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Samstag 23.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Hochzeitskapelle & Kama Aina
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Hochzeitskapelle & Kama Aina

„Wayfaring suite“
Support Joasihno

Der Bandname „Hochzeitskapelle“ ist eigentlich gar kein Witz. Denn gegründet hat sich diese Combo spontan bei Notwist Sänger und Gitarrist Markus Achers Hochzeit. Eine einmalige Sache, aber alle hatten so viel Spaß, dass daraus eine feste Formation entstanden ist. Regelmäßige Auftritte im Fraunhofer, im Herzkasperlzelt der Oiden Wiesn oder einfach auf der Straße und an Isar und Ammersee sind seitdem feste Bestandteile des Kulturlebens Münchens und des Umlands. Kama Aina, alias Takuji Aoyagi, wurde in Europa durch sein Album „club Kama Aina“ bekannt, einer kostbaren Sammlung verspielter Instrumentaltracks. Die Hochzeitskapelle hat Kama Ainas „wedding song“ zu einem Klassiker ihres Repertoires gemacht. So kam es zu dieser Zusammenarbeit zwischen Japan und Bayern. Die Kompositionen Kama Ainas, die zahlreiche Strukturen der elektronischen Musik entlehnen, treffen hierbei auf den sanftmütigen Rumpeljazz der Hochzeitskapelle. Das Dokument der gemeinsamen Arbeit ist das zweite Album der Hochzeitskapelle „Wayfairing Suite“. Aufgrund der räumlichen Distanz kommt es eher selten zu gemeinsamen Auftritten. Wir freuen uns daher sehr, dass es für Landsberg geklappt hat. Wir hören also die „Wayfairing Suite“ mit Kama Aina und dazu auch den ein oder anderen „Hochzeitskapelle-Klassiker“.

Joasihno, ist das Soloprojekt von Cico Beck, bekannt als Mitglied der Notwist Liveband oder durch Aloa Input. Live wird er unterstützt von Perkussionist Nico Siering. Joasihno, das ist ein musikalisches Feuerwerk en miniature. Mit elektronischem Soundscaping, verruckelten Rhythmen und krautrockartigen Spielereien passt Joasihno bestens ins Notwistuniversum, oder sagen wir in die Traditionslinien deutscher zeitgenössischer Musik à la Can/ Holger Czukay und Artverwandten.

Evi Keglmaier Bratsche & Tuba
Mathias Götz Posaune
Micha Acher Trompete & Tuba
Alex Haas Banjo, Kontrabass
Markus Acher Schlagzeug
Kama Aina Gitarre, Akkordeon
Cico Beck Electronics
Nico Siering Perkussion

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 24.02.2019; Uhrzeit: 12:00 Uhr
München: Varvara Manukyan (Cembalo) & Grigor Arakelian (Armenische Viola)
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Musikalische Begegnungen:
Gambensonaten von Johann Sebastian Bach und Armenische Musik des Mittelalters

Varvara Manukyan (Cembalo) & Grigor Arakelian (Armenische Viola)

Beim Spiel seiner sechssaitigen Viola verbindet der bekannte Komponist Grigor Arakelians die reiche armenische Musiktradition mit dem westeuropäischen Barock und eröffnet neue Perspektiven auf beide Welten.


Programm

Vardapet Komitas (1869-1935)
Ländliche Lieder (Suite)
Antuni (Obdachlos)
Es aghdjik em (Ich bin ein Mädchen)
Alagyaz (Berg Alagyaz)
Kenki Tzar (Weihrauchbaum)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate für Viola da Gamba und Cembalo BWV 1027 G Dur Adagio-Allegro-Andante-Allegro

Grigor Narekatsi (10. Jh.)
„Havik“ (Die Strahlenden Vögel)

Grigor Arakelian (1963)
Die Edelsteinrose: Gedicht basierend auf der gleichnamigen Ode (Tagh) von Grigor Narkatsi (10. Jh.)

Johann Sebastian Bach
Sonate für Viola da Gamba und Cembalo BWV 1028, D Dur Adagio-Allegro-Andante-Allegro

Bayrisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3,
80538 München
Sonntag 24.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Max.bab
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Max.bab: Wild Pitch

1999 lernten sich die vier Musiker auf dem Gautinger Kulturspektakel kennen. Seitdem verbindet sie eine gemeinsame musikalische Lebensgeschichte und Freundschaft, die ihren unverwechselbaren Klang geprägt und verfeinert hat. Nach langer Zeit sind sie wieder im Bosco zu hören.
Nach gut 6 Jahren Entwicklungspause ist es wieder gelungen, Max.bab legt sein nunmehr achtes Album „Wild Pitch" vor. Und es beinhaltet Max.bab pur, mit allem was die Band seit 20 Jahren auszeichnet: Charakteristische melodische Eigenkompositionen von Jahnel und von Mosch, aus einem gemeinsamen Atem gespielt von vier Musikern, die mittlerweile auch eigenständige Wege gehen können. Die Musik zelebriert den ständigen, fließenden Wechsel aus überschäumender
Spielfreude und intimen, fragilen Passagen. Wer Max.bab kennt, wird sogleich eine große Vertrautheit spüren und wer sie nicht kennt, der erlebt hier vielleicht zum ersten Mal jungen frischen Jazz in perfekter Harmonie.

MAX VON MOSCH sax
BENEDIKT JAHNEL piano
BENNY SCHÄFER bass
ANDI HABERL drums

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Mittwoch 27.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: Florian Weber
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Florian Weber
Solo
JazzFirst

Florian Weber / piano

Die New York Times streicht Florian Webers „Ästhetik des aerodynamischen Fließens“ heraus, All About Jazz bescheinigt dem nach Neuerungen hungernden Deutschen einen „allesverzehrenden Musikappetit“ und die Süddeutsche Zeitung erblickt in ihm einen „Ausnahmepianisten mit frischem, unverbrauchtem Ton“, der „Interessantes und Mitreißendes zu erzählen“ hat. Das Lob der Kritiker ist Ausdruck einer Erfolgskarriere, in deren Verlauf sich Weber als feste Größe in der globalen Jazz-Szene etablierte. Auch seine Kooperationen mit namhaften Kollegen sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache. Auf der Bühne bzw. im Studio arbeitete Florian Weber unter anderem mit Tomasz Stańko, Pat Metheny, Albert Mangelsdorff und Michael Brecker zusammen. Weitere Belege für die hohe Reputation Webers finden sich in den Ehrungen, die der Tausendsassa bis dato eingeheimst hat. Stellvertretend seien nur der Steinway-Preis beim Solopiano-Wettbewerb auf dem Montreux Jazz Festival, der ECHO Jazz in der Sparte "Bester Pianist national" und der WDR-Jazzpreis für Improvisation erwähnt. Sein Solo-Programm erscheint demnächst als Album, seine dritte CD in Zusammenarbeit mit dem renommierten ECM-Label.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 03.03.2019; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München: Juan de Marcos González und die Afro-Cuban All Stars
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‘A Toda Cuba Le Gusta’ & “Fiesta Latina”
mit Juan de Marcos González und den Afro-Cuban All Stars

Er hat die Geschichte des Buena Vista Social Club geprägt, als Bandleader der Afro Cuban All Stars versammelt Juan de Marcos González nun die junge Elite Kubas.

Wer weiß, ob es ohne ihn den Buena Vista Social Club gegeben hätte. Juan de Marcos González war es, der dem späteren Produzenten der Combo, Ry Cooder, den damals völlig unbekannten Ibrahim Ferrer vorstellte, Omara Portuondo zu einem späten Comeback verhalf, Compay Segundo ins Studio und Ruben Gonzalez aus der Versenkung holte. Und damit den Grundstein des Buena Vista Social Club legte.
Noch bevor die Begegnung mit Ry Cooder schließlich im Buena Vista Social Club mündete, sammelte er 1995 die Afro Cuban All Stars um sich. Für den begnadeten Tres-Spieler und Sänger ging damit ein Traum in Erfüllung, den er schon lange hegte und bis heute verwirklicht: „All die großen und noch lebenden Stars der 1940er und -50er Jahre mit jungen Musikern in einem Orchester zu vereinen, um kubanische Musik zu spielen, die die Kontinuität der Tradition zeigt“. Für das Repertoire dieses Ensembles studierte der Bandleader akribisch alte Big-Band-Arrangements, um den Geist der einst geschriebenen Musik zu erfassen und diesem dann neuere, moderne Ausdrucksformen zu geben. Danzon, Son Montuno, Guaguanco, Mambo und Gujira bekamen ein zeitgenössisches Gewand - der Klang ist akustisch, die Atmosphäre aber elektrisch. Und damit die kubanische Musik weiterhin jung bleibt, verpflichtet González für seine All Stars neben alten Hasen gezielt die musikalische Nachwuchs-Elite Kubas.

Hotel Bayerischer Hof, Festsaal
Promenadeplatz 2-6
80333 München
Mittwoch 06.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Different
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Different

The Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

In dem für 9 Tänzerinnen choreographierten Stück „Different“ enthüllt Olga Pona die Persönlichkeit jeder einzelnen Tänzerin. Die Arbeit in einer Company fordert oft synchrone Bewegungen mit ähnlichen Körpern; eben gerade diese Eigenschaften werden als der wahre Wert gesehen, als Multiplikation eindimensionaler Schönheit. In Wahrheit sind die Tänzerinnen aber doch alle verschieden, jede hat ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen. Die meisten Tänzerinnen des Chelyabinsk CDT wuchsen in Chelyabinsk auf, studierten und lebten dort ihr ganzes Leben. Einige sind Mitglieder der Company seit vielen Jahren.

Als Olga Pona mit der Umsetzung der Idee zu diesem Stück begann, fragte sie alle ihre 9 weiblichen Tänzer, was es für sie bedeute, Tänzerin zu sein. Sie antworteten, dass für jede von ihnen das Tanzen an sich und das Tanzen in der Company ihr Leben verändert hätte und keine könnte sich ein Leben ohne Tanz vorstellen. Tanz nicht nur als eine Kunst, sondern als eine Notwendigkeit. Olga Pona nahm sich der Geschichten an und schrieb zu jeder einen Text. „Different“ zeigt die Tänzerinnen mit all ihren fortgeschrittenen, physischen Fähigkeiten, aber gleichzeitig sagen sie uns, wer sie sind, sprechen über ihre Ängste, ihre Hoffnungen, aber vor allem darüber, was es bedeutet, Tänzerin zu sein. Olga Pona: „Tanz ist die Überführung vom Gegenständlichen ins Abstrakte. Tanz formte meinen Körper und Geist, genauso wie meine Sinneswahrnehmung, meine Motivationen und Handlungen. Was ist Tanz für mich? Die Suche nach sich selbst mit der Absicht, über sich hinauszuwachsen. Dies sind Beispiele dafür, wie Gedanken der Tänzer durch die Vorstellung leiten. Sie sind Türöffner zu einer Art Kreativlabor, und zeigen den Prozess der Entstehung von Bewegungen vor Publikum und erzählen ihre eigene Geschichte davon, was es für jede von ihnen bedeutet, Tänzer zu sein.“

Svetlana Lvova, Elena Prishvitsyna, Tatiana Lumpova, Maria Abramova, Tatiana Kritskaia, Tatiana Sushchenko, Kristina Leonova, Svetlana Novikova, Maria Khudorozhkova Tanz

Olga Pona in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen Choreografie
 
Sound Collage, Hanno, Arnalds, Takamasa Musik

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech

Samstag 09.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Al Jones Blues Band
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Al Jones Blues Band

Seit drei Jahrzehnten ist Al Jones in Deutschland und in Europa das Maß aller Dinge, wenn es um R&B geht. Mit allen Großen hat er zusammengearbeitet: B.B. King, Johnny Winter, Champion Jack Dupree, Willie Mabon, Tommy Tucker, Louisiana Red. Konzerte, Tourneen und Festivals. Die amerikanische Fachzeitung `Livin` Blues` hat Al Jones und seiner Band schon vor Jahren bestätigt, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Al Jones ist unbestritten ein Top Act in Sachen R&B.

Wobei sich der Bandleader zunehmend scheut, seine Musik über Begriffe zu definieren. „Es gibt zu viele Missverständnisse", sagt er. Zu viele Missverständnisse um Begriffe wie `Blues` beispielsweise. Um das Wesen der zwölf Takte und drei Akkorde. Al Jones: „Es geht natürlich nicht um Takte und Akkorde. Es geht wie immer in der Musik, um Qualitäten, für die es keine Worte gibt." Der Groove der Band, der eine Ton, der dich bis ins Mark trifft, die Textzeile, die alles erklärt, was du schon immer sagen wolltest... Sicher ist, dass es im Grunde keine Rolle spielt, wie das Kind heißt.

Lindenkeller Freising
Veitsmüllerweg 2
85354 Freising
Dienstag 12.03.2019; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München: Mark Turner Quartet
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Seine Kollegin Melissa Aldana hat Mark Turner in einem Interview kürzlich als „einen Coltrane unserer Zeit“ bezeichnet. Der 53jährige Wahl-New Yorker gehört zu den einflussreichsten und meistdokumentierten Tenorsaxofonisten der Gegenwart – man erkennt ihn sofort an seinem charakterstarken Ton und der Art, wie er in einem Atemzug alle Register seines Instruments zu durchmessen versteht. Der gebürtige Kalifornier glänzte bereits als Mitglied des SFJazzcollective und des Trios „Fly“ sowie an der Seite von Jimmy Smith, Billy Hart oder Kurt Rosenwinkel. Am eindrucksvollsten aber tönt er in seinem eigenen Quartett, das ohne Harmonie-Instrument auskommt und auch deshalb musikalisch so beweglich bleibt. Mit Trompeter Jason Palmer, Bassist Joe Martin und Schlagzeuger Jonathan Pinson spielt Mark Turner Musik, die auf starken Formen und Strukturen beruht und doch immer nach allen Seiten offen ist.

Mark Turner (ts), Jason Palmer (tp), Joe Martin (b), Jonathan Pinson (d)

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Freitag 15.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Nik Bärtsch`s Ronin
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Nik Bärtsch`s Ronin

„Awase“ - Ritual Groove Music
Support Björn Meyer „Provenance“

Die Ritual Groove Music, wie der 46-jährige Züricher Nik Bärtsch seine Musik mit einem selbst erfundenen Idiom nennt, ist groovig und eingängig, obwohl äußerst komplex und raffiniert komponiert.

Bärtsch‘s Stücke sind modular aufgebaut – und nennen sich auch ausschließlich Module, durchnummeriert. Die Instrumentalisten spielen polymetrisch übereinandergelegte, repetitive Figuren oder Patterns. Die musikalischen Motive verschieben sich gegeneinander, um sich an immer wieder anderen Stellen neu zu treffen. Was im ersten Moment immer gleich zu sein scheint, erscheint durch diese Art der Verzahnung und das sich stets entwickelnde klangliche Umfeld immer neu, spannend, groovig! Niemand macht das so wie Nik Bärtsch. Er erfindet eine neue mitreißende musikalische Sprache, in die man auch abtauchen kann, wenn man den gerade erwähnten theoretischen Überbau komplett ignoriert und sich einfach mitnehmen lässt. Das gut eingespielte Ensemble Ronin hatte über die Jahre durchaus einige Änderungen zu verkraften. 2011 ersetzte der Bassist Thomy Jordi  Björn Meyer, der sich dem Ensemble von Anouar Brahem anschloss. Ein Jahr später verabschiedete sich Perkussionist Andi Pupato, so dass die Besetzung vom Quintett zum Quartett getrimmt wurde. Dadurch hat sich Ronin allmählich zu einer subtil anderen Band entwickelt. Zu einer schlankeren, nur noch agileren Kreatur. „Awase“ heißt das aktuelle Album, wieder erschienen bei ECM. Es ist ein weiterer vorläufiger Höhepunkt im Schaffen des Nik Bärtsch, der das Stadttheater nun zum insgesamt dritten Mal besucht.

Eröffnet wird der Abend von einem ehemaligen Ronin Mitglied, von Bassist Björn Meyer. Der Soloauftritt von Björn Meyer wird sicherlich viele vorgefasste Meinungen darüber, wie eine elektrische Bassgitarre als Soloinstrument zu klingen hat, in Frage stellen. Tief pulsierende Atmosphären, beinahe kosmische Klangwelten, nordisch inspirierte Volkslieder, archaisch klingende Hymnen und stark rhythmische Pattern-Strukturen verschmelzen zu einer unverkennbaren Einheit. Mit den gesammelten Erfahrungen von mehr als 30 Jahren intensiver Auseinandersetzung mit dem Bass als Hintergrund, eröffnet das Programm einen völlig neuen Zugang zu einem Instrument, von welchem man gemeint hat, es bereits zu kennen. In seiner Soloarbeit fasziniert ihn besonders das Zusammenspiel von elektronisch erzeugten Klängen und dem jeweiligen Konzertraum: „Obwohl das Instrument rein technisch gesehen nicht akustisch ist, wird die Musik stark von den Eigenschaften des Raums, in dem sie gespielt wird, beeinflusst. Die ganz unterschiedlichen Weisen, auf die die Akustik auf meine Kompositionen und Improvisationen einwirkt, waren schon immer Quelle der Überraschung und Inspiration. Es gibt definitiv einen zweiten Mitspieler in diesem Solo-Projekt – das ist der Raum!“ (Björn Meyer) Und, dass der Raum des Stadttheaters ein guter Mitspieler ist, hat er schon des Öfteren unter Beweis stellen dürfen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Samstag 16.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: 2. Tag Bluesfestival
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2. Tag Bluesfestival

Der österreichische Gitarrist und Singer/Songwriter Oliver Mally tourt seit 25 Jahren durch Europa und hat bereits ebenso viele Alben veröffentlicht. Mit Hubert Hofherr an der Mundharmonika hat er einen kongenialen Mitmusiker gefunden. Hubert Hofherr, geboren in Niederbayern, entdeckte früh seine Liebe zum Chicago-Blues, in den USA tourte er u.a. mit Buster Benton, J.W. Williams und Merle Perkins. Gemeinsam präsentieren Mally und Hofherr ein Programm aus Eigenkompositionen, gespickt mit exquisiten Covers, denen sie ihren eigenen Stempel aufdrücken. Europäischer Blues mit einem Touch Country in Vollendung!

"Ein  Festmahl  für  Blues-Gourmets.  Kein  Wunder,  dass  sich  Musikkritiker  mit  Lob  für  die  beiden überschlagen." SZ (GERMANY)
"Bei unter die Haut gehenden Passagen zerlegen sie den Blues unddestillieren das Beste aus dem, was Blues-Größen vor ihnen geschaffen haben." MITTELBAYERISCHE.DE (GERMANY)

"Sir" Oliver Mally - Gitarre, Gesang
Hubert Hofherr - Mundharmonika

Steve "Big Man" Clayton stammt aus Birmingham in England, ist ein dynamischer Blues und Boogie Woogie-Pianist und hervorragender Blues-Shouter. Mehrfach wurde er in England als "Blues-Pianist des Jahres" ausgezeichnet. 2015 bekam er den "Pinetop Award" als Boogie Woogie-Entertainer des Jahres. Steve lebt in der Rhythm And Blues-Tradition und verkörpert die partygeschwängerte Lebensfreude dieser Musik. In Peter Schneider, Uli Lehmann und Oskar Pöhnl hat Clayton eine perfekte und erfahrene Backing Band, die "Wild Blues Men" gefunden. Diese 3 Musiker haben mehr als 2000 gemeinsame Konzerte als Teil der Stimulators, Blueswurz und der Ludwig Seuß Band gespielt. Das Quartet wird den Puchheimer Konzertsaal zum Beben bringen!
Steve "Big Man" Clayton - Piano, Gesang
Peter Schneider - Gitarre
Uli Lehmann - Kontrabass
Oskar Pöhnl - Schlagzeug

Die gemeinsame Session der befreundeten Musikerkollegen bildet den fulminanten Abschluss des Festivals.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 21.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Monika Stadler & Sigi Finkel Duo
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Monika Stadler & Sigi Finkel Duo
JAZZ AROUND THE WORLD

2. Etappe: Traumhafte Klangbilder aus den walisischen Bergen. Die Musik der österreichischen Harfenistin Monika Stadler entspringt, wie sie selbst sagt, aus der Verbundenheit mit der Natur, den Rhythmen des Lebens, dem Erleben innerer und äußerer Stimmungen und der Stille. Ihre Klänge bewegen sich zwischen sphärischen, afrikanischen Flöten, jazzigen beseelten Improvisationen und groovigen Rhythmen. "Song of the Welsh Hills" heißt ihr aktuelles Album mit Eigenkompositionen, inspiriert von der naturbelassenen Landschaft und den unberührten Küsten in Wales, inspiriert von Ihrer Liebe zum Tango, einem bretonischen Tanz ... Für ihr kommendes Album "Flower of the Desert" hat sie sich nun zu einem intensiven Duo-Tanz mit dem Saxophonisten und Flötisten Sigi Finkel gefunden. Mit leicht bluesiger Färbung, in beseelter Improvisation, unzertrennlich und doch so verschieden wie die Heldenzwillinge, umwinden sich dabei Harfe und Saxophon. Beide Musiker haben im Laufe ihrer Karriere die verschiedensten Abenteuer bestanden: Finkel als weltläufiger Saxophonist zwischen Jazz, Westafrika, Flamenco und dem Nahen Osten, Stadler mit der Konzertharfe zwischen symphonischer Klassik, Jazz, freier Improvisation und Folktraditionen. Und das lässt sich in vielen ihrer gemeinsamen Stücken nachfühlen. In der getragenen Melancholie von "Goodbye To A Friend" etwa, oder dem tröstlichen "Life Goes On", während der "Fast Ride" von Sigi Finkel eine aufgekratztere, übermütige Seite des Dialogisierens mit expressiven Saxläufen vorstellt. An diesem Abend werden ausschließlich Eigenkompositionen aus Monika Stadlers Album "Song of the Welsh Hills" und der brandneuen Duo-CD "Flower in the Desert" mit Sigi Finkel gespielt.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Freitag 22.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Maisach: Ralf Illenberger
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Ralf Illenberger

Der in Stuttgart geborene Gitarrist Ralf Illenberger begann seine Karriere in den spaeten 70iger Jahren mit seiner Zusammenarbeit mit Martin Kolbe. Schon Ihre erste LP WAVES wurde fuer den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Innerhalb von 10 Jahren konzertierten Kolbe/Illenberger in ueber 40 Ländern und beeinflussten Gitarristen auf der ganzen Welt mit Ihrem eigenen Stil.
Nach der Trennung 1987gründet Illenberger die Band CIRCLE und hat grosse Erfolge in den USA.
HEART&BEAT ist Anfang der 90er Jahre 4 Wochen lang Nr.1 in den Radio Charts und Chicago Tribune bezeichnet Illenberger als einer der Besten seines Genres. Durch seine Mitwirkung auf PASSION ON GUITAR erhält  Illenberger eine Grammy Nominierung(1997).
In 2010 beginnt die Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Peter Autschbach. Die gemeinsame CD NO BOUNDERIES wird als weiterer gitarristischer Meilenstein betrachtet und Autschbach/Illenberger zieren das Cover des Akustik Gitarre Magazins im März 2013.
Die letzte solo CD von Illenberger RED ROCK JOURNEYS- aufgenommen bei der renommierten Firma Stockfisch bekommt ueberschwengliche Kritiken auf der ganzen Welt.
Gitarrenmusik auf hoechstem Niveau - mit  Anleihen aus Klassik,   Folk , Pop und Jazz verzaubert Illenberger sein Publikum.

Bräustüberl Maisach
Hauptstraße 24
82216 Maisach
Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 20:30 Uhr
Puchheim: Bandonegro
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Bandonegro

Getanztes Konzert mit Bandonegro. Einlass 20.00 Uhr mit Tanzmöglichkeit. Mit dabei auch "ImprovisTango", Tango-Orquesta-Atípica, Leitung: Frank Wunderer. Bandonegro wurde 2010 gegründet. Damals, als der Rhythmus des Tangos ihr Herz höher schlagen ließ, beschlossen sie, diese Musik zu spielen, die diese außergewöhnliche Energie, Leidenschaft und Emotionen mit sich bringt. Das Repertoire der Band umfasst traditionellen Tango, der zum Tanzen gedacht ist, alternativen Tango, wie Originalkompositionen von Astor Piazzollas und Tango Nuevo. Sie präsentiern den Tango von allen Seiten und kreieren ihre eigene, originelle Sprache. Seit einigen Jahren hat Bandonegro die Milongas zu einem echten Musik- und Tanzfestival gemacht. Im Jahr 2016 wurden sie zur polnischen Konzerttournee "Atmasfera" eingeladen, bei der sie in den größten Konzertsälen auftraten, wo sie von rund einer halben Million Menschen gehört wurden. Sie zeichnen sich durch ihre Einigkeit, Leidenschaft und Teamwork aus, sowie durch einen erstaunlichen Kontakt zu den Tänzern und dem Publikum. Dank dessen wurden sie als eine der besten und gleichzeitig jüngsten Tangoorchester Europas anerkannt. Ein Meilenstein in der Karriere der Band war der Gewinn des "PIF Castelfidardo" Preises 2011 in Italien, in der Astor Piazzolla Musik Kategorie. Bandoneon/Accordion - Michal Glówka, Violin - Jakub Czechowicz, Piano - Marek Dolecki, Double Bass - Marcin Antkowiak. Nach einem kurzen Set in dem sich das Quartett Bandonegro vorstellt gibt es gleich die Möglichkeit zu tanzen. Der Tanzsaal hat 200 qm Parkettboden, unnummerierte Bistrotische und eine Getränkebar im Saal.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Mittwoch 27.03.2019; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München: David Krakauer's Ancestral Groove
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Klezmer 2.0: in seinem Sound bringt der gefeierte Klarinettist David Krakauer die Musik seiner Ahnen und die Gegenwart zusammen, vereint Nahöstliches, jiddische Songs, Jazz, DJ-Kultur und zeitgemäße Grooves zu etwas Unwiderstehlichem. Dem 62jährigen New Yorker, der einst Mitbegründer der „Klezmatics“ war, genügte es nie, nur ein blendender Instrumentalist zu sein. Er ist ein unbeirrbarer Neuerer des Klezmer, ein Visionär. Was manchem Traditionalisten wie ein Sakrileg vorkommen muss, ist für ihn normal: So setzt Krakauer in seiner Band „Ancestral Groove“ mit „Keepalive“ einen furiosen Sample-Spezialisten und mit Bassist Jerome Harris und Schlagzeuger Michael Sarin zwei Avantgarde-erprobte Jazzer ein. David Krakauer, der an der Manhattan School of Music lehrt, zeigt bei allem Sinn für musikalische Reformen allerdings auch gehörigen Respekt vor den bewährten Zutaten des Klezmer.

David Krakauer (cl), Keepalive (sampler), Sheryl Bailey (git), Jerome Harris (b), Michael Sarin (dr)

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Klüpfel & Kobr
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Klüpfel & Kobr: Der Sinn des Lesens - Die Jubiläumstour

Zum 15-jährigen Jubiläum haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr ihren Kommissar Kluftinger in ihrem zehnten Roman auf Ermittlung geschickt. So etwas muss natürlich gebührend gefeiert werden. Mit dem neuen Buch und der „Jubiläums-Lesetour“ blickt das Autorenduo weit in die Vergangenheit ihrer Hauptfigur und geht der Frage auf den Grund, wie Kluftinger zu dem wurde, der er ist – und wie sie es selbst schon so lange ohne Mord und Totschlag miteinander ausgehalten haben. Was sie dabei an Skurrilem, Lustigem und Hintersinnigem zu Tage fördern, wird beim Publikum einmal mehr für heftige Lachsalven sorgen. Nicht umsonst sind die beiden bekannt für Lesungen, die eigentlich gar keine sind, beziehungsweise viel viel mehr: Humoristischer Schlagabtausch zwischen Klüpfel und Kobr – oder eher Langhammer und Kluftinger, eine Menge schauspielerisches Talent, mit dem die Autoren ihre Figuren lebendig werden lassen, dazu eine typische Allgäuer Mischung aus Grant und Gemütlichkeit, Boshaftigkeit und Augenzwinkern, Langhammers Laptop und Kluftingers Lederhose. Pflichtprogramm mit Lachgarantie und beste Unterhaltung jedenfalls für alle Fans des unverwechselbaren Kommissar Kluftinger – und für alle Neulinge eine ideale Gelegenheit, endlich in dessen ganz speziellen Allgäuer Kosmos einzutauchen. Hingehen, zuhören, lachen. Zefix!

Stockwerk Gröbenzell
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Sonntag 07.04.2019; Uhrzeit: 14:00 Uhr
München: Geschichten der Griechischen Götterwelt für Kinder
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Geschichten der Griechischen Götterwelt für Kinder

Unterhaltsames Schauspiel mit klassischer Musik mit Musikern des Staatsorchesters (Staatsoper).
 
Ojemine - Zeus hat sein Gedächtnis verloren! Ihm zur Hilfe eilt, wie durch ein Wunder, ein junger Lehrer aus unserer Zeit. Gemeinsam mit einer zum Leben erweckten griechischen Statue von Athene erzählt er dem Olympischen Götter-Vater die Geschichten seiner Untertanen. Dabei schlüpfen sie in die Rollen von u.a. Prometheus, Herkules, Demeter und Pandora.
So werden die Bewohner des Olymps und einige Mythen auf eine einzigartige und heitere Weise vorgestellt. In dieser Inszenierung wird nicht nur mit Worten sondern auch mit klassischer Musik erzählt. Schauspieler und Musiker zeigen gemeinsam, welche Emotionen die fantasievollen Geschichten in Verbindung mit der Musik wecken können. Eine Aufführung voller Überraschungen und Humor.

Das Programm dauert ca. 70 Minuten.

Für Kinder ab 5 - 14 Jahren.

Gasteig
Carl-Orff-Saal
Rosenheimer Str. 5
81667 München
Freitag 28.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Danae Dörken - Eine Reise von Ost nach West
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Foto: © Martin Teschner
Neue Reihe im Veranstaltungsforum: Fürstenfelder Klaviersommer verspricht meisterhafte Klavierabende in sommerlicher Atmosphäre:

Danae Dörken
Eine Reise von Ost nach West

F. Liszt, B. Bartók, E. Grieg, C. Debussy, M. de Falla (Feuertanz)

Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken wurde bereits als Siebenjährige vom legendären Geiger Yehudi Menuhin gefördert. Heute gastiert sie in wichtigen Sälen wie der Londoner Wigmore Hall und dem Wiener Konzerthaus sowie bei Festivals vom Kissinger Sommer bis zum Schleswig-Holstein Musik Festival. Eine Einspielung mit Klavierkonzerten von Mozart und Mendelssohn, die 2016 zusammen mit der Royal Northern Sinfonia entstand, erhielt glänzende Kritiken. Gemeinsam mit ihrer Schwester Kiveli spielt Danae Dörken regelmäßig vierhändig. Die beiden haben 2015 das Molyvos Festival auf der Insel Lesbos gegründet, als kulturelles Gegengewicht zu Finanzkrise und Flüchtlingsdrama.

„Poetisch und humorvoll zugleich gestaltet Danae Dörken die Töne aus, ausdrucksreich und anmutig, vollendet durchgeformt und doch graziöse Leichtigkeit ausstrahlend.“ (Allgäuer Zeitung)
„Sie ragt heraus aus der Masse – und das weniger durch technische Kabinettstückchen als vielmehr durch Tiefgang.“ (crescendo)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.