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13. OM „OM 50“
14. Sonar Quartett „Lunik“
15. Mickey Hart & Zakir Hussain Planet Drum „In the Groove“
16. Jazz-Legende Rolf Kühn im Alter von 92 Jahren in Berlin verstorben
17. Barre Phillips & György Kurtag jr. „Face à Face“
18. Sebastian Sternal „Thelonia“
Freitag 09.09.2022
OM „OM 50“
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Tatsächlich ist es fünfzig Jahre her, dass im schweizerischen Luzern vier Musiker zusammenkamen, die sich nach einem Album des großen Saxophonisten John Coltrane nannten: OM. Ein Sublabel des in München beheimateten Labels ECM (Jazz by Post, kurz Japo) nahm 1975 „Kirikuki“ auf, eine Platte, die in einschlägigen Geschäften unter Contemporary Jazz, Avantgarde oder Jazz-Rock einsortiert wurde. Es war jene Zeit, als Schweizer Bands im Schnittbereich von Jazz und Rock eher die Ausnahme bildeten. Nur sieben Jahre darauf gaben Urs Leimgruber (Saxophone), Christy Doran (Gitarren), Bobby Burri (Bass) und Fredy Studer (Schlagwerk) in Willisau schon ihr Abschiedskonzert. Die Musiker gingen, zumindest für eine Zeit, ihre eigenen, höchst kreativen Wege.
Seit 2008 sind sie in Studios und auf Konzertbühnen sporadisch wieder als OM unterwegs. Zu ihrem Bandjubiläum ist bei Intakt Zürich nun auch ein neues Album erschienen, kurz „OM 50“ genannt. Und der musikalische Inhalt klingt heute mindestens ebenso spannend und frisch, so spontan und unerhört wie zu Beginn ihrer Karriere. Hier kommt natürlich die Erfahrung hinzu, die die vier Instrumentalisten im Laufe ihres Lebens gesammelt haben. Dadurch klingen OM 2022 noch etwas komplexer und auch provokanter. Sie vermitteln Musik als eine Art Naturereignis, machen deutlich, dass verschiedene stilistische Bereiche nicht nur nebeneinander, sondern miteinander existieren können. Sämtliche Grenzen scheinen für OM überwindbar, nichts ist unmöglich. Mal klingen sie wie die Miles Davis Band zu Beginn der 1970er Jahre („Diamonds On White Fields“), dann wie ein improvisierendes Kammerquartett („Im Unterholz bei Kiew“) und zwischenzeitlich wie eine westafrikanische Trommelgruppe auf ProgRock-Pfaden („P-M-F/B“). Mal explodiert die Musik, dann wieder implodiert sie und sucht sich klanglich neue Ventile. Es ist ein Wechselspiel das herausfordert, das aufgrund seiner Intensität Spannung vermittelt und Kontraste lustvoll auslebt. Verspielt und doch voller Konzentration.
Für den Herbst war eine mehrwöchige Tournee von OM geplant. Dazu wird es leider nicht kommen, da vor wenigen Tagen Schlagzeuger Fredy Studer nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.
Jörg Konrad

OM
„OM 50“
Intakt
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Montag 05.09.2022
Sonar Quartett „Lunik“
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Das Sonar Quartett bewegt sich auf dem musikalischen Scheitelpunkt zwischen klassischer Komposition und zeitgenössischer Improvisation. 2006 gegründet loten die Musiker seitdem erfolgreich die Seitenarme der Musikstile aus und werden in den Untiefen und zwischen dem steinigen Geröll weit abseits des Mainstreams außergewöhnlich fündig. „Lunik“ ist die neuste und faszinierendste Herausforderung der in Berlin ansässigen Formation. Fünf Kompositionen, die sowohl das handwerkliche Können der Instrumentalisten unterstreichen und zugleich deren Gespür für atmosphärische Spannungen vermitteln. Dabei lebt „Lunik“ tatsächlich nur wenig von solistischen Ausflügen und Glanzleistungen. Das Besondere an diesem Album ist das Miteinander der Instrumentalisten, das gemeinsame Erschaffen von weiten, farbigen Räumen, von berührenden Stimmungen, die einem Flug durch den atemberaubenden Kosmos sehr ähneln. Oder aber als Teil einer musikalischen Filmbeschreibung sehr nahe kommen.
Interessant ist, dass die Suite „Magma“ nicht als herkömmliche Partitur entstanden ist, sondern in Form von unterschiedlichen Skizzen, an denen in den Konzerten immer wieder gefeilt wurde. Hier geht es den Musikern um das Variieren von Tönen, Akkorden, Linien und Formteilen, wie sie selbst sagen. Auch arbeitet das Quartett mit Dauerschleifen, mit sich wiederholenden Sequenzen, die in ihrer divergierenden Anwendung von Minimal Music bis Ambient einen neuen klanglichen Horizont erschließt.
Zu spüren ist bei allen Stücken eine intensive Energie, die sich jedoch selten an der Oberfläche ausbreitet, sondern in den Reduzierungen ihre Aufmerksamkeit einfordert – ja, ihre Pracht entfaltet. Insgesamt vermittelt diese Aufnahme mahnende Momente, aufwühlende Energien und beeindruckt in einem überzeugenden Eindruck des musikalischen Anspruchs im Hier und Jetzt. „Lunik“ - ein stimmiges Meisterwerk und für viele mit Sicherheit eine Entdeckung.
Jörg Konrad

Sonar Quartett
„Lunik“
Are Verlag
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Freitag 26.08.2022
Mickey Hart & Zakir Hussain Planet Drum „In the Groove“
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Grateful Dead, das Rock'n Roll-Flaggschiff der Hippiebewegung in den USA, tourte schon 1967 mit zwei Schlagzeugern. Einer der beiden war Mickey Hart, der der Band bei ihren ausufernden, endlos erscheinenden Gitarrenimprovisationen den nötigen rhythmischen Unterbau gab. Doch Michael Steven Hartman, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, war weit mehr als ein dienender Taktgeber. Er befabd sich schon damals als Musikethnologe, als Klangarchäologe auf den Spuren der getrommelten Herzschläge der Menschheit. Er schreibt bis heute Bücher über Schlagwerke und Percussionsinstrumente, reist quer durch die Welt und studiert die verschiedensten Trommeltechniken vor Ort, er taucht in Archiven unter, untersuchte mit Eingeborenen in Afrika, Südamerika und Indien deren Spielweisen und nahm zwischenzeitlich (natürlich stark Rhythmus orientiert) eigene Alben auf, die so ganz nebenher die Billboard Charts anführten und ihm den allerersten Grammy Award für Weltmusik einbrachte.
Nun, nach vier Jahren, hat er mit seinem Quartett Planet Drum ein neues pulsierendes Album veröffentlicht. „In The Groove“ macht seinem Titel alle Ehre. Es ist randvoll mit polyrhythmischen Themen verschiedener Trommeltraditionen und Varianten. Jeder der vier Mitglieder dieser Band steht für einen Kontinent und eine ganz spezifische ethnische Autorität: Zakir Hussain ist Inder und ein Meister der Tablas, spielt auch Röhren- und Kesseltrommeln und singt die selbst gespielten Rhythmen. Sikiru Adepoju stammt aus Nigeria und beherrscht wie kaum ein anderer die Talking Drums. Giovanni Hidalgo ist puerto-ricanischer Perkussionist, der sich schon seit frühester Kindheit den Bongos und Congas verschrieben hat. Mickey Hart hingegen trommelte in seiner Schulzeit Marschmusik(!), kam dann zum Rock'n Roll und später zum Jazz. Zusammen entwerfen Planet Drum, mit wechselnden Gastmusikern und Sängern, beeindruckende und immer wieder sich ändernde Perkussionsmuster und Figuren, vermitteln die Intensität und auch die Schönheit der Trommelkunst. Es ist ein Album voller Frische und Farbigkeit, voller Geheimnisse und Bodenständigkeit. Ihre Art des vor Dynamik strotzenden Miteinanders ist zugleich ein gemeinschaftsstiftendes Element, was zeigt, dass die Trommeln zu den ältesten Kommunikationsmitteln der Menschheit gehören. Ein mitreißendes Album.
Jörg Konrad

Mickey Hart & Zakir Hussain
Planet Drum
„In the Groove“
Valley Entertainment
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Foto: Polydor (ca. 1960)
Montag 22.08.2022
Jazz-Legende Rolf Kühn im Alter von 92 Jahren in Berlin verstorben
Schweren Herzens geben Ehefrau Melanie Kühn, Bruder Joachim Kühn, die Agentur Jazzhaus Artists und das Label Edel/MPS den Tod des Jazz-Klarinettisten Rolf Kühn am 18. August 2022 in Berlin bekannt.

Im Folgenden eine Empfehlung des Albums TIMELESS CIRCLE von Rolf Kühn vom November 2014 in KultKomplott:

Für einen zwölfjährigen ist die Klarinette ein eher ungewöhnliches Instrument. Es hat einen gertenschlanken, einen grazilen Ton, kann aber, wenn der Spieler es will, enormen Druck und Durchschlagskraft entwickeln. Rolf Kühn kann beides – schon immer. Der Koffer mit der Klarinette ist bis heute sein Ausweis für ein Leben der Superlative. So hat er die Entwicklung der Musik über Jahrzehnte begleitet, durch alle gesellschaftlichen Systeme und Umbrüche, die das 20. Jahrhundert bereit hielt. Er war New Yorker und Berliner, stand mit Kurt Henkels, Friedrich Gulda, Benny Goodman, Ornette Coleman und Zoot Sims auf den Bühnen dieser Welt, nahm Platten für Amiga, Brunswick, Columbia und Impulse auf, spielte im Birdland und in Newport, in Hamburg und in Rio Swing, Hardbop, Third Stream, JazzRock, FreeJazz und komponierte, wie nebenher, noch ungezählte Filmmusiken. Auch heute noch übt der mittlerweile 85jährige viele Stunden täglich – bis ihm die Unterlippe leise schmerzt.
Anlässlich seines Geburtstages ist ein neues Album erschienen, „Timeless Circle“. Ein kleiner Ausschnitt nur, aus einem reichhaltigen Schaffenszyklus. Aufnahmen, die zwischen 1994 und 2001 entstanden sind, die aber zeigen, mit welchem Elan und welchem Können mit welcher Vielseitigkeit und spieltechnischer Kompetenz sich der gebürtige Kölner der Musik zu stellen bereit ist. Fast immer mit dabei: Bruder Joachim, 1965 aus der damaligen DDR geflohen und durch ihn als Mentor zu einem der eigenwilligsten Pianisten des Jazz gereift. Mit ihm gibt es diese stillen, intimen, vertraut klingenden Dialoge. Ein aufmunterndes Crescendo hingegen im Zusammenspiel mit dem Tenoristen Michael Brecker, wohingegen seine lyrische Melodieführung mit Deutschlands bekanntesten Trompeter Till Brönner zum Tragen kommt. Was der vorliegenden CD vielleicht noch fehlt, wären ein paar Beispiele, wie Kühn vor einigen Jahren mit den Jungen Wilden des Jazz musizierte. „Rollercoaster“ und „Close Up“ (beide Jazzwerkstatt Records) sind vielleicht die generationsübergreifenden Höhepunkte einer faszinierenden musikalischen Karriere.

Jörg Konrad
November 2014

Rolf Kühn
„Timeless Circle“
Intuition
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Freitag 19.08.2022
Barre Phillips & György Kurtag jr. „Face à Face“
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Vor über fünf Jahrzehnten spielte Barre Phillips mit seinem Instrumentalkollegen Dave Holland das erste Kontrabass-Duo-Album des Jazz für ECM München ein. Phillips wurde in Kalifornien geboren, hatte sich aber schon ein paar Jahre vor dieser Aufnahme in Europa niedergelassen. Holland wiederum stammt aus dem englischen Wolverhampton und arbeitete seit 1968 kontinuierlich in den USA. „Music From Two Basses“ war damit ein transatlantischer Dialog, der einem kreativen Abtasten von Musikern der damals noch jungen freien Szene gleichkam. Jeder hatte im Laufe der Zeit seine eigenen Erfahrungen gesammelt, hatte Ideen ausprobiert, Klangvorstellungen entwickelt und wollte zugleich aus allem Vertrauten ausbrechen und sich musikalisch neue Horizonte erschließen. Der hellwache und phantasiereiche Austausch, plus einer Dosis persönlichkeitsgebundener Offenheit ließ dieses Bestreben akustisch prächtige Früchte tragen.
Heute, so viele Jahre später, gehen beide Musiker einen etwas anderen Weg, in dem sie ihr Wissen und ihren Horizont mit der Neugier und Energie junger Instrumentalisten zusammen bringen. Sie geben damit völlig uneigennützig etwas von ihrem Können an junge Instrumentalisten weiter und partizipieren andererseits von deren Wissensdurst und Tatendrang. Man könnte auch sagen: Altes kommt so auf den Prüfstand, Neues erhält ein traditionelles Fundament – und schon ist man mittendrin im Spannungsfeld der Generationen.
Barre Phillips arbeitet auf „Face à Face“ mit György Kurtag jr. zusammen, dem Sohn des großen ungarisch-französischer Komponisten und Pianisten. Von Angesicht zu Angesicht sozusagen suchen sie nach den passenden Formeln und Mustern für ihren Austausch. Sie gehen vorsichtig und behutsam miteinander um, reagieren spontan aufeinander, musizieren konzentriert und finden dann auch wieder beherzt und mit explodierender Leidenschaft den Konsens. Barre Phillips streicht, zupft, reißt und stößt seinen Kontrabass. György Kurtag findet darauf am Synthesizer und digitaler Percussion entsprechende Antworten und neue Einwürfe. Die Interaktion steht im Mittelpunkt dieses Duos, meist in kürzeren Ansätzen in verdichteten und entschlackten Passagen. Immer der Freiheit als oberstes Prinzip dienend. Improvisationsabenteuer, die die geistigen Grenzen musikalisch sprengen – um die Phantasie zu beflügeln.
Jörg Konrad

Barre Phillips & György Kurtag jr.
„Face à Face“
ECM
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Freitag 12.08.2022
Sebastian Sternal „Thelonia“
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Dieses Album bietet sowohl romantische Klangwelten, als auch deren feinsinnige Brüche. „Thelonia“ lebt inhaltlich von einer beeindruckenden Vielfalt und gleichzeitig deren Subtilität. Die achtzehn(!) Songs fesseln aufgrund ihrer Sinnlichkeit und überraschen durch die virtuose Fabulierkunst des Pianisten. Sebastian Sternal schafft auf seinem ersten reinen Solo-Exkurs aus scheinbar gegensätzlichen Musizierauffassungen und verschiedenartigen Stimmungen eine bemerkenswerte Einheit. Man spürt die immense Erfahrung des Pianisten, als auch seine Neugier auf unbekanntes Terrain. Beides zusammen kommt einer Reise durch den Klavier-Kosmos nahe. Auf der einen Seite die klassischen Verweise auf Komponisten wie Schumann, Brahms, Debussy und Ravel. Auf der anderen Seite die Tasten-Improvisatoren des Jazz wie Tatum, Jarrett, Corea und Monk (dessen weibliche Variante seines Vornamens Thelonious im Titel unschwer zu erkennen ist).
Sternal schafft aber neben diesem imponierenden Konsens auch kreative Reibung. Dadurch entstehen Spannungsmomente, sowohl in den einzelnen Stücken, als auch in der Gegenüberstellung der Songs. Die Musik ist in ständiger Bewegung, in einer fließenden Vielfalt. Kein Leerlauf, keine überflüssigen Phrasen, keine Banalitäten. Stattdessen Esprit und Tiefsinn. Ein Album voller Schönheit.
Jörg Konrad

Sebastian Sternal
„Thelonia“
Traumton
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Autor: Siehe Artikel
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