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Dhafer Youssef „Diwan Of Beauty And Odd“ Okeh

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Jonas Khalil „Debut“ Hänssler Classic

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OHRENGLÜCK 23: Inventionis Mater

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Paal Flaata „Bless Us All – Songs Of Mickey Newbury“ Blu...

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Pianoforte (6)

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OHRENGLÜCK 22: Nenad Vasilic Trio

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Samstag 08.10.2016
Dhafer Youssef „Diwan Of Beauty And Odd“ Okeh
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Weitgereiste Menschen werden häufig gefragt, wo sie sich denn zu Hause fühlten. Dhafer Youssef hat einmal sinngemäß geantwortet, seine wahre Heimat sei die Musik. Die Rhythmen, Melodien und Harmonien dieser Welt gäben ihm ein Gefühl von emotionaler Geborgenheit. In ihr könne er sich ausleben, sie öffne ihm Türen zu für ihn lange Zeit verborgenen Kulturen und zu Menschen. „Mit Musik wird alles, was sich gerade noch steif und undurchdringlich angefühlt hat, durchlässig, weich und leichter.“ Deutlich hörbar wird diese Geisteshaltung auf seinem neuen Album „Diwan Of Beauty And Odd“. Hier zeigt sich die unglaubliche Erfahrung, die der aus Tunesien stammende Sänger und Oudspieler im Laufe seines Lebens gesammelt und vor allem verarbeitet hat. Es sind Songs, die sich einer strengen Kategorisierung entziehen. Sie beinhalten Klanglandschaften voll herber Schönheit. Es sind kraftvolle und erfrischende Kompositionen, die in ihrer Umsetzung mutig voranschreiten und jede Heile-Welt-Stimmung weit hinter sich lassen. Brillant gespielte Raffinessen, manchmal Tausendundeiner Nacht entsteigend, manchmal direkt aus dem urbanen Jazz-Schmelztiegel New York kommend.
Aufgewachsen in einem stark religiös geprägten Elternhaus, hat Dhafer Youssef früh eine breite Palette arabischer Musik verinnerlicht. Später dann löste er sich von der für ihn einengenden islamischen Glaubensrichtung. Youssef begann Musik zu entdecken, die ihm bis dahin aufgrund seiner Konfession verboten war. Er zog nach Wien, dann nach Paris und fand im weltmusikalisch ausgerichtetem Jazz seine Erfüllung. Was er aus seinem frühen Leben mitbrachte, diese ungeraden und oft komplizierten orientalischen Metren, halfen ihm, in Musikerzirkeln Fuß zu fassen Dort lernte er wiederum im westlichen Sinn zu improvisieren. Und mit seiner berührenden Stimme überstrahlt er all diese Fähigkeiten noch um eine ganz besondere Note. So bewegt sich der heute 39jährige bekennende Kosmopolit zwischen verschiedenen Einflüssen und Denkarten und schafft es, auf eine friedvolle Weise, all die (scheinbaren) Gegensätze, die diese Welt so frostig machen, in seiner Musik mit Nachhall zu vereinen.
Jörg Konrad


Dhafer Youssef
„Diwan Of Beauty And Odd“
Okeh
Autor: Siehe Artikel
Dienstag 27.09.2016
Jonas Khalil „Debut“ Hänssler Classic
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Mit seiner Band Sacred Steel spielt Jonas Khalil True Metal. Das ist schwere und laute Musik, die von Uneingeweihten etwas großzügig als Hardrock bezeichnet werden könnte. Eingeweihte hingegen differenzieren True Metal natürlich analytisch und finden interessanterweise einen hörbaren Bezug zur Klassik. Sie sagen, True Metal sei nicht mehr und nicht weniger als die Fortsetzung klassischer Musik mit anderen Mitteln. Hier schließt sich der Kreis, denn Jonas Khalil ist von Haus aus klassischer Gitarrist. Er hat viele Jahre an Hochschulen studiert, hat Diplome abgelegt und arbeitet heute selbst als Dozent. Natürlich ist er auch als Gitarrist in den verschiedensten Besetzungen im klassischen Bereich auf Tour gewesen und legt nun sein erstes Solo-Album vor, das er schlicht „Debut“ nennt.
Bemerkenswert ist die ungewöhnliche Titelauswahl, die schon ein wenig auf die unorthodoxe  Herangehensweise des heute 33jährigen Ludwigsburgers hinweist. Khalil hat sich in seiner Zusammenstellung weder von allseits bekannten Komponistennamen leiten lassen, noch auf eingängig bekannte Melodien zurückgegriffen. Auch brennt er kein Feuerwerk halsbrecherischer Virtuosität ab. Seine spieltechnische Meisterschaft zeigt sich mehr im Detail, in der individuellen Spielweise, die ein ganzes Kaleidoskop an Emotionen vermittelt.
Die Grundstimmung des gesamten Albums ist in Moll gehalten. Doch Jonas Khalil versteht es, mit Nuancen und Bezügen zu spielen und somit auch immer einen Hauch an Fantasie und Hoffnung seinen Interpretationen beizumischen. Das wird besonders bei den „6 Balkan Miniatures“ von Dusan Bogdanovic deutlich. In diesen kurzen Stücken kommt sowohl das Leid und die Greul kriegerischer Auseinandersetzungen zum Ausdruck, als auch die Hoffnung nach friedvollen Zeiten.
Die „Fantasy“ for guitar, op. 107 stammt von Malcolm Arnold, dem vor allem durch seine Filmmusik bekannt gewordenen Engländer. Die spiegelbildlich angeordneten Partituren fordern sowohl eine modern intelektuell ausgerichtete Spielweise und eine hoch emotionale, ja fast intime Herangehensweise. Es ist ein wunderbarer Reichtum an Klangfarben, die Khalil in dieser spannungsreiche Atmosphäre seinem Instrument entlockt. In seiner Komposition „Rhapsody Of The House Of Usher“, die der Gitarrist dem Minimalisten Philip Glas gewidmet hat, sind feingliedrige Strukturen zu spüren. Warme Spannungsbögen und dramaturgisch geschickt eingesetzte dunkle Klangwolken wechseln sich ab. Dadurch erhält die Musik Kontraste, ändert sich die Stimmung immer neu, atmet die Komposition ununterbrochen – immer weiter.
Jörg Konrad
Autor: Jörg Konrad
Mittwoch 21.09.2016
OHRENGLÜCK 23: Inventionis Mater
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OHRENGLÜCK 23: Inventionis Mater "Zapping" (Visage Music / Galileo MC)

Weil Frank Zappa dem Können und Wollen klassischer Musiker misstraute, schaffte er sich schon 1982 ein Synclavier an – einen Musik-Computer, der die komplexesten Partituren exakt zum Klingen brachte. Das war später eine Herausforderung für die Cracks vom Ensemble Modern, Zappa zu beweisen, dass ein Synclavier-Stück wie sein „G-Spot Tornado“ durchaus auch von menschlichen Interpreten gespielt werden kann. Die Musiker von Inventionis Mater gehen da doch weitaus entspannter an die Sache heran. Sie realisieren den „G-Spot Tornado“ auf lediglich zwei Instrumenten – Klarinette und Gitarre – und erlauben sich dabei allerlei clevere und fröhliche Freiheiten. Pierpaolo Romani und Andrea Pennati, beide um die 30, haben den skurrilen Spirit Frank Zappas quasi verinnerlicht – schon der Name ihrer Band ist eine Hommage an Zappas Ur-Formation, die Mothers of Invention. Auch ältere Zappa-Klassiker wie „Echidna’s Arf Of You“ (1974) oder „Son Of Mr. Green Genes“ (1969) meistern die beiden Toskaner mit Virtuosität, Charme, Mutwillen und hörbarem Spaß – irgendwo zwischen Folk, Jazz und Kammermusik. Vor Melodien von Strawinsky schrecken sie ebenfalls nicht zurück – Zappas „Igor’s Boogie“ schlägt die Brücke. Wie sehr ihnen Zappas bizarre Widersprüche, seine „tecnica della giustapposizione“, in Fleisch und Blut übergegangen sind, zeigen die beiden im Titelstück, einem fröhlichen Medley kontrastierender Gassenhauer, das einem „Zappen“ durch TV-Kanäle ähnelt. Zappen und Zappa: Der Albumtitel ist zweideutig eindeutig – das hätte dem großen FZ gefallen.

Hans-Jürgen Schaal
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Autor: Hans-Jürgen Schaal
Montag 12.09.2016
Paal Flaata „Bless Us All – Songs Of Mickey Newbury“ Blue Mood / Galileo
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Er ist eine der, wenn nicht die Galionsfigur an der Schnittstelle zwischen Folk und Country der 1970er Jahre: Mickey Newbury. 1940 geboren, schrieb der Texaner unzählige Songs, die von Tom Jones, Elvis Presley, Johnny Cash oder Joan Baez gesungen wurden. Seine eigenen Alben erhielten zu Newburys Lebzeiten, er starb 2002, enthusiastische Kritiken. Doch in Amerika blieb er beim breiten Publikum ein Geheimtipp. In Deutschland kannte seinen „engelsgleichen Tenor“ fast niemand.
Nun widmet der norwegische Sänger Paal Flaata dem himmlischen Amerikaner eine ganze CD. Acht Songs aus der Feder von Newbury, die die Klarheit und Schönheit seiner Kompositionen überzeugend zum Ausdruck bringen. Zwei Titel hat Flaata in tiefer Verehrung für seinen Favoriten geschrieben. Es sind stille, poetische Balladen, welche aus der Tiefe heraus strahlen und in ihrer Verletzlichkeit gefangen nehmen. Flaata hat die Instrumentierung mancher Songs zwar um Streicher erweitert, trotzdem aber die Arrangements, entwickelt gemeinsam mit dem Pianisten und Produzenten Goran Grini, bewusst sparsam gehalten. Manches klingt aufgrund einer erhabenen Schwermut tatsächlich zu schön um wahr zu sein, wobei der Norweger nie die Grenze zum schmalzigen Kitsch überschreitet. Dafür ist die Musik zu ernst und zu vollendet.
helga b
Autor: helga b
Montag 05.09.2016
Pianoforte (6)
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A Bu „Butterflies Fly In Pairs“ / Stefano Bollani „Napoli Trip“ / The Bad Plus „It`s Hard“ / Bojan Z & Nils Wogram „Housewarming“


A Bu ist siebzehn und kommt aus China. Hier hat er mit vier Jahren begonnen Klavier zu spielen, mit neun gründete er sein erstes Trio. Heute studiert er an der Julliard School in New York City Jazz Piano. In der Zwischenzeit trat er auf den großen Bühnen internationaler Festivals auf, wo er einige Ehrungen und Preise erhielt. Mit „Butterflies Fly In Pairs“ liegt nun das zweite eigene Album vor. Sein Spiel darauf – eine technische Meisterleistung, angesiedelt zwischen temperamentvollem Fusion und emotional aufgeladenem Soul. Traumwandlerisch sicher wechselt er die Taktarten und Harmonien, ohne den Überblick zu verlieren. Sein Repertoire besteht, im Gegensatz zum Vorgängeralbum, überwiegend aus Eigenkompositionen und lebt stärker von den melodischen Ideen in Verbindung mit seinen energiegeladenen Improvisationen. Trotz mancher (positiv zu beurteilenden) Zurückhaltung, bleibt A Bu ein finessenreicher Pianist, der seine musikalischen Partner zu Höchstleistungen herausfordert und sich selbst nicht schont. Im vorliegenden Fall ist das Trio um einige Gastmusiker erweitert (Antonio Hart, The Chop Horns, Cecilia Stalin) und A Bu spielt neben dem Klavier noch E-Piano und Melodica, wodurch sich das Klangspektrum angenehm erweitert. Man darf gespannt sein, wohin die musikalische Reise des chinesischen Pianisten noch führen wird und wann er die erste Tour durch deutsche Konzertsäle unternimmt. Seine Plattenfirma hat ihren Sitz übrigens ganz in der Nähe von Hannover …. .
Stefano Bollani ist Italiener und einer der vielseitigsten Pianisten weltweit. Mit jeder seiner Aufnahmen reißt der fünfundvierzigjährige stilistische Grenzen nieder, oder schaufelt neue Ideen in den an sich schon randvollen Jazzpool, um sich anschließend in ihm musikalisch auszutoben. Zuletzt hat er mit südamerikanischen Standards mögliche Außerirdische begrüßt (Arrivano Gli Alieni, 2015), davor war es die an sich schon vielschichtige Musik Frank Zappas (Sheik Yer Zappa, 2014), die Bollani nochmals „durchschüttelte“, wie er selbst sagte. Nun widmet sich der Pianist Neapel. Er huldigt der süditalienischen Metropole, in dem er musikalisch über die weiten Plätze und engen Gassen italienischer Traditionssweisen schlendert, diese zeitweise in ein völlig neues Gewand steckt (selbst „O Sole Mio“ ist kaum wiederzuerkennen) und der Musik immer auch eine komische Seite abzugewinnen versteht. Bollani begeistert mit seiner Spielfreude, seinem Witz und seinem Ideenreichtum. Mit einheimischen und internationalen Musikern entwirft er eingängige, liedhafte, ganz auf Transparenz ausgerichtete Melodien und überrascht zwischendurch immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Ob im klassischen Jazzquartett, mit neapolitanischem Orchester, mit norwegischen Elektronikern, dem Mandolinvirtuosen Hamilton De Holande oder solistisch – Bollani hat mit „Napoli Trip“ wieder einmal ein Meisterwerk veröffentlicht.
The Bad Plus stammen aus den USA, genauer aus Minneapolis. Hier entschlossen sich Reid Anderson (Bass), Ethan Iverson (Piano) und David King (Schlagzeug) im Jahr 2000 gemeinsam Musik zu machen. Und ihrem Stil, einer ungewöhnlichen Verbindung aus Pop, Rock und Avantgarde, sind sie bis heute treu geblieben. „It`s Hard“ ist ihr mittlerweile elftes Studioalbum. Und wer denkt, Musik von Peter Gabriel, Ornette Coleman, Cyndi Lauper, Johnny Cash, Kraftwerk und Prince passe rein musikalisch nicht zusammen, der sollte sich diese Aufnahme anhören. Das Trio fügt die sehr unterschiedlichen Ausgangsmaterialien vorurteilslos zusammen und schafft etwas völlig Neues. Hin und wieder blitzt ein bekannter Melodienfetzen kurz auf. Aber ehe man sich versieht, ist das Trio schon weiter, besetzt neue klangliche Räume und arbeitet organisch an seinem Gesamtsound. Spannend ist diese Art der Herangehensweise, die so gar nichts mit der Viel- und Schnellspielerei all der anderen Klaviertrios zu tun hat. Fährten lesen und dabei hacken schlagen könnte man dieses Konzept auch nennen. Eine Lehrstunde in Sachen Authentizität.
Bojan Zulfikarpa¨ić ist in Belgrad geboren, wohnt aber seit dreißig Jahren in Paris und ist seitdem fester Teil der dortigen Jazzszene. Und dann ist da noch Nils Wogram, aus Braunschweig kommend und heute in der Schweiz lebend. Der eine, Bojan Z., spielt Klavier und Fender Rhodes Piano, der andere, Nils W., ist Posaunist. Beide kennen sich schon seit Jahren, sind im Duo immer wieder gemeinsam aufgetreten und haben im Laufe dieser Zeit viele menschliche Übereinstimmungen festgestellt, die ihnen einen gemeinsamen musikalischen Austausch ermöglichen. Auf der Bühne kommen sie über ihr Instrument und ihre Kompositionen miteinander ins Gespräch. Auf „Housewarming“ sind so zehn sehr individuelle Geschichten entstanden, die beide in einem groovenden Grundduktus erzählen/spielen. Es sind meist kraftvolle, sich ergänzende Erzählungen, häufig mit einem melancholischen Zungenschlag vorgetragen. Die kompositorische Basis bietet genügend Möglichkeiten, das jeweilige Improvisationspotenzial abzurufen und damit der intimsten wie intensivsten Form der Gruppendynamik eine auch unberechenbare Note zu geben. Insgesamt fasziniert die Luftigkeit dieser Aufnahme, die nicht selten ins heitere zielt und etwas zwingend  pulsierendes vermittelt.
Jörg Konrad

A Bu „Butterflies Fly In Pairs“ (Sennheiser)
Stefano Bollani „Napoli Trip“ (Decca)
The Bad Plus „It`s Hard“ (Okeh)
Bojan Z & Nils Wogram „Housewarming“ (nWog)
Autor: Siehe Artikel
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Dienstag 23.08.2016
OHRENGLÜCK 22: Nenad Vasilic Trio
 Nenad Vasilic Trio "Wet Paint" (Galileo MC)


Balkan – Inbegriff multikultureller Vielfalt, im streitenden wie im befruchtenden Sinn. Nenad Vasilic hat sich das Wort „Balkan“ einmal so übersetzt: „Blut und Honig“. Den lebendigen Geist der Balkan- und Gypsy-Musik seiner Heimat übersetzt der Bassist seit Jahren mit viel Fantasie und Eleganz in den Jazz. Diesmal tut er das zusammen mit dem Pianisten Bojan Z, seinem serbischen Landsmann, der seit bald 30 Jahren zum Kern der französischen Jazzszene gehört, und mit dem amerikanischen Schlagzeuger Jarrod Cagwin, einem der großen Meister der Weltmusik-Rhythmen. In diesem Allstar-Trio des World-Jazz kommt die Musik zur kreativen Explosion. Melancholische Balkanmoods treffen auf einen rockenden Blues in sieben Vierteln. Nostalgisches Jazzklavier wechselt sich ab mit rauen Fusion-Sounds vom E-Piano. Ein altes Kirchenlied steht neben einer Deep-Purple-Adaption. Das Ergebnis ist Balkanmusik 2.0, ganz ohne Bläser und Sänger, aber mit einer Menge Vision und Herz, Virtuosität und Feeling. Viel Blut. Viel Honig.

Hans-Jürgen Schaal
Mehr vom Autor: www.hjs-jazz.de
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