Die Orestie
Aischylos führte bereits vor 2.500 Jahren das Serienformat mit drei „Staffeln“ ein – etwas, das heute im Fernsehen und in den sozialen Medien äußerst beliebt ist. Im Original geht es um Götter, die einer Familie schweres Schicksal auferlegen: Der Vater opfert für den Erfolg seine Tochter; seine Frau ermordet gemeinsam mit ihrem Liebhaber ihren Gatten; der Sohn nimmt blutige Rache an der eigenen Mutter. Anschließend wird ihm unter dem Vorsitz der Göttin Athene der Prozess gemacht. Die Jury spricht ihn schließlich frei. Dies gilt als Beginn einer modernen Rechtsauffassung: Gerechtigkeit tritt an die Stelle der Blutrache.
Simon Stone transformierte den Stoff in die Gegenwart.
…die Autoren
Aischylos (525 v. Chr. – 456 v. Chr.) ist einer der bedeutendsten Dramatiker der Antike. Mit seinen zahlreichen Werken zählt er neben Sophokles und Euripides zu den „drei Großen“ der griechischen Tragödie.
Simon Stone (*1984) ist ein australisch-schweizerischer Autor, Theater-, Film- und Opernregisseur sowie Schauspieler. Er hat zahlreiche klassische Dramenstoffe in die Gegenwart übertragen. Die Orestie ist sein erstes deutschsprachiges Werk und wurde 2014 in Oberhausen uraufgeführt.
…die Schauspieler
Raphaela Baumgartner, Andreas Beer, Hanna Erz, Emilia Giesler, Eva Giesler, Eva-Maria Gruber, Sascha Lachmann, Christoph Leibold, Lotta Leibold, Trudel Meier-Staude, Finn Pulfer, Lena Sammüller, Matthias Weber.
…Regie
Thomas Koppelt ist in Fürstenfeldbruck kein Unbekannter. Er machte Musik bei Höngdobel, führte 2023 Regie bei Nibelungen reloaded am Theater 5 und übernahm 2024 die musikalische Leitung von und alle Tiere rufen. Seine Spezialität sind Adaptionen älterer Stücke für die heutige Zeit.
Neue Bühne Bruck
Fürstenfeld 11,
82256 Fürstenfeldbruck-Fürstenfeld