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Freitag 26.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 27.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Sonntag 28.04.2019; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 02.05.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: Charleys Tante
Charleys Tante

Schwank von Brandon Thomas
mit Kalle Pohl u.a.
Produktion: Komödie am Altstadtmarkt

Die bereits 1892 uraufgeführte Komödie hat bis heute ihren Reiz nicht verloren. Viele Stars und bekannte Namen haben sich als Männer in die Figur der „Charleys Tante“ aus Brasilien verwandelt. Man kann ge-spannt sein, wie der fernsehbekannte Comedian „Kalle Pohl“ diese Rolle in der Produktion der Komödie am Altstadtmarkt umsetzen wird.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Freitag 03.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Benedict Manniegel Dance Company
Benedict Manniegel Dance Company
Auf der Suche nach … Heimat

Moderner Ballettabend mit Choreographien von Heinz Manniegel und Ada Ramzews
Es tanzt die Benedict Manniegel Dance Company mit engagierten Gasttänzern

Was bedeutet Heimat? Kaum ein anderer Begriff ist so vielschichtig und emotional aufgeladen – weswegen die Frage besser lauten muss: Was bedeutet Heimat für mich? Die verschiedenen Stücke des Programms setzen sich in der Sprache des Tanzes mit den Dimensionen von Heimat als Ort, Gefühl oder auch Person auseinander und erzählen von einer Suche bzw. einer Reise, die uns alle betrifft.

Allen voran steht Heinz Manniegels Ballett "Lomir Tanzn" zu jüdischer Klezmermusik, das von der Suche nach Heimat als Ort, an dem man ankommen und bleiben darf, erzählt. "Lomir tanzn" bittet dabei nicht nur um "Lasst mich tanzen", sondern um "Lasst mich sein", "Lasst mich ankommen – und bleiben". Die Suche nach der Heimat ist immer auch eine Suche nach Geborgenheit, Glück und Frieden. Denn dort, wo wir das finden, fühlen wir uns "zuhause" – sei es an einem Ort, in einer Tätigkeit oder bei einer geliebten Person: "My home is where my heart is."

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 03.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Michael Kohlhaas
Michael Kohlhaas

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist
Landestheater Schwaben

Kleists berühmte Novelle mit ihrer bedrückenden Sprache handelt von der übermächtigen Wut eines Einzelnen und der unheimlichen Energie der Enttäuschten. Sie erzählt die Geschichte eines Menschen, dessen Welt angesichts des ihm geschehenen Unrechts aus den Fugen gerät und fragt, wie unerschütterlich unsere Moralvorstellungen sind. Es ist leicht, sich von Bildern der Gewalt bei Demonstrationen, Aufständen und Krawallen zu distanzieren. Aber wie würden wir Mittelstandsbürger auf die Zerstörung unserer Welt reagieren? Würden wir irgendwann auch versuchen, Gerechtigkeit mit Gewalt zu erzwingen?

Michael Kohlhaas, ein reisender Pferdehändler, muss an einem Schlagbaum in Sachsen zwei prächtige Rappen als Pfand zurücklassen. Als er auf der Heimreise sein Eigentum abholen will, erkennt er die ausgemergelten Pferde fast nicht mehr wieder. Als sein Knecht ihm auch noch berichtet, dass man ihn davon abhielt, die Pferde zu versorgen, er schließlich verprügelt und weggejagt wurde, will Kohlhaas Gerechtigkeit. Er fordert bei Gericht Schadensersatz. Seine Verhandlung wird verschleppt, korrupte Adlige verbünden sich und schließlich wird gegen ihn entschieden. Kohlhaas nimmt das Recht selbst in die Hand. Durch seine fanatische Raserei verliert er alles, Familie und Besitz. Er, ein ehemals unauffälliger Mann, kündigt seinen Vertrag mit der Zivilisation: „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zugrunde!“

Das Landestheater Schwaben zeigt den zeitlosen Klassiker in kleiner Besetzung mit drei Schauspielern.


Sonntag 05.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Nathalie küsst
Nathalie küsst
Romantische Komödie von Anna Bechstein
nach dem Erfolgsroman von David Foenkinos

mit Peter Kremer, Ursula Buschhorn, Michael Stark, Michel Guillaume
Inszenierung: Stefan Zimmermann

Nathalies Geschichte beginnt glücklich; gerade hat sie ihre erste große Liebe geheiratet und einen vielversprechenden Job angetreten. Das Blatt wendet sich jedoch, als ihr Mann beim Joggen überfahren wird und stirbt.
Nach diesem tragischen Unfall will Nathalie von Männern nichts mehr wissen. Drei Jahre lang lässt sie niemanden an sich heran.
Doch eines Tages, ohne darüber nachzudenken, gibt sie ihrem neuen Mitarbeiter Markus einen Kuss. Äußerlich könnten Nathalie und Markus nicht unterschiedlicher sein. Sie – eine hübsche und anmutige Frau. Er – ein Tollpatsch mit lichtem Haar. Doch Nathalie fühlt sich zu Markus hingezogen. Mit ihm fasst sie endlich den Mut, ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.

Mit Leichtigkeit und viel Humor erzählt diese französische Komödie die originelle Geschichte einer unverhofften, zweiten großen Liebe, die sich allen gesellschaftlichen Konventionen widersetzt.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 05.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Sprung in die Freiheit
Sprung in die Freiheit
Ein Tanzprojekt mit Sophia Rieth, Magdalena Oettl & Fabian Löbhard

Das Bewusstsein entscheidet, wie frei man sich fühlt. Erst wenn man sich der Einschränkungen bewusst wird, schrumpft die Freiheit und neue Gedanken entstehen. Der Prozess vom Bewusstwerden über zündende Gedanken und Entscheidungen bis zur neuen Freiheit und weiteren Konsequenzen wirft ein Feld von Fragen auf: Wie verläuft so ein Weg zu einer Entscheidung, zu einem Sprung in die Freiheit? Gibt es DEN Moment, von dem an es kein Zurück mehr geben kann? Sind es die kleinen Augenblicke, in denen man immer mehr realisiert? Und dieser Sprung – ist er wirklich ein großer Sprung oder am Ende doch nur mehr der letzte Schritt? Gibt es wirkliche Freiheit, wenn sie durch einen Ausbruch erreicht wurde?

Und was folgt danach? Wie lange hält die Freude über eine gewonnene Freiheit an? Wie kann ein Einzelner gemeinsam mit anderen frei sein? Die neue Situation bringt neue Aufgaben. Vielleicht mussten einige schöne Dinge aufgegeben werden. Freiheit bedeutet loszulassen – Negatives wie Positives. Sie bedeutet ein „Nein“, aber auch ein „Ja“.

Geht es schlussendlich „nur“ um bewusste Entscheidungen und das Leben damit?

Die Tänzerin Magdalena Oettl und die Musiker aus dem Duo sophisticated fabulous Sophia Rieth, Fabian Löbhard allesamt aus Augsburg, stellen sich diesen Fragen und der Beschreibung eines möglichen Prozesses hin zu einer Freiheit auf musikalisch-tänzerische Weise. Mit der eindrücklichen, bisweilen drastischen und emotionalen Sprache zeitgenössischer Musik in Werken von Roderik de Man, David Maslanka u. a. und in Improvisationen „sprechen“ sie über die Überlegungen und Emotionen hin bis zu den Momenten nach einem tatsächlichen Sprung in die Freiheit. Basis des Ganzen ist das Lebensrad, das sich unentwegt weiterdreht, dargestellt durch die im Kontrast zeitlos anmutenden Werke aus der minimal music von Peter Hannan und aus der Renaissance von Diego Ortiz. Magdalena Oettl wandelt in den von ihr entworfenen Choreografien die Musik und die Gedanken zur Freiheit in Bewegung um und verschmilzt mit den Musikern zu einem kunstformübergreifenden Trio. Sie mischt sich ein, setzt Akzente und ausdrucksstarke optische Kontrapunkte – mal bleibt sie außen vor, mal ist sie im Mittelpunkt des Geschehens.

Magdalena Oettl Tanz
Sophia Rieth Blockflöten
Fabian Löbhard Marimba und Perkussion

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 07.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: SCHULD UND SCHEIN
SCHULD UND SCHEIN
Ein Geldstück von Ulf Schmidt

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ (Henry Ford)
Ist das Finanzsystem im Lauf der Menschheitsgeschichte tatsächlich gänzlich undurchschaubar geworden? Fachleute, Politiker und Banker bedeuten uns in immer wieder neuen unverständlichen Worten, dass wir uns gar nicht erst den Mühen des Verstehens unterziehen sollten, denn unser Scheitern sei schließlich vorprogrammiert. Der Dramatiker Ulf Schmidt macht nun einen gewaltigen Strich durch diese Rechnung: In kurzen äußerst anschaulichen Szenen gelingt es, uns Sparern und Anlegern die systematische Verschleierung der Finanzjongleure von Beginn an bis zur heutigen Krise zu erklären. Mit Sachverstand und Witz führt er uns durch das Dickicht des Finanzsystems und erweckt uns aus der Ohnmacht der Unwissenden.

Eine Produktion des Metropoltheaters Regie und Bühne: Jochen Schölch Kostüme: Cornelia Petz, Licht: Hans-Peter Boden Choreographie und musikalische Leitung: Philipp Moschitz Dramaturgie: Katharina Schöfl

mit: Butz Buse, Paul Kaiser, Marc-Philipp Kochendörfer, Philipp Moschitz, Hubert Schedlbauer

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal
Samstag 11.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Gauting: "Katzelmacher" von Rainer W. Fassbinder
Theaterjugendclub SpielLust: "Katzelmacher" von Rainer W. Fassbinder

Die Schauspieler Sebastian Hofmüller und Lucie Mackert bearbeiten in der Spielzeit 2018/19, gemeinsam mit den Jugendlichen des ersten Gautinger Theaterjugendclub, eine Inszenierung des sozialkritischen Stückes “Katzelmacher” von Rainer Werner Fassbinder.
1968 in München uraufgeführt entstand das Stück, als die ersten “Gastarbeiter” in die BRD kamen und beschreibt mit scharfem Blick die Gruppendynamik unter jungen Menschen in einem Münchner Vorort, die sich plötzlich mit einem “Gastarbeiter”, der in ihrem Ort auftaucht, auseinandersetzen müssen und mit Hass, Ausgrenzung und Schuldzuweisungen reagieren. Der Jugendclub SPIELLUST schaut heute, wo ehemalige Gastarbeiter längst in dritter Generation in Deutschland leben und die Diskussion um ihre Integration von der “Flüchtlingsdebatte” abgelöst wurde, auf diese 50 Jahre alte Geschichte und erzählt sie aus heutiger Sicht noch einmal.

LUCIE MACKERT ist Schauspielerin, Sprecherin und Musikerin und hatte bereits zahlreiche Engagements an deutschen Theatern.

Der Gautinger Schauspieler SEBASTIAN HOFMÜLLER leitete von 2012 bis 2016 den Jugendclub des Kleinen Theaters Kammerspiele Landshut.

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Dienstag 14.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Die Stunde des Unternehmers
Die Stunde des Unternehmers

Schauspiel von Felix Huby und Hartwin Gromes
Landestheater Tübingen

Walter Weicker ist Chef eines Familienunternehmens, das sich zu einem Imperium gemausert hat: 30 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Dass die Banken ihm nun zur Überbrückung einer akuten Liquiditätskrise einen Kredit verweigern und er sein Unternehmen zerschlagen müsste, um es zu retten, kann Weicker nicht akzeptieren. An den letzten beiden Tagen des Jahres 2008 versucht er mit allen Mitteln, sein Lebenswerk zu retten, ohne dabei, wie so oft, Rücksicht auf seine Familie zu nehmen – oder auf sich selbst. „Die Stunde des Unternehmers“ verdichtet die Geschichte eines schwäbischen Patriarchen, Schaffers und Sturkopfs durch Rückblenden bis in die 1940er-Jahre zu einem Porträt über Deutschland und Schwaben. Inspiration war das Schicksal Adolf Merckles, der die familieneigene Merckle GmbH zu einem weltweit agierenden Konzern ausbaute und sich 2008 das Leben nahm, als seine Unternehmensgruppe in einer schweren Krise steckte.

Felix Huby, in Dettenhausen bei Tübingen geboren, ist Journalist, Krimiautor und Erfinder der Tatort-Kommissare Bienzle, Palu und Castorff. Mit seinen Theaterstücken wie „Schwabenblues“ oder „Georg Elser – Allein gegen Hitler“ geht er der schwäbischen Seele auf den Grund.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 17.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Rita
Rita
15 Jahre Puchheimer Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V! Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik. Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt. Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt. Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst! Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 18.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschließheim: Auf der Suche nach ... Heimat
Auf der Suche nach ... Heimat
Moderner zweiteiliger Tanzabend über das Gefühl der Zugehörigkeit

Choreografie: Heinz Manniegel und Ada Ramzews

Was bedeutet Heimat? Kaum ein anderer Begriff ist so vielschichtig und emotional aufgeladen – weswegen die Frage besser lauten muss: Was bedeutet Heimat für mich? Auf der Suche nach … Heimat setzt sich in der Sprache des Tanzes mit den Dimensionen von Heimat als Ort, Gefühl oder auch Person auseinander und erzählt in unterschiedlichen Stücken von einer Suche und Reise, die uns alle betrifft.

Allen voran steht das Ballett Lomir Tanzn zu jüdischer Klezmermusik von Heinz Manniegel, das von der Suche nach Heimat als Ort handelt, an dem man ankommen und bleiben darf: Lomir tanzn bittet dabei nicht nur um Lasst mich tanzen, sondern um Lasst mich leben – Lasst mich sein! In One Charming Night von Ada Ramzew fahnden die Menschen zu verschiedenen Liedern von Henry Purcell nach der Liebe, dem Glück – und sei es nur für einen Augenblick.

Die Suche nach der Heimat oder dem, was wir damit verbinden, ist immer auch eine Suche nach Geborgenheit, Glück und Frieden. Denn dort, wo wir das finden, fühlen wir uns zu Hause – sei es an einem Ort, in einer Tätigkeit oder bei einer geliebten Person: My home is where my heart is.  

Bürgerhaus Unterschließheim
Rathauspl. 1
85716 Unterschleißheim




Samstag 18.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Die Drei von der Tankstelle
Die Drei von der Tankstelle - Musikalische Komödie nach dem berühmten Film

Regie: Wolf-Dietrich Sprenger
Mit: Anika Mauer, Tommaso Cacciapuoti, u.a.

Wer kennt ihn nicht, diesen wunderbaren Tonfilm-Klassiker? Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey und der Musik von Werner-Richard Heymann ist er zu einer Legende geworden. „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“ - diese Melodien sind Evergreens und haben bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Endlich gibt es diesen Klassiker auch für die Bühne!

Gut gelaunt kehren die drei Millionäre Willy, Hans und Kurt von ihrer Weltreise zurück – und fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sich ihr Bankier mit dem gemeinsamen Geld auf die Fidschi-Inseln abgesetzt hat. So stehen die drei Lebemänner plötzlich vor dem Bankrott. Doch Aufgeben kommt gar nicht in Frage! Als Päch-ter einer heruntergekommenen Tankstelle planen Willi, Hans und Kurt ihr ganz großes Comeback. Und nicht nur finanziell geht die Rechnung auf: Zwischen Zapfsäule und Luftdruckmessgerät lernt jeder eine bildhübsche jun-ge Frau kennen und lieben. Als sich aber herausstellt, dass es sich bei allen dreien um ein und dieselbe Dame handelt, wird ihre Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Sonntag 19.05.2019; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Landsberg: Ein ganzes Leben
Ein ganzes Leben

Nach dem Roman von Robert Seethaler
Landestheater Schwaben

Als uneheliches Kind wird Andreas Egger zum Onkel gegeben. In das Tal, in dem er sein Leben verbringen wird. Er ist da vier Jahre alt, ungefähr, so genau weiß das keiner. Es wird ein entbehrungsreiches, karges Leben. Egger wird Hilfsknecht und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Er verlässt für kurze Zeit sein Dorf, um in den Weltkrieg zu ziehen. Früh trifft er seine große Liebe Marie, heiratet und träumt von Nähe und Gemeinschaft, doch eine Naturgewalt nimmt ihm seine junge Ehefrau und das eben gebaute, bescheidene Haus. So wie überhaupt die Natur, der Lauf der Jahreszeiten, das harte Klima der Berge das Leben des Andreas Egger bestimmen. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist Marie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.

Seethalers „Ein ganzes Leben“, 2014 erschienen, ist eine Gegenerzählung zu den rasanten Lebensentwürfen unserer globalisierten und digitalisierten Welt. In der Beschreibung einer untergehenden Zeit und der Konzentration auf die wirklich entscheidenden Momente in einem Leben, weckt der Roman die Sehnsucht nach Entschleunigung und nach der Unmittelbarkeit von menschlichen Begegnungen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 19.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Puchheim: Rita
Rita
15 Jahre Puchheimer Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V! Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik. Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt. Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt. Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst! Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 23.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Charleys Tante
Charleys Tante
Schwank von Brandon Thomas

Regie: Jan Bodinos
Mit: TV-Star Kalle Pohl und seinem sechsköpfigen Schauspiel-Ensemble!

„Charleys Tante“ wurde 1892 in London uraufgeführt und zählt noch heute zu den größten Theatererfolgen aller Zeiten.

Die Studenten Jack und Charley verbringen ihre Sommertage am liebsten – wie fast alle Engländer – im Garten. Sie sind jung, aus guter Familie und haben einen Gärtner Namens Brassett – aber nie Geld. Sie sind verliebt, in Amy und Kitty, haben sich ihren Angebeteten aber noch nicht erklärt. Die Zeit drängt, denn Verliebte sind un-geduldig. Da erhält Charley ein Telegramm aus Brasilien, in dem seine Tante Donna Lucia d’Alvadorez ihren Be-such ankündigt. Sie soll sagenhaft reich sein und außerdem auf der Suche nach einem Erben. Wenn das kein guter Anlass ist, Amy und Kitty zum Lunch einzuladen und bei dieser Gelegenheit, ihnen in Anwesenheit der Tante, einen Heiratsantrag zu machen! Dumm nur, dass Tante Lucia dann doch nicht kommt. Doch deswegen das Date mit den jungen Damen abzusagen? Niemals! Kurzerhand wird der Gärtner Brassett in Frauenkleider ge-steckt und Amy und Kitty als Charleys Tante präsentiert! Das geht zuerst auch überraschend gut, alle sind ent-zückt von der falschen Tante, auch Jacks Vater Sir Francis, der die „Travestie-Tante“ gleich heiraten will – nur als die echte Donna Lucia dann doch noch auftaucht, scheint das Unheil unweigerlich seinen Lauf zu nehmen….

Zum Schreien komisch! Mit dem genialen Kalle Pohl als Tante!

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Pullach: CLOWNS 2½ und CLOWNS IM STURM
CLOWNS 2½  und CLOWNS IM STURM
Zwei Theaterstücke an einem Abend von Roberto Ciulli und Matthias Flake

Vor drei Jahren entstand aus der szenischen Fantasie Roberto Ciullis und der musikalischen Idee von Matthias Flake „Clowns 2 ½“ eine Auseinandersetzung mit den Problemen des Alterns, die humorvoll und nicht verbiestert mit den Augen der Clowns auf diese Realität schaute. Nicht selten gelten an den Orten, in denen Menschen häufig ihre letzten Lebensjahre verbringen, jene Regeln, die schon in der Schule und in Internaten galten: Wichtig ist, dass das Ordnungssystem von den Insassen befolgt wird, um das überall vermutete Chaos niederzuhalten. Dem ordnenden Diktat der Verwahranstalt unterworfen, entwickeln die Einzelnen einen anarchischen Eigensinn, der in den alltäglichen Situationen auch das Komische provoziert. Seit dieser Zeit hat sich der Zustand unserer globalen Gesellschaft dramatisch verändert, die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, zuwandernde Flüchtlinge, die Angst vor Anschlägen. Wie reagieren die gealterten Clowns auf die veränderte Situation?

Eine Produktion des Theaters a.d. Ruhr Inszenierung: Roberto Ciulli, Dramaturgie: Helmut Schäfer Musik: Matthias Flake

mit: Matthias Flake, Rupert J. Seidl, Petra von der Beek , Simone Thoma, Dagmar Geppert, Albert Bork, Klaus Herzog, Fabio Menéndez, Alessandro Moreschi, Peter Kapusta, Volker Roos, Steffen Reuber
©

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal

 
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Burgtheater Wien - Vor Sonnenaufgang
Burgtheater Wien
Vor Sonnenaufgang

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann

Inszenierung: Du¨an David Pařízek

Mit einer schlüssigen Neubearbeitung hat der Autor Ewald Palmetshofer Hauptmanns Sozial-Drama in die Jetztzeit geholt, so dass dessen desillusionierender Blick auf Menschen und Verhältnisse in unserer von Unsicherheit und Polarisierung geprägten Gegenwart hochaktuell erscheint.

Firmen-Gründer Egon Krause hat sein florierendes Unternehmen an den Schwiegersohn Thomas übergeben und sich mit Ehefrau Annemarie aufs Altenteil zurückgezogen. Der ehrgeizige Thomas will als Mitglied einer rechtspopulistischen Partei auch politisch Karriere machen. Seine Frau Martha trägt derweil den zukünftigen Stammhalter im Bauch und auch deren Schwester Helene ist nach einem Ausbruchversuch in den Schoß der Familie zurückgekehrt. Alle scheinen glücklich und zufrieden. Aber warum verbringt der Familienpatriarch die Abende mit seinen Saufkumpanen, warum flüchtet sich seine Frau in Konsum- und Kochorgien, warum treibt Martha die Angst um ihr ungeborenes Kind um, warum stellt Thomas seiner Schwägerin Helene nach und warum sehnt diese sich nach einem freieren Leben? Diese Fragen werden noch drängender, als der linke Journalist Alfred Loth bei seinem ehemaligen Studienfreund Thomas auftaucht, um zu erfahren, warum dieser nach rechtsaußen gerückt ist.

Zwischen Komik und Tragik, Leidenschaft und Apathie, Sehnsüchten und Illusionen nehmen die vielschichtigen Figuren dank großartiger Schauspieler Gestalt an. Die gedemütigte Annemarie wird vom harmoniesüchtigen Muttertier zum aufgebrezelten Möchtegern-Vamp, die hochschwangere Martha von der statusbewussten Ehefrau zur frustrierten Alkoholikerin, der smarte Jungunternehmer Thomas vom lustgetriebenen Pantoffelhelden zum eiskalten Karrieristen, der sich mit dem verunsicherten Idealisten Alfred ein denkwürdiges politisches Wortgefecht liefert, während sich Helene in Alfred verliebt und Hoffnung auf ein glücklicheres Leben aufkeimen lässt.

„Schärfer kann man unserer Zeit kaum den Spiegel vorhalten. Ein großer Theaterabend“ (Wiener Zeitung)

„Theater braucht kongeniale Interpreten. Und wenn das der Fall ist wie an diesem Abend, dann möchte man sie feiern und vergöttern“ (FAZ)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 21:30 Uhr
Pullach: CLOWNS 2½ und CLOWNS IM STURM
CLOWNS 2½  und CLOWNS IM STURM
Zwei Theaterstücke an einem Abend von Roberto Ciulli und Matthias Flake

Vor drei Jahren entstand aus der szenischen Fantasie Roberto Ciullis und der musikalischen Idee von Matthias Flake „Clowns 2 ½“ eine Auseinandersetzung mit den Problemen des Alterns, die humorvoll und nicht verbiestert mit den Augen der Clowns auf diese Realität schaute. Nicht selten gelten an den Orten, in denen Menschen häufig ihre letzten Lebensjahre verbringen, jene Regeln, die schon in der Schule und in Internaten galten: Wichtig ist, dass das Ordnungssystem von den Insassen befolgt wird, um das überall vermutete Chaos niederzuhalten. Dem ordnenden Diktat der Verwahranstalt unterworfen, entwickeln die Einzelnen einen anarchischen Eigensinn, der in den alltäglichen Situationen auch das Komische provoziert. Seit dieser Zeit hat sich der Zustand unserer globalen Gesellschaft dramatisch verändert, die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, zuwandernde Flüchtlinge, die Angst vor Anschlägen. Wie reagieren die gealterten Clowns auf die veränderte Situation?

Eine Produktion des Theaters a.d. Ruhr Inszenierung: Roberto Ciulli, Dramaturgie: Helmut Schäfer Musik: Matthias Flake

mit: Matthias Flake, Rupert J. Seidl, Petra von der Beek , Simone Thoma, Dagmar Geppert, Albert Bork, Klaus Herzog, Fabio Menéndez, Alessandro Moreschi, Peter Kapusta, Volker Roos, Steffen Reuber
©

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach i. Isartal

 
Donnerstag 06.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: The Who and the What
The Who and the What

Schauspiel von Ayad Akhtar
Landestheater Tübingen

Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanischen Einwandererfamilie in Atlanta, schreibt ein Buch über den Propheten Mohammed. Ein konfliktbeladenes Thema. Sie stellt Fragen: Wer war er als Mensch? Welche Leidenschaften und Schwächen hatte er? Wie war sein Verhältnis zu Frauen? Und wie fragwürdig begründet der Islam hieraus die Rolle der Frau in der Gesellschaft? Ihr Vater Afzal, ein strenggläubiger Muslim und erfolgreicher Taxi-Unternehmer, kümmert sich nach dem Tod seiner Frau um die Töchter. Er macht sich Sorgen, da sie noch nicht verheiratet sind. Für Zarina gibt er sogar heimlich eine Kontaktanzeige auf muslimlove.com auf und überprüft die Kandidaten auf Heiratstauglichkeit. So treffen sich Zarina und Eli, ein junger amerikanischer Konvertit, der Zarina versteht und sie beim Schreiben unterstützt. Ein Jahr später sind die beiden verheiratet und das Buch ist fertig. Alles könnte gut sein – bis Afzal das Manuskript in die Hände bekommt. Die Fragen, die Zarina darin stellt, sind für ihn nichts als pure Blasphemie. Der Patriarch befielt die Vernichtung des Buches, Zarina jedoch publiziert es und wird von ihm aus der Familie verstoßen.

Nachdem das Landestheater Tübingen Ayad Akhtars Debüt „Geächtet“ bereits im April 2017 mit großem Erfolg in Landsberg gespielt hat, folgt nun mit „the who and the what“ ein neues Stück von ihm. Auf pointierte und spannende Weise beleuchtet er hier das Verhältnis des Islam zur Rolle der Frau in der Gesellschaft. Tiefgründig und komisch zugleich behandelt Akhtar brennende Fragen unserer Zeit, gibt aber niemals einfache Antworten.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 06.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Habbe & Meik
Habbe & Meik
"So oder so ist das Leben"

Masken, die „wahrer“ sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen.
Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewe-gend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschrei-ben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.
Ein grandioses Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters begeistert mit ihren clownesken Verzerrungen des alltäglichen Lebens ganz ohne Worte das Publikum. Die Zuschauer werden in ihren Bann gezogen und lachen aus voller Seele unbeschwerte Tränen.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Freitag 28.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Der Talisman
Der Talisman
Posse mit Gesang von Johann Nestroy

Inszenierung: Peter Kesten
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

Titus Feuerfuchs wird wegen seiner roten Haare privat wie beruflich zum Außenseiter. Sie mindern seine Chancen beim anderen Geschlecht und vermasseln ihm die Karriere. Da rettet er dem Friseur Marquis das Leben und erhält unverhofft eine schwarze Perücke zum Dank. Plötzlich wendet sich das Blatt: Mit diesem Talisman auf dem Kopf öffnen sich dem Schwarzgelockten alle Türen und Frauenherzen. Attraktive Posten winken und heiratswillige Witwen stehen parat. Als seine Maske auffliegt, greift er zur blonden Haarpracht und wechselt einfach Job wie Dame. Doch erst als er auf seinen Talisman verzichtet, findet er sein wahres Glück...

Johann Nestroys (1801-1862) brillante Komödie ist ein Feuerwerk voller Sprachwitz und bühnenwirksamer Situationskomik. Die fein geschliffene, pointierte Sprache und die plastischen Charaktere machten das Lustspiel zu seinem größten Erfolg. "Der Talisman" ist eine bissige Sittenposse von erheiternder und zugleich erschreckender Zeit­losigkeit. Mit großer poetischer Kraft wendet sich Nestroy scharfzüngig gegen Opportunismus, Geldgier und Diskriminierung.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Samstag 29.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Natascha Wodin & Gilla Cremer
Natascha Wodin & Gilla Cremer / Hamburger Kammerspiele:
„Sie kam aus Mariupol“ & „Einmal lebt ich“ von Natascha Wodin
DOPPELABEND

Lesung mit Natascha Wodin „Sie kam aus Mariupol“ im Anschluss spielt Gilla Cremer „Einmal lebt ich“ von Natascha Wodin.

In ihrem Buch Sie kam aus Mariupol geht Natascha Wodin dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die 1944 als Zwangsarbeiterin nach Deutschland kam – die Mutter, um die es bereits in dem 1989 erschienenen Roman “Einmal lebt ich” geht.
 
In Einmal lebt ich erzählt die Autorin von der eigenen Kindheit und Jugend in einem Nachkriegsghetto für Displaced Persons in der westdeutschen Provinz. In ihren Träumen ist sie deutsche Hausfrau an der Seite eines deutschen Handwerkers oder amerikanischer Filmstar. Ihr Alltag dagegen ist trostlos: Ständig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, lebt sie nach dem Selbstmord der Mutter in Kinderheimen, in der Obdachlosigkeit und allein mit ihrem gewalttätigen, stummen Vater.

Einmal lebt ich beginnt da, wo Sie kam aus Mariupol endet.
 
Regie MAX EIPP
Mit GILLA CREMER
Musik HENNES HOLZ
 
Lesung NATASCHA WODIN

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
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