DIE ENTDECKUNG VON ÉTRETAT
Ausstellung vom 19. März bis 5. Juli 2026
Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie Frankfurt am Main
Frankfurt am Main, 11. Februar 2026. Der Küstenort Étretat wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Das Städel Museum präsentiert vom 19. März bis 5. Juli 2026 eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne. In Frankfurt sind rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen,
deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen zu sehen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet.
Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die als Impressionismus in die Geschichte der Kunst einging. Das Interesse der Künstler galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft, die als aufregend schön und bedrohlich zugleich wahrgenommen wurde. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum: Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort und der Gentleman-Gauner Arsène Lupin, die Romanfigur von Maurice Leblanc, hortete hier seine Kunstschätze. Auch der aufstrebende Maler Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Unter dem Eindruck der sich stets verändernden Licht- und Wetterverhältnisse begann Monet in Étretat Motivreihen zu malen – eine Arbeitsweise, die sich später zu seinem Markenzeichen entwickeln sollte.
„Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ wird gefördert durch die Fraport AG, die Fontana Stiftung, den Städelschen Museums-Verein e. V. und das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.
deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen zu sehen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet.
Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die als Impressionismus in die Geschichte der Kunst einging. Das Interesse der Künstler galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft, die als aufregend schön und bedrohlich zugleich wahrgenommen wurde. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum: Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort und der Gentleman-Gauner Arsène Lupin, die Romanfigur von Maurice Leblanc, hortete hier seine Kunstschätze. Auch der aufstrebende Maler Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Unter dem Eindruck der sich stets verändernden Licht- und Wetterverhältnisse begann Monet in Étretat Motivreihen zu malen – eine Arbeitsweise, die sich später zu seinem Markenzeichen entwickeln sollte.
„Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ wird gefördert durch die Fraport AG, die Fontana Stiftung, den Städelschen Museums-Verein e. V. und das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.
Die Ausstellung vereint neben Werken von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Claude Monet und Henri Matisse eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst – von Johann Wilhelm Schirmer und Eugène Le Poittevin über Camille Corot und Eugène Boudin bis hin zu Elger Esser. Gemeinsam verdeutlichen die Arbeiten die anhaltende Faszination, die dieser Ort bis heute ausübt. Die Leihgaben stammen unter anderem aus den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Fitzwilliam Museum in Cambridge, dem Metropolitan Museum of Art in New York, der National Gallery of Canada in Ottawa sowie dem Musée d’Orsay in Paris.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, betont: „Mit unserer großen Sonderausstellung im Frühjahr 2026 widmen wir uns erstmals der Entstehung des Mythos Étretat. Der Küstenort mit seinen markanten Felsentoren und dem einzigartigen Licht fasziniert Künstler seit dem 19. Jahrhundert und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. In Étretat entwickelte Claude Monet seine berühmten Motivreihen, die den Impressionismus entscheidend prägten. Besonders stolz sind wir, dass zwei herausragende Werke aus der Städel-Sammlung, die in Étretat entstanden sind, den Ausgangspunkt der Schau bilden: Monets Mittagessen und Gustave Courbets Woge. Ergänzt werden sie durch hochkarätige internationale Leihgaben, darunter allein 24 Werke von Monet. Unser herzlicher Dank gilt allen Leihgebern sowie unseren Förderern für ihre großzügige Unterstützung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Besucherinnen und Besuchern der bis heute anhaltenden Faszination Étretats nachzuspüren.“
„Claude Monet und die Künstler dieser Ausstellung waren Reisende, die die Einzigartigkeit der Küstenregion um Étretat in ihrer Kunst festhielten. Reisen und Kunst verbinden, inspirieren und stärken den internationalen Austausch von Wissen und Innovation. Menschen weltweit zu verbinden, ist uns als Fraport AG ein wichtiges Anliegen. Unsere langjährige Partnerschaft mit dem Städel Museum steht dafür und für unseren Anspruch, kulturellen Dialog zu stärken. In dieser Ausstellung sehen wir diese Ziele in besonderem Maße erfüllt und unterstützen das Städel Museum daher
sehr gerne“, erläutert Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, das Engagement.
„Es ist ein großer Gewinn für unsere Stadt, dass wir die Ausstellung ‚Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat‘ in Frankfurt zeigen können. Das Städel Museum steht für hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die mit vielfältigen Bildungsangeboten an eine breite Öffentlichkeit vermittelt wird. Die Schau ist das Ergebnis erfolgreicher deutsch-französischer Zusammenarbeit: Gemeinsam mit den Museumskollegen unserer Partnerstadt Lyon haben die Städel-Kuratoren eine kunst- und kulturhistorische Ausstellung entwickelt, die die vielfältigen, teils auch weitreichenden Auswirkungen der Popularisierung eines Ortes nachvollziehbar werden lässt. In diesem Frühjahr ist Frankfurt einmal mehr ein kultureller Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher der Region und weit darüber hinaus“, so Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, betont: „Mit unserer großen Sonderausstellung im Frühjahr 2026 widmen wir uns erstmals der Entstehung des Mythos Étretat. Der Küstenort mit seinen markanten Felsentoren und dem einzigartigen Licht fasziniert Künstler seit dem 19. Jahrhundert und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. In Étretat entwickelte Claude Monet seine berühmten Motivreihen, die den Impressionismus entscheidend prägten. Besonders stolz sind wir, dass zwei herausragende Werke aus der Städel-Sammlung, die in Étretat entstanden sind, den Ausgangspunkt der Schau bilden: Monets Mittagessen und Gustave Courbets Woge. Ergänzt werden sie durch hochkarätige internationale Leihgaben, darunter allein 24 Werke von Monet. Unser herzlicher Dank gilt allen Leihgebern sowie unseren Förderern für ihre großzügige Unterstützung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Besucherinnen und Besuchern der bis heute anhaltenden Faszination Étretats nachzuspüren.“
„Claude Monet und die Künstler dieser Ausstellung waren Reisende, die die Einzigartigkeit der Küstenregion um Étretat in ihrer Kunst festhielten. Reisen und Kunst verbinden, inspirieren und stärken den internationalen Austausch von Wissen und Innovation. Menschen weltweit zu verbinden, ist uns als Fraport AG ein wichtiges Anliegen. Unsere langjährige Partnerschaft mit dem Städel Museum steht dafür und für unseren Anspruch, kulturellen Dialog zu stärken. In dieser Ausstellung sehen wir diese Ziele in besonderem Maße erfüllt und unterstützen das Städel Museum daher
sehr gerne“, erläutert Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, das Engagement.
„Es ist ein großer Gewinn für unsere Stadt, dass wir die Ausstellung ‚Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat‘ in Frankfurt zeigen können. Das Städel Museum steht für hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die mit vielfältigen Bildungsangeboten an eine breite Öffentlichkeit vermittelt wird. Die Schau ist das Ergebnis erfolgreicher deutsch-französischer Zusammenarbeit: Gemeinsam mit den Museumskollegen unserer Partnerstadt Lyon haben die Städel-Kuratoren eine kunst- und kulturhistorische Ausstellung entwickelt, die die vielfältigen, teils auch weitreichenden Auswirkungen der Popularisierung eines Ortes nachvollziehbar werden lässt. In diesem Frühjahr ist Frankfurt einmal mehr ein kultureller Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher der Region und weit darüber hinaus“, so Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon.
Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie
Dürerstraße 2
60596 Frankfurt am Main
Dürerstraße 2
60596 Frankfurt am Main
Abbildungen:
- Claude Monet
Étretat. Die Felsnadel und das Felsentor von Aval, 1885
Öl auf Leinwand, 65,1 x 81,3 cm
Clark Art Institute, Williamstown, acquired by Sterling und Francine Clark, 1933
Foto © The Clark Art Institute
Étretat. Die Felsnadel und das Felsentor von Aval, 1885
Öl auf Leinwand, 65,1 x 81,3 cm
Clark Art Institute, Williamstown, acquired by Sterling und Francine Clark, 1933
Foto © The Clark Art Institute
- Claude Monet
Steilküste von Aval, 1885
Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm
Foto © Hasso Plattner Collection
Steilküste von Aval, 1885
Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm
Foto © Hasso Plattner Collection
- Claude Monet
Stürmisches Meer bei Étretat, 1883
Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm
Musée des Beaux-Arts de Lyon
Foto © Lyon MBA – Photo Martial Couderette
Stürmisches Meer bei Étretat, 1883
Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm
Musée des Beaux-Arts de Lyon
Foto © Lyon MBA – Photo Martial Couderette
- Claude Monet
Raue See, 1881
Öl auf Leinwand, 60 x 73,7 cm
National Gallery of Canada, Ottawa
Foto © MBAC
Raue See, 1881
Öl auf Leinwand, 60 x 73,7 cm
National Gallery of Canada, Ottawa
Foto © MBAC
- Eugène Delacroix
Étretat. Die Porte d’Aval, um 1840 oder 1846
Bleistift, Aquarell und Gouache auf Papier, 15 x 20 cm
Musée Marmottan Monet, Paris, legs Michel Monet, 1966. Inv. 5034
© Musée Marmottan Monet
Étretat. Die Porte d’Aval, um 1840 oder 1846
Bleistift, Aquarell und Gouache auf Papier, 15 x 20 cm
Musée Marmottan Monet, Paris, legs Michel Monet, 1966. Inv. 5034
© Musée Marmottan Monet







































