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Montag 15.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Dantons Tod
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Dantons Tod
Oper

Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem

Die Französische Revolution hat sich der absolutistischen Machthaber entledigt, doch weiterhin lebt das Volk in Angst und Schrecken. Während sich der einstige Revolutionär Georges Danton genusssüchtig dem Spiel und der Liebe widmet, will Robespierre die Gleichheit aller Menschen mit Gewalt und Terror durchsetzen. Erst als er selbst ins Visier der Schreckensherrschaft gerät, lässt sich Danton wieder zu politischer Aktivität überreden. Doch Zweifel an seinen eigenen Motiven sowie an der Möglichkeit, Freiheit und Brüderlichkeit gewaltsam erkämpfen zu können, stehen seiner Tatkraft im Wege. Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Salzburger Festspiele uraufgeführt, hat das Werk bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten bringt der gefeierte Regisseur Günter Krämer das packende wie verstörende Werk auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall   
Regie: Günter Krämer   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Dienstag 16.10.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Netboy
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Netboy

Ein Theaterstück über Identität, Cybermobbing und den Wert von Freundschaft von Petra Wüllenweber für Jugendliche ab 12 Jahren // Familientheater
Poetenpack Potsdam

Es gibt Tage, an denen nervt alles: die geschiedenen Eltern, die Lehrer und manchmal sogar die besten Freunde. Und dann braucht es nur noch eine Kleinigkeit und man fühlt sich so richtig beschissen. In solchen Momenten zieht sich Marie in den Chatroom MeetYou zurück. Dort lernt sie Netboy kennen. Durch ihn bekommt Marie einen anderen Blick auf die Welt. Er ist charmant, hört zu und hat Verständnis für Maries Probleme, gibt ihr das Gefühl, etwas bewegen zu können. Ihre Internetfreundschaft verändert immer mehr in Maries Leben. Als Netboy sie schließlich erpresst, sucht Marie verzweifelt einen Weg aus diesem Alptraum. „Netboy“, 2013 uraufgeführt, zeigt aus Maries Perspektive, in welche ungeahnten Abhängigkeiten Jugendliche im Internet geraten können, wie aus erst ganz unverfänglichen Geschichten lebensbedrohliches Cybermobbing wird, wie wichtig und wie anfällig Freundschaften sind und wie hilfebedürftig man sein kann. Die Inszenierung von Michael Neuwirth spürt der Sehnsucht nach, sich der Realität zu entziehen, anonym und scheinbar ungefährdet seine Fantasien auszuleben. Es geht um Macht, um das Gefühl, Dinge verändern zu können, es geht um Bestätigung, Anerkennung und die Verlorenheit in einer Welt, der die verlässlichen Systeme abhandengekommen sind.

Dieses Familientheaterangebot eignet sich für Jugendliche ab 12 Jahren. Es gibt einen gesonderten U18-Preis.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 21.10.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Stefano Bollani
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Stefano Bollani

"Napoli Trip"

Stefano Bollani Klavier, Fender Rhodes, Gesang
Daniele Sepe Saxophon, Flöte, Gesang
Nico Gori Klarinette
Bernardo Guerra Schlagzeug

Stefano Bollani und Landsberg, das passt. Direkt nach dem umjubelten Solokonzert im Sommer 2017 hatten wohl alle Besucher eins gemeinsam: Den Wunsch nach einem Wiedersehen mit diesem außergewöhnlichen Künstler. Selten erlebt man soviel Emotion und Virtuosität an einem Abend, in einer Person. Dass es so schnell wieder geklappt hat mit einem Konzert in Landsberg ist alles andere als selbstverständlich. Stefano Bollani ist in seiner Heimat Italien ein Star, der mühelos große Säle füllt. Außerdem spielt er weltweit auf großen Jazzfestivals und in den renommiertesten Häusern. Aber auch er hat sich wohl ein wenig in Landsberg und unser kleines Theater verliebt. Und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und präsentieren ihn diesmal im Quartett und mit seinem Programm „Napoli Trip“. Eine Reise nach Neapel. Eine Reise, die die Geschichte, den Geist, den Witz, die Energie und die Kreativität einer ganz besonderen Stadt einfängt. Einen besseren Reiseführer als Stefano Bollani kann man sich dabei kaum vorstellen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Han Bennink
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Joris Roelofs Trio mit Phil Donkin und Han Bennink

„So, wie ich bin, versuche ich zu spielen“, sagte Han Bennink in einem Interview, dass er vor über 40 Jahren gab. Zu dieser Zeit hatte der Holländer schon mit Musikern wie Eric Dolphy, Sonny Rollins, Ben Webster, Don Cherry und Don Byas getourt. „Da spielte ich so richtig time, und die fanden das auch schön damals“, erzählte er 1977 dem polnischen Magazin Jazz-Forum weiter. „Das swingt auch, weißt Du, aber das war nicht echt meine Musik.“
Bennink, 1942 in Zaandam geboren, war einer der ersten Europäer, der konsequent improvisierte. Als „Free-Jazz-Schlagzeuger“ hat er sich aber nie verstanden. Er nannte seine Art zu trommeln lieber „stillos“. Der Freigeist bekannte sich schon damals zur europäischen Tradition und wuchs im Umfeld von Peter Brötzmann und Misha Mengelberg, von Willem Breuker, Steve Lacy, Evan Parker und Derek Bailey zu einer musikalischen Legende heran. Seine unkonventionelle Art Schlagzeug zu spielen, ist visuell mindestens ebenso mitreißend wie musikalisch herausfordernd. Den „Komödiant und Dadaist“ und „Virtuose eines vertrackten Swings“ (Leipziger Volkszeitung) muss man einfach gesehen und gehört haben. Wo? Am 26. Oktober spielt Han Bennink mit Joris Roelofs (Bassklarinette) und Phil Donkin (Bass) in der Stadthalle Germering. Konzertbeginn: 20.30 Uhr.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering

Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Michael Wollny Trio
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Steinmetz
Michael Wollny Trio: Jazz-Pianist mit Prädikat Weltklasse

Er bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten verlangen kann: virtuose Technik, überschäumende Fantasie, Disziplin und die Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit sowie ästhetisches Gespür.
Die Süddeutsche Zeitung nennt Michael Wollny einen Musiker, der »aus jeder nur erdenklichen Musik ein Erlebnis machen kann, das einem den Atem nimmt«. Für die FAZ ist er der »vollkommene Klaviermeister“, für das Hamburger Abendblatt »die stärkste Jazz-Musikerpersönlichkeit, die Deutschland seit Albert Mangelsdorff hervorgebracht hat«. Nicht nur füllt er selbst die großen Konzertsäle, er ist auch bei den namhaftesten europäischen Kollegen als Partner gefragt.

Der 1978 in Schweinfurt geborene Pianist gilt zweifellos als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker seiner Generation. Dabei ist er alles andere als ein typischer Jazzpianist. Wenige bearbeiten den Flügel so körperlich wie Wollny.
Geistig wie physisch ist er immer in Bewegung. Oft geht es dem Instrument an die Eingeweide. Seine Inspiration kann dabei von Franz Schubert oder Gustav Mahler kommen, von Björk oder Kraftwerk, von japanischen Gangsterfilmen oder
Horrorstories: Sein Spiel ist so grenzenlos, wie seine Suche nach dem bisher Ungehörten. Der Ausdruckskraft, die sich aus dieser Energie, gepaart mit unerschöpflichem Einfallsreichtum und überragender Technik, ergibt, kann man sich nicht entziehen.

MICHAEL WOLLNY piano
CHRISTIAN WEBER bass
ERIC SCHAEFER drums

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Sonntag 28.10.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Gröbenzell: LANDRAUSCHEN
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Nach Jahren des wilden Lebens, mit Ende 20, zwei Hochschulabschlüssen, aber ohne Geld und erfüllendem Job, befindet sich Toni in einer Sinnkrise. Eine Erbschaftsangelegenheit dient als willkommener Grund, ihr kosmopolitisches Leben zu verlassen und wieder in ihr Heimatdorf zu fliehen, dessen Enge sie ursprünglich hinter sich lassen wollte. Doch dieser Neuanfang geht gründlich schief. Als Praktikantin für den Heimatteil einer Lokalzeitung fühlt sie sich weit unter Wert verkauft und zu Hause nehmen ihr die übergriffigen Eltern jede Luft zu atmen.
Zum Glück trifft sie auf die lebenslustige Rosa. Mit ihr sieht die Welt der Heimat auf einmal anders aus. Bei wilden Mopedfahrten und nächtlichen Streifzügen fühlt sich Toni wieder lebendig. Doch die Beziehung wird immer explosiver, je mehr Rosa sich zu der schönen Toni hingezogen fühlt, die sich nur um sich selbst zu drehen scheint. Der Film umreißt die Identitätsfindung zweier Frauen in einem Dorf, das sich selbst mit einer immer komplexer werdenden Welt konfrontiert sieht.

Regie und Drehbuch: Lisa Miller

Gröben-Lichtspiele
Puchheimer Str. 2,
82194 Gröbenzell
Telefon: 08142 504959
Samstag 03.11.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Landsberg Rathaus: Matthew McDonald - Kontrabaß & Yannik Rafalimanana - Klavier
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Matthew McDonald -Kontrabaß
Yannik Rafalimanana - Klavier

Werke von Schumann, Brahms und Bottesini

Ein besonderer Abend mit romantischen Werken für Kontrabaß und Klavier. Auf dem Programm stehen Stücke des berühmten italienischen Virtuosen Giovanni Bottesini sowie Werke der großen Romantiker Robert Schumann und Johannes Brahms. Es spielen der Solobassist der Berliner Philharmoniker Matthew McDonald mit seinem Duopartner, dem international renommierten französischen Pianisten Yannik Rafalimanana. Als Kammermusiker ist Matthew McDonald regelmäßiger Gast des Open Chamber Music Prussia Cove in Cornwall. Yannik Rafalimananas Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Europa, die USA, Südamerika, Asien, Afrika und den Nahen Osten.

Historisches Rathaus
Hauptpl. 152,
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 04.11.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching KOM: Tobias Hunger (Tenor) & Margit Kovács (Cembalo und Orgel)
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Tobias Hunger (Tenor) & Margit Kovács (Cembalo und Orgel)

164. Eleven-Eleven Matinee

Wer diese Stimme hört, ist gleich ganz und gar verzaubert…

Genau so erging es auch vor einigen Jahren der Cembalistin Margit Kovács, und sie hatte das Glück diesen Mann mit der samtweichen Stimme für sich zu gewinnen. Zum ersten Mal nun auch musikalisch vereint, präsentieren sie bei 11-11 ihr Duoprogramm über die Liebe und die großen Gefühle, die ein gemeinsames Leben mit sich bringt.
Sie  musizieren über Liebe, Lust und Leid, mit der Würze einer echten und tiefen Verbindung der beiden Musiker.

Zur 164. Matinee entführen Sie Cembalistin Margit Kovács und Tenor Tobias Hunger in das Italien des frühen 17. Jahrhunderts und bringen Teile aus Giulio Caccinis Meisterwerk "Le nuove musiche" zum Klingen.
Der genau vor 400 Jahren verstorbene Komponist sorgte mit seinem Werk erstmalig für die Emanzipation des Sologesangs und damit für nachhaltige Veränderungen in der Musik. "Le nuove musiche" (erschienen 1602 in Florenz) und "Nuove musiche e nuova maniera di scriverle" (1614 ebenda) enthalten über 50 Madrigale und Arien sowie ein ausführliches Vorwort über aufführungspraktische Ratschläge und auch Erwartungen des Komponisten.

Caccinis bahnbrechende Gesangskunst brachte Liebeslyrik zeitgenössischer Florentiner Dichter auf eine damals ungewohnte, neue Art und Weise zum musikalischen Kunstwerk. Zum ersten Mal stand der Sänger - von vornherein geplant als Solist und nicht mehr als Teil eines Ensembles - alleine vor seinem Publikum und übermittelte seine Gefühle nur in Begleitung eines einzigen Harmonieinstrumentes.
Virtuose Verzierungen, kühne Harmonien, Affekte voller Leidenschaft, das Gemüt voller Liebe, Lust und auch Leid. Ergänzt werden Caccinis Werke durch virtuose Orgel- und Cembalomusik aus dem gleichaltrigen Traktat "Il Transilvano" von Girolamo Diruta.


Eine echte Liebesgeschichte

Das frischgebackene Musiker-Ehepaar Hunger-Kovács macht sich zum ersten Mal zu einem gemeinsamen Projekt auf und bringt in seinem Programm die verschiedenen Aspekte der Liebe mit.
Tobias Hunger begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor und setzte sie an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater bei Prof Hermann Christian Polster fort. Mit ein wenig Glück hätte er schon im ersten Jahr seines Studiums seine Zukünftige kennengelernt, hätte die ersehnte Cembaloprofessorin Christine Schornsheim nicht ausgerechnet im selben Jahr (2002) ihre Stelle gewechselt. Somit studierte die gebürtige Ungarin Margit Kovács zur gleichen Zeit nicht in Leipzig, sondern an der Musikhochschule München bei Prof. Schornsheim. Nach dem Studium gingen die Wege der beiden Musiker in zahlreiche, doch erst einmal unterschiedliche Richtungen. So sang (und singt) Tobias Hunger als international gefragter Konzert- und  Oratioriensänger Deutschlandweit und im gesamten europäischen Ausland, in hervorragenden Konzertsälen wie der Berliner, Kölner und Münchner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, dem Gewandhaus Leipzig, dem Théâtre des Champs Elysées in Paris und dem Amsterdamer Konzertgebouw. Er arbeitet wiederholt mit namhaften Dirigenten, wie Philippe Herrerweghe, Andreas Spering, Adam Viktora, Václav Luks, Peter Schreier, Hermann Max und Thomaskantor Gotthold Schwarz zusammen und nimmt dabei auch zahlreiche CDs auf. Neben dem gesamten Vokalwerk J.S.Bachs reicht sein Repertoire von Werken der Renaissance, des Barock und der Klassik bis hin zur Moderne. Er sang mehrere Opernpartien, darunter den Don Ottavio, Ferrando, Acis und auch Imeneo in Händels gleichnamiger frühen Oper. Aber gerade bei der Produktion in der Schweiz kreuzten sich die Wege, und am Klavier saß nicht der ursprünglich geplante Korrepetitor, sondern ersatzweise die Cembalistin Margit Kovács, die gleich von seiner Stimme verzaubert war. Doch reiste sie kurz darauf erst einmal nach Schweden, wo sie drei Monate lang angestellte Cembalistin der Wermland Opera war. Danach wurde sie als Solistin von der Berliner Tanzgruppe Flying Steps für eine Welttournee engagiert und flog ins ferne Ausland, um in prominenten Konzertsälen der Städte Sydney, Kiew, Oslo, Beirut, Doha, Quebec, Reykjavík u.a. Bachs Wohltemperiertes Klavier kombiniert mit atemberaubendem Breakdance aufzuführen. 2012 bestand sie die Lehrprobe für Korrepetition an der Musikhochschule München, seitdem arbeitet sie als Lehrbeauftrage in der Abteilung für Historische Aufführungspraxis - da schon an der Seite von Tobias Hunger. 2013 kommt der gemeinsame Sohn Aaron, 2015 Tochter Alma zur Welt, 2018 haben die beiden endlich Zeit zu heiraten und gleich danach ihr erstes gemeinsames Projekt "Von Liebe, Lust und Leid" zu erarbeiten, mit dem sie heute auf der Bühne von 11-11 stehen werden.


PROGRAMM

Giovanni  Gabrieli (1557-1612):  Toccata
Giulio Caccini (1551-1618): Dolcissimo  sospiro - Amor, io parto
***
Giulio Caccini: Perfidissimo  volto
Girolamo Diruta (1550-?): Ricercare
Giulio Caccini: Vedro'l mio sol - Amarilli mia bella
***
Giulio Caccini: Belle rose purpurine / Ardi, cor mio
Giovanni  Gabrieli : Canzone
Giulio Caccini: Se ridete gioiose - O dolce fonte del mio pianto
***
Giulio Caccini: Tutto'l di piango
Luzzasco Luzzaschi (1545-1607): Toccata
Giulio Caccini: Se voi Lagrime a piano
***
Giulio Caccini: Tu ch'ai le penne, Amore - Non ha'l ciel cotanti lumi - Amor ch'attendi


KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Dienstag 06.11.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gauting: Stefan Noelle & Band: Gerade noch
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Foto: Lena Semmelrogge
Stefan Noelle & Band: Gerade noch

Benefizveranstaltung zugunsten des Adventskalenders für gute Werke der Süddeutschen Zeitung
Gelassene Lieder in einer atemlosen Zeit. Freuen wir uns immer öfter, dass wir etwas „gerade noch“ geschafft haben? Wohin mit all der Beschleunigung, besonders in der Zeit vor Weihnachten? Und was antworten wir, wenn die Kinder fragen: „Papa, was glaubst du?“

Stefan Noelle hält mit seinen Liedern inne. Seine Alltagsbeobachtungen sind Inseln im lauten Strom unserer Zeit. Er erzählt emotional, manchmal satirisch – und immer mit Leichtigkeit und Eleganz. Der Münchner Chansonnier vereint drei Liedermacher-Qualitäten in sich: Den poetischen Geschichtenerzähler, den markanten Sänger und den erfahrenen Musiker. Noelle würzt seine feinen Texte mit Folkpop, dezentem Swing oder mediterranen Walzern; Bassklarinette, Querflöte und eine countryeske E-Gitarre setzen musikalische Kontrapunkte. Ein inspirierender Abend in der Tradition der großen europäischen Songpoeten.

Bosco
Oberer Kirchenweg 1,
82131 Gauting
Freitag 09.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Pasadena Roof Orchestra
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Pasadena Roof Orchestra
Night of Swing Classics

Seit über 50 Jahren begeistert das englische Pasadena Roof Orchestra mit seiner Mischung aus Swing- und Tanzmusik der 20er bis 40er Jahre. Selbst Queen Elizabeth II. lud das 11-köpfige Ensemble bereits zur hauseigenen Weihnachtsparty, Robbie Williams und Bryan Ferry unterstützten sie bei Konzerten. Das Orchester spielt unvergessene Melodien, schmeichelt seinen Zuhörern mit romantischen Texten und würzt jedes Konzert mit einer gehörigen Prise britischen Humors. Musik von George Gershwin, Cole Porter und Irving Berlin erwacht zu neuem Leben. So kommen Titel wie "Puttin' on the Ritz", "Sweet Georgia Brown", "The Lullaby of Broadway" ebenso wie beliebte Duke-Ellington Nummern auf die Bühne. Swingen Sie mit!

„Sie sind längst die Säulenheiligen unter den Traditionsbewahrern und feiern mit ebenso viel Verve wie britischem Understatement den ganz alten Swing der Zwanziger und Dreißiger Jahre. (...) Was die kollektiv im Smoking gewandeten (...) Herren um ihren Chef/ Vorsänger/ Conferencier Duncan Galloway stets mit einem Hauch Selbstironie, einer Prise Slapstick und jeder Menge old-fashioned-Charme (...) zum besten geben, ist einfach große Klasse. (...) Das Pasadena Roof Orchestra live bedeutet nicht nur eine wunderbar cool arrangierte Reise im längst vergessene Zeiten,. (...) die Herrschaften mit der roten Nelke im Knopfloch und dem trockenen britischen Humor im Antlitz sind auch kollektiv brilliante Instrumentalisten.“
Wiesbadener Tageblatt


"Pasadena Roof Orchestra: Musiker von Weltruf (...) übten von der ersten Minute an eine besondere Faszination auf ihr Publikum aus.
(...) das Konzert zu einem der schönsten kulturellen Ereignisse wurde, die Unterföhring je erlebt hat. Galloway führte die Gäste mit Witz und unnachahmlichen Charme durch den Abend. Aber auch die Musiker begeisterten ihr Publikum mit einer Sensation nach der anderen."
Münchner Merkur

 
„Die zeitlose Eleganz des historischen Swing. (...) Das Pasadena Roof Orchestra ist bis heute seinen Wurzeln treu geblieben und hat seinen unvergesslichen Sound über 40 Jahre bewahrt. (...) Der volle Bläsersatz (...) klingt immer kultiviert und eben genau so voller Wärme, wie es zum Markenzeichen des Orchesters wurde, ergänzt durch eine Rhythmusgruppe, die genauso unaufdringlich wie mitreißend der historischen Musik immer den richtigen Drive gibt. (...) Vergnüglich, charmant, elegant - ein zauberhafter Abend des historischen Swing.“
Volksstimme

 
“Das Pasadena Roof Orchestra beherrscht das Genre in höchster Authentizität. Kurz und schmerzlos sind die Songs, abwechslungsreich arrangiert und unterhaltsam dargeboten, luftig, fluffig, federleicht, liebevoll gewürzt mit knappen Statements der Solisten, die allesamt selbstreden von substantieller Klasse sind. (...) dazu ein Sänger, der ‘Just a Gigolo’ so herrlich den Saal flötet wie er den ‘Tin Roof Blues’ schmettert oder die ‘Time in my Hands’ schmelzen lassen kann, dazu ein guter Schuß britischer Humor: Old-Time-Fan, was willst du mehr um den ‘Roots of Swing’ nahezukommen?”
Augsburger Allgemeine

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 17.11.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Maisach: Jacques Stotzem
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Jacques Stotzem
Reihe BEER & GUITAR

Jacques Stotzem ist einer der vielseitigsten Fingerstyle-Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene. 1959 in Verviers geboren, hat der belgische Gitarrist inzwischen 15 CDs eingespielt und gehört für viele Fans der akustischen Gitarrenmusik zu den absoluten Favoriten. Als gern gesehener Gast auf allen grossen Festivals hat sich Jacques Stotzem mit seinem perfekt vorgetragenen Fingerstyle-Gitarrenspiel, seinem sensiblen Gespür für Melodik und seinem feinen Temperament einen beachtlichen Fan-Kreis erspielt. Seine Konzerttourneen führen ihn durch Europa, Amerika und Asien.
Seit 2006 produziert die berühmte amerikanische Gitarrenfirma “Martin Guitar” ein “OMC Jacques Stotzem Custom Signature” Modell, ein Traum für jeden Gitarristen, eine Ehre für Jacques.
Seine CD “Catch the Spirit” mit höchst bemerkenswerten Arrangements von Rockklassikern schaffte 2009 den Sprung in die belgischen Charts und blieb 41 Wochen lang klassiert ; ein Ereignis in der Akustikgitarrenszene !
Stotzem hat über die Jahre einen unverkennbar eigenen Sound auf der akustischen Gitarre entwickelt und überzeugt sowohl in den für ihn typischen, stimmungsvollen Balladen als auch in durchaus heftig rockenden Adaptionen von Hendrix- oder Gallagher-Stücken.
Hervorragende Kritiken weltweit erhielt 2015 das Album « To Rory », eine Hommage an den irischen Blues-Rock Gitarristen Rory Gallagher.
Mit seiner aktuellen CD « The Way To Go » (September 2017) widmet Jacques sich wieder seinen eigenen Kompositionen, lyrische Balladen in seinem einzigartigen melodischen Stil.
Jacques’ Konzertprogramm ist eine Mischung aus Eigenkompositionen und Arrangements von Rockklassikern (Rolling Stones, U2, Jimi Hendrix,…).

Bräustüberl Maisach
Hauptstraße 24
82216 Maisach
Sonntag 18.11.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Renaud Garcia-Fons
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Photo: Caroline Porttier
Renaud Garcia-Fons

„La vie devant soi- Revoir Paris“

Wer einmal Renaud Garcia-Fons live erleben konnte, braucht diese Einleitung nicht. Man kann wohl nicht auf einem seiner Konzerte gewesen sein, ohne restlos begeistert und überwältigt zu sein. Müsste man einen nennen, der es versteht, den Kontrabass zu spielen wie kein anderer, dann wäre es wohl Renaud Garcia-Fons. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen: „Der Kontrabass liegt irgendwo zwischen der Laute/Gitarre und der Viola da Gamba, und durch den Klang des gestrichenen Bogens tun sich sogar Ähnlichkeiten zu dem indischen Streichinstrument Sarangi auf. Ich habe die verschiedensten Arten von Musik studiert, … Klassik, Jazz, orientalische Musik. Das bewirkte, dass ich mich heute auf ganz unterschiedlichen Terrains bewege, auch wenn es eine kontinuierliche Entwicklung gibt. Was mein Spiel auf dem Kontrabass besonders charakterisiert, ist, dass ich häufig den Bogen einsetze. Es hat mich immer sehr fasziniert, den Bass zum Singen zu bringen.“ Und hinzufügen sollte man, dass das Zusammenspiel mit dem Akkordeonisten David Venitucci und dem Schlagzeuger und Vibrafonisten Stephan Caracci diese musikalische Hommage an das alte und neue Paris zu einer bereits auf vielen Bühnen der Welt umjubelten Sternstunde macht!

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.