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1. Johanna Summer „Dialoge“
2. Hermine Deurloo & Anton Goudsmit „Unfiltered“
3. Jalen Ngonda „Doctrine Of Love“
4. Asaya Fateyeva / Eckart Runge / Andreas Borregaard „Goldberg Variations
5. Stephan-Max Wirth „Water To Water“
6. Historisches in Jazz & Blues (9): Michel Petrucciani „Kuumbwa“
Mittwoch 10.06.2026
Johanna Summer „Dialoge“
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Sie ist vielleicht die deutsche Jazz-Entdeckung der letzten Jahre - Johanna Summer. 1995 in Plauen geboren ist es der Pianistin mittlerweile schon einige Male gelungen, komponierte Musik und freie Improvisation miteinander in engen Kontakt zu bringen, die Beziehung zwischen diesen Musikformen sehr individuell und neu zu definieren. Hierfür stehen nicht nur einige Alben von Johanna Summer, die durchgehend bei Act Music veröffentlicht wurden. Auch in Konzerten setzt sie mit ihrer Herangehensweise künstlerisch neue Maßstäbe und begeistert zu gleichen Teilen Publikum, Kritik und Musikerkollegen.
Ausschlaggebend für das vorliegende Album „Dialoge“ war ein gemeinsamer Auftritt von Johanna Summer und Igor Levit beim Lucerne Klavier Fest 2023. Levit spielte einen romantischen Zyklus mit Stücken von Robert Schumann und jeweils anschließend improvisierte Johanna Summer über das Gehörte, brachte ihre ganz persönlichen Emotionen, Sicht- und Hörweisen in eigenen Fantasien zum Ausdruck. Sie wusste im Vorfeld nicht, was Igor Levit genau spielen würden, sondern reagierte jeweils spontan auf diese „Vorgaben“. Letztendlich zeigt sich, dass Johanna Summer eigentlich keine reine Jazz-Pianistin ist, sondern im erweiterten Sinn Musik in einer Ganzheitlichkeit zum Ausdruck bringt, die Stile und Befindlichkeiten in einer persönlichen Instrumentalstimme vereint.
Da diese Art der Zusammenarbeit bei eben jenem Zusammenspiel mit Igor Levit in Lucerne so wunderbar harmonierte, wurde die Idee von ihr weiter verfolgt. Sie hat für das Album „Dialoge“ vier klassische Kolleginnen und Kollegen eingeladen: Die Deutsch-Griechin Danae Dörken, die beiden US-Amerikaner Kit Armstrong und Claire Huangci und eben Igor Levit. Von den insgesamt 25 Titeln auf dem vorliegenden Album sind nur vier Stücken reine Duos. Bei den restlichen Einspielungen handelt es sich um Solointerpretationen, die aber speziell für diese Einspielung aufgenommen wurden. Das Repertoire reicht von eigenen Kompositionen und individuell-charakteristischen Improvisationen, bis hin zu klassischen Vorgaben von Beethoven, Schumann und auch Mikis Theodorakis. Ein bunter Strauß an Klängen und Adaptionen, voller Sinnlichkeit und Temperament, Dynamik und Ästhetik. Die ausgesprochen beeindruckende Klangqualität des Albums ist exzellent. Sie adelt „Dialogue“ zusätzlich und hebt die Aufnahme ultimativ in die First Class zeitgenössischer Musik.
Jörg Konrad

Johanna Summer
„Dialoge“
Act Music
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Dienstag 09.06.2026
Hermine Deurloo & Anton Goudsmit „Unfiltered“
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Das Album „Unfiltered“ erinnert an einen Band unterschiedlichster Erzählungen, musikalische Erzählungen, voller bekannter Motive und überraschender Wendungen. Die Mundharmonika-Spielerin Hermine Deurloo und der Gitarrist Anton Goudsmit finden für ihre Sammlung von bekannten und neuen Songs genau den richtigen Ton. Statt der Virtuosität, die sie mit Sicherheit beherrschen, stellen sie das Miteinander ins Zentrum dieses wunderbar ausgewogenen Albums. Die acht Songs sind wie Reisen durch alternative Landschaften und emotionale Befindlichkeiten. Es ist ein abwechslungsreicher Dialog, in dem sich die musikalischen Partner austauschen. Mal mehr lyrisch, auch temperamentvoll, für Momente kontemplativ, aber immer voller Hingabe.
Hermine Deurloo lebt in Amsterdam. Sie spielte Cello, studierte Saxophon und wechselte zur chromatischen Mundharmonika. Sie spielte mit so unterschiedlichen Musikern wie Al Jareau und Han Bennink, war längere Zeit Mitglied des legendären Willem Breuker Kollektivs und des Metropole Orchestra. Mit dem Niederländer Anton Goudsmit, der sich auf „Unfiltered“ für drei Kompositionen verantwortlich zeichnet, spielt Hermine Deurloo das erste Mal ein ganzes Album im Duo. Es gibt ein Wiederhören mit Henry Mancinis „Moon River“, jeweils eine Komposition von Enrico Pieranunzi und Bill Frisell, eine Nummer ist von dem Südafrikaner Dudu Pukwana und dann gibt es noch den durch Ella Fitzgerald bekannt gewordenen Swingklassiker „What's Your Story, Morning Glory“. Eine passende und anregende Mixtour aus Evergreens, modernem Jazz und eigenen Songs.
Jörg Konrad

Hermine Deurloo & Anton Goudsmit
„Unfiltered“
New Artists
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Dienstag 09.06.2026
Jalen Ngonda „Doctrine Of Love“
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Wie sich Soulklassiker im Geiste der Temptations, Marvin Gays und Curtis Mayfields im 21. Jahrhundert anhören können, bringt Jalen Ngonda mit seinem zweiten Album „Doctrine Of Love“ auf den Punkt. Der in Maryland geborene und aufgewachsene Songwriter, Sänger und Gitarrist wurde schon früh durch die Plattensammlung seiner Großmutter und seines Vaters mit dem Soul-Virus infiziert. Er liebte Motown und er liebte Stax-Records, begann zu komponieren und sich entsprechend dieser Vorbilder zu kleiden. Der Umzug mit seiner Familie nach Liverpool ermöglichte ihm, seine Obsession in Großbritannien einem größeren und für Soul offenem Publikum zu präsentieren.
Es erfolgten erste Konzertreisen durch Europa, 2018 als Vorsänger von Lauren Hill sogar beim Montreux Jazz Festival in der Schweiz. 2023 erschien Jalen Ngonda Debüt-Album „Come Around And Love Me“ - sein Durchbruch. Schon hier zeigte er sich als ein großer Bewahrer und Erneuerer des Soul. Treibende Grooves, lasziver Falsettgesang, an Kirchenchor erinnernde Background Vocals. Jalens Selbstbewusstsein ist immens und entsprechend seine Wirkung. Er selbst sagt über seine Musik „Wenn ich einem Ausländer meine Musik erläutern müsste, würde ich sie als modernen Soul mit einem Hauch Beach Boys und Beatles beschreiben“.
Na gut, „Doctrine Of Love“ klingt eher nach den Wurzeln des Soul, nach Klassikern wie „What's Goin On“ oder auch „Move On Up“. Gospel, Folk, Rock, Hip Hop und auch eine kämpferische Attitüde besitzen die zehn großartigen Songs des neuen Albums allemal, die übrigens durchgehend aus der Feder Jalen Ngondas stammen. Und die ersten Konzerttermine in Deutschland stehen auch schon fest. Zum Beispiel am 11. Oktober in der Münchner Muffathalle. Unbedingt vormerken.
Jörg Konrad

Jalen Ngonda
„Doctrine Of Love“
Daptone Records
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Montag 08.06.2026
Asaya Fateyeva / Eckart Runge / Andreas Borregaard „Goldberg Variations
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Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach sind über die Jahrhunderte ein Phänomen geblieben. Ihr genaues Entstehungsdatum ist nicht bekannt, nur dass sie 1741 von Balthasar Schmid in Nürnberg veröffentlicht wurden. Die Umstände ihrer Entstehung liegen auch in leichtem Nebel. Eine Anekdote sagt, dass Graf Keyserlingk, der einstige russische Botschafter in Sachsen, häufig in Leipzig zu Gast war. Einer seiner Diener, Johann Gottlieb Goldberg, war ein begabter Cembalospieler und Schüler bei Wilhelm Friedemann und später auch bei Johann Sebastian Bach. Da Keyserlinck an Schlafstörungen litt, musste der junge Goldberg Nachts im Nebenzimmer leichte Musik spielen, um den Prozess des Hinübergleitens in den Schlaf anzuschieben. Da dies keinen so rechten Erfolg zeitigte, bat Keyserlingk Johann Sebastian Bach darum, vielleicht etwas passendes zu komponieren. Und so entstanden die weitreichenden Variationen, Gebrauchsmusik, wenn man so will, die Erfolg zeigten und für die Johann Sebastian Bach gräflich entlohnt wurde. Es ist eine nicht leicht zu spielende Komposition, die aufgrund ihrer Virtuosität höchste Konzentration verlangt. Denn die „Goldberg Variationen" gelten als das Gipfelwerk der Klaviermusik und die Krönung barocker Variationskunst.
Was einst für ein zweimanualiges Cembalo geschrieben wurde, hat im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Instrumentalisten angelockt, um sich an dieser Herausforderung zu beweisen. Am bekanntesten dürfte die Einspielung von Glenn Gould aus dem Jahr 1955 sein, in dem der Kanadier das Stück sehr präzise und in fast hastender Geschwindigkeit spielt. Es gibt Aufnahmen des Isländers Víkingur Ólafsson, der die Geschwindigkeit wiederum raus nimmt und die kontrapunktischen Variationen als Visionär und Klangmaler angeht. Das Berlage Saxophone Quartet hat den Zyklus für reine Holzblasinstrumente eingespielt und das Jacques Loussier Trio hat diese Komposition um die Jahrtausendwende swingend verjazzt.
Mit Asaya Fateyeva (Saxophon), Eckart Runge (Cello) und Andreas Borregaard (Akkordeon) stellt sich jetzt ein weiteres Trio dieser Herausforderung und variiert das Original auf eine ganz andere Art, allein schon aufgrund der abweichenden Instrumentierung gegenüber dem Original. Zwar kommen alle drei Solisten aus der Klassik, haben jedoch jeweils schon in den herausfordernsten Projekten zeitgenössische Musik, stilistisch jeder Couleur gespielt. In dieser Besetzung brechen sie Bach kompositorische Vorgabe angemehm auf. Abgesehen von den unterschiedlichen Klangfarben, wirkt die Musik offener, kommunikativer, sie besitzt weniger Pathos – stattdessen ein weitaus größeres Maß an Dynamik. Es ist ein Austausch untereinander, auf jeder Ebene. Das Ego spielt nicht die alles entscheidende Roller, die mathematische Strenge wird durch eine akustische Vielfarbigkeit erweitert. Trotzdem klingt die Musik auch in ihrer stillen Intensität verhalten.
Jörg Konrad

Asaya Fateyeva / Eckart Runge / Andreas Borregaard
„Goldberg Variations“
Berlin Classics
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Donnerstag 04.06.2026
Stephan-Max Wirth „Water To Water“
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Stephan-Max Wirth zieht seit über drei Jahrzehnten seine musikalischen Kreise. Der Tenor- und Sopransaxophonist bringt kontinuierlich aber überschaubar neue Alben heraus, hat einen ausgefüllten Tourneekalender, in den natürlich immer noch ein paar Termine zusätzlich passen. Er kann mit temperamentvoller „coltranesker Ekstase“ spielen und dann wieder das Publikum mit tiefen lyrischen Tönen berauschen. Zudem lassen sich in seiner Musik mindestens ein halbes Dutzend an stilistischen Querverstrebungen ausmachen: Blues und Swing, Postbop und World Music, Rock und dann wieder der von allem befreiende Gedanke improvisierter Musik.
Gerade ist eine neue Aufnahme des aus Baden-Württemberg stammenden Instrumentalisten erschienen – in neuer Besetzung. Zu seinem Quintett gehören Vibraphonspieler Franz Bauer, Gitarrist Frank Wingold, Bassist Lisa Hoppe und Schlagzeuger Johannes Metzger. Eine wunderbar aufeinander abgestimmte Band, die hochsensible, kraftvolle, engagierte und im jazzmusikalischen Sinne eingängige Musik spielt. „Water To Water“ besteht aus acht Kompositionen von Stephan-Max Wirth. Anmutige, stolze, selbstbewusste Stücke, die von der Band mit variierenden Zwischentönen zu pulsierendem Leben gebracht werden. Wirth hat schon immer darauf geachtet, dass die Harmonie in der Band stimmt, dass trotz allem Risiko, den guter Jazz nun einmal verlangt, nie der Respekt untereinander fehlt. So klingt dieses Quintett nach Inspiration, nach kreativer Leidenschaft. Wunderbare Melodievariationen schweben über beflügelnden Harmoniefragmenten. Nicht radikal in der Präsentation, aber magisch anregend und stark empfehlenswert allemal.
Jörg Konrad

Stephan-Max Wirth
„Water To Water“
BosRecords
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Mittwoch 03.06.2026
Historisches in Jazz & Blues (9): Michel Petrucciani „Kuumbwa“
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Trotz seiner knapp nur einem Meter Größe nahm er am Klavier die Rolle eines alles überragenden Leuchtturms ein. Michel Petrucciani wurde 1962 in Orange, in der Provence-Alpes-Côte d’Azur geboren. Der Franzose war kleinwüchsig und litt an der Glasknochenkrankheit. Sein Vater Antoine (Tony) Petrucciani, selbst Jazzgitarrist, erkannte früh die musikalischen Anlagen seines Sohnes. Und da Michel kräftige Finger besaß, förderte er das Talent seines Sohnes durch tägliches stundenlanges Klavierüben. Zudem lief im Hause Petrucciani durchgehend Musik von Wes Montgomery, Miles Davis, Django Reinhardt und Art Tatum und der Filius konnte schon mit drei Jahren einen Großteil derer Melodien nachsingen.
Diese Fähigkeiten und die Vorteile seiner charismatischen Persönlichkeit nutzend, ließ Michel alle Schmerzen, die ihm seine Krankheit auferlegten, fast vergessen. In die Schule konnte er nicht, erhielt aber über Tonbandkassetten Lehrmaterial nach Hause geschickt, das er jedoch, wie manche Quellen behaupten, häufig mit Musik überspielte.
Mit dreizehn(!) begleitete Michel den Schlagzeuger Kenny Clarke und den Trompeter Clark Terry, mit siebzehn zog er nach Paris, wo er mit Lee Konitz auftrat und erste Alben aufnahm. Sein Spiel war klar strukturiert und stark rhythmisch akzentuiert. Dabei verarbeitete er ein breites jazzmusikalisches Spektrum, das von Fats Waller über Freddie Red bis hin zu Bill Evans und Keith Jarrett reichte. Er war ein energetisches Kraftwerk am Instrument, verstand sich aber auch auf hochsensible Kammermusik im Jazz.
Trotz seiner Auszeiten, aufgrund häufiger Knochenbrüche, die bei dieser Diagnose fast zum Alltag gehören, zog er 1981 nach Kalifornien, traf hier den großen Charles Lloyd, mit dem er gemeinsam spielte. Nur ein Jahr später war das Charles Loyd Quartet feat. Michel Petrucciani zu Gast beim legendären Montreux Jazzfestival, nach dem Michel der Prix Django Reinhardt verliehen wurde, der renommierteste französische Jazzpreis.
In den folgenden Jahren nahm Petrucciani Solo-, Duo- und Trioalben auf, war häufig Gast in Deutschland und trat hier beinahe regelmäßig in Roger Willemsen Fernsehreihe Willemsens Woche auf.
Der Pianist bekam einen Plattenvertrag bei Blue Note und nahm später einige Alben für das französische Label Deyfus auf. Zu seinen liebsten musikalischen Partnern gehörten John Abercrombie, Joe Lovano, Jack DeJohnette, Wayne Shorter, Jim Jall und natürlich Charles Lloyd. Gestorben ist Michele Petrucciani 1999 in New York an einer Lungenentzündung. Beerdigt wurde er in Paris auf dem Friedhof Père-Lachaise, direkt neben dem Grab Frédéric Chopins.
Am 11. Mai 1989 trat Michel Petrucciani mit Bassist Dave Holland und Schlagzeuger Eliot Zigmund im Kuumbwa Jazz Center in Santa Cruz, Californien auf. Es ist die einzige Aufnahme in dieser Besetzung, die wieder einmal dem umtriebigen Sammler, Jazz-Historiker und Produzent Zev Feldman zu verdanken ist. Er hat dieses grandios aufspielende Trio auf dem Höhepunkt Petruccianis Können aufgenommen. Der Franzose spielt hier mit einer lyrischen Tiefe und einer virtuosen Brillanz, an die viele seiner Studioaufnahmen nicht heranreichen. Man spürt Petruccianis Liebe für den Blues, sein traumwandlerisches Timing, das in Dave Holland und Eliot Zigmund seine ebenbürtigen Gegenüber findet. Das breite Repertoire-Spektrum reicht von Kompositionen von Wayne Shorter („Limbo“) und Miles Davis („Nardis“), weiter über den Rodgers/Hart-Evergreen „My Funny Valentine“, den Kern/Hammerstein Standard-Hit „All The Things You Are“ oder den Young/Washington-Gassenhauer „Stella By Starlight“. Und natürlich kommen mit „Morning Blues“, „The Prayer“ oder Eugenia“ auch Stücke aus der Feder Petruccianis zum Zuge. Die drei agieren auf „Kuumbwa“ mit einer Frische, einer Klarheit und selbst in den ruhigen Momenten mit einer Zielstrebigkeit und Kultiviertheit, die einfach begeistert. Hochkonzentriert gespielt wirkt die Musik wie locker aus dem Ärmel geschüttelt. Diese Musik atmet die Größe – und leider auch Einmaligkeit.
Jörg Konrad

Michel Petrucciani
„Kuumbwa“
Elemental
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Autor: Siehe Artikel
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