künstlers zu sehen.

Die Ausstellung präsentiert zwei eng zusammengehörende Seiten des Phänomens Schmidt-Rottluff: die formal-künstlerische; und die biografisch-persönliche, die bei dem als verschlossen geltenden Künstler bislang weitgehend im Dunkeln lag.

So erleben die Besucher einerseits eine Schule des Sehens, in der die Formen und Farben als Elemente künstlerischen Ausdrucks vor Augen geführt werden: die flirrenden Strichlagen, die der junge, begabte „Brücke“-Mitbegründer dem Repertoire des Impressionismus entnimmt; die „wild erregte, zuckende Pinselschrift“, die laut Buchheim charakteristisch für Schmidt-Rottluffs Phase des „monumentalen Impressionismus“ ist, sowie die klar strukturierten, oftmals konturierten Farbfelder des Expressionismus, die Schmidt-Rottluff, zunehmend seiner malerischen Mittel bewusst, zu Zeichen subjektiven Empfindens verdichtet, und schließlich die bis ins hohe Alter fortwährende koloristische Steigerung der malerischen Wirkungskraft.

Andererseits wird in der Museumsschau die Persönlichkeit vorgestellt, die in der Kunst ihre Ausdrucksmittel findet. Bislang unbekannte Zeugenaussagen vermitteln authentische Einblicke in das Leben des Künstlers, die dieser zu Lebzeiten immer verwehrte. Neben den „Brücke“-Kollegen kommen auch ihm nahestehende Kunsthistoriker und persönliche Freunde zu Wort. Hinter dem erratischen Genius wird so der suchende, ehrgeizige, intelligente, mitfühlende oder liebende Mensch sichtbar, der allenthalben in den Kunstwerken aufscheint – nicht nur im malerischen, zeichnerischen und druckgrafischen Werk, sondern auch in den skulpturalen und kunsthandwerklichen Arbeiten, die oftmals in einem noch viel intensiveren Bezug zum Privaten stehen.

Buchheim Museum
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried

Abbildung:
Karl Schmidt-Rottluff, Gehöft im Abendlicht, 1906, Öl auf Karton @ Sammlung Hermann Gerlinger im Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
Donnerstag 27.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
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Fotos: Christian POGO Zach
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Montag 07.01.2019; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: Christian Elsässer Jazz Orchestra
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Christian Elsässer Jazz Orchestra

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Felix Ecke, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Leo Betzl (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie Metropole Orchestra (3 Grammys) dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza und Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big-Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Freitag 11.01.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Franco Ambrosetti Quartet
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Franco Ambrosetti Quartet

Franco Ambrosetti auf der Bühne zu erleben ist ein Ereignis. Er ist ein Künstler, wie er nur alle paar Jahrzehnte vorkommt, einer, dem das Trompetenspielen keine Anstrengung zu machen scheint. Die Melodien, eine schöner als die andere, fließen einfach aus seinem Horn. Erst im Juni 2018 wurde der Trompeter mit dem Swiss Jazz Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Franco Ambrosetti, Flügelhorn / Johannes Enders, Tenorsaxofon / Renato Chicco, Orgel / Christian Salfellner, Schlagzeug

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Dienstag 15.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: SWR Big Band & Götz Alsmann
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Foto: JjazzEcho
SWR Big Band & Götz Alsmann
10 Jahre Jubiläumstour

Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass der König des deutschen Jazzschlagers und die SWR Big Band zum Jahresbeginn gemeinsame Sache machen. „Ich kann mir nicht helfen, da muss ich einfach immer grinsen“, sagt Götz Alsmann über die intensive Zusammenarbeit. Und trotz aller Tradition bleibt es spannend, was die gut angezogenen Herren mit Fliege und Haartolle wieder aus den Untiefen des deutschen Schlagers ins Rampenlicht heben werden. Sicher ist: Dieser Abend, vortrefflich von der SWR Big Band serviert und vom Jazz-Echo-Preisträger und Trippel-Platin-Sänger Prof. Dr. Alsmann wortreich garniert, ist herrlich gegen den Zeitgeist gebürstet und mit Überraschungen gespickt.

„Zwischen Jazz, Chanson und Schlager des zwanzigsten Jahrhunderts kennt er sich wirklich von vorn bis hinten aus, und seine Paraderolle sollte nicht darüber hinwegtäuschen, wie vielseitig beschlagen er als Musiker, Sänger und Arrangeur ist.“ FAZ

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 19.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Bluestrings
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Bluestrings - Neujahrskonzert

Kreativ, innovativ, verspielt, einmalig. Der Tassilopreisträger 2016 spielt beim Tassilopreisträger 2018. Bereits zum neunten Mal ist die junge StreicherBigband – inzwischen mit Kultstatus – der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck zu Gast im STOCKWERK®. Unter Leitung des Jazzgeigers Frank Wunderer begeistern die jungen Musikner mit mitreißender Spielfreude, gekonntem Satzspiel und kreativem Solospiel. Die Jazzstreicher kreieren ihren eigenen, innovativen Sound und überzeugen mit Spielwitz, ausgefallenen Spieltechniken und Experimentierfreude – von Ellington bis Prince von Apocalyptica bis eigene Werke.

STOCKWERK® Gröbenzell
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Mittwoch 23.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Jütz
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Jütz
hin & über
JazzFirst

Isa Kurz / Stimme, Geige, Akkordeon, Hackbrett
Daniel Woodtli / Trompete, Flügelhorn, Stimme, Hackbrett
Philipp Moll / Kontrabass, Stimme

Ausgehend von alpinen Tänzen und Weisen, über tonale Ab- und Umwege, stellt JÜTZ die gesamtalpine Folklore kopfüber in den Rahmen einer ungenierten, alle Sinne beanspruchenden Klangkonferenz. Es wird gejodelt, gezupft, gestrichen, kaschiert und verfärbt. Das zur Hälfte aus der Schweiz und aus Tirol stammende Ensemble bewahrt respektvoll eine lange gepflegte Tradition alpiner Volksmusik und öffnet sie zugleich für zügellose Improvisationen. Die Songs thematisieren die Sehnsucht nach Natur und Heimat in einer zunehmend digitalisierten Welt. Dabei geben sie einen Einblick in verschiedenste Dialekte, Reiserouten und Ortschaften der Alpen. Die Grenzen zwischen traditionellen, klassischen und zeitgenössischen Elementen verlaufen in der unvergleichlichen Darbietung fließend und spiegeln so das Motto des Trios „das Wichtigste ist, niemals stehen zu bleiben“ wider.

Hier trifft eine „Emmentaler Gedichtrezitation zum Verlieben“ (Jazzthetik) auf „modern minimalistische Interaktionen.“ (Ludwigsburger Kreiszeitung).

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 25.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Olching: Terzinfarkt
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Terzinfarkt - A Cappella „One-Night-Wonder“

Ein One-Hit-Wonder ist ein Interpret mit nur einem einzigen Hit. One-Night-Stand steht für “einmaliges Gastspiel” und hat seinen Ursprung im Showbusiness. Verschmolzen führt dies zu einem prickelnden a Cappella Abend mit den feinsten Sahneschnitten der Musikgeschichte. Terzinfarkt - eine der erfahrensten a cappella Formationen in Deutschland und Europa - besticht in 5-köpfiger Besetzung durch eine musikalische Bandbreite über sämtliche Musikrichtungen hinweg und ihre mitreißende a Cappella Show beweist, dass man auch ganz ohne Instrumente eine große Klangfülle hervorrufen kann. Geräusche werden von ihnen mal perfekt, mal ironisierend imitiert. So kann man sich an witzig interpretier-tem, nostalgischen Liedgut gar nicht satthören und aktuelle Rock und Pop Musik spricht vokal interpretiert nicht nur die junge Generation an. Die dynamische Bandbreite ihres Programms überrascht so manches Mal - dabei lassen Sie immer noch Raum für Komik, Charme und Unterhaltung!

KOM Olching
Hauptstraße 68
82140 Olching
Donnerstag 31.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Stefan Sterzinger
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Stefan Sterzinger
JAZZ AROUND THE WORLD

1. Etappe: Querdenker und Urgestein der Wiener Musikszene. Bei Wiener Songpoeten und Akkordeonisten Stefan Sterzinger geht es seit jeher um substanzielle Erzählungen. Das war bei "Rock"n"Roll" so, das war bei seinem letzten Album "Ashanti Blue" so und das ist auch jetzt bei seinem neuesten Werk, "Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera" so. Mal ist Sterzingers Gesang ein Lament, mal ein doppelzüngiger Bericht von der Ferne und dem Anderen, mal eine liebestrunkene oder liebeskranke Aufforderung zum Tanz. Stefan Sterzinger ist der "Poet mit der Quetsch"n", der ewige Grenzgänger, der Conferencier mit der Federboa, der Theatermann, der Chronist. Seine Musik ist schlaue, gewitzte, abgebrühte Weltmusik, die gleichzeitig vom wunden Herzen und sinister aus dem Hinterhalt kommt. Es war noch nie Sterzingers Sache es sich und seinen Hörern zu gemütlich zu machen. "Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera" hält einen in Atem, nimmt einen bei der Hand und rennt los, nur um überraschend das Tempo zu ändern, zu drosseln, dann wieder zu erhöhen. Stefan Sterzinger bleibt unbequem - und schafft dabei wieder einmal ein intensives, buntes, schlaues und herrlich schelmisches, musikalisches Erlebnis. Sowas schönes! Für den Abend im PUC sammelt Sterzinger wieder seine langjährigen musikalischen Weggefährten, den Bassisten Franz Schaden und Gitarrist Edi Koehldorfer um sich. Beides ausgewiesene Experten ihres Fachs und auf den Bühnen weit über Wien hinaus unterwegs.
Besetzung: Stefan Sterzinger: Akkordeon, Gesang; Edi Koehldorfer: Gitarre;Franz Schaden: Kontrabass.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
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